mag selber Stereitigkeiten gar nicht und erst recht nicht mit mir eng verbundenen Personen. es ist echt traurig.
kann ich gut verstehen, da ich selbst oft in dieser Situation bin.
Und ich verrate Dir deshalb sehr gerne meine Erkenntnis daraus:
Seit ich diesen Auseinandersetzungen nicht mehr aus dem Weg gehe, sondern "den Stier bei den Hörnern packe" geht es deutlich besser.
Die Streitigkeiten werden weniger und in der Qualität auch nicht mehr so heftig.
Die "Gegenseite" hat nun deutlich mehr Respekt vor mir.
Auch weil ich deutlich die Auswirkungen und damit verbunden die zwangsläufigen Konsequenzen aufgezeigt habe, wenn es bleibt wie es ist.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Seit ich diesen Auseinandersetzungen nicht mehr aus dem Weg gehe, sondern "den Stier bei den Hörnern packe" geht es deutlich besser.
wie geht bei Dir "Stier bei den Hörnern packen"? verbale Abwehr oder auch Offensive?
verbale Abwehr oder auch Offensive?
Beides.
Wenn ich mal wieder der Alleinschuldige für irgendwas sein soll, dann distanziere ich mich ganz klar und notfalls verbal sehr laut und deutlich davon.
Ich erkläre auch, welche Auswirkungen es auf unsere Beziehung hat, wenn wir nicht gemeinsam nach Lösungen für Probleme suchen, sondern nur Schuldige suchen um diesen dann mit Vorwürfen zu überschütten.
Und bedenke bitte, der Schuldige habe ja ich zu sein.
Es kann nicht sein, wenn es in einer Beziehung nur darum geht, wer Chef ist und wer Arbeiter oder "Ober sticht Unter".
In einer Beziehung zu leben heißt für mich "Teamarbeit" und nicht ständiges "Hierarchiegerangel".
Heißt für mich "ich nehme dich so an, wie Du bist" und nicht "ich stänkere Dich solange an, bis ich Dich habe, wo ich Dich sehen will".
Komme ich mit meinen Argumenten überhaupt nicht mehr bei ihr an, dann lasse ich sie einfach stehen und gehe.
Unheimlich anstrengend aber notwendig. Ansonsten geht`s die Beziehung den Bach runter, weil es ja überhaupt keine wäre.
Aber so wird es langsam immer besser.
Und um es deutlich zu sagen, es ist nicht der Alltag bei mir 😉
Aber es kommt halt leider immer noch vor.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin Tigerente,
vor anderen verhält er sich nett zu mir. und ich bin ja auch froh, wenn er dann wenigstens mal nicht streitet, schimpft, etc. und ich komme nicht ständig in die Situation mich wehren zu müssen (verbal oder mit Bauchschmerzen runterschlucken). für andere wirkt das sicherlich oberflächlich betrachtet ziemlich "normal".
genau das ist das Ziel eines Menschen, der ein Problem mit der Selbstreflektion hat. Denn mit diesem Anschein der Normalität gegenüber Dritten gräbt Dein Gatte eine tiefe Grube für Dich: Wenn es in nächster Zeit tatsächlich bei Euch krachen sollte, kann er sich auf einen sozialen Konsens verlassen, der sinngemäss lautet "der arme Mann; er war doch immer so nett zu seiner Frau; wir verstehen überhaupt nicht, warum sie plötzlich so einen Aufstand macht..."
Und damit liegt der Schwarze Peter für eine eventuelle Trennung und all ihre Folgen fein säuberlich vor Deinen Füssen, während er sich in der Rolle des unschuldigen, bedauernswerten, verlassenen Ehemannes sonnen kann. Ich persönlich würde ihm diesen Gefallen nicht tun, nur damit mal kurz Friede-Freude-Eierkuchen gespielt wird; ich würde die Show durchaus auffliegen lassen...
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@Michael
ja, irgendwie ist es immer so, er behauptet etwas und ist grundsätzlich davon überzeugt, dass er Recht hat. auch wenn er dabei noch so sehr lügt. aber er scheint sich eben in der "Chef-Rolle" zu sehen. Widerspruch akzeptiert er gar nicht und damit meine ich erstmal nur, wenn ich etwas richtig stellen möchte. mit Erklärungsansätzen bin noch nicht so weit bei ihm gekommen, da er ja auch nicht wirklich zuhört, bzw. sieht er sowas schon wieder als Kritik und er weißt es gleich im Ansatz von sich, hört also wieder nicht zu oder beginnt den nächsten Streit. nicht zuhören ist sowieso so ein Problem bei ihm. alles, was ihn nicht interessiert, hört er nicht. das ist auch so ein Thema. wird er dann von woanders z.B. wg. der Kinder angesprochen, weiß er wieder angeblich von nichts und behauptet auch noch, ich hätte ihm nichts gesagt. ich findes das ein Frechheit, wenn ich ehrlich bin.
Denn mit diesem Anschein der Normalität gegenüber Dritten gräbt Dein Gatte eine tiefe Grube für Dich: Wenn es in nächster Zeit tatsächlich bei Euch krachen sollte, kann er sich auf einen sozialen Konsens verlassen, der sinngemäss lautet "der arme Mann; er war doch immer so nett zu seiner Frau; wir verstehen überhaupt nicht, warum sie plötzlich so einen Aufstand macht..."
Und damit liegt der Schwarze Peter für eine eventuelle Trennung und all ihre Folgen fein säuberlich vor Deinen Füssen, während er sich in der Rolle des unschuldigen, bedauernswerten, verlassenen Ehemannes sonnen kann.
ohweh, das nimmt mir echt den Mut. hört sich an, als wolle er mich dann erst recht fertig machen. da bin ich nur ganz froh, dass ich schon teilweise vor Jahren bei Ärzten die Situation geschildert habe. wenn es hier also hart auf hart kommen sollte, kann ich mich da evtl. auch auf Aussagen von entsprechenden Ärtzen stützen?
Servus Tigerenten,
wenn es hier also hart auf hart kommen sollte, kann ich mich da evtl. auch auf Aussagen von entsprechenden Ärtzen stützen?
Ich wüßte jetzt nicht, welche Situationen Du hier ansprechen willst?
Das Problem wird sein, dass bei einer evtl. Trennung nach außen bisher alles völlig normal und somit ok gewirkt hat.
Du wirst somit erst mal ein stückweit ein Glaubwürdigkeitsproblem haben, wenn Du versuchst, Deine bisherige Sicht der Dinge darzulegen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin Tigerente,
da bin ich nur ganz froh, dass ich schon teilweise vor Jahren bei Ärzten die Situation geschildert habe. wenn es hier also hart auf hart kommen sollte, kann ich mich da evtl. auch auf Aussagen von entsprechenden Ärtzen stützen?
was soll das bringen? Es geht hier nicht um Juristerei, sondern um moralische Bewertungen aufgrund der besseren Show. Willst Du sämtliche Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn, Bekannte und Arbeitskollegen zu irgendwelchen Ärzten schleppen, damit die Docs denen mal erzählen, was für ein schlimmer Finger Dein Gatte ist?
Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern - aber Du kannst aufhören, das Spiel von der "happy family" zu spielen, nur damit Dein Mann mal ein bisschen nett zu Dir ist.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo Tigerente,
Du hast zwei Möglichkeiten, wenn man mal davon ausgeht, dass eine solche Kiste nie reibungslos ausgeht:
1) Du erträgtst dauerhaft weiter die kranke Art Deines Mannes. Dann bist Du in 20 Jahren vermutlich noch so weit wie jetzt, wenn Du ihn nicht vorher im Affekt mit der Bratpfanne.....
2) Du trennst Dich, lässt das arme Opfer Opfer sein und erträgst vorübergehend das Unverständnis der Anderen. Irgendwann legt sich das, weil sie nämlich dann irgendwann an der Soap "Tigerente wird zum reißenden Tiger" kein Interesse mehr haben.
Jeglicher Versuch der Rechtfertigung wird Dir sowieso in irgendeiner Form schlecht ausgelegt werden. Bei solchen Menschen glaubt man nur an das "wahre Gesicht", wenn man es selbst kennengelernt hat. Solche Freaks kenne ich auch. Und da muss man eben jeden seine eigenen Erfahrungen machen lassen, so wie die Kinder eben erst glauben, dass der Herd heiß ist, wenn sie mal drangepatscht haben.
Wenn Du sowieso seelischen Druck ertragen musst, dann such Dir doch aber den aus, der langfristig ein Ende haben wird.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Tigerente,
verabschiede dich vom Gedanken deine Entscheidung rechtfertigen zu müssen. Deine Entscheidung ist deine Entscheidung und die lebst du - fertig. Du musst sie nur erst für dich selber sicher finden.
Es wird kein zuckerschlecken wenn du dich trennst, aber das hast du jetzt auch nicht.
Versuche nicht dreckige Wäsche zu waschen, du musst nicht beweisen wer hier "Schuld" hat. Ihr trennt euch und fertig. Das werden manche nicht verstehen, was solls?
Du kannst einen erwachsenen Mann nicht ändern, wenn du also mit ihm nicht leben kannst dann trenn dich. Trotzdem bleibt er Teil deines Lebens wegen der Kinder.
Die schwierige Übung ist dann, trotz Trennung, mit ihm vernünftig umzugehen, eben wegen eurer gemeinsamen Kinder.
Ansonsten kannst du nur bei ihm bleiben und versuchen damit klarzukommen. Die Frage ist nur ob du das noch kannst?
LG
Nadda
Hallo Tiger,
nach all den guten Kommentaren ist es schwer noch etwas zu sagen.
Anscheinend hast du einen Weg gefunden mit den Schwächen deines Mannes umgehen zu können. Anders ist es für mich nicht zu erklären dass du dies doch sehr lange ertragen hast. Meine Hochachtung. Ich bin versucht zu sagen, dass gerade weil du einen Weg gefunden hast mit ihm umzugehen, du diesen Weg weiter gehen könntest. Wie dein Mann mit dir umgeht liegt nicht nur an ihm. Oft sind es eigene Verhaltensweisen, die den anderen animieren.
Aber mit Demütigungen, Aggressionen, gewaltätigen Übergriffen und Manipulation werden Grenzen überschritten und diesem Verhalten muss entschieden entgegen getreten werden.
Wie du schreibst stellst du an dem Verhalten deines Mannes Veränderungen fest. Du selbst stellst Regeln auf und ziehst ihn in die Arbeit mit den Kindern mit ein und er macht mit. Mag sein, dass ich diesem Detail zuviel Beachtung schenke.
Wenn du sicher die Trennung möchtest solltest du nicht aus Angst davor zurückschrecken. Sich unglücklich in eine Beziehung zu zwängen macht sicherlich krank.
Mach deinem Mann unmissverständlich klar, dass er sich mit der Trennung auseinanderzusetzen hat und du dich mit ihm gerne gemeinsam im Guten einigen möchtest.
Alles Gute
Liebe Tigerente,
du sollst auch mein 2tes Herz schlagen hören.
Deine Kinder sind jetzt 2 bis 6 Jahre alt. Somit hast du deinen Mann zumindest vor 2 Jahren noch sehr geliebt. Obwohl du seine vermutete Persönlichkeitsstörung bereits kanntest. Ich unterstelle jetzt mal nicht, dass nur du die 4 Kinder wolltest und ihn überrumpelt hast. Ich gehe also davon aus, dass ihr beide in vollem Bewusstsein den Kinderwunsch hattet und du ihn zu dieser Zeit also auch richtig kanntest.
Jetzt, nach für mich kurzer Zeit, kommst du auf die Idee, dass dein Mann für dich untragbar ist.
Ich finde dies etwas unverantwortlich deinem Mann und deinem Kind gegenüber. Der Gedanke, den du jetzt mit dir herumträgst hattest du bestimmt vor 2 Jahren schon und hättest dafür Sorge tragen können, dass ihr 3 statt 4 Kinder habt. Ich finde, aus dieser Sichtweise, deine Überlegung dich zu trennen gemein und egoistisch und ist vielleicht auch nur eine Flucht. Vielleicht hast du jetzt aber einen anderen kennengelernt mit dem du dir eine bessere Zukunft erhoffst? Aber wie soll diese aussehen? Soll die neue Bekannschaft den Kindern den Vater ersetzen? Soll der neue dem 2jährigen die Windeln wechseln und ihn in den Schlaf wiegen?
Du selbst hast dir den Vater ausgesucht und dich in diese Situation manövriert. Also steh zu deinen Entscheidungen und trage deine Verantwortung und helfe dem der deine Hilfe benötigt.
Gruß
@staengler,brille007,LBM,nadda
danke für eure Antworten und Unterstützung
Wenn Du sowieso seelischen Druck ertragen musst, dann such Dir doch aber den aus, der langfristig ein Ende haben wird.
das ist es wohl so ziemlich auf den Punkt gebracht, wie ich das mittlerweile auch versuche, zu sehen.
dazu gehört für mich natürlich auch, daß nicht ich jetzt anfange, Stress zu machen. wollte das bisher nicht und möchte das auch in Zukunft nicht. ich möchte nur auch nicht weiter "geärgert" werden. ich hoffe, das habe ich aber auch schon deutlich gemacht. es geht ja hier nicht nur um uns 2 sondern besonders auch um die Kinder. alles, was sie so bisher mitbekommen haben, versuche ich zu relativieren, ihren Vater in Schutz zu nehmen, obwohl ich manchmal denke, daß sie doch leider nur allzu Recht haben. Leider macht er das aber nicht, er hetzt sie teilweise richtig gegen mich auf. das ist so fies den Kindern gegenüber. mir gibt er immer mehr Gründe damit für eine Trennung.
@Loge
ehrlicherweise habe ich immer an das Gute in ihm gehofft. und ich bin auch sehr konservativ erzogen, musste also in der Beziehung bleiben. aber ich habe einfach keine Kraft mehr, diesen Terror weiter zu ertragen. wenn er meint, er ist nicht krank und bräuchte keine Hilfe, dann ist sein Verhalten purer Vorsatz. klar, habe ich das schon vorher so erkannt. aber ich traue mich erst jetzt, Konsequenzen daraus zu ziehen. nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung mir selber und den Kindern gegenüber.
und ... ist nicht gleich ...
Hallo Loge
Was für eine Ansage.
So eine hätte ich meiner Ex auch gewünscht.
Gruss Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
Hallo Tigerente
Irgendwie hört sich das so an alls Hättest du schon lange eine Trennung im Kopf und du suchst nach dem "Richter" der das für dich entscheidet auch wenn es nur ein Forum ist.
Du sagst immer, man hätte ... man könnte ... Nein - Ich will... Ich mach... sind die richtigen Sätze. Du warst mal Stark besinn dich darauf und fang neu an.
Gruss Rene
