Geschichte Meines M...
 
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Geschichte Meines Mannes (bitte lesen evtl. hab ihr tipps)

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(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin

Naja, Dein Mann regiert m.E. ebenfalls sehr emotional, auch wenn es nach Außen vielleicht kalt oder egoistisch erscheint. Für ihn dürfte es eine starke Stressituation darstellen und er versucht sein Heil in der Schadensbegrenzung. Das er hier andere Schwerpunkte setzt sollte (vor-)urteilsfrei akzeptiert werden, und dann kann man (vielleicht) in einem guten Moment als "Außenstehender" etwas bewirken. Nur Du solltest keine Hoffnung suchen oder gar einfordern, eher irgendwann eine leise Chance erhoffen und Dich nicht darüber grämen, falls Du umsonst wartest. Oder besser noch - warte nicht, sondern arrangiere Dich.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2016 12:10
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Ich hab mich bislang zurück gehalten, da ich wenig Zugang zu den unterschiedlichen emotionalen Sichtweisen finde und es mir schwer fiel, etwas sinnvolles zu raten.

Aber wenn ich dies hier lese:

Selbst wenn der kleine her kommt würde würde mein Mann noch kein liebevoller Papa sein weil er in dem Jungen nur negatives sieht.

dann scheint Dein Mann ein ernsthaftes Problem zu haben...

Entweder mit
a) der KM (und irgendwie projeziert er dies aufs Kind, was ich sehr bedenklich finde...)
b) mit dem Kind selbst (aber warum??)
c) mit sich!

In jedem Fall sollte er sich professionell helfen lassen! Und nein, dass ich keine Schwäche für einen Mann, keine Krankheit. Aber ich bin mir sicher, eine solche Hilfe wird nicht nur Deinem Mann und dem Kind helfen, sondern auch Dir und Eurem gemeinsamen Weg!

toto


AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2016 12:15
 Ida
(@ida)
Schon was gesagt Registriert

@TotoHH

Ja ein Problem hat er. Er will nur keine Hilfe annehmen. Er empfindet sein verhalten als normal.
Er hat mir mal erzählt wie das bei der Trennung seiner Eltern gelaufen ist. da hat seine Mutter mit ihm die köpfe von seinem Vater und Stiefmutter aus Fotos von Ausflügen rausgeschnitten nach einem Papa Wochenende.
Jetzt noch muss er sich wenn er mit seinen Vater Kontakt hat anhören was er alles schlimmes ihr angetan hat. Die beiden sind seit 30 Jahren getrennt und mein Partner 36 Jahre alt.
Warum er da allerdings jetzt nicht anders handelt als seine Eltern - verstehe ich nicht.
Seine Mutter ist genauso wie er. Da war der kleine bei ihr und wir haben einen tollen Ausflug gemacht. Später waren dann die kids ganz schön groggie. Der kleine meinte dann das er niemanden mehr lieb hat nur seine mama und das die oma doof ist. Ihre Antwort war daraufhin "wenn du dich so benimmt hol ich dich nie wieder" Und noch Tage später hat sie mir erzählt das sie jetzt auch nicht mehr zu seinen Geburtstag kommen will weil sich ein 5 jähriger so benommen hat. Wir reden hier von einer 63 Jährchen Frau.

das soll keine Entschuldigung sein. ich kann mir nur denken das das alles zusammen hängt. ich bin in einer komplett anderen Familie aufgewachsen ich kann diese Art miteinander umzugehen nicht verstehen. Weiß aber, dass dies beide als ganz normal empfindet.

Er schreit den kleinen nicht an als er hier war oder sonst was. Er ist schneller gereizt. und kann ihm wenig liebe und Zuneigung geben - was ihm generell sehr schwer fällt.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.08.2016 12:37
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich bin geneigt zu sagen, dass ein Vater, der sein Kind nicht annehmen kann, bzw. zwei Erwachsene, die solche kranken Ansichten haben, kein guter Umgang für ein Kind sind. Da ist ja weder Selbstreflektion noch ein bisschen Einfühlungsvermögen in so eine kindliche Seele vorhanden.

Macht mich sauer. Wieso willst du dem Kind das aufrecht erhalten? Er nimmt doch bloß die gleichen Schäden mit wie dein Mann. Ist das erstrebenswert?

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2016 15:21
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

und kann ihm wenig liebe und Zuneigung geben - was ihm generell sehr schwer fällt.

Auch Dir gegenüber ?
Auch Eurer Tochter gegenüber ?

War das schon immer so ?

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2016 15:37
 Ida
(@ida)
Schon was gesagt Registriert

@Lausebackesmama

das ist eine schwierige Frage. ich kann sie mir selbst nicht so recht beantworten. Ich weiß dass er es schwer kann liebe zu zeigen. und ich kann verstehen das es ihm schwer fällt diese liebe ihm zu zeigen. Es gab mal eine zeit (ganz am Anfang) da hat er ihn sehr geliebt. Also er hatte es versucht. er hat ihn dennoch nicht in den Arm genommen sondern eher mit ihm gespielt, erzählt wie toll er doch ist und ihm zugehört.
Womit er anscheinend nicht umgehen konnte war, als der kleine bei jedem Besuch immer nach der Mama rief. er hat ihm es versucht zu erklären, eine Lösung zu finden usw. irgendwann hat der kleine seiner Mutter aber 1:1 nachgesprochen. "Meine mama hat gesagt du sollst das nicht tun" "Ich sag alles meiner mama" "Du bist ein blöder Papa" usw. auch mir haben diese Sprüche irgendwann weh getan. Da wir aber eine große Familie sind und viele Kinder in diesem alter haben kann ich damit umgehen. Er nicht. er hatte niemals Kontakt zu jüngeren Kindern. Das 1. baby was er auf den Arm hatte war sein Sohn. und diese Reaktionen haben ihn gekränkt weil er ja für ihn da sein wollte und nicht verstanden hat warum sein Sohn so reagiert.
er hat gesagt das es ihn kaputt macht das er nicht weiß wann sein Sohn gekrabbelt ist, gelaufen ist und gesprochen hat weil er eben nur selten da war. also zieht er die mauern hoch. dann muss er nicht mehr daran denken.

Er hat mir gesagt das er weiß das seine Wut auf seinen Sohn nicht berechtigt ist. aber das er es momentan nicht ändern kann weil er einfach nicht weiß wie er damit umgehen soll. und wenn er sowas nicht weiß dann rennt er weg.

Ich weiß das er ein toller Papa sein kann. und auch als wir jetzt was gemeinsam gemacht haben hat er sich nicht abgeneigt verhalten. er hatte ihn auch auf den Schoß und ist mir ihm gerutscht usw.
Ich glaube daran dass er einfach keine liebe zulassen will diese aber doch existiert.

Unsere Tochter umarmt er auch nicht wenn sie von den Großeltern wieder nachhause kommt. er nimmt sie nicht so in den Arm wie ich. Aber das muss er auch garnicht weil er ganz andere dinge tut die ich nicht tue. Er wird nicht so schnell sauer wie ich und in stressituationen kann er mit ihr reden. Sie ist auch nicht so der schmuser und liebt ihren Papa über alles.
ich habe da so meine Probleme. Als unsere Tochter zur Welt kam und ich in den wehen lag musste er immer grinsen und hat Witze gemacht. später haben wir darüber geredet. er war mit der situation überfordert und konnte keine Anteilnahme zeigen.

Es ist kompliziert. Ich glaube er kann ein toller Papa sein auch für seinen Jungen. Die Zeit die er hier war, war er auf keinen fall ein schlechter. es ärgert mich sehr dass er nicht die Eier in der Hose hat dafür richtig zu kämpfen, auch wenn ich irgendwie nachvollziehen kann das er nicht mehr kann.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.08.2016 16:45
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich kann mich da nur Toto anschließen. Und wenn er nicht bereit ist an sich zu arbeiten muss er ggf. verantworten, dass eine 3. gefühlskalte und beziehungsgestörte Generation heranwächst.

Du kannst da nur eure Tochter schützen, insbesondere wenn sie auch mal Äußerungen macht, die er nicht wie ein erwachsenes Elternteil zu parieren vermag.

Ich könnte mir vorstellen, dass für dich die schwierige Zeit noch kommen wird.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2016 17:57
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