Würde ich das gerichtlich durchziehen würden 3 Erwachsene ein 3,5 jähriges Mädchen dauernd so beeinflussen das sie einfach nicht mit will.
Oder ich sehe sei einfach nicht mehr weil sie krank ist oder sonst was.
Mich kotzt es langsam echt so an.
mein ganzes Leben ist echt nur noch im Eimer.
Moin Vratjas,
Würde ich das gerichtlich durchziehen würden 3 Erwachsene ein 3,5 jähriges Mädchen dauernd so beeinflussen das sie einfach nicht mit will.
Wenn Du das als "Worst Case" ansiehst, dann hast Du ja nichts zu verlieren ... denn das ist nicht schlechter als heute bzw. morgen.
Das Risiko, daß bei gerichtlichem Vorgehen eine Verschlechterung ggü. der heutigen Situation eintritt, ist doch eher gering.
... und so recht verstehe ich nicht, wieso die Aussagen von JA und Anwältin Deines Erachtens ins gleiche Horn gehen ?
Die Anwältin hat sich doch ebenfalls für den Gang vor Gericht ausgesprochen ... jedenfalls verstehe ich es so.
Gruß
United
Hi Vratjas,
das ist jetzt aber nicht wahr?!
Du eierst jetzt seit über 2 1/2 Jahren um eine vernünftige Lösung herum, weil Du Schiss vor KM und ihrem Gefolge hast. Weder GSR noch Umgang sind geklärt.
Das was Du da betreibst ist kein Umgang. Dein Kind könnte problemlos mehrtägigen Umgang mit Übernachtung in Deiner Wohnung haben. Dann würden sich Dinge wie
Sie redet immer mehr und versteht immer mehr und fragt jetzt dauernd warum "Papa nicht da ist" oder "Wo ich wohne" usw.
in Luft auflösen, weil sie es selber sehen und erfahren kann und nicht nur irgendwelche widersprüchlichen Aussagen von Dir und der KM kennt. Die KM muss bei Deinem Verhalten doch gar nichts mehr manipulieren, Du schiesst Dich selbst ins Aus.
Gruss von der Insel
Hallo
ja ich schiesse mich teils selbst ins Aus das ist mir auch klar.
Vielleicht bin ich einfach nur zu sehr Gut-Mensch und will immer nur das Gute sehen oder immer nur per Harmonietierchen alles lösen.
Da ich wohl zu sehr von mir ausgehe.
Wie gesagt, es sind einfach zu viele Sachen die mich "festhalten"
1. die Aussage meiner EX "ja wenn ich mal richtig fies werden will dann könnte ich auch vor Gericht gehen und Unterhalt für mich einklagen"
2. dieses Manipulieren von 3 (oder 4 Leuten) die ihr ständig einreden das ich weggegangen bin als sie ein Baby war, ich böse war als sie ein baby war, das sie immer bei der mama bleibt und da immer wohnen bleibt und nicht zum papa will und das sie viel lieber bei der mama ist.
Viel zu verlieren habe ich schon.
Denn wenn meine Ex anfängt zu spinnen dann sehe ich meine kleine nie wieder oder für länger nicht mehr.
Und so füge ich mich immer und denke mir "so schlimm ist es doch nicht" oder "vielleicht wird es besser wenn sie älter wird" usw
Wie gesagt wenn das Gericht anordnen würde jedes zweite Wochenende habe ich meine tochter.
Ja dann ist sie mal krank, dann will sie nicht, dann ist sie auf einen Geburtstag usw usw
Und ja mich kotzt meine eigene rumeierei selbst an.
Ich kann das nicht erklären woher diese lähmende Angst kommt die mich regelrecht festhält und nicht losgehen lässt.
Dieser Knoten wenn platzen würde, dann wären viele körperliche Probleme bei mir auch wohl weg denn viele körperliche Symptome die sich bei mir in Krankheiten äussern führe ich zurück auf dieses "nicht weitergehen können"
War diesen Monat das erste mal bei einer Selbsthilfe Gruppe für in Trennung lebende Väter.
Dachte und hoffte was positives zu erleben aber was ich da in der ersten Stunde hörte schockte mich gleich noch mehr.
Auch hier im Forum, es geht nicht mehr in meinen Kopf rein wie es möglich ist das Männer in Deutschland von Frauen systematisch fertig gemacht werden können und Gerichte und Behörden tatenlos zusehen.
Woher kommt nur dieser Hass von den Frauen, mittlerweile verliere ich den Glauben an allem irgendwie.
Moin Vratjas,
Vielleicht bin ich einfach nur zu sehr Gut-Mensch und will immer nur das Gute sehen oder immer nur per Harmonietierchen alles lösen.
Ich geb dir mal ein Zitat von Einstein mit auf den Weg: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
Viel zu verlieren habe ich schon.
Dein Denken und (Nicht-)Handeln ist von der Angst geprägt, dass du dein Kind verlieren könntest.
Solange du diese Denkweise nicht selbst durchbrichst, wirst du das Problem nicht lösen können.
--
Storm
When nothing goes right - go left!
Hallo,
du hast jetzt seit Jahren versucht das mit dem Umgang gütlich zu regeln. Es hat nicht funktioniert.
Nun ist euer Kind 3,5 Jahre alt, geht in den Kindergarten.
Da die Umgangszeit bzw. die Zeiten die dir zur Verfügung stehen deutlich weniger sind als jedes Gericht ausurteilt gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit:
Erweiterung des Umgangs von Freitags Kindergartenschluss bis Montags Kindergartenbeginn und mehrere Wochen im Jahr am Stück damit du und Kind wegfahren könnt oder gemeinsam längere Zeit zusammen seid.
Das kannst du wie folgt erreichen:
Schreiben an die Mutter:
1. Umgang findet ab 14.11. bei dir statt, insofern holst du Kind um 10:00 Uhr ab und bringst es am Sonntag 15.11. um 18:00 Uhr zurück.
2. Erweiterung des Umgangs ab 11.12.2015 jedes Wochenende einer geraden Kalenderwoche von der Kita abholst und das Kind am Mo 14.12. dann zur Kita bringst und dies jedes zweite Wochenende so handhaben wirst.
3. Weihnachtsumgang; Abholung des Kindes am 27.12., 10:00 Uhr Kind bleibt dann bei dir bis zum 30.12., dann bringst du es um 18:00 Uhr zurück.
4. Festlegung von 3x2 Wochen für das nächste Jahr als Ferienumgang.
Natürlich nur, wenn du das alles leisten kannst, sonst musst du das anpassen.
In dem Brief an die Mutter bittest du um Zustimmung bis zum 07.11.2015.
Parallel machst du einen Termin beim Jugendamt. Sollte KM zustimmen kannst du den erstmal streichen. Wenn keine Zustimmung erfolgt forderst du beim Jugendamt das gleiche, da es aus Kindeswohlsicht notwendig ist.
Sollte die KM dann immer noch nicht zustimmen engagierst du einen Anwalt und lässt das gerichtlich klären. Und hier kommt im Regelfall das raus, Standardumgang jedes 2. Wochenende sowie anteilige Ferien.
Sollte die KM dann gegen den Gerichtsbeschluss verstossen, gibt es die Möglichkeit ein Ordnungsgeld gerichtlich verhängen zu lassen.
Bei Gericht solltest du aber dann auch klären lassen, dass Umgänge die krankheitsbedingt abgesagt werden am darauffolgenden Wochenende nachgeholt werden müssen etc.
Wenn du diesen Weg jetzt nicht gehst wirst du euer Kind in ein paar Jahren so gut wie gar nicht mehr sehen. Du musst aus dem Umfeld der KM und ihrer Eltern weg.
Sophie
Moin Vratjas.
Zunächst könntest/solltest Du eine Elternvereinbarung zum Umgangsrecht formulieren, eine Regelung, die Du zuverlässig organisieren kannst.
Lies dazu auch unter www.elternvereinbarung.de
Was Sophie vorschlägt, das wird smart auch als sog. Dreisprung umschrieben:
1. Bitte an Mutter, der Elternvereinbarung zuzustimmen, höfliche Frist
2. Antrag beim JAmt auf Vermittlung gem. § 18 SGB VIII, Frist
3. Antrag beim FamGericht auf Regelung des Umgangsrechts nach § 1684 BGB
Dieses Vorgehen soll ggf im Sprung 3 ans Gericht dokumentieren, daß alles für eine gütliche Einigung versucht wurde.
Das Ganze kann völlig unaufgeregt so formuliert und begründet werden, daß die Mutter nicht gleich durch die Decke geht.
Immer gut auf die Interessen das Kindes fokussieren.
Für Sprung 2 und 3 muß die Mutter gar nicht groß erwähnt werden. Ich rate stets dazu, solche Anträge nicht-kontradiktorisch zu formulieren. Im Regelungsantrag beim FG wird neben dem Kind die Mutter nur als Beteiligte erwähnt. So nimmt man die Schärfe raus.
W.
Danke für eure Antworten.
Irgendwie bin ich total down weil ich halt kein Mut mehr habe.
Ich hab einfach Angst vor der Manipulation der Großeltern und der Mutter.
Ich sagte ihr schon letztens das ich so nicht mehr weiter leben kann, das es nicht mehr geht.
Die letzten paar Wochen waren wunderschön und unsere Tochter hat sich total auf mich fixiert weil ich öfter da war.
Tja die Mutter hat gleich die Bremse wieder gezogen, den Umgang eingeschränkt und die kleine manipuliert.
Da kommen jetzt so Sätze wie "Ich mag die Mama viel lieber" oder "Ich mag hier nie weg, das ist mein Haus" oder "Papa wohnt ja nur in einer Wohnung und ich hab hier ein Haus mit Garten" oder "Papa wenn aus dem Fenster guckt sieht er nur die Strasse und ich hab hier einen Garten"
und solche Sätze kommen nicht von einen 3,5 jährigen Mädchen sondern wurden ihr eingepflanzt.
Was soll ich dann machen? Wenn meine eigene Tochter dann sagt sie will nicht mit??
Hallo,
ich würde ihr erklären, dadurch das Mama und Papa nicht zusammenleben gibt es Zeiten in denen sie bei Mama ist und Zeiten in denen sie bei Papa ist. Und jetzt ist Papazeit und dann und dann ist wieder Mama-Zeit.
Das haben Mama und Papa so besprochen.
Sie ist 3,5 und 13.
Sophie
Vratjas.
Was hältst Du vom Dreisprung mit dem Ziel, eine verbindliche Elternvereinbarung zu fixieren?
Ein Sprung nach dem anderen, um wieder einen Griff an die Sache zu kriegen. Weg von der Lähmung.
W.
Ja irgendwie muss ich das angehen, es lähmt mich, es benebelt mich, es hält mich fest, es geht mir schlecht und irgendwie muss ich das kommunizieren.
Ihr sagen das ich ihr nichts böses will sondern nur mein Recht.
Blöde ist, sie sieht unsere Tochter auch als ihre Freundin, es ist der einzige Mensch den sie hat neben ihren Eltern auf dem Hof und den will ich ihr nun wegnehmen.
Unser Verhältniss ist gelinde gesagt sogar recht gut, würde man uns sehen und die Geschichte nicht kennen würde man meinen wir sind ein Paar.
Tja fange ich damit an zählt sie sofort auf was sie doch alles macht und wir zusammen mit unserer Tochter frühstücken und sie alles herrichtet und wenn meine Schwester kommt dann richtet sie essen her usw
Schlechtes Gewissen einimpfen ala schau wie gut ich zu dir bin und du willst mir was wegnehmen und siehst nur das negative immer.
Aber zu dem Schluss kam ich letztes Wochenende auch, wenn ich so weiter mache werde ich zu den 70% der Männer gehören die keinen Kontakt zu ihren Kindern mehr haben.
Moin Vra,
sorry, aber Du musst Dir nicht das "merkwürdige" (gelinde ausgedrückt) Verhältnis Deiner Exe zu Eurer Tochter zum Vorbild nehmen.
Blöde ist, sie sieht unsere Tochter auch als ihre Freundin
Und das geht nicht. Kinder müssen erzogen werden - mit Liebe aber auch Konsequenz. Kinder sind nicht die "Freunde" der Elternteile. Diese Sicht ist falsch und kann zu vielen Verwerfungen führen. Schau Dir mal die Berichte von den Vätern an, die zu ihren (jugendlichen) Kindern "Freundschaften" in sozialen Netzwerken halten. Und wie sie von den Kids dazu manipuliert oder erpresst werden ("Wenn Du mir nicht ne Konsole kaufst, sperr ich Dich").
Tja fange ich damit an zählt sie sofort auf was sie doch alles macht und wir zusammen mit unserer Tochter frühstücken und sie alles herrichtet und wenn meine Schwester kommt dann richtet sie essen her usw
Na und? Du machst als Elternteil genausoviel tolle Dinge mit Eurer Tochter in Eurer Umgangszeit. Deine Exe muss lernen, dass Kinder kein Besitz sind und Du genauso ein Recht auf Umgang hast. Vernünftige Elternteile mischen sich auch nicht in den Umgang des anderen Elternteils ein.
Wenn Eurer Verhältnis doch so gut ist (was ich nicht glaube, es wird Dir vorgespielt, um Dich ruhig zu halten), dann setzt Euch an den Küchentisch und arbeitet einen Umgangsplan gemeinsam aus. Niemand Drittes muss Euch dabei reinsprechen. Um es Deiner - ach so guten - Exe es Recht zu machen, könnt ihr z.B. auch den Umgang erstmal langsam steigern, um auf einen Umgang mit Übernachtungsumgang zu kommen. Schau Dir mal an, wie Deine Exe reagiert und dann wirst Du sicherlich auch mal zu einem realistischen Bild von ihr kommen. Denn eine vernünftige Exe wird solchen Regelungen aufgeschlossen sein, insbesondere um auch ein mal selber Zeit für sich zu genießen.
Tut Deine Exe das nicht, das ist sie nämlich das: Bindungsintolerant. Gruß Ingo
Wenn Eurer Verhältnis doch so gut ist (was ich nicht glaube, es wird Dir vorgespielt, um Dich ruhig zu halten), dann setzt Euch an den Küchentisch und arbeitet einen Umgangsplan gemeinsam aus. Niemand Drittes muss Euch dabei reinsprechen. Um es Deiner - ach so guten - Exe es Recht zu machen, könnt ihr z.B. auch den Umgang erstmal langsam steigern, um auf einen Umgang mit Übernachtungsumgang zu kommen. Schau Dir mal an, wie Deine Exe reagiert und dann wirst Du sicherlich auch mal zu einem realistischen Bild von ihr kommen. Denn eine vernünftige Exe wird solchen Regelungen aufgeschlossen sein, insbesondere um auch ein mal selber Zeit für sich zu genießen.
Tut Deine Exe das nicht, das ist sie nämlich das: Bindungsintolerant. Gruß Ingo
Ja genau dieses Ruhig halten hat Sie bis zur Perfektion getrieben, so das ich immer aus den Gesprächen raus gehe das ich denke es wird besser und dann ist immer irgendwas.
Immer die Karotte vor die Nase halten.
Ich glaub sie hat brutal Angst davor ihr Kind herzugeben, Angst unsere Tochter könnte sich mehr an Papa binden als an sie oder dann öfter mal sagen das sie zum Papa will.
Moin Vra,
aus meiner Erfahrung kann man durch die - für beide Seiten verbindlich aufgestellte - Umgangsvereinbarung, die ihr BEIDE gemeinsam erstellt, viele Ängste abbauen. Auch geschieht das auf Augenhöhe, so dass jeder weiss woran er ist. Mach Deiner Exe in einem ruhigen Gespräch mal deutlich, dass eine Umgangsregelung wichtig und genau solchen Ängsten vorbeugt. Unser Admin Deep hat hier im Forum auch mal eine gute Vorlage reingestellt.
Also, nimm das Beispiel, setzt Euch zusammen und sprecht drüber. Oder lass Deine Ausfertigung der KM mit der Bitte um Zustimmung mit Frist zukommen. Gruß Ingo
http://www.vatersein.de/News-file-article-sid-1512.html
Gestrige Tag war mal wieder Horror.
Ich bin mittlerweile so am Boden und so fertig mit allem das ich nicht mal mehr ein Gespräch mit meiner Ex auf die Reihe bekomme.
Nachdem ich kam ging es die ganze Zeit nur noch "Ich will nicht zum Papa, ich will mit da Mama spielen, da Papa soll sich auf die Couch setzen" Wenn die Mutter raus ist wollte sie mitgehen mit den Worten "Oma hat gesagt ich soll mit da Mama mitgehen sonst lügt mich da Papa wieder an wenn die Mama draussen ist"
Irgendwann war ich fertig und wollte wieder fahren, haben kurz geredet und wurde alles auf mich umgewälzt, weil ich so fad bin will meine Tochter nicht mit mir spielen, das was die oma angeblich sagte stimmt nicht, als meine Tochter erzählte die Mutter hätte verboten das sie mich besucht meinte meine Ex sie kennt das Wort "verboten" gar nicht und 3 Std später sagt es meine Tochter von sich aus.
Naja dauernd sprangen Oma und opa rum und ich war irgendwann in der zuschauerrolle und bin dann heim gefahren.
Mit dem Gefühl nichts ausrichten zu können weil die kleine so manipuliert wird.
Meine Ex meinte auch das sie auch zu unserer Tochter sagt wenn sie will das der Papa zum spielen kommt dann rufen wir ihn an ob ich kommen mag, ich denke nicht das ein kleines Kind das entscheiden kann und will.
Irgendwie bin ich total mutlos, kraftlos und total niedergeschlagen und überlege mir schon den Kontakt komplett abbrechen zu lassen.
Moin Vratjas,
aus vielen Jahren eigener und Erfahrung und in Begleitung anderer Eltern kann ich Dir nur dringend raten,
- sofort eine verbindliche URegelung auf den Weg zu bringen, ggf. im Dreisprung,
- den Umgang zunächst kontaktlos zw Euch Eltern zu organisieren,
- bis etwa 10 J dem Kind keine Entscheidungen zu überlassen, die es in vermeidbare Loyalitätskonflikte bringen kann.
Die oben verlinkte Elternvereinbarung ist recht ausführlich. Ich favorisiere deutlich kürzere und einfachere Formulierungen, max. A4 Seite,
siehe dazu
http://www.trennungsfaq.com/forum/showthread.php?tid=8380&pid=122241#pid122241
und auch
http://www.trennungsfaq.com/forum/showthread.php?tid=9661&pid=147443#pid147443
...muß natürlich auf die jeweiligen Gegebenheiten abgestimmt werden.
Vielleicht helfen Dir die Entwürfe weiter.
Ein Wort noch zur degressiven Verstimmungen:
Sie liegen (nach analytischer Auffassung) in der Differenz vom bisherigen, aber versperrter, und
dem Weg auf ein neues realistisches Ziel hin. Sofort umsteuern!
Konzentriere Dich auf dieses neue Ziel und den Weg dorthin, dann - das ist fast schon zu garantieren - kommt auch die Kraft wieder, uU ist ein bisl fachliche Hilfe dazu notwendig.
W.
Danke Wildlachs für deine Worte.
Ich hatte jetzt ein längeres Gespräch am Telefon mit meiner Ex, naja länger.....ne stunde halt.
War ganz witzig, sie schafft es vieles was sie betrifft auf mich zurück zu projezieren.
Zusammenfassend kann man sagen war die Aussage
Sie tut doch eh so viel, das wir Weihnachten feiern zusammen (Ich darf 4 Std kommen und dann feiert sie am Heilig Abend mit ihrer Familie, am 1 Feiertag nochmal, am 2. Feiertag bei ihren Bruder)
Oder das ich mal unter der Woche mit darf wenns zum Zahnarzt gehen oder das wir "Ausflüge" machen.
Ich bilde mir das alles ein und lüge ja selbst so viel.
Das unsere Tochter sagt das sie nicht zu mir will usw das spinnt sie sich zusammen weils noch ein kleines Kind ist.
Übers Wochenende gehts doch eh nicht mit mir mit weils zur Oma und Opa will.
Dann kam ich mit dem Vorschlag das ich da raus ziehe in die Gegend.
Blockte sie total ab, da bin ich doch unglücklich da draussen und was ich mich jetzt so auf unsere Tochter versteife, bloss weil ich niemanden habe kann ich sie doch nicht als Ersatz nehmen und all meine Bedürfnisse und Liebe auf sie projezieren.
Und was das an der Situation ändern würde.
Und das doch jeder sein eigenes Leben hätte und ob ich dann jeden Tag bei ihr rum lunger wollen würde und später muss ja dann auch Hausaufgaben machen usw.
Dann meinte sie provokativ ob ich wieder bei ihr einziehen will.
Und ich bin doch damals gegangen weils mir da nicht gefiel usw usw
Sie meinte dann eh das ja wenns später mal älter ist das dann eh nix mehr mit Mama und Papa machen will weils mit ihren Freundinnen spielt.
Das alles klingt unterschwellig so nach "ich geb ihm jetzt das minimum und später ist er eh abgemeldet und ich hab mei Ruhe"
Laß es einfach, Vratjas,
scheint deutlich der falsche Weg zu sein.
Formuliere Deine UVorstellungen,
Mail an die Mutter mit Bitte um Bestätigung, Frist.
Fast zeitgleich Entwurf der Elternvereinbarung ans JAmt, Bitte um Vermittlung:
"Kind wird gerade zerrissen. Regelung muß her..."
Bis zur Klärung setzt Du den Umgang "zum Wohle des Kindes" aus,...
kümmerst Dich erstmal um DEIN Seelenheil!
W.
Hallo Vratjas,
Du musst raus dem Kleinkrieg mit Deiner Ex. Es geht nicht um Euch, es geht daraum, dass das Kind ein Recht auf Mutter und Vater hat. Deine Kleine ist gern bei Dir. Was kleine Kinder sagen/wollen hat sehr viel damit zu tun, wer da steht und wer was sagt.
Hast Du einen Freund, einen Bekannten, Arbeitskollegen, der Dich beim Abholen zum Umgang zumindest ein paar mal begleiten kann? Dann bist Du zum einen nicht alleine und zum anderen führen fremde Personen in der Regel zu einer Versachlichung der Situation.
Nimm eine Umgangsvereinbarung bzw. einen Vorschlag für einen geregelten Umgang mit und gib ihn Deiner Ex ohne ihn sofort zu diskutieren. Sie soll ihn sich an schauen und ihre Bemerkungen dazu aufschreiben.
Auf irgendwelches Hick-Hack mit Deiner Ex oder ihren Eltern gehst Du einfach nicht ein. Konzentriere Dich auf Dein Kind und sieh zu, dass ihr wegkommt.
Wenn das ein paar mal funktioniert, wird es auch einfacher.
Was Du willst ist, dass Deine Ex und ihre Eltern Dich mögen und toll finden. Das wird nicht passieren, diesen Kampf wirst Du immer verlieren. Was Du aber gewinnen kannst ist ein geregelter Umgang, wo die Übergaben nahezu kontaktlos erfolgen und damit die Emotionen rausgenommen werden.
VG Susi
Ja das ist eine meiner großen Baustellen.
Dadurch das ich immer schon verlassen wurde, vom eigenen Vater, die mutter nie Zeit, die Schwestern auch weggingen habe ich das so drin das ich das Gefühl habe das mich jeder mögen muss und ich es jedem Recht machen muss.
Wie gesagt, ich hab eben Angst vor Manipulation.
Das meine Tochter eben nicht mit mir mitgehen wird.
Aber anderseits was wird passieren, es ist wie ihr sagt, gebe ich auf oder mache so weiter werde ich sie in paar Jahren überhaupt nicht mehr wieder sehen.
Oder kaum noch Kontakt haben.
