Hallo Tigerente.
Ich meinte meinen Hinweis, er möge mal die TFAQ lesen, gar nicht als Angriff auf dich, sondern eher als Abschreckung für ihn, was auf ihn zukommen könnte, wenn es so richtig kracht zwischen euch.
Und auch die TFAQ selbst drückt weniger eine schlechte Meinung über Frauen aus, als vielmehr das Entsetzen über die Waffen, die Politik und Justiz den Trennungsfrauen bereitwillig und meist kostenlos zur Verfügung stellt.
Und nicht alle Frauen haben soviel Charakter, auf diese Möglichkeiten für den totalen Krieg zu verzichten.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
und bestätigt mich in meiner Einschätzung und Entscheidung.
Erhoffst Du Dir von uns eine Legitimation für eine Trennung?
Diese Entscheidung kannst nur Du allein treffen. Bewusst und sorgfältig und auch mit viel Verantwortung Euren Kindern gegenüber.
Ich habe meine Ehe zum Ende als Käfig erlebt. Auch bei mir lief es nur rund, wenn ich so war, wie meine Ex es wollte.
Für mich war deshalb die Entscheidung zur Trennung der richtige Weg.
Er hat zunächst viel Mut von mir verlangt und dann natürlich auch viel Kraft und sehr viel Geld.
Bereut habe ich diesen Schritt aber nie. Sogar als die Konsequenzen so ganz anders waren, als ich sie mir erhofft hatte.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hallo Tigerente,
ich lese aus deinen Posts, dass du in der Entscheidungsfindung steckst ob die Beziehung weiterführen möchtest. Deshalb möchte ich dir die Frage stellen: "Was genau brauchst du damit du die Beziehung weiterführst?" Welche Veränderungen muss dein Mann erreichen und bis wann errreicht haben?
Meiner Meinung nach sind aber nicht die Veränderungen des anderen entscheidend. Entscheidend bist alleine nur du! Denn kannst du die kleinen Schritte die man durchläuft erkennen, hast du die Geduld auf das Ziel zu warten und die Kraft ihm auf dem Weg zu helfen? Vor allem aber kannst du ihm Anerkennung für kleine Schritte geben und zeigen? Es ist vielleicht sinnvoller nicht mit dem Ende der Beziehung zu drohen sondern das Ziel vor Augen zu haben in Zukunft eine glückliche und beiderseits erfüllende Beziehung zu leben. Dazu brauchst du aber........und bist bereit ......
Die Fortführung der Beziehung ist nur dann sinnvoll wenn du diese Fragen positiv beantworten kannst.
Gruß
Hallo Tigerente
Ich erkenne in deinem Mann fast mich selbst (Gewalttätig war ich nie) und glaube daher zu wissen das er es ehrlich meint aber Hilfe braucht.
Hoffentlich bekommt er die Kurve rechzeitig bevor du den aller letzten Rest Liebe verloren hast.
Ich selbst bin seit der Trennung sicher ein besserer Papa als vorher und bereue das ich mir nicht früher Therapeuthische Hilfe gesucht habe für meine Ehe war es zu spät und ich leide seit 1 1/2 Jahren ohne aussicht auf besserung.
Gruss Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
@Loge
eigentlich möchte ich die Beziehung nicht mehr. meine Gefühle für ihn hat er durch sein Verhalten im Laufe der Jahre gegen Null gefahren. ich habe ihm ja auch gesagt, dass ich die Trennung möchte. aber im Moment fehlt mir doch noch die Kraft, diese wirklich durchzuziehen. Angst spielt dabei eine große Rolle. bisher scheint er es nicht so richtig wahrhaben zu wollen. wenn ich meine Entscheidung nochmals mit Nachdruck anbringe, weiß ich nicht, ob er explodiert, ein Gespräch wäre dann nicht mehr möglich.
@SteMa
das mit der Zeit alleine ist so eine Sache. eigentlich ist er ja nie wirklich da. und wenn dann lässt er den Fernseher laufen und ist im Internet beschäftigt. Ansätze von Gesprächen lässt er irgendwie im Sande verlaufen, so scheint es mir. Oder er teilt mir wieder einmal mehr mit, wie perfekt er doch sei und ich froh sein könne, ihn zu haben.
@roselladady
dir ganz besonderen Dank für deine ehrlich Antwort. was hat dich denn letztendlich dazu bewegt, dir Hilfe zu holen? bei ihm ist es immer so, dass er ja nur Schuld bei mir sucht. er hält sich für perfekt und meint deswegen, er bräuchte keine Hilfe. Vor anderen ist er auch immer ein ziemlicher Schauspieler, da ist er immer bemüht und freundlich. aber ich merke auch, wie ihn das anstrengt, denn danach ist er meist nicht mehr zu ertragen, weil er völlig genervt, sauer, etc. ist. und so insgesamt die Zeiten, wo wir mal als Familie oder auch mal nur zu zweit irgendwie mit anderen Zeit verbringen ist erstens selten und zweitens dann auch relativ kurz.
wie warst du denn? (falls das hier persönlich wäre, gerne auch als PN) aber vielleicht kannst du mir helfen, solche Aussetzer besser einzuschätzen, etc., denn ich weiß nicht so recht, wie deutlich ich ihm gegenüber werden kann/muss.
Hallo Tiegerente
Was mich zur Therapie gebracht hat war die Tiefe Depression und die damit verbundene Todessehnsucht.
Auch ich sah die Schuld nicht bei mir sondern nur bei meiner Frau. Diese ist ja aus der meiner damaligen Meinung nach intakten Ehe ausgebrochen und gab uns keine Chance etwas zu verändern.
Teilweise bin ich auch Heute noch der Ansicht das ich eine Chance verdient hätte.
Zu der Einsicht das ich einen sehr großen Teil Schuld bin bekam ich auch erst in der Therapie und selbst da hat es fast ein Jahr gedauert, da ich mein Verhalten immmer als normal angesehen habe.
Erst spät in der Therapie habe ich bemerkt das viele meiner Gefühle übertrieben und meine Reaktionen für andere unangemessen waren. Typisch Borderline.... Ich hasse Dich, verlassmich nicht.
Ich habe mich immer vor dem verlassen werden gefürchtet und je mehr Freiheit meine Frau wollte um so schlechter fühlte ich mich und um so ablehneder wurde ich. Das wurde immer schlimmer.
eigentlich ist er ja nie wirklich da. und wenn dann lässt er den Fernseher laufen und ist im Internet beschäftigt. Ansätze von Gesprächen lässt er irgendwie im Sande verlaufen
Ganz genau wie ich. Ich war eingeschnappt wie ein kleines Kind und genau so hab ich mich auch verhalten, Bockig. Ich habe mich ihr entzogen und war nur körperlich anwesend und fühlte mich schlecht dabei.
Eigentlich wollte ich nur eine Reaktion erzeugen das sie mir sagt oder zeigt das ich ihr wichtig bin, aber diese zeichen konnte ich als Borderliner nicht verstehen.
Jetzt wo ich weis das meine Emotionen oft fehlgesteuert sind hinterfrage ich mein Verhalten oft. leider gelingt es mir nicht immer und oft fühle ich mich meist bei den rationaleren Entscheidungen nicht wohl.
Wie du deinen Mann helfen kannst weis ich auch nicht da ich nicht weis ob er genauso tickt wie ich.
Aber eines weis ich sicher. Du musst dafür sorgen das du glücklich wirst, Zeige ihm deutlich seine Grenzen aber zeige im gleichzeitig das du ihn Liebst.
Wenn er nicht will wird er keine Therapie machen.
Aber du selbst kannst eine Therapie machen und lernen wie du damit umgehen kannst.
Grüsse Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
nochmal danke für deine ausführliche Antwort.
ich finde es prima, dass Du Dich irgendwann durchringen konntest, dich in theraputische Behandlung zu geben.
bei meinem Mann weiß ich nicht, wie krankhaft sein Verhalten ist. er ist jähzornig, aggressiv. aber er kann vor anderen auch oft ein komplett anderes Bild abgeben. das Schauspiel ist meist für Außenstehende kaum zu erkennen. er betont immer wieder, wie perfekt er sei. ich weiß nicht, ob er daran wirklich glaubt, aber es scheint so zu sein. dem gegenüber steht, dass er immerhin neulich mal eingelenkt hat und zugegeben hat, dass er so viele Fehler gemacht hat.
sich therapeut. Hilfe zu suchen, dazu habe ich ihm schon manchmal geraten. er sieht keinen Grund dafür, er sei perfekt, nur die anderen schlecht. ich hatte ihn außerdem vorgeschlagen, dass wir zur Eheberatung gehen, wieder das gleiche. er bräuchte keine Hilfe. wenn er das so sieht, ist ihm aber auch nicht zu helfen.
ich habe den Eindruck, er versucht sich auf Kosten anderer zu profilieren. andere schlecht machen, damit er selber "gut" aussieht.
gestern war auch wieder so ein Tag (wie eigentlich immer, aber das hier als akt. Beispiel), er ereifert sich zum xten Mal, dass jemand was nicht richtig mache und gerät dabei von jetz auf sofort so in Rage, dass er mich dazu die ganze Zeit anmotzt, als mache er mich dafür verantwortlich. er ärgert sich über andere und meckert und schimpft. nur nicht mit den Betreffenden selber, dafür bekomme ich dann das Hassgewitter ab. und das dann stundenlang. sich über was ärgern ist ja ok, aber dann sollte es auch mal wieder gut sein, man muss sich (und mir) nicht den ganzen Tag damit versauen.
wie würdest du/ ihr das einschätzen?
Hallo roselladady,
vielen Dank für deine Schilderung! Ich finde das sehr beeindruckend, und es fasst gut in Worte, wie es meinem Ex vermutlich geht.
Auch ich sah die Schuld nicht bei mir sondern nur bei meiner Frau. Diese ist ja aus der meiner damaligen Meinung nach intakten Ehe ausgebrochen und gab uns keine Chance etwas zu verändern.
Teilweise bin ich auch Heute noch der Ansicht das ich eine Chance verdient hätte.
Zu der Einsicht das ich einen sehr großen Teil Schuld bin bekam ich auch erst in der Therapie und selbst da hat es fast ein Jahr gedauert, da ich mein Verhalten immmer als normal angesehen habe.
Weiß ich auch irgendwie, könnte es aber nicht so gut in Worte fassen.
Irgendwie anders als 08/15 ist mein Ex aber nicht, zumindest nirgendwo als ´anders´ erfasst.
Beeindruckt und berührt,
mahjoko 🙂
LG - Life´s good, meistens! 😉
Hallo Tigerente,
dein Gatte muß nicht zwangläufigs krank sein. Ich erkenne mich da auch ein Stück weit
wieder und hätte früher auch ein besserer Vater sein koennen. Ich bin erst etwas später
ein richtiger "Kindernarr" geworden, als unser drittes Kind geboren wurde.
Aus deinen Beschreibungen lese ich, das dein Gatte ganz offensichtlich mit den
Kindern überfordert ist. Er zieht sich zurück und gräbt sich ein.
Das einzige, was m. E. hilft, ist ihn daran zu erinnern, nicht nur seine Rechte, sondern
seine Pflichten als Vater auch wahrzunehmen. Schliesslich sind die Kids ja nicht
vom Himmel gefallen. Ich finde, er braucht eine klare Ansage diesbezüglich aber
auch Zuspruch, das jeder mit seinen Aufgaben wächst, bzw. wachsen kann. Er scheint,
gem. deinen Beschreibungen, einen ausgeprägten Mangel an Selbstbewusstsein zu haben.
Daran sollte er auch arbeiten.
Gruß, Debugged
Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
@Debugged
ich gehe ja auch erstmal davon aus, dass er nicht krank ist.
aber ich versuche auch, mir sein Verhalten zu erklären.
in Punkto Pflichten habe ich ihm immerhin zu 1 Sporttermin überzeugen können. Dazu habe ich ihm auch immer wieder gesagt, dass ich es schön finde, dass er das macht (dazu mal ganz nebenbei, was ich so alles mache ist für ihn selbstverständlich und in keiner Weise positiv erwähnenswert, dafür allerdings das, was ich nicht erledigen kann, weil mein Tag eben auch nur 24 Std. hat. dafür macht er sich die Mühe, auf den Sachen, die ihm missfallen, umso mehr rumzuhacken und auszurasten).
mit Mangel an Selbstvewusstsein habe ich sein Verhalten bisher noch nicht begründet, denn er verhält sich mir gegenüber sehr (zu) selbstbewusst. aber wenn es ihm daran mangelt, rechtfertigt das doch auch nicht sein Verhalten (so fies zu sein).
dass er mit den Kindern komplett überfordert ist, ist leider wirklich so. aber er läßt sich ja auch leider überhaupt nicht auf die Kinder ein, um das zu ändern.
Hallo Tigerente,
aus eigener, leidlicher Erfahrung weiss ich, daß man
sich an der Ursachenforschung ganz schoen aufreiben kann. Hier wäre ggf.
wirklich ein therapeutischer Ansatz hilfreich, wenn du partout nicht
zu ihm durchdringen kannst.
Das dein Mann dich für deine Bemühungen für Haushalt und Familie kritisiert, ist hoechstwahrscheinlich
auch seine Verteidigungsstrategie.
Damit kommen seine eigenen "Unzulänglichkeiten" gar nicht erst ins Gespräch und schon bist du
selber in der Defensive, jedenfalls, wenn du das Spiel mitmachst.
Die Vorstellung seiner eigenen Unfehlbarkeit erübrigt eine unangenehme Selbstreflexion.
Insgesamt macht er es sich m. E. ziemlich bequem.
Ich finde, du wirst ihn wirklich knallhart aufrütteln müssen, wenn das noch was werden soll.
Dafür musst du Fakten schaffen und Druck aufbauen. Die sanfte Tour hat ja scheinbar
keinen Effekt. Setze Fristen für seine Engagements.
Termin für Paartherapie bis zum... sonst aus die Maus.
Ohne Druck wird es nicht gehen, sonst geht der ewige Eiertanz weiter.
Das wird ihm im ersten Moment wahrscheinlich unerträglich sein,
aber nur so kann er zeigen, ob er es ernst meint, wenn er sagt, das er zur Familie steht.
Und das Geseier über Selbstmitleid hat da nichts zu suchen. Das kannst du dir
wegen der Kinder auch nicht leisten.
Hier muss er Taten sehen lassen. Lass dich nicht erpressen, aber er muss auch durch dich
erkennen koennen, das er dabei gewinnt, wenn er an sich arbeitet.
Sonst wird er seine offensive Haltung wohl nicht aufgeben.
Es kann sich nur etwas ändern, wenn ER selber will. Oder du passt dich an.
Letztlich mußt du selbst entscheiden, wie weit du bereit bist, dich zu verbiegen.
Gruß, Debugged
Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
wen meinst du denn jetzt mit Selbsmitleid?
was mich anbelangt, bin ich zwar mit der Zeit gefrustet. aber nicht in Selbsmitleid verfallen. wie du schon sagst, ich sehe die Kinder auch im Vordergrund. es würde ihnen nichts helfen, wenn ich in ein Loch fallen lassen würde. und mir würde das auch nichts helfen.
vor "knallhart aufrütteln" habe ich irgendwie auch ziemliche Angst davor, wie er reagiert.
gemacht und nun sei es zu spät und fing an zu weinen. Dieses wurde mir mittlerweile als Selbsmitleid erklärt.
Mit dem Selbstmitleid meinte ich deinen Mann, wie du selber bei der Themeneroeffnung geschrieben hast.
Was die Angst angeht:
Du kannst ihn für deine Ansprache auch mal mit in die Oeffentlichkeit mitnehmen, z. B. ins Kaffee.
Hier kann man sich auch in gedaempften Ton aussprechen. So ein "neutraler" Ort ist mitunter
dazu recht hilfreich. Bei mir hat das jedenfalls funktioniert. Anschliessend kannst du immer noch
abwägen, ob du mit ihm gemeinsam nach Hause fährst oder besser nicht.
Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
Hallo Tigerente
Ich finde, du wirst ihn wirklich knallhart aufrütteln müssen, wenn das noch was werden soll.
Dafür musst du Fakten schaffen und Druck aufbauen. Die sanfte Tour hat ja scheinbar
keinen Effekt. Setze Fristen für seine Engagements.
Termin für Paartherapie bis zum... sonst aus die Maus.
Ohne Druck wird es nicht gehen, sonst geht der ewige Eiertanz weiter.
Das wird ihm im ersten Moment wahrscheinlich unerträglich sein,
aber nur so kann er zeigen, ob er es ernst meint, wenn er sagt, das er zur Familie steht.
Ob dein Mann Krank ist oder nicht kann ich auch nicht beurteilen, aber das ist die richtige Vorgehensweise.
und das alles bringst du ihm so bei
Du kannst ihn für deine Ansprache auch mal mit in die Oeffentlichkeit mitnehmen, z. B. ins Kaffee.
Hier kann man sich auch in gedaempften Ton aussprechen. So ein "neutraler" Ort ist mitunter
dazu recht hilfreich.
Mach ihm dabei keine vorwürfe sondern bleib bei dir
Und schau auch auf dich. Such dir deine Freiräume und wenn mal was liegenbleibt bleibts eben liegen wenn er meckert, nicht verteidigen das hast du nicht nötig. Wenn er will kann er es ja selber machen.
Und bei der Sache Zeit für die Kinder. Gibts keine Hobbys die er mit seinen Kindern Teilen kann, die ihm auch spaß machen. Meine Kinder sind jetzt in einem Alter da macht ihnen das eine oder andere Hobby von mir auch Spaß und ich geniesse das.
Grüsse Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
Oh wei Oh Wei
Wenn ich deinen Post 29 lese frag ich mich fast ob ich und dein Mann nicht derselbe sind.
Überfordert und ein Schrei nach Hilfe. Und weil die Hilfe nicht kommt agression gegen die vermeintlich schuldigen weil sie nicht helfen.
Ich hab Hunderte Sachen verlegt aber es waren immer die anderen Schuld und wenn sie dann nicht suchen halfen war ich auf 180
Um meinen minderwertigkeits komplex zu überspielen spielte ich den Selbstbewusten Unfehlbaren, innen sah es ganz anders aus aber das durfte niemand merken.
Ich würd deinen Mann am liebsten in den Arsch treten, ich sehe wie er in sein Elend rennt und kann ihm nicht Helfen . Das kann er nur selbst indem er einsieht das er Hilfe braucht
Grüsse Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
@Debugged
ich hatte mir das ja auch gedacht. hatte aber überlegt, ob meine Reaktion auf seine Verhaltensweisen evtl. zu übertrieben waren, ich mich also angehört hätte, als würd ich in Selbstmitleid verfallen.
Ich würd deinen Mann am liebsten in den **tsts - ID 6** treten, ich sehe wie er in sein Elend rennt und kann ihm nicht Helfen . Das kann er nur selbst indem er einsieht das er Hilfe braucht
und weil er sich für unfehlbar hält, lässt er sich nicht in den Allerwertesten treten. so ist es ein Teufelskreis, aus dem es wohl nur einen Weg gibt, wenn er sich deutlich bewegt.
ich versuche ihn immer wieder, darauf zu stoßen, ohne ihm dabei einen direkten Vorwurf zu machen. bislang aber eben leider nur mit mäßigem Erfolg.
Servus Tigerente,
und weil er sich für unfehlbar hält, lässt er sich nicht in den Allerwertesten treten
Es verhält sich hier ganz ähnlich wie bei einem Suchtkranken.
Es fehlt die Einsichtsfähigkeit in die eigene Situation (ich spreche hier mal absichtlich nicht von Krankheit).
Es mangelt nicht an Ausreden, Rechtfertigungen und überzeugten Äußerungen, dass alles Bestens ist...
Oftmals wirkt das soziale Umfeld ja noch am Erhalt des Scheins mit (im Sinne z.B. einer Co-Abhängigkeit).
Erst wenn das ganze Kartenhaus um einen herum mal entgültig zusammengebrochen ist. Familiär und beruflich liegt man am Boden, die gesamte Existenz ist zerbrochen.
Erst dann kommt in der Regel ein Erwachen und erst dann auch die Einsicht, dass man tatsächlich selbst der Geisterfahrer war und nicht die tausend anderen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
@Michael
das ist ein echt guter Vergleich. aber irgendwie auch erschreckend.
Co-Abhängigkeit trifft es auch. vor anderen verhält er sich nett zu mir. und ich bin ja auch froh, wenn er dann wenigstens mal nicht streitet, schimpft, etc. und ich komme nicht ständig in die Situation mich wehren zu müssen (verbal oder mit Bauchschmerzen runterschlucken). für andere wirkt das sicherlich oberflächlich betrachtet ziemlich "normal".
für andere wirkt das sicherlich oberflächlich betrachtet ziemlich "normal".
Da wirkt er mitunter nicht nur so, sondern ist es auch.
Hier fehlt die emotionale Bindung zu den Menschen.
Diese hat er zu seiner Familie, und dort tobt er sich aus.
In seiner Umgebung würde er mit solchem Verhalten nur Kopfschütteln und Gegenreaktionen hervorrufen und innerhalb kürzester Zeit allein dastehen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
ja, wieder richtig. und wieder erschreckt mich diese Erkenntnis. hier im Forum verdeutlicht sich die Situation für mich immer mehr.
Hier fehlt die emotionale Bindung zu den Menschen.
Diese hat er zu seiner Familie, und dort tobt er sich aus.
ja, leider. auch wenn es so erstmal "logisch" erklärt ist, trotzdem kaum nachzuvollziehen. mag selber Stereitigkeiten gar nicht und erst recht nicht mit mir eng verbundenen Personen. es ist echt traurig.
