So, nun bin ich in einem Forum gelandet. Schade, dass ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin. Aber ich hoffe ich bekomme ein wenig Hilfe, Ideen, Anregungen.... man(n) fühlt sich sehr allein mit dem Thema und hat oft (immer) das Gefühl man ist ausgeliefert und keiner kann einem so richtig helfen.
Ich mache eine kurze Zusammenfassung:
Ich bin geschieden (seit 4 Jahren) und lebe getrennt. Ich habe 4 Kinder (alle mit der gleichen KM) (2 über 20); 2 Kinder (jetzt 11 und 18) die beide bei der KM leben.
Die Scheidung gestaltete sich schwierig (wie bei den meisten denke ich), ich stand nicht im Grundbuch (dummer Fehler, aber wer denkt schon an Trennung...). sei es drum.
Ich bin damals zur Anwältin in der Hoffnung sie würde mich gut beraten. Alle meine Vorschläge den Wert des Hauses schätzen zu lassen (Wohlgemerkt ich wollte ihr nichts wegnehmen und wollte auch, dass die Kinder nicht ausziehen müssen), hat sie abgeblockt. Es folgten Monate des Streits. Während der Coronazeit war ich dann so fertig, dass ich auf anraten meiner Anwältin einem Vergleich zugestimmt habe. Ich konnte beim Gerichtstermin nicht dabei sein, weil ich einfach fertig war. Als ich danach mit der RA redete, sagte sie..."ach ihre Ex-Frau ist doch ganz nett"...vielen Dank...naja egal.
Dann fing das Drama an. ich bekam eine stattliche Summe 80.000 Euro. davon musste ich erstmal 7.500 Euro an meine RA zahlen. Auf die Frage was ich jetzt mit dem Geld machen soll, sagte sie nur, da könne sie mir nicht helfen und auch keinen Rat geben. Sie hatte mit immer wieder gesagt, dass ich aus dieser Summe keinen Unterhalt zahlen müsse. darauf habe ich mich verlassen. Nun dauerte es nicht lange und ich bekam einen Brief des "netten" Ra meiner nun Ex-Frau... das Ende vom Lied war, dass ich den Höchstsatz an Unterhalt zahlen musste. Das waren dann irgendwann knapp 1000 Euro im Monat (Ich hätte ja "Vermögen")... da ich zu diesem Zeitpunkt in Ausbildung war und von 1000 Euro gelebt hatte, blieb mir nichts anderes übrig. ich war am A.... ich bin zu verschiedenen RA gerannt, die alle ne andere Meinung hatten. Schlussendlich sagten aber einige. JA, Pech gehabt. Sie müssen ihr Vermögen einsetzen.... Die Zeit verging...irgendwann war nichts mehr da. Dann hab ich den Unterhalt (mittlerweile berufstätig) an mein Gehalt angepasst und meinen Selbstbehalt gewahrt. (auf Anraten einer ISUV-Anwältin)
Nun lebe ich also von 1450 Euro und habe im letzten Jahr ca. im Schnitt 553 Euro an meine Ex gezahlt... aber nicht genug... nein. Sie hat natürlich Unterhaltsvorschuss bekommen. Nun soll ich ich etwas zurückzahlen...ich habe jetzt bei der Sachbearbeiterin "angeregt" sie mögen doch bitte mein Gehalt bereinigen. Haben die nicht gemacht. Einfach mein Netto-Gehalt genommen. Mein verdi-Beitrag... mal schauen was die machen... sie wollen 700 Euro für das letzte Jahr...ich bin gespannt.
Nun ist es so, aber ich hab nur noch Druck und Albträume von diesem ganzen Sch.. ich habe mein Leben lang gearbeitet und alles für meine Kinder gemacht. ich habe den Kleinen jedes 2te WE und liebe meine Kinder sehr. Sie bekommen alles von mir. Geschenke etc., Jeden tag Kontakt.
Ich habe das Gefühl niemand kann mir helfen.
Jetzt konkret sieht es so aus.
Mein18jähriger hat psychische Probleme. Er hat Abitur, FSJ und jetzt die nächste schulische Ausbildung (mehr oder weniger abgebrochen) // ich zahle bewusst seit diesem Monat keinen Unterhalt an ihn.
Ich möchte erstmal herausfinden, ob ich das noch muss und wieviel...
Mein anderer Sohn ist 11 geworden. Ich habe für ihn 428,50 Euro bezahlt diesen Monat. (Düsseldorfer Tabelle).
Ich möchte einfach nur wissen, was ich zahlen muss. Habe keine Lust auf irgendwelche Nachforderungen. Die UVK ist raus seit diesem Jahr.
Ich weiß nicht was die KM verdient. Ich kann mit ihr nicht mehr reden. Sie lebt in dem Haus, arbeitet Teilzeit.
Sie kann auf jeden fall jedes jahr in den Urlaub fahren.... für mindestens 2 Wochen...ins Ausland. Gönne ich meinen Kindern... Ich war 8 Jahre nicht weg...)
Wenn jemand ne Idee hat... 😉
Es ist eine sehr schwere Zeit. Ich möchte auch gar nicht auf die ganzen Streitereien und Briefe vom Anwalt eingehen, die ich früher bekam. Das hat mich schockiert. Man hat einfach das Gefühl, dass man finanziell zerstört wird. Ich wollte immer das Beste und auch zahlen. Aber irgendwo muss ich ja auch leben.
Ich bin bei Isuv eingetreten und die Anwältin machte einen sehr netten Eindruck... hat sich aber scheinbar um die Briefe aus dem letzten Jahr gar nicht gekümmert. Ich werde aus diesem verein austreten.
Die Arbeitnehmerkammer hat mich auch beraten...aber das war eher nicht so erleuchtend...
Könnte zu einen RA gehen, aber die nehmen die Stunde 120 Euro.
Ich bin für Ideen, Anregungen alles offen.
Vielen Dank..
Servus Arbofu und willkommen hier!
Mein18jähriger hat psychische Probleme. Er hat Abitur, FSJ und jetzt die nächste schulische Ausbildung (mehr oder weniger abgebrochen) // ich zahle bewusst seit diesem Monat keinen Unterhalt an ihn.Ich bin zwar kein KU-Experte, aber Letzteres (kursiv) kann für Dich böse ins Auge gehen, sollte es einen Unterhaltstitel geben: es könnte gepfändet werden.
Davon ab hat der Junge trotz seiner Probleme eine abgeschlossene Erstausbildung, die entweder einer Lehre oder aber auch ein Studium ermöglichen. Was er auch macht, ER muss sich um etwaige Finanzierung oder aber auch um KU von BEIDEN Elternteilen kümmern.
Wie ist Dein Verhältnis zu Deinem Sohn (davon wäre evtl. Deine Gangart abhängig)?
Mein anderer Sohn ist 11 geworden. Ich habe für ihn 428,50 Euro bezahlt diesen Monat. (Düsseldorfer Tabelle).Hierzu kann erst mal nichts gesagt werden, da weder Deine Einkünfte, etwaige anderweitige KU-Zahlungen, Berechnungsgrundlagen bekannt sind.
Die Einkünfte der KM sind bei der Betrachtung hier nicht relevant, es sei denn sie verdient mit ihren Einkünften mindestens das dreifache Deines Einkommens.
Wenn Du Deine Zahlen anonymisiert hier reinstellen möchtest, kann Dir evtl. unverbindlich geholfen werden.
Soviel erst mal von mir
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Lieber Marco,
Vielen dank für deine Nachricht.
Ich versuche es mal so detailliert wie möglich zu machen.
Das, was im letzten Jahr war, würde ich erstmal zur Seite schieben. Ich habe alles bei der UVK eingereicht und warte erstmal ab, ob die meiner Bitte um Bereinigung meines Nettoeinkommens nachkommen. Erst dann würde ich entscheiden, ob ich in den sauren Apfel beiße und das zahle, oder wirklich nochmal zu einem RA gehe. Da die UVK mir bestätigt hat, dass sie der KM seit diesem Jahr nichts mehr zahlen, geht es da eigentlich nur noch um, wieviel können die von mir fordern.
Also:
Ich verdiene netto ca. 2100 bis 2150 Euro im Schnitt (monatl.) aufs Jahr gerechnet (Im November gibt es immer so etwas wie ein Weihnachtsgeld). Bis zum 01.06.2026 habe ich für beide Kinder auf das Konto meiner Ex-Frau für beide Kinder (mit Verwendungszweck Unterhalt) 560 € überwiesen. Da mein 18-jähriger Sohn jetzt mehrere Sachen hintereinander abgebrochen hat und ich auch teilweise überhaupt nicht informiert wurde, habe ich erstmal für Juli "nur", angelehnt an die Düsseldorfer Tabelle, 428,50 € an die KM für den 11-jährigen Sohn gezahlt. Dem Großen habe ich zur Unterstützung 50 Euro auf sein eigenes Konto überwiesen (nicht deklariert als Unterhalt). Das Verhältnis zu meinem 18-jährigen ist liebevoll und ich helfe ihm wo es geht. wir haben jeden Tag Kontakt. Ich habe ihm auch gesagt, dass das für mich finanziell alles nicht zu stemmen ist.
Ich habe keine weiteren Einkünfte oder Vermögen.
Es gibt keinen Titel. Zumindest habe ich nie etwas davon gehört. Ich habe damals einfach das gezahlt was ich konnte. Als ich in der Ausbildung war (bevor ich den Zugewinn bekommen habe) war ich nicht leistungsfähig. Die Probleme fingen erst an, als ich das Geld bekommen hatte. Da konnte ich alles was ich in diese Immobilie gesteckt hatte wieder zurückzahlen... komplett verrückt. Ich habe nichts mehr. keine Altersvorsorge, keine wirklichen Ersparnisse. Man ist einfach finanziell komplett zerstört. Schlimmer noch... es hört gefühlt nicht auf. und niemand kann einem helfen. Vermögen ist nicht mehr da. So hatte eine RA mir geraten einfach die 1450 als Selbstbehalt zu behalten und den Rest als Unterhalt zu zahlen. Das mache ich seit letztem Jahr im Januar.
Das Verhältnis zu der KM ist gestört. Ich will mit dieser Person eigentlich nichts mehr zu tun haben.
Ich ertrage die leider nicht mehr. Sie hat viele schlechte Sachen über mich erzählt. Noch dazu kann ich das wie ich finanziell zerstört werde nicht verzeihen. Ich hatte das Haus komplett mitfinanziert. Den Umbau etc. Egal. das ist jetzt nicht mehr aufzuarbeiten. Ich kann jetzt nur noch versuchen das Beste aus meiner Situation zu machen.
Mein Problem ist, ich breche unter der Last zusammen. Was soll ich alles zahlen? Geburtstagsgeschenke, Weihnachten, Die Kinder sind ja auch bei mir, Ausflüge, Essen.... Ich lebe von etwas mehr als 1450 Euro. Davon zahle ich Miete, Strom, DSL, GEZ (das ist noch der Hammer). Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich gehe nicht feiern, kann mir eigentlich gar nichts leisten. Meine Probleme wirken sich extrem auf meine Beziehung aus. Ich solle das Leben etwas genießen sagt sie... na ja, sie hat auch eine Eigentumswohnung und Eltern, die ihr immer zur Seite stehen und finanziell helfen können, da sie sehr gut aufgestellt sind finanziell. Sie hats auch nicht einfach (2 Kinder für die der Vater keinen Unterhalt zahlt oder je gezahlt hat), aber ich stehe vor dem Nichts und es macht mich sehr traurig. Ich bin einsam, allein mit diesen Problemen.
Wie soll das gehen? Es ist nur noch frustrierend. Ich habe leider auch den Eindruck, dass viele RA selber nicht durchblicken.
Ich möchte einfach nur noch meine Ruhe und ein würdiges leben führen. Ich gehe arbeiten und bekomme nichts geschenkt.
Ich war extra in diesem Verein eingetreten, aber die Beratung war jetzt auch nicht so befriedigend. Und sollte die RA tätig werden, kommen ja zusätzlich wieder Kosten auf mich zu.
