[...] gemeinsam wirklich bereit seid für England, [...] wenn du willst, findest du einen Weg jedes WE zu deiner Frau und / oder zu deinen Kindern zu kommen.
Also, das sehe ich anders: Es ist ein Risiko gemeinsam nach Englend zu gehen, aber es ist genauso ein Risiko sich räumlich zu trennen. Letzeres erzwingt allerdings, daß ich mich nicht in alte bequeme Gewohnheiten flüchte. Wie das mit dem sehen der Kinder dann werden soll, ist mir allerdings ein Rätsel. Ein Flug (Hin/Rück) kostet ca. 140€ und das kann ich nicht jedes WE stemmen, das wären ja 560€ im Monat, dazu kommt noch der reguläre Unterhalt für die Kinder (ich glaube so 500€, bislnag habe ich da noch keine Ahnung). Dann muß ich eine Wohung bezahlen, Versicherungen, ab und zu etwas essen, ich befürchte, das ist nicht zu schaffen 🙁
Also, wenn ich alleine nach England gehe, dann werde ich wohl vom Vater zum Erzeuger wechseln.
[ Wer hat denn diese schwachsinnigen Zensuren definiert??? Das nervt! Also, das heißt: Er2euger ]
[Editiert am 27/4/2005 von Fragender]
Hallo Fragender, bin in einer ähnlichen Situation. Wie alt sind Deine Kinder? Besteht eine feste Bindung der Kinder an Dich? Ich weiß für mich nicht, wenn ich gehen würde( meine "zukünftige EX" möchte eine räumliche Trennung), wie ich den Kindern ein guter Papa sein sollte, mit Alltag und allem drum und dran,Gruß Perry
Hallo Perry,
meine Kinder sind sechs und acht. Was meinst Du mit 'ähnlicher Situation'?
Eine in Dein Leben getretene Liebe? Einen bevorstehenden Umzug ins Ausland? Ein fehlendes Vatervorbild? Meine innere Zerissenheit? Vielleicht solltest Du einen eigenen Strang aufmachen?
Hallo Fragender, also zu den verschiedenen Strängen:
Sexualität,erst die Zurückweisungen ( zwei Jahre ohne), dann die Suche nach Bestätigung durch eine neue Partnerin und die Frage,ob es moralisch verwerflich ist, sich gute Momente ( nicht nur den *****) mit einer aufgeschlosseneren Frau zu ermöglichen, wenn die "eigene" das nicht mehr will/ kann.
Kinder: Inwieweit vernachlässige ich meine Pflicht als Vater, wenn ich gehen würde -( ich will übrigends nicht), da ich dann u.a. keinen Alltag mehr mit den Kindern hätte? Was geht unwiederbringlich kaputt, wenn ich meine Koffer packe und " lohnt "sich das?
Hallo Fragender, habe jetzt bei genauem lesen verstanden, was Du mit einem eigenen Strang gemeint hast. Sorry. Perry
Hallo,
klar an die Kinder denken, aber auch mal an sich selber, den wenn es euch auf Dauer nicht gut geht merken es die Kinder auch oder glaubt Ihr die finden es toll in einem Umfeld aufzuwachsen in dem es ständig Spannungen gibt. Ich glaube dann ist eine Trennung sinnvoller und nach überwundener Trennungsphase einen Vater haben der glücklich ist ob mit Partnerin oder ohne.
Die Energie die ihr dann entwickelt die werden auch die Kinder wahrnehmen.
Gruß Thomas :thumbup:
Das Leben ist eine Verkettung von Augenblicken, versucht die Schönen zu bewahren !
Hi Fragender,
Also, das sehe ich anders: Es ist ein Risiko gemeinsam nach Englend zu gehen, aber es ist genauso ein Risiko sich räumlich zu trennen.
Ja, seh ich genau so. DU musst dir darüber im Klaren sein, welches Risiko du eingehst... 🙁
Letzeres erzwingt allerdings, daß ich mich nicht in alte bequeme Gewohnheiten flüchte.
Was ich für meinen Teil als wichtigsten Schritt erachten würde (sorry... ich seh es halt so). Denn die bequeme alte Gewohnheit hat dich in die jetzige Situation geführt und wenn du nichts änderst, wird dich dein Weg immer wieder in ähnliche Situationen bringen (das Leben bringt uns manchmal auf grausame Art und Weise bei, dass wir genauer in uns schauen müssen).
Wie das mit dem Sehen der Kinder dann werden soll, ist mir allerdings ein Rätsel. Ein Flug (Hin/Rück) kostet ca. 140€ und das kann ich nicht jedes WE stemmen, das wären ja 560€ im Monat, dazu kommt noch der reguläre Unterhalt für die Kinder (ich glaube so 500€, bislnag habe ich da noch keine Ahnung). Dann muß ich eine Wohung bezahlen, Versicherungen, ab und zu etwas essen, ich befürchte, das ist nicht zu schaffen 🙁
Du MUSST das einfach schaffen, auch wenn du es dir jetzt noch nicht vorstellen kannst, aber wenn du dich für England alleine entscheidest, solltest du die 280,00 Euro im Monat (bei zwei WEs im Monat) schon hinbekommen. Vielleicht lässt ja auch die KM mit sich reden und nimmt die Kosten für die restlichen zwei WE-Flüge auf sich, damit EURE Kinder jedes WE ihren Vater sehen können.
Mach dir klar, dass für mich keine deiner "Ausreden" gelten, wenns um den Kontakt zu deinen Kindern geht (sorry, da hab ich eine ganz klare, harte Linie... :note: ), denn Kinder haben es verdient, dass sich BEIDE ELTERN um sie kümmern. Punkt. :exclam:
Also, wenn ich alleine nach England gehe, dann werde ich wohl vom Vater zum Er2euger wechseln.
Wenn du dir das einreden möchtest, bitte, rechne aber dann nicht mit meiner Unterstützung. :exclam: :thumbdown:
Wie viele Väter geben (leider nur) alle zwei Wochen Massen von Euros aus, nur damit sie ihre Kinder bei sich haben dürfen? Lass mich dir ein Beispiel nennen:
Eine Freundin zog nach der Scheidung zu ihrem Neuen (ca. 600 km entfernt), selbstverständlich MIT den Kindern. :exclam:
Der Vater kam anfangs zu ihr um die Kids zu besuchen. Fahrtkosten hat sie keine übernommen. Also ist der Vater jedes zweite WE mit seinem Auto hingefahren, dann hat er die Kids abgeholt, macht vier Fahrten pro WE (=2.400 km).
Die Spritkosten (Super Bleifrei berechnet mit 1,02 Euro/Liter) sind für ihn: 600 km, der Wagen verbraucht pro 100 km 10,7 l Sprit. Das sind einfach 65,48 Euro pro Fahrt, das Ganze pro Wochenende vier Mal sind 261,94. Zwei WEs im Monat macht 523,87 und da ist noch nicht die normale Abnutzung des Fahrzeuges mit eingerechnet.
Weißt du, was dieser Vater gemacht hat? Er hat sich die Termine fürs WE von der KM für ein halbes Jahr im voraus bestätigen lassen (das ging/geht, denn die beiden kommen immer noch gut miteinander aus) und hat sich Billigflüge reservieren lassen und siehe da, seine Kosten reduzierten sich enorm.
Als die Kids älter wurden, konnten sie selbst mit Zug und Flieger zum Vater fahren, was sie auch heute noch regelmäßig tun. Den Kids gefällt das nicht immer, aber im Großen und Ganzen sind sie glücklich mit Papa die WEs verbringen zu können.
Also erzähl mir nicht, dass du das nicht auch hinbekommen könntest... :hallucine: 🙂 😉 🙂 🙂 🙂 ok?
Deine Kinder könnten heute schon mit Betreuern zu dir fliegen, das sind schließlich keine stundenlangen Flüge...
Herzliche Grüße
Wolfsfrau
Moin,
warum nur zum Henker wird bei einem realen Problem erst generalisiert:
"Wie viele Väter geben (leider nur) alle zwei Wochen Massen von Euros aus, nur damit sie ihre Kinder bei sich haben dürfen? Lass mich dir ein Beispiel nennen:"
möglichst noch mit Abwertung eines ganzen Geschlechtes, und dann noch ein Beispiel hinterhergeschoben? Es wird keine Lösung so zustandekommen.
Gruß, Xe
Xe, deine Kritik an dieser Stelle verstehe ich nicht ganz.
Ich sehe das ähnlich wie Wolfsfrau und habe so ein bisschen das Gefühl, dass Fragender momentan in einem Loch steht, aus dem er keinen Ausweg sieht. Das typische Schwarz-Weiss-Denken in einer solchen Situation.
Oder ausgedeutsch: wenn ich weggehe, gibt es keine Möglichkeit mehr meine Kinder zu sehen. Natürlich wird es die geben, Wolfsfrau hat unterschiedliche Lösungsansätze gegeben. Aber es gibt eben auch Situationen - und in einer solchen befindet sich Fragender (unterstelle ich jetzt einfach mal) - in denen man nicht fähig ist, über solche Lösungsansätze auch nur ansatzweise nachzudenken.
Zwischen "wir bleiben zusammen" und "alles ist verloren" gibt es in diesen Situationen keinen Raum für die vielfältigen anderen Möglichkeiten, die dazwischen liegen.
Gruß AJA
Hallo Xe,
warum nur zum Henker wird bei einem realen Problem erst generalisiert:
"Wie viele Väter geben (leider nur) alle zwei Wochen Massen von Euros aus, nur damit sie ihre Kinder bei sich haben dürfen? Lass mich dir ein Beispiel nennen:"
weil es nun mal einen großen Haufen Väter gibt, der sich ins Auto schwingt, um seine Kinder sehen zu können. Deshalb habe ich generalisiert... und dann ein konkretes Beispiel dran gehängt... um Fragendem zu zeigen, dass er bei einer Entscheidung gegen seine Ehe nicht zwangsläufig seine Kinder verlieren muss.
möglichst noch mit Abwertung eines ganzen Geschlechtes, und dann noch ein Beispiel hinterhergeschoben? Es wird keine Lösung so zustandekommen.
Hmmm, ich hab mich anscheinend nicht klar ausgedrückt, denn mein Beispiel sollte Fragenden zum Nachdenken anregen und Lösungsansätze geben.
Wo liest du denn eine Abwertung eines ganzen Geschlechtes?
Hmmm, ok, meine Meinung ist schon, dass sich auch Mütter mal in Bewegung setzen könnten und mindestens die hälftigen Umgangskosten für die Umgangstage ihrer Kinder übernehmen sollten. Und bevor du jetzt über mich herfällst... ich habe 15 Jahre lang die kompletten Umgangskosten (Sprit, Zug- oder Flugticket) für meinen Sohn bezahlt, die Organisation des Umgangs zwischen seinem Vater und ihm forciert und nie den Unterhalt für meinen Sohn erhalten, der ihm zugestanden hätte.
Oder meinst du, dass ich Umgangseltern abwerte, weil sie ihre Kinder besuchen wollen... auch da musst du mich missverstanden haben, denn mein Meinung steht in diesem Punkt klar und fest: Kinder brauchen BEIDE Eltern, egal ob sie nun ein Paar sind, oder nicht.
Sag mir doch bitte, wie du welche Aussage verstanden hast, denn da hab ich mich anscheinend nicht klar genug ausgedrückt.
Herzliche Grüße
Wolfsfrau
Also, ich habe Wolfsfrau schon richtig verstanden. Wie tief mein 'Loch' ist kann ich noch nicht absehen, aber daß ich meine Kinder genre weitersehen möchte, auch wenn die Ehe zuende ist, klar. Ob jedes WE aus England weiß ich nicht, aber 2x im MOnat sollte schon drin sein, das wird schon irgendwie zu schaffen sein. Ist vielelicht auch ganz gut, weil mich das daran hindert mich zu sehr hängen zu lassen.
Es gibt außerdem etwas neues zu berichten: Meine Anfrage, ob ich wieder zuhause einziehen könnte hat meine Frau abgelehnt. Sie würde sich momentan damit nicht wohl fühlen. Auch wird sie definitiv nicht mit nach England kommen, da sie dann hier alles aufgeben müßte und wenns dann nicht klappt in einem fremden Land ohne Freundinnen, ohne Job (sie ist hier Lehrerin und könnte Sonderurlaub beantragen) und ohne alles dastände. Dieses Risiko ist ihr zu hoch, dazu hat sie nicht mehr genug Vertrauen zu mir mich (bzw. in uns).
Wenn ich wirklich an einem Neuaufbau der Beziehung interessiert sei, dann könnte das ihrer Meinung nach auch vorher, während und nach dem Auslandsaufenthalt passieren. Sie meinte, sie könnte dann ja in den Schulferien mit den Kindern immer zu mir kommen. Eigentlich klingt das ganz gut, ich fürchte allerdings, daß mir die zwei Jahre (jetzt noch vier Monate und dann 1.5 Jahre England) etwas lang sind um in eine ungewisse Beziehungszukunft zu schauen *seuftz*
Hi Fragender,
ich hatte mir schon mal vor ein paar Wochen dein Topic angeguckt und mir sind deine vielen Selbstvorwürfe aufgefallen.
Jetzt sehe ich mich in manchen Dingen bei Dir wieder (Willkommen im Club Europa, oder sollte ich Europapa, sagen?).
Also, ich will Dir ja nicht alle Illusionen nehmen. Aber eigentlich ist das nicht wirklich toll.
Du sagst, dass es vielleicht ganz gut ist, wenn Du wenig Zeit hast und Dich nicht hängen lassen kannst.
Hey man! Du wirst einen zierlichen Haushalt mit einer nocht zierlicheren Einrichtung haben, kaum Zeit in der Woche, weil schaffen angesagt ist, zwei Wochenenden nur auf Achse sein, an deinen Kindern nur 'vorbeischauen' können, und an den anderen zwei deinen Kram erldigt bekommen.
Fraglich ist nur, wann Du Zeit für Dich hast. Da ist nämlich noch ein ganzer Berg Schrott aus der Vergangenheit. Und jedes zweite Wochenende kommt neuer hinzu.
Also, wenn Du nicht einen guten Grund hast, zu gehen und einen weiteren, an einem anderen Ort anzukommen (nein ich meine nicht eine Andere, sondern etwas Andersals deine Heimat), dann wirst Du mindestens ein Problem haben. Ich hatte, Gott sei Dank, beides.
Stell Dir das alles nicht so einfach vor und pass auf Deinen Weg auf,
Take care,
Michael
Also erst mal WEISNICH! Klar gibt es supergrottenschlechtemiese Erfahrungen, aber die muss man nicht gleich eins zu eins auf einen anderen Menschen übertragen!
Und dann Fragender: ich kann deine Frau in gewisser Weise verstehen. Für sie wäre das natürlich ein momentan nicht einschätzbares Risiko, einfach alles liegen und stehen zu lassen, um mit dir in ein anderes Land zu gehen. Von den Kindern mal ganz abgesehen. Ich weiss nicht, ob ich meine Kinder mir nichts, dir nichts, einer solchen unsicheren Situation aussetzen wollte.
Nichts desto trotz sehe ich eine Chance für euch. Das ist natürlich erst mal mit immensen Kosten verbunden. Auch mit einer enormen Kraft, die du vielleicht im Moment noch nicht siehst, wie du sie aufbringen kannst.
Deine Frau hat dir die Tür offen gehalten:
Wenn ich wirklich an einem Neuaufbau der Beziehung interessiert sei, dann könnte das ihrer Meinung nach auch vorher, während und nach dem Auslandsaufenthalt passieren. Sie meinte, sie könnte dann ja in den Schulferien mit den Kindern immer zu mir kommen.
Das kann jetzt böse Hinhaltetaktik mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende sein, oder aber auch die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Im Moment tendiere ich eher zum neuen Anfang, denn ein Besuch während der Schulferien ist ein Entgegenkommen, dass eigentlich nicht zu einer absolut trennungswilligen Frau passt. Vorausgesetzt, sie meint das ernst und sagt das nicht nur so dahin, in der Hoffnung, dich bald los zu sein.
ich fürchte allerdings, daß mir die zwei Jahre (jetzt noch vier Monate und dann 1.5 Jahre England) etwas lang sind um in eine ungewisse Beziehungszukunft zu schauen *seuftz*
Dann frag dich mal, was es dir wert ist. Eine Gewissheit wirst du JETZT nicht bekommen. Wie viel Frist setzt du ihr? Drei Monate? Sechs Monate? Und was machst du dann?
Und wieder das vielzitierte Paar: Trennung nach über 30 Jahren Ehe.....
Noch weiss ich nicht, wie das bei den beiden enden wird. Aber sie haben mehr als 10 Jahre nebeneinander hergelebt, sich dann getrennt und wollen jetzt einen Neuanfang wagen.
Also, mach kein Gezeter wegen zwei Jahren 😎
Nicht bös gemeint 😉
Gruß AJA
Hallo Fragender und Aja,
ich glaube, ich habe mich nicht verständlich genug ausgedrückt.
Es ist einfach so, dass, wenn man immer unterwegs ist, recht wenig Zeit übrigbleibt.
Und für 1,5 Jahre baut man sich auch kein schönes Heim auf.
In der Wirkung hat man wenig Zeit und auch Raum, sich zu regenerieren, um Fortschritte bei sich selbst zu machen. Man bleibt - unterwegs.
Und auch für den Partner hat man definitiv nicht die Ruhe und Zeit um optimal voran zu gehen.
Natürlich sollte alles auf einen Wiederanfang gesetzt werden. Vielleicht aber auch Zu Hause. England macht die Sache nämlich nicht wirklich einfacher.
Egal wie. All the best.
Michael
