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Trennung noch vor der Geburt

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(@vyron)
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Hallo,

ich benötige ein Rat von jemanden, der evtl. eine ähnliche Situation kennt.

Aber zuerst einmal meine Geschichte:

Mein Freundeskreis ist nie sehr groß gewesen, aber die meisten meiner Freunde sind Frauen. Und so ist nun seit über 10 Jahren mein "bester Freund" ebenfalls eine Frau. Unsere Freundschaft hat in den letzten 10 Jahren viel durchgemacht und sich viel verändert. Inzwischen ist sie so etwas wie eine Schwester für mich. Leider lebt sie nicht in meiner Nähe, so das ich sie ab und an mal ein Wochenende besuche und dort übernachte.
Die Entfernung kommt dadurch zustande, das ich ein sehr schüchterner Mensch bin, was neue Leute betrifft, wenn ich aber jemanden erst einmal kennen lerne taue ich sehr schnell auf. So habe ich in meiner Berufsschulzeit wenig Freunde in der Schule gehabt und bin süchtig nach Computerspielen (genauer gesagt MMORPG, so etwas wie World of Warcraft) geworden. Ich habe sie in diesem Spiel kennen gelernt und wir haben uns gegenseitig geholfen, da heraus zu kommen. Seit dem verbindet uns sehr viel.

Vor ein paar Jahren lernte ich dann eine Frau kennen und zwischen uns funkte es sehr schnell. Auch hier war die Entfernung durch meine Schüchternheit sehr groß. Aber das war kein wirkliches Problem. Es lief einige Monate gut. Es gab zwar Streit, aber bis auf ein Punkt war alles nebensächlich. Der Punkt war leider mein bester Freund. Ich hatte damals Angst meinen besten Freund zu verlieren und hatte den Eindruck, dass sich in der Beziehung nichts ändern würde. Es gab ein heftigen Streit und keiner von uns beiden meldete sich wieder beim anderen.

Das war 3 Jahre lang so. Bis eine gemeinsame Freundin, die gerade aus einer Nachbarstadt bei mir zu Besuch war,  den Kontakt zufällig wiederherstellte. Wir haben uns unterhalten und darüber gesprochen, wie das damals gelaufen ist. Wir verstanden uns sofort wieder gut und fanden sofort wieder auf einen gemeinsamen Nenner. Sie besuchte mich und unsere gemeinsame Freundin am nächsten Wochenende. Ich versprach ihr erstmal nicht zu meinem besten Freund zu fahren, bis sie diesen kennen lernen konnte. Und sie am Umgang sehen konnte, das wir wirklich nur Freunde sind.

Da wir zwei uns immer noch liebten entschlossen wir uns beide, es noch einmal zu versuchen. An diesem oder am folgenden Wochenende sie trotz Verhütung schwanger geworden sein.

Das sie schwanger war wussten wir aber noch eine weile nicht. es lief den Monat recht gut, wobei sie dann anfing sich zu verändern. Sie hatte immer weniger Energie und war schnell müde. Sie sagte mir später das sie zu dem Zeitpunkt keine Lust mehr auf irgend jemanden oder irgendwas hatte. Wir waren ein paar Tage bei Verwandten von ihr und dann noch ein paar Tage bei mir und haben dort Zeit miteinander verbracht. In der Zeit merkte ich das sehr stark das sich Ihr Verhalten mir gegenüber veränderte.

Nachdem sie wieder zu Haus war wurde der Kontakt immer rarer, zum Schluss hab ich mehrere Tage nichts von ihr gehört. Bis sie irgendwann anrief, nachdem sie einen Anruf von mir auf dem Display hatte. Sie sagte mir, das wir reden müssen, aber das sie derzeit zu ihrer Ex-Schwiegermutter unterwegs war. In einer Stunde wäre sie da. 5 Tage später hörte ich das nächste mal etwas von ihr. Sie sagte, dass sie mir zwar was sagen wolle, aber es nicht könne. Nun, zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits fast eine Woche Zeit darüber nachzudenken und ich fragte sie ob sie schwanger sei. Sie sagte ja und wir unterhielten uns kurz, dann wollte sie schlafen.

Da sie bereits 2 Kinder von ihrem ersten Mann hat, und keines mehr wollte, sagte sie, das es sehr wahrscheinlich ist, das sie das Kind abtreiben wird. Allerdings fühlte sie sich die Woche wieder so platt, das sie erst in der darauf folgenden Woche zum Arzt ging. Dieser stellte fest, das sie bereits in der 12 Woche ist und eine Abtreibung nicht mehr in Frage kommt. Sie hatte, obwohl Sie bereits Schwanger war, nochmal eine Regel bekommen und deshalb 1 Monat weniger Zeit gehabt, als sie selbst geglaubt hat.

Sie meldete sich auch direkt nach dem Arztbesuch und wir sprachen darüber. Ich sagte ihr bei der Gelegenheit und auch danach immer wieder, das ich sie mit allen Kräften unterstützen werde und sagte ihr auch das ich sie liebe und vermisse. Sie wirkte zwar nicht glücklich darüber, es würde auch nicht leicht werden, aber sie versuchte das beste daraus zu machen und deshalb war ich glücklich.

Durch ihre Müdigkeit hatte ich kaum noch Kontakt zu ihr, aber wenn sagte ich ihr, das ich sie liebe, sie vermisse und hoffe sie bald wieder zu sehen. Bis sie 2 Wochen später plötzlich meinte, ich könne ja nächstes Wochenende vorbei kommen. Das hat mich zwar sehr überrascht, aber trotzdem musste ich das leider um ein Wochenende verschieben, da an diesem Wochenende mein Bruder seinen Junggesellenabschied feierte.

Am Montag nach dem Junggesellenabschied teilte sie mir mit, das sie die Beziehung nicht weiterführen möchte. Ich wusste im ersten Moment nicht, was ich dazu sagen sollte und redete kaum mit ihr darüber.

Erst als sie mich ein paar Tage später fragte wie es mir gehe, worauf ich sarkastisch antwortete : “Mir geht es scheiße, meine Freundin hat mich gerade verlassen.” kamen wir ins Gespräch. Es ist eine meiner schlechten Angewohnheiten sarkastisch zu reagieren, wenn ich mich verletzt fühle.

Wir sprachen darüber und sie nannte ihre Gründe für die Trennung. Sie hatte ein schlechtes Gewissen mir immer und immer wieder zu sagen, das sie mich nicht sehen wolle und gedacht, dass eine Trennung mir die Situaton einfacher machen würde.

Naja. In weiteren Gesprächen verkniff ich mir entsprechende Sätze wie “Ich liebe und verisse dich” und kämpfte mit mir darum, ob ich jetzt einfach zu ihr fahre und mit ihr rede. Mein bester Freund riet mir aber es nicht zu tun, da wenn sie schon Worte so unter Druck setzten, was würde erst passieren, wenn ich wirklich vor ihrer Tür stehe. Da ich der Argumentation folgen konnte ließ ich das auch.

Da ihr das Soziale Netzwerk Facebook sehr wichtig ist, hatte ich ihr zum Anfang unserer Beziehung eine Beziehungsanfrage geschickt um ihr zu zeigen, das ich zu ihr stehe. Aber auch nach unserer Trennung änderte sie diesen nicht, obwohl sie ihr Profil regelmäßig pflegt. Daraus zog ich noch einen Funken Hoffnung.

Alle weiteren Gespräche waren sachlich. Und immer wieder klangen die Gespräche für mich wie als laufen sie im Kontext: “Wenn nicht ein Wunder passiert und wir wieder zusammen kommen”.

Das setzte mir so sehr zu, das ich mich kurzfristig entschied zu dem Menschen zu fahren, mit dem ich immer am besten über alles reden konnte.... zu meinem besten Freund. Das Wochenende half mir auch sehr, jedoch musste ich Sonntag feststellen, das sie ihren Beziehungsstatus inzwischen geändert hatte. Ich schrieb ihr ein längeren Text in dem ich ihr meine Meinung sagte und ihr schrieb wie ich mich fühle.

Ihre Antwort war am nächsten Tag, das ich mein Versprechen gebrochen hatte und wieder einmal gemacht hatte, was sie am wenigsten wollte. Und das, wenn ich wirklich noch Interesse an ihr gehabt hätte, dies hätte lassen sollen.
Sie sagte mir sogar, das sie nicht glaubt das zwischen mir und meinem besten Freund etwas läuft, aber ich hatte es ihr versprochen.

Inzwischen geht es ihr besser und ich war auch bereits wieder bei ihr. Aber seitdem laufen die Gespräche darauf hinaus, das sie mir nicht mehr vertrauen könne und so eine Beziehung keinen Sinn mehr macht, weil sie beim nächsten Problem wieder davon ausgehen müsse, das ich mein Versprechen breche um meine eigenen Interessen durchzusetzen.

Während meines letzten Besuch bei ihr wollte sie immer wieder von mir wissen, wie ich mir das jetzt mit dem Kind vorstelle.
Ich plane derzeit in ihre Nähe zu ziehen, damit ich näher und öfter bei meinem Kind sein kann. Aber auch dazu fragt sie mich immer nur, ob es das wert sei hier alles aufzugeben und wie ich es mir vorstelle.

Da ich jedoch zum ersten mal Vater werde und niemanden kenne, der in einer ähnlichen Situation war fällt es mir schwer vorzustellen, wie es die ersten Jahre laufen soll. Bis unser Kind alt genug ist, das ich es einfach nur noch von der Mutter abholen brauche und jedes zweite Wochenende etwas mit dem Kind unternehmen kann. Aber auch von der Mutter kommt kein Tipp, kein Hinweis oder gar ein Vorschlag, wie es in Zukunft laufen kann. Nur die Frage, wie ich mir Vorstelle wie es laufen soll.

Auch zieht sie oft Vergleiche mit Ihrem Ex-Mann, mit welchem Sie ein freundschaftliches Verhältnis pflegt und welcher jetzt nach 3 Jahren jedes halbe Jahr mal vorbei fährt und die Kinder für eine Woche zu sich holt.

Aber zwischen uns besteht keine Freundschaft. Ich liebe sie und sie behauptet ja auch, das sie mich noch liebt, nur keine Zukunft mehr sieht. Und das sorgt ihrer Meinung dafür, das zwischen uns ein angespanntes Verhältnis besteht.
Im Moment habe ich einfach oft das Gefühl, das es ihr am liebsten wäre, wenn ich Sie jetzt ersteinmal 3 Jahre in ruhe lasse und dann ab und an mal auf freundschaftlicher Basis vorbeischaue und meinem Kind Hallo sage. Immerhin kennt Sie das.

Wie baue ich einen Kontakt zu einem Neugeborenen auf, welches nicht im Haushalt lebt? Ich möchte nicht einfach irgendwer für mein Kind sein, der bestenfalls Papa heißt und den man halt irgendwo einfach hat, weil jeder einen hat.

Auch ist es für mich im Moment alles sehr unwirklich. Ich kenne zwar Bilder, die sie mir von ihren ersten beiden Ultraschalluntersuchungen geschickt hat, aber ich war noch nie bei einer selbst dabei. Ich habe noch nicht ihren Bauch berühren und Bewegungen vom Kind  spüren können.

Um ehrlich zu sein, habe ich mich bisher nicht einmal getraut zu fragen, ob ich ihren Bauch berühren darf. Jedes mal, wenn unsere Gespräche positiv verliefen, warf sie mir entgegen, das ich nicht glauben brauche das bloß weil ich jetzt hier bin wieder alles in Ordnung sei.

Sie gab mir an dem Wochenende ein Buch über die Schwangerschaft, welches recht interessant war. Aber es hatte auch ein Kapitel “Vater werden”, welches beschrieb das es während der Schwangerschaft schwer für den zukünftigen Vater sei, eine Verbindung aufzubauen, aber das genau solche Dinge dabei helfen würden.

Und das ist meine aktuelle Situation. Ich weiß nicht mehr weiter und ich kenne auch niemanden der auch nur eine ähnliche Situation hinter sich hat. Ich hoffe das mir von euch jemand einen Rat geben kann.

Bis dahin,

Vyron


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 12.09.2011 15:01
(@bagger1975)

Hallo Vyron,

erst einmal willkommen hier, Dir werden vermutlich noch einige andere schreiben.

Deine Geschichte ist m.E. nichts außergewöhnliches und das Verhalten der KM gepaart mit plötzlichen Zurückweisungen, Vorhaltungen und Insichgekehrtsein etc. eigtl. bei gewissen Damen auch ein ziemlich bekanntes einschlägiges Schema.

Verabschiede Dich zu allererst von dem Versuch diese KM ansatzweise verstehen zu wollen, das kannst Du nämlich nicht. Verabschiede Dich bitte auch davon, nach dem warum für ihr Verhalten zu fragen. Das bringt nichts und macht Dich ggfs. nur fertig und belastet Dich nur.

Du stehst jetzt vor einer wichtigen grundsätzlichen Wegbiegung. Entweder entscheidest Du Dich (ggfs. auch gegen den Willen der KM) für (auch) Dein Kind der Vater/Papa zu sein und sorgst für die richtige Basis v.a. beim Umgang, denn nur so lässt sich eine Vater-Kind-Beziehung aufbauen, ober eben nicht.

M.E. hast Du ja schon eine KM mit Erfahrung, wie man sich den Vater der Kinder ggfs. nur zum Ruhehaben, fernhalten kann. Umgang nur jedes halbe Jahr für 1 Woche etc. ist nicht ausreichend und nicht akzeptabel, sofern Du Dich für die vorstehend 1. Variante entscheidest.

Du musst auch wissen, dass dies ein evtl. nie endender Kampf werden kann mit z.T. ungewissem Ausgang. Denn Vater sein und Vater sein dürfen sind 2 vollkommen unterschiedlich Dinge.

Vorgenannte Grundsatzentscheidung für Dich und das kommende Kind ist dann Ausgangspunkt für weitere rechtliche Fragen zur Vaterschaftsfeststellung, Umgang, Unterhalt, Sorgerecht etc.

Sofern Du Dich für das Vater sein wollen entscheidest, ist das Vater sein dürfen die 1. Baustelle. Versuche mit der KM eine Elternebene zu finden unabhängig von Eurer bisherigen Paarebene. Ich finde es begrüßenswert, dass ihr noch Kommunikation habt.

Das ist der Schlüssel. Versuche mit KM evtl. unter Einschaltung neutraler Dritter gesprächsweise vorab eine Basis für Eure künftige Elternschaft zu schaffen. Das kann sehr schwierig sein, wenn KM nicht will, aber ihre berechtigten Fragen danach, wie Du Dir das alles so vorstellst, sind m.E. ein Signal.

Überlege Dir hier Antworten. Kinder haben grds. vollen Anspruch auf beide(!) Elternteile und dies zu verwirklichen ist Euer beider Part.

Soweit Deine 1. Antwort zu Deinem Problem von mir...

Viele Grüsse   


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2011 15:40
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Vyron,

lange schmöker ich bei "Vatersein" schon herum aber heute habe ich mich aufgrund deines Beitrages dazu entschlossen mich anzumelden und dir vielleicht mal ein paar Tips zu geben.

Um es am Anfang mal kurz zu erklären, ich stecke in einer ähnlichen Situation wie du und das Niedergeschriebene von dir kommt mir in weiten Teilen bekannt vor. Auch ich kenne die Frau seit Jahren, wir waren wohl nie wirklich zusammen, jedoch jahrelang befreundet, sie wollte immer eine Beziehung mit mir, es folgte die Trenneung von meiner damaligen Ex-Freundin Anfang des Jahres, eine Affäre mit der baldigen Kindsmutter und die Schwangerschaft. Auch wir hatten Streit der glaube ich nicht allein auf Grund der Streitpunkte an sich entstanden ist sondern auch aufgrund der hormonellen Umstände und die nicht verständlichen Auslebungen einer schwangeren Frau  😉
Es folgte ein mehrwöchiger Schweigezeitraum, eine Kontaktaufnahme meinerseits, 2 - 3 Wochen Kontakt bei der ich aber auch merkte wie ich immer mehr abgewiesen und aufs Gleis gestellt wurde bis hin zu einer SMS dass eine Beziehung nicht geht und wir nur gute Eltern sein sollten und das auf freundschaftlicher Ebene. Und jetzt kommt der Punkt in der unsere Geschichte sich nicht mehr so ganz ähnelt und das ist gut für dich.

Sie stellte entgegen jeder Absprache den Kontakt zu mir ganz ein. Per SMS bekam ich mitgeteilt wie die Untersuchung gelaufen ist aber auch das nur als Zweizeiler. Per SMS ebenfalls mitgeteilt dass es ein Mädchen wird. Es war und ist ihre Schwangerschaft und ich hab da nichts zu suchen. Was ich denke und fühle interessiert sie nicht. Zwischendurch mal ein Telefonat weil sie mich freundlicherweise beim Jobcenter schon als Vater angegeben hat, aber zu einer Vaterschaftsanerkenneung gemeinsam beim JA noch nicht bereit gewesen. Danach wieder Absprache langsam wiedr mehr Kontakt bezüglich der gemeinsamen Elternschaft und wieder keine Kooperation von ihrer Seite aus. Zwei Briefe blieben unbeantwortet und ich entschloss mich meinerseits zu handeln (ab jetzt noch 2,5 Monate bis zum voraussichtlichen Entbindungstermin). Ich ging zum JA, beurkundete meine Vaterschaft und direkt meine Absicht zur gemeinsamen Sorge. Das Gespräch verlief sehr gut und der Mitarbeiter hat das Problem erkannt. Sie bekam die Benachrichtigung per Einschreiben mit Rückschein. Das ist nun ca 2 Wochen her und bis jetzt gab es noch keine Reaktion. Manch einer mag nun natürlich denken, dass ich vielleicht gar nicht der Vater bin. Tja sein kann so etwas immer aber die damalige Situation, der gemeinsame Konflikt und die Entscheidung pro Kind wie die erste Zeit und der Mensch den ich damals einmal kannte spricht dagegen. Wenn es doch anders ist, gut und ärgerlich aber erstmal muss ich davon ausgehen dass ich der Vater bin. Ich denke ich habe mir schon viele Gedanken gemacht und mittlerweile schliesse ich hormonelle Gründe aus und sehe es einfach so, dass sie zum einen meint alleinigen Anspruch auf das Kind zu haben, dies alleine bestimmen zu können und sie meint das Kind zu instrumentalisieren und mich damit zu schikanieren. Letzteres macht mich wütend denn sowas sollte keiner mit MEINEM Kind tun und ich halte das moralisch für mehr als verwerflich gegenüber unserem kleinen Mädchen. Die Situation herrscht nun schon seit annähernd 3 Monaten und ich habe mich damit auch abgefunden zwar Vater zu werden aber kein werdender Vater zu sein. Es ist auch mein erstes Kind und manchmal tut das weh aber ich weiß auch dass dies kein Dauerzustand sein wird sondern in spätestens 2,5 Monaten meine Tochter zur Welt kommen wird und genau dieses ist es worauf ich mich konzentriere. Ich habe mir das mit der Schwangerschaft miterleben aus dem Kopf geschlagen und werde alle Weichen dafür stellen meinem Kind ein verantwortungsvoller und guter Vater zu sein und wenn ich das gerichtlich zum Wohle des Kindes gegenüber der Mutter durchsetzen muss werde ich das tun, für meine Tochter!

Das wollte ich dir kurz beschreiben damit du siehst, dass du nicht alleine da stehst mit einer solchen Situation.

Nun direkt zu dir. Wie ich eben schon schrieb, stehst du besser da, du hast noch Kontakt zu der Mutter deines Kindes und ich habe den Eindruck dass sie sich dir gegenüber entsprechend der Situation noch wirklich fair verhält. Hört sich grotesk an aber ist so... Wie mein Vorschreiber schon sagte, versuche ihre Gedanken, Handeln und Wort nicht zu verstehen. Das kannst du nicht und glaube mir, sie versteht sich selber manchmal nicht und sie kann auch nicht unbedingt soviel für ihr Verhalten. So eine Schwangerschaft ist für manche Frauen ein irrsinniger Prozess in denen die Gefühle Achterbahn fahren. Sie hat Ängste in sich welche sie nicht beschreiben kann und auch widersprüchliche Emotionen. Gib ihr den Abstand den sie braucht und setze sie auch weiterhin nicht unter Druck. Bist jetzt hast du richtig gehandelt. Damit machst du sonst mehr kaputt als alles andere. Sie versucht sich jetzt emotional komplett auf das Kind einzustellen und da haben andere Gefühle oft keinen Raum mehr. Zumal sie sich auch noch um 2 andere Kinder kümmern muss. Warte ab und zeige ihr nur hier und da ein bißchen dass sie auf dich zurück greifen kann wenn sie es möchte. Nimm dir auch Vorwürfe auch bezüglich deines bestens Freundes nicht zu sehr zu Herzen. Die Begründung des Misstrauens hätte genausogut an der falschen Jeanshose liegen können die du zur falschen Zeit getragen hast 🙂

Schaue dass ihr weiter friedlichen Kontakt haltet. Ich weiß es fällt schwer aber es sind neun Monate Schwangerschaft aber Papa wirst du dein Leben lang sein und darauf kommt es letzendlich an. Du wirst nach der Geburt deines Kindes darüber hinweg sehen solange sie sich so verhält wie sie es bis jetzt tut und dich nicht völligst ausschliesst. Sie hat schon zwei Kinder und glaube mir sie weiß was auf sie zurollt und ich glaube nicht, dass sie Interesse daran hat dich als Vater auszuschliessen. Konzentrier dich darauf was kommt und nicht was ist. Gönne dir auch schöne Abende mit Freunden und versuche auch weiterhin DEIN Leben zu führen und dich nicht von deinen Gedanken vereinnahmen zu lassen. Es bringt nichts und raubt dir die Kraft die du brauchst.

Versuche mit deiner Ex zu klären ob sie der gemeinsamen Sorge zustimmt und gemeinsam mit dir beim Jugendamt die Vaterschaft regelt. Das ist gut für alle drei. Schlag dir auch das Abholen eines Säuglings im frühen Alter alle 14 Tage aus dem Kopf. Ein Säuglich braucht Vater und Mutter und der Umgang sollte nach Möglichkeit gemeinsam stattfinden. Üblich und förderlich beim Säugling ist mehrmals die Woche 1-2 Stunden damit das Kind eine Bindung zu dir aufbauen kann. Wenn ihr das alles friedlich lösen könnt ist das toll für das Kind. Versuche emotional Abstand zu der Frau zu gewinnen, sei auch mal ein paar Wochen wütend auf sie ohne es ihr zu zeigen aber zu starke Emotionen helfen dir nicht weiter dich auf das Kind und deine Vaterschaft zu konzentrieren. Warte ab und ich will dir keine falschen Hoffnungen machen aber die Sache kann sich vielleicht auch wieder ändern sobald sich der hormonelle Haushalt beruhigt oder spätestens das Kind da ist und du sie unterstützt. Es kann sein, muss aber nicht........

Klar es kommen noch andere Angelegenheiten auf dich zu, Kindsunterhalt, eventuell Betreuungsunterhalt usw. Aber das ist Geld und eigentlich erstmal nicht das wichtigste.

Nimm die Tatsache wahr dass ihr noch Kontakt habt und baut diesen im Guten auf und weiter aus, für euer gemeinsames Kind und für euch. Denke nicht darüber nach ob du Rechte hast..... die hast du nie alleine, es sind die gemeinsamen Rechte eures Kindes und dir. Lass dichnicht von Horrormeldungen wie Umgangsbykott und anderen fehlgeschlagenen Verhältnissen ängstigen oder beeinflussen. Denke positiv denn daraus schöpfst du mehr Kraft als in negativen Gedanken.....

Ich sehe bei euch Potential, dass ihr das hinbekommt. Ich stehe dir gerne weiterhin zur Verfügung. Auch per E-Mail oder wenn du Lust hast auch mal telefonisch. Ich hab die Phase in der du dich befindest gerade hinter mir und ich denke ich habe es bis jetzt gut gemeistert und werde es auch weiterhin gut meistern damit das Baby bald einen seelisch stabilen Papa hat der alles erdenkliche tun wird um für sein Kind da zu sein.
Und genau das haben unser beider Kinder verdient.


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2011 18:44
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Vyron,

willkommen hier im Forum. Du hast schon viele gute Tipps von den anderen bekommen. Was ich mich bei der ganzen Geschichte frage, ob Du wirklich der Vater des Kindes bist. So wie ich herausgelesen habe, hatte die KM schon vorher einen Partner. Ihr hattet an 2 Wochenenden  **tsts - ID 10**. Mit angeblicher Verhütung (Pille oder Kondom?).

Ich halte es nicht für ganz ausgeschlossen, dass die KM hier Deine Unerfahrenheit und Unsicherheit ausnutzen möchte. Ich würde auf jeden Fall aufpassen und mit einer Vaterschaftsanerkennung vorsichtig sein. Wenn sie absolut davon überzeugt ist, dass Du der Vater bist, wird sie mit einem freiwilligen DNA-Test sicherlich einverstanden sein.

Ansonsten seh ich die Gefahr, dass Du (wie viele von uns) zum Zahlesel degradiert wirst. Und das ohne Sorgerecht und weitere Möglichkeiten.

Und noch was zu den neuen Medien: Hör auf Dir über "soziale Netzwerke" irgendetwas einzureden bzw. Dein Leben nach Freundschaftsanfragen und Statusmeldungen auszurichten. Das Gleiche gilt für die zerstörische Wirkung von Online-Rollenspielen, aber das hast Du ja wohl schon selber in den Griff bekommen. Das Leben findet offline statt, Vater sein insbesondere.

Also, lass Dich nicht zu irgendwas einlullen und sorg vorher für Klarheit durch den DNA-Test. Du wirst allein an der Reaktion der KM schon Deine Schlüsse ziehen können. Ansonsten frag bitte vorher hier nach, wenn Du zu irgendwelchen Sachen beim /vom Jugendamt / Gericht / Notar durch die KM gedrängt wirst. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2011 21:18
(@wildcard)
Schon was gesagt Registriert

@Vyron, @inflamable
ich habe eure Geschichte gelesen und feststellen müssen, dass Sie meiner doch sehr ähnelt. Wir waren nie zusammen, kennen uns aber eigentlich schon ein paar Jahre. Auch in der Schwangerschaft war sie für meine Begriffe völlig irrational und hat mir Dinge vorgeworfen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ich habe vor der Entbindung keine einseitige Vaterschaftsanerkennung vornehmen lassen, da wir erst einmal einen Vaterschaftstest machen lassen wollten. Von der Schwangerschaft habe ich auch so gut wie nichts mitbekommen. Die Entbindung ist nun 2,5 Monate her und ich habe leider mein Kind bis heute nicht gesehen. Ich bin von der KM auch nicht als Vater angegeben worden. Wenn es nach ihr geht, dann soll ich mich aus allem raus halten. Ich war schon bei diversen Anwälten und habe mir Rat gesucht. Bis heute warte ich auf ein Lebenszeichen von ihr. Aber sie hat mir bereits signalisiert, dass sie mit dem Kind eventuell weit weit weg ziehen wird. ;( Dann bringt einem das Umgangsrecht auch nichts mehr. Ich weiß mir auch keinen Rat mehr und ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Moment alles verloren habe. Es ist doch auch mein Kind und ich habe die selben Rechte und Pflichten wie die KM.
Ich bin gespannt wie es weitergeht...


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 10:55
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

Hallo wildcard,

dann sind wir schon zu dritt. Bald können wir eine eigene Gruppe bilden 😉 Deine Story ist ja noch dramatischer als meine. Somit scheint es jederzeit eine Steigerung zu geben und doch viele Parallelen. Die Person, an die du und ich geraten sind, sind auch keine Kindsmütter sondern Kindbesitzerinnen.

Also ist es so, dass deine ich sag mal "Ex" ein moderates Gehlt hat, weiter arbeiten gehen wird und auf Unterhalt sowie Betreungsunterhalt verzichten kann?
Das ist bei mir absolut nicht der Fall, auch nicht, dass die Lady wegzieht.

Also es gibt zwei Sachen die du tun kannst.

1. Eine Vaterschaftsfeststellungsklage in Gang setzen in der per DNA-Test nachgewiesen wird dass du der Vater dieses Kindes bist. Danach kommt das Ja auf dich zu und du darfst sowohl KU zahlen und bekommst natürlich das Recht Umgang zu haben und auch die Sorge per Gericht einzuklagen. Ich glaube aber dass du bei der Lösung das totale Nachsehen hast. Die Kindsbesitzerein macht eiunen Abgang und du kannst den Umgang nicht wahrnehmen. Ebenso wird es mit dem GSR schwer. Was bleibt ist Zahlemann&Söhne.

2. Hört sich hart an und obwohl ich in der gleichen Situation stecke und deine Emotionen voll und ganz nachvollziehen kann, vergiss die Sache und lass sie ziehen. Denn wie oben beschrieben bringt es nichts. Sie ist finanziell nicht abhämgig von dir und du bleibst ausschliesslich Erzeuger und Zahlvater, spätestens wenn sie weg ist. Es hört sich hart an aber es ist vermutlich das beste was du tun kannst. Das hat weder das Kind noch du verdient aber du bist erstmal machtlos dagegen. Aber das Kind wird irgendwann fragen stellen und kommt je nach Lebenssituation auf dich zurück. Bewahre alle Anträge und Formulare damit du ihm vielleicht irgendwann zeiugen kannst dass du dich bemüht hast. Du könntest vielleicht noch das JA aufsuchen und um Rat fragen aber die werden dir wohl das oben beschriebene Szenario beschreiben. So eine Vaterschaftsfeststellung kostet übrigens gerne schnell mal über 1000 €.

Schwierige Situation. Da ist ja das was auf mich zurollt ein Klacks gegen. Die Frau wird weder weg ziehen noch kann sie mich aus finanzieller Sicht als Vater verweigern....


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 11:23
(@vyron)
Schon was gesagt Registriert

Hallo nochmal und Danke für die Antworten 🙂

Deine Geschichte ist m.E. nichts außergewöhnliches und das Verhalten der KM gepaart mit plötzlichen Zurückweisungen, Vorhaltungen und Insichgekehrtsein etc. eigtl. bei gewissen Damen auch ein ziemlich bekanntes einschlägiges Schema.

Was vermutlich gut ist, da mir so Leute Ratschläge erteilen können.

Verabschiede Dich zu allererst von dem Versuch diese KM ansatzweise verstehen zu wollen, das kannst Du nämlich nicht. Verabschiede Dich bitte auch davon, nach dem warum für ihr Verhalten zu fragen. Das bringt nichts und macht Dich ggfs. nur fertig und belastet Dich nur.

Ok.

Du stehst jetzt vor einer wichtigen grundsätzlichen Wegbiegung. Entweder entscheidest Du Dich (ggfs. auch gegen den Willen der KM) für (auch) Dein Kind der Vater/Papa zu sein und sorgst für die richtige Basis v.a. beim Umgang, denn nur so lässt sich eine Vater-Kind-Beziehung aufbauen, ober eben nicht.

Ich werde mein bestes geben, das es meinen Kind gut geht und das es zwei Eltern hat.

M.E. hast Du ja schon eine KM mit Erfahrung, wie man sich den Vater der Kinder ggfs. nur zum Ruhehaben, fernhalten kann. Umgang nur jedes halbe Jahr für 1 Woche etc. ist nicht ausreichend und nicht akzeptabel, sofern Du Dich für die vorstehend 1. Variante entscheidest.

Wenn sich das auf den Vater der beiden Kinder bezieht, so tust du Ihr leider unrecht. Ich kenne den Mann. Da war kein Fernhalten nötig.

Du musst auch wissen, dass dies ein evtl. nie endender Kampf werden kann mit z.T. ungewissem Ausgang. Denn Vater sein und Vater sein dürfen sind 2 vollkommen unterschiedlich Dinge.

Das ist mir inzwischen bewusst geworden, nachdem ich hier einige erschreckende Geschichten gelesen habe. Ich hoffe einfach das Sie in Zukunft weiterhin die Frau ist, die das beste für Ihre Kinder möchte.

Sofern Du Dich für das Vater sein wollen entscheidest, ist das Vater sein dürfen die 1. Baustelle. Versuche mit der KM eine Elternebene zu finden unabhängig von Eurer bisherigen Paarebene.  

Es ist schwer eine solche Ebende zu finden, wenn solche starken Gefühle im Spiel sind, aber ich habe mich schon vor meinem Post mit dem Gedanken anfreunden müssen, das ich diese spätestens bis zur Geburt ablegen muss.

Ich finde es begrüßenswert, dass ihr noch Kommunikation habt.Das ist der Schlüssel. Versuche mit KM evtl. unter Einschaltung neutraler Dritter gesprächsweise vorab eine Basis für Eure künftige Elternschaft zu schaffen. Das kann sehr schwierig sein, wenn KM nicht will, aber ihre berechtigten Fragen danach, wie Du Dir das alles so vorstellst, sind m.E. ein Signal.

Und ja wir reden sogar recht regelmäßig miteinander. Sie ist kein schlechter Mensch und ich seh immer wieder warum ich die Frau noch liebe, und das trotz dieser langen Pause und der Probleme die wir im Moment haben. Ein neutraler Dritter zu finden ist irgendwo schwer, da ich derzeit niemanden kenne, der wirklich neutral ist. Aber wenn es nicht anders geht wird diesen Part sicher auch das JA erfühllen?

Überlege Dir hier Antworten. Kinder haben grds. vollen Anspruch auf beide(!) Elternteile und dies zu verwirklichen ist Euer beider Part.

Soweit Deine 1. Antwort zu Deinem Problem von mir...

Werde ich. Und ich werde euch auf dem laufenden halten!

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lange schmöker ich bei "Vatersein" schon herum aber heute habe ich mich aufgrund deines Beitrages dazu entschlossen mich anzumelden und dir vielleicht mal ein paar Tips zu geben.

{deine Geschichte....}

Das wollte ich dir kurz beschreiben damit du siehst, dass du nicht alleine da stehst mit einer solchen Situation.

Danke! Ich weiß garnicht was ich sagen soll. Ich bin irgendwo froh Leute zu treffen, den es wie mir geht. Wobei deine Geschichte bisher deutlich schlimmer ist und ich irgendwo ein schlechtes Gewissen bekomme wenn ich über anderer Leute leid froh bin.

Nun direkt zu dir. Wie ich eben schon schrieb, stehst du besser da, du hast noch Kontakt zu der Mutter deines Kindes und ich habe den Eindruck dass sie sich dir gegenüber entsprechend der Situation noch wirklich fair verhält. Hört sich grotesk an aber ist so... Wie mein Vorschreiber schon sagte, versuche ihre Gedanken, Handeln und Wort nicht zu verstehen. Das kannst du nicht und glaube mir, sie versteht sich selber manchmal nicht und sie kann auch nicht unbedingt soviel für ihr Verhalten. So eine Schwangerschaft ist für manche Frauen ein irrsinniger Prozess in denen die Gefühle Achterbahn fahren. Sie hat Ängste in sich welche sie nicht beschreiben kann und auch widersprüchliche Emotionen. Gib ihr den Abstand den sie braucht und setze sie auch weiterhin nicht unter Druck. Bist jetzt hast du richtig gehandelt. Damit machst du sonst mehr kaputt als alles andere. Sie versucht sich jetzt emotional komplett auf das Kind einzustellen und da haben andere Gefühle oft keinen Raum mehr. Zumal sie sich auch noch um 2 andere Kinder kümmern muss. Warte ab und zeige ihr nur hier und da ein bißchen dass sie auf dich zurück greifen kann wenn sie es möchte. Nimm dir auch Vorwürfe auch bezüglich deines bestens Freundes nicht zu sehr zu Herzen. Die Begründung des Misstrauens hätte genausogut an der falschen Jeanshose liegen können die du zur falschen Zeit getragen hast 🙂

Ja, sie verhält sich durchaus fair. Einige Informationen sagt sie sofort, andere muss man ihr erst einzeln aus der Nase ziehen. Aber Sie ist bereits Mutter, sie weiß wie das ist und deshalb würde ich mir irgendwo wünschen, das Sie mir da mit Ihrer Erfahrung entgegenkommt. Ich werde warten. Und ich habe ihr auch schon Angeboten ihr bei Ihrem Umzug zu helfen, da ihre aktuelle Wohnsituation nicht für eine Schwangerschaft geeignet ist.

Zu der Sache mit meinem besten Freund. Ich weiß warum Sie so denkt und intellektuell kann ich sie da auch irgendwo verstehen. Mein Problem ist einfach, das das nach Ihr und neben meiner richtigen Familie, der wichtigste Mensch in meinem leben ist. Und vor allem der Mensch, mit dem ich über meine Probleme rede.

Schaue dass ihr weiter friedlichen Kontakt haltet. Ich weiß es fällt schwer aber es sind neun Monate Schwangerschaft aber Papa wirst du dein Leben lang sein und darauf kommt es letzendlich an. Du wirst nach der Geburt deines Kindes darüber hinweg sehen solange sie sich so verhält wie sie es bis jetzt tut und dich nicht völligst ausschliesst. Sie hat schon zwei Kinder und glaube mir sie weiß was auf sie zurollt und ich glaube nicht, dass sie Interesse daran hat dich als Vater auszuschliessen. Konzentrier dich darauf was kommt und nicht was ist. Gönne dir auch schöne Abende mit Freunden und versuche auch weiterhin DEIN Leben zu führen und dich nicht von deinen Gedanken vereinnahmen zu lassen. Es bringt nichts und raubt dir die Kraft die du brauchst.

Natürlich hast du recht. Es sind nur 9 Monate, aber wie soll ich sagen. Es ist ein einmaliger Teil im Leben unseres Kindes, der nie wieder kommen wird. Ebenso wie einige andere Dinge, die ich vermutlich verpassen werde. Aber damit muss gotseidank nur ich leben :).
Ja, Sie weiß was kommt und Sie versucht sich auch mit aller Kraft an das zu halten was Sie kennt. Ich kenne ihre beiden Töchter und Sie sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Die beiden sind auch immer wieder traurig, wenn ich bzw sie wieder gehen musste(n). Ich weiß das Sie eine gute Mutter ist.
Trotzdem ist es nicht so leicht Abzuwarten und zu tun als wäre alles ok. Besonders weil Sie von mir Antworten auf Dinge erwartet, von denen ich einfach keine Erfahrung habe.

Versuche mit deiner Ex zu klären ob sie der gemeinsamen Sorge zustimmt und gemeinsam mit dir beim Jugendamt die Vaterschaft regelt. Das ist gut für alle drei. Schlag dir auch das Abholen eines Säuglings im frühen Alter alle 14 Tage aus dem Kopf. Ein Säuglich braucht Vater und Mutter und der Umgang sollte nach Möglichkeit gemeinsam stattfinden. Üblich und förderlich beim Säugling ist mehrmals die Woche 1-2 Stunden damit das Kind eine Bindung zu dir aufbauen kann. Wenn ihr das alles friedlich lösen könnt ist das toll für das Kind. Versuche emotional Abstand zu der Frau zu gewinnen, sei auch mal ein paar Wochen wütend auf sie ohne es ihr zu zeigen aber zu starke Emotionen helfen dir nicht weiter dich auf das Kind und deine Vaterschaft zu konzentrieren. Warte ab und ich will dir keine falschen Hoffnungen machen aber die Sache kann sich vielleicht auch wieder ändern sobald sich der hormonelle Haushalt beruhigt oder spätestens das Kind da ist und du sie unterstützt. Es kann sein, muss aber nicht........

Sie sagte schon vor einer Weile, das Sie das alleinige Sorgerecht haben möchte. Ich bezweifle das ich Sie vom gemeinsamen Sorgerecht überzeugen kann, da Sie nicht für jede Entscheidung meine Einwilligung einholen möchte. Und da sich die Rechte des Vaters auf sehen und zahlen beschränken habe ich auch keine Wahl.
Am Anfang wollte Sie auch, das ich mit zum Jugendamt komme, aber nachdem Sie die Beziehung beendet hat meinte Sie das es auch reicht wenn Sie alles klärt und mir die Unterlagen zusendet. Dann muss ich immerhin nicht extra bis dahin fahren.

Klar es kommen noch andere Angelegenheiten auf dich zu, Kindsunterhalt, eventuell Betreuungsunterhalt usw. Aber das ist Geld und eigentlich erstmal nicht das wichtigste.

Naja, ich muss schauen das ich davon leben und mein Kind besuchen kann, aber ansonsten hast du recht.

Nimm die Tatsache wahr dass ihr noch Kontakt habt und baut diesen im Guten auf und weiter aus, für euer gemeinsames Kind und für euch. Denke nicht darüber nach ob du Rechte hast..... die hast du nie alleine, es sind die gemeinsamen Rechte eures Kindes und dir. Lass dichnicht von Horrormeldungen wie Umgangsbykott und anderen fehlgeschlagenen Verhältnissen ängstigen oder beeinflussen. Denke positiv denn daraus schöpfst du mehr Kraft als in negativen Gedanken.....

Ich bin zwar erschrocken über die Geschichten hier im Forum, aber ich weiß das Sie das Ihrem Kind nicht antun würde.

Ich sehe bei euch Potential, dass ihr das hinbekommt. Ich stehe dir gerne weiterhin zur Verfügung. Auch per E-Mail oder wenn du Lust hast auch mal telefonisch. Ich hab die Phase in der du dich befindest gerade hinter mir und ich denke ich habe es bis jetzt gut gemeistert und werde es auch weiterhin gut meistern damit das Baby bald einen seelisch stabilen Papa hat der alles erdenkliche tun wird um für sein Kind da zu sein.
Und genau das haben unser beider Kinder verdient.

Danke für das Angebot. Ich werde dir nach dem Post hier auch gleich mal eine PM schreiben :).
Bis Februar habe ich Zeit meine seelische Stabilität zu finden.

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willkommen hier im Forum. Du hast schon viele gute Tipps von den anderen bekommen. Was ich mich bei der ganzen Geschichte frage, ob Du wirklich der Vater des Kindes bist. So wie ich herausgelesen habe, hatte die KM schon vorher einen Partner. Ihr hattet an 2 Wochenenden  **tsts - ID 10**. Mit angeblicher Verhütung (Pille oder Kondom?).

Ausschließen kann man sowas natürlich nie, aber ich bin mir ziemlich sicher. Verhütungen sind nicht 100%tig sicher weder Kondom noch Pille (ich weiß es, ich war selbst nicht geplant). Der Zeitraum passt, sofern die Daten stimmen aber das wird sich bis zur Geburt zeigen, genau. Und wir haben in der Zeit so viel Telefoniert, das es schwierig gewesen wäre noch eine Beziehung dazwischen zu schieben. Natürlich könnte Sie immer noch mit irgendwem Sex gehabt haben, aber dafür ist Sie nicht der Typ.
Auch ist ihr letzter Partner ein paar Tage länger her. Wie gesagt, wir haben eine gemeinsame Freundin.

Ähm, was bedeutet: **tsts - ID 10**

Ich halte es nicht für ganz ausgeschlossen, dass die KM hier Deine Unerfahrenheit und Unsicherheit ausnutzen möchte. Ich würde auf jeden Fall aufpassen und mit einer Vaterschaftsanerkennung vorsichtig sein. Wenn sie absolut davon überzeugt ist, dass Du der Vater bist, wird sie mit einem freiwilligen DNA-Test sicherlich einverstanden sein.

Ansonsten seh ich die Gefahr, dass Du (wie viele von uns) zum Zahlesel degradiert wirst. Und das ohne Sorgerecht und weitere Möglichkeiten.

Also, lass Dich nicht zu irgendwas einlullen und sorg vorher für Klarheit durch den DNA-Test. Du wirst allein an der Reaktion der KM schon Deine Schlüsse ziehen können. Ansonsten frag bitte vorher hier nach, wenn Du zu irgendwelchen Sachen beim /vom Jugendamt / Gericht / Notar durch die KM gedrängt wirst. Gruß Ingo

Wir sind zwar nicht auf das Thema gekommen weil ich die Vaterschaft anzweifle, sondern jemand anders. Aber Sie sagte das Sie damit kein Problem hätte wenn ich einen möchte.
Und keine Angst, ich habe mich entschlossen meine Geschichte hier zu Posten. Also werde ich auch alles was damit zu tun hat (und nicht sehr privat ist) hinzufügen. Damit jeder Rat auch eine solide Basis hat.

Und noch was zu den neuen Medien: Hör auf Dir über "soziale Netzwerke" irgendetwas einzureden bzw. Dein Leben nach Freundschaftsanfragen und Statusmeldungen auszurichten. Das Gleiche gilt für die zerstörische Wirkung von Online-Rollenspielen, aber das hast Du ja wohl schon selber in den Griff bekommen. Das Leben findet offline statt, Vater sein insbesondere.

Ich kenne mich durch meine Vergangenheit, aber auch durch mein Beruf (Softwareentwickler/Webentwicker) mit dem Thema auf. Ich persönlich mag Facebook und co nicht sehr. Ich bin Mitglied weil andere darüber Informationen teile, welche ich auch erhalten möchte (und es gibt 1-2 nette Minigames für Zwischendurch).
Trotzdem Soziale Netzwerke sind Kommunikationsmittel und man kann immer so viel darauf geben, wie die Person die etwas veröffentlicht. Um bei deinem Vater-Beispiel zu bleiben. Natürlich findet das leben Offline statt, aber wenn man nicht vor Ort sein kann macht es letztentlich nur wenig unterschied, ob du deinem Kind am Telefon, per SMS, im TV, im Radio, oder im Internet mitteilst das du es liebst. Den so oder so, am anderen Ende sitzen auch nur Menschen. Wäre es anders würden wir hier nicht schreiben  😉

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@Vyron, @inflamable
ich habe eure Geschichte gelesen und feststellen müssen, dass Sie meiner doch sehr ähnelt. Wir waren nie zusammen, kennen uns aber eigentlich schon ein paar Jahre. Auch in der Schwangerschaft war sie für meine Begriffe völlig irrational und hat mir Dinge vorgeworfen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ich habe vor der Entbindung keine einseitige Vaterschaftsanerkennung vornehmen lassen, da wir erst einmal einen Vaterschaftstest machen lassen wollten. Von der Schwangerschaft habe ich auch so gut wie nichts mitbekommen. Die Entbindung ist nun 2,5 Monate her und ich habe leider mein Kind bis heute nicht gesehen. Ich bin von der KM auch nicht als Vater angegeben worden. Wenn es nach ihr geht, dann soll ich mich aus allem raus halten. Ich war schon bei diversen Anwälten und habe mir Rat gesucht. Bis heute warte ich auf ein Lebenszeichen von ihr. Aber sie hat mir bereits signalisiert, dass sie mit dem Kind eventuell weit weit weg ziehen wird. ;( Dann bringt einem das Umgangsrecht auch nichts mehr. Ich weiß mir auch keinen Rat mehr und ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Moment alles verloren habe. Es ist doch auch mein Kind und ich habe die selben Rechte und Pflichten wie die KM.
Ich bin gespannt wie es weitergeht...

Oha, tut mir leid das zu lesen. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, das du vor Gereicht dein Recht als Vater durchsetzten kannst und zwar bevor irgendwelche Leute ankommen können und "zum wohl des Kindes" davon abraten können.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2011 13:43
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Vyron!

Ähm, was bedeutet: **tsts - ID 10**

Se.x, wie haben hier Wortfilter, die die Wiedergabe mancher (unflätiger) Ausdrücke interbindet.

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 14:04
(@vyron)
Schon was gesagt Registriert

Servus Vyron!Se.x, wie haben hier Wortfilter, die die Wiedergabe mancher (unflätiger) Ausdrücke interbindet.

Danke für die Erklärung :). Gibt es eine Liste für diese IDs, damit man weiß was er sagen wollte? Bei der 10 liegt es auf der Hand, wenn man weiß das das ein Wortfilter ist. Aber bei bsp. der 28 wird es schwieriger.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2011 14:24
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Schreibe einfach höflich, keine Beleidigungen, keine abfälligen Ausdrücke...dann ist alles im Butter.  😉

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 14:29




(@vyron)
Schon was gesagt Registriert

Schreibe einfach höflich, keine Beleidigungen, keine abfälligen Ausdrücke...dann ist alles im Butter.  😉

Nun, bisher wurde ich noch nicht Zensiert ;). Ich versteh einfach nur gern was andere schreiben.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2011 14:32
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

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Danke! Ich weiß garnicht was ich sagen soll. Ich bin irgendwo froh Leute zu treffen, den es wie mir geht. Wobei deine Geschichte bisher deutlich schlimmer ist und ich irgendwo ein schlechtes Gewissen bekomme wenn ich über anderer Leute leid froh bin.
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Du brauchst gar kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Deine Geschichte ist echt mehr als unangenehm und das sollte man nicht mit schlimmeren Schicksalen vergleichen. Der Vergleich sollte dahin gehen, dass es so laufen sollte, dass ihr ein Paar seid, euch einig seid und gemeinsam wie eine kleine Familie für euer Baby und den anderen beiden Kleinen da sein könnt. Das sollte der Anspruch sein. Ausserdem, so schlecht geht es mir mittlerweile gar nicht mehr. Man wächst mit seinen Aufgaben und das wird bei dir auch noch so greifen.
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Zu der Sache mit meinem besten Freund. Ich weiß warum Sie so denkt und intellektuell kann ich sie da auch irgendwo verstehen. Mein Problem ist einfach, das das nach Ihr und neben meiner richtigen Familie, der wichtigste Mensch in meinem leben ist. Und vor allem der Mensch, mit dem ich über meine Probleme rede.
Natürlich hast du recht.
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Das sind eine der Sachen die du als Mann bei einer schwangeren Frau auch nicht verstehen kannst. Ich habe mich mit vielen Männern unterhalten, deren frau aktuell schwanger ist oder vor kurzem war und auch sie hatten es nicht leicht. Auch aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, du bist alles schuld, egal was du sagst, du sagst das falsche und es wird immer wieder negativ aufgefasst und emotional hängt eh alles daneben. Ich kann dir Storys erzählen..... Du lachst dich tot ... jetzt kann ich darüber auch lachen.... :redhead:
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Es sind nur 9 Monate, aber wie soll ich sagen. Es ist ein einmaliger Teil im Leben unseres Kindes, der nie wieder kommen wird. Ebenso wie einige andere Dinge, die ich vermutlich verpassen werde. Aber damit muss gotseidank nur ich leben :).
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Genau, gottseidank nur du und nicht das Kind. Ich bin mittlerweile soweit dass ich sage, dass sie mir das im Leben nie wieder gut machen kann und ich werde es meiner Tochter auch irgendwann erzählen. Wenn sie alt genug ist das zu verstehen. Und glaube mir ich hab alles aufgehoben, SMS ausgedruckt, Briefe kopiert....... Bei dir ist es ja nun noch so dass sie mit dir Kontakt hält, noch zumindest und das ist gut so. Ich denke du wirst darüber hinweg kommen. Ausserdem wie du schon sagtest, wenn ihr demnächst wieder ein aufeinender treffen habt und du sitzt vor ihr....frag sie doch einfach mal ob du mal fühlen darfst. Das kostet nichts und aus der Antwort von ihr kannst du viel lernen und du wirst sehen ob du weiter offen zu ihr sein kannst oder nicht...

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Ja, Sie weiß was kommt und Sie versucht sich auch mit aller Kraft an das zu halten was Sie kennt. Ich kenne ihre beiden Töchter und Sie sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Die beiden sind auch immer wieder traurig, wenn ich bzw sie wieder gehen musste(n). Ich weiß das Sie eine gute Mutter ist.
Trotzdem ist es nicht so leicht Abzuwarten und zu tun als wäre alles ok. Besonders weil Sie von mir Antworten auf Dinge erwartet, von denen ich einfach keine Erfahrung habe.
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Die wirst du noch sammeln .... verlass dich drauf und es werden schöne Erfahrungen werden.
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Sie sagte schon vor einer Weile, das Sie das alleinige Sorgerecht haben möchte. Ich bezweifle das ich Sie vom gemeinsamen Sorgerecht überzeugen kann, da Sie nicht für jede Entscheidung meine Einwilligung einholen möchte. Und da sich die Rechte des Vaters auf sehen und zahlen beschränken habe ich auch keine Wahl.
Am Anfang wollte Sie auch, das ich mit zum Jugendamt komme, aber nachdem Sie die Beziehung beendet hat meinte Sie das es auch reicht wenn Sie alles klärt und mir die Unterlagen zusendet. Dann muss ich immerhin nicht extra bis dahin fahren.
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Dann frag sie warum sie nicht will dass du dich mit um das Kind sorgst, frag sie ob das Kind kein recht darauf hat wenn beide Elternteile schützend die Hände über sie halten. Frag sie ob sie sich sicher sein kann immer die 100%ig richtige Entscheidung zu fällen und frag sie wer für das Kind da sein soll wenn ihr was passiert.
Lass dir nichts von irgendwelchen Unterschriften und sonst für einen Blödsinn was erzählem. Unfug ist das. Du darfst mit entscheiden bei Taufe sprich Religionszugehgörigkeit. Kindergartenauswahl, Schulauswahl, weiter bildende Maßnahmen, medizinische Entscheidungen und schnell zu entscheidende OP´s in Notfällen gehören nicht dazu. Aber du hast auch das ABR mit inne und das ist wichtig. Solltest du dein Kind mal abholen und Umgang mit ihm haben entscheidest du wohin es geht und bist nicht immer auf die Genehmigung der Mutter angewiesen. Zudem darfst du dir dann auch ärztliche Informationen über das Kind einholen, schulische Infos oder pädagogische in der KiTa, alles ohne ihre Genehmigung. Du musst dir eins merken. Im Falle eines GSR wird das Leben der Mutter nicht ein Bruchteil so eingeschränkt wie es deins im Bezug des Kindes wird wenn du es nicht hast. Lass dich da nicht untzer dem Tisch argumentieren. Wer zahlt und Umgang will, sein Kind liebt und zum Wohle des kindes denkt soll auch für das Kind wichtige Entscheidungen mit tragen dürfen nein sogar müssen denn du hast eine Sorgepflicht.
Sträubt sie sich weiter nachdem du es vernünftig argumentiert hast mach ihr ruhig klar, dass du es dann halt beim FG beantragen wirst. Knicke das mit dem vater angeben lasssen von ihrer Seite. Geh du ruhig zum JA wenn du sicher bist dass es dein Kind ist, und wenn sie nicht mit gehen mag erklärst du deine Absicht der Vaterschaft schon vorher. Das kommt beim JA sehr gut und sie erkennen in dir einen guten Vater. Aber dazu hast du noch viel Zeit. Ich hab das erst im 7. Monat getan weil da die wahrscheinlichkeit nicht mehr so gering ist, dass das Kind als Frühgeburt überlebensfähig ist wenn es denn kommt.
Und nochwas, bei Aufkommen von Zweifeln hast du zwei Jahre Zeit die Vaterschaft wieder anzuzweifeln. Du ziehst beim Amt keinen Schlußstrich aber du sicherst dir das ein was du in besten Gewissen meinst zu sein weil nichts dagegen spricht. Ein sorgender Vater!
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Naja, ich muss schauen das ich davon leben und mein Kind besuchen kann, aber ansonsten hast du recht.
Ich bin zwar erschrocken über die Geschichten hier im Forum, aber ich weiß das Sie das Ihrem Kind nicht antun würde.
Danke für das Angebot. Ich werde dir nach dem Post hier auch gleich mal eine PM schreiben :).
Bis Februar habe ich Zeit meine seelische Stabilität zu finden.
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Und den wirst du bis dahin finden. Kopf hoch. Denk daran dass da ein kleines Wesen kommt, dass dich mit deiner kompletten physischen und psychischen Stärke braucht und nicht als trauriges und sellisch zerstörtes Wrack 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 15:39
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus infalmable!
Kannst Du Dich bitte mit der Forums-Zitierfunktion (Button "Zitat-Einfügen" und mot Copy-and-Paste die Passage einfügen) befassen?
So wie Du schreibst, kann man nicht wirklich entziffern, was Dein und was der zitierte Beitrag ist, es sei denn, der geneigte Leser verfügt über ein stattliches Gedächtnis!  😉

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 15:52
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

Servus infalmable!
Kannst Du Dich bitte mit der Forums-Zitierfunktion (Button "Zitat-Einfügen" und mot Copy-and-Paste die Passage einfügen) befassen?
So wie Du schreibst, kann man nicht wirklich entziffern, was Dein und was der zitierte Beitrag ist, es sei denn, der geneigte Leser verfügt über ein stattliches Gedächtnis!  😉

Grüßung
Marco

Ich wusste doch dass ich irgendwass falsch gemacht habe. Habe ich leider zu spät gesehen und hatte den ganzen Salat schon nieder geschrieben. Beim nächsten mal läuft das wieder.  😉 Bei anderen Foren generiert sich das von selber. Reine Gewohnheitssache 🙂


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 16:05
(@vyron)
Schon was gesagt Registriert

Du brauchst gar kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Deine Geschichte ist echt mehr als unangenehm und das sollte man nicht mit schlimmeren Schicksalen vergleichen. Der Vergleich sollte dahin gehen, dass es so laufen sollte, dass ihr ein Paar seid, euch einig seid und gemeinsam wie eine kleine Familie für euer Baby und den anderen beiden Kleinen da sein könnt. Das sollte der Anspruch sein. Ausserdem, so schlecht geht es mir mittlerweile gar nicht mehr. Man wächst mit seinen Aufgaben und das wird bei dir auch noch so greifen.

Das freut mich zu hören, das es dir gut geht. Das gibt Hoffnung und beruhigt mein Gewissen :).
Ich denke auch, das ich das bis zur Geburt alles im Griff habe.

Das sind eine der Sachen die du als Mann bei einer schwangeren Frau auch nicht verstehen kannst. Ich habe mich mit vielen Männern unterhalten, deren frau aktuell schwanger ist oder vor kurzem war und auch sie hatten es nicht leicht. Auch aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, du bist alles schuld, egal was du sagst, du sagst das falsche und es wird immer wieder negativ aufgefasst und emotional hängt eh alles daneben. Ich kann dir Storys erzählen..... Du lachst dich tot ... jetzt kann ich darüber auch lachen.... :redhead:

Ach man kann schon nicht-schwangere Frauen kaum verstehen, aber ich war halt immer der Meinung das es nicht schaden kann, wenn man es versucht. Vielleicht erzählst du mal was (per PM oder EMail 🙂 )

Genau, gottseidank nur du und nicht das Kind. Ich bin mittlerweile soweit dass ich sage, dass sie mir das im Leben nie wieder gut machen kann und ich werde es meiner Tochter auch irgendwann erzählen. Wenn sie alt genug ist das zu verstehen. Und glaube mir ich hab alles aufgehoben, SMS ausgedruckt, Briefe kopiert....... Bei dir ist es ja nun noch so dass sie mit dir Kontakt hält, noch zumindest und das ist gut so. Ich denke du wirst darüber hinweg kommen. Ausserdem wie du schon sagtest, wenn ihr demnächst wieder ein aufeinender treffen habt und du sitzt vor ihr....frag sie doch einfach mal ob du mal fühlen darfst. Das kostet nichts und aus der Antwort von ihr kannst du viel lernen und du wirst sehen ob du weiter offen zu ihr sein kannst oder nicht...

Werde ich machen. Menschen sind einfach nicht meine Stärke und verunsichern mich schnell mal. Aber das ist auch etwas, wo sie mir immer gesagt hat, das ich das Ändern muss ;).

Die wirst du noch sammeln .... verlass dich drauf und es werden schöne Erfahrungen werden.

🙂

Dann frag sie warum sie nicht will dass du dich mit um das Kind sorgst, frag sie ob das Kind kein recht darauf hat wenn beide Elternteile schützend die Hände über sie halten. Frag sie ob sie sich sicher sein kann immer die 100%ig richtige Entscheidung zu fällen und frag sie wer für das Kind da sein soll wenn ihr was passiert.

Das habe ich in dem Gespräch bereits.
Sie meint, das es umständlich sei, wenn Sie ständig meine Unterschrift für irgendwelche Entscheidungen bräuchte und das es so viel Einfacher ist. Sie meinte auch das Sie die Entscheidungen ja nicht alle alleine Treffen möchte, sondern mich mit einbindet. Ach und sie war traurig, das ich ihr in da Mistraue, weil ich geteiltes Sorgerecht haben wollte.

Aber wie gesagt, solange das nicht der Wunsch beider Eltern ist, wird die Mutter hier bevorzugt.

Lass dir nichts von irgendwelchen Unterschriften und sonst für einen Blödsinn was erzählem. Unfug ist das. Du darfst mit entscheiden bei Taufe sprich Religionszugehgörigkeit. Kindergartenauswahl, Schulauswahl, weiter bildende Maßnahmen, medizinische Entscheidungen und schnell zu entscheidende OP´s in Notfällen gehören nicht dazu. Aber du hast auch das ABR mit inne und das ist wichtig. Solltest du dein Kind mal abholen und Umgang mit ihm haben entscheidest du wohin es geht und bist nicht immer auf die Genehmigung der Mutter angewiesen. Zudem darfst du dir dann auch ärztliche Informationen über das Kind einholen, schulische Infos oder pädagogische in der KiTa, alles ohne ihre Genehmigung. Du musst dir eins merken. Im Falle eines GSR wird das Leben der Mutter nicht ein Bruchteil so eingeschränkt wie es deins im Bezug des Kindes wird wenn du es nicht hast. Lass dich da nicht untzer dem Tisch argumentieren. Wer zahlt und Umgang will, sein Kind liebt und zum Wohle des kindes denkt soll auch für das Kind wichtige Entscheidungen mit tragen dürfen nein sogar müssen denn du hast eine Sorgepflicht.
Sträubt sie sich weiter nachdem du es vernünftig argumentiert hast mach ihr ruhig klar, dass du es dann halt beim FG beantragen wirst. Knicke das mit dem vater angeben lasssen von ihrer Seite. Geh du ruhig zum JA wenn du sicher bist dass es dein Kind ist, und wenn sie nicht mit gehen mag erklärst du deine Absicht der Vaterschaft schon vorher. Das kommt beim JA sehr gut und sie erkennen in dir einen guten Vater. Aber dazu hast du noch viel Zeit. Ich hab das erst im 7. Monat getan weil da die wahrscheinlichkeit nicht mehr so gering ist, dass das Kind als Frühgeburt überlebensfähig ist wenn es denn kommt.

Das das mit den Unterschriften Unfug ist, habe ich ihr auch versucht zu erklären. Es ist ohne weiteres möglich eine Erklärung abzugeben, das in meiner örtlichen Abwesenheit ich der Mutter zustimme. Das würde zwar ein gewisses Risiko bergen, aber das ist eine Sache des Vertrauens. Nach dem Argument kam auch der Hinweis das Sie es schade findet das ich ihr da nicht vertraue.
Aber den Punkt hab ich auch noch nicht aufgeben und wie du schon sagtest, ich habe noch Zeit.

Und nochwas, bei Aufkommen von Zweifeln hast du zwei Jahre Zeit die Vaterschaft wieder anzuzweifeln. Du ziehst beim Amt keinen Schlußstrich aber du sicherst dir das ein was du in besten Gewissen meinst zu sein weil nichts dagegen spricht. Ein sorgender Vater!

Soweit ich weiß, kann man Sie theoretisch immer Anzweifeln, weil sowas immer rauskommen kann. Es wird dann nur schwerer und teurerer nach 2 Jahren :).

Und den wirst du bis dahin finden. Kopf hoch. Denk daran dass da ein kleines Wesen kommt, dass dich mit deiner kompletten physischen und psychischen Stärke braucht und nicht als trauriges und sellisch zerstörtes Wrack 😉

Ich geb mir mühe. 🙂


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2011 16:29
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Vyron,

sorry, aber in mir wächst mehr und mehr der Eindruck, dass Du als netter und sehr emphatischer Mensch schlicht und ergreifend von einer mit allen Wassern gewaschenen KM über den Tisch gezogen werden sollst.

Diese Krokdilstränchen und die Angst vor dem Mißtrauen sollen Dich im Schwerpunkt davon abhalten Dich einzumischen oder ihr irgendwo in die Quere zu kommen. Dein Geld als Softwareentwickler ist natürlich hoch willkommen, aber danach kannst Du aus ihrer Sicht gerne wieder hinter den PC verschwinden. Und wie es mit Kindern und dem ganzen Sorgerecht-Trouble läuft, kennt sie ja schon selber.

Und ja, Liebe macht sehr oft blind - pass auf, dass Du die "rosa-rote" Brille rechtszeitig wieder runterbekommst.
Nochmal: Besteh auf den Vaterschaftstest, den ihr zusammen ablegt, zusammen das Testset verpackt und zusammen zur Post bringt. Dann ist wenigstens dieser Punkt daran geklärt. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 17:22
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

Hi Vyron,

sorry, aber in mir wächst mehr und mehr der Eindruck, dass Du als netter und sehr emphatischer Mensch schlicht und ergreifend von einer mit allen Wassern gewaschenen KM über den Tisch gezogen werden sollst.

Diesen Eindruck kann man ohne weiteres haben und ich glaube, dass er das auch schon erkannt hat aber es ändert nichts an der Tatasache dass er ein riesen Problem bezüglich des Kindes hat.

Ja aber vielleicht hat sie auch die Zeichen der Zeit etwas verkannt. Da kenne ich so einige Frauen. Zum Beispiel die, welche Mutter meines Kindes immer freundlich beraten. "...ohne deine Zustimmung kann der gar nichts machen...." Sie war etwas mundtot als ich ihr sagte, dass sie sich vielleicht mal professionell informieren sollte anstatt so einen Quatsch zu reden, ansonsten verzichte ich auf ihre Zustimmung zum GSR und werde dies einfach beim Gericht beantragen. Peng.

Diese Frau hat zwar Kinder aber die sind auch schon ein paar Jährchen älter. Damals tickten die Uhren ja noch ganz anders, was nicht heißen soll dass sie aus unserer Sicht heute korrekt ticken  :puzz: Von daher weiß ich nicht ob sie so genau weiß was sie tut, auch wenn sie es meint.

Nochmal: Besteh auf den Vaterschaftstest, den ihr zusammen ablegt, zusammen das Testset verpackt und zusammen zur Post bringt. Dann ist wenigstens dieser Punkt daran geklärt. Gruß Ingo

Schmaler Grat, erst Zweifeln und auf die "ich war es nicht Pauke hauen" und dann zuzm JA gehen und sagen "ich will jetzt aber alles in Anspruch nehmen" kann in die Hose gehen wenn man es taktisch falsch angeht.....


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 19:19
(@bagger1975)

Hallo @inflamable,

es ist ja grds. schön, dass Du hierzu:

, ansonsten verzichte ich auf ihre Zustimmung zum GSR und werde dies einfach beim Gericht beantragen. Peng.

eine klare Meinung vertrittst, aber ganz so einfach (das weiß ich und das wissen hier einige aus ganz(!) aktuellen Verfahren), wie Du es darstellst, ist es wirklich nicht und @Vyron ist auch noch längst nicht an diesem Problempunkt angekommen. Also langsam reiten...

Abgesehen davon teile ich jedenfalls @Ingo`s Einschätzung, dass @Vyron`s KM angesichts ihrer mitgeteilten Argumentation eine ganz "Erfahrene" ist und weiß, wie sie sich "Ruhe" verschaffen kann.

Wenn man dabei mitspielt, kann man die wichtigen Informations- und Beteiligungsrechte betreffend das Kind gleich vergessen...

Viele Grüsse

PS: @Vyron: neutraler Dritter ist meist nicht das JA! Erkundige Dich besser nach Mediationsmöglichkeiten bei Eltern- bzw. Familienberatungsvereinen, damit habe ich sehr gute Erfahrungen machen können und haben die Leute dort meine KM damals auf die richtigen Gleise gesetzt. Die KM muss halt gesprächsbereit sein und das ist sie bei Dir ja noch...


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2011 22:04
(@inflamable)
Schon was gesagt Registriert

eine klare Meinung vertrittst, aber ganz so einfach (das weiß ich und das wissen hier einige aus ganz(!) aktuellen Verfahren), wie Du es darstellst, ist es wirklich nicht und @Vyron ist auch noch längst nicht an diesem Problempunkt angekommen. Also langsam reiten...

Was genau heißt denn hier langsam reiten??? Ich habe ihm weder erklärt er solle einen Anwalt aufsuchen, noch zum Jugendamt gehen noch sonst etwas noch dass er das GSR so eben bekommt. Ob das ganz so einfach ist habe ich auch nicht beschrieben. Der  Ausschnitt welcher von dir zitiert wurde, stellt ja nur einen Teil der Geschichte dar. Somit nochmals: Die Mutter hat nicht mehr die Möglichkeit mit ihrem Widerspruch das GSR zu verhindern.(wissen wir ja alle)  Genau das glauben aber viele Mütter noch. Siehe Beispiel meine und ich vermute die Ex von Vyron sieht das ähnlich ud aus Gesprächen heraus gibt es noch viele weibliche Unwissende in der Sache.... Ich habe deutlich gemacht, dass ich ihre Zustimmung nicht brauche und dieses vor Gericht beantrage. Ich habe weder geschrieben dass ich es automatisch bekomme und auch nicht dass es ein Klaks ist. "Peng" ist darauf bezogen dass ich dir den Glauben genommen habe, dass sie es grundsätzlich verhindern kann. Soweit ich weiß wächst Vyrons Kind unaufhörlich im Bauch der Mutter, ob er jetzt an dem Problempunkt angekommen ist opder nicht würde ich nicht so bewerten, aber eins ist klar. Die Mutter hat signalisiert, dass sie dem GSR nicht so einfach zustimmen wird. Die Aussage steht. Es nicht als Problempunkt zu sehen kommt wohl auf die Sichtweise an..... ?!?!?!

Nur um eines klar zu stellen, was immer und immer wieder vernachlässigt wird:

Die Situation wie bei Vyron und mir ist mehr als bescheiden aber eins ist klar, wir können uns auf gewisse Situationen vorbereiten. Auch in Sachen GSR. Geht man aber bei einem Neugeborenen bzw. schon im ungeborenen Zustand des Kindes in die Offensive, macht deutlich dass man sich für das Wohl des Kindes engagiert, die Sorge mit tragen möchte und setzt früh genug daran an sind die Chancen meist größer. "Nichts muss, aber alles kann...."
Ich persönlich habe vom JA aufgrund meiner Initiative schon ein dickes Plus gesammelt und sie haben mir eine Unterstützung in Sachen GSR signalisiert weil sie dem sehr positiv gegenüber stehen.


AntwortZitat
Geschrieben : 14.09.2011 11:37
(@bagger1975)

Servus @infamable,

wer sagt Dir eigtl., dass @Vyron und Du die einzigen seid mit so einem Problem (Trennung noch vor der Geburt)?

Meine kleine wird bald 5 und ich habe Euer Problem gottlob längst durch und m.E. gut gelöst bekommen, will heißen, sehr ausreichenden und regelmäßigen Umgang, dank Umgang eine unerschütterlliche Beziehung zu meinem Kind und seit November 2010 -leider auch erst nach gerichtlichem Antrag- das GSR.

Das war alles sehr, sehr mühsam aber letztendlich erfolgreich und ließ sich nur durch stete Beharrlichkeit verwirklichen bzw. hatte ich einen guten Backround (Rain, Familie u. Freunde, die mit unterstützt haben) und das notwendige Glück bzw. eine mittlerweile einsichtige KM, die damals auch nur ihre Ruhe haben wollte, die ich ihr aber wg. des gemeinsamen Kindes nicht gelassen habe und lassen durfte.

Langsam Reiten heißt in @Vyron`s Kontext, nicht einen Schritt vor dem anderen zu tun, weil man sich hierdurch Dinge sehr, sehr leicht verbauen kann.

Selbstverständlich sind die vorgebrachten Argumente vieler KM zum GSR vollkommener Quatsch! Rechthaberei in diesem Punkt bring aber niemanden ansatzweise weiter und ein "Peng" gleich dreimal nicht. Das wirst Du vermutlich noch lernen.

@Vyron sollte die noch bestehende Gesprächsbereitschaft der KM und die vorgeschlagenen Mediationsmöglichkeit nutzen, um eine Basis für die gemeinsame Elternschaft aufzubauen. In solchen Gesprächen können die Eckpfeiler (Umgang, Unterhalt und Sorge) gemeinsam besprochen und einvernehmlich festgelegt werden, und das ist allemal vorzugswürdiger als stur auf vermeintliche Rechtspositionen zu beharren und gerichtliche Anträge zu stellen.

Das kann man ggfs. immer noch tun, wenn vorstehendes gescheitert ist.

Und an @Vyron`s Stelle ist vorrangig die Vaterschaft abzuklären. Sofern diese feststeht, ist die Vaterschaftsanerkennung zu betreiben und diese kann man dann ja von der Zustimmung der KM zum GSR abhängig machen...weil man seine Vaterrolle ja ernst nimmt und im Falle der Weigerung dann evtl. gerichtlichen Antrag stellen kann (was jetzt endlich möglich ist).

Viele Grüsse 


AntwortZitat
Geschrieben : 14.09.2011 12:53




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