Hallo,
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen und meine Situation darlegen. 54 Jahre, Selbstständig, seit 4 Jahren verheiratet und auch seit 4 Jahren Vater einer Tochter. Vor der Hochzeit habe ich rund 4 Jahre mit der KM zusammengelebt, in meinem Haus. Sie hatte auch schon 2 Kinder (jetzt 14 & 11) aus eine vorherigen Beziehung. Sofort nach der Geburt der gemeinsamen Tochter hat meine Frau ihr Verhalten ziemlich drastisch geändert: Auszug aus dem gemeinsamen Schlafzimmer, dann habe ich ihr und der Kleinen ein Zimmer eingerichtet, wo sie dann mit der Kleinen geschlafen hat. Sie hat unmittelbar nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten (Büro, angeblich mit Kinderecke); wenn ich nach Hause gekommen bin, wurde die Kleine pünktlich um 18h00 ins Bett gesteckt... am WE gings dann bis abends dann zur Oma oder zu Freunden (ohne mich). Ich wurde noch bekocht, nach 1 Jahr musste ich dann die Mahlzeiten alleine einnehmen. Anfangs dachte ich noch an Probleme nach der Schwangerschaft ... Wir haben dann noch Taufe der Kleinen und Kommunion der Mittleren gefeiert nach 1,5 Jahren ... aber selbst ich hab dann irgendwann gemerkt: es geht so nicht mehr. Ich habe Beratung gesucht bei der Lebenshilfe und der KM angeboten das wir eine gemeinsame Beratung machen ... hat sie abgelehnt.
Das mal die Kurzform meiner Kurzehe... Habe also vor 2,5 Jahren mit einen Anwalt gesucht, Trennungsjahr begonnen und Scheidung eingereicht. Auf Anraten meines Anwalts blieb ich in meinem Haus; gelegentlich habe ich dann im Büro im selben Ort übernachtet. Vor 1,5 Jahren ist meine Frau aus dem Haus ausgezogen und hat ein Haus im selben Ort gemietet, rund 500m entfernt. Sie geht ganztags arbeiten; offiziell ist sie für 4 Stunden in der Woche angemeldet (Minijob); den Rest verdient sie schwarz.
Dann ging das Ganze erst richtig los: Antrag von ihr bei Gericht auf alleiniges Sorgerecht; wurde abgelehnt. Sie hat mir jeglichen Umgang mit meiner Tochter verweigert, also Gerichtsverhandlung wegen Umgang. Dann durfte ich erst mal 2x die Woche Mittwochs und Samstags Nachmittags Zeit mit der Kleinen verbringen - unter ihrer Aufsicht, im Kinderzimmer ... bis mir der Kragen geplatzt ist, ich mir die Kleine geschnappt habe (die hat natürlich geheult) und die Zeit alleine mit ihr verbracht habe. Vom Gericht wurden wir dann zur Lebensberatung geschickt, es wurde auch positiv vermerkt das ich von alleine schon dahin gegangen war. Dort sollten wir Probleme ausräumen und gemeinsam einen Umgang festlegen.
Okay, das Kind wurde 3 und es wurde festgelegt, das sie bei mir übernachten soll ... in der Beratung wurde auch von der KM zugestimmt ... dann hat sie die Beratung abgebrochen und die Vereinbarungen für nichtig erklärt. Also wieder Verhandlung. Die Kindsmutter wurde getadelt wegen Abbruch der Beratung ("wissen sie Frau Richterin, also persönlich kam ich mit dieser Psychologin ja nun gar nicht zurecht" ... "Tja, das gibt es halt" Kommentar der Richterin) und wir wurden zu einer Verfahrenspflegerin geschickt.
Ein paar Mal dahin, mal zusammen, mal alleine, einmal mit meiner Tochter. Dann wurde ein Umgangsrecht gerichtlich festgelegt. Jeden Mittwoch Nachmittag nach dem Kindergarten ab 12h00 bis 18h30 und jedes WE. Entweder Samstag von 10h00 bis Sonntag 10h00, oder von Sonntag 10h00 bis Montags morgens, dann bringe ich die Kleine in den Kindergarten.
Die Scheidung ist noch nicht durch; vor 2 Jahren wurde erst mal ein Gutachter bestellt zur Klärung meiner finanziellen Situation, der hat mal 9 Monate gebraucht und € 4000.- gekostet ... aber die Scheidung ist mal nicht das Thema hier.
Das Verhältnis zwischen mir und der Kleinen ist toll, die Übernachtungen klappen ohne Probleme. Die KM hat zwischenzeitlich ihren 2. neuen Lebenspartner. Mit dem ersten hat sie noch mein Haus leer geräumt, vor einem Jahr fand dann ein fliegender Wechsel statt und der nächste war da. Kein Thema für mich.
Also Umgang geregelt und alles toll?
Ganz und gar nicht. Meine Tochter geht seit ihrem 2.Geburtstag ganztags (ausser Mittwochs) in den Kindergarten, womit ich nicht einverstanden war. Sie wird nachmittags von ihrer älteren Schwester (jetzt 11 Jahre) vom Bus abgeholt und betreut bis ihre Mutter von der Arbeit kommt (~18h00). (Vor kurzem haben wir Kinonachmittag gemacht, sie wollte die Eisprinzessin sehen: sie konnten jeden Dialog auswendig! jeden Satz!) Samstags, wenn die Kleine nicht bei mir ist, ist sie auch bei Ihren Geschwistern, oder ihr Lebensgefährte ist wohl da. Die Kleine nässt seit rund 4 Monaten wieder ein, vor einem Jahr hat das viel besser geklappt. Am Samstag hab ich sie abgeholt und kaum sind wir zu Hause, sagt sie: Mama hat gesagt: du bist ein Scheisspapa. Sie wird morgens wach, guckt mich an und sagt: Mama sagt, du bist ein A...loch.... oder wir sitzen am Tisch und sie kommt mit solchen Sprüchen. Die KM hat ihr wohl den Weg gezeigt ... "ich geh alleine nach Hause, die Mama wartet auf mich" "wenn ich nicht will, brauch ich nicht bei dir bleiben, dann kann ich nach Hause gehen" " ich will heute nicht bei Dir schlafen, hat die Mama gesagt"
In der Regel ist sie völlig übermüdet ... fahren wir im Auto ins Schwimmbad oder Einkaufen, ist sie spätestens nach 5 Minuten eingeschlafen. Zu Hause bei mir will sie mittags nicht schlafen, auch wenn sie sich die Augen reibt und nicht mehr kann... aber da will sie ja tausend Sachen mit dem Papa machen ...
Ist der Kindergarten zu, biete ich mich immer an. Ich kann mir meine Arbeit schon so einteilen - meine Tochter steht an erster Stelle - nur ich bekomme sie nicht. Am Freitag war sie im selben Ort mit ihren Geschwistern den ganzen Tag alleine. Ich muss den Bittsteller machen wenn ein Feiertag ist. Folgender Dialog vor 3 Wochen: kann ich die Kleine Vatertag haben? "In welchem Gesetz steht das geschrieben?" "Na, es kommt doch noch Fronleichnam,Pfingstmontag... ein zusätzlicher Tag wird doch wohl..." "Veklag mich doch". Mir gehts dann **tsts - ID 20**. Mittwochs vor Vatertag geb ich sie ab und sie sagt dann, "Wann kommst du die Kleine holen morgen oder hast du keine Zeit für deine Tochter?" Ich schlucke alles runter wenn die Kleine dabei ist, aber da läuft einem die Galle über. Dann hätte sie auch bei mir schlafen können... natürlich hab ich die Kleine genommen.
Der Kindergarten hat im Sommer 3 Wochen zu. Ich hab die KM gefragt wie wir die Ferien aufteilen. "Wieso aufteilen?" Ich will vielleicht 3 Tage mit ihr wegfahren "Vergiss das. Kannst mich ja verklagen"
(das könnte echt lustig sein: ich hab die KM bis jetzt 1mal verklagt wegen Umgang, von ihrer Anwältin kommt alle 4 Wochen ein Schreiben)
Mein Anwalt rät mir ab das Jugendamt einzuschalten. Freunde sagen mir: du hast sie ja noch oft, kümmere dich mal mehr um dein Leben.
Aber gibts da keine Möglichkeiten? Und ich weiss: das Alles ist erst der Anfang... die KM will mir die Kleine entfremden. Und das macht mir schon verdammt Angst
Danke fürs Lesen
Konny
Hi Konny,
willkommen im Forum.
Wieso rät dein Anwalt dir, nicht das Jugendamt einzuschalten?
Ein Kleinkind wird von einer 11-Jährigen betreut und solange bis Mama kommt vor dem Fernseher gesetzt?
Das geht mal gar nicht. Kannst du das beweisen?
Die Instrumentalisierungen gegen dich tun mir leid.
Das ist emotionaler Kindesmissbrauch. Hast du das dokumentiert und vielleicht sogar Zeugen für derartige Aussagen?
Das mit der Schwarzarbeit der KM kann bei Unterhaltsberechnungen von Interesse sein.
Mein Sohn, ebenfalls 4, wohnt auch nur wenige Hundert Meter von mir entfernt.
Um eine Übernachtung musste ich ein Jahr lang kämpfen. Trotz der Nähe ist mein Umgangsrecht ein Witz.
Deine Unzufriedenheit bei deinem mir gegenüber erscheinenden großzügigen Umgang, löst bei mir den Eindruck einer gewissen Bindungintoleranz deiner Ex-Frau gegenüber bei mir aus. Du siehst deine Tochter 2x in der Woche (JEDEN Mittwoch) und hast sie JEDES Wochenende mit Übernachtung.
Gegen die Entfremdung hast du, im Vergleich zu vielen anderen Vätern, genug Zeit, dagegen zu wirken.
Verzeih mir meine direkte Frage, aber was genau willst du?
LG Daniel
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Moin Konny,
von ihrer Anwältin kommt alle 4 Wochen ein Schreiben
Was schreibt die denn so ?
Kleine Zusammenfassung Deiner Schilderung:
1. Ihr habt eine funktionierende Umgangsregelung
2. Deine Ex möchte Dir wehtun und mißbraucht dafür Euer Kind (hier stimme ich SpecialD zu: Das ist - zumindest - Kindeswohlgefährung)
3. Du bist mit der Betreuungssituation bei der KM unzufrieden
4. Du möchtest eine Ausweitung Eurer Umgangsregelung
Meine Meinung:
1. Ist gut.
2. und 3. Ist schlecht. Aber nichts, was Du ändern kannst. ... und da jeder Änderungsversuch die Situation eher verschlechtern als verbessern wird (zumal in diesem Kindesalter): Vergiss den Versuch.
4. Dreisprung: Mutter (gescheitert), Jugendamt (nächster Schritt), Gericht
Gruß
United
Hallo,
danke für die Antwort
Hier im Dorf weiss das jeder; eine Mutter hat mich direkt drauf angesprochen, das sie das nicht in Ordnung findet und warum ich nix mache.
Das Jugendamt schickt niemanden raus nur weil der Papa die Betreuungssituation kritisiert, sagt mein Anwalt.
Zeugen habe ich keine für die Aussagen meiner Tochter; die würde das auch meiner Nachbarin oder Freunden erzählen... denk ich schon ... aber macht das Sinn? Ich lasse diese Bemerkungen weitestgehend umkommentiert oder antworte ihr halt sowas wie "die Mama erzählt Quatsch".
Zum Thema Schwarzarbeit: meine Frau kassiert Leistungen von rund € 1700.00 vom Staat ... was wäre wohl los wenn ich das zur Anzeige bringe? Dieses Modell lebt sie seit die Kinder auf der Welt sind, seit ~14 Jahren... Ich hab ja immer gedacht, Kurzehe, Scheidung wird wohl schnell gehen, Zugewinngemeinschaft wird das ganze in Grenzen halten; und mit meiner Firma lief es in den letzten Jahren auch nicht so prickelnd, so daß wir (ich) eh weitesgehend vom Ersparten gelebt habe. Also lass ich sie machen. Aber da lern ich gerade dazu. Und die Krankenkasse hat sich auch schon gemeldet - ich bin Privatversichert, also müsste ich die Kleine auch privat versichern; da meine Frau ja nur einen Minijob hat ...
Tja, was will ich?
Einen vernünftigen Umgang! Das ich nicht für alles bitten und betteln muss! Das sie diese Beeinflussungen lässt ...
Ich hatte zB ein tolles Verhältnis mit der älteren Schwester meine Tochter (also einige Jahre meine Stieftochter) - wir waren meist am WE zusammen unterwegs, Kino,Schwimmbad (hab ihr schwimmen beigebracht). Die darf nicht in die Nähe meines Hauses und läuft weg wenn die mich sieht.. das tut schon weh... und mein Alptraum wenn es bei meiner Tochter genauso wird.
Meine direkte Frage: würde es doch Sinn machen sich ans Jugendamt zu wenden? Da hab ich halt auch Angst: ich seh die Kleine ja relativ oft (objektiv), ist mir trotzdem zu wenig (subjektiv)... , und das die KM versucht wieder an dieser Regelung zu rütteln.
Gruß Konny
Moin Konny,
Was schreibt die denn so ?Kleine Zusammenfassung Deiner Schilderung:
1. Ihr habt eine funktionierende Umgangsregelung
2. Deine Ex möchte Dir wehtun und mißbraucht dafür Euer Kind (hier stimme ich SpecialD zu: Das ist - zumindest - Kindeswohlgefährung)
3. Du bist mit der Betreuungssituation bei der KM unzufrieden
4. Du möchtest eine Ausweitung Eurer UmgangsregelungMeine Meinung:
1. Ist gut.
2. und 3. Ist schlecht. Aber nichts, was Du ändern kannst. ... und da jeder Änderungsversuch die Situation eher verschlechtern als verbessern wird (zumal in diesem Kindesalter): Vergiss den Versuch.
4. Dreisprung: Mutter (gescheitert), Jugendamt (nächster Schritt), GerichtGruß
United
Hallo,
die Schreiben drehen sich um meine finanzielle Situation; da wird immer alles angezweifelt - das gerichtlich angeordnete Gutachten, das ich zahlen musste, wird angezweifelt etc ppp. Aber die Sache sehe ich mittlerweile ganz nüchtern: die KM will rausholen was geht. Hat Jahre lang ja gut geklappt, bei meiner Naivität
Gruß Konny
Hallo,
leider wieder mal eine traurige Geschichte.
Das Problem sind wie es so schön heißt "hochstrittige Eltern". In Umgangssachen hat das JA nur eine beratende Funktion, d.h. weder können sie Dich oder die KM zwingen an einem Gespräch teilzunehmen, noch kann das JA etwas verbindlich festlegen.
Eine verbindliche Regelung hast Du mit dem Gerichtsurteil. Allerdings ist z.B. der Ferienumgang darin nicht enthalten. Die KM hat durch die größeren (Halb-)Geschwister die kompfortable Lage, dass diese sich in den Ferien um die Kleine kümmern können. Normalerweise wäre nämlich spätestens bei Schulbeginn das Problem, dass es mehr Ferien als Urlaub gibt.
Du kannst versuchen ob das JA hinsichtlich Ferienumgang etwas erreicht, allerdings sehe ich ohne guten Willen der KM keine Chance dafür.
Letzlich bliebe Dir nur der Gang vors Familiengericht um den Umgang auszudehnen. Hier kann man schwer sagen was zu erwarten ist. Hälftige Ferien sollten möglich sein, auch eine Aufteilung der hohen Feiertage (im Sinne des Familienrechts) könnte hier erfolgen.
Ob Du es schaffst ein Wechselmodell (also z.B. eine Woche bei Dir und dann wieder eine Woche bei der KM) halte ich für fraglich, da es bisher nicht gelebt wurde und die KM Dir hier jede Menge Steine in den Weg legen kann. Vielleicht ist aber ein weiterer Tag unter der Woche drin.
Um die Gehässigkeiten beim Umgang zu minimieren wäre es vorteilhaft, wenn die Übergaben nicht zwischen Dir und der KM stattfänden. Also Abholen/Bringen direkt zum Kiga, u.U. kann die Übergabe auch an ein Geschwisterkind oder Next erfolgen. Normalerweise sollten Geschwister und Next dabei nicht unbedingt freundlich sein, aber weit weniger gehässig.
Der Rest, also die Vermutung von Schwarzarbeit, eine unzureichende Betreuung der Tochter, Betreuung durch Geschwister sind gegenstandslos und bringen Dir nur den Vorwurf der üblen Nachrede ein.
VG Susi
Der Rest, also die Vermutung von Schwarzarbeit, eine unzureichende Betreuung der Tochter, Betreuung durch Geschwister sind gegenstandslos und bringen Dir nur den Vorwurf der üblen Nachrede ein.
VG Susi
Hallo
das ist so meine Befürchtung
wir wohnen in einem kleinen Dorf - hier weiss jeder was die KM veranstaltet - und ich kann nur zugucken in der Hoffnung das nix passiert
Ich bin ja froh, das es meine Tochter gibt... lese alles über Trennungskinder und versuche nix falsches zu tun - aber das ist so doof, wenn das nur einer macht.
Die Kleine wird am Mittwoch 4 Jahre alt ... "Mama macht ein Fest, da kommt der und der und die und die... und Papa du musst auch kommen" Tja
Aber vielen Dank für die Antworten
Gruß Konny
Moin
Die Kleine wird am Mittwoch 4 Jahre alt ... "Mama macht ein Fest, da kommt der und der und die und die... und Papa du musst auch kommen" Tja
Na, dann machst Du doch nä. Sonntag mit ihr ein großes Fest 🙂
"Süße, ich kann am Mi leider nicht kommen. Ich muss arbeiten und Deine große Geburtstagsfeier am Samstag vorbereiten!"
Nicht ärgern über Sachen, die Du nicht ändern kannst!
toto
Nicht ärgern über Sachen, die Du nicht ändern kannst!
toto
Das kann ich gerade besonders gut 😉
Das Fest wird natürlich gemacht - und wie es aussieht habe ich sie ja auch an ihrem Geburtstag am Nachmittag 🙂
Meine Frage ist ob es überhaupt Sinn macht wg der Betreuungssituation und der negativen Beeinflussung durch die Mutter ein Gespräch mit dem Jugendamt zu suchen? Oder gießt das nur wieder Öl ins Feuer?
Andererseits ist das Jugendamt über die Gerichtsverfahren informiert - ein Gespräch mit mir gab es aber noch nie - vielleicht sollte ich das mal ändern?
Und es geht mir nicht darum meine Nochfrau wg Schwarzarbeit anzuschwärzen, um das nochmal klarzustellen!
Moin.
Du solltest Dich so ein wenig daran halten, was United weiter oben geschrieben hat.
Deshalb:
Meine Frage ist ob es überhaupt Sinn macht wg der Betreuungssituation und der negativen Beeinflussung durch die Mutter ein Gespräch mit dem Jugendamt zu suchen? Oder gießt das nur wieder Öl ins Feuer?
Wenn es um die - aus Deiner Sicht - nicht zufriedenstellende Betreuungssituation bei der KM geht sowie um die neg. Beeinflussung durch die KM, dann wirst Du wenig dazu beim JA erreichen.
Wenn Du aber die Umgangsregelung ausweiten willst, so ist gem. dem sog. Umgangs3sprung nun ein Vermittlungsversuch (zB durch das JA) anstehend, bevor es zu einer gerichtlichen Lösung kommt. Ob Du in einem solchen Vermittlungsgespräch, ggf. auch in einem alleingen Vorgespräch, vorsichtig auf die oben genannten Punkte hinweist, das könntest Du versuchen. Denn ein Grund für Dein Anliegen auf mehr Umgang ist ja, die Betreuungssituation für das Kind zu verbessen (stell es positiv dar: nicht das es bei KM schlecht ist, sondern dass es bei mehr Umgang besser wird!)
toto
Deine Unzufriedenheit bei deinem mir gegenüber erscheinenden großzügigen Umgang, löst bei mir den Eindruck einer gewissen Bindungintoleranz deiner Ex-Frau gegenüber bei mir aus. Du siehst deine Tochter 2x in der Woche (JEDEN Mittwoch) und hast sie JEDES Wochenende mit Übernachtung.
LG Daniel
Hallo
das mit der Bindungintoleranz versteh ich nicht, aber ich lerne gerne dazu, kann man das erklären?
Es ist mir schon klar, vor allem wenn ich mich hier im Forum so umgucke, daß ich meine Tochter schon relativ häufig sehe; aber meine Ängste habe ich weiter oben geschildert.
Gestern habe ich der Kindsmutter einen (freundlichen) Brief mitgegeben zur Umgangsregelung, indem die Ferien und Feiertagsregelung festgehalten werden soll. Spätestens am Sonntag sollte sie sich dazu äussern.
Gruß Konny
Hi Konny,
Standard sind alle 14 Tage, damit Mama auch mal ein ganzes WE mit Kind hat.
Bei dir sind schlauere Menschen da und die wissen, dass kürzere Zeitabstände bei Kleinkindern wichtiger sind als geballte Tage hintereinander.
Ich musste um eine Übernachtung über ein Jahr kämpfen. Mein Betreuungsschlüssel war ca. 96:4 %.
Dennoch musste ich mich vom Richter anschreien lassen, weil Mama diese Übernachtung nicht wollte.
Er hat meinte, ich sei bindungsintolerant :knockout:
Nun habe ich eine Übernachtung, aber keine Ferien, nur noch den zweiten Feiertag der hohen Feiertage von 10-17 Uhr.
Macht einen Schlüssel von 92:8% aus. Nehme ich die Umgangsboykotte hinzu, sind wir wieder bei 95:5%.
Das JA meinte, kürzere Abstände seien wichtig für das 3-jährige Kind, aber einen Tag dazwischen gab es nicht.
Hat der Richter drauf gesch***en...
Mit diesem Umgangsbeschluss, den ich gerne "Witz" nenne, lebe ich nun seit 1,5 Jahren und Mama schafft es immer wieder, meine Erweiterungen zu zerstören. Krankheiten, Allergien, sexueller Missbrauch, etc. ...
Du hast das Kind jedes WE und sogar einen Tag dazwischen. Anstatt das erst einmal zu leben willst du weitere Unruhe reinbringen.
Das empfinde ich als egoistisch und bindungsintolerant.
Wie lange gibt es diesen Umgangsbeschluss?
Und noch etwas. Mit jedem neuen Antrag steigt auch die Chance, dass zu verlieren was man schon hat.
Wenn Mama nun sagt, sie wolle auch mal ein ganzes Wochenende und die Tage dazwischen schaden dem Kind, kann es dir passieren, dass du deine Tochter nur noch alle 14 Tage siehst.
Aktuell liegts du bei etwa 80:20%. Könnte mehr sein, aber auch weniger.
Verstehst du was ich meine?
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Hallo,
die Umgangsregelung läuft so jetzt seit Januar.
Bis jetzt hab ich einmal einen Antrag gestellt, und das war der auf normalen Umgang.
Ist mir klar, das irgendwann auch die 14tägige Regelung kommt ... rein von der Zeit gibts dann ja keine große Änderung, hätte ich sie ja wahrscheinlich von Fr bis So.
Wenn ich mir die Umstände bei dir anschaue ... ich wäre fertig. Mir gehts schon nicht gut wenn ich sie Mittwochs abgebe und sehe die Kleine erst Sonntags wieder.
Und mit RichterIN habe ich auch so meine Erfahrung. Vor genau 1 Jahr gab es einen Streit vorm Kindergarten (nach einem gemeinsamen Termin da), weil ich die Kindsmutter gebeten hatte, die Kleine für 2h an ihrem Geburtstag zu bekommen. Naja, verbale Auseinandersetzung, die ist hinter mir her und hat mich auch noch angeschrien als ich schon im Auto saß. 1 Woche später saßen wir beim Gerichtstermin wg Scheidung, meine Frau erzählt ausgiebig von dem Streit (20min!) und lügt das Blaue vom Himmel. Als ich darum bitte, meine Sichtweise der Dinge zu erzählen, werde ich angeblafft: haben wir doch alles jetzt gehört von Ihrer Frau! Auf Drängen des Anwalts konnte ich dann noch 2,3 Sätze sagen und das wars... Ich hab meine Lehren gezogen: mein Anwalt unterbricht umgehend alle Tiraden meiner Frau und übernimmt das Reden. Ich antworte nur noch kurz und knapp wenn ich gefragt werde. Wenigstens beim Kindergarten steh ich gut da - seit dem Streit hab ich gute Karten; also so schlimm kann ich nicht gewesen sein. 😉 Und eine Lehre auch: ich fange nie mehr einen Diskussion mit deiner EX an, ob die Kleine dabei ist (war sie in dem Fall nicht) oder nicht.
Du kannst mir glauben: ohne Aussicht auf Erfolg werde ich keinen irgendwie gearteten Antrag bei dieser Richterin stellen.
Gruß Konny
Moin,
Du kannst mir glauben: ohne Aussicht auf Erfolg werde ich keinen irgendwie gearteten Antrag bei dieser Richterin stellen.
Um die Erfolgsaussichten abzuschätzen, ist es aber richtig, das zu tun, was Du getan hast: "Bitte, bitte"-Sagen bei der KM.
Bei Nichtreaktion/Scheitern birgt auch der Weg zum JA kein größeres Risiko.
Ob´s vor Gericht soll, kannst Du immer noch entscheiden.
Gruß
United
Hi!
die Umgangsregelung läuft so jetzt seit Januar.
Meine Empfehlung, das erst einmal ein Jahr lang leben und dann weiterschauen...
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Ich warte mal ab wie sie auf den Brief von mir reagiert ...
Danke für die Antworten; hätte mich viel früher hier umgucken müssen - obwohl ich soviel nicht falsch gemacht habe.
Und wie hat ein Freund von mir mal gesagt: hängt Warntafeln bei jedem Standesamt auf: "Männer: Wisst ihr genau was ihr macht? Sicher?"
Gruß Konny
Und wie hat ein Freund von mir mal gesagt: hängt Warntafeln bei jedem Standesamt auf: "Männer: Wisst ihr genau was ihr macht? Sicher?"
Für Frauen brauchts die dann aber auch. 😉
Liebe Grüße
Frieda
Glaub nicht alles was Du denkst.
