Trennung was hängt ...
 
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Trennung was hängt da dran wenn alles 50/50 ist??

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(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo Ihr Lieben !

Ich frage mich ob es, nach dem Auszug und dem Zurücklassen des Hauses und des Kindes, einen möglichen Weg gibt um einiges von dem was man unter widrigen Umständen aufgegeben hat zurückzuholen und unter welchen Umständen und mit welchen Mitteln.

Ich werde die derzeitige Situation so nicht weiter über mich erghen lassen (wollen) und suche nun nach einem Weg um wenigstens am täglichen Leben meines Sohnes wieder teilnehmen zu können, ohne als Bittsteller vor der KM aufzutreten, denn das ist ein Zustand, den ich esrtens nicht verdient habe und zweitens nicht akzeptieren kann.

Die Lage ist jedoch für mich sicher schwierig, weil ich bis 16.00 Uhr berufstätig bin und die KM nur halbtags arbeitet und nach Schulschluss für den Jungen dasein kann.

Wenn ich ins Haus zurück könnte, würde es mit Sicherheit Möglichkeiten geben, denn die wurden mir bereits von verschieden Institutionen aufgezeigt.

Aber KM will halt alles so behalten wie bisher, was ja durchaus verständlich aber ungerecht ist.

Einem möglichen Wechselmodel hat sie gleich wiedersprochen, weil ihr dann der Unetrhalt fehlt den sie braucht um die Hütte weiter zu finanzieren.

Verdammt bescheidene Lage in die ich mich da gebracht habe, aber es war der einzige Weg um dem schlimmsten zu umgehen.

Euch einen schönen Abend

sln :exclam:


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 19.04.2010 23:47
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo Ihr Lieben !

So, nnun nachdem ich vor 12 Tagen um ein Gespräch gebeten habe, treffe ich mich morgen um 19.00 Uhr mit der KM um ein ausführliches Gespräch über den Umgang mit meinem Sohn zu reden.

Sie hat mich ja vor 12 Tagen gebeten das ganze zu verschieben, weil sie in der letzten Woche ihren Geburtstag feiern wollte.

Dem habe ich auch zugestimmt und hatte eigentlich erwartet das sie mich Anfang dieser Woche dann mal von selbst anruft um auf die Sache zurückzukommen.

Da kam aber nichts und somit habe ich gestern noch einmal auf meinen Bedarf an einem Gespräch hingewiesen.

Wie ich es erwartet hatte ist sie mit derzeitigen Situation zufrieden, aber sie ist dann auch morgen zu Gesprächen bereit.

Wie ich bereits geschildert hatte, kann ich ja mit der jetzigen Situation nicht leben, da ich zwar ein großzügiges Umgangsrecht besitze, aber ja den täglichen Umgang mit meinem Sohn vermisse.

Sie hat mir nun mitgeteilt, das sie sich morgen meine kon kreten Vorschläge zu einer Veränderung des Umgangs anhören möchte und mit mir darüber diskutiert.

Das ganze wollte ich aber eigentlich mit ihr zusammen erarbeiten wobei ich wohl vergeblich auf großartige Mitarbeit hoffen kann.

Also noch einmal zu meiner Situation. Ich arbeite täglich bis 16.00 Uhr und habe jede Woche einen freien Tag (+Sonntag), muß dafür aber an 5 von 6 Samstagen arbeiten. (ebenfalls 16.00)

Ich strebe mind. ein Wechselmodel an und könnte mir auch eine alleinige Erziehung meines Jungen vorstellen.

Das große Problem ist jedoch das meine Ex im gemeinsamen Haus sitzt und dort natürlich bei Sohnemann die besseren Karten hat wenn er gefragt werden würde was er sich so vorstellen könnte.

Habt Ihr da einen Rat ???

Wäre nett wenn Ihr mal was rüberbringt.

Meine Ex hat übrgens heute abend am Telefon verkündet das sie sich eine nicht so volle Lokalität für unser Gespräch wünscht, da sie Angst vor meinen Forderungen hat und evtl. drauflosheulen muß.

Das finde ich schon ziemlich makaber, denn bis jetzt war ich derjenige der den Ball flach gehalten hat und dafüpr gesorgt hat das alle ein wenig zur Ruhe kommen.

Sie hat sich mehrfach nicht an Vorgaben gehalten  :gunman:, was mich sehr geärgert hat und dann hat sie Angst vor meinen Forderungen. :knockout:

Auf jeden Fall hoffe ich das unser Gespräch morgen sachlich und ruhig verläuft und nicht  :gewalt006:

So machts gut

sln


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.04.2010 22:25
(@noah1401)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Snl,

ich denke an Dich!

du hast vieles verloren, also gib alles und mehr kannst du nicht mehr verlieren.

Mehr kann ich dir mom. nicht mitgeben,

du schaffst alles, wenn du willst.

Gruß

Noah


Per te mio figlio vorrei passare per il fuoco

AntwortZitat
Geschrieben : 21.04.2010 22:41
(@horschti)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo snl,

schade, dass es nun doch so gekommen ist, wie es nicht kommen sollte. Wie auch immer - nun ist es so und Du musst lernen Dich mit dieser bitteren Realität zu arangieren.

Ich hatte damals totale Schwierigkeiten, mich in meiner Wohnung zu Hause zu fühlen. Sie hatte für mich eher den Stellenwert eines Wartesaals im Bahnhof. Ich war maximal zum Schlafen dort.

.
.
.

Sonntag Abend Skat,
Montag Abend Doppelkopf,
Dienstag Nachwuchstrainig, abends Volleyball,
Mittwoch Alt-Herrentraining,
Donnerstag Nachwuchstrainig und abends Kneipe,
Freitag Punktspiel Alte Herren und alle 14 Tage die Jungs,
Samstag und Sontag die Jungs oder Disco,
Sonntag Abend Skat
.
.
.

VERRÜCKT :knockout:

Die Bude war mir als Studentenwohnung angeboten worden. Romantik pur - WC über´n Flur, kaum gedämmt und Kachelofen. Letzterer brauchte ca. 2h bis er warm war. Im Winter hab ich dann ab un zu mit Klamotten (inkl. Jacke) gepennt. Ich bin selten vor um 2.00 morgens im Bett gewesen.

Ne ganze Zeit hat mich meine vollgestopfte Woche ganz gut abgelenkt von meiner Traurigkeit. Aber irgendwann hat mich dieses Einerlei nur noch angekotzt.

Ja - wir wissen, wie es Dir jetzt geht. Aber eins wissen wir auch - Dein Sohn wird Dich immer lieben! 🙂

Und irgendwann kommt völlig unerwartet alles ganz anders und wird wieder hell
und Du lernst ´ne liebe, ehrliche Frau kennen
und Du wirst vielleicht noch einmal Vater
oder so ...

So blöd es kling ... Kopf hoch, es wird schon wieder ... glaub mir! 🙂

Gute Nacht

Holger


AntwortZitat
Geschrieben : 22.04.2010 01:43
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Moin Holger !

Ja so wie Du die Situation schilderst ist es auch bei mir eingetroffen und das ist auch meine derzeitige Situation.

Was sich unterscheidet ist, das ich eine 3 Zimmerwohnung genommen habe in der auch mein Sohn sein eigenes "REich" haben soll. (auf Anraten der Psychologin)

Nach den bisherigen 2 Monaten in dieser Wohnung geht es mir genauso wie Dir, denn ich fühle mich auch so als wenn dieses eine vorrübergehende Ferienwohnung wäre
und ich demnächst wieder zurückgehen könnte.

Der Alltag spielt sich ähnlich ab wie von Dir geschildert mit viel Ablenkung und Terminen, so das es auch der Tag einigermaßen rumgeht.  :knockout:

Ich akzeptiere es voll und ganz das wir beide an der Trennung Schuld sind und nehme auch meinen großen Anteil auf mich und versuche an den Fehlern der Vergangenheit zu arbeiten.

Was das ganze schwierig macht ist die Aufteilung die nach unserer Trennung entstanden ist und mit der ich nicht leben kann.

Hierbei geht es in erster Linie um den Jungen und das Haus ist zunächst zweitrangig.

Aber wenn es dann um das Wohlfühlen des Jungen geht, bekommt das Haus natürlich dann einen sehr hohen Stellenwert.

Er ist (und das ist auch gut so) ja auch im Haus geblieben und hat somit dort seinen Lebensmittelpunkt.

Ich habe die Wohnung nur 300 Meter Luftlinie vom ehemaligen Haus genommen und auch einige Negativpunkte der Wohnung in Kauf genommen um ihm jederzeit einen schnellen Zugang zu mir zu verschaffen, aber die Besuche beschränken sich doch auf wenige Stunden in der Woche, weil ja auch dort der Alltag weiterläuft.

Das man sich den Kindern gegenüber dann auch ganz anders verhält, als man das eigentlich will, das kennen glaube ich auch die meißten von Euch und das ist auch etwas was mir völlig gegen den Strich geht aber wohl relativ verständlich ist.

Der tägliche Umgang mit allen drumherum ist die Sache die mir gegenüber meinem Sohn total abgeht.

Ich bekomme kaum etwas mit von der Schule und anderen Sachen die er so täglich erlebt und das tut mir weh und ich hätte es gerne wieder anders.

Hinzu kommt natürlich das ich große Opfer gebracht habe und die KM nun im Haus sitzt, dort ihren neuen Partner empfangen kann und auch noch die vollständige Kontrolle über unseren Sohn allein hat.
(wie einem doch der Hut hochgeht wenn es dann zu Dingen kommt die den Absprachen wiedersprechen)
Eine Sache die ich nicht im Hirn gebacken kriege und die natürlich auch zu "Rachegelüsten" führen könnte  :gunman:, die aber von mir bisher (Gott sei Dank) verhindert werden konnten und die mit Sicherheit das ganze nur noch erschweren würden.

Das wir uns recht verstehen, das meine Ex auch so ihre Probleme mit der Alleinerziehung mit unserem Sohn haben wird ist mir auch völlig klar, aber hierbei könnte ich ja durch eine andere Umgangslösung behilflich sein.

Ich bin sehr gespannt auf mein Treffen heute Abend, aber die von ihr geforderte Lösung bzw. Veränderung habe ich so auch nicht parat. Ich denke man muß sich erst einmal normal unterhalten und dnn die beiden jetzigen Standpunkte beachten und versuchen eine Lösung gemeinsam zu finden.

Ich werde auf jeden Fall versuchen mich weiterhin zusammenzureissen und meine Gespräche zu führen ohne diese "Rachegedanken" und ähnliches im Hinterkopf zu tragen.

Drückt mir bitte die Daumen (ich werde berichten)

sln


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.04.2010 07:46
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo und guten Abend !!

Ich hatte ja geschrieben, das ich von dem Gespräch mit meiner Ex berichten werde.

Also es ist ja schon wieder 10 Tage her, aber ich habe meine Vorsätze eingehalten und habe die ganze Zeit üebr versucht ein gutes und faires Gespräch zu führen.

das ist mir auch gelungen, aber das ganz große Ergebnis einer Veränderung ist (wie erwartet) nicht dabei herausgekommen.

Ich habe ihr erzählt das mir das neue Leben so, ohne täglichen Umgang mit Sohnemann, nicht gefällt und sie ist auch bereit mir noch mehr Zeit mit ihm einzuräumen.

Wenn ich dabei meine Unzufriedenheit über die häusliche Situation weglassen kann, könnte ich damit auch leben, aber dieser Gedanke, das sie nun alles hat was mir etwas bedeutet und ich alles wieder von vorne anfangen darf, kommt bei mir immer wieder hoch.

Diese Gadanken habe ich aber bei unserem Gespräch nur bruchweise angedeutet und deshalb ist sie auch zufrieden aus dem Gespräch gegangen.

Wie gesagt ich habe es ja noch gut, wenn ich lese was hier ao alles nach Trennungen passiert, da ich meinen Sohn mehrmals wöchentlich sehe und auch am Wochenende eigentlich immer etwas mit ihm unternehme.

Aber ich muß natürlich auch zugeben das eine gute Portion "Rachegelüste" entstehen und man so einiges verdrängen muß um darüber positiv zu denken.

Die Enttäuschung über die Trennung sitzt aber wohl noch zu tief und wahrscheinlich brauche ich noch mehr Zeit um mich auf das wesentliche zu konzentrieren.

Das fällt ihr natürlich viel leichter, weil sie ja alles hat was ihr etwas bedeutet hat und das sind dann auch die Dinge die mich manchmal um den Schlaf bringen.

Aber schaun wir mal, ich habe auf jeden Fall wieder ein tolles Wochenende mit meinem Sohn verbracht und das ist es was zählt.

Euch allen einen schönen Abend

sln


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.05.2010 20:47
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo Ihr Lieben !

Wieder ist etwas Zeit vergangen und am heutigen Abend steht ein längeres Gespräch mit der Ex an.

Wir haben bereits am Telefon über die Themen gesprochen und leider kommen da auch noch immer Emotionen hoch, die unsere Gespräche nicht erleichtern.

In meinem Kopf spielt sich die ganze Zeit ab das ich als großer Verlierer aus der ganzen Trennung hervorgehe bzw. hervorgegangen bin.

Sie hat, auch aufgrund ihres Verhaltens in den letzten Monaten, auch wesentlich dazu beigetragen, das ich den Schritt in die eigene Wohnung gegangen bin.

Wie schon beschrieben bin ich beim Auszug lediglich den Anweisungen meiner Psychologin gefolgt, die mir sagte das ich auf Dauer dieser psychischen Belastung im gemeinsamen Haus nicht mehr standhalten würde und daher lieber diesen Weg gehen sollte.
Es war auch zu dem Zeitpunkt der richtige Rat, denn ich habe den ICE schon meinen Augen gesehen.

Nach nun 3 Monaten kann ich aber immer noch nicht die Situation ertragen, das sie alles hat und ich den täglichen Umgang mit meinem Sohn nicht mehr habe.

Mein Sohn besucht mich häufig und das tut mir auch gut wenn wir gemeinsam viel unternehmen, aber ich spüre auch bei ihm deutliche Veränderungen in seinem Verhalten. ;(
Das tut mir unwahrscheinlich weh, denn ich mache mir natürlich auch Gedanken darüber, das ich ihn allein gelassen habe.

Das allein reicht ja eigentlich schon, aber wenn man dann auch noch daran denkt, das er sich jetzt auch noch auf ihren neuen Partner einstellen soll, der alle 4-6 Wochen einmal hier übers Wochenende vorbeischaut, dann bin ich schon extrem traurig.

Ich habe da noch einmal eine Frage wegen des gemeinsamen Hauses:

Wie soll ich mich dort verhalten um eine Lösung herbeizuführen??

Wie gesagt, ich habe die ersten 2 1/2 Jahre den Abtrag bezahlt und meine Psychologin hat mir geraten darüber nachzudenken, erst einmal gar nichts zu machen und abzuwarten, denn wenn einmal die Situation entstehen sollte das sie nicht mehr zahlen kann/will dann kann ich ja das ganze übernehmen und sie sich eine Wohnung nehmen.

Das sehe ich derzeit zwar nicht, denn sie verfügt über 1500 Euro Einnahmen (insgesamt mit Unterhalt) und kommt damit ganz gut klar.

Angenommen sie zahlt jetzt die nächsten Jahre so weiter, kann ich dann überhaupt nochmal irgendwann Ansprüche stellen, oder wird mir das evtl. zur Last gelegt das ich mich hätte gleich um diese Dinge kümmern müßen? Eigentlich doch nicht soilange ich mit im Grundbuch stehe,oder?

Ich sag Euch ganz ehrlich, das ich mich dabei natürlich ganz schön zusammenreissen muß, denn sie hat ja auch mit dazu beigetragen das ich nun wieder Miete zahle  :knockout: und nicht für mein eigenes Haus die Raten abzahlen kann um in 10 Jahren damit durch zu sein.

Ich wäre EUch sehr dankbar wenn Ihr mal Eure Meinungen dazu schreiben würdet, bzw. Erfahrungen weitergeben würdet.

Euch allen einen schönen Tag

sln


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 11.05.2010 09:51
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo sln,

was im Grundbuch steht, das zählt. Wenn ich's richtig sehe, dann steht ihr beide als Eigentümer im Grundbuch, und zwar Halbe-Halbe, und damit gehört dir die Hälfte der Bude, egal was kommt. In diesem Fall kann sich deine Ex auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, aber am Grundbuch kommt sie nicht vorbei.

Parallel dazu solltest du aber schauen, wie es mit den Schulden geregelt ist. Wenn es so aussieht wie bei so einer gemeinsamen Immobilienfinanzierung üblich, dann dürfte es dazu ebenfalls einen Grundbucheintrag geben ("Grundschuld"), ihr dürftet den Hypothekenvertrag gemeinsam unterschrieben haben und zwar bei gesamtschuldnerischer Haftung. Das bedeutet im Klartext, so lange die Ex die Raten zahlt, bist du fein raus; wenn nicht, dann holt sich die Bank das Geld bei dir. Allerdings, im Moment ist es ja anscheinend so, dass deine Ex bei der Hypothek alles zahlt (oder hab' ich das falsch verstanden?), d.h. auch deinen Anteil an der Tilgung und somit deinen Anteil an den Schulden reduziert? Wenn das so ist, dann kannst du das gedanklich als eine Art "Mieteinnahme" für die Nutzung deiner Haushälfte durch die Ex betrachten (und da sie das aus deinen Unterhaltszahlungen finanziert, brauchst du deswegen schon gleich zweimal kein schlechtes Gewissen zu haben, also im Moment lieber die Klappe halten, falls der Ex diese Konstellation nicht so ganz bewusst ist).

Die 1500 Euro Einnahmen deiner Ex sind allerdings nicht wirklich üppig, also stelle ich mal eine provozierende Frage, die dich wegen der gesamtschuldnerischen Haftung stärker betrifft als dir lieb sein kann: Wie realistisch ist es denn, dass sie das Haus auf Dauer (!) halten kann? Und dazu gehört zwingend auch die Frage, ob und wie sie dir deine Hälfte abkaufen kann, oder alternativ dazu, auf welche Art sie auf mittlere und längere Sicht eine Nutzungsentschädigung / Miete / Was-auch-immer für jene Hälfte der Bude aufbringen will, die dir gehört. Ach so, da Exen gerne diese Karte spielen: Ignoriere das Gejammere, dass das Haus doch so wichtig sei für das Kind, und dass du ihr deine Hälfte deswegen für lau zu überlassen habest. Das ist Schwachsinn in Tüten. Du zahlst Unterhalt für das Kind, darin enthalten ist ein ordentlicher Anteil (rechne mal grob mit 40% des Unterhaltes) für die Wohnkosten des Kindes. Von diesem Geld kann sie entweder bei einer Mietwohnung die anteilige Miete für Kinderzimmer und die Mitnutzung von Küche / Wohnzimmer / Klo durch das Kind bezahlen - oder sie bringt diesen Anteil des Unterhaltes eben dafür auf, einen Teil der "Miete" für deine Haushälfte zu begleichen.

Ein paar Worte noch zu diesem hier, weil es sich wie ein roter Faden durch deine Beiträge zieht, und du diesen roten Faden endlich mal abschneiden musst:

In meinem Kopf spielt sich die ganze Zeit ab das ich als großer Verlierer aus der ganzen Trennung hervorgehe bzw. hervorgegangen bin.
(...)
Wie schon beschrieben bin ich beim Auszug lediglich den Anweisungen meiner Psychologin gefolgt, die mir sagte das ich auf Dauer dieser psychischen Belastung im gemeinsamen Haus nicht mehr standhalten würde und daher lieber diesen Weg gehen sollte.
Es war auch zu dem Zeitpunkt der richtige Rat, denn ich habe den ICE schon meinen Augen gesehen.

Hör bitte auf mit diesen Gedanken, was alles hätte sein können, wenn du nicht aus dem Haus ausgezogen wärest. Du bist nun mal ausgezogen, wie so viele andere auch (mich eingeschlossen), und in deinem Fall ist es so: Du bist ja nicht aus Dummheit oder Unwissenheit ausgezogen, sondern weil es für dich die einzige Möglichkeit war. Ja, ich wiederhole es noch einmal, es war für dich die EINZIGE Möglichkeit. Es gab keine Alternative. Wenn du geblieben wärest, hättest du heute ein "Haus", das kaum breiter ist als deine Schultern.

Im Klartext: Auch wenn's weh tut, aber ein Haus zu verlieren ist ein lächerlich geringer Preis, wenn du dafür dein Leben behalten kannst. Wie wichtig das für dein Kind ist, brauche ich ja wohl kaum zu erwähnen. Insofern hast du keine Niederlage erlitten - sondern einen Sieg errungen in dem einzigen Kampf, auf den es wirklich ankam: Du hast überlebt.

Und jetzt vergiss' bitte das ganze Was-wäre-gewesen-wenn, denn dieses ganze Was-wäre, das war zu keinem Zeitpunkt eine gültige Option für dich. Sieh' lieber zu, wie du von deiner jetzigen Basis her das Beste aus der Situation machst - für dich, und für dein Kind. Und so schlecht sieht's doch gar nicht aus: Du siehst deinen Sohn regelmäßig, das Finanzielle scheint für den Moment halbwegs stabil geregelt zu sein, und deine Ex klingt zumindest nicht nach der hundertprozentigen Kampfhexe. Gemessen an dem, was sonst so "üblich" ist, hast du das Ganze doch ziemlich gut hingeferkelt ...

Halt' die Ohren steif, und viele liebe Grüße,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2010 14:24
(@roselladady)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Schmerzlassnach

Ich lese seit langem deine Geschichte mit weil es fast 1:1 meine Geschichte wiedergibt. Und ich viele Fragen hier schon beantwortet finde

Und ich bin zu dem Schluss gekommen ich lass sie mit den Kindern im Haus, solange sie Zahlt werden auch meine Schulden weniger.

Und wenn die Kinder gross genug sind und das Haus von meiner Ex  abbezahlt ist kommt meine Rache. :gunman:

Dann verlange ich den Hausverkauf oder die Versteigerung und natürlich die 50% vom Erlös die mir "zustehen"  :rofl2:

Ausserdem wenn sie zuviel Verlangt oder den Umgang Boykottieren will kann ich immer schön mit der sofortigen Teilungsversteigerung drohen. Es ist immer gut wenn man auch noch Trümpfe in der Hand hat nicht nur die EX

Grusse Roselladady


Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen

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Geschrieben : 11.05.2010 16:05
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo Ihr Lieben !

Erst einmal vielen Dank für den guten Zuspruch und die aufmunternden Worte/Zeilen.

Malachit, da Du ja auch ein Moderator dieses Forums bist, gehe ich davon aus, das die Antworten die Du zum Grundbuch geschrieben hast auch ziemlich gefestigte Tatsachen auf der Basis Deiner Erfahrungen sind, oder??

So wie ich es geschrieben habe und Du es wiederholt hast, steht es auf jeden Fall bei uns im Grundbuch. (ohne zusätzlicher Einträge)

Was die andere Sache mit dem eigenen Leben angeht, bin ich auf einem Weg in die richtige Richtung, wobei mich wohl nicht wirklich die Tatsachen immer wieder bremsen, sondern die veieln Emotionen die damit verbunden sind.
Hierbei ist es am schlimmsten das ich den "täglichen" Umgang mit meinem Sohn so vermisse.

Aber, wie gesagt ich sehe ihn sehr häufig und der Kontakt wird sich auf Dauer noch positiver entwickeln, wenn ich mir selbst Mühe gebe und ihm immer wieder zeige, das er bei mir immer willkommen ist.

Ich möchte Euch aber noch einmal zwei Beispiele nennen, wo ich diese blöde Haltung meiner Ex wiedergespiegelt hat.

Vor 4 Wochen hatte sie Geburtstag und am späten Nachmittag bat mein Sohn darum doch noch für eine Stunde zu mir rübergehen zu dürfen. Da ihre Eltern und noch einige andere Gäste zu Besuch waren, packte sie noch reichlich vom Geburtstagskuchen ein und gab Sohnemann diesen mit auf den Weg.

Ich hatte sofort das Gefühl (das ich gemeinsamer Zeit auch schon kannte) das sie das nur macht um nach Aussen anzudeuten "Guck mal ich kümmere mich noch um meinen Expartner".
Als mein Sohn dann in meiner Wohnung war habe ich gewartet bis er weg war (er hatte schon Kuchen gegessen) und habe dann den Kuchen....... :ohnemich:

Am Montag dieser Woche hatte ich Geburtstag und ich hatte einige Gäste aus meiner Familie bei mir.

Als mein Sohn dann auch nachmittags zu mir kam brachte er mir als Geburtstagsgeschenk einen selbstgebackenen Kuchen von der KM mit. :abgelehnt:

Ich habe dann meinen Sohn am späten Nachmittag wieder nach "Hause" gebracht und ihn den kompletten Kuchen wieder mitgegeben, obwohl ich das ihm gegenüber ziemlich Sch..... fand.

Auf solch bescheuerte Spielchen habe ich überhaupt keinen Bock, denn sie hat sich während der ganzen Wochen auch nicht ein einziges Mal bei mir gemledet um mich über Schule o.ä. zu informieren, was mir viel wichtiger gewesen wäre, als so ein Sch...kuchen der nur dazu diente es anderen zu zeigen, was für eine soziale Frau man doch eignetlich ist.

Aber gut, ich danke Euch und werde weiter Gas geben in Richtung "Neues Leben" und intensives Leben mit Sohnemann!!! :troesti:

Euch einen schönen Tag

sln


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Themenstarter Geschrieben : 12.05.2010 08:54




DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

Malachit, da Du ja auch ein Moderator dieses Forums bist, gehe ich davon aus, das die Antworten die Du zum Grundbuch geschrieben hast auch ziemlich gefestigte Tatsachen auf der Basis Deiner Erfahrungen sind, oder??

Ich antworte hierzu mal grundsätzlich: Die Funktion des Moderators ist nicht zwingend an fachliche Kompetenz gekoppelt. Wenn beides zusammentrifft: Prima. Anders gesagt: Jemand der gut Autos repariert, muss nicht zwangsläufig auch ein guter Autofahrer sein.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 10:16
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nachtrag: Du solltest zwecks Übersichtlichkeit klar abgrenzbare Themen im hierfür zuständigen Forum schreiben.


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 10:18
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Sevus sln!

Ich habe dann meinen Sohn am späten Nachmittag wieder nach "Hause" gebracht und ihn den kompletten Kuchen wieder mitgegeben, obwohl ich das ihm gegenüber ziemlich Sch..... fand.

Du hasts erkannt, es war m. E. sch....! Ich würde dies und ähnliche Gegebenheiten zukünftig einfach lassen, weil Du Sohni damit zusätzlich zu KM´s "Raffinesse" unnötig in die Zwickmühle bringst.

Wenn, dann bringe den Kuchen bitte selbst zurück...ich möchte nicht wissen, was KM dem Buben alles (über Dich) gesagt hat, nachdem er ihr den Kuchen ausgehändigt hat.

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 10:31
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin SLN!

Also mal ganz ehrlich, ich möchte Dich schütteln!!!!  :gewalt006: Der einzige, der hier blöde Spiele spielt, bist Du! Vielleicht wollte Ex Dir mit einer netten Geste zeigen, dass sie Dich trotz Trennung nicht für den letzten Ar.sch auf diesem Planeten hält. Vielleicht wollte sie einfach Junior nicht mit leeren Händen schicken, vielleicht hat er mitgeholfen beim Backen und wollte Dir selbst eine Freude machen. Mann ey, das war ein KUCHEN, eine westlich-europäisch-zivilisierte Geste zu einem Geburtstag! Andere Exxen ignorieren das und lassen die Kinder nicht mal zum Papa hin!!!!

Ich sags jetzt mal deutlich: JA ihr seid getrennt, das tut Dir weh! Das ist verständlich und das Recht traurig und verletzt zu sein spricht Dir niemand ab. Aber jetzt reiß Dich mal langsam zusammen und mach Dich gerade! Man muss nicht hinter jedem Pup, den die Ex macht, eine Gemeinheit vermuten oder davon ausgehen, dass sie Dir ein Ding mitgeben will.

Wenn Du so weiter machst, dann wird sie Dir irgendwann völlig berechtigt vorwerfen, dass mit Dir ein kooperativer elterlicher Umgang nicht möglich ist. Ehrlich gesagt hättest Du mich damit schon in den Wahnsinn getrieben und meine Bereitschaft, Dir in irgendeiner Form entgegen zu kommen, was das Kind betrifft, würde langsam gegen Null tendieren, solange Du nur mit dem Finger auf mich zeigst und jammerst, dass ICH DIR ja weh getan hätte.
Deine Ex weiß das und sie versucht nur, irgendwo noch "nett" zu sein. Wenn Du lieber Krieg mit ihr hast und es Dir dann besser geht, dann sag ihr das doch. Ich glaube, Du weißt ihr Verhalten IN dieser Trennung überhaupt nicht zu schätzen. Das wirst Du wohl erst tun, wenn sie so richtig die Schnauze voll hat und das "typische" Exxenverhalten abspult, Dir das Kind entzieht oder sonstwas anstellt.

MANN KERL!!! WACH AUF!!!

LBM

PS: Eine Entschuldigung in ihre Richtung halte ich für mehr als angebracht!


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 10:47
(@sleepy)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo sln,

also ich kann Dich grundsätzlich verstehen! Der Weg, den Kuchen dem Kurzen wieder mitzugeben, war allerdings nicht so ganz glücklich. Besser wäre gewesen, Du hättest den Kuchen entsorgt wenn der Kurze weggewesen wäre und der KM vielleicht bei Gelegenheit mitgeteilt hättest, dass es mit Sicherheit gut gemeint war, aber es in Zukunft nicht erforderlich ist. Vielleicht war es zu diesem Geburtstag auch einfach noch eine Gewohnheit der KM? Wer weiß.

Auch bei uns kommen gelegentlich "nette Gesten" der KM an. Diese bleiben weitestgehend unkommentiert und gehen - wenn Stöpsel weg ist - den Weg in die Tonne  😉

lg
sleepy


Sleepy

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 12:29
(@franzi73)
Rege dabei Registriert

Hallo sln,

ich finde die Aktion mit dem Kuchen auch daneben. An deiner Stelle würde ich LBM´s Rat folgen und eine ganz fette Entschuldigung hinterher schieben. Mein KV bekommt auch nen Kuchen bzw. auch ein Geschenk von Sohn und mir zusammen.

Was ich ganz oft gelesen haben und mir ziemlich auffällt. Du willst so gern ein Wechselmodell. Verständlich. Dein größtes Problem ist das du immer wieder betonst den täglichen Umgang nicht mehr zu haben.  Wir machen das Wechselmodell. Gerade aktuell diese Woche hat Sohn Papawoche bis Sonntag.  Damit habe ICH keinen täglichen Umgang. Auch die aktuellen Sachen wie Zensur der Mathearbeit hole ich mir damit selber und telefonisch ab. Aber ich höre auch nicht die täglichen Geschichten aus der Schule. Habe keinen Sohn den ich ins Bett "jagen" kann. Kinder fehlen immer egal in welcher Konstallation das Leben abläuft.

Du solltest einfach auch raus aus deiner Wohnung wenn der Kleine nicht da ist. Mach was. Lern Leute kennen. Erweitere deinen Horizont. Keine Ahnung - mach nen Kochkurs oder nen Tanzkurs. Einfach etwas wo du mal dein eigenes Problem TRENNUNG hintenan stellst. Lebe dein Leben endlich wieder!!!!!  Deinem Kurzen wird auch das gut tun wenn Papi nicht mehr so traurig ist.

LG
Franzi


AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 13:00
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo sln,

auch wenn Deep schon alles Nötige gesagt hat, das hier mag ich nicht unkommentiert stehen lassen:

Malachit, da Du ja auch ein Moderator dieses Forums bist, gehe ich davon aus, das die Antworten die Du zum Grundbuch geschrieben hast auch ziemlich gefestigte Tatsachen auf der Basis Deiner Erfahrungen sind, oder??

Als Einstieg empfehle ich mal den zugehörigen Wikipedia-Artikel und dort insbesondere diesen Abschnitt: http://de.wikipedia.org/wiki/Grundbuch#.C3.96ffentlicher_Glaube - heißt im Klartext, wenn deine Ex z.B. die Bude zu verkaufen versucht, dann muss der Käufer (besser gesagt, der Notar) im Grundbuch nachsehen, denn nur dort steht das, was als Wahrheit gilt. Deinen eigenen Angaben zufolge steht bei der fraglichen Hütte ja nun sinngemäß drin: "Einem gewissen Herrn SLN gehört die Hälfte des Hauses". Wenn der Notar jetzt versucht, den Kaufvertrag ohne deine Zustimmung zu beurkunden, dann ist er m.E. die längste Zeit Notar gewesen (und der Kauf ist ungültig, da das Grundbuch nicht beachtet wurde, von einem "gutgläubigen Erwerb" durch den Möchtegern-Käufer kann also nicht die Rede sein).

ABER: Ich bin zwar seit Neuestem hier ein Modarator, aber definitiv kein Notar (und auch kein Rechtsanwalt, Immobilienmakler, oder was-weiß-ich). Du argumentierst hier leider so ähnlich wie: "Sie sind doch Zahnarzt, da wissen Sie bestimmt auch, wie man ein Getriebe repariert, das hat schließlich auch irgendwas mit Zähnen zu tun ..."

Kurz zu mir und meinen Hintergrund: Meine Kenntnisse stammen im Wesentlichen auch nur daher, dass ich mal 'ne Wohnung gekauft habe und mich (wie bei mir üblich) relativ gründlich über das ganze Drumherum informiert habe.

Wenn du rechtsverbindliche Auskünfte haben willst, dann wirst du sie hier nicht bekommen, nicht von mir und auch von sonst niemandem in diesem Forum. Wende dich in diesem Fall bitte an den Notar deines Vertrauens für ein Beratungsgespräch zum Thema.

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 13:27
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo sln,

und zu dem anderen Thema kriegst du von mir jetzt eine Kopfwäsche verpasst:

Auf solch bescheuerte Spielchen habe ich überhaupt keinen Bock,

Dann hör' in erster Linie mal auf, selber bescheuerte Spielchen zu spielen.

Die Aktion, den Kuchen zurückzugeben, war schon so überflüssig wie ein Kropf am Nacken; aber deinen Sohn für die Rückgabeaktion zu missbrauchen war eine Dummheit der allerobersten Kategorie. Wenn es schon sein musste, warum hast du ihr den Kuchen nicht höchstpersönlich wieder in die Hand gedrückt, und dabei mit einem zuckersüßen Lächeln einen Spruch gebracht wie z.B. "danke, aber seit der Trennung bekomme ich von dieser Sorte Kuchen immer fürchterliche Bauchschmerzen" - das bedeutet zwar ebenfalls Krieg mit der Ex, aber immerhin ist es dann dein Krieg. Was du statt dessen gemacht hast: Du hast deinen Sohn an die Front geschickt, und dich selbst daheim auf dem Sofa zurechtgelümmelt. Das Wort "feige" ist noch eine verhältnismäßig freundliche Bezeichnung für das Spielchen, das du hier gespielt hast.

Im Klartext: Wenn du schon nicht genügend Eier in der Hose hast, die direkte Auseinandersetzung mit der Ex zu suchen, dann lass' wenigstens den Jungen aus dem Spiel.

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 13:55
(@schmerzlassnach)
Rege dabei Registriert

Hallo Ihr Lieben !

Vielen Dank für die eindringlichen Worte und Kommentare zu meiner Aktion mit dem Kuchen usw.

Ich habe vor einer halben Stunde mit meiner Ex telefoniert und mich für diesen Vorfall entschuldigt und ihr gesagt das es mir leid tut.

Sie hatte Verständnis und mir mitgeteilt, das sie das ganze in meiner derzeitigen psychischen Verfassung durchaus verstehen kann und mir nicht böse ist.

Das mit dem Sohnemann als "Übergeber" war natürlich unter aller Kanone, aber da habe ich nicht genügend drüber nachgedacht.

Sie wußte aber auch schon vorher, das ich ihr den Kuchen zurückgeben werde, weil ich sie vorher angerufen habe um sie zu bitten den Kuchen evtl. am Abend bei ihrer Sportgruppe zu verteilen.

Die Übergabe durch Sohnemann war also nichts überraschendes mehr, sondern sie war bereits informiert.

Das verzeiht natürlich nicht, das ich den Kuchen ihm mitgegeben habe. Ich hätte es auf jeden Fall selbst machen müßen. (wenn überhaupt)

Ich denke die Sache ist jetzt aus der Welt und ich werde beim nächsten Mal wieder einmal mehr überlegen müßen wie man auf welche Aktion am besten reagiert.

Euch allen aber besten Dank für Eure Hinweise (auch wenn sie mal eine "Breitseite" für mich bedeuten, was in diesem Fall ja auch berechtigt war)

Einen schönen Tag

sln


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.05.2010 16:32
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo sln,

Ich habe vor einer halben Stunde mit meiner Ex telefoniert und mich für diesen Vorfall entschuldigt und ihr gesagt das es mir leid tut.

Gut gemacht.

Sie hatte Verständnis und mir mitgeteilt, das sie das ganze in meiner derzeitigen psychischen Verfassung durchaus verstehen kann und mir nicht böse ist.

Glück gehabt.

Sie wußte aber auch schon vorher, das ich ihr den Kuchen zurückgeben werde, weil ich sie vorher angerufen habe um sie zu bitten den Kuchen evtl. am Abend bei ihrer Sportgruppe zu verteilen.

Das ist ein nicht ganz unerhebliches Detail, das aus deinem vorherigen Beitrag so nicht zu entnehmen war. Wenn ich's gewusst hätte, wäre meine Antwort zwar im Kern gleich gewesen, sie wäre aber im Ton längst nicht so harsch ausgefallen.

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2010 19:24




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