Hallo erstmal,
Meine langjährige Freundin hat sich vor ein paar Tagen, wegen eines anderen, von mir getrennt.
Ich bin zwar noch nicht Vater, werde es aber am 25. Oktober.
Ich freue mich zwar sehr auf unser Kind und sie hat mir auch versprochen dass ich es sehen kann wann ich will und dass sie das Sorgerecht mit mir teilt aber ich habe Angst davor dass sie in beiden Fällen nicht Wort hält.
Ich wüsste nun gerne was ich tun kann wenn sie wirklich ihr Wort nicht hält und ob wir das Sorgerecht schon vor der Geburt teilen können.
Außerdem habe ich Angst davor dass unserer Kind ihren neuen Freund als Vaterfigur anerkennt.
Moin
Die Erklährung der gemeinsamen Sorge könnt ihr auch vor der Geburt abgeben aber oft versuchen die JA's das zu unterbinden, z.B. durch Einzelgespräche mit der EX. Wenn die das wollen, sag denen, das es hierfür keinen Grund gibt und die bitte die Erklärung fertig machen sollen. Wenn die das nicht machen will, läßt du dir eine "sofortige Amtsniederschrift" darüber geben (Betonung auf sofortige d.H. keine Mittagspause oder erst Morgen) und gehst damit zu dem Vorgesetzten.
Zur Not kann das auch ein Notar machen, aber dann kostet es etwas, aber die versuchen es jemandem nicht auszureden, deswegen würde ich in deinem Fall diesen Weg gehen. (schei* auf die paar Euro)
Blaß ihr so lange Zucker in den Ar*** bis sie das Ding unterschrieben hat.
Außerdem habe ich Angst davor dass unserer Kind ihren neuen Freund als Vaterfigur anerkennt.
Dann sei froh. Es könnte auch jemand sein, der dem Kind Schaden zufügt. Außerdem kannst du es eh nicht verhindern und fördert nur den Streit zwischen dir und deiner EX.
Gruß
Martin
Danke für die schnelle Antwort aber ich habe leider keine Ahnung wenn du mit JA`s meinst. Es ist trotzdem gut zu wissen dass wir das alles schon vor der Geburt regeln können. 🙂
Ich möchte so viel Kontakt wie es nur irgend geht mit meinem Kind haben und da glaube ich nicht dass es sehr gut wäre wenn es mich nicht als Vater akzeptiert aber ich glaube dass es den Unterschied zwischen mir, dem Leiblichen Vater, und ihrem Neuen lernen wird. Ich für meinen Teil werde den Fehler den ich bei ihr gemacht habe nicht auch noch bei meinem Kind machen und es vernachlässigen.
Gruß Alex
Moin Alex
Eine Problematik die ich bei dir zu erkennen glaube, ist das du meinst, das es in deiner Hand liegt, ob du ein guter Vater bist oder nicht.
Prinzipiell ist das auch so, aber die Frage sollte lauten, darfst du ein guter Vater sein oder nicht?
Problematisch wird es immer, wenn du als Ex zu sehr in der neuen Beziehung präsent bist. Das solltest du mit deiner Ex besprechen. Es steht immer zu befürchten, gerade aufgrund eures Alters und eurer Unerfahrenheit, das du als Störenfried in der neuen Beziehung deiner Ex empfunden wirst. Und leider ist es so, das sich die EXen in hEXen verwandeln, bevor sie ihre neue "glückliche" Beziehung aufs Spiel setzen.
Du kannst nur so lange für das Kind präsent sein, wie die KM (Mutter) es zuläßt. Finde dich damit ab, das es evtl. einen zweiten Papa geben wird und das Papa nur ein Kosewort ist. Juristisch Korrekt lautet deine Bezeichnung Vater und das ist auch das, worauf du bestehen solltest. Papa könnt ihr beide (der Next und du) gemeinsam sein, aber Vater bist und bleibst du.
Versuche mit deiner Ex offen um zu gehen und bitte sie, dir zu sagen wenn etwas falsch läuft, z.B. du zu nervig wirst.
Nur wenn ihr eine gesunde Elternebene findet habt ihr eine Chance gute Eltern zu sein.
Gruß
Martin
Ihr seit mir echt eine Hilfe denn aus diesem Blickwinkel habe ich die Sache noch gar nicht betrachtet. Ich werde versuchen nicht zu präsent zu sein. Am Anfang werde ich immer zum Kind müssen aber sobald es alt genug ist werde ich versuchen mein Kind so oft wie möglich zu mir zu holen. Im übrigen hat er auch zwei Kinder und dürfte wohl, mit etwas Glück ,Verständnis haben wenn ich mein Kind so oft es geht Besuche. Aber natürlich werde ich dass noch mit ihr absprechen. Ich weiß selber wie dass ist ein Trennungskind zu sein und nichts ist schlimmer als den Krieg der Eltern mit zu erleben.
Ich weiß selber wie dass ist ein Trennungskind zu sein und nichts ist schlimmer als den Krieg der Eltern mit zu erleben.
Das solltest du ihr auch so sagen.
Guck mal >HIER<. Eventuell könntest du es Kopieren und deiner EX geben. Versucht euch daran zu halten.
Gruß
Martin
Vielen, vielen Dank. Ich treffe sie ja am 10ten um mit ihr zum TÜV zu gehen und dann werde ich ihr das sagen und ihr einen Ausdruck von dieser Liste geben.
