Moin,
Ich denke, dass die Kinder nicht an irgendwelchen Häusern hängen, sondern dass ihnen Personen (sprich "du") viel wichtiger sind.
Exakt meine Worte. Wir Erwachsenen hängen an Hab und Gut und Statussymbolen. Kinder brauchen Schutz, Zuwendung, Liebe.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Moin stabilo,
so wie deine def tickt, kommt sie auf die Idee Geld abzuzwacken. Vielleicht hat sie das ja in der Vergangenheit schon gemacht? Hast du wirklich den vollen Überblick?
Richtig, sie arbeitet nicht. Geht aber viel stolperfrei shoppen. Zum Thema Jobsuche sagte sie: "Mache ich nicht. Damit krieg ich ja dann später nur weniger Geld von Dir." Alles klar?
Da kann mann nur noch spucken, wenn man so etwas lesen muss. Was halten eigentlich die Kinder von ihrer Mutter? Auch wegen dieser ständigen Gängeleien. Meinst Du, auch sie könnten eine Trennung eher als Befreiung begreifen?
Vielleicht warten sie nur darauf, dass du euch dieses Geschwür endlich, wenn nötig auch ohne Nakose herausschnippelst?
Welche Fehler man machen kann ... wenn du entschlossen bist, die Sache zu beenden, dann überlege dir, wie es für dich und die Kinder am optimalsten laufen würde und stelle deine Vorstellung hier rein. Wir sagen dir dann, was machbar ist und was nicht und versuchen an deinem Plan mit zu feilen.
Den ersten Schritt hast du mit der Anmeldung schon hinter Dir - Glückwunsch, ich habe die Seite erst gefunden, als es schon zu spät war und ich z. B. unbedacht aus meinem Haus ausgezogen war.
Es liegt an dir, die nächsten Schritte zu setzen.
Gruß Horschti
Moin stabilo,
so wie deine def tickt, kommt sie auf die Idee Geld abzuzwacken. Vielleicht hat sie das ja in der Vergangenheit schon gemacht? Hast du wirklich den vollen Überblick?
Gruß Horschti
Hallo Stabilo,
ich würde Dir raten erstmal die Wohnungssituation für Dich und die Kinder zu klären ... was wäre möglich?
Und dann mal das Schmuck-, Kleider-, Kosmetik-, Schuhe-, Handtaschen-Geld einzuschränken 😉
Gruss
Mappi
Entmündigter Vater nach § 0815 dt.
Mutterbestimmungsrecht (MBR)
@82Marco
Das Haus ist noch gut 15 Jahre lang nicht schuldenfrei und wir kommen momentan gerade so rum mit dem Geld. Das ist auch einer der Gründe, warum mich manchmal der Horror überkommt, wenn ich an die Trennung denke. Im GB stehen beide. Das Darlehen läuft auch auf beide. Papiere und Dokus sind gesichert. Zur Wohnsituation: Das ist doch wie ein Nest für die Kinder. Ein Schutzraum. Hm. Ich glaube doch, dass ein Wohnungswechsel sehr belastend für die beiden wäre.
@ulliberne
Meine DEF wartet ab. Versucht manchmal sich zu verstellen und nett zu sein, fällt aber schnell wieder in das alte kalte Schema zurück. Ich vermute, dass sie genau weiß, wie schwer mir das alles fällt und hofft, dass ich mürbe werde und aufgebe. ABER ich weiß auch genau: Wenn sie, die sie ja nun meinen Fluchtwunsch sehr genau kennt, dann irgendwann mal jenen reichen Macker trifft, dann ist sie schneller und konsequenter weg als ich mir das nur vorstellen kann. Keine Rücksicht. Keine Bedenken. Die ist dann ab durch die Mitte. Zu den Fehlern: Auskotzen kommt bei mir zu kurz. Da muss ich nachlegen. Ist mir auch aufgefallen, als ich hier beim Lesen Eurer ersten Kommentare gleich so sentimental wurde. Sport ist im guten Durchschnitt. Und: Gut, dass ich kl. Latinum hab. 🙂 Zum Thema JA/Schule und so: Informiert man die echt über eine bevorstehende Trennung?
@Malachit
Ja, da wird sicherlich vieles an Irrtümern verbreitet. Ich dachte ja auch lange, dass Kinder durch eine Trennung kaputtgehen müssen. Zwingend. Die Vorstellung einer Trennung war daher immer fernab von allem, was mir in den Kopf wollte. Erst als ich erkannte, dass auch Kinder eine Trennung überleben können, ohne zwingend seelische Krüppel zu werden, ließ ich diesen Trennungsgedanken an mich ran. Erst dann! Aber es bleibt eine riesen Hemmschwelle; der Kinder wegen. Ich hab täglich Schuldgefühle und krieg manchmal den Moralischen, wenn ich sie ausgelassen spielen sehe. Dann denke ich: „Wenn ihr beiden wüsstet, was euer geliebter Papa euch antun will.“ Oh man. Dann geht es mir gar nicht gut.
@nadda
Das verspreche ich: So einfach lass ich mich nicht rauswerfen. Dennoch muss ich etwas realistisch bleiben. Die Kinder sind in unzählig vielen Vereinen, Kursen etc. Das ist für „nebenher“ viel Fahrerei und auch zeitintensiv. Das krieg ich neben meinem Job in der Fülle nicht hin. Aber ich denke weiter nach, denn auch wenn ich ausziehe, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu kommen, dass die Kinder einfach weiter an mir kleben. Dann stellt sich die Situation von ganz alleine ein und ich brauche eine Lösung. Dann darf meine DEF vielleicht nachmittags noch Mama-Taxi spielen, in einem großen Haus mit Garten wohnen und das war es dann. 🙂 Bei der Gelegenheit: Meine DEF macht mit den Kindern tatsächlich viel „Nachmittags-Programm“. Aber eben herzlos. Die Kinder werden nur von A nach B geschoben (und dabei noch reichlich angegiftet, weil alles nicht pünktlich und ordentlich genug abgeht). Robo-Mama. So glaubt sie dann, richtig viel für die Kinder zu tun und jammert über den ganzen Undank, der ihr trotz all dieser Tuerei und Fahrerei widerfährt, wenn die Kinder trotzdem nicht gerne mit ihr kuscheln oder toben. Sie versteht nicht, worauf es im Leben ankommt.
@aro12
Ui! 100 km weg! Das ist mal eine Ansage. Alles neu. Neue Freunde, neue Schule. Das wäre mir zu heftig. Oha. Du bist viel konsequenter als ich!
@DeepThought
Ja. Am Ende des Tages ist es wohl das, was uns alle verbindet. Schön wäre halt, wenn das Drumherum nicht zu sehr zusammenbricht. Würde ja nicht schaden, aber allein heilmachend wäre das Drumherum nicht. Sehe ich auch so.
@Horschti
Finanziell hab ich den Überblick. Alles, was ich nicht mitbekommen kann ist, wenn sie mal einen Fuffi Bares abzweigt. Alles andere ist unter Kontrolle. Die Idee, meine Vorstellung hier reinzuschreiben, ist perfekt. Ich werde das machen. Ganz bestimmt! Und Ja, ich bin nach diesen Kommentaren hier auch richtig froh, dieses Forum rechtzeitig gefunden zu haben.
@Mappi
Ich suche seit einiger Zeit eine Wohnung. Denke nun nach den Kommentaren hier ein Stück über die andere Lösung nach. Wenn es bei meinem Auszug bleibt, sieht es momentan mit einer halbwegs bewohnbaren Wohnung schwierig aus. Da ist nicht viel. Aber auch deswegen flüchte ich hier nicht. Da lasse ich mich nicht herausdrängen, bevor ich nicht eine bewohnbare Bleibe gefunden habe.
Hallo Stabilo,
Das Haus ist noch gut 15 Jahre lang nicht schuldenfrei und wir kommen momentan gerade so rum mit dem Geld. Das ist auch einer der Gründe, warum mich manchmal der Horror überkommt, wenn ich an die Trennung denke.
Glasklare Ansage: Wenn ihr vor der Trennung mit der Finanzierung des Hauses "gerade eben so" über die Runden kommt, dann geht es nach der Trennung gar nicht mehr!
Wenn ihr euch in diesem Jahr trennt, dann werdet ihr im nächsten Jahr bei der Steuer kein Ehegattensplitting mehr haben, d.h. es ist insgesamt weniger Geld in der Kasse - gleichzeitig habt ihr höhere Kosten, weil ihr ja zwei getrennte Haushalte zu führen habt; insbesondere die Miete für deine (oder lieber doch ihre?) neue Bleibe schlägt da gewaltig zu Buche. Wenn ihr nicht "irgendwo" mehr Geld beischaffen könnt, ist dieses Haus nicht zu halten - also sorge lieber beizeiten dafür, dass ihr es auf geordnete Weise verkauft, bevor es zur Zwangsversteigerung kommt.
Zur Wohnsituation: Das ist doch wie ein Nest für die Kinder. Ein Schutzraum. Hm. Ich glaube doch, dass ein Wohnungswechsel sehr belastend für die beiden wäre.
Kinder sind da zu Hause, wo sie geliebt werden. Und wo findet sich Liebe auch gleich wieder: In den Herzen, oder in den Ziegelsteinen?
Klar wäre es für die Kinder ein bisschen angenehmer, wenn sie ihre vertraute Umgebung behalten könnten. Nur, was nicht geht, das geht eben nicht; und im Vergleich zu "Mama und Papa trennen sich" ist "wir ziehen drei Straßen weiter in eine andere Wohnung" ein vergleichsweise vernachlässigbares Problem.
@Malachit
Ja, da wird sicherlich vieles an Irrtümern verbreitet. Ich dachte ja auch lange, dass Kinder durch eine Trennung kaputtgehen müssen. Zwingend. Die Vorstellung einer Trennung war daher immer fernab von allem, was mir in den Kopf wollte. Erst als ich erkannte, dass auch Kinder eine Trennung überleben können, ohne zwingend seelische Krüppel zu werden, ließ ich diesen Trennungsgedanken an mich ran. Erst dann! Aber es bleibt eine riesen Hemmschwelle; der Kinder wegen. Ich hab täglich Schuldgefühle und krieg manchmal den Moralischen, wenn ich sie ausgelassen spielen sehe.
Ich sag's mal so: Hier bei mir ist gerade Papa-Wochenende, d.h. beide Kinder sind hier - der Kleine (6 Jahre) hat gestern beim Malen einen halben Block verbraucht und kam alle Viertelstunde stolz und freudestrahlend bei mir vorbei, um mir das jeweilige Ergebnis zu zeigen; der Große (13 Jahre) war am Nachmittag auf der Geburtstagsfeier seines besten Freundes und hatte mir anschließend atemlos erzählt, was die da alles gemacht haben. Seelische Krüppel? Nee, ganz bestimmt nicht. Ich werde nicht behaupten, dass hier alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist, aber mal ganz ehrlich - das ist es in "intakten" Familien auch nicht. Und in deiner "Familie" anscheinend schon gleich überhaupt nicht ...
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hi stabilo,
Haus dürfte nicht zu halten sein, wie Malachit schon schrieb.
Als Idee/Gedanke: Unsere Variante war (muss man sich aber einig sein un der Mieter ok): Vermieten, ein Konto einrichten, über das alles für´s Haus läuft, dort auch etwas einzahlen (möglichst Beide). Und dann in Ruhe einen Käufer suchen (sollte bei uns nach ca. 6 J. dieses Jahr klappen).
Wohnungswechsel (Ex seit der Trennung einen, ich drei) blieben ohne feststellbare Wirkung auf die kids...
Auch bei mir laufen an den Papa-Tagen/WE keine "seelischen Krüppel" rum 😉
neuezeit
So ist das Leben
moin, stabilo,
Zum Thema JA/Schule und so: Informiert man die echt über eine bevorstehende Trennung?
nein, natürlich nicht im vorhinein!
ich habe kurz NACH der trennung mit den klassenlehrern gesprochen, um sie zu sensibilisieren bezgl. eventueller auffälligkeiten. bei einem kind (knapp 6) war nix zu bemerken, die große (7) zog sich für'ne weile zurück und die lehrerin ließ sie ein paar wochen in ruhe.
das JA habe ich angesprochen, als ziemlich sicher war, dass die kids (vorerst) bei mir bleiben würden.
gruß
ulli
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
Da bin ich wieder. 🙂
Ich war (und bin) derzeit beruflich stark eingebunden. Daher musste ich Zeit am PC abzwacken. Jetzt aber wieder.
@Malachit
Das Haus verscherbeln zu müssen, ist eine echte Horrorvorstellung für mich! Das hält mich schon wieder von allem Mut ab. Da habe ich dran zu knabbern. Ich versuche erstmal umzuschulden. Ich komme aus meinem jetzigen Kredit ohne Vorfälligkeitsentschädigung raus und kann mit einem neuen, länger gestreckten und zinsgünstigeren Kredit wahrscheinlich mehr oder minder die Summe sparen, die ich in einen zweiten Haushalt stecken müsste. Aber: Meine DEF muss die Backen auch zusammenkneifen. Wenn die mal nicht mehr die „Kohleschleuder“ spielt, wird es auch ohne Hausverkauf klappen. // Ja, das mit den Ziegelsteinen und dem Herzen stimmt, aber ich weiß, wie sehr ich als Kind am Elternhaus hing. Das war mehr als ein Steinhaufen. // Du schriebst, „Und in deiner "Familie" anscheinend schon gleich überhaupt nicht“, und hast damit völlig Recht! Das ist hier weit weg von ideal und ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Trennung für viel mehr Lebensqualität auch der Kinder sorgen kann. Aber: Ich stecke da noch in tradierten Denkstrukturen fest. Davon muss ich mich lösen.
@neuezeit
Ich versuche erstmal für den Hauserhalt zu kämpfen. // Klasse, dass auch Deine Kids sich normal entwickelt haben. Dazu: Ein Kollege sagte mir mal, dass seine Kinder jedes Weihnachten auf den Wunschzettel schreiben, dass Papa und Mama wieder zusammenleben sollen. Tun Deine so was auch? Ist doch schmerzhaft.
@ulliberne
Okay. Hatte es mir fast gedacht. Interessant übrigens, dass die Älteren regelmäßig mehr daran zu knabbern haben. Warum eigentlich?
Nochwas: Also ich habe mir wieder eine Wohnung angesehen (ist gefühlt ein erster großer Schritt aus der Enge der aktuellen „Beziehung“; die Idee die DEF ziehen zu lassen, muss sich wohl noch setzen :-)). War aber wieder nix. Die schönen Wohnungen bleiben unfinanzierbar.
Danke für Euer Ohr / Auge.
Hallo TO,
In deiner EHE gibt es nur das Pflichtprogramm für dich, du versorgst die Familie finanziell und gibst deinen Kindern Liebe und bekommst von diesen offensichtlich Liebe zurück. Deine EHEFRAU arbeitet systematisch "ihre Pflichten" ab und das wars... Liebe gibt es von ihr weder für dich noch für deine Kinder. Wollte sie denn die Kinder damals von ganzem Herzen oder kamen die Kinder einfach nur, weil es "erwartet" wurde. Das erarbeitete "Familieneinkommen" gibt sie gern mit vollen Händen aus.
Setzt dich mit ihr an einen Tisch, erkläre ihr, dass du so nicht mit ihr mehr leben möchtest. Sage ihr ganz klipp und klar, was du von Ihr jetzt, kurzfristig, mittelfristig und langfristig erwartest. Arbeite dir deine Ziele vorher aus. Erläutere ihr die finanzielle Situation oder auch nicht..., aber vielleicht solltest du sie dringendst davon überzeugen, dass sie ihren eigenen Beitrag zum Familieneinkommen leisten soll... Wenn dein Haus es hergibt, dann vollziehe die Trennung offiziell, ziehe in einen anderen Raum in deinem Haus und geniesse den neuen Freiraum. Den Kindern kann man das gut erklären, warum man in einen anderen Raum zieht. Kinder streiten sich auch mit ihren Freunden und wollen dann manchmal eine gewisse Zeit mit diesen Freunden nichts mehr zu tun haben..., also werden Sie das verstehen, dass Mama und Papa sich im Moment auch nicht lieb haben. Ich selbst habe das ein dreiviertel Jahr praktiziert und dann ist meine EX mit den Kindern ausgezogen. Jetzt wohne ich alleine im Haus.
...ich denke mal, dass es für diese Antwort jetzt bestimmt viel Kritik geben wird...
1. Sprich die Trennung aus!
2. Ziehe in dein eigenes Zimmer im Haus.
3. Erkläre deiner Frau, dass Sie sich einen neuen Mann suchen darf und dies für dich okay ist.
4. Erkläre deiner Frau, dass du dir eine neue Partnerin suchen wirst.
5. Wenn du eine Partnerin triffst, spiele von Anfang an mit offenen Karten, aber gib ihr zu verstehen, dass du alles verarbeitet hast!
6. Wenn du dir mit deiner neuen Partnerin sicher bist, dass es was für langfristig ist, kannst du auch öfter etwas mit ihr unternehmen mit den Kindern zusammen.
7. Lasse deine neue Partnerin auch mal bei dir übernachten, es gibt doch nichts schöneres als das gemeinsame Frühstück am nächsten Morgen 🙂
8. Unterrichte deine Frau davon, dass du am Haus Umbaumassnahmen planst, weil das Haus ja jetzt für 5 Personen zu klein ist, da deine neue Lebenspartnerin plant zum 01.01.2012 mit bei dir einzuziehen und sie (deine zukünfige Ex ja mit Sicherheit ihren eigenen abgeschlossenen Bereich mit separatem Zugang haben möchte.
7.-8. sind nicht nett!! Sollen es aber auch nicht sein! Vielleicht motiviert dies jedoch auch deine EHEFRAU mal zum Nachdenken und vielleicht geht sie ja doch von alleine...
Viel Glück!
Hi trauriger-Papa,
5.-8- sind hervorragend dazu geeignet, das die Nochfrau per Gericht den Nochehemann vor die Tür setzt. In einem gemeinsamen Haus muß sie eine andere Frau erstmal nicht dulden.
Sie sind ebenfalls dazu geeignet die Kinder gegen den Vater aufzubringen. Was glaubst du was Kinder sagen, wenn Mama und Papa noch unter einem Dach leben und die neue plötzlich mit ihnen am Frühstücdkstisch sitzt.
Wenn eine Trennung, dann ordentlich. Sicher erstmal im eigenen Haus und dann klären, wer im Haus bleibt, ob das Haus in 2 Wohnungen umgewandelt werden kann etc.. Neue Partnerin erst, wenn die alte Beziehung abgeschlossen ist (am besten bei Einreichen der Scheidung)
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Wünsche dir viel Glück
...
@neuezeit
Dazu: Ein Kollege sagte mir mal, dass seine Kinder jedes Weihnachten auf den Wunschzettel schreiben, dass Papa und Mama wieder zusammenleben sollen. Tun Deine so was auch?
...
Nein! Ich denke, dass unsere Trennung "gut genug" ablief.
neuezeit
So ist das Leben
Hallo zusammen!
Endlich finde ich Zeit zu lesen und zu antworten. Hab mich schon richtig drauf gefreut.
Kurz zum Status: Hab zwei Wohnungsabsagen bekommen und mich zu 99% entschieden, das doch ich ausziehe und nicht meine DEF. Ich vermute sonst viel zu viel Rosenkrieg, den keiner brauch. Da muss ich andere Wege finden, wie die Kinder sich ihren Weg zu mir bahnen können und über die Zeit „mit den Füßen abstimmen“, wo der Lebensmittelpunkt liegt.
Habt Ihr gestern Abend auch die Sendung auf dem ZDF gesehen, wo ein Vater erzählte, wie die italienische Mutter die Kinder 2x entführt hat? „Lanz“ war das, glaube ich. Wieder so eine Horror-Geschichte. Aber: Das, was uns Männern angetan wird, wird für die Medien zunehmend interessanter. Das ist ein kleiner, aber dennoch ein guter Weg!
Anderes Thema: Hab vor ein paar Tagen im Radio gehört, dass 87% der Männer auf Dienstreise gehen, um von Zuhause wegzukommen. 87%! Ist das nicht ein Signal, wie es stärker kaum sein kann!? Was geht da in den 87%-Frauen vor? Belachen die sich darüber? Kommt da was bei denen im Kleinhirn an? Verdammt, in welcher Zeit leben wir? Frauen können sich wirklich erlauben, was sie wollen. Ich wünsche mir, dass ich im Leben mal eine 13%-Frau finde. Das muss sich unglaublich gut anfühlen.
Und nun zu Euch. 🙂
@trauriger papa: Die Trennung habe ich ausgesprochen. Ich warte nur auf eine passende Wohnung (und schraube meine Erwartungen täglich runter, weil ich das Zusammenleben als Hölle empfinde). Das Haus gibt eine gelebte Trennung im Haus nicht her. Meiner DEF habe ich schon gesagt, dass sie sich einen neuen Partner suchen soll. Ich glaube, sie versucht es auch schon. Da der neue Mann aber eine gewisse finanzielle Potenz vorweisen muss, ist die Auswahl eingeschränkt und da findet sie wohl so schnell nichts. Zusammenleben mit neuer Frau im alten Haus ... mit der DEF unter einem Dach ... dass will nicht in meinen Kopf.
@midnightwish: Ich glaube auch, dass Kinder einen neuen Partner erstmal ablehnen, weil der (auch) ein Symbol der manifestierten Trennung ist. Das könnte sehr schnell dazu führen, dass meine DEF die Kinder ganz einfach gegen mich aufbringen kann. „Der liebe Papa. Da seht her, was er euch antut.“ Daran denke ich mal lieber nicht. Zudem habe ich so schon Ärger genug am Hacken. Eine neue Beziehung suche ich aktiv erst dann, wenn der alte Teil meines Lebens abgeschlossen ist. Wenn mir vorher eine wundersame 13%-Erscheinung begegnen sollte, denke ich nochmal neu drüber nach. 🙂
@sandra33: Danke. 🙂
@neuezeit: Beneidenswert!
Servus Stabilo,
Da muss ich andere Wege finden, wie die Kinder sich ihren Weg zu mir bahnen können und über die Zeit „mit den Füßen abstimmen“, wo der Lebensmittelpunkt liegt.
Es ist nicht die Aufgabe der Kinder, den Weg zu Dir zu finden. Und außerdem wirst Du sehr schnell erleben, was passiert, wenn Du erst mal ausgezogen bist.
Ich lese schon Deinen Bericht "Kind sagte zu mir am Telefon: "Papa ich will nicht zu Dir kommen, weil Mama sonst immer so traurig ist...".
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Ich lese schon Deinen Bericht "Kind sagte zu mir am Telefon: "Papa ich will nicht zu Dir kommen, weil Mama sonst immer so traurig ist...".
Da hast wahrscheinlich verdammt recht! Oh man. Aber ich krieg es irgendwie nich in meinem Kopf, die DEF vor die Tür zu setzen. Es hat mich ja auch ewige Zeiten gekostet, den Gedanken an eine Trennung zuzulassen. Ich bin ein Weichei und hoffe wohl, dass sich mit einem großen Herzen alles von alleine regelt. Aber klar, die DEF ist eine emotionale Erpresserin erster Güte. Solche Methoden wie von Dir beschrieben, kann ich nicht wirklich ausschließen. 🙁
Gruß
S
und hoffe wohl, dass sich mit einem großen Herzen alles von alleine regelt.
Die Zeiten habe ich zum Glück hinter mir.
Ich habe gelernt, dass man am Ende mit leeren Taschen dasteht. Vor allem dann, wenn auf der anderen Seite
emotionale Erpresserin erster Güte
steht.
Du weißt doch, dass du Dir von ihr nichts zu erhoffen brauchst.
Aber Du brauchst sie auch nicht
vor die Tür zu setzen
Wie gesagt: Allen Kindern beide Eltern!
Du klärst alles mit Deinem Arbeitgeber ab und übernimmst in der Zeit ihrer Therapie die komplette Kindesbetreuung.
Nach erfolgreicher Therapie übernimmt KM wieder ihre Aufgabe als Mutter und ihr werdet gemeinsam weitersehen. Am Besten installiert ihr dann gleich ein Wechselmodell zur Zufriedenheit aller.
Mach Dich dran...
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hi,
aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur dringend davon abraten in so einer Situation nachzugeben "um des lieben Friedens willen".
Auch ich habe es getan und später musste ich das auslöffeln, wenn du magst erzähl ich dir die Geschichte mal per PN.
Sieh dich hier um, du kannst hier von vielen Leuten lesen, die dachten, sie können eine friedlichere Lösung erreichen wenn sie nachgeben. Das ist leider so gut wie nie der Fall.
Du sagst selber, dass sie eine schwierige Person ist. Rechne damit, dass sie Freunde findet die sie darin bestärken dich zum Zahlesel zu machen der sonst keine Rechte mehr hat. Weichei war gestern, damit kommst du heute nicht weiter. Vor allem müssen deine Kinder es ausbaden wenn du nachgibst, kämpfe für deine Rechte und die Rechte deiner Kinder.
Sorge für klare und faire Verhältnisse, das macht im ersten Moment keinen Spass sorgt aber später für Ruhe.
LG
Nadda
Moin Stabilo,
Dein Weg "ich ziehe jetzt mal aus und gehe damit dem Stress aus dem Weg" mag vordergründig einfach erscheinen. Du wirst ihn mit grösster Wahrscheinlichkeit nach kurzer Zeit bereuen, denn dann bestimmen andere über Deine Präsenz im Leben Deiner Kinder (und über den Inhalt Deines Portemonnaies und Deine sonstigen Lebensumstände ebenfalls).
Die Annahme, dass "Nettigkeit" belohnt wird, ist im Familienrecht jedenfalls ein Trugschluss; das Prinzip lautet "nimm was Du kriegen kannst". Je einfacher Du es Deiner DEF machst, Dich zu piesacken, desto mehr Wonne wird sie dabei haben, es zu tun. Wenn Du also bisher ein Weichei warst, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das - zumindest vorübergehend - zu ändern, Dich im Interesse Deiner Kinder gerade zu machen und allfälligen Stress einfach auszuhalten. Bleib, wo Du bist. Wäre eines Deiner Kinder in den Fluss gefallen, würdest Du ja auch nicht darüber nachdenken, ob das Wasser zu kalt für eine Rettung oder das Baden an dieser Stelle verboten ist.
Grüssles
Martin
(der "damals dem Vorschlag "jetzt ziehst Du erst einmal aus und dann sehen wir weiter" auch nicht geglaubt hat)
PS: Der Umstand, dass Dir hier gleich mehrere erfahrene User dieses Forums dazu raten, NICHT auszuziehen, sollte Dir zu denken geben!
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo,
auch ich kann dir nur abraten und um des lieben Friedens Willen auszuziehen. Auch ich hatte diesen Fehler gemacht und meine Kinder danach monatelang nicht gesehen. Wenn du erst mal weg bist, wird deine DEF sicher dafür sorgen, dass du deine Kinder so schnell nicht wieder siehst oder nur zu ihren Bedingungen (Uhrzeit, Ort etc.) Und wenn du nicht übers Stöckchen springst, siehst du die Kinder gar nicht mehr. Es ist in deiner Situation ganz wichtig, dass du immer an die Kinder denkst, sei ein starker Vater für sie. Du wirst sehen, dass du das nach einer Weile von ganz allein bist (das wirst du sicher erst im nach hinein feststellen).
Die Kinder, besonders kleinere Kinder, wünschen sich immer, dass Mama und Papa wieder zusammenkommen. Das ist ganz normal und ist auch bei meinen beiden Kleinen so. Ich erkläre ihnen jedesmal, dass das nicht geht.
Die KM ist höchstens einmal im Monat bereit, die Kinder zu sehen, manchmal fällt auch das aus. Das ist für die drei nicht einfach, aber glaub mir, Kinder halten eine Menge aus, besonders wenn sie geliebt werden und in dir einen festen und verlässlichen Bezugspunkt haben. :thumbup:
Hab gerade wieder ein Streitgespräch hinter mir, wo ich natürlich an allem Schuld bin und die Familie zerstöre. Mir geht es jetzt sehr bescheiden, weil ich mir früher selber nie vorstellen konnte, wie man „den Kinder so was antun kann.“ Da hat die DEF es leicht, mir die Zukunftssorgen in den Kopf zu treiben. 🙁 Mist. Verdammt. Ob ich wirklich die Kraft finde, hier die Biege zu machen?
Da nehme ich mir die Zeit, hier ein wenig zu schreiben. Das muntert mich auf.
@staengler: „Allen Kindern beide Eltern!“ Das hast Du klasse geschrieben. Das wäre auch mein Wunsch. Ihr eine Therapie zu gönnen, ist ein guter Gedanke. Man könnte ja auch zu zweit eine Trennungstherapie angehen, die eben keine Paartherapie sein darf. ICH WILL NICHT MHER ... auch wenn ich gerade nicht weiß, woher ich die Kraft für die Trennung noch nehmen soll. Ich bin alleine. Mein Umfeld zeigt auch kein Verständnis. Heile Welt eben. Das wünschen sich alle. Egal, wie es mir dabei geht. Gibt es besonders empfehlenswerte Institutionen für solche Therapien?
@nadda: Gerne! Bitte schick mir eine PM und wir tauschen uns aus.
@brille007: Die Idee fand ich zu Anfang brillant. Jetzt habe ich Schiss davor (Weichei halt). Werden die Kinder mir dann nicht vorwerfen, die KM vertrieben zu haben? Denn, hey: Wenn ein Elternteil das Haus für immer verlässt, ist das was anderes, als wenn die Kinder heute einen Jubelschrei ausstoßen, kaum das die KM zur Tür raus ist. Kinder „wollen“ ihre Eltern, auch wenn die total schräg sind und sie völlig ablehnen etc. Seltsam, aber wohl so. Ich merke das ja auch an mir. Zu sagen, dass die KM kein Herz hat, ein Drachen ist, das Leben unwert macht, ich von ihr weg will und die Kinder sich bei ihr nun mal gar nicht geborgen fühlen, ist nochmal was ganz anderes als dann wirklich das Herz in die Hand zu nehmen und den Schnitt zu machen. Oh man ... bin ich ein Schisser. Ich weiß eigentlich exakt was zu tun ist, aber hab noch zu viel Schneid davor. Ach könnte ich doch nur mit den Kinder mal darüber reden, aber dafür sind die noch zu klein und würden bestimmt einen irren Schreck bekommen und dann noch so lange gequält werden, bis die KM oder ich eine neue Bleibe gefunden hätten.
@aro12: Davor, dass meine Kinder ständig betteln, dass Mama und Papa wieder zusammenkommen sollen, habe ich irre Angst.
Danke für Eure Hilfe und Erfahrungen. Vielleicht schreibe und lese ich mich hier zum Ziel!
