Hallo sln,
Also ich habe das ganze bisher nicht verstanden und verstehe es auch nach Eurer erneuten Schilderung (Holger) nicht.
... und das verstehe ich nun wieder nicht und beginne leicht ungeduldig zu werden. 🙂
Ich versuche es trotzdem noch einmal und hoffe, angesichts der folgenden Überlegung von Dir, ...
Ich bin jetzt in einer Wohnung und wenn der Fall eintreffen sollte, das sie (Ex) die Raten nicht mehr bringen kann, gibt es doch eine ganz klare Lösung, denn dann gehe ich wieder zrück ins Haus und sie kann sich eine Wohnung nehmen.
... nicht zu extrem in Ironie zu verfallen, denn Du lieferst doch schon in den nächsten beiden Sätzen ...
Ja ich stehe zur Hälfte im Grundbuch und ohne Zusätze, obwohl ich kein Eigenkapital mit eingebracht habe, sie jedoch 35.000 + 50000 Euro Schenkung ihrer Eltern.
Ich habe lediglich 28 Monate lang die Tilgung bezahlt und sehe keine großen Befürchtungen entgegenkommen.
... ganz entscheidend Gründe, warum diese für Dich so "klare Lösung" für Deine Ex in keinster Weise eine Option sein wird. Sie betrachtet das Haus als mehrheitlich ihr zustehend (und ein wenig kann ich ihre Auffassung sogar nachvollziehen). Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sie nur einen Millimeter von der Schwelle rücken wird.
Nun weiß ich wirklich nicht, wie sich das in Eurem speziellen Fall mit den unterschiedlich hohen Eigenleistungen mit der Klärung Eurer finanziellen Verhältnisse verhält. Aus meinem (zugegebener Weise schon häufig erschüttertem) Gerechtigkeitsinn heraus vermute ich aber schon, dass Dir von den 85.000 € exakt 0 ct zustehen.
Und wie hast Du Dir den Wohnungwechsel denn rein praktisch vorgestellt?
Wenn der eine die Rate nicht mehr zahlen kann, zieht er aus und der andere zieht ein und bezahlt mal eben schnell die Rate weiter? Euer Sohn bleibt ganz automatisch im Haus wohnen, da sein Aufenthalt nicht an ein Elternteil, sondern an Euere Immobilie gebunden ist? Nun bedient der neue Bewohner und Betreuer des angewachsenen Kindes den Kredit weiter und der, der augezogen ist wird so ganz nebenbei und unversehens seine Schulden los und am Ende der Kreditlaufzeit dann gehört ihm ohne nennenswerten Bemühungen das halbe Haus? 😉 Toll - wo gibts das? Das will ich auch.
Na, musst du nun auch ein wenig schmunzeln? 😉
Aber vielleicht bin ich hier auch zu naiv ...
... ja, ich glaube da ist etwas Wahres dran.
So nebenbei bin ich nach diesem hier ...
Sie hat ein finaziellen Ramen von ca. 1500 Euro netto zur Verfügung (inkl. Unterhalt und Kindergeld)
Der monatl. Aufwand fürs Haus beträgt warm ca. 750 Euro. (also machbar)
... tatsächlich der Meinung, dass es sich hierbei wirklich um keinen all zu prallen finanziellen Rahmen handelt. Ich käme damit nicht auf die Idee, in dieser Höhe zu finazieren bzw. würde mich als Banker mit einer Krerditzusage sehr schwer tun.
Am Ende nochmals der dringende Hinweis - weg mit dem Haus und den sich dadurch für Dich ergebenden Risiken. Runter mit der rosaroten Brille und den Scheuklappen. 🙂
Noch nicht ganz verzweifelte Grüße von Holger
Hallo liebe User !
Es sind einige Wochen vergangen, seit ich hier etwas geschrieben habe und es hat sich auch ein wenig was getan.
Deshalb möchte ich heute nochmal über aktuelle Probleme und auch über positives berichten.
Zunächst muß ich erst einmal berichten, das sich mein Gesamtzustand etwas verbessert hat und ich auf einer Skala von 0-10 wohl so ca. auf 3 angekommen bin, nachdem ich ja vor einigen Monaten noch sicher unter 1 war.
Ich nehme weiterhin psychologische Hilfe in Anspruch und diese Gespräche tun mir wirklich sehr gut. (Abstände der Termine werden größer)
Was mir sehr viel Kopfzerbrechen macht ist die Tatsache, das ich trotz gutem und regelmäßigem Umgang mit meinem Sohn nicht wirklich über die Sache hinweg komme, das ich nicht mehr mit ihm in einem Haushalt zusammen wohne.
Der tägliche ganz normale Umgang fehlt mir doch sehr und zieht mich ständig wieder runter.
Ich habe im vergangenen Monat meine 2 Wochen Sommerurlaub mit Sohnemann gemeinsam auf einem Campingplatz verbracht und es war im Vorwege eine ganz schön große Aufgabe und mentale Belastung für mich, obwohl ich mich natürlich sehr darauf gefreut hatte.
Wir hatten uns am Montag dort angemeldet und abgemacht das wir erst einmal anmelden und dann während der 2 Wochen mal sehen wie lange wir dort bleiben könnten.
Wir hatten enorm viel Spass und kamen super gemeinsam aus und haben daraufhin auch die gesamten 2 Wochen durchgezogen. :thumbup:
Mein Sohn sagte mir nach der Abreise das er gerne noch länger mit mir Urlaub gemacht hätte. Das ging runter wie Öl und hat mich sehr gefreut.
Nun noch zu einer Sache die mich ziemlich ärgert:
Meine Ex wußte ja das wir 2 Wochen in Urlaub fahren und ich war doch ziemlich enttäuscht, das er doch ganze 5 Euro Taschengeld von ihr mitbekommen hat.
Keinerlei Fragen nach einer Kostenbeteiligung oder ähnliches.
Mir war aber auch vorher klar, das ich davon ausgehen muß den Urlaub mit ihm allein finanzieren zu müßen.
Desweiteren habe ich in den letzten 4 Wochen bereits 3 Mal die beiden Fahrräder von Sohnemann reparieren dürfen, was mich auch nochmal so schlappe 120 Euro gekostet hat.
(auch hier weder mal selbst Hand angelegt noch Kostenbeteiligung)
Warum ist eigentlich ihr "Neuer" nicht mal bereit bei seinen Wochenendbesuchen mal Hand anzulegen. (Fahrräder natürlich, das andere passt schon)
Ich habe mir auch sagen lassen, das 3 Euro Taschengeld in der Woche ein wenig arg knapp sind für einen 12 jährigen, der ja auch mal ins Kino o.ä. möchte.
Nach unserem Urlaub bin ich auch mehrmals mit Sohnemann ins Freibad gegangen, aber auch hier jedesmal auf den Kosten allein sitzen geblieben.
Ich hätte mir mal gewünscht das er mal gekommen wäre und mir gesagt hätte, das er über eine 10er Karte verfügt, die KM ihm gekauft hätte, aber Fehlanzeige.
Naja, nachdem ich ihr vor einigen Wochen angekündigt hatte, das ich mir wünsch ein Wechselmodell zu verfolgen antwortete sie mir ja schon, das sie damit gar nicht einverstanden wäre, weil ihr dadurch der Unterhalt fehlen würde.
Und das wiederum passt zu dem gerade geschriebenen, denn ich bin mir sicher, das sie versucht soviel Euros wie möglich auf die hohe Kante zu legen um jederzeit vor finanziellen Überrschungen gefeit zu sein.
Das kann ich zwar zum Teil nachvollziehen, aber ich zahle KU ja für das Kind und nicht dafür das ihr Bankkonto anwächst während meins immer kleiner wird.
(ein Teil meines gezahlten KU dient natürlich auch den Hauskosten das sit klar,aber es sollte doch noch genug übrig sein was das Leben des Sohnes angeht um ihm z.B. mal eine 10er Karte fürs Bad zu finanzieren.)
So das erst einmal zu meiner aktuellen Situation
Euch wünsche ich einen schönen Tag und freue mich über Feedback
sln
Hallo sln,
um's kurz zu machen: Rein juristisch betrachtet ist das finanzielle Verhalten deiner Ex zu 100% korrekt; bei keinem dieser Dinge kannst du ihr irgendwas am Zeug flicken. Streng genommen hätte sie dem Junior nicht einmal diese fünf Euro Taschengeld in die Papa-Ferien mitgeben müssen. Übrigens genau so, wie andererseits auch du nicht zu dieser Fahrradreparatur verpflichtet gewesen wärest - aber mal ehrlich, möchtest du dich wirklich auf ihr Niveau hinab begeben?
Demzufolge kannst du dich entweder fürchterlich aufregen und deiner Ex erstens die Krätze an den Hals wünschen und dazu zweitens so kurze Arme, dass sie sich nicht kratzen kann ... oder zu zuckst mit den Schultern, akzeptierst dass die Dame nun mal so ist wie sie ist, und freust dich ansonsten über die gemeinsame Zeit mit Sohnemann. Auch wenn das im Grenzfall bedeutet, dass es halt etwas seltener ins Freibad, und statt dessen mit dem Picknick-Korb in den nächstgelegenen Park geht.
Letzten Ende ist das alles "nur" Geld. Das hier hingegen ...
Mein Sohn sagte mir nach der Abreise das er gerne noch länger mit mir Urlaub gemacht hätte. Das ging runter wie Öl und hat mich sehr gefreut.
... ist einfach unbezahlbar 😉
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Moin SLN,
ich kann Dir nur dringend raten, Dich von den ständigen Gedanken darüber freizumachen, was Deine Ex alles tun müsste und was nicht. Du bist nicht (mehr) der "Haushaltungsvorstand"; sie hat nicht die Aufgabe, Deine Erwartungen zu erfüllen. Das funktioniert schon INNERHALB von Partnerschaften nicht - aber danach erst recht nicht.
Wie kommst Du auf das dünne Brett, dass ihr neuer Partner für die Fahrradreparaturen Eures Sohnes zuständig wäre? Oder dass sie Eintrittskarten für Eure Freibadbesuche kaufen müsse? Mach Dich frei von dem ganzen Käse; hör auf, darüber zu spekulieren, ob ein paar Euro von Deinem Unterhalt in ihr Haus fliessen (in dem Euer Sohn schliesslich wohnt und das er irgendwann mal erbt.) Wissen tust Du das sowieso nicht, denn Du hast keinen Einblick in ihre Konten und Finanzen. Also sind die Spekulationen darüber müssig und fruchtlos.
Du willst Dich jeden Tag mit Deiner Ex und ihren (vermeintlichen) Versäumnissen befassen; da ist es kein Wunder, dass Du mit der eigenen Zukunftsplanung nicht wirklich vom Fleck kommst. Wenn Du Deine Ex noch immer zum wichtigsten Menschen in Deinem Leben machen möchtest, hättet Ihr Euch nicht zu trennen brauchen.WIE wichtig Deine Ex für Dich ist und wie gut es Dir ohne sie geht, entscheidest Du ganz allein.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin sln,
schön, mal wieder von Dir zu hören und natürlich von Deinen Fortschritten im mentalen Bereich.
Auch, wenn Du hieran ...
... Was mir sehr viel Kopfzerbrechen macht ist die Tatsache, das ich trotz gutem und regelmäßigem Umgang mit meinem Sohn nicht wirklich über die Sache hinweg komme, das ich nicht mehr mit ihm in einem Haushalt zusammen wohne.
Der tägliche ganz normale Umgang fehlt mir doch sehr und zieht mich ständig wieder runter....
... weiterhin stark zu knappsen hast - tröste Dich, mit diesem Gefühl lebst Du nicht alleine. Man tut gut daran, sich daran zu gewöhnen (es sei denn, man hat sich vorgenommen die Sache anders zu gestalten, was ich bei Dir jedoch nicht mehr so richtig ernst erkennen kann). Je eher Du Dich mit dem Fakt arangierst, um so ungezwungener wird Dein Umgang und Dein Verhältnis zu Eurem Sohn.
Und - unteschwellige Vorwürfe gegen die KM belasten ihn natürlich, weil er auch sie liebt! Also alle unnötigen Gedanken über die KM vom Tisch, nüchtern und möglichst emotionsfrei die wesentlichen Dinge mit ihr klären (da fällt mir ein - Thema Haus, gibt es da schon Bewegung?!? - Schiebe das bitte nicht auf die lange Bank!) und dann mit weitem Blick in Richtung Zukunft.
Wäre doch gelacht, wenn da nicht noch was gehen würde. 😉
Das Leben kann so schön sein, wenn mann es nicht sinnlos verjammert ... auch wenn´s ab und an mal einen auf die Mütze gibt - gehört halt dazu. 🙂
Das musste auch ich erst lernen und bin in meinem Lernprozess mit Sicherheit noch ein ganzes Stück von der Zielgeraden entfernt.
LG Holger
Moin Holger !
Erst einmal vielen Dank für die netten Worte und guten Tipps.
Jaja diese sch...Gedanken über Dinge über die man sich lieber nicht so große Gedanken machen sollte.
Was das Haus betrifft, habe ich Ihr vor 5 Wochen gesagt, das ich aus der Haft für den Kredit raus möchte.
Es kam dann ein Schreiben von der Bank, das geprüft werden könnte, wenn Unterlagen eingehen würden und der Betrag von 250 Euro überwiesen werden.
Dieses Schreiben ging an beide Hauseigentümer. (sie und mich getrennt)
Sie sagte mir daraufhin zu, das sie sich darum kümmern würde aber bislang ist nichts passiert, zumal ich noch eine Unterschrift leisten müßte bevor das Schreiben ihre Hände verlässt.
Ich denke sie hat von ihrem "Neuen" einen Tipp bekommen, da gar nichts zu machen und mich schmoren zu lassen, denn ich wüßte nicht warum da sonst 5 Wochen nichts passiert.
Schönen Abend noch
sln
Moin sln,
sorry wegen der verspäteten Antwort. Ich war verreist.
Das ...
Was das Haus betrifft, habe ich Ihr vor 5 Wochen gesagt, das ich aus der Haft für den Kredit raus möchte.
... ist ja schon mal ein guter Anfang. Leider habe ich den Eindruck, dass Du das ganze Thema noch immer nicht zu 100% verstanden hast. :redhead:
Ansonsten würde mich nämlich Deine Verwunderung über dieses hier ...
Dieses Schreiben ging an beide Hauseigentümer. (sie und mich getrennt)
Sie sagte mir daraufhin zu, das sie sich darum kümmern würde aber bislang ist nichts passiert, zumal ich noch eine Unterschrift leisten müßte bevor das Schreiben ihre Hände verlässt.
Ich denke sie hat von ihrem "Neuen" einen Tipp bekommen, da gar nichts zu machen und mich schmoren zu lassen, denn ich wüßte nicht warum da sonst 5 Wochen nichts passiert.
... doch recht verblüffen.
Natürlich wird Deine EX einen Teufel tuen, Dich aus der Schuldhaft entlassen zu lassen, wenn Sie nicht alleinige Eigentümerin wird. D.h. Du müsstest ihr schon Deinen Hausanteil vekaufen.
Wie ihr den Verkaufswert festlegen könntet, habe ich schon in früherin Beiträgen angeregt.
Zu klären wäre weiterhin, ob Dir etwas und wenn ja, wieviel Dir von dem von ihr und ihren Eltern eingebrachten höheren Eigenkapital zusteht. Frage hierzu bitte Deinen Anwalt oder vielleicht weiss das auch jamand aus dem Forum besser. Mein Bauchgefühl ist da nach wie vor, Dein Anteil ist =0.
Ganz wichtig ist jedoch, dass der Vertrag nur zu Durchführung kommen darf, wenn Dich die Bank(en?) aus der Schuldhaft entlassen. In der Regel wird dann der Kaufpreis fällig und nach Deiner Erhaltsbestätigung reicht der Notar die Unterlagen zur Umschreibung an das Grundbuchamt.
Also, wendet Euch an einen Notar, nachdem Ihr Euch einvernehmlich auf einen fairen Kaufpreis geeinigt habt. Der wird Euch dann entsprechend beraten und einen hoffentlich wasserfesten Vertrag ausarbeiten.
Es kam dann ein Schreiben von der Bank, das geprüft werden könnte, wenn Unterlagen eingehen würden und der Betrag von 250 Euro überwiesen werden.
Dieser Betrag hört sich sehr gering an. Ich hatte für die Schuldhaftentlassungen aus meinen beiden Krediten das 3-fache zu löhnen.
Ich weiss allerdings nicht, ob dieser Betrag erfolgabhängig ist oder nur für die Prüfung ob oder ob nicht zu zahlen ist.
A und O bei der Sache ist nämlich, dass die Bank Deine Ex auch als Alleinschuldnerin akzeptiert. Dies ist nätürlich von ihren Einkommensverhältnissen abhängig und ebenfalls von den Besitzverhältnissen an der Immobilie.
Könnte also sein, dass Du hier Geld aus dem Fenster schmeisst für etwas, das so überhaupt nicht klappen kann.
Es ist also anzuraten, mal persönlich bei der Bank vorzusprechen und die Möglichkeit einer Schuldhaftentlassung im Vorfeld abzuklären.
Ich hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr verwirrt.
Gruß Holger
Hallo liebe User ! (insbesondere Holger)
Ja ich muß mal wieder sagen, das Ihr überwiegend Recht damit habt, das ich mich weniger mit meiner Ex und ihrem "Neuen" befassen sollte und lieber zusehen sollte, das ich nach vorne schau und mein "neues Leben" in den Griff bekomme.
Leider gibt es hierbei aber noch reichlich Verbindungen zwischen nach Vorn und nach Hinten schauen.
Was die ganze (schon so lange anhaltende) Sache mit dem Haus und den vergangenen finanziellen Angelegenheiten angeht, habt ihr auch vollkommen Recht, das ich das ganz allmählich mal aus der Welt schaffen sollte.
Ich bin der festen Meinung das ich das auf keinen Fall allein mit ihr aushandeln kann, denn ich kann ihr eh schon lange nicht mehr ins Gesicht sehen und somit haben sich unsere Gespräche in den letzten Wochen lediglich auf der Elternebene abgespielt.
Ich müßte hier also einen RA nehmen und der kostet mich (in meiner jetzigen Lage) ne Menege Geld, denn ich habe mich nach dem Auszug an meine finanziellen Grenzen gewagt, weil ich aus dem Haus, bis auf meine Kleidung und einige Kleinigkeiten, nichts mitgenommen habe. (TV, PC, Möbel usw. alles da geblieben)
Deshalb mußte ich mir alles "neu" anschaffen und ta würden mir die ca. 200 Euro, die ein anwaltlicher Rat wohl so kosten würde ganz schön weh tun.
Aber immer so weiter voran schreiten bzw. stehen zu bleiben ohne zu wissen, was mir eigentlich noch zusteht bzw. was ich verlieren könnte wenn ich mich nicht bald um diese Dinge kümmere, ist auch nicht das Wahre.
Konkret wäre da z.B. die Frage was wird wenn sie in Zukunft die Raten weiterzahlt und auch der Grundbucheintrag so bleibt wie er ist.
Verpasse ich dann etwas, oder bleiben meine Ansprüche die selben wie zum jetzigen Zeitpunkt auch.
Aus der Schenkung mache ich mir sowieso keine Hoffnungen mehr, das Thema dürfte sich nach der Trennung erledigt haben.
Schönen Abend Euch
sln
Hallo nochmal !
Also meine Frage im vorangangenen Text bezieht sich darauf, ob es sich für mich überhaupt lohnt einen RA einzuschalten, oder ob ich es bei der derzeitigen Situation belassen soll.
Ich habe natürlich verstanden, das der auch noch über meinen Namen laufende Abzahlungskredit für mich unangenehme Folgen haben könnte.
Ich schildere nochmal die finanzielle Situation die sich stellt.
85000 Euro Eigenkapital (35000 durch Ex und 50000 Euro durch Schenkung der Eltern von Ex an beide schriftlich). Rest 65000 Euro durch Kredit, von dem ich 28 Monate die Raten bezahlt habe und sie die Nebenkosten der Stadt bezahlt hat. (anteilig nach Verdienst)
Ich habe also ca. 16000 Euro in den 28 Monaten bezahlt.
Wie gesagt, fühle ich mich richtig besch....., weil Ex mich psychisch in die Kniee gezwungen hat und das auch beim Auszug deutlich gemacht hat, indem sie mir Dinge in eine Kiste gepackt hat, die man normalerweise auf den Sperrmüllhaufen gestellt hätte.
Ich war aber seinerzeit vom Kopf her nicht in der Lage normal zu denken um mich um eine einigermassen gerechte Aufteilung der Dinge zu kümmern, die gemeinsam angeschafft wurden.
Also wie gesagt, ich möchte die Dinge der Finanzen und des Hauses aus meiner Birne bekommen und möchte Euch bitten mir einen Tipp zu geben ob sich für mich ein RA überhaupt lohnt.
Schönen Abend Euch
sln
Moin sln,
„Deine Geschichte“ ist mittlerweile ziemlich lang und es ist verdammt mühselig (wenn nicht unmöglich) aus diesen 8 Seiten die relevanten Informationen bezüglich der „Hausgeschichte“ herauszufinden (zumal die Zahlen bezüglich Eigenkapital und Restschuld teilweise von einander abweichen).
Von daher möchte ich Dir empfehlen, unter der Rubrik „Zugewinnausgleich“ ein neues Thema hierzu zu eröffnen.
Dabei solltest Du den gesamten „Zugewinn“ betrachten, also auch auf das gesamte Anfangs-/Endvermögen auf beiden Seiten eingehen.
Aus den letztgenannten Zahlen, kann man schwer etwas deuten, vielmehr ergeben sich zahlreiche neue Fragen. Z.B.:
- Wann Eheschließung ?
- Wann Hauskauf ?
- Zu welchem Preis ?
- Hatte Ex die 35.000 EUR Eigenkapital schon zum Zeitpunkt der Eheschließung, oder waren das beispielsweise 20.000 EUR Aktiendepot, die zum Zeitpunkt des Kaufs 35.000 EUR wert waren ...
Ich denke, durch das vorzeitige Herauslösen des Hauses aus dem Zugewinn können sich einige Fallstricke ergeben (als mahnendes Beispiel kann Beppo Dir hierzu ne nette Geschichte erzählen).
Auch die Schenkung der Schwiegereltern verkompliziert den Fall, denn es muß gesichert sein, dass nicht - nach Einigung mit Exe - diese um die Ecke kommen, und die halbe Schenkung von Dir zurückverlangen ... da hat es schon recht eigenartige Konstruktionen gegeben (das Risiko ist zwar eher gering, da Verwendungszeck angegeben, muss aber mit betrachtet werden).
Bei der Wertermittlung zum Haus kann neben einem vertrauenswürdigen Makler oder der Hausbank so etwas wie ein Grundstücksmarktbericht (prüf mal, ob es so etwas in Deiner Region gibt) durchaus Hilfestellung leisten.
Es muss nicht zwingend ein teurer Gutachter sein, der bei einseitiger Unzufriedenheit durch einen Gegen-Gutachter widerlegt wird ...
Besten Gruß
United
Hallo ihr Lieben !!
Ich hatte am Donerstag abend ein Telefongespräch mit meiner Ex, bei dem es um dieses Wochenende ging. Sohnemann von Freitag bis Montag bei mir.
Dabei ging es um Dinge die mitzubringen sind usw., nichts dramatisches.
Ich habe dann zum Ende hin darauf gewartet, das sie sich mal zu dem von mir erwarteten Aufruf äußert, mich bei der Bank aus der Haft zu entlassen und ob da schon etwas gelaufen wäre.
Es kam selbstverständlich nichts, bis ich sie darauf ansprach und fragte ob sie sich darum kümmern würde oder nicht.
Sie sagte mir daraufhin, das der Drucker vom PC schon seit unserem letzten Telefonat defekt sei und sie somit auch kein Schreiben aufsetzen konnte. :knockout:
Ich muß a Euch wohl nichts weiter dazu schreiben.
Ich habe ihr daraufhin gesagt, das mich die ganze ungeklärte Sache mit Haus und gemeinsamen Konto belastet und ich das aus der Welt haben möchte.
Da ich aber selbst nicht die große Ahnung habe, telte ich ihr mit das ich in der nächsten Woche noch einmal meine Anwältin aufsuchen würde um die Sache von der "Expertin" klären zu lassen.
Daraufhin sagte sie mir zu sich sofort um eine Möglichkeit des schreibens zu kümmern um mir in den nächsten Tagen das Schreiben an die Bank zur Haftentlassung zukommen zu lassen. (komisch auf einmal so schnell)
Sie wollte absolut einen Besuch von mir bei der Anwältin vermeiden und bat mich darum mir die Sache noch einmal zu überlegen und ein wenig mehr Friede einkehren zu lassen.
Ich hatte zugesagt mir das ganze noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen, obwohl ich das eigentlich fest eingeplant hatte um davon los zu kommen. (Ich denke auch immernoch so)
Ich hatte auch vor 2 Wochen einen "Umgangsplan" für uns erstellt um auf regelmäßige Besuche meines Sohnes mit Verlässlichkeit zu planen.
Den fand sie auch soweit ganz gut, sagte mir aber auch das sie mit dem nächsten Wochenende im Oktober nicht so einverstanden wäre, weil sie evtl. !!!!!! einen Urlaub mit ihm und ihrem !neuen! plant.
Ich habe sie daraufhin noch einmal ausdrücklich hingewiesen, das ich nur (wegen Samstagarbeit) alle 6 Wochen ein langes Wochenende habe und mir diese natürlich enorm wichtig sind um sie mit Sohnemann gemeinsam zu verbringen, was auch ganz deutlich in seinem Interresse liegt.
Wie gesagt sie sagte sie wollte evtl. !! dort mit ihm wegfahren. (gebucht war noch nichts)
Nun bei unserem Telefonat am Donnerstag teilte sie mir mit, das sie mit ihm nun einen Urlaub über dieses Wochenende gebucht habe!!!! :gunman:
Das hat mich masslos geärgert und meine Stimmung fiel sehr tief in den Keller.
Ich habe sie daraufhin gebeten, das wir das Telefonat erst einaml beenden sollten, damit ich eine Nacht drüber schlafen kann.
Der Ärger ist nicht gewichen und ich finde das absolut rüchsichtslos von Ihr.
Euch ein schönes Wochenende und trockene Kellerräume
sln
P.S. hier der Wortlaut vom Schreiben das sie Sohnemann mitgegeben hat.
hiermit beantragen wir die Schuldhaftentlassung von...... ...... aus dem genannten Darlehen.
In der Anlage erhalten sie das ausgefüllte Formular zu Einkommen/Ausgaben/Vermögensverhältnisse mit den Kopien der Einkommensteuernachweise. Hierzu ist anzumerken, dass bislang auf den Wechsel der Steuerklasse von 1 auf 2 verzichtet wurde, obwohl die Bedingungen vorliegen und sich hiermit ein um 28,69 Euro höherer Netto-Betrag ergeben würde.
mit freundlichen grüßen
