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kindergarten/familienname

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(@szenario)
Schon was gesagt Registriert

meine tochter ist 4 jahre.

sehr interessant was so geschrieben wurde


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Themenstarter Geschrieben : 11.08.2011 17:34
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Szenario,

unabhängig von der rechtlichen Situation, die sowieso auf Deiner Seite ist, mal noch ein anderes starkes Argument: Was würde passieren, wenn Deine Tochter nun heissen würde wie der neue Ehemann ihrer Mutter - und diese Ehe scheitert? Muss Töchting dann in ein paar Jahren den Mädchennamen Deiner Ex wieder annehmen? Und danach vielleicht den Nachnamen des nächsten Ehemannes?

Die Identität eines Namens ergibt sich nicht in erster Linie daraus, dass alle Mitglieder eines Patchworks denselben Familiennamen haben. Sondern auch und vor allem daraus, dass man den eigenen Namen behalten kann, solange man das möchte.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

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Geschrieben : 11.08.2011 18:05
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Brille,

dein genannter Aspekt stellt sich in der PRaxis nicht. Da die Einebnnenung ein einmaliger Vorgang ist und nicht wieder geändert werden kann. Darauf wird man auch explizit hingewiesen. Es soll nämlich genau das verhindert werden, das ein Kind alle paar jahre einen neuen Namen bekommt.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

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Geschrieben : 11.08.2011 18:17
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nein, aber es geschieht doch ziemlich oft, dass die neue Patchworkfamilie zerbricht, die Mutter den nächsten Namen annimmt und das Kind dann eben mit dem Namen von Stiefvater Nr. 2 rum rennt und damit zur Namensweise wird.

Meine Tochter hat auch den Namen ihres Ex-Stiefvaters, den sie kaum noch sieht und mit dem sie gar nichts verbindet. Und meine Halbstiefsonstwasnichte, hat auch als einzige ihren Nachnamen, nachdem die Mutter ihren Namen erneut geändert hat und sie das nicht mehr konnte.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2011 18:32
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Tina,

dein genannter Aspekt stellt sich in der PRaxis nicht. Da die Einebnnenung ein einmaliger Vorgang ist und nicht wieder geändert werden kann.

so genau kenne ich mit diesem Vorgang nicht aus. Mir ging es aber vor allem um die Darstellung der Tatsache, dass ein vorhandener Name ein Teil der eigenen Identität ist und dass es nicht seine Aufgabe ist, gegenüber Dritten den Eindruck zu erwecken, dass alle Leute miteinander blutsverwandt wären, die (vorübergehend) aus einem Kühlschrank essen.

Wer die Folgen von Patchwork nicht aushalten kann, soll die Finger davon lassen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

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Geschrieben : 11.08.2011 18:49
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

ich will doch keinen steine in den weg legen. es ist okay das sie geheiratet hat aber ich will nicht das meine tochter auch den neuen namen von ihrer mutter bekommt. ich gehöre doch auch irgendwie zu der familie durch meiner tochter

Blöde Frage: bislang hat es dich nicht gestört, dass deine Tochter nicht deinen Nachnamen hat?

Gruß pk


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Geschrieben : 11.08.2011 22:23
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallolo,

ich gebe ja zu, dieses Namensthema ist für mich auch speziell.  :heu:

Frau Müller und Herr Meier bekommen ein Kind. Das Kind heißt Müller. Die beiden trennen sich.
Mama Müller und Kind Müller heißen Müller. Papa heißt Meier.

Mama Müller heiratet nun Herrn Schmidt und nimmt seinen Namen an. Kind muss Müller weiterheißen, heißt also wie kein Elternteil, HAUPTSACHE es hat NICHT den Namen vom neuen Mann von Mama Müller, denn es könnte ja sonst als Kind von Herrn Schmidt durchgehen. Nun gut.

Mama Müller heiratet nun Herrn Schmidt. Herr Schmidt nimmt nun den Namen Müller an, damit Mama und Kind weiter gleich heißen, weil Papa Meier nicht mit der Einbenennung einverstanden ist. Kind Müller heißt nun genauso wie Herr Müller geb. Schmidt und könnte nun ebenso als Kind von Herrn Müller geb. Schmidt durchgehen. Bin ich jetzt allein, wenn ich sage, dass das keinerlei Unterschied macht?

Angenommen Kind heißt nun von Beginn an Meier und nicht wie Mama Müller und Herr Meier heiratet nun eine Frau Schulz, die seinen Namen annimmt, dann heißt das Kind Meier, der Papa Meier und Frau Meier geb. Schulz ebenso, das heißt, es könnte also genauso gut als Kind von Frau Meier geb. Schulz durchgehen. Das ist dann aber völlig in Ordnung?

Is doch albern, echt.  :knockout: Wir haben leider nun mal nicht spanisches Namensrecht, in dem ein Kind von Geburt an eben Müller-Meier oder Meier-Müller heißen würde. Halte ich Anbetracht der Tatsache, dass die meisten deutschen Nachnamen häßlich sind auch für gut. Vermutlich würden sich Eltern dann noch darum kloppen, wessen Name vorne stehen darf.  :knockout:

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 11.08.2011 23:24
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Is doch albern, echt.  :knockout:

Ja. Und mindestens genauso albern ist es, ständig an dem Namen des Kindes herum zu fummeln, nur weil Mama mal wieder einen Neuen hat.

"Wie heißt du denn?"
"Diese Woche heiße ich Meyer!"

Um genau das zu verhindern hat Vater den Staat den Riegel vorgeschoben, dass das nur genau einmal passieren darf.
Gut. Aber wer sagt, dass dieser bleibt?

In einer möglicherweise langen Folge von Lebensabschnittsbegleitern V1 bis Vx soll ausgerechnet der von V2 der richtige und endgültige sein?
Warum ausgerechnet der?

Wenn der Name für das Kind ohne Identifikationswirkung sein soll, warum ist es dann für die Mutter so wichtig?
Und umgekehrt?

Immer setzt die Mutter ihren Wunsch nach Namenswahl gegenüber dem Kind durch.
Mit welchem Vorrecht?

Warum kann man dem Kind nicht den Namen lassen, den es einmal bekommen hat und bis es sich selbst einen neuen aussucht?
Warum soll dieses einmalige "Namensänderungsrecht" des Kindes bereits von der Mutter aufgebraucht werden?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2011 23:35
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Immer setzt die Mutter ihren Wunsch nach Namenswahl gegenüber dem Kind durch.
Mit welchem Vorrecht?

Das sagt doch keiner, dass es immer die Mutter sein soll. Umgekehrt, wenn das Kind beim Vater leben würde, würde ich es genauso blöd für das Kind finden, wenn es anders heißt, als der Rest der Familie. Mein Sohn bleibt doch mein Sohn, auch wenn er anders heißt als ich. Und ich rede auch nicht davon, dass sie es dem KIND gegenüber durchsetzt. Abgesehen von Kleinkindern muss das Kind ja ebenfalls zustimmen.

Nur wenn es der Wunsch vom Betreuungselternteil und dem Kind ist, wo ist dann das Problem, sich umzubenennen? Dass das nur einmal (vor eigener Ehe) geht, darüber wird man ja aufgeklärt. Ich wollte damit lediglich auf diesen subjektiven Part "dass das Kind dann heißt wie der andere Mann" hinweisen, denn es IST ja dann auch der einzige Name der Mutter. Es könnte ja auch genauso gut wie "die andere Frau" heißen. Ich wette, damit hätte keiner *dieser* Väter dann ein Problem, dass das eigene Kind heißt wie die Stiefmutter.

Das ist für mich zweierlei Maß.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2011 23:52
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Das sagt doch keiner, dass es immer die Mutter sein soll.

Ich habe mir jetzt mal erlaubt, auf die 5% PC zu verzichten.

Ich finde nicht, dass du eines meiner Argumente widerlegt hättest und in Anbetracht der Häufigkeit unserer diesbezüglichen Diskussionen, glaube ich, dass das einer der wenigen Punkte bleiben wird, an dem wir unterschiedliche Meinungen haben.
🙂

So lieber Szenario.
Jetzt musst du entscheiden.
Welche Meinung soll dein Herzblatt sein?

:phantom:


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.08.2011 00:00




Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich habe mir jetzt mal erlaubt, auf die 5% PC zu verzichten.

Ich finde nicht, dass du eines meiner Argumente widerlegt hättest und in Anbetracht der Häufigkeit unserer diesbezüglichen Diskussionen, glaube ich, dass das einer der wenigen Punkte bleiben wird, an dem wir unterschiedliche Meinungen haben.
🙂

Du meine auch nicht 🙂 Aber ich kann damit leben, dass wir mal ne verschiedene Meinungen haben und lieb Dich trotzdem  :angel2:

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 12.08.2011 00:10
(@nadda)
Registriert

Hi,

das ist genau der Grund aus dem man sich, am besten noch vor der Geburt des Kindes, wirklich Gedanken über den Namen machen sollte. Weil man sonst später in Situationen kommt in denen einen da was stört.

Meine Kinder haben den Namen ihres Vaters und gut. Damit kann ich persönlich gut leben, auch wenn ich vom Vater der beiden Großen getrennt bin, ist und bleibt er ihr Vater und sein Name ihr Name. Dafür muss ich meinen Ex auch nicht besonders mögen.

"Nachteil" für mich ist, dass meine Kinder unterschiedliche Nachnamen bekommen werden, weil das Kleine auch den Nachnamen des Vaters bekommen wird (auch wenn der Standesbeamte das noch nicht kapiert 😉 ).
Daraus ergibt sich dann die logische Folge, dass ich irgendwann wohl mit einem Doppelnamen werde leben müssen, aber das ist dann halt so. Für meine Kinder ist ihr Name ein Stück Identität genauso wie für mich, ich möchte ihnen den nicht nehmen. Auch wenn der Große schon gesagt hat, das er dann auch gerne so heißen möchte wie ich, also gerne den Doppelnamen hätte.

Mir persönlich war es am logischsten einfach den Nachnamen des Vaters  zu verwenden, eben weil das früher ja auch immer so war. Meine Oma hatte den Nachnamen ihres Vaters, meine Mutter auch, genauso wie ich. Vater bleibt Vater, auch bei einer Trennung.

Aber das ist eine sehr persönliche Sache, die eben gut überlegt werden will. Ist sie von Anfang an gut überlegt kann wohl jeder damit auch gut zurechtkommen.

LG
Nadda


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Geschrieben : 12.08.2011 10:24
(@szenario)
Schon was gesagt Registriert

Blöde Frage: bislang hat es dich nicht gestört, dass deine Tochter nicht deinen Nachnamen hat?

Gruß pk

dass stört mich auch heute nicht. das einzige was mich stört ist wen meine tochter den namen von ihrem stiefvater hat.


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Themenstarter Geschrieben : 12.08.2011 22:45
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

das einzige was mich stört ist wen meine tochter den namen von ihrem stiefvater hat.

Kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Ich halte meinen aber daraus, da nur du selber entscheiden kannst.

Gruss Wedi und viel Spass beim grübeln. 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 12.08.2011 23:01
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

dass stört mich auch heute nicht. das einzige was mich stört ist wen meine tochter den namen von ihrem stiefvater hat.

dass stört mich auch heute nicht. das einzige was mich stört ist wen meine tochter den namen von ihrem stiefvater hat.

Das habe ich vermutet, wollte es aber von dir hören.

Warum hast du damit ein Problem? Meinst du, deswegen weniger Vater zu sein?

Ich schildere dir mal eine andere Situation:

Als mein jetztiger Mann und ich geheiratet haben, hatten wir sage und schreibe 16 Möglichkeiten eines Nachnamens, weil wir beide einen Geburtsnamen haben.

Wir haben uns mit den Kindern unterhalten, ob sie möglicherweise einen dieser Namen annehmen wollten. Sie sprachen sich dagegen aus, wollten ihren Nachnamen (Name des Vaters und auch meiner) behalten.

So entschieden wir uns letztlich dafür, dass wir beide unsere Namen behalten, auch wenn ich mit dem Ex nun weiß Gott nichts mehr am Hut hatte. Folglich heißt also nur mein Mann anders als wir. Ist zwar manchmal etwas anstrengend, aber jetzt, nach fünf Jahren wissen es alle dass wir trotzdem verheiratet sind.

Das Verhältnis der Kinder zum Vater hat sich in der Zwischenzeit massiv verschlechtert - andere Geschichte - und streckenweise haben sie ihn aufgegeben. Trotzdem war das Thema Nachname nie ein Thema. Denn es ist nicht der Herr G. sondern der Papa.

Und mein Mann ist mein Mann, auch wenn er einen anderen Nachnamen hat.

Und er ist der Stiefvater seit 10 Jahren, damit eine wichtige Bezugsperson, auch wenn er einen anderen Nachnamen trägt.

Gruß pk


AntwortZitat
Geschrieben : 12.08.2011 23:58
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