Hi Torsten,
zwischen Plan und Job-Wirklichkeit liegen zwar meist auch noch gewissen Welten, aber wenn es Dir erstmal gut geht ist doch fein. Vielleicht trägst Du allein durch die aktive Beschäftigung mit der Thematik jetzt auch einfach schon eine andere Art von Selbstverständnis in Dir, das sich auch (unbewußt) nach Außen überträgt. Bleib wachsam und wenn sich das Blatt doch wieder wenden sollte, meld Dich einfach. Gruß Ingo
Hallo Ingo,
danke für den Zuspruch ! Wie ich meine Frau so kenne, wird der Plan sicherlich bald Wirklichkeit werden. Sie hatte eigentlich noch nie Probleme, einen Job zu finden. Hoffen wir mal, es bleibt so 😉 !
Ich halte Euch jedenfalls auf dem laufenden. Die Paarberatung strebe ich auch weiterhin noch an.
Gruß
Torsten
Moin.
Biete ihr doch an, die Steuerklassen von 3/5 auf 4/4 zu ändern dann bleibt ihr mehr sichtbares Geld übrig und es senkt den Frust.
In Summe ändert sich für euch nichts, denn die eigentliche Steuerlast bleibt durch die Zusammenveranlagung im Lohnsteuerjahresausgleich identisch.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Torsten,
Biete ihr doch an, die Steuerklassen von 3/5 auf 4/4 zu ändern dann bleibt ihr mehr sichtbares Geld übrig und es senkt den Frust.
... und die gemeinsame Vorfreude auf ne fette Einkommensteuerrückerstattung hilft vielleicht auch auf der Paarebene.
Besten Gruß
United
Hallo zusammen,
nach meinem letzten Posting sind ja mittlerweile 6 Monate vergangen - sorry, ich wollte Euch eigentlich auf dem laufenden halten, aber irgendwie kam ich nicht dazu bzw. wollte mich wahrscheinlich gar nicht so sehr mit der Situation auseinandersetzen.
So einiges hat sich getan - gleichzeitig aber auch irgendwie gar nichts.
Ich gehe mal ins Detail:
Den von ihr angestrebten Job hat meine Frau bis dato noch nicht gefunden, trotz einiger Bewerbungen, die auch Vorstellungsgespräche nach sich zogen.
Das ist meiner Meinung nach sicherlich auch auf ihre ein wenig überhöhten Ansprüche zurückzuführen. Als gelernte Landschaftsgärtnerin hat sie sich leider ein Berufsfeld ausgesucht, in dem man nicht gerade üppig bezahlt wird (wir reden über einen Bruttostundenlohn von ca. 12,50 EUR für ihre Qualifikation). Das ist ihr zu wenig. Da sie aber nur dann einen höheren Lohn erzielen kann, wenn sie auch Führungsaufgaben übernimmt, ist die Jobsuche ungleich schwerer, denn solche Stellen sind rar gesät, auch wenn sie sogar wieder Vollzeit arbeiten würde. Ihre Worte sinngemäß: "Wenn ich wieder einsteige, will ich auch richtig durchstarten, da muss ich auch entsprechend bezahlt werden." Meinen Einwand, vielleicht erstmal kleinere Brötchen zu backen um zumindest den Wiedereinstieg zu finden lässt sie natürlich nicht gelten.
Überhaupt stellt sie hohe Ansprüche: In einem Gespräch über unsere Finanzen ließ sie durchblicken, dass mein Jahresbruttogehalt von ca. 75000 Euro ja nun auch nicht überdurchschnittlich hoch sei und dass andere Männer in meinem Alter da deutlich mehr verdienen würden, aber die seien ja auch bereit, Personalverantwortung zu übernehmen. Volle Breitseite also. Da musste ich dann doch erstmal schlucken. Eine solch anmaßende Einstellung hat sie früher nicht an den Tag gelegt, ich vermute dahinter auch Einflüsse durch ihre neuen Freundinnen aus dem Sportstudio.
Insgesamt läßt mich das in punkto Unterhalt, Haus & Co nichts gutes ahnen.
Nachdem ja kurzfristig wieder leichte Anflüge von Harmonie eingetreten waren, hatte ich sie auf eine Paarberatung angesprochen. Wir hatten dann insgesamt 4 Termine, wobei mir schon beim dritten Termin klar war, dass ich mich trennen will. Ihr scheint das aber nicht so richtig klar zu sein, zumindest sendet sie völlig unterschiedliche Signale - mal ist sie abweisend, dann wieder zuvorkommend. Ich weiß nie, ob sie nun wirklich noch Interesse an einer Beziehung hat oder nur gut Wetter machen will.
Nach dem vierten Termin fragte ich sie dann, ob sie weitere für sinnvoll hält und wir waren uns einig, dass uns die Paarberatung nicht wirklich geholfen hat.
Den Satz "Ich will, dass wir uns trennen" hat aber noch keiner von uns ausgesprochen - ich werde wahrscheinlich derjenige sein, der das tun muss.
Eins scheint jedenfalls klar zu sein: Sie will gegen jede Vernunft und finanzielle Realität unbedingt im Haus bleiben, und zwar mit den Kindern. Das ist aber finanziell überhaupt nicht machbar, da müsste sie schon einen Job finden, der mindestens annähernd so bezahlt wird wie meiner, und die Chancen stehen doch eher schlecht. Sie ist aber leider zu stur, um im Bereich Finanzen irgendeine Meinung gelten zu lassen, die nicht ihrer entspricht.
Ich habe mich mit einem Bekannten unterhalten, der seine Scheidung schon einige Zeit hinter sich hat (da war so ziemlich alles dabei, was eine Ex so auffahren kann, hatte ich den Eindruck).
Er hat mir geraten, auf gar keinen Fall aus dem Haus auszuziehen, bevor es nicht verkauft ist, da ich ansonsten auf den Raten sitzen bliebe während sie es sich im Haus gemütlich macht. Ich möchte den jetzigen Zustand "WG mit zwei Kindern, gutes Wetter solange ich sie machen lasse, was sie will" aber nicht mehr ewig aufrecht erhalten, da würde ich auf Dauer mindestens meine Selbstachtung verlieren.
Aber was kann ich überhaupt machen, wenn sie nicht aus dem Haus will ? Für eine letztendliche Scheidung müsste ja wohl einer ausziehen, für zwei getrennte Haushalte ist die Immobilie nicht groß genug. Ich kann das Haus auch nicht alleine verkaufen, da alles auf uns beide läuft.
Was habe ich überhaupt für Möglichkeiten ?
Was die Kinder angeht, hatten wir mal allgemein über die verschiedenen Möglichkeiten gesprochen: Das Wechselmodell lehnt sie nun komplett ab, das sei ganz schlecht für die Kinder, diese bräuchten ein Nest (natürlich in ihrer gewohnten Umgebung, nämlich im Haus). Keine Rede mehr von "du kannst die Kinder so oft haben, wie du willst" - es sei denn natürlich, ich zahle trotzdem vollen Unterhalt, tippe ich mal.
Denn wie sie es sich vorstellt, in einem Vollzeitjob wieder "durchzustarten" und dabei dennoch die Kinder zu betreuen entzieht sich meiner Kenntnis. Das wäre für mich viel einfacher, da ich einen Bürojob habe, ggf sogar teilweise von zu Hause aus arbeiten könnte. Sie dagegen müsste in einem Gartencenter in Vollzeit minimum bis 19.00 Uhr arbeiten, teilweise auch am Wochenende, hätte dafür dann ganze Tage in der Woche frei.
Aber was die Kinder angeht, habe ich als Mann ja schonmal grundsätzlich die schlechteren Karten.
Was meint ihr zu alldem ?
Beste Grüße
Torsten
Abgetrennte Antwort von Fuzzi70 wg. zu viel OT.
http://www.vatersein.de/Forum-topic-24609-start-msg273556.html#new
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
