Hallo, bin beim stöbern im Netz auf das Forum hier aufmerksam geworden und hab mich einfach mal angemeldet, da ich mich zurzeit relativ verloren fühle was man noch machen könnte, dass es endlich wieder normal abläuft.
Naja ich fang einfach mal an zu erzählen, muss dazu aber auch ein wenig weiter ausholen damit alles verständlich ist, also dann viel spass oder auch nicht, beim lesen.
Kurz zu mir, bin 26 Jahre alt, und war 4 1/2 Jahre mit meiner EX zusammen.
Meine EX und ich sind jetzt seit ungefähr 3 Monaten richtig getrennt. Unsere Gemeinsame Tochter ist 3 Jahre alt, wird im Januar 4. Seit der Geburt unserer Tochter haben wir beide das gemeinsame Sorgerecht (sind aber nicht verheiratet), da ich von Anfang zu der Vaterschaft gestanden hab und auch voll und ganz mit allen rechten und auch pflichten Vater sein wollte, wurde alles damals über die dafür zuständigen Ämter beurkundet. (kennen die meisten ja sicherlich selbst...)
[Wie man also sehen kann haben wir beide die gleichen Rechte was die Erziehung angeht]
Die ganze Geschichte oder sagen wir besser der ganze Ärger hat dann vor 3 Monaten angefangen. Als ich auf der Arbeit einen Anruf von Ihr bekommen habe da waren wir zwar auch nicht mehr zusammen, haben aber noch zusammen gewohnt, auch dem Kinde zu liebe. Naja am Telefon hat sie mir dann gesagt, dass sie ein Neuen kennengelernt hat und auch mit Ihm zusammen ist.
War für mich nicht weiter schlimm, weil wie bereits angemerkt wir waren nicht mehr zusammen, ich selbst hab auch alles andere als lust auf irgendwelchen Stress gehabt.
Hab Ihr das dann so auch am Telefon erklärt, dass das alles für mich kein Problem ist. Weil die Beziehung mit uns ja eh gelaufen ist.
Wir haben uns dann später drüber unterhalten wie es weitergehen soll, wer zieht aus, wer bleibt in der gemeinsamen Wohnung leben. Ich hab dann auch aus persönlichen Gründen die Entscheidung getroffen anzubieten, dass ich das Feld räume und ausziehe. Wollte halt nicht wenn Sie auszieht in der Wohnung von der letzten Beziehung allein weiterleben, außerdem sind 90m² auch viel groß für einen alleine. Zumal die Wohnung auf dauer einfach zuviel Geld frisst, was für andere Sachen besser aufgehoben wäre. Ich habe also angeboten, solange noch dort wohnen zu bleiben, Sie finanziell zu unterstützen bis ich was neues gefunden habe. Gerne wäre ich bereit die ganze Sache ohne das Jugendamt / Gericht zu regeln. Alles in allem wäre sie bei einer rein privaten Reglung finanziell besser weggekommen als durch eine Reglung durch z.B. das Jugendamt / Gericht etc... Aber dazu später mehr....
Anmerkung an dieser Stelle: Bis dato hatte meine Ex und ich einen relativ hohen Lebensstil der auch nur dadurch gehalten werden konnte, dass ich sehr viel arbeite, Überstunden im Büro etc...]
Ca. 2 Wochen später, in dieser Zeit hatte ich auch schon den neuen von Ihr kennengelernt mich ein paar mal mit Ihm unterhalten und auch sonst keine Feindseligkeit meinerseits gezeigt. Hieß es von meiner EX aufeinmal, dass Ihr neuer nicht damit klar kommt, dass wir noch zusammen wohnen und ob ich nicht bitte sofort ausziehen könnte, hab dann mit Ihr drüber gesprochen ob Sie in der ganzen Sache auch mal an unsere Tochter denkt, wenn der Vater von jetzt auf gleich einfach weg ist und ein neuer in die Wohnung einzieht.
Naja so lief es dann auch, weil ich keinen Krieg auf den Rücken meiner Tochter austragen wollte, hab ich dann meine 7 Sachen gepackt, und die Möbel die ich damals schon VOR der Beziehung hatte mitgenommen, und bin zurück zu meinem Vater gezogen, der mir mein altes Zimmer angeboten hat um mich wieder neu orientieren und finanziell erholen zu können. Noch während meines Auszugs kamen schon die ersten Kartons und Möbel von dem neuen meiner Ex in die Wohnung.
Ich bin der Meinung, dass meine Tochter damit vollkommen überfordert und überrumpelt wurde.
Da wir beide in der gemeinsamen Wohnung als Hauptmieter eingetragen sind, galt es noch zu klären, wie das mit der Wohnung weiter läuft. Mein Angebot bei der ganzen Sache war. Das die Voraussetzung für den Einzug des Neuen ist, dass er bei einer Änderung des Mietvertrages als neuer Hauptmieter einspringt.
So der Plan bis hierhin.
Also ein treffen mit dem Vermieter vereinbart und Ihm in die ganze Geschichte erzählt.
Nur leider verlief es dann anders als gedacht.
Was sich während des Gesprächs mit dem Vermieter rausstellte, dass der neue von meiner EX, keine Berufsausbildung hat und auch sonst nur einen kleinen Nebenjob, also die Sicherheit überhaupt regelmäßig die Miete zahlen zu können sei nicht gegeben. Dementsprechend akzeptiert der Vermieter meine EX und den Neuen nicht als Hauptmieter, da er mit mir immer sehr glücklich gewesen ist. Meine EX lebt vom Amt, auch keine Ausbildung und der neue ist auch nicht der hellste, wie unser Vermieter Ihm sogar ins Gesicht gesagt hat, da er noch nichtmal seine Berufsbezeichnung richtig beschreiben konnte
(Gesamtmiete Beträgt: Warm 633 + 85 für Strom = 718€)
Da wir unserem Mietvertrag leider eine Klausel drin haben, dass beide Parteien Vermieter und Mieter auf ein Recht zur Kündigung verzichten für die Dauer von 4 Jahren, kann der Vertrag also nicht gekündigt werden. Da ich aber ein recht gutes Verhältnis zu dem Vermieter habe, konnte ich die Sache dann so regeln, dass er das Mietverhältnis als beendet ansieht und es mit den beiden nicht fortführt, meine EX sich eine Wohnung suchen müssen, und dann wenn sie ausgezogen ist auch der Mietvertrag als beendet angesehen würde.
Glaub dies war letztendlich ausschlaggebend, dass alles anders verlief als geplant und meine EX den Krieg anfing, da sie sich wahrscheinlich schon ein schönes Leben in unserer ehmaligen Wohnung mit dem neuen ausgemalt hatte, wo der Vermieter jetzt einen Strich durchgezogen hatte.
Aber es geht natürlich noch weiter, nachdem der Vermieter weg war, hab ich den beiden gesagt, dass ich dennoch ausziehe, da ich nicht will, dass meine Tochter hier den ganzen Stress miterleben muss. Meine Bedingung ist aber, dass er meinen Teil der Miete übernimmt, sonst ziehe ich nicht aus.
An der Stelle komm ich jetzt zu der Kostenauflistung, die ich mit Ihr außerhalb des Jugendamtes vereinbaren wollte.
Kindergartengebühren von ca 100Euro im Monat, sonstige Kosten fürs Kind - Kleidung/ Spielzeug und vor allem den Handyvertrag den ich für Sie gemacht hatte, da Sie in der Schufa steht und keine Verträge machen kann, hätte ich weiter bezahlt, alles in allem wäre sie so mit einem monatlichen Wert von weit über 350 bis 400euro weggekommen. [Also ein mehr als faires Angebot]
Kurze Anmerkung, Handyrechung von Ihr beläuft sich teilweise auf 150 bis 300 euro !!!
Ich hätte das Kind wann immer ich möchte sehen können oder was mit der kleinen machen. [Wir wohnen alle im gleichen Umkreis, auch der Kindergarten, alles ist ZUR Fuss innerhalb von 10-15min erreichbar, auch meine Großeltern]
Naja, keine 7 Tage später hatte ich dann ein Schreiben im Briefkasten bei meinem Vater, natürlich vom Jugendamt, wo halt drinsteht, dass meine EX behauptet ich würde mich weigern für unsere Tochter aufzukommen, und eine Beistandschafts für Kind einrichtet und Geld haben will.
Habe dann sofort reagiert und einen Termin beim Jugendamt gefordert, dort dann alles schriftlich aufgelistet an Ausgaben etc, was ich seit der Trennung für Sie geleistet habe und dass ich mich niemals weigern würde für meine Tochter zu zahlen. (Kontoauszüge etc...) Die Frau beim Jugendamt hat dann sehr schnell begriffen, dass meine EX hier ein ganz mieses Spiel abzieht.
Habe dann sofort meine gesamten Lohnabrechnungen dem Amt auf den Tisch gelegt und den Unterhalt ausrechnen lassen. Bzw. darauf aufmerksam gemacht, dass ich erst einen Monat später anfange den offiziellen Unterhalt zu zahlen, da ich den Monat bereits hunderte von euros für Sie ausgegeben habe, obwohl die Beziehung schon längst ende ist. (Handyvertrag in dem Monat waren 240euro + Kindergarten + Geld fürs weggehen)
Hat das Jugendamt dann auch so akzeptiert und eingesehen, dass ich alles andere mache als mich zu weigern nicht zu zahlen, da ja schon total das Geld von mir geflossen ist. Also Zahlungsbegin, 1.10.2008 anstatt 1.09.2008
Hab natürlich zugestimmt, dass meine Aussage und was ich dem Jugendamt auf den Tisch gelegt habe gerne an meine EX als Kopie geleitet werden kann, da ich nix zu verheimlichen habe, da ich ja die wahrheit sage.
An dem Tag wo dann die Kopie des von mir geschilderten bei meiner Ex eingetroffen ist, habe ich einen Anruf bekommen, dass ich mein Kind nicht mehr sehen werde, der neue Freund ist jetzt der neue Vater, ich soll den Unterhalt zahlen und wenn ich das Kind vom Kindergarten abhole etc... passiert sonstwas.
Habe mich nicht weiter auf das Niveau eingelassen, zum Telefon gegriffen und das Jugendamt angerufen und umgehend ein gemeinsamen Termin vereinbart.
Im Monat September in dem sich das ganze abgelaufen hat, habe ich meine Tochter dann nur 2 mal für 1-3 Stunden bei der Mutter meiner EX sehen können, wo ich bis dato noch einen guten draht hatte, bin dann abends nach der Arbeit von Düsseldorf nach Köln gefahren und hab meine Tochter dort noch ein paar Stunden sehen können, da meine EX ja abschottet.
Ende September war dann der Termin mit dem Jugendamt, dort hab ich dann halt erzählt, dass mir meine Tochter vorenthalten wird und alles, die Frau vom Jugendamt hat meiner EX, dann nochmal erklärt, dass das nicht geht, wir haben das gemeinsame Sorgerecht und alles, und dass Sie dem Kind damit schädigt.
Zumal ich nicht der einzige bin der von diesem Entzug betroffen ist, sämtliche Verwandte von meiner Familie, meine Großeltern haben die Kleine genauso wenig in dieser Zeit gesehen, wo sonst immer ein regelmäßiger Kontakt gewesen ist, die kleine hat dort übernachtetet oder wurde von meinen Großeltern vom Kindergarten abgeholt.
Naja mit dem Jugendamt wurde dann schriftlich vereinbart, dass ich die kleine jeden Donnerstag vom Kindergarten abhole und den Tag mit Ihr verbringe bis abends 19Uhr, und alle 14 Tage das komplette Wochenende.
Damit hab ich mich erstmal zufrieden gegeben, zumal hier meiner EX gezeigt wurde, dass es nicht so geht wie sie sich das alles vorstellt.
Kaum aus dem Jugendamt raus, hat meine EX mich dann erstmal beleidigt, was ich aber unkommentiert hingenommen habe und gegangen bin.
Die Treffen liefen dann auch erstmal ganz ok mit meiner Tochter ab, die kleine hat sich jedesmal total gefreut wenn Sie mich gesehen hat. Also keine Probleme total perfekt, so wie ich das auch eingeschätzt habe, weil ich immer ein total gutes Verhältnis mit meiner Tochter hatte.
Anfang Oktober stellte sich dann nebenbei raus, dass der neue von meiner EX nicht wie abgesprochen den Teil meiner Miete an den Vermieter bezahlt, meine EX meinte dann nur am Telefon, du stehst im Mietvertrag, du zahlt.
Alles andere wäre scheißegal. Sie hat dann nur 50% der Miete überwiesen.
Habe dann wieder direkt zum Telefon gegriffen und den Vermieter angerufen und Ihm die ganze Sache erzählt, was gerade so abläuft, nebenbei dann auch noch darüber informiert, dass der Neue Freund in die Wohnung eingezogen ist, obwohl der Vermieter damit nicht einverstanden ist. Darüber war mein Vermieter dann erstmal ziemlich überrascht, wie meine EX so dreist sein kann, und den neuen einziehen lässt obwohl er 1. keine Untermieter und 2. erst recht Ihn nicht akzeptiert. Der Vermieter hat neben bei bemerkt auch vollkommen eingesehen, dass ich meinen Teil der Miete nicht zahle, nur damit 2 andere sich ein schönen Leben auf meine Kosten machen.
Er wollte dann schauen wie er die beiden jetzt am schnellsten aus der Wohnung kriegt. Meine EX hat dann auch ein schreiben von dem Vermieter erhalten wo Sie halt gekündigt wird und ausziehen soll, da sie in mehreren Punkten gegen den Mietvertrag verstößt. (Wie es da jetzt weiter läuft ist noch offen.... da sie noch dort wohnt und keine neue Wohnung hat und auch nicht wirklich ihren arsch bewegt)
Ok weiter im Programm..........
Am 26.10 hatte ich dann Geburtstag und an diesem Wochenende war auch zum Glück, mein Wochenende mit der Kleinen, in der Woche VOR meinem Geburtstag, kam dann mal wieder ein Anruf, dass Sie die Reglung vom Jugendamt ein scheiß Interessieren würde ich krieg die kleine nicht, habe dann wieder beim Jugendamt angerufen und das erzählt, das hat dann zum glück gereicht, dass das Treffen am Donnerstag und an dem Wochenende normal ablief und ich die kleine doch holen konnte.
Gestern war dann der Tag wo ich die SIM-Karte von dem Handyvertrag den ich zahle bei Ihr deaktiviert habe, weil ich was natürlich verständlich sein sollte, nicht den Unterhalt zahle + Ihr ein Gratisvertrag schenke wo ich nicht verpflichtet zu bin. Zumal die Rechung diesen Monat wieder 150 euro gewesen sind. Allein an Handyrechnung sind mittlerweile über 300euro offen, die sie angeblich zurückzahlen wollte, naja aber das Geld hab ich eh abgeschrieben. Alles in allem, haben mich die letzten 3-4 Monate locker 2000euro gekostet.
Jetzt haben wir am 5.11 wieder ein gemeinsamen Termin beim Jugendamt um wieder über alles zu sprechen, weil halt von Ihrer Seite immer Krieg, Beleidigungen und Streit angefangen wird.
Habe dem Jugendamt gesagt, dass ich die Termine will, da ich mich als Vater bedroht sehe, durch Ihre Lügengeschichten und ich die Gefahr sehe, dass Ihr irgendwann noch krankere Storys einfallen. Z.B. dass ich Sie bedrohen würde oder kleinen was tue. Zur Not will ich die Treffen sogar nur noch wenn einer vom Jugendamt dabei ist, um mich selbst zu schützen.
Zu letzt durfte ich mir anhören, dass der neue Freund ja ein besserer Vater wäre als ich in 4 Jahren, da ich ja nie Zeit hab oder relativ wenig weil ich viel arbeite.
Jetzt darf ich mir aufgrund Ihres damals recht hohen Lebensstil und der damit verbundenen Überstunden auch noch vorhalten lassen,ich hätte keine Zeit für meine Tochter was die absolute Frechheit ist.
Achja, außerdem hat sie mich gebeten das gemeinsame Sorgerecht abzugeben, da das Kind ja so besser dran sei, weil es mich gar nicht besuchen will und immer weinen würde etc... und der neue Freund ja ein ach so toller Vater wäre.
(An dem Punkt: ich bestreite ja gar nicht oder hab was dagegen wenn der neue sich gut mit der kleinen Versteht, kann ja alles gut sein. Nur es sollte ja logisch sein, dass jemand der alle paar Tage mal irgendwo ein kleinen Helferjob macht mehr zeit für ein Kind hat wie jemand der im Monat zwischen 200 und 300 Stunden im Büro verbringt.)
Meine Kleine ist jedenfalls jedesmal wenn Sie mich sieht direkt voll happy, kommt sofort zu mir angelaufen springt mit in den Arm und die Zeit selbst ist total klasse mit Ihr. Also genau das gegenteil von dem was meine EX behauptet, habe auch das Jugendamt über diese Situation schon telefonisch informiert.
Ich hab den Eindruck, dass hinter geschlossenen Türen bei meiner EX, mit der kleinen versucht wird total die Gehirnwäsche zu treiben und der irgendwas einzureden. Meine Ex benutzt unsere Tochter jedenfalls als Waffe gegen Mich und trägt den ganzen scheiß komplett auf den Rücken der kleinen aus.
Wenn die Kleine das WE bei mir ist, gibt es auch immer 3-4 mal ein Kontrollanruf oder ein versuch streit anzufangen am Telefon.
Weihnachten soll mir auch vorenthalten werden soviel ich bis jetzt weiß......
Naja soweit meine Geschichte bis hier hin....
Bin jedenfalls im moment finanziell ziemlich angeschlagen und vorallem langsam auch psychisch leicht gestresst was diesen ganzen Ärger angeht, am meisten leide ich weil meine Tochter diesen ganzen Scheiß mitmachen muss. Fühle mich da recht hilflos trotz des gemeinsamen Sorgerechts würde ich mehr eingreifen wollen, gibts da nix was man als Vater machen kann???
Hi Darka - Herzlich Willkommen
Mal nur etwas kurz zum Mietverhältnis. Nach meinem Verständnis gibt es zwei Möglichkeiten da raus zu kommen. Einmal Du reichst selbst eine ordentliche Kündigung ein (gestützt auf §551 Abs.4 und §573 Abs.4 BGB - die gesetzl. Bestimmungen zur Kündigungsfrist wurden verletzt) oder wenn der Mieter (also Du) mit der Zahlung der Miete über zwei Monate in Verzug gerät (§ 543 Abs. 2 Nr. 3, § 569 Abs. 3 Nr. 1 BGB), dann kann der Vermieter kündigen. Ob das eine oder andere das Wohlwollen Deines Vermieters eher entspricht musst Du/ihr entscheiden.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hallo Darka,
schwer zu sagen. Ich würde fast sagen, Du machst bezüglich des Umgangs im Moment alles richtig. Du lässt Dich nicht provozieren, bleibst Ex gegenüber cool und bemühst das JA, wenn der Umgang nicht mehr läuft. Entscheidend ist einfach nur, dass Du das durchhälst. Vielleicht musst Du sogar noch cooler werden und z.B. an den Umgangswochenenden Dein Handy einfach ausschalten.
Für einen Gerichtsantrag wäre es glaubich der falsche Moment, weil was soll da drin stehen? Der Umgang findet statt und die Ängste vor Manipulationen Deiner Tochter und Missbrauchsvorwürfen sind ja zunächst mal nur Ängste von Dir. Natürlich sind auch diese Ängste ein Problem und auch nicht völlig unbegründet, aber sie sollten sich nicht verselbständigen.
Du kannst Dir natürlich auch zusätzliche Beratung suchen. Erkundige Dich mal nach einer Erziehungsberatungsstelle. Vielleicht haben Die ja neue Angregungen. Und vielleicht geht Ex auch mit dahin? Du kannst Dir auch einen Psychologen suchen, wenn Du's irgendwie bezahlen kannst oder die Krankenkasse den bezahlt. Das könnte Dir helfen, durchzuhalten.
Gruss, Arndt
Edit: muss natürlich "Erziehungsberatungsstelle" heissen, nicht "Beziehungsberatungsstelle"
Hi Darka
So, und jetzt mal zu all dem anderem.
Erst mal ist es schon sehr gut, dass Du die emotionale Trennung von Deiner Ex grösstenteils wohl hinter Dir hast. Darum lasse Dir auch in Bezug auf das Kind von ihr nichts einreden - sie kann doch garnicht vernünftig reagieren. Schliesslich störst Du ihre Kreise, einzig und allein weil Du existierst und für das Kind nunmal der Vater bist.
Was Deine Kleine davon hält schreibst Du ja hier:
Meine Kleine ist jedenfalls jedesmal wenn Sie mich sieht direkt voll happy, kommt sofort zu mir angelaufen springt mit in den Arm und die Zeit selbst ist total klasse mit Ihr.
Die Reaktion vom JA finde ich erstmal gut, da haben sie mehr getan und bewirkt als sonst so hier zu lesen ist. Allerdings können sie nur beratend und vermittelnd einwirken. Klare Regeln werden entweder in einer einvernehmlichen Vereinbarung geschlossen oder ein Gericht klärt das.
Ich hab den Eindruck, dass hinter geschlossenen Türen bei meiner EX, mit der kleinen versucht wird total die Gehirnwäsche zu treiben und der irgendwas einzureden.
Ja klar, sie will, dass Du von dem Kind loslässt. Das wird anstrengend und nervenaufreibend für Dich.
Um vielleicht wieder klarere Gedanken zu fassen solltest Du strikt die Baustellen trennen und jeweils separat abarbeiten. Es könnte auch passieren, dass Du zum BU aufgefordert wirst oder ein Schreiben von der Arge bekommst, für Deine Ex doch UH zu zahlen. Sehe also zu, dass Dein Nervenkostüm erhalten bleibt, gehe mit Freunden aus (auch Du brauchst Entspannung) oder/und treibe Sport oder was Du sonst noch gerne machst. Vor allem suche Gesellschaft.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hallo
Der Mietvertrag liegt im gesetzlich zulässigen 4 Jahres Rahmen und fällt vermutlich unter den "kleinen" Zeitmietvertrag. Da kommt man nicht problemlos raus, wenn der Vermieter nicht mitspielt. Kann man zum Beispiel <<Hier>> oder auch <<Hier>> sehen. Eine rechtswirksame Kündigung geht auch nur, wenn beide die Kündigung unterschreiben. Nicht bezahlen der Miete kann zwar zur Kündigung durch den Vermieter führen, das schützt aber nicht vor Schadenersatzansprüchen seitens des Vermieters.
@Darka
Es kommt auch darauf an, was da im Einzelnen im Mietvertrag steht. Erkundige dich mal beim Mieterschutzbund.
Ansonsten hast du ja alles soweit im Griff. Ob es klug war auszuziehen? Ich kann dich verstehen, dass du es gemacht hast, aber besser wäre es gewesen, wenn sie gegangen wäre, denn du verstehst dich ja mit dem Vermieter und hättest dich vermutlich problemlos mit ihm einigen können.
Es ist allerdings schon der Gipfel der Dreistigkeit, dass der Neue schon mit scharrenden Füssen vor der Tür steht.
LG Jemmy
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Hallo zusammen,
auf die Gefahr hin, hier eine Lawine von Meinungen und Gegenmeinungen loszutreten: Was den "Gipfel der Dreistigkeit" und das ganze Drumherum betrifft - ist so was jetzt schon ein Fall, wo §1579 BGB greifen könnte, d.h. Beschränkung oder Versagung des Unterhaltes wegen grober Unbilligkeit bei schwerwiegendem Fehlverhalten der unterhaltsberechtigten Dame? Oder ist es auch hier mal wieder juristisch völlig bedeutungslos, egal wie sehr Madame sich auch daneben benimmt?
Und ich rede hier selbstverständlich nicht über den Unterhalt für das Kind, der ist davon völlig unberührt; sondern über das, was diese Dame mutmaßlich für sich selbst an (Betreuungs-)Unterhalt fordern wird, damit weder sie selbst noch ihre saubere Neueroberung ihre faulen Hinterteile zum Arbeiten in Bewegung setzen müssen.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Moin Malachit,
der TO war mit der Ex nicht verheiratet und das gemeinsame Kind ist fast 4 Jahre alt. Also braucht er zunächst keine Angst vor Unterhaltsforderungen haben.
Mich bestärkt es darin, dass eine Wohnung grundsätzlich nur von einem Partner gemietet werden sollte. So ist von vornherein klar, dass der, der nicht im Vertrag steht auszieht und der, der im Vertrag steht in der Lage sein muss, die Miete allein zu stemmen oder eben kündigen muss.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Lausebackesmama,
hast natürlich vollkommen recht, das hatte ich übersehen. Vielleicht sollte ich es mir abgewöhnen, um die Uhrzeit noch zu schreiben ...
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Schon mal danke für die Antworten bis jetzt.
Die Sache mit dem Mietvertrag und alles hab ich soweit im Griff, das ist mein kleinstes Problem kann man sagen, ist halt nur ärgerlich, dass durch den Egoismus meiner EX, unsere Kleine demnächst aus Ihrem bekannten Umfeld gerissen wird, die Wohnung befindet sich direkt in der Stadt in der Fußgängerzone und dann auch nur 100Meter vom Kindergarten sowie eine Straße von der Grundschule entfernt wo Sie später hätte draufgehen können.
Was mir viel mehr Probleme bereitet ist dieser bereits oben aufgeführte Terror von Ihrer Seite, wo ich mich ziemlich verlassen fühle, weil ich bis jetzt nicht wirklich der Meinung bin, dass es da Hilfe von irgendeiner offiziellen Seite gibt, der einem so asozialen Verhalten mal einen Riegel vorschiebt. Hab zwar morgen noch einen Termin zusammen mit Ihr beim Jugendamt wie ich schon geschrieben hatte, mal schauen was da rauskommt.
Ich aktualisiere meine Geschichte hier ab und an, evtl. um auch den ein oder anderen Ratschlag zu erhalten, immer ganz Hilfreich ob man die Situation überhaupt noch richtig einschätzt oder beurteilt.
Hatte gestern [Montag] wieder einen Anruf von Ihr.
Das erste was von Ihrer Seite kam, war die Unterstellung, dass meine Großeltern Ihr eine "rote Pille" gegeben hätten, da meine Tochter als ich Sie am letzten Donnerstag nach dem Kindergarten abgeholt habe dort abends zusammen mit mir zu Abend gegessen hat.
Dies wider rum kann aber unmöglich sein, da ich die ganze Zeit bei dem Kind gewesen bin, sowie meine Großeltern der Kleinen nicht grundlos irgendwelche Medikamente verabreichen.
Mir wurde unterstellt, die "rote Pille" wäre dafür gewesen, das Kind ruhig zustellen. [Das ganze ca. 1 Std. bevor ich die kleine Donnerstagabend zurückgebracht habe - man hätte doch gemerkt wenn das Kind "Beruhigungstabletten" bekommen hätte. Was wie gesagt nicht der Fall gewesen ist.]
Meine EX hat darauf hin die kleine "live" am Telefon gefragt ob die "Oma" Ihr eine rote Pille gegeben hat, daraufhin hab ich die Kleine dann im Hintergrund sagen hören, wie Sie dies bestätigt. Nun weiß ich wie bereits gesagt aber, dass zu 100% keine Medikamente an dem Abend gegeben wurden. Wird der Kleinen jetzt von der Mutter wieder was in den Kopf gesetzt was Sie am Telefon sagen soll... ich weiß es nicht....
Was mir ebenfalls gestern Abend aufgefallen ist, dass als meine Tochter von der Mutter gerufen wurde, von Ihr gesagt wurde "Der böse Papa" sowas kann doch nicht angehen, das Kind so dermaßen zu manipulieren.
Hintergrund zu dieser ganzen Tabletten-Geschichte ist wohl, das unsere Tochter seit dem Wochenende wohl beim gang zur Toilette Blut im Stuhl gehabt haben muss, bzw. am Toilettenpapier.
Meine EX hat wohl eine Einweisung ins Krankenhaus vom Kinderarzt bekommen, in welches Krankenhaus Sie geht weiß ich bis jetzt noch nicht, da Sie sich ziemlich quer stellt.
Entweder die Kinderklinik in unserer Stadt oder ein Krankenhaus in Köln, was ich nicht nachvollziehen kann, der einzige Grund wieso Köln in Frage kommen könnte wäre, dass die Eltern von meiner EX, die Kleine dort schneller besuchen könnten..........
Kurz Zusammenfassend: Meine EX hat eine Einweisung ins Krankenhaus, wann die Kleine geht weiß ich noch nicht. Aufgrund dessen meint meine EX mir die Kleine am kommenden Donnerstag nicht geben zu müssen. dementsprechend würde auch das kommende Wochenende ausfallen.
Ich mein wenn man für ein Kind eine Einweisung hat, geht man doch schnellstmöglich und lässt sich nicht Tage Zeit oder sehe ich das Falsch??? Und wenn die Kleine nicht geht, bzw. falls diese Einweisung ÜBERHAUPT existiert, gibt es keinen Grund wieso ich die Kleine nicht kriegen sollte diesen Donnerstag und am WE.
Der letzte Punkt der mich ziemlich nervt, dass im Kindergarten jetzt Elternabende gewesen sind, meine EX hat es dort nicht für nötig gehalten mir bescheid zu sagen, obwohl ich gerne dabei gewesen wäre, hätte mir die Zeit genommen und wäre früher vom Büro abgehauen, weil ich gerne, vor allem jetzt nach der Trennung einen Überblick über meine Tochter bekommen hätte was die Entwicklung oder den Umgang mit den anderen Kindern angeht.
Naja jetzt muss ich das Privat nachholen bzw. dem Kindergarten bescheid geben, dass ich nochmal separat über sowas informiert werde. Wäre halt nur schön gewesen, da man sich so auch mit den anderen Eltern hätte unterhalten können.
Irgendwelche Infos was an diesem Elternabend gewesen ist rückt meine EX ebenfalls nicht raus, würde mich nix angehen so Ihre Worte.
Hallo Darka,
dachte fast, Du erzählst meine Geschichte. Habe ähnliches erlebt. Als ich das HAus der Kinder zuliebe räumte, wurde mir vorgeworfen, ich sei davongelaufen. Ich war 16 Jahre verheiratet und dacht bei Gericht, ich kenn diese Person nicht. Was dort von ihr erfunden wurde, kannst Du Dir in Deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen.
Aber es gibt auch Lichtblicke!
Im Jahr 2007 kam mein Sohn (16) zu mir und fragte, ob er ganz bei mir bleiben kann.
Er hatt seine Mutter durchschaut.
Im Jahr 2008 kam mein 2. Sohn (10) zu mir und bat mich, ihn auch zu mir zu holen.
Der Kampf dauert noch an.
Leider ist Deine Tochter noch sehr klein, als dass sie ein Wort mitreden kann.
Beim Jugendamt hast du ja richtig Glück.
Das kann ich von meinem Jugendamt nicht sagen.
Wichtig ist, dass Du den leibevollen und engen Kontakt zu Deinem Kind beibehältst.
Es gibt auch die Möglichkeit, über einen Anwalt ein Gerichtsgutachten zu beantragen, ob das Kind denn wirklich bei ihr gut aufgehoben ist. Dann nämlich wird ein Gutachter mehrmals bei ihr und bei Dir sein und beobachten, wie ihr mit dem Kind umgeht. Wenn sie wirklich so eine Show abliefert, dann komt es spätestens da raus.
Wünsche viel Glück!
Envilex
H.G.
ENVILEX
