KM und KV sind zertritten und damit ist die Grundlage des WM nicht gegeben.
Familienrichterin hat damit im Sinne des Kindes entschieden
Denkfehler :wink:, denn so wäre es korrekt:
Familienrichterin hat damit im Sinne der KM entschieden ...
Ein kurzer Blick über den Tellerrand nach z.B. Frankreich würde genügen, um dieses unsinnige "wenn KM nicht möchte, funktioniert kein WM" ad absurdum zu führen. Dort ist das WM nach einer Trennung Standard! und es müssen gewichtige Gründe vorgebracht werden, um dieses abzulehnen.
tach,
Denkfehler , denn so wäre es korrekt:
Familienrichterin hat damit im Sinne der KM entschieden ...
...aus Deiner Sicht wäre es dann korrekt das bleibt Dir unbenommen.
Der Blick in Nachbarländer nützt herzlich wenig wenn ich in Deutschland lebe und mich an diese Gesetze und an diese Justiz orientieren muss.
Auch hilft der Blick und Vergleich über die Grenze m.E. nicht Urteile und Entscheidungen hier befugter Richter zu bewerten.
Ich finde auch einige Gesetze in anderen Ländern gut nur nützt es mir/uns nichts.
Was ich franzi verdeutlichen wollte war einfach die Tatsache das es sich Richter dann zugegeben leicht machen eine Entscheidung zu treffen die dann(zugegeben) in hohen Maßen der KM entgegen kommen.
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Das WM geht nur wenn die Wohnungen sehr dicht beieinander liegen und die Eltern ehrenhaft miteinander reden.
Ansonsten bringt es den Kindern nur Stress und keine Vorteile.
tach,
@iha
....das hier
Das WM geht nur wenn die Wohnungen sehr dicht beieinander liegen
spielt nicht die wichtige Rolle wenn die Entfernung dem Kind zu zumuten ist.
...das hier
die Eltern ehrenhaft miteinander reden
jedoch schon.
Ohne Kommunikationsfähigkeit und Respektvollem Umgang der Eltern wird kein Richter ein WM diskutieren.
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Hallo zusammen,
nein ich praktiziere noch kein WM,sondern sammle noch Eure Erfahrungen und Meinungen.
Ende des Monats findet ein Termin beim Psych unseres Sohnes statt,bei dem alles besprochen werden soll.
Da will ich dann gut vorbereitet sein.
In Sachen Kindserziehung sind wir uns größtenteils einig.
Alles Andere geht einen ja nichts mehr an 🙂
tach,
Da will ich dann gut vorbereitet sein.
... die beste Vorbereitung ist m.E. so zu sein wie man ist, wenn dann noch beherzigt wird dem Psych nicht ungefragt seine gesamte Lebensgeschichte und Einstellung zu allem und jedem aufzuzwingen kann man nichts falsch machen denn der "gemeine" Mensch ist ganz in Ordnung 😉
und das hier...
In Sachen Kindserziehung sind wir uns größtenteils einig.
Alles Andere geht einen ja nichts mehr an 🙂
...zeigt das auch Du zu den "gemeinen" gehörst und Dir überhaupt keine Sorgen machen solltest wg. dem Gespräch.
Ich pers. wünsche Dir dazu das beste -
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Servus!
Ohne Kommunikationsfähigkeit und Respektvollem Umgang der Eltern wird kein Richter ein WM diskutieren.
Kleine Korrektur/Ergänzung:
ohne rechtliche Grundlage wird kein Richter in D ein WM diskutieren.
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin.
Ich glaube, hier vermengen sich zwei Themen.
ohne rechtliche Grundlage wird kein Richter in D ein WM diskutieren.
Alles bzgl. rechtlicher Grundlage/ richterlicher Entscheidung basiert auf einem Post des Users "ich-habe-Angst".
Der Owner des Threads ("ds-chapron") befindet sich nach meiner Lesart ja noch in der bilateralen Diskussion mit KM über ein WM, dass vom Psychater des Kindes angeregt wurde. Fernab von richterlichen Entscheidungen dazu.
Über die anfangs angefragten positiven Erfahrungen des WM (und die erforderlichen Voraussetzungen) wurde ja berichtet.
Nun lese ich seine zweite Frage
gibt es hier jemanden,der schlechte Erfahrungen mit dem Wechsemodell gemacht hat und sagt,das geht überhaupt nicht? :gunman: :thumbdown:
schlicht weg so, dass er auf gegenargumente in der Diskussion mit KM zum WM vorbereitet sein will (zB verwirrtes Kind, alles überhaupt nicht planbar, verwirrtes Umfeld :knockout: , usw). Ist das so ds-c? Etwas verwirrend in diesem Zusammenhang (zumind. für mich) waren wohl Deine Emoticons...
Aufgrund meines positiv verlaufenden WM kann ich zu Deiner Frage nichts beitragen. Ich hoffe, aber wenigstens die Diskussion wieder aufs richtige Gleis gesetzt zu haben. Aber ob es hier schlechte Erfahrunge mit WM gibt?
gruss toto
Moin,
ohne rechtliche Grundlage wird kein Richter in D ein WM diskutieren.
das ist der casus knaxus, der oft nicht verstanden wird: Objektiv und nach den aktuellen Erkenntnissen der Psychologie kann man ein Wechselmodell sicher in vielen Fällen als das Optimum für die beteiligten Kinder betrachten. Genauso, wie nach den Erkenntnissen der Wissenschaft sicher vieles für eine vegetarische Ernährung oder den Verzicht auf Alkohol spricht.
In Ermangelung einer gesetzlichen Grundlage kann man ein Elternpaar aber nicht zum Wechselmodell verurteilen; genausowenig wie irgendwen zum Verzicht auf Fleisch oder Alkohol: Weil eben die juristische Basis dafür fehlt. Das ist kein böser Wille der Gerichte, sondern schlicht das Fehlen des gesetzgeberischen Werkzeugs. Insofern braucht ein Gericht das WM so wenig zu "diskutieren" wie das Wetter: Es hat auf beides keinen Einfluss.
Grüssles
Martin
(der nicht dahingehend missverstanden werden möchte, dass er sich für alle Lebensbereiche "gesetzgeberische Werkzeuge" und Einmischung wünschen würde)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Auch auf die Gefahr hin, diesen Thread ausufern zu lassen, kann ich das hier nicht unwidersprochen lassen:
In Ermangelung einer gesetzlichen Grundlage kann man ein Elternpaar aber nicht zum Wechselmodell verurteilen;
Das ist ein klassischer Zirkelschluss!
Der Gesetzgeber spricht lediglich vom "Umgangsrecht", nirgendwo ist jedoch die Dauer und Häufigkeit festgelegt (wie z.B. in Frankreich).
Ein Richter kann dabei aus der vollen Bandbreite von z.B. 4 Tagen bis zum Wechselmodell schöpfen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat ds-chapron sogar eine Empfehlung des Psychologen für das WM - ein Richter könnte also durchaus ein solches beschließen - einer expliziten gesetzlichen Regelung bedarf es dabei nicht notwendigerweise.
Das deutsche Familiengerichte diese Möglichkeit nicht nutzen, liegt daher nicht (nur) am Fehlen einer gesetzlichen Grundlage, sondern am gesamtgesellschaftlich situiertem teutschen Mutterrstatus.
Eine baldige mögliche Gesetzesänderung bezüglich des WM ist in Deutschland völlig illusorisch, daher sollte mann doch wenigstens im Rahmen der geltenden Rechtslage versuchen, dies wenigstens ansatzweise zu erstreiten.
Guten Morgen.
klares Ja,wenn KM und KV an einem Strang ziehen "können-wollen"
Ja, das lese ich auch aus den Beiträgen hier im Forum heraus und ist auch meine - noch begrenzte - Erfahrung aus dem praktizierten WM! Sollte es negative Erfahrungen mit dem WM bzgl der Auswirkungen auf die Kinder geben, wäre ich auch mal gespannt.
Neben einem (gehörigen) Mindestmaß an Kommunikation zw den ET vielleicht noch ein paar organisatorische Rahmenbedingungen:
- räumliche Nähe, gerade bei Schulkindern muss die Schule von beiden Wohnungen zu erreichen sein
- Geld, da WM in Summe teurer ist als die normale Regelung (letztendlich wird es alles doppelt geben müssen) und ein ET (das ursprüngliche BetreuungsET) wird auf Unterhalt verzichten müssen (und die wollen oder "gekauft" werden müssen)
Und Flexibiltät beider ET ist sicherlich auch nicht das verkehrteste.
Gerne Ergänzungen....
Gruß toto
Hallo,
für ein WM reicht es schon aus, dass die Eltern sich die Termine der Kinder mitteilen und sich nicht gegenseitig ausspielen lassen. Aber auch hier gewöhnen sich die Kinder sehr schnell an Spielregeln und Eigenheiten der beiden Elternteile.
Nur diese beiden Dinge der Beziehung der Eltern sind wirklich wichtig. Alles andere macht ein WM nur einfacher.
Aber das soziale Umfeld der Kinder muss erhalten bleiben und gelebt werden, Beziehung zu Freunden, u.U. Großeltern, Hobbys.
Wenn Kinder sich intenisv mit einem Hobby beschäftigen ist ein WM unter Umständen nicht mehr lebbar.
Ich würde gerne intensiver diskutieren. Allerdings muss der Begriff Wechselmodell erst genau definiert werden. Ist ein Wechselmodell alleine von der gleichen Aufteilung der Betreuungszeit an den Werktagen abhängig? Ist die Betreuung von Montag bis Donnerstag von 12:00 bis 20:00 bereits ein Wechselmodell? Oder ist die Betreuungszeit von 50% innerhalb eines Jahres ein Wechselmodell auch wenn jedes Elternteil das Kind jeweils ein halbes Jahr bei sich hat? Also die ganzen Schulferien, Feiertage, Brückentage....? Ist ein WM wenn ein Lehrer die Kinder tagsüber bei sich hat und ihnen beim lernen unterstützt und abends die Kinder wieder zur Mutter bringt, die ihrem Job nachging? Der Lehrer hat in diesem Fall Nachilfe geben können oder die Arbeiten seiner Schüler korrigieren können welches er jezt nachholen muss wenn die Kinder bei der Mutter sind. Die Mutter hatte nicht nur eine kostenlose Betreuung der Kinder sie hat auch noch Einkommen erzielt und Rentenbeiträge gezahlt. Ich finde auch so eine Lösung sehr gut und kann auch dies durchaus als WM ansehen. Ist es ein WM wenn ein Elterteil die Kinder in einer von 2 Wochen nimmt und diese dann in einen Hort oder den Eltern?
Wichtig ist wer das WM definiert!!
Ein FamG tut sich schwer ohne Grundlage eine Entscheidung zutreffen. Zuerst muss das WM genau und überprüfbar definiert werden. Nur dann wird es möglich sein ein Urteil zu einem WM zu erhalten. Wenn es dennoch Urteile zu einem WM gibt so wird das FamG von der Befähigung desjenigen Elternteils der das WM zugesprochen erhält überzeugt sein. Dieser Elternteil hätte ebenso das ABR erhalten. Ich weiß eine gewagte Aussage, ohne wissenschaftlichen Hintergund, aber meine Meinung.
Die wenigsten Arbeitnehmer werden die Möglichkeit haben eine wirklich hälftige Betreuung der Kinder zu übernehmen ohne seine Vollzeitanstellung zu reduzieren. Und jetzt bekommt das Thema Geld eine enorme Bedeutung. Eine Reduktion des Einkommes reduziert ja auch die Rente. Aber mit einem geringeren Einkommen sind auch die Anschaffungen für die Kinder schwieriger. Und je näher eine intakte Familie am Existenzminimum lebt desto unwahrscheinlicher ist ein WM nach der Trennung. Also kann ein WM nur entschieden werden wenn auch das Familieneinkommen berücksichtigt wird. Andernfalls werden Verhältnisse geschaffen, die der Staat unterstützen muss.
Also ein WM hängt von sehr vielen Faktoren ab. Deswegen, so meine ich, hat man eben außergerichtlich jede Möglichkeit zu einer Einigung, selbst dazu, dass ein Elternteil komplett auf Kindes- und anderen Unterhalt verzichtet und der andere sein Kind nicht sehen möchte.
Eine Trennung sollte immer mit einer Mediation verbunden sein wenn das FamG diese nicht anordnet dann muss sie diese selbst übernehmen. Nur die Eltern selbst können die geignetste Lösungen finden.
Pro WM:
Eltern haben ihr Eltern maximal und zu gleichen Teilen
Erziehung wird von beiden Eltern getragen und lastet nicht nur auf einem Elternteil
Kinder haben Kontakt mit der weiblichen und männlichen Welt
Kinder haben realen Bezug zu ihren Eltern
Kind kann frei und unbeeinflusst über den Umgang zu den Eltern entscheiden
Eltern haben Freizeit für sich
Freizeit beider Elternteile ist gleichwertig
beide Eltern sind erwerbstätig
beide Eltern begründen ihren Selbstwert nicht nur durch Kindererziehung oder Berufstätigkeit
Altersvorsorge wird von beiden Elternteilen ausreichend getroffen
Wertschöpfung kann erreicht werden
beide Eltern tragen zur Wertschöpfung bei
Anerkennung für Eltern hat mehrere Standbeine
Contra WM:
möglicher Loyalitätskonflikt bei uneinsichtigen Eltern
ausgeprägte und stark einschränkende Hobbys der Kinder sind nicht möglich
starke Fixierung des Kindes auf ein Elternteil
grundlegend unterschiedliche Erziehungsstile
das mal auf die schnelle
Grüße
Hallo,
hier scheinen ja einige Erfahrungen mit dem Wechselmodell vorhanden zu sein, daher bekomme ich vielleicht ein paar brauchbare Antworten. Wie regelt ihr das mit den Kosten fürs Kind? Der Normalfall sieht bekanntermaßen so aus, dass KV Kindesunterhalt zahlt und KM betreut. Bis auf Sonderbedarf ist damit alles abgegolten. Wenn man nun das Wechselmodell (50:50) fährt fließt kein Geld mehr von KV -> KM, jeder zahlt seine Kosten und bestimmte Positionen wie Büchergeld, Musikschule etc. teilt man sich. Soweit ist mir das klar.
Wie aber regelt man Dinge wie den Kauf von Kleidung fürs Kind? Monatlicher Kassensturz und dann hälftige Teilung? Teilung nach dem Verhältnis der Einkommen? Jeder zahlt, was in seiner Zeit anfällt? :question: Wie macht ihr das?
Gruß Areon
Hallo Areon,
es wäre schön gewesen, wenn Du ein eigenes Thema aufgemacht hättest, dann wäre das Topic des TO nicht zerpflückt worden. Aber vielleicht kann ja ein Admin den Thread teilen.
Zu Deiner Frage: Wie das ganze WM müsst ihr Eltern gemeinsam eine Lösung finden. Einfach ist: Jedes ET zahlt die Kosten, die während seiner Betreuungszeit anfallen. Darunter müssten eigentl auch die Klamotten fallen: Jeder muss für das Kind ja nur die Hälfte der Klamotten kaufen, die ein "normal betreutes" Kind braucht. Alle Sachen die nicht direkt zu rechenbar sind (zB KigaKosten) werden hälftig aufgeteilt. Ob es dann zwei paar Gummistiefel od Zwei Regenoutfits braucht, hängt sicherlich ein wenig von Euren Fähigkeiten ab, immer einen grossen Koffer mitzugeben.
Nicht unüblich ist sicherlich auch die "Quotelung": Dabei werden die Kosten ensprechend dem Verhältnis der Einkommen aufgeteilt. Ob sich das auf alle Kosten bezieht, oder nur auf die nicht direkt zu bezahlenden Kosten, ist wieder Verhandlungssache.
Nicht ganz untypisch ist vielleicht auch, dass sich der KV das WM erkauft, indem er - wenn er es sich erlauben kann - den Grossteil der Kosten trägt.
Du siehst, vieles ist möglich.
Wenn Du als Art Umfrage praktische Erfahrunen willst, hier meine Regelung: Da ich deutlich mehr verdiene als Ex, zahle ich fast alles für das Kind. Dafür bekomme ich aber auch das Kindergeld. Nur die Urlaube und Freizeitbeschäftigungen, die KM mit Kind unternimmt, zahlt sie selbst.
ich weiss, sehr grosszügig 😉
Hoffe, das hilft Dr, Gruß toto
Hallo,
hier gebe ich Toto uneingeschränkt Recht:
Zu Deiner Frage: Wie das ganze WM müsst ihr Eltern gemeinsam eine Lösung finden.
aber hier muss ich meinem Ärger jetzt mal Luft machen.
ich kann sowas nicht mehr hören.
Nicht ganz untypisch ist vielleicht auch, dass sich der KV das WM erkauft, indem er - wenn er es sich erlauben kann - den Grossteil der Kosten trägt.
Kinder kosten Zeit und Geld, immer. Wer das nicht möchte sollte keine Kinder haben.
Diese, in meinen Augen wirklich dumme Aussage, soll kein WM führen sondern seinen KU bezahlen. Es geht um die Kinder. Kinder lieben und brauchen ihre Eltern. Es ist keinem und am wenigsten den Kindern gedient ein Eltenteil finanziell so an den Rand zu drücken, dass dieser den Kindern nichts mehr bieten kann.
Ich finde es schön wenn die Kinder freudig erzählen wenn sie mit ihrer Mum Spaß am Spiel hatten welches ich ihnen geschenkt habe oder wenn sie von einem Ausflug erzählen oder vom Sport. Das ist schön und tut allen gut. Ich für mein Teil möchte mein Geld lieber in so etwas investieren als irgendeinem Anwalt oder Richtern in die Hand zu drücken.
Und Toto weiß das nur zu gut. Wenn Toto also so etwas schreibt, dann schreibt er bestenfalls unüberlegt oder er verfolgt seine Ziele. Ich rate bei solchen Leuten zur Vorsicht.
Es gehört viel mehr Liebe dazu, seinem Gegner zu helfen und viel mehr Überlegungen und Anstrengung selbst eine saubere Lösung im Umgang und Unterhalt zu finden als sich diese Entscheidung von Anwälten und Gerichten abnehmen zu lassen und dafür TEUER zu BEZAHLEN.
Ich sehe dies als kaufen an.
Warum zum Teufel hängt ihr euch alle an Tebellen auf, die andere, Fremde, die eure Situation gar nicht kennen erstellt haben? Findet für euch gemeinsam eigene Lösungen und sichert diese durch juristischen Beistand ab.
Die DDT soll den Bedarf der Kinder feststellen und ist umstritten. Ist für Gerichte aber Grundlage zur Unterhaltsfeststellung. Allerdings können sich Eltern im Einvernehmen auf alles einigen und kein Gericht wird von sich aus tätig werden.
Deshalb ist erstes Ziel eine einvernehmliche Lösung. Da hilft es sich selbst eine Aufstellung über die Kosten der Kinder zu machen und zu klären wer welche Kosten trägt. Diese Aufstellung sollte regelmäßig überrollt werden. Aber auch das kann man sich sparen wenn man etwas großzügiger ist und sich nicht immer übervorteilt fühlt.
Ich zum Beispiel trage die Fixkosten bis auf die, die Ex unbedingt selbst tragen möchte und erhalte dafür auch regelmäßig Vorwürfe. Es ist wirklich einfacher nach einer Tabelle zu zahlen.
Niemand erhebt den Anspruch, dass bei einem WM die Kosten immer gerecht aufgeteilt werden müssen!! Sie werden möglichst gerecht aufgeteilt zum Vorteil aller. Und dann klappt das auch.
Nichts für ungut.
Gruß
sorry Loge, auch nach zweimaligen Lesen Deines Posts verstehe ich ihn nicht. :question: :question:
Ich lese nur, dass da ein irgendwie gearteter Vorwurf gegen mich Drin steckt, deshalb möchte ich meine vorherigen Post ein wenig erläutern - vielleicht hilft es dir und anderen zu verstehen, was ich meinte.
Ich habe versucht in meinem Post an Areon verschiedene Wege des WM aufzuzeigen - danach hatte er gefragt. und einer davon ist (typisch, weil mE häufig vorkommend), dass KV eben mehr als eine "gerechte" Kostentragung übernimmt, um KM das WM schmackhaft zu machen. Dies habe ich - vielleicht ein wenig flapsig - als "WM erkaufen" bezeichnet. Eine Formulierung, wie ich sie schon häufiger hier im Forum gelesen habe. Von Anwälten und Gerichtsverfahren habe ich gar nichts geschrieben, weil es a) überhaupt nicht meine Einstellung ist und b) beim WM nichts bringt...
Ist das "Kaufen" eines WM verwerflich? Ich denke nicht, denn wenn ein ET (hier KV) es sich finanziell leisten kann, warum dann nicht auf diesem Weg vermeiden, dass das andere ET (typischerweise die KM) ihn zum reinen UmgangsET macht. Im Fokus des Interesses steht natürlich der innige Wunsch des einen ET (hier KV) sein Kind möglichst eng begleiten zu können - also Liebe zum Kind. Und wo dabei ein ET an den Rande des finanziell mögliche gedrängt wird, erschließt sich mir nicht.
Gruß toto
Achja, klar ist, dass wenn es einen rechtlichen Anspruch auf ein WM geben würde, dann bräuchte niemand es sich zu "erkaufen" - aber das ist nicht die Realität, leider!
Hallo Toto,
sorry Loge, auch nach zweimaligen Lesen Deines Posts verstehe ich ihn nicht.
Na, dann sind wir damit ja schon mal zu zweit, ich hab's nämlich auch nicht verstanden, was Loge hier gemeint hat. Und diese Aussage von dir ...
Nicht ganz untypisch ist vielleicht auch, dass sich der KV das WM erkauft, indem er - wenn er es sich erlauben kann - den Grossteil der Kosten trägt.
... habe ich bereits beim ersten Lesen genau so verstanden, wie du es gerade noch mal ausführlicher erklärt hast. In der Extremform lautet dieses "Wechselmodell erkaufen" übrigens: Madame bekommt trotz Wechselmodell weiterhin den vollen Unterhalt - alles schon mal dagewesen ;-(
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Loge
Ich habe dein Post nun 5mal gelesen, meinst du mit erkaufen, bestechen?
Anwälte oder Richter bestechen?
So verstehe ich das was du geschrieben hast( nach vielen anderen möglichen Richtungen, die ich in Erwägung gezogen habe).
Das meinte Toto ganz sicher nicht.
Seine ausführliche Erklärung dazu hat er abgegeben, wäre nett wenn du dich dazu äussern würdest.
Ansonsten bin ich Nr.4
Gruss Wedi
