Mein Sohn und Ich ....
 
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Mein Sohn und Ich ... eine Geschichte, die erst los geht.

 
(@daddy102008)
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Der Anfang
Herbst 2008 - ich halte mein frischgeborenes Kind auf dem Arm, endlich  (damals 23) . Einer der schönsten Momente in meinem Leben.

Nach dem das Kind und die Mutter endlich nach Hause gekommen sind, zog recht schnell der Alltag ein. Ich hatte leider nicht die nötige Zeit, um mich angemessen um Freundin und Kind zu kümmern, weil ich mitten im Studium steckte, d. h. ich konnte keine 24h/tgl präsent sein, was aber nicht verwundert, berufliche Elternteile können auch nicht ständig präsent sein.

Die ersten 1.5 Jahre verliefen doch relativ normal. Ich studierte mal mit mehr, mal mit weniger Fleiß und kümmerte mich um mein Kind. Die UNI blieb teilweise auf der Strecke, was ich aber in Kauf genommen habe.
Vor  9-10 Monaten kam dann der große Schock: Meine "Freundin(?!)" bat mich aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen, weil es gemeinsam in vier Wänden nicht funktionieren würde. Ex post glaub ich, dass die Initiative von ihren Eltern ausging, weil ich die Dame nicht heiraten wollte; nicht weil ich sie nicht liebe, sondern weil ich einfach nicht heiraten möchte. Dies gab ich auch gegenüber ihren Eltern kund. Darüberhinaus stellt ihr Vater ihr in Aussicht, dass wenn ich ausziehen würde, er die Wohnung renovieren würde. oO Ich hab das durch zufall erfahren, weil sie sich mehr oder weniger versprochen hat.

Naja, ich kam dem Willen  dann widerwillig nach und zog schweren Herzens aus. Das von mir angeschaffene Schlafzimmer, Wohnzimmer, sowie Waschmaschine etc. überlass ich ihr, weil ich einfach dachte, es sei wichtig, dass mein Sohn ausreichend versorgt ist. Wir beschlossen aber weiterhin ein Paar zu bleiben und es später wieder neu zu versuchen. So ging dann die Zeit ins Land.  Anfangs trafen wir uns noch recht häufig. Dies hat sich aber mittlerweile sehr relativiert.

Wir sehen uns seit nem 3/4 Jahr kaum noch. Eine "engere Beziehung" findet seit 13-14 Monaten nicht mehr statt.

Auch mit meinem Kind funktioniert es in letzter Zeit nicht mehr richtig. ... Sie disponiert über den Kleinen wie sie mag 🙁 Leider habe ich es damals versäumt, das GSR zu unterschreiben, weil ich mir darum keine Gedanken gemacht habe. Das einzigste was von mir unterzeichnet wurde, ist die Vaterschaftsanerkennung. Der kleine trägt darüberhinaus auch meinen Namen.

Ich habe mein Kind seit 4 Wochen nicht mehr gesehen. Eigentlich vereinbarten wir, dass ich ihn an diesem Wochenende sehen kann. Ich wollte mit ihm Boot fahren gehen. An Tag zuvor wurde ich dann mit der Aussage "Wir sind nicht zu Hause am Wochenende", abgewimmelt. Seither hab ich nichts mehr von ihr oder dem kleinen gehört.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich mein Kind an den folgenden vergangenen Tagen nicht gesehen habe:

Weihnachten, Ostern, sein Geburtstag, Nikolaus.
Sie ging mit dem kleinen abredewidrig zu ihren Eltern. Ende. Nun hab ich letzte Woche erfahren, dass sie am kommenden Osterfest auch mit dem Kleinen bei ihren Eltern sei. Wir haben aber vereinbart, dass mein Sohn an den kommenden Feiertagen bei mir sein wird - Pustekuchen!
Während der Woche darf ich den kleinen auch nicht sehen, weil er dann zu "aufgedreht wäre" und abends nicht schlafen könne, weil er morgens zur Kita müssen. Wenn sie jedoch Geld brauch, kann sie sich problemlos mit mir treffen, auch mit dem Kleinen.
Ich glaube, dass es so nicht mehr weitergeht. Die Beziehung dürfte nun zerstört sein. Seit knapp  nem Jahr keine "enge Lebensgemeinschaft" mehr. Wir sehen uns alle 3 Wochen am Wochende für 2-3 Stunden.
Dies alles möchte ich nicht weiter hinehmen. Ich hab ein Kind gezeugt. Das Kind sieht 1:1 aus wie ich, trägt meinem Namen. Wenn er mich sieht, dreht er durch, rennt auf mich zu, gibt mir küsse und himmelt mich an. PAPA .. PAPA ... PAPA ... PAPA .... ich möchte endlich wieder Vater sein. Ich liebe meinem Sohn und habe beschlossen, dem treiben ein Ende zu bereiten. Ich hab den kleinen dieses Jahr vllt. an 5- 10 Tagen gesehen. ...

Ja, und hier geht die Geschichte los. ...

Ab morgen werde ich auf die Barrikaden gehen.  Leider weiss ich noch nicht so genau wie. .... Ich  glaube, ich werde erstmal am Jugendamt vorsprechen. ...

;(


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 03.04.2011 10:29
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Daddy102008 und erstmal willkommen hier.

Wir empfehlen eigentlich immer den ''Umgangsdreisprung'':

1.Gerspräch mit der Mutter zwecks Einigung.

2.Termin beim JA und um Vermittlung bitten.

3.gerichtlich den Umgang festlegen lassen.

Der gerichtlich festgelegte Umgang sieht meistens alle 14 Tage, von Freitag bis Sonntag, hälftige Ferien und Feiertage im Wechsel vor.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2011 10:54
(@daddy102008)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Wedi!

1. Findet ständig statt, wird sich leider kaum daran gehalten 🙁

2. - 3. werd ich dann morgen mal in Angriff nehmen. Ich hoffe, dass das ohne Termin funktioniert. Ich möchte denen erstmal die Situation aus meiner Sicht, sachlich und objektiv darstellen. Ich hoffe, dass die dort Verständnis aufbringen. Schade dass die Situation so ist, wie sie ist.  😡 Ich wurde selbst ohne Vater groß. Der hat sich als ich 14 Jahre alt war aus dem Staub gemacht. Seither hab ich nie mehr was von ihm gehört. Mich hat das sehr belastet. Eigentlich wünschte ich mir immer, dass mein Kind eine ganz normale Familie hat. ... Aber naja, das Leben läuft ab und an nicht so, wie es soll.

Liebe Grüße und danke für die Tipps.


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.04.2011 14:02
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich hoffe, dass das ohne Termin funktioniert.

Kaum.
Ich würde vorher anrufen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2011 14:04
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Und lies Dir auch mal die Erfahrungen anderer Väter zum Thema Jugendamt (Thema Frauenfreundlichkeit) durch. Erwarte bitte nicht, dass Du dort die Lösung all Deiner Probleme findest, sondern sein vielmehr wachsam.

Trotzdem viel Erfolg. Gruss Ingo 


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2011 14:40
(@bagger1975)

Hallo daddy102008,

keine Frage, Du musst dringend etwas wegen dem Umgang unternehmen, sonst wird das irgendwann gegen Dich angeführt. Und ja, diese Abwimmelungsgeschichten sind bestens bekannt.

Neben Jugendamt kann man außergerichtlich auch versuchen bei einer Elterberatungsstelle im Rahmen von Mediationsgesprächen gemeinsam eine Umgangsregelung zu erarbeiten. Das war beim mir zumindest erfolgreich, setzt jedoch Gesprächsbereitschaft der Gegenseite voraus, und daran hapert`s meistens.

Schau einmal hier, wie man evtl. am besten vorgeht:

http://www.vatersein.de/Forum-topic-21449.html

Definitiv empfehlenswert ist es Deine diesbezüglichen "Bemühungen", mit KM zu einer Lösung zu kommen, schriftlich zu dokumentieren oder einschlägige Einladungen über das JA zu forcieren. Das hat den Vorteil, dass man später auch etwas vorlegen kann, wenn es wegen dem Umgang evtl. zu Gericht geht...

Viele Grüsse 


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2011 15:52
(@daddy102008)
Schon was gesagt Registriert

Danke für die netten Tipps. Ich werd bevor ich zum JA gehe gleich morgen einen Rechtsanwalt der auch FA für FamR und ErbR ist besuchen, dem den Sachverhalt vortragen. Ich glaube so ist es besser. Ich hab einige Geschichten von JÄmtern gelesen, da wird mir regelrecht schwindelig.


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.04.2011 21:30
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nein.
Andersrum.

Das JA kostet zumindest nichts und schadet nicht, wenn du ihnen nicht jedes Wort glaubst.

Ein RA denkst fast immer zuerst an Beute und sieht dich als solche.

Im Zweifelsfall treibt der dich erst so richtig in die Katastrophe.

Also erst zum JA, da mal ganz freundlich und unverbindlich um Rat fragen, deine Geschichte erzählen, ohne die Mutter schlecht zu machen und sie bitten, die Mutter zu einem gemeinsamen Vermittlungsgespräch einzuladen.

Zum RA gehst du erst, wenn der Krieg schon ausgebrochen ist.
Das ist bei dir aber noch nicht der Fall.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2011 21:48
(@daddy102008)
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Update
Hallo, ich habe euren Rat befolgt und erstmal ein Termin beim JA gemacht bzgl. des Umgangsrechts. Ich hab der Dame am Telefon die Sachlage erklärt. Habe dabei bewusst seine Mama nicht schlecht gemacht. Als ich der Dame erzählte dass ich meinen Sohn die letzten 5 Wochen nicht gesehen habe, und auch an den vergangenen Feiertagen nicht, sagte sie, dass das so nicht sein könne.

Darüberhinaus sagte sie dass sie es gut finde, dass ich mich bei ihr gemeldet habe (?). Am 14.04. hab ich dort einen Termin mit seiner Mama. Die Dame fragte sogar, ob wir das gemeinsame GSR haben, weil er meinen Namen trägt. Dies hab ich verneint. Daraufhin hat sie mich darüber aufgeklärt, dass ich das Seit Juli 2010? problemlos beantragen könne, das Gericht würde mir dann - sofern sie nicht einstimmt - das GSR zustehen, so wäre die gängige RSPR im Saarland. Sie würde eine entsprechende Erklärung für den besagten Termin fertig machen. Wenn seine Mama nicht unterschreiben würde, würde sie mich dann in einem extra Termin beraten, wie ich den Antrag bei Gericht stellen kann.

Erster Eindruck war positiv. Vllt. täuscht es aber auch. ich bin gespannt. Die Mama meines Sohnes müsste in 2 Tagen die Post im Briefkasten haben.


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.04.2011 11:37
(@bagger1975)

Hallo Daddy102008,

na das klingt doch schon einmal recht positiv!

Wegen den Umgangszeiten überlege Dir genau, was Du verlangen willst und packe da im Zweifel lieber noch etwas drauf, als Verhandlungsmasse.

Geht denn der Bub schon in den Kiga? Wenn ja, solltest Du da auch einmal präsent sein und Umgangszeiten evtl. so gelegt werden, dass Du ihn da auch holst und bringst! Bringen morgens ist für Dich natürlich ganz wichtig (betrifft nämlich mittelbar die Übernachtungsfrage).

Und das GSR ist ebenfalls wichtig, v.a. wegen Beteiligungs- und Informationsrechten ggü. Erziehern, Ärzten, später Lehrern, usw.

Und insgesamt gilt für die Gespräche:

Immer freundlich im Ton und hart in der Sache bleiben. Sei konstruktiv. Mache konsequent Gegenvorlschläge und lass Dir nichts abkaufen oder Dich bequatschen. Regelmäßiger und ausreichender Kontakt zu beiden Elternteilen ist essentiell wichtig für eine gute Kindesentwicklung und Vorschläge á la 1 Tag alle 2 Wochen sind nicht akzeptabel.

Und mit anzudenken ist dann auch gleich eine hälftige Ferienregelung und willst Du mit dem Kleinen evtl. auch schon dieses Jahr 2x für 1 Woche oder so gemeinsam Urlaub machen...ganz unabhängig von den Feiertagen.

Viel Erfolg 


AntwortZitat
Geschrieben : 04.04.2011 12:10




(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Servus Daddy,

auch von mir der Rat, viel Diplomatie in die Sache mit zu legen.

Bisher hast Du ja (wenn auch zähneknirschen) der Expartnerin alle Wünsche erfüllt.
Bist ausgezogen, hast Deine Sachen dagelassen, lässt Dir von ihr die Besuchtstermine für Euer gemeinsames Kind diktieren usw.

Wenn Du nun die Situation ändern willst, dann wirst Du sicherlich bald erleben, dass die Ex da nicht unbedingt jede Menge Verständnis dafür zeigen wird... Das meinte Beppo mit Krieg.

Sofern sich dieser vermeiden lässt, solltest Du so ziemlich alles dafür tun.

Andererseits darfst Du aber auch nicht von Deinen Forderungen abweichen, oder Dir gar eine weichgespülte Version eines Umgangsbeschlusses unterjubeln lassen, den die Mutter wieder nach gutdünken unterläuft, wie es ihr gerade passt.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 04.04.2011 12:41
(@daddy102008)
Schon was gesagt Registriert

Hallo ihr Lieben.

Was ist denn angemessen? alle 14 Tage ist mir zu wenig. 🙁 Gerade in dem alter von drei Jahren, kann es ja durchaus passieren, dass das Kind seinen Papa vergisst. Einen PKW hab ich keinen. Ich arbeite noch nicht. Ich bekomm erst im Herbst eine Stelle als Referendar zugewiesen. Der kleine wohnt 40km weg. Über Sonntag auf Montag bei mir zu übernachten wäre schonmal schwierig. 🙁 Gern würde ich ihn aber samstag - sonntag haben sowie an einem Tag während der Woche. Ob das so durchsetzbar ist, glaube ich zwar weniger. Aber ok, darüber kann man reden. Jedoch möchte ich auch nicht so wirklich handeln wie auf nem türkischen Basar. Hier gehts um keine Sache sondern um mein Kind, dass ich gerne sehen will, um meine Vaterfigur ordentlich wahrnehmen zu können.

Aber ein kurzes Wort zu staengler: deine Aufzählung hat mich gerade etwas erschrocken, dass war mir gar nicht so bewusst, du hast vollkommend recht:

- Waschmaschine, Trockner
- Küche
- Schlafzimmer
-Wohzimmer (Neues Sofa & Mobiliar)

hab ich alles selbst finanziert und nicht mitgenommen, weil ich ein unbehagen bzw. eine diesbezügliche Verpflichtung ggnüber meinem Sohn verspürte.
Ich muss hiervon immer noch 600 EUR abstottern. Hab mir einen Kredit in Höhe von 6.000 EUR genommen, der nun aber in 2 Monaten getilgt ist.

Darüberhinaus lies ich den Affe mit mir machen. Ich möchte hierzu mal ein kurzes Beispiel nennen:

Am vergangenen Weihnachtsfest ging ich mit seiner Mama und dem kleinen spazieren. Das war 14 tage vor Weihnachten. Wir gingen schön essen (natürlich auf meine Kosten) und besuchten noch ein Kinderfreizeitpark (auch auf meine Kosten). Da hab ich noch mit seiner Mama darüber geredet, wann ich an Heiligabend kommen soll und was wir gemeinsam essen, da wir das Fest gemeinsam feiern wollten. Wir haben uns dann auf eine kleine Ente geeinigt und einen kleinen Baum. Beides hab ich 8 Tage zuvor besorgt.

Als ich dann 3 Tagen vor Weihnachten wieder mit seiner Mama Rücksprache gehalten habe, wusste sie von nichts ( :rofl2:). Sie dachte gesagt zu haben, dass wir nächstes Jahr zusammen feiern würden, ich hätte da was falsch verstanden, sie wäre bei ihren Eltern. So kam es dann auch. Mein Sohn und Sie war vom 22.12 bis zum 03.01.2011 bei den Eltern meiner Ex.  ....

Die letzte Korrespondenz fand am Mittwoch (!!!!) der Mama statt. Leider via SKYPE-CHAT weil ihr Handy "kaputt" sei. Seltsamerweise ist aber abends besetzt. ... Ich möchte hiermal einen Auszug bereitstellen, die Namen wurde von mir geändert:

D:
Hallo! Wie gehts euch? Ich wollte fragen, wann ich am Freitag nachmittag kommen kann.

M:
Gar nicht, wir haben keine Zeit.

D:
Der erste April ist heute noch nicht 🙂

M:
Ein Kalender hab ich auch.

D:
Also, dann 14:00 Uhr bei dir?

M:
Wir sind am wochenende nicht da!!!

D:
Aber vor 3 Tagen hast du mir noch zugesichert, dass wir bzw. ich und der kleine gemeinsam boot fahren gehen!! Was soll das denn bitte?  ich hab den kleinen
schon 4 wochen nicht mehr sehen könnne! Das letzte Mal an Kinderfastnacht im Kiga!

M:
Wir sind eben am wochenende nich da. ich bin müde. gute nacht.

😡 Irgendwie versteh ich nicht, was in deren Kopf vorgeht. ... Ich mein .. die ersten 1-2 Monate nach dem Auszug klappte noch alles Prima. Irgendwie hab ich ein komisches Gefühl im Bauch, also noch irgendetwas auf mich zu kommen würde. Naja, ich bin froh, dass es das forum hier gibt. Ich werd aber nicht aufgeben. Ich hab lange genug nachgegeben, vllt. auch deswegen ,weil ich mir insgeheim erhofft habe, mal wieder mit der Mama richtig zusammen zu kommen um meinem Sohn eine richtige Familie bieten zu können.


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.04.2011 13:20
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ihr solltet Euch baeide klar darüber werden, dass Eure Beziehung längst gescheitert ist.
Macht hier mal einen ordentlichen Schlußstrich darunter!

Von was lebt denn eigentlich die KM? Zahlst Du ihr Unterhalt? Zahlst Du Unterhalt für das Kind an die Ex?

Das alles hat natürlich erst mal nichts mit Umgängen zu tun. Da solltet Du so vorgehen wie hier schon geraten.
Aber grundsätzlich halte ich es für erstrebenswert, wenn nicht noch unzählige andere Baustellen mit dazu kommen.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 04.04.2011 13:31
(@bagger1975)

Hallo Daddy102008,

es empfielt sich, dass Du Deinen Kopf schleunigst von solchem mitgeteilten Klein/Klein frei machst.

Wie Du richtig festgestellt hast, geht es jetzt vorrangig um den Umgang und nicht, was, wann Du wie und warum einmal bezahlt hast...das interessiert grds. niemanden...

Und ein wichtiger Tip von mir, dem Deine Geschichte irgendwie bekannt vorkommt:

Du musst im Leben nicht alles verstehen, am wenigsten Wandlungen des anderen Elternteils und welche Gründe diese haben möchten! Mach Dich davon los, zu ergründen, wie und warum die Gegenseite so ist wie sie ist! Dies hier:

Jedoch möchte ich auch nicht so wirklich handeln wie auf nem türkischen Basar. Hier gehts um keine Sache sondern um mein Kind, dass ich gerne sehen will, um meine Vaterfigur ordentlich wahrnehmen zu können.

ist leider jetzt notwendig, weil Du bislang zuviel mitgespielt hast und Dir hier alles hast diktieren lassen!

Das musst Du erkennen und das muss jetzt ein Ende haben und müsst ihr auf Elternebene jetzt eine Umgangslösung finden und musst Du diese Lösung konsequent einfordern! Das hat nichts mit Basar zu tun!

Denn dass es so weitergeht wie bisher, das willst Du ja auch nicht!

Viele Grüsse 


AntwortZitat
Geschrieben : 04.04.2011 13:36
(@daddy102008)
Schon was gesagt Registriert

KM an die Kindesmutter: nein. wir waren nicht verheiratet. der Unterhaltsanspruch für die KM gilt - soweit ich richtig informiert mit - auch nur bis zum 3. LJ des Kindes.

An den kleinen zahl ich jeden Monat glaub 150 EUR (+/-). Müsste ich jetzt nachschauen. Die KM macht einen 1€ Job und ist in der Privatinsolvenz. Davon wusste ich leider nichts. Ich hab damals zufällig in einer Kiste 100e von Rechnungen gefunden. Sie hatte da noch einige Leiche begraben. Der Weg zu Insolvenz hab ich ihr bereitet. Ganz ohne Schuldnerberater. ... Ich hab ihr geholfen, hier einen Ausweg zu finden. Ich hab jedoch - bis auf die 600 EUR noch - keinerlei schulden. OK,  BAföG schulden stehen noch offen, aber die werden mir wohl bald erlassen ... zu einem Teil. Das ist nicht soo tragisch.

Darüberhinaus zahle ich an die KM monatlich jedoch immer mindestens 80-100 EUR "nebenbei", um sie zu unterstützen, weil das Geld nicht immer ausreicht bei ihr. ... Vllt. sollte ich das einstellen. Aber andererseits würde es mir die Seele verbrennen, wenn ich wüsste, mein Sohn müsse mit Weissbrot und nicht gesunder "Billigwurst" in den Kiga maschieren. ...  ;(


Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
Thornton Wilder

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.04.2011 13:43