Mein Sohn ist 700km...
 
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Mein Sohn ist 700km weit weg...

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(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Jaja... immer wieder erstaunlich, was "das Forum" für ne "Erfahrung" hat.
heu

Da ich seit 2011 hier aktiv dabei bin, liebe LBM, nehme ich mir - genau wie Du auch - das Recht heraus, hier etwas zur Forenerfahrung sagen zu können. Auch wenn ich wieder Dein Gelächter über meinen Beitrag zwischen den Zeilen deutlich wahrnehme-  was ich mir in den nächsten Beitrag von betroffenen Frauen auch gerne mal wieder rausnehmen werde-

Studium und Referendariat beendet. Sie ist somit Lehrerin.

Ob man für eine Stelle als Lehrerin so weit weg ziehen muß, kann ich schwerlich beurteilen (hängt sicherlich auch davon ab, welche Fächerkombination gerade wo händeringend gesucht wird).

Der TO stellt dar, dass seine Exe das Studium / die Ausbildung zur Lehrerin beendet hat. Die Schulbehörde hat ihr also ihren festen Dienstort zugewiesen. Wo soll hier noch eine Entscheidungsfreiheit sein? Das bringt der Beamtenberuf mit sich, insbesondere als Landesbeamter. Mit weiteren Umzügen ist - ausser es wird ein Tauschpartner gefunden / einem Versetzungsgesuch stattgegeben - nicht zu rechnen. Somit sehe ich es schon als sinnvoll an, wenn der TO sich in Richtung seines Kindes bewegt.

Um wieder bei der "Forenerfahrung" zu bleiben: Neulingen sind die spezifischen Muster von "bauernschlauen" KMs oft nicht bekannt. Es geht weder darum, dass der TO nun einen Rosenkrieg gegen seine Exe aufzieht, noch das er nun zum Frauenhasser wird. Er soll lediglich wachsam sein und MÖGLICHE Reaktionen der Exe verstehen lernen. Es kann hilfreich sein, wenn ich von Dingen schon mal gehört habe - dann muss ich nicht in die typischen Trennungsfettnäpfchen treten. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 30.07.2015 21:56
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Was spricht dagegen, Dinge als "deine Erfahrung" zu benennen? Es IST ja NICHT die Erfahrung des Forums, es ist das, wie Du es siehst. Und das ist Dir natürlich unbenommen. Aber stell es doch nicht so hin, als sei es die Erfahrung (und Sicht) eines jeden hier. Auch nicht jede(r) "in Fachkreisen Next" oder jede Ex hat nur Böses im Sinn.

Moin,
Dieses Erstaunen teile ich auch immer wieder ... das Suchen nach den entsprechenden Erfahrungsberichten verkneife ich mir aber.

"Augen-Auf" ist immer gut, aber der Aufbau von zu vielen drohenden Szenarien führt eher zu Resignation und Pessivismus ... und davon halte ich gar nichts.

Es passieren genug schlimme Dinge, da muß ich nicht in jedem niedlichen Pony noch nen Trojaner vermuten.

Dem kann ich mich nur anschließen. Das ist auch keine "Forenerfahrung" sondern Dein persönliches (worst-case)-Szenario.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 30.07.2015 22:27
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Die Schulbehörde hat ihr also ihren festen Dienstort zugewiesen. Wo soll hier noch eine Entscheidungsfreiheit sein? Das bringt der Beamtenberuf mit sich, insbesondere als Landesbeamter.

Ist zwar nur ein Randthema, aber gem. Schilderung des TO hat KM sich den Einsatzort in 700km durchaus ausgesucht (eben weil dort eine Verbeamtung möglich wird).
Die Lehrer in meinem Bekanntenkreis wurden nach Ausbildung fast durchgängig zunächst in ein normales Angestelltenverhältnis übernommen.
Wo sie das taten und sich beworben hatten, lag in ihrer Entscheidung.

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 31.07.2015 11:59
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Die Lehrer in meinem Bekanntenkreis wurden nach Ausbildung fast durchgängig zunächst in ein normales Angestelltenverhältnis übernommen.
Wo sie das taten und sich beworben hatten, lag in ihrer Entscheidung.

So ist es!
Und damit kann der Wegzug nach Rügen durchaus mit Blick auf die Verbeamtung geschehen sein. Oder mit Blick auf den Kreidefelsen... oder aufgrund eines Next. Alles zunächst einmal nicht verwerflich. Das dabei aber nicht das Wohl des Kindes (Kontakt zum KV) bzw. auch dasInteresse des KV selbst beachtet wird, ist das eigentlich tragische und derKM auch vorzuwerfen. Aber vielleicht kann ja hier ein Umzug des TO angesichts seines eigenen sozialen Umfelds auch einen Neustart bewirken!

Sollte der Wegzug mit dem Ziel des vereinfachten Kindesentzugs geschehen sein, dann  :gunman:

Gruß, Toto


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Geschrieben : 31.07.2015 14:23
(@tonimahoni)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,

ja es ist wegen der Verbeamtung. Es hätte wohl auch hier eine Stelle gegeben, aber keine Verbeamtung und katastrophale Zustände/Arbeitszeiten.
Ich hatte ihr in einem persönlichen Gespräch ganz klar gesagt dass ich als Vater entschieden dagegen bin.
Die Sache aber vor ein Gericht zu ziehen ist mehr als nur waghalsig.
Ich habe gestern auf ihre Handykosten 30min mit meinem Sohn telefoniert. Und das mit dem finanziellen Entgegenkommen bei Besuch ist von ihr
durchaus ernst gemeint. Zumindest bis jetzt....
Ein Kollege der im Moment im Urlaub ist hat sich bei mir gemeldet und und mir sein Ohr angeboten. Ich bin ihm als der Umzug war durch meine Laune
irgendwie aufgefallen. Auf Nachfrage habe ich nur mit "alles Sch****" geantwortet. Ich denke sein Angebot werde ich annehmen.
Der nächst mögliche Kontakt wird wohl erst in den Herbstferien möglich sein. Nur dumm dass die in MV versetzt sind.


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Themenstarter Geschrieben : 31.07.2015 17:24
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Toni,

Euer Sohn ist 4 Jahre alt.

Kannst Du "Umgänge erst in den Herbstferien" mal erläutern ?
Zur Schule wird er wohl noch nicht gehen ...

Gruß
United


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Geschrieben : 31.07.2015 17:30
(@tonimahoni)
Schon was gesagt Registriert

Hi United,

sie wird wohl dann ihre Eltern besuchen und ich werde dann berücksichtigt.
Das heißt ein WE wird er dann bei mir sein, und ein weiteres kann ich ihn dann wohl auch haben.
Wird sich zeigen.
Ich selbst kann unmöglich gerade Urlaub nehmen, erst wieder Weihnachten.
Und dann werde ich dort aufschlagen, denk ich.


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Themenstarter Geschrieben : 31.07.2015 17:44
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin LBM,

Was spricht dagegen, Dinge als "deine Erfahrung" zu benennen? Es IST ja NICHT die Erfahrung des Forums, es ist das, wie Du es siehst. Und das ist Dir natürlich unbenommen. Aber stell es doch nicht so hin, als sei es die Erfahrung (und Sicht) eines jeden hier. Auch nicht jede(r) "in Fachkreisen Next" oder jede Ex hat nur Böses im Sinn

ganz einfach: Weil es nicht nur "meine" Erfahrung ist, sondern sich natürlich auch aus eigenen Beobachtungen aber auch aus den zig Beiträgen des Forums zusammensetzt. Aber ich denke das artet in Grundsatzdiskussionen aus, die hier nicht hin gehören. Ich persönlich werde es auch weiter so halten, auf pot. Gefahren (insb. für Mitglieder, die "neu" im Geschäft sind) hinzuweisen. Genauso wie ich jedes weibliche Mitglied auch mit "Forumswissen" über unzuverlässige oder psychisch gestörte KVs aufklären würde. Und nein, zu diesem Punkt habe ich kein eigenes Wissen - sondern nur das, was ich von den vielen Beiträgen unserer weiblichen Mitglieder kennengelernt habe. Gruß Ingo


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Geschrieben : 31.07.2015 20:22
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Naja Erfahrungen sind schon etwas sehr subjetives, persönliches.

Auch wenn wir hier alle sicher einiges aus dem Forum lernen und ableiten können, so sind die Schlußfolgerungen die man daraus zieht sicher genauso individuell, wie die Meinungen, die man rein trägt.

Gerade weil es hier doch auch immer wieder recht lebhafte Diskussionen gibt, kann man sicher annehmen, dass es hier unterschiedliche Schlüsse und Erfahrungen gibt.

Die einen finden hier alles ganz supi, andere finden hier alle doof und machen sich schnell wieder vom Acker.
Die Einen könnten sich bestärkt fühlen, dass alle Männer Schweine sind, die anderen, dass alle Frauen einen an der Murmel haben.

Das wären schon mal ziemlich konträre "Forumserfahrungen" 🙂

Eine gemeinsame kann ich da auch nicht erkennen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.07.2015 20:44
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Toni,

Ich selbst kann unmöglich gerade Urlaub nehmen, erst wieder Weihnachten.
Und dann werde ich dort aufschlagen, denk ich.

Zumindest das ist ein Umstand, an dem Deine Ex keinerlei Verantwortung trägt.

Daß es unmöglich ist, halte ich aber für ein Gerücht ... was macht Dein Chef denn im Krankheitsfall.

Ich glaube Dir, daß Dir an einem guten Verhältnis zum Arbeitgeber gelegen ist.
Nichts desto trotz ist Leiharbeit zur Überbrückung von Engpässen gedacht.
Die gelebte Praxis zeigt vielerorts etwas anderes ... das funktioniert aber nur, wenn beide Seiten mitmachen.

Ich persönlich würde mir durchaus überlegen, ob ich mich am richtigen Platz befinde, wenn ich bis Weihnachten warten müsste, um ein verlängertes WE hinzubekommen.
... wenn ich so wichtig bin, daß mein Arbeitgeber das in besonderen Umständen nicht mitmacht, dann ist das nicht mehr mein Arbeitgeber.

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 03.08.2015 10:31




(@nadda)
Registriert

Hi,

du hast noch ein Denkmuster das du als Umgansvater mit so einer Entfernung ändern musst. Natürlich kannst du über ein Wochenende da hoch fahren - du allein schon. Was du nicht schaffen wirst ist das Kind abzuholen und dem Umgang bei dir stattfinden zu lassen.
Wenn du Freitag nach der Arbeit losfährst bist du Samstag morgen soweit das du Umgang haben kannst. Es muss natürlich sehr gut geplant werden.

Wie schaut es aus mit ICE Bahnhöfen in der Nähe? Such dir einen ICE, fahr da hoch, schau ob du da gleich noch ein Hotelzimmer bekommst und am nächsten Morgen nimmst du dir einen Wagen und fährst zu deinem Sohn. https://www.flinkster.de/kundenbuchung/process.php?proc=stadtauswahl
Der Inselreife nutzt diesen flinkster regelmäßig am Arbeitsort und das ist halbwegs finanzierbar.

Die Bahnfahrerei muss ein wenig geplant werden für etwas günstigere Züge und eine Bahncard ist absolut von Vorteil, aber das geht und du kannst dein Kind alle 3 oder 4 Wochen besuchen.

Auch ich gehöre zu den Leuten hier die vermuten das deine Ex diesen Arbeitsort nicht ganz ohne Grund gewählt hat - nur weil ich irgendwo verbeamtet werde ziehe ich nicht an andere Ende des Landes - zumindest nicht, wenn ich möchte, dass mein Kind seinen Vater weiter gut sehen kann. Wenn deine Ex diesen Gedanken mit hatte, das es eben einfacher wird weil du nicht mehr so präsent bist, dann solltest du ihr schnell zeigen, dass sie damit falsch liegt.

Ja, wir reden hier von anstrengenden Umgängen die auch noch ziemlich teuer werden, aber da deine Ex ja schon gesagt hat das sie dir da mit unter die Arme greift würde ich sie hier auch in die finanzielle Verantwortung nehmen, nicht erst an Weihnachten, nö du fährst gleich das nächste Wochenende.

Vor allem mach dir klar, es geht hier um dein Kind, und dein Kind braucht dich!

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2015 11:39
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