Hallo,
ich bin H.....! Im Februar letzten Jahres habe ich A..... kennengelernt - und seitdem ist mein Leben völlig anders, als ich es mir je vorgestellt hätte...
Ich war damals noch nicht ganz 50 Jahre alt, mein 50. Geburtstag stand bevor, meine Frau plante eine Riesenfeier für alle Verwandten, Bekannten und Freunde, und mein Leben verlief in geordneten Bahnen. Seit 18 Jahren war ich mit meiner Frau verheiratet, wir hatten zwei wunderbare Kinder (damals 14 und 12 Jahre alt), wir hatten uns zusammen ein gemütliches Zuhause aufgebaut, vor ein paar Jahren ein kleines Einfamilienhaus gekauft, und ich hatte einen ganz gut bezahlten Job als Buchhalter bei einer internationalen Firma, so dass wir uns um die Finanzierung des Hauses keinen Sorgen machen mussten. I....., meine Frau, war seit der Geburt des ersten Kindes zu Hause geblieben, kümmerte sich um Haushalt und Kinder, und daneben blieb ihr noch genug Zeit für ihre diversen Vereine, Frauentreffs, Elterngruppen etc.
Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass dieses Leben mich einfach nicht mehr ausfüllte. Meine Frau lebte ihr Leben, das mit mir immer weniger zu tun hatte, die Kinder wurden größer und fingen an, immer selbständiger zu werden, und ich vergrub mich in meiner Arbeit, um mich abzulenken. Glücklich war ich nicht, aber unglücklich auch nicht. Warum hätte ich das alles, was ich hatte (Frau, Kinder, Haus) gefährden sollen, für so ein vages Gefühl der Unzufriedenheit?
Und dann traf ich zufällig eines Tages A..... - und es hat "bäng!" gemacht! Zwei Tage vor der großen Geburtstagsfeier habe ich meiner Frau dann gesagt, dass es mit uns nicht mehr weitergehen kann. Wie gesagt, ich hatte mich in unserer Ehe schon lange gelangweilt - und dann kam A....., und ich hatte einen echten Grund, neu aufzubrechen und noch etwas aus meinem Leben zu machen!
Meine Frau hatte natürlich gar kein Verständnis für mich, und es gab eine schreckliche Szene. Sie hat mich angebrüllt, um sich geschlagen, geheult - es war grauenhaft. Am schlimmsten war, dass unsere beiden Kinder das miterleben mussten. Ich habe nur rasch meine kleine Tasche mit dem Nötigsten gepackt und bin erst einmal in ein Hotel gezogen.
Ein paar Tage später habe ich dann zu Hause angerufen, um mit meiner Frau verschiedene Dinge zu besprechen, aber sie hat mich wiederum nur wüst beschimpft und ist so ausfallend geworden, dass ich das Gespräch abbrechen musste. Ich fuhr dann zu unserem Haus hin, um mir wenigstens ein paar persönliche Dinge abzuholen, dienstliche Unterlagen, neue Wäsche etc., aber da hatte sie schon die Schlösser austauschen lassen, so dass ich nicht mehr hinein konnte - in mein eigenes Haus! Über gemeinsame Bekannte habe ich dann versucht, auf sie einzuwirken, und so schließlich erreicht, dass sie zumindest frische Wäsche herausgegeben hat - eine Einkaufstüte mit ein paar Hosen, Hemden und Socken, die sie im Regen einfach neben die Gartentür gestellt hat, wie sonst die Müllsäcke!
Versuche, wenigstens die Kinder telefonisch zu erreichen, wurden von meiner lieben Frau vereitelt, so dass sie genügend Zeit hatte, ihnen ausführlich IHRE Version der Geschichte zu vermitteln, dass ich nämlich ein charakterloser Mistkerl sei, der sie und die Kinder einfach so im Stich gelassen hätte - was natürlich überhaupt nicht stimmt! Aber scheinbar hat sie es geschafft, die beiden so zu beeinflussen, dass sie mich jetzt noch immer nicht wiedersehen wollen, es gab zwar immerhin drei Treffen zwischen mir und den Kindern (seit letztem Sommer!), die aber alle einen recht unerfreulichen Verlauf nahmen, und zum dritten Treffen ist mein Sohn (15) gar nicht mehr erschienen. Als ich meiner Tochter meine neue Lebensgefährtin vorstellen wollte, eskalierte auch dieses Treffen und wir mussten es abbrechen. A..... war durch die Reaktion meiner Tochter sehr verletzt, und meine Tochter war völlig verstört. Das hatten wir wohl ganz falsch angepackt.
Mittlerweile lebe ich mit A..... zusammen in einer kleinen bescheidenen 2-Zimmer-Wohnung, mehr können wir uns nicht leisten, da ich für meine Kinder natürlich Unterhalt zahle und meiner Frau auch Trennungsunterhalt zusteht. Außerdem ist da ja auch noch das Einfamilienhaus, für das die monatlichen Darlehnsraten gezahlt werden müssen.
Eine endgültige Klärung unserer finanziellen Verhältnisse steht noch aus, und leicht wird das bestimmt nicht werden, zumal meine Frau sich weigert, wenigstens in Teilzeit zu arbeiten, obwohl ihr das durchaus zugemutet werden kann, schließlich sind unsere Kinder schon 15 und 13 Jahre alt und bedürfen keineswegs mehr einer Vollzeit-Betreuung durch die Mutter. Leider stellt sich meine Frau auf den Standpunkt, sie dürfe durch mein "böswilliges Verlassen" nicht schlechter gestellt werden als vorher, also will sie auch ihren bisherigen Lebensstil weiter pflegen, mit all ihren Vereinen, Treffs und Gruppen. Sie sei keineswegs bereit, Einschnitte hinzunehmen, denn sie könne ja nichts dafür, dass ich sie verlassen habe. Sie sei während der Ehe Hausfrau gewesen, und sie habe nicht vor, wegen diesem "jungen Flittchen", wie sie A..... abfällig nennt, wieder einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Außerdem beabsichtige sie, weiterhin in unserem Haus wohnen zu bleiben, während ich für die Abzahlung der Kredite zu sorgen hätte. Ich kann diese Einstellung so natürlich nicht akzeptieren!
Ich hoffe, wir könnten so bald wie möglich einen Schlussstrich unter diese entwürdigenden Streitereien setzen. Natürlich werde ich meine finanziellen Verpflichtungen meinen Kindern gegenüber erfüllen, und auch meiner Frau den Unterhalt zahlen, der ihr zusteht - mehr aber nicht!
Außerdem wünsche ich mir sehnsüchtig, dass der Kontakt zu meinen beiden Kindern wieder besser wird. Ich wünsche mir sehr, die beiden in Zukunft regelmäßig sehen zu können, und ich wünsche mir auch, dass sie endlich bereit sind, A..... kennenzulernen und unser Glück zu akzeptieren. Aber ich habe meine Zweifel, ob der Kontakt zu den Kindern wirklich wieder in Ordnung kommt.
Wenn Ihr Tipps für uns habt, wäre ich Euch sehr dankbar. Ihr könnt auch gern auf unserer Homepage ein paar weitere Details unserer Geschichte nachlesen:
Euer H.....
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Anm. webmaster: Bitte keinen echten Namen posten. Wenn das auf eigenen HPs gemacht wird, bin ich dafür nicht verantwortlich. Hier aber schon. Den Link zur HP habe ich auch raus genommen, weil ich so eine Selbstbeweihräucherung, Verblendung und Selbstverliebtheit nicht unterstütze.
[Editiert am 6/2/2004 von DeepThought]
Hallo Heinz!
Das Verhalten Deiner Frau wundert mich überhaupt nicht. Das Verhalten Deiner Kinder wundert mich schon garnicht - was hast Du Dir denn vorgestellt, sie sind alt genug um sich ihr eigenes Bild von der Situation zu machen, Du brauchst deswegen nicht die Schuld bei Deiner Frau zu suchen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß das Verhältnis zu Deinen Kindern jemals so gut wird wie zuvor.
Mehr will ich dazu nicht schreiben - es gibt bereits genug Antworten in einem anderen Forum
MfG
Zwei Tage vor der großen Geburtstagsfeier habe ich meiner Frau dann gesagt, dass es mit uns nicht mehr weitergehen kann.
Wie einfühlsam, einen besseren Zeitpunkt hättest du fast nicht mehr wählen können....
Was man nicht bespricht, das bedenkt man auch nicht recht.
Johann Wolfgang von Goethe
Puh.........würde mal sagen du hast so ziemlich jeden Fehler begangen, der dir in den Weg kam.
Wie du mit deiner Ex klar kommst, will ich jetzt nicht beleuchten, der Zug ist eh abgefahren.
Deine Kinder fühlen sich ungefähr so: Stelle dir mal vor, du fährst mit 200 Sachen auf der Autobahn. Dein Auto ist komfortabel und recht gut ausgestattet. Das Radio spielt leise harmonische Melodien. Okay, der Wagen hat seine beste Zeit hinter sich, aber du magst ihn, bist ihm stark verbunden. Und dann wachst du im Krankenhaus auf, weil irgendeiner so 'ne blöde Backsteinmauer mitten auf die Straße baute und du hast sie mit voller Fahrt genommen.
Dir hilft nur noch kleine Brötchen backen und Abbitte leisten. Anders wirst du an deine Kinder nicht mehr heran kommen. Sie sind maßlos enttäuscht und dies ist ihre eigene Empfindung. Natürlich bekommen sie die Tränen deiner Frau mit und dies verstärkt ihre Abneigung dir gegenüber. Doch Auslöser für all dieses bist du ganz alleine. Ich habe weder deinem Beitrag noch deiner HP entnehmen können, dass du irgendetwas überlegtest, um wieder "Pfiff" in die Ehe zu bringen. Such die Schuld nicht bei anderen sondern schau in den Spiegel.
Schade. Zwei Kinder haben ihren Vater verloren.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Ihr tut hier gerade so, als wäre ich das Letzte und als hätte es noch nie zuvor einen Mann gegeben, der seine Famile verlassen hätte. Glaubt Ihr denn, ich hätte mir die Entscheidung so leicht gemacht?
Natürlich habe ich mich vorher um unsere Ehe bemüht. Aber irgendwann merkt man halt, dass all diese Bemühungen doch nichts bringen, und resigniert. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man diese Fassade einfach nicht mehr aufrecht erhalten will und kann. Ich will jetzt auch gar nicht meiner Frau die alleinige Schuld am Scheitern unserer Ehe zuschieben. Aber auch von ihr hätten mehr Bemühungen kommen können.
Vielleicht habe ich den Zeitpunkt falsch gewählt, als ich mit meiner Frau wenige Tage vor der Geburtstagsfeier darüber geredet habe. Aber ich wollte nicht den Freunden und Verwandten unsere heile Welt vorspielen, wo doch klar war, dass alles vorbei war. Ich wollte sie nicht anlügen. Ich hätte es wohl alles eher klären sollen. Nur fiel es mir zu schwer, mich zu so einem Gespräch durchzuringen.
Ich gebe ja zu, dass ich vieles falsch gemacht habe und dass einiges nicht so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber dennoch denke ich, ich bin damit kein Einzelfall. Bei den meisten Trennungen, insbesondere wenn Kinder betroffen sind, gibt es Sachen, die schief laufen wie Streitigkeiten vor den Kindern, Fehler beim Vorstellen eines neuen Partners etc. Und dennoch bekommen es viele geregelt, später irgendwann einmal wieder ein normales Miteinander zu finden, eine gute Vater-Kinder-Beziehung wiederherzustellen und so in zwei miteinander verbunenen Familien zu leben.
Ich hatte gehofft, hier Anregungen zu finden, wie ich dahin kommen kann, wie ich anfangen kann, das Verhältnis zu meinen Kindern wieder zu verbessern. Stattdessen wird mir hier nur gesagt, wie schlecht und schändlich ich mich bisher verhalten habe. Deswegen habe ich doch schon so ständige Gewissensbisse. Ihr gebt mir hier das Gefühl, dass ich nichts mehr tun kann. Aber es muss doch irgendwie weitergehen ...
Gruß, H.
Hallo H---,
wieso fühlst Du Dich angegriffen, ich denke meine Vorschreiben haben Dir nus so geantwortet wie sie es aus Deinem Posting gelesen und gefühlt haben.
Du kannst nicht erwarten, dass wenn Du zwei Tage vor der großen geplanten Fete freude auf kommt, wenn Du Deine Frau offenbarst das Du sie verläßt. Noch dazu wenn es die Kinder mitbekommen, auch hier denke ich mir ist es verständlich, dass sie so reagieren.
Für Dich heißt es jetzt nur abwarten, laß einfach ein wenig Zeit vergehen. Versuche alles mit Deiner Frau auf einer normalen Art und Weise zu regelen. Und bitte bitte laß Deinen Kindern Zeit. Ich glaube sie sind sehr sehr verlezt, und glaube nicht das hier Deine Ex einen Einfluß drauf hat. Deine Kinder sind alt genug sie sind in der Pupertät ich denke sie haben damit schon ein großes Problem. Sie fühlen sich von Dir verlassen wie schon Deep in seiner Beispielgeschichte schreibt.
Gruß Leines
Weißt du, ich habe mich mit deiner HP beschäftigt und auch mit dem darin enthaltenen Forum. Lies dein Eingangsposting hier noch einmal mit den Augen eines Nicht-Betroffenen und du würdest genau die Punkte entdecken, die ich kritisiere. Auch dein zweites Posting ist durchzogen von "Ja, aber..." Es gibt nicht einen Punkt, zu dem du die Verantwortung zu übernehmen bereit bist. Immer schwingt die Langeweile der Ehe mit und daran trägt deine Frau mind. eine Mitschuld. Aus meienr Erfahrung weiß ich, wer so etwas sagt, erkennt bei sich selten ein Stückchen Mitverantwortung, sagt es zur Beruhigung des Lesers.
Es wäre auch besser gewesen, nicht einfach deine persönliche Darstellung von deiner HP hier hinein zu kopieren, sondern etwas tiefer zu gehen. Letztlich kannst du froh sein, hier auf vatersein gelandet zu sein. In anderen Foren hätten sie dich nicht so charmant behandelt.
Hier halten sich vornehmlich Väter auf, die ihre Kinder nicht sehen dürfen oder können. Es sind Mütter hier, die nicht verstehen können, warum der Vater sich nach der Trennung nicht um die Kinder kümmert. Die Menschen hier machen sich Sorgen um das Wohlergehen ihrer Kinder, darum, wie sie ihren Kindern beide Elternteile nach der Trennung erhalten können.
Und du hast deine Chance mit einer völlig unbedachten Handlung hinweg gefegt.
Deine Handlungsweise war egoistisch. Ich kann auch deiner HP nichts entnehmen, was die familäre Situation, außer der ehelichen Langeweile, unerträglich machte. Du hast nichts davon gesagt, wie dein Verhältnis zu deinen Kindern ist, wie du künftig das Miteinander zu gestalten denkst. Du hast dich bockig hingestellt, gesagt "Ich will nicht mehr" und Tschüß. Dann kam der Moment der Reue und du sagst "Jetzt will ich meine Kinder sehen, also kommt her!" Dass du damit keine positive Resonanz ernten wirst, sollte dir vorher klar gewesen sein.
Vielleicht durchdenkst du die Raktionen von Menschen auf deine Handlungen zu wenig? Vielleicht fehlt dir die Gabe, dich in andere hineinzuversetzen, zu erfühlen, was in ihnen vorgeht? Du hast drei Menschen weh getan und jammerst. Jetzt, wo es zu spät ist.
So schön der zweite Frühling sicherlich ist (mir fehlen hier die Erfahrungen) aber kam es auf eine Woche oder zwei an? Das Lügenbild einer glücklichen Familie hast du doch seit geraumer Zeit hochgehalten. Warum nicht eine ruhige Aussprache zu einem nicht so kniffligen Zeitpunkt?
Okay, das musst du alles mit dir allein ausmachen.
Du willst deine Kinder sehen? Guter Ansatz. Dann gehe bedachtsam vor und so, wie es für die Kinder gut ist. Deine, eure, Kinder interessieren die Eheprobleme nicht, sie wollen nicht wissen, wer wann warum was wie falsch gemacht hat, zumal es nur die Sicht des einen ist. Sie sehen das Ergebnis, sehen, dass du sie im Stich gelassen hast. Sie sind persönlich getroffen, denn du hast nicht nur deine Frau verlassen. Du hast sie zurückgelassen und bist in dein für sie nicht erkennbares Glück gegangen. Aber dein Glück ist nicht ihres. Ihr Glück ist die Familie mit allem drum und dran.
Begib dich in ihre Sichtweise und rechne mit Rückschlägen, für die du die Kinder nicht verantwortlich machen kannst. Und wenn du dieses Vorhaben auf halber Strecke aufgibst, hast du die Kinder ein für allemal verloren.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
hmmm..
also ich kann den anderen nur zustimmen.
Ziemlich doof gemacht alles.
Die Frau reißt sich die Beine aus um eine Party zu schmeißen und Du kommst 2 Tage vorher an und sagst, Du willst dein Leben neu gestalten.
Jede Frau würde aus allen Wolken fallen.
Ich denke Du hättest es mal durchziehen sollen, das Fest feiern müssen ,egal ob die Verwantschaft etc. an eine heile Welt glaubt oder nicht.
Ich finde es schlimmer alle mit einem rückzieher vor dem Kopf zu stoßen, als mal für einen Tag die heile Welt zu spielen.
Was meinst Du was das für einen Eindruck auf die Kids macht?
Die Mutter wurde ja von heute auf morgen abserviert aus heiterem Himmel.
Man kann sicher wieder einen Neuanfang starten, aber erstmal in aller Ruhe mit der Ehefrau reden, wo denn die Probleme sind und warum man gehen will.
Ich finde es echt Mist, ihr die neue junge Frau unter die Nase zu halten.
Zu den anderen Dingen, Du hast nicht ganz Recht, wenn Du sagst Deine Frau kann arbeiten gehen.
Im Trennungsjahr muß sie NICHT arbeiten und Du darfst fleißig Trennungsunterhalt zahlen.
Sie hat lediglich den Wohnvorteil aus dem Haus.
Nach der Scheidung werden die Karten neu gemischt, da muß sie sich nen Job suchen, egal ob sie mag oder nicht.
Es kommt viel auf Dich zu und ich kann nur sagen, Du hast riesige Fehler gemacht die fast nicht mehr auszubügeln sind und Dich einiges kosten wird.
Nämlich unter anderem die Kinder!
Stell Dir mal vor daheim sitzt die Mutter völlig fertig, weint und ist verzweifelt und die Kids bekommen von der ersten Minute alles mit.
Sie unterstützen die Mutter wo es nur geht und Du setzt ihnen auch noch bei den Besuchstagen die neue junge Frau vor die Nase???
Hättest das mal ohne deine Freundin gemacht, dann wäre vielleichtm ehr Ruhe rein gekommen.
Ich finde das einfach geschmacklos gegenüber den Kindern!!!!!
Deinen zweiten Frühling hättest Du Dir schon anders gestalten können.
Gruß Melly
Hallo H...,
puuhhh, du brauchst jetzt echt viel Zeit damit bei deinen Kindern alles mal sacken kann.
Momentan werden sie wohl völlig vor den Kopf gestoßen sein und kein Verständnis haben für deine Erklärungen.
Ich kann das sehr gut nachempfinden. Ich war 16, als ich meinen Dad mit einer anderen Frau gesehen habe. Für mich ist damals das traute Heim völlig zusammen gebrochen. Wie konnte derjenige, der mir und meiner Schwester seine Moralstellungen beibrachte sich soooooo verhalten. Spaß haben mit einer anderen Frau und Mum steht zu Hause und bügelt seine Wäsche.
Wir haben ihm damals sehr weh getan, er war einfach in unseren Augen ein Lügner und hat uns 3 im Stich gelassen. Meine Eltern haben sich zwar wieder zusammen gerauft aber es hat ewig gedauert, bis wir wieder das Vertrauen hatten . Ich bin heute 39 und ich glaube ich war 32 als wir das erste Mal ausführlich über damals in Ruhe sprechen konnten.Heute haben wir ein klasse Verhältnis.
Also lass die Zeit für dich arbeiten, ich denke eine andere Chance hast du nicht.
Deine Gefühle während eurer Ehe und deine Beweggründe kennen deine Kinder nicht. Sie sind ins kalte Wasser geschubst worden.
Vielleicht hilft dir ja ein Brief. Schreibe deinen Kindern wie du dich fühlst. Nicht von den Problemen mit ihrer Mutter und auch nicht die finanzielle Seite. Einfach die Gefühle, die du hast, wenn du an sie denkst.
Ein Versuch ist es vielleicht wert.
Der Zeitpunkt deiner Entscheidung war denkbar schlecht. Jetzt musst du deinen Kindern Zeit geben bis sie bereit sind, dir wieder zuzuhören.
Deine Lebensgefährtin sollte die Reaktion deiner Kinder nicht zu persönlich sehen. In ihren Augen, hat sie sich in ihr Leben gedrängt. Eine ganz normale Reaktion. Ihr könnt da zur Zeit kein großes Verständnis erwarten.
Ich wünsche dir die Zeit, die ihr braucht um wieder zueinander zu finden
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo
Ich bin zwar neu hier, möchte jedoch meine Meinung zu diesen Beitrag los werden.
Leben wir heute nur noch in einer Wegwerfgesellschaft? Ich meine sind denn 18 Jahre Ehe überhaupt nix? Ist es das nicht wert alles in seiner Macht sehende zu versuchen, es wieder zu kitten. Du hast es doch sicherlich nicht von heute auf morgen bemerkt, dass es den Bach runter geht. Gab es da keinen Punkt wo du hättest die Notbremse ziehen können?
Ich kann Deine Frau gut verstehen, für sie ist alles zusammen gebrochen, was gestern noch heil war. Von Deinen Kindern ganz zu schweigen.
War es das alles wert?
P.
Hallo H.
Du hast eine Entscheidung gefällt. Das ist Dein gutes Recht.
Aber nun möchtest Du die Konsequenzen daraus nicht tragen.
Wie schade aber auch, dass das das Phänomen ist, dass sich durch unsere dt. Kultur zieht. Keiner ist mehr bereit, für die Konsequenzen des eigenen Handelns einzustehen.
Grüsse
Heike
Moin Heike,
dass sich durch unsere dt. Kultur zieht
Das ist mit Sicherheit kein deutsches Phänomäen. Die durch den Gesetzgeber sichergestellte Versorgung durch den Unterhaltsverpflichteten sowie diverse staatliche Unterstützungmaßnahmen plus die über das Sinnvolle hinausgegange Emanzipationsbewegung sind für die Rechnung zuständig, die unsere Kinder zu zahlen haben.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Keiner ist mehr bereit, für die Konsequenzen des eigenen Handelns einzustehen.
Wenn die Trennung von Partnern mit einer emotionalen und finanziellen Enthauptung bestraft wird und man das nicht einfach hinnehmen will, ist man nicht bereit für die Konsequenzen des eigenen Handelns einzustehen und das sei typisch deutsch?
Es ist viel typisch deutscher, als Untertan trotzdem noch staatstragend, produktiv, "bei der Stange" zu bleiben, auch wenn durch das sogenannte Familien- und Unterhaltsrecht dieses Staates die genannte Enthauptung an einem vollstreckt wird.
Verstehe die ganze Kritik an diesem Autor nicht. Was ist so schlimm daran aus einem langweiligem Leben auszubrechen und sein Dasein mit einer neuen Lebensgefährten zu genießen. Zumal, wenn der 50igste vor der Tür steht, eh nicht mehr so viel Spannung vom Leben zu erwarten ist. Es gibt zig Filme über dieses Thema. Dann, wenn alles perfekt ist, beginnt die Langweile. Natürlich hat das Konsequenzen und was H zu zahlen hat, ist ein hoher Preis für ein Stück Lebensfreude, die wie man auch weiss in dieser. Also es geht hier denn wohl um zweierlei Dinge, der Abschied von einer maroden Ehe und ein vielleicht letzter Neuanfang mit der vielleicht idealen Partnerin. Den Kindern sollte dabei doch der normale Umgang mit dem Vater garantiert bleiben, denke ich. Darauf bezieht sich auch die Frage des Autors. Manche Dinge sind so wie sie sind und H kann jetzt bestimmt nicht mehr zurück, die Würfel sind gefallen.
Mit Gruß Phill
