Hallo!
Bin eigentlich mehr zufällig auf dieser Seite gelandet, aber ich sehe hier meine Chance von euch Vätern vielleicht einige Erklärungen, Rat oder Hilfe zu bekommen. Mein Exmann hat, ohne für mich ersichtlichen Grund, unsere gemeinsamen Söhne einfach aus seinem Leben "entsorgt". Aber ich fang mal meine Geschichte von vorne an:
Ende 2006 bat ich meinen damaligen Mann, nach mehreren vorangehenden Gesprächsversuchen meinerseits, um eine vorübergehende räumliche Trennung. Grund war, dass unsere Ehe nach 14 Jahren Beziehung ziemlich eingeschlafen war. Die letzten 4 Jahre davon gab es keine lieben Worte, kein Kuscheln und auch keinen Sex mehr. Wir fristeten unser Dasein in der üblichen Rollenverteilung: Er der Verdiener, ich Hausfrau und Mutter. Ich steuerte noch etwas Geld mit einer 400,-€-Beschäftigung in die Haushaltskasse. Wir hatten 2 Kinder in die Welt gesetzt, ein Haus gebaut und lebten so vor uns hin. Es gab keinen Streit, keine Diskussionen. Das ist mit einem Menschen, der zu allem Ja und Amen sagt, auch ziemlich unmöglich. Aber so war er...: Er hatte keinen eigenen Freundeskreis, keine Hobbies. Er lebte nur für seinen Beruf (Handwerker), das Haus und seine Familie. Wir machten keine gemeinsamen Unternehmungen mehr, geschweige denn das wir unsere Beziehung pflegten. Warum weiß ich nicht. Hat sich halt so eingeschlichen.
Er zog also vorübergehend wieder bei seinen Eltern ein, und ich wartete die nächsten Wochen darauf, dass er auf irgendeine Art und Weise um uns kämpft, mir zeigt, dass ihm irgendetwas an unserer Familie liegt. Aber weit gefehlt! Stattdessen traf etwas ein, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Er hatte 4 Wochen nach der Trennung eine neue Frau an seiner Seite, zog nach 4 Monaten bei ihr ein. Sie hatte 2 Kinder, eines war schon ausgezogen, das andere lebte noch bei ihr. Ich war natürlich zutiefst verletzt, aber ein Stück weit habe ich das mir selbst zuzuschreiben. Ich wollte einen 38-jährigen Mann erziehen, das konnte ja nur nach hinten losgehen. Nun denn... Anfangs gingen unsere Jungs (heute 15 und 11 Jahre alt) regelmäßig im 14-tägigen Rhytmus an den Wochenenden und auch in den Ferien zu Ihnen. Nach ungefähr 1/2 Jahr ging es los, dass seitens meines Exmannes immer wieder Wochenenden abgesagt oder verschoben wurden. In den Herbstferien 2008 nahm er die Kinder garnicht mehr mit der Begründung, er würde die 1 Woche Urlaub die er hat mit seiner Freundin und ihrem Sohn in Kroatien verbringen und für die Kinder wäre für den Urlaub kein Geld mehr da. Weil er das auch genauso unseren Jungs gesagt hat, hatte ich anschließend beide Klassenlehrerinnen am Telefon mit der Frage, was denn mit den Kindern los wäre. Sie waren alle beide leistungsmäßig abgerutscht und sehr still geworden. Ab diesem Zeitpunkt redete mein Exmann nur noch das nötigste mit mir und ging mir möglichst aus dem Weg und die Kinder verbrachten danach gar keine Ferien mehr bei ihm. Er verlangte aber auch nie danach. Daraufhin habe ich versucht mit persönlichen Briefen an sein Verantwortungsbewußtsein zu appellieren, leider ohne Erfolg. Vor unserer Scheidung im August 2008 habe ich sogar übers Jugendamt versucht mit ihm zu reden, auch ohne Erfolg. Es folgten Anwaltsbriefe mit gegenseitigen Vorwürfen warum Dieses oder Jenes nicht funktioniert. Das Ganze war für mich unheimlich belastend.
Im Laufe der Zeit kam es zu immer mehr Differenzen zwischen unseren Kindern und seiner neuen Lebensgefährtin. Dabei stellte er sich wohl immer auf ihre Seite und stellte sich nie beschützend vor seine Kinder oder versuchte nie zu vermitteln. Das Ende vom Lied war, dass unsere Jungs im Mai 2009 keine Lust mehr hatten die Wochenenden bei ihrem Vater zu verbringen. Sie sagten 2mal hintereinander das Papa-Wochenende persönlich bei ihm ab. Er hat nie hinterfragt warum sie denn keine Lust mehr haben oder wo das Problem liegt. Im Gegenteil: seit dem Mai 2009 haben die Kinder nie wieder etwas von Ihrem Vater gehört oder gesehen. Ohne Erklärung oder irgendein Wort ist er aus ihrem Leben verschwunden. Und das obwohl er nur 3 km von uns entfernt wohnt. Ein nochmal von mir erbetener Termin beim Jugendamt ließ er verstreichen, er tauchte einfach nicht auf.
Unser Großer hatte letztes Jahr Konfirmation... vom Vater kam NIX!!! Keine Karte, keine SMS, kein Anruf! Mit unserem Großen musste ich dann auch Anfang letzten Jahres zum Jugendpsychologen, weil er plötzlich Angst davor hatte irgendwo hinzugehen. Nur noch Schule und anschließend in sein Zimmer. Er hatte auch eine abnormale Angst vor Fliegen oder ähnlichem Getier entwickelt. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen und fuhr ihn dann ein halbes Jahr lang jede Woche zum Psychologen. Der Psychologe bat meinen Exmann um seine Mithilfe, aber auch dies lehnte er mit den Worten: "Da will ich nichts mit zu tun haben." ab.
So ist nun seit fast 2 Jahren funkstille zwischen ihm und unseren Kindern, was mir das Herz zerreißt. Wie kann man sein eigen Fleisch und Blut fallen lassen wie eine heiße Kartoffel??? Ich versteh es nicht. Ich habe lange dafür gekämpft, dass das Vater-Kindverhältnis einigermaßen intakt bestehen bleibt. Aber ich habe verloren.
Wie ich aus mehreren Quellen erfahre, genießt mein Exmann in vollen Zügen sein neues Leben. Große Urlaube (im Mai steht wohl Florida an), Konzerte, etc.. Während unserer Ehe hat ihn sowas nie gereizt. Ich dagegen versuche alleine unser ehemals gemeinsames Haus zu halten und gehe dafür mittlerweile fast Vollzeit arbeiten. Ich erziehe unsere beiden Söhne allein (der Große steckt anstrengenderweise mitten in der Pupertät) die wir uns ja mal beide gewünscht haben und die wir gemeinsam in die Welt gesetzt haben, die aber meinem Exmann wohl mittlerweile sch...egal sind. Dies ist bei mir eine so riesige Wunde, die wohl niemals heilen wird...
Liebe Väter hier, könnt ihr mir das Verhalten meines Exmannes erklären oder mir einen Rat geben wie man diesen Mann zur Vernunft bringen kann? Es sind doch auch seine Kinder!
LG, Snity71
Aber ich habe verloren
Hallo,
das halte ich für verständlich aber den falschen Ansatz. Denn verloren haben vor allem die Kinder, um dich und den Kindsvater geht es hier erst an 2ter Stelle. Für die wiederaufnahme des Kontaktes scheint mir am erfolgversprechendsten, dass du mit den Kindern etwas bastelst/schreibst, das von den Kids an ihren Vater geht. Es darf deine Mitarbeit nicht ersichtlich sein (er weiß eh, dass du da die treibrendwe Kraft oder zumindest mit dran warst).
/elwu
Moin, Snity,
nein, auch ich kann dir nicht weiterhelfen oder zu etwas raten (der Tipp von elwu lief bei uns leider ins Leere ...).
Vielleicht hilfts Dir ja zu wissen, dass es auch anders herum gehen kann:
wenn Du statt 'Vater' 'Mutter' einsetzt, statt 'Florida' 'Frankreich', statt 'Konfirmation' 'Erstkommunion' (oder auch 'Einschulung') und statt '2 Kinder' '3' sowie die Jahreszahlen etwas veränderst, erzählst Du unsere Geschichte - mit ganz vielen Details. Vor allem die Sachen mit 'LG ist wichtiger als die Kinder' und dem Nichterscheinen beim JA kommen mir bekannt vor .....
Ich habe aufgegeben, zu verstehen zu versuchen.
Ich habe auch aufgegeben, die Kinder zum Kontakt zu Mama zu animieren. Sie wollen nicht mehr, weil während der Umgänge zu viele Dinge passiert sind, die mit 'Kindeswohl' nix zu tun haben (u.a. Alkohol-Sachen). Lediglich der Jüngste geht noch öfters mal zu ihr am Wochenende.
Das alles hat mich eine Zeit lang (= Jahre) 'fertig gemacht', zeitweise regelrecht runtergezogen. Aber darunter leidet man nur selbst, und natürlich die Kinder. Und irgendwann gehts nicht mehr weiter.
Versuche, Deine Wunde zumindest kleiner werden zu lassen. Du wirst diesen Mann nicht 'zur Vernunft bringen' können, denn das, was Du darunter verstehst, sieht er vollkommen anders - bestenfalls. Und schlimmstenfalls versteht er gar nicht, was Du meinst.
Mach Dich frei von dem Gedanken, dass DU irgendetwas an der Situation ändern müsstest/könntest. Er müsste das, nur er!
Gruß
Ulli
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
Hallo Snity
auch ich kann leider wenig beitragen, woran das liegen könnte, außer dass das hier:
und ich wartete die nächsten Wochen darauf, dass er auf irgendeine Art und Weise um uns kämpft, mir zeigt, dass ihm irgendetwas an unserer Familie liegt.
eigentlich nie funktioniert.
Erst raus geschmissen werden, sich dann aber dafür noch extra absprampeln?
Das ist nur schwer einzusehen.
Zumal er vermutlich ein anderes Bild von der (un)ausgewogenheit der bisherigen Verteilung von Pflichten und Rechten hatte als du.
Ich höre bei dir ganze leise den verdeckten Vorwurf raus:
"Du versteckst dich den ganzen Tag hinter deiner Arbeit und kümmerst dich überhaupt nicht um uns!"
Ich vermute, in seinem Kopf klingt das eher wie:
"Ich reiß mir den ganzen Tag den A* auf und die machen sich zu Hause einen schönen Tag."
"Und zum Dank, werde ich aus meinem Haus geschmissen und soll nur noch für das bezahlen gut sein."
Dieses Gefühl, nur noch von draußen durchs Fenster auf den drinnen, mit dem von ihm bezahlten Brötchen gedeckten Tisch schauen zu dürfen ist schon sehr schmerzlich.
Dass da leicht das Gefühl aufkommt, "leckt mich doch alle mal am Ärmel, ich suche mir ein neues Leben" ist verständlich, wenn auch nicht schön.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo liebes Forum,hallo Snity 71,
du hast dies selbst so eingefädelt, du warst unzufrieden wie eure Ehe war, vermutlich waren deine Kinder dir so viel wichtiger als dein Mann, er hat vermutlich dies während der Ehe immer mehr mitbekommen, verstehe mich nicht falsch, natürlich finden Vater es wichtig das die Mutter zu ihren Kindern steht, aber wenn man als Mann merkt das man nur noch der Kontofüller ist, ist dies wirklich nicht erquickend. Die
Trennung auf Zeit war vermutlich der Dammbruch vollens, dein EX hat eine Dame gefunden die Ihn für wichtig ansieht und nicht nur für Müll heruntertragen, Haushalt und Haus usw und sofort. Glaube mir so war es ähnlich wie bei mir. Ich würde zwar gerne meine Kinder sehen, aber meine EX arbeitet dagegen. Auch ich denke oft, meine Kinder einfach nur noch in Ruhe zulassen, aber irgenwie kann ich nicht. Dein EX wird es halt anders sehen wie ich, er wird vermutlich denken wenn sie meinte ich bin nicht gut genug dann ist es halt so, er sieht seine neue Familie dann halt wichtiger als seine Kinder, aber ich sage dir auch ihr Frauen macht dies auch nicht anders bei der Trennung denn wenn ein Partner da ist,so wird der Umgang oft nur noch unterbunden (heile Familie).
Ich denke hier wird es die Zeit bringen und das Schicksal wie es bei deinen Kindern und ihrem Vater weitergehen wird.
Hallo alle zusammen,
vielen Dank für Eure bisherigen Antworten und Meinungen.
Denn verloren haben vor allem die Kinder, um dich und den Kindsvater geht es hier erst an 2ter Stelle. Für die wiederaufnahme des Kontaktes scheint mir am erfolgversprechendsten, dass du mit den Kindern etwas bastelst/schreibst, das von den Kids an ihren Vater geht.
Hallo Elwu, natürlich haben in erster Linie die Kinder verloren. Um die geht es mir auch vorrangig. Ich habe schon diverse Male versucht meine Kinder zu einer Kontaktaufnahme zu bewegen. Aber sie wollen nicht. Sie sind so tief verletzt, dass sie Angst davor haben wieder von ihrem Vater "abserviert" zu werden. Sie sind wohl einmal zu oft gegen die Mauer ihres Vaters gerannt, denn natürlich haben sie im Vorfeld (in der Zeit wo noch Kontakt bestand) versucht mit ihm zu reden. Leider ohne Erfolg.
Ich leide wirklich sehr unter der Situation. Meine Jungs haben mittlerweile resigniert und werden mit dem Ganzen besser fertig als ich. So scheint es zumindest. Wie es wirklich in ihnen aussieht, weiß ich natürlich nicht. Sie wollen über dieses Thema auch garnicht mehr reden.
Lieber Ulli, es hat mich fassungslos gemacht, lesen zu müssen das es auch Mütter gibt, die so handeln wie mein Exmann. Dies kann ich noch weniger verstehen. Man hat die Kinder 10 Monate lang unter seinem Herzen getragen, und dann sowas?? Einfach unglaublich!
Aber vielleicht muss ich wirklich aufhören zu verstehen zu versuchen. Denn das macht einen wirklich fertig und zieht einen total runter.
Erst raus geschmissen werden, sich dann aber dafür noch extra absprampeln?
Das ist nur schwer einzusehen.Ich vermute, in seinem Kopf klingt das eher wie:
"Ich reiß mir den ganzen Tag den A* auf und die machen sich zu Hause einen schönen Tag."
"Und zum Dank, werde ich aus meinem Haus geschmissen und soll nur noch für das bezahlen gut sein."Dieses Gefühl, nur noch von draußen durchs Fenster auf den drinnen, mit dem von ihm bezahlten Brötchen gedeckten Tisch schauen zu dürfen ist schon sehr schmerzlich.
Hallo Beppo, heute mit dem nötigen Abstand weiß ich auch, dass das alles damals nicht richtig abgelaufen ist. Ich habe mich in einem sehr persönlichen Brief an ihn für einiges entschuldigt und eigene Fehler zugegeben. Leider hat er auch darauf nie regiert. Ich habe nach der Trennung eine Gesprächstherapie gemacht, und mit so ähnlichen Worten hat mir meine Therapeutin seine Sicht der Dinge erläutert. Ich kann das heute nachvollziehen, aber ist das ein Grund seine Kinder fallen zu lassen? Das hat doch nichts mit der Verantwortung zu tun, die er eigentlich gegenüber seinen Kindern hat, oder? Das eine ist die Geschichte zwischen uns, und das andere die Geschichte zwischen Vater und Kindern. Oder kann er das vielleicht nicht trennen? Das ist zumindest meine Vermutung.
Dein EX wird es halt anders sehen wie ich, er wird vermutlich denken wenn sie meinte ich bin nicht gut genug dann ist es halt so, er sieht seine neue Familie dann halt wichtiger als seine Kinder, aber ich sage dir auch ihr Frauen macht dies auch nicht anders bei der Trennung denn wenn ein Partner da ist,so wird der Umgang oft nur noch unterbunden (heile Familie).
Ich denke hier wird es die Zeit bringen und das Schicksal wie es bei deinen Kindern und ihrem Vater weitergehen wird.
Hallo ML1, es mag sein, das er so denkt wie du. Aber findest du das wirklich richtig? Vielleicht denkt er wirklich das er nicht gut genug für mich war, aber was haben die Kinder damit zu tun? Das sind doch 2 verschiedene Paar Schuhe. Ich habe auch einen neuen Partner der selber geschieden ist und einen 9-jährigen Sohn hat. Dieser besucht uns auch jedes 2. Wochenende und verbringt die halben Ferien bei uns. Mein Partner und seine Ex-Frau kriegen es doch auch hin zumindest für ihren Sohn noch an einem Strang zu ziehen, im Sinne des Kindeswohls. Und es funktioniert halbwegs. Sein Sohn ist meinem Partner sehr wichtig und er hat das nötige Verantwortungsbewusstsein für ihn, was mein Exmann wohl bei seinem Auszug an der Garderobe abgegeben hat.
Vielleicht bringt wirklich einfach nur die Zeit eine Veränderung. Es fällt mir einfach schwer den Glauben abzulegen, dass mein Exmann irgendwann doch nochmal "wach" wird. Für meine Kinder hoffe ich das sehr.
Hi Snity,
Aber vielleicht muss ich wirklich aufhören zu verstehen zu versuchen. Denn das macht einen wirklich fertig und zieht einen total runter.
Mach das.
Auch ich schlittere immer wieder in die Falle, dass ich versuche, die KM meiner Stieftochter verstehen zu wollen. Und diese vernachlässigt das Kind nicht nur, sondern schädigt es noch dazu bewußt.
Es ist die Sache eines jeden Erwachsenen, wie er/sie mit den Kindern umgeht - die Konsequenzen kommen von selbst.
Warum der KV so oder so handelt, wirst Du vermutlich nie verstehen und es kostet dich (wie Du selbst feststellst) nur unglaublich viel Energie, nach Antworten zu suchen.
Konzentriere dich auf das Leben mit den Kindern!
lg und viel Kraft!
vj
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Hi vj,
Konzentriere dich auf das Leben mit den Kindern!
Das werd ich versuchen. Obwohl ich mir in vielen Dingen seine Unterstützung wünschen würde.
Aber du hast Recht... Verstehen werd ich das Alles wohl nie. Schade, dass man manchmal für seine Gedanken keinen Ausschalter hat. Das würde vieles erleichtern. Denn ICH sitze hier im ehemals gemeinsamen Haus, mit gemeinsam angeschafften Möbeln, mit den gemeinsamen Kindern. D.h., ich lebe ein großes Stück weit unser altes Leben weiter, während er ein neues Leben führt in dem er alle Brücken in die Vergangenheit abgebrochen hat.
Danke für deine Worte und Kraftwünsche. Ich kanns gebrauchen.
LG, Snity71
Moin snity,
Denn ICH sitze hier im ehemals gemeinsamen Haus, mit gemeinsam angeschafften Möbeln, mit den gemeinsamen Kindern. D.h., ich lebe ein großes Stück weit unser altes Leben weiter, während er ein neues Leben führt in dem er alle Brücken in die Vergangenheit abgebrochen hat.
vielleicht läge ein Schlüssel zur Lösung des Problems darin, Dich von diesem alten Leben zu trennen. Häuser und Möbel kann man verkaufen und anderswo neu anfangen. Das muss ja nicht gleich sein, aber wäre vielleicht ein positives Mittelfrist-Projekt. Alternativ dazu kann man erst einmal Zimmer umräumen oder tauschen, Wände neu streichen, Möbel austauschen und vieles andere. Nicht sagen "geht nicht", sondern überlegen "was geht?"
Grüssles
Martin
(der froh ist, "damals" mit seiner neuen Partnerin in einem neuen, leeren Haus ein neues Leben angefangen zu haben)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
