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Jugendamts-Termin morgen

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(@hotte41)
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Hallo ihr Väter da draussen,

hoffentlich liest das noch jemand und kann mir bis morgen 8.30 Uhr noch ein paar Tips geben:

Ich habe morgen vormittag mit meiner (Noch-) Ehefrau einen Termin beim Jugendamt.
Meine Argumente werden ja wahrscheinlich (fast) nichts zählen, da ja ich als Vater im Normalfall
eh schon zum Scheitern verurteilt bin.

Meine Frau hatte sich Ende Februar getrennt (hab ich unter dem Thema: "Aus-Ende" schon näher beschrieben)
Morgens in die Arbeit gebracht, abends klatschte sie mir die Trennung auf den Tisch.
Jetzt gehts dann morgen ans Eingemachte.
Mein Sohn ist bei uns im Haus meiner Mutter 5 Jahre aufgewachsen (er ist jetzt fast sechs). Wir hatten alles, was man
sich als Familie wünschen konnte. Außer daß ich aufgrund meiner schlechten Arbeitssituation (SGBII), eigentlich außer
jeden Tag Bewerbungen schreiben und Haushalt schmeißen, fast nichts zu tun hatte.
Lt. meiner Frau ist dies u.a. ein Trennungsgrund. Auch die immer wieder (von ihr gewünschte) kirchliche Hochzeit und
Urlaubswünsche, und die bekannten Probleme Mutter/Schwiegertochter trugen zu ihrer Entscheidung bei.
Gespräche gab es nicht, da sie nie mit mir reden wollte. Ich dachte also, es wäre alles ok.

Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Meiner Meinung nach wäre sie nicht von heute auf morgen ausgezogen (sie hat sich den Schritt angeblich gut überlegt),
wäre da nicht ihr Neuer, der eine eigene Wohnung hat.
Meine Frau bekommt Anfang April auch eine Wohnung, die das SGBII-Amt mitfinanziert.
Am Freitag vor 3 Wochen zog sie aus, am Tag darauf blieb sie mit unserem Sohn schon bei ihm übernacht. Gestern holte
sie unseren Sohn wieder ab (ich habe ihn z.Zt. ca. 5 Tage die Woche) und schliefen gemeinsam schon wieder bei ihrem
Neuen. Auch sagte mir mein Sohn heute, daß Mama und ihr neuer Freund geknutscht hätten (in seinem Beisein).

Meine Fragen:
1. Kann ich das vor dem Jugendamt erwähnen (bringt das was)?
2. Soll ich (zum Wohl unseres Sohnes) das ASR beantragen (Gründe: hier aufgewachsen, hier sein Zuhause, Betreuung durch mich
    und meine Mutter zu 100% gewährleistet

Ich meine, daß meine Frau noch gar nicht weiß, was sie eigentlich in Zukunft will. Sie ist 26 und weiß wahrscheinlich gar nicht, was sie
mir und meinem Sohn mit dieser Trennung antut. Ich habe mit ihr letzte Woche gesprochen und sie inständig gebeten, zu mir zurückzukommen,
ich hätte mich von Grund auf geändert, nur um sie umzustimmen. Natürlich war ich auch teilweise Schuld an dieser ganzen Misere, aber sie hat mir nicht
einmal mehr richtig zugehört. Sie sagte, es sei zu spät für unsere Ehe und ihre Entscheidung steht.
Sie ist von heute auf morgen einfach ausgezogen, hat nen Neuen, bekommt eine 2-Zimmer Wohnung (sie schläft im Moment bei ihrer
Mum), sie arbeitet 3 Tage die Woche auf Midi-Job-Basis.

Hoffe, daß mir noch jemand ein paar Tips für morgen geben kann.

Danke
Marcus


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 09.03.2008 23:45
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Hotte,

Meine Argumente werden ja wahrscheinlich (fast) nichts zählen, da ja ich als Vater im Normalfall
eh schon zum Scheitern verurteilt bin.

Falsch!
Das JA ist zwar oft einseitig auf Seiten der Mutter aber keineswegs immer.
Gib der SB und damit dir eine Chance.
Wenn du vernünftig und unvereingenommen mit ihr sprichst, kann das für dich nur von Vorteil sein.
Sei ruhig, besonnen und vernünftig.
Argumentiere immer nur pro Kind und nie Contra Mutter

Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Meiner Meinung nach wäre sie nicht von heute auf morgen ausgezogen (sie hat sich den Schritt angeblich gut überlegt),
wäre da nicht ihr Neuer, der eine eigene Wohnung hat.
Meine Frau bekommt Anfang April auch eine Wohnung, die das SGBII-Amt mitfinanziert.
Am Freitag vor 3 Wochen zog sie aus, am Tag darauf blieb sie mit unserem Sohn schon bei ihm übernacht. Gestern holte
sie unseren Sohn wieder ab (ich habe ihn z.Zt. ca. 5 Tage die Woche) und schliefen gemeinsam schon wieder bei ihrem
Neuen. Auch sagte mir mein Sohn heute, daß Mama und ihr neuer Freund geknutscht hätten (in seinem Beisein).

Meine Fragen:
1. Kann ich das vor dem Jugendamt erwähnen (bringt das was)?
2. Soll ich (zum Wohl unseres Sohnes) das ASR beantragen (Gründe: hier aufgewachsen, hier sein Zuhause, Betreuung durch mich
    und meine Mutter zu 100% gewährleistet

1. Nein, warum willst du das erzählen? Das interessiert niemand.
2. Nein, um deinen Sohn zu dir zu holen brauchst du kein alleiniges ABR und schon gar kein ASR! Rede bloss nicht davon.
Biete statt dessen an, deinen Sohn so oft wie möglich zu betreuen, da du ja, im Moment, Zeit hast.
Schaffe vertrauen in deine Gutmütigkeit und schaffe Fakten in dem du ihn so oft wie möglich bei dir hast. Dafür musst/darfst du aber nix beantragen. Schon garnicht alleiniges ABR oder gar ASR.
Deine Mutter kannst du als gelegentliche Hilfe erwähnen aber auf keinen als ständigen Aufenthaltsort.

Ich meine, daß meine Frau noch gar nicht weiß, was sie eigentlich in Zukunft will. Sie ist 26 und weiß wahrscheinlich gar nicht, was sie
mir und meinem Sohn mit dieser Trennung antut. Ich habe mit ihr letzte Woche gesprochen und sie inständig gebeten, zu mir zurückzukommen,
ich hätte mich von Grund auf geändert, nur um sie umzustimmen. Natürlich war ich auch teilweise Schuld an dieser ganzen Misere, aber sie hat mir nicht
einmal mehr richtig zugehört. Sie sagte, es sei zu spät für unsere Ehe und ihre Entscheidung steht.
Sie ist von heute auf morgen einfach ausgezogen, hat nen Neuen, bekommt eine 2-Zimmer Wohnung (sie schläft im Moment bei ihrer
Mum), sie arbeitet 3 Tage die Woche auf Midi-Job-Basis.

Vergiss sie, kümmere dich um deinen Sohn. Sie ist schon längst in einer neuen Welt. Und das JA interessiert das überhaupt nicht. Also rede nicht drüber.
Zeige dich stabil, stark, Lösungsorientiert, ausschliesslich am Kindeswohl interessiert. Eur Beziehung gehört nicht vors JA.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 00:08
(@hotte41)
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Hallo Beppo,

erstmal Danke für deine Tipps.

Aber zu deinen Antworten hätte ich doch noch was anzumerken.

Du schreibst in deiner 1. Antwort: Nein, warum willst du das erzählen? Das interessiert niemand.
- mich interessiert das schon. Denn mein Sohn hat sich ja jetzt schon dermassen verändert, daß
es mittlerweile jedem auffällt. Er ist viel ruhiger geworden, nicht mehr so lustig wie vor ein paar Wochen
noch. Es ist doch unverantwortlich von meiner Ex und ihrem Neuen, vor meinem Sohn rumzumachen
und schon zweimal in seiner Wohnung zu schlafen. Ich bat sie nach dem ersten Wochenende, daß sie
bei ihm verbrachten, daß sie es doch bitte lassen soll, da er ja bei mir, bei ihrer Mutter und jetzt noch bei
ihrem Neuen schläft. Zwei neue Zuhause sind ja für ihn ja vielleicht toll, aber gleich 3? Mein Sohn hat doch
jetzt schon nen leichten Knacks.

zu deiner 2. Antwort: ich und einige andere, die sie sehr gut kennen, sind meiner Meinung. Sie weiß überhaupt
nicht, was die nächste Zeit bei ihr los ist. Sie ist fernab der Realität. Wäre da nicht ihr Neuer, hätte sie diesen
Entschluß gar nicht gefaßt, da sie ja keine eigene Wohnung hat. Jetzt hat sie ihn als "Mitgrund" der Trennung
genannt. Wo sollte sie auch hin. Ich gehe davon aus, daß er nur ein Lückenbüßer ist, aber sobald sie was
besseres finden sollte, ist der auch abgehakt. Und dann kommt wieder was besseres usw.usw.

Unser Sohn kommt im Sep. in die Schule, und ich habe Angst, daß er bereits in der 1.Klasse Schwierigkeiten
dadurch haben wird.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2008 00:26
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Dass dich das interessiert ist natürlich klar und habe ich nicht in Frage gestellt aber das JA interessiert das nicht so sehr.
Du musst da, wenn überhaubt, mit sehr viel Fingespitzengefühl ran gehen.

Formuliere das immer als Angebot und nicht als Kritik. "Komme doch erst mal zur Ruhe und sortiere dein neues Leben" oder so ähnlich."
Und nicht "Die blöde Schl... macht da mit ihrem Kerl rum." Überspitzt ausgedrückt.

Stelle eure Situation nicht zu dramatisch dar, sonst erzwingst du eine Entscheidung und die höchstwahrscheinlich gegen dich.

Baue Brücken und sei derjenige, der deeskaliert und der SB einen kritischen Fall vom Halse hält.

Ich kann es nur wiederholen, schaffe Ruhe, Stabilität, Kontinuität für deinen Sohn und vermittle das der SB.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 00:37
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Hotte,

Du mußt zeigen, dass Du die Paarebene von der Elternebene trennen kannst. Und wenn Du darüber schimpfst, dass es für den Jungen schlecht ist, dass er schon beim Neuen mit übernachtet, wird Ex kontern, dass Du noch letzte Woche versucht hast, sie zum Zurückkommen zu überzeugen: Ergo, es ist nicht schlecht für den Jungen, sondern schlecht für Dich.

Wahrscheinlich IST es noch zu frisch für Dich, um die Paarebene von der Elternebene zu trennen. Aber gerade wenn Du nicht in der Lage bist, das zum jetzigen Zeitpunkt so zu sehen, dann vertrau hier den Männern, die Erfahrungen damit haben.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 00:43
(@hotte41)
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ich komme ja eigentlich gut mit ihr aus. Wir rufen uns fast täglich an und machen aus, wer wann unseren Sohn sehen kann.
Aufgrund ihrer Wohnsituation hat sie ja eingewilligt, daß unser Sohn 6 mal die Woche bei mir schläft. Aber diese eine Nacht,
in der sie ihn hat, hätte ich es gerne, daß ihr neuer nicht dabei ist.
Aber diese Entscheidung liegt ja bei ihr-sie teilte mir auch per SMS mit, daß sie alles für das Wohl unseres Sohnes tun werde -
und ich bin mir sicher, daß diese Übernachtung bei ihrem neuen nicht das Beste ist.

Mein Sohn schläft im Moment ca. 3 Meter neben mir im Schlafzimmer ganz seelig. So wie jetzt sollte es auch in Zukunft sein.
Das das wahrscheinlich nicht so sein wird, weiß ich auch.

Es tut mir einfach noch nach 3 Wochen Leidenszeit weh, daß sie sich so entschieden hat. Für was das alles? Ich glaub, sie
weiß es selber nicht. Ich hab sie nicht geschlagen, bin treu gewesen. Unser Fehler war es von Anfang an, nicht miteinander
zu reden. Auch eine Eheberatung hat sie immer abgelehnt.

Und jetzt soll ich vor dem SB des JA auch noch ruhig und besonnen sein? Schwer vorstellbar. Für das, was sie mir und meinem
Sohn antut, sollte sie eigentlich in der Hölle schmoren (das sagt mein Kopf) - Mein Herz sagt was anderes.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2008 00:46
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Du musst dir auch klar machen, dass die SB nichts entscheiden kann, sie kann aber vermitteln und wird ggf. später vom Gericht nach ihrer Meinung befragt.

Du musst also morgen nicht auf Deibel komm raus eine, für dich positive Entscheidung erzwingen, sondern vor Allem einen guten Eindruck machen.

Wenn du merkst, dass sie dir nicht zuhört oder dir nicht wohlgesonnen ist, halt einfach die Klappe und lass sie reden.
In dem Fall kannst du nämlich durch diskutieren nix gewinnen. Durch Schweigen aber Schaden vermeiden.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 00:49
 elwu
(@elwu)

Hallo,

1) Das Verhalten deines Sohnes hat sich sicher verändert, das wird -hier- niemand bestreiten. Allerdings wird das seine Mutter bestreiten, und das Jugendamt keine Meinung dazu haben (können). Ggf. kann und wird es dir sogar schaden, wenn du das Thema jetzt bereits hochbringst. Daher ist es besser, die 'gefühlten' Sachverhalte derzeit noch nicht anzusprechen, ob neuer Lebensgefährte der Kindsmutter onder sonstwas. Man muss sich zudem immer Munition aufheben für die ggf. folgenden gerichtlichen Auseinandersetzungen...

2) Du schreibst "ich und einige andere, die sie sehr gut kennen, sind meiner Meinung. Sie weiß überhaupt nicht, was die nächste Zeit bei ihr los ist. Sie ist fernab der Realität. Wäre da nicht ihr Neuer, hätte sie diesen
Entschluß gar nicht gefaßt, da sie ja keine eigene Wohnung hat. Jetzt hat sie ihn als "Mitgrund" der Trennung genannt". Dazu: was (angeblich) von Parteien gesagt wurde, ist vor Ämtern und Gerichten weitgehend irrelevant. Ihr Lover auch. Was bei den Unrechtsprechern zählt, sind schriftliche Belege, bitte mit Originalunterschrift.

Insgesamt: du solltest ernsthaft überlegen, das ABR einzuklagen. Für dich spricht (teilweise diametral zur Kindsmutter) u.a. dass du Zeit zur Verfügung stellst für die Betreuung des Kindes, keinen promisken Lebenswandel führst mit irgendwelchen neuen Sozialmüttern, und vor allem die Kontinuität gewährleistest: das Kind würde im gewohnten sozialen Umfeld bleiben, momentan im Kindergarten, dann mit seinen Freunden in die Schule gehen...

Und so oder so: don't panic! 😉

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 00:50
(@hotte41)
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ihr zwei habt ja recht - aber wie soll ich Ehe/Eltern unterscheiden. Für sie ist es ja aus, aber ich wohne ja noch
da, wo wir zu dritt sein fast sechs Jahren lebten. Alles erinnert mich an unsere gemeinsame Vergangenheit.
Ob sie das beste für unseren Sohn will, ist zu bezweifeln. Oft hat sie in angeschrien, mit Prügel gedroht, nur weil
er sich nicht schnell genug fit fürs Bett gemacht hat oder er noch Zeit schinden wollte. Ich hab sie dann ermahnt,
daß sie nicht so mit ihm rumschreien soll. Und bei jeder Gelegenheit, wenn sie mal Besuch hatte oder sich ihre
Fingernägel gemacht hat, hat sie ihn zu meiner Mutter "abgeschoben". Unter einer lieben, fürsorglichen Mutter
verstehe ich was anderes. Ich hab mich leider immer öfter von ihren rauhen Umgangstönen anstecken lassen.
Das hab ich jetzt erst gemerkt. Ich war zu der Zeit, als sie noch hier war, auch nicht der perfekte Vater.

Daß mein Sohn bei mir besser aufgehoben ist, gibt sie nicht zu, aber sie weiß, daß es so ist. Mein Sohn ist verrückt
nach seiner Oma (meine Mum). Und er sagt mir jeden Abend, nachdem ich ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen
hab, daß er mich lieb hat. Das tut so gut. Und das hat er (fast) nie gesagt, als meine Familie noch "intakt" war


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2008 00:58
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nochmal deutlich: das JA ist ausschliesslich für die Kinder zuständig. Dein Kummer über deine Beziehung wird im Zweifelsfall gegen dich ausgelegt. Also halte dich im Zaum.

Nutze und bestätige das gute und konstruktive Verhältnis zwischen euch.

Es steht dir nicht zu, zu bestimmen, ob ihr neuer dabei ist oder nicht, also beiss dir lieber auf die Zunge.

Dafür, dass sie in der Hölle schmoren soll, kannst du danach immer noch Nadeln in Puppen stechen.

@elwu:

Das ABR einzuklagen mag ja vielleicht irgendwann sinnvoll sein, nur spielt das morgen beim JA keine Rolle und Hotte sollte auch nicht davon sprechen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 01:02




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

ihr zwei habt ja recht - aber wie soll ich Ehe/Eltern unterscheiden. Für sie ist es ja aus, aber ich wohne ja noch
da, wo wir zu dritt sein fast sechs Jahren lebten. Alles erinnert mich an unsere gemeinsame Vergangenheit.

Wenn du das morgen nicht kannst, schadest du dir und deinem Kind also reiss dich zusammen. Für so ein kurzes Gespräch sollte das gehen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 01:06
 elwu
(@elwu)

Das ABR einzuklagen mag ja vielleicht irgendwann sinnvoll sein, nur spielt das morgen beim JA keine Rolle und Hotte sollte auch nicht davon sprechen.

Hallo,

ja natürlich, der Rat war auch von mir keinesfalls für dern morgigen Termin gedacht, Sorry für die mißverständliche Formulierung.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 01:08
(@hotte41)
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alles klar - Trennung bleibt raus. Mein Sohn ist mir das Wichtigste im Leben. Er soll es gut haben und
wenn möglich gleich viel von Papa und Mama haben.

Das alles macht mich fuchsteufelswild. Ich hab ja bis vor 3 Wochen nicht gewußt, dass es so viele
verletzte Väter gibt, die sich in den Foren austauschen. Ich dachte, bei uns wäre alles ok.

Aber das sie sich von einer 6jährigen Ehe gleich in ein Abenteuer stürzt (und ihr Neuer ist keine Konkurrenz für mich)
hätte ich ihr niemals zugetraut. Sie sieht verdammt gut aus und ich war mir meiner Sache anscheinend zu sicher -
naja gehört ja eigentlich net hierher.

Ich werde versuchen, ruhig zu bleiben und mein Plappermaul zu zügeln. Auch wenns mir schwer fällt.

Wahrscheinlich wird ja demnächst ein Anwalt zwischen uns vermitteln.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2008 01:13
(@beppo)
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Berichte morgen mal, wie es gelaufen ist!


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 01:26
(@hotte41)
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Guten Morgen,

ich bin gerade "hoch erhobenen Hauptes" mit ihr aus dem Jugendamt raus.

Ergebnis: Unterhalt kann erst geklärt werden, wenn sichergestellt ist, wo ***
ab 01.04.08 gemeldet ist. Klärung über das Arbeitsamt.

Sorgerecht: beidseitig. Wir haben eine schriftliche Erklärung ausgearbeitet, die mir
gestattet, meinen Sohn zu 60% bei mir zu haben, da sie ja im Gegensatz zu mir,
einige Tage in der Woche arbeitet. soll heißen:
Montag Tag+Nacht bei mir
Dienstag Tag+Nacht bei ihr
Mittwoch Tag+Nacht bei mir
Donnerstag Tag+Nacht bei ihr
Freitag Tag+Nacht bei mir
1.+3.  Wochenende bei mir
2.+4.  Wochenende bei ihr

Sie wirkte nach diesem Gespräch nicht gerade fröhlich.

Wegen dem Unterhalt werden wir uns sicher auch noch einig.
Daß mein Sohn dann mit ihr bei ihrem Neuen schläft und mit ihm rummacht, ist zwar lt. Jugendamt und mir charakterlich nicht
gut und ist auch für meinen Sohn nicht das Beste, rechtlich kann man da aber nichts machen.
Ich soll an ihre Vernunft appelieren.

Naja, ich würde sagen, daß es einigermaßen gut für mich lief. Was die Zukunft bringt, wissen wir beide noch nicht.
Ich laß sie erstmal in ihrer neuen Wohnung einziehen, sie soll sich dann einleben und dann sehen wir weiter. Ich
schlug ihr vor, daß sie erstmal zur Ruhe kommen soll und sich dann überlegt, ob es für unseren Sohn nicht das Beste
wäre, daß wir zwar getrennte Wohnungen haben, aber trotzdem unsere Ehe fortführen. Und wenn sie sich dann im Klaren ist,
daß unsere Ehe doch noch zu retten ist bzw. wir doch noch eine Zukunft miteinander haben, können wir uns gemeinsam
eine neue Wohnung suchen.
______________________________________________________________
Anm.: Keine Realnamen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Bitte Forenregeln lesen!)


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2008 13:15
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Hotte41!
Der Junge verbringt derzeit ca. 60% der Zeit bei Dir ... bleib am Ball und sorge dafür, dass das auch zukünftig so bleibt (Stichwort Kontinuität und gewohnte Umgebung), das könnte nicht nur KU-technisch ausschlaggebend werden!.

In diesem Zusammenhang fällt mir auch die bevorstehenden Einschulung ein, auch hier wäre es unter den geschilderten Umständen "taktisch" besser, wenn der Junge in "Deiner" Gemeinde die Schule besucht, zumal hier seine ganzen Spezl ausm KiGa sind.

Grüße ausm Süden

Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 13:27
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo hotte,

kleine Bemerkung: Liest du eigentlich was man so anmerkt. Nochmal mache ich mir nicht die Mühe den Namen deines Sohnes zu editieren.

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 13:30
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Hotte,

super sieht ja gut aus.  :thumbup:
Wie Marco schon sagt, bleib am Ball.
Die EX war noch nicht beim RA !? Nicht, daß sie das 60%-ige noch kippen will.
Spätestens ab da, mußt du -sehr wahrscheinlich- mit verschärften Gegenmaßnahmen rechnen.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 13:34
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Hotte,

die jetzt getroffene Vereinbarung sieht gut aus. Ich warne allerdings davor, Dich deshalb in irgendeiner Sicherheit zu wiegen oder die falschen Fragen zu stellen - sobald Deine Ex ihr Leben "geordnet" hat (beispielsweise durch eine gemeinsame Wohnung mit ihrem Neuen), kann sie eine solche Vereinbarung folgenlos kippen - und sei es nur, um einer Unterhaltspflicht zu entgehen bzw. Dich auf Unterhalt in Anspruch zu nehmen.

Sorge deshalb UNBEDINGT für Deeskalation und verwende keine Zeit auf das Thema "Ehe retten" - das wird nicht funktionieren; die Entscheidung Deiner Ex ist doch bereits gefallen. Wenn Du sie damit nervst, wird Dir das mit einiger Sicherheit auf die Füsse fallen; dieses Problem löst sie möglicherweise am leichtesten, indem sie Dich auf den 2-wöchigen Regelumgang mit Eurem Sohn (oder noch weniger) "zusammenschrumpft"; dann muss sie Dich nämlich seltener sehen als bei einem faktischen Wechselmodell, wie Ihr es jetzt vereinbart habt.

Erkenne die Realitäten: Es geht jetzt nur noch um die Zukunft Eures Sohnes; nicht darum, wie Du sie zu einer Rückkehr bewegst. Und "schädlich" für Euren Sohn ist nicht in erster Linie, wenn Deine Ex einen neuen Partner hat, sondern wenn Ihr anfangt, ihn in einen Krieg einzubeziehen, für den er selbst am wenigsten kann.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 14:25
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

ich bin gerade "hoch erhobenen Hauptes" mit ihr aus dem Jugendamt raus.

Das klingt doch schon mal gut!

P.S. Ich weiß zwar nicht, wie du dieses schöne Zwischenergebnis erreicht hast, aber manchmal freuen wir uns hier auch über das kleine Wort "Danke".


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2008 14:38




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