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Alles viel zu viel für mich und kurz vor dem Zusammenbruch

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(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Liebe Mitfories,

ich wollte Euch mal auf den neuesten Stand der Dinge bringen.
Ich laufe eigentlich nur noch "AMOK". Habe keine Ahnung mehr was um mich herum geschieht.
Jeder gang zum Briefkasten wo ein neues Schreiben drin ist, ach was eigentlich schon jeder Atemzug führt bei mir zu einer Panikattacke.

Meine (H)exe und ich stehen kurz vor einer Scheidungsfolgenvereinbarung.
Kernpunkte sind :
- wir beide verzichten auf nacheheliche Solidarität
- Sie verzichtet auf nachehelichen Unterhalt
- Sie verzichtet auf jegliche Auskunftsansprüche zu Anfangs und Endbestand. Zugewinn
- Ich verzichte auf rund 15.000.- die ich in IHRE Wohnung gesteckt habe letztes Jahr.

Thema nacheheliche Solidarität sagtet Ihr ja das da trotz Ihrer schuldenfreien Wohnung eh nicht viel zu erwarten sei.
Thema Auskunft / Zugewinn hatte ich ja nen riesen Problem da ich nichts strukturiertes vorweisen konnte und da ziemlich untergegangen wäre.

Ich denke ich fahre da mit dieser Scheidungsfolgenvereinbarung gar nicht schlecht. Hoffe ich zumindest.

Leider ist es so das mein Gesundheitszustand schlechter und schlechter wird. Die psychische Belastung der Trennung setzt meinem Krebs zusätzlich zu.
Wurde von meinem Arbeitgeber ja genötigt nach einen 3/4 Jahr krank wieder zu erscheinen oder Job ist weg.
Insofern bin ich dieser Drohung nachgekommen und QUÄLE mich sein nunmehr 6 Wochen wieder ins Büro
Die Belastung ( lange Anfahrt 75 km eine Strecke ) und auch die Arbeit an sich sind eine RIESENBELASTUNG der ich eigentlich gar nicht nachkommen kann.
Der alle 2 Wochen stattfindende Umgang mit meiner Kleinen ( 6 Jahre ) ist aufgrund von totalem Kraftmangel eigentlich gar nicht möglich.
Aber ich hole Sie natürlich trotzdem zu mir da ich Sie unbedingt sehen möchte. Aber im Grunde tut Sie mir so unendlich leid da ich kaum was mit Ihr machen kann.
Das wird auch nimmer lang dauern bis Sie sagt "Sie will nimmer zum Papa" Dann hat meine (H)Exe ihr Ziel erreicht.

Nun die (H)exe hat sich sogar dazu herabgelassen einen Halbtagesjob anzutreten. Und das während des Trennungsjahres. Man höre und staune. Wie sich das jetzt unterhaltstechnisch Ihr gegenüber verhält weiss ich nicht. Muss ich meinem Anwalt noch melden.

Aber im Grunde ist mir auch egal ob Sie arbeitet oder nicht. Ich komme ja schon mit meiner Situation nicht zurecht.
Ich renne von Arzt zu Arzt ( wie die vorangegangen Jahre auch ) und keiner findet was.
Klar die Herzmuskelschwäche und der "heilende" Krebs. Aber ansonsten kann mir keiner sagen wo die restlichen heftigsten Symptome herkommen das ich mich kaum auf den Beinen halten kann.

Fakt ist :
ich bin viel zu weit weg von meinem Kind ( mein Elternhaus wo ich untergekommen bin ist 80 km entfernt )
habe eine absolut unsichere Einkommensprognose ( Jobunsicherheit )
habe eine absolut unsicherere Prognose was die weitere Erwerbsfähigkeit angeht ( und was dann ist weiss ich überhaupt nicht )

Den einzigen Vorteil den ich durch die Scheidungsfolgenvereinbarung habe ist, das die (H)exe von meiner seit 20 Jahren angesparten Kohle wegbleibt.
Es dreht sich hierbei um rund 60.000.- € an die ich relativ kurzfristig rankomme.

Wenn ich gesundheitlich gut drauf wäre würde ich sofort sagen " ok ich kaufe mir ne kleine Wohnung mit rund 50 - 60 qm " im Fahrradradius meines Kindes."
Hier muss man bei uns im Raum Stuttgart mit rund 140.000.- € rechnen
Nur was ist wenn meine Arbeitskraft vollends endgültig wegfällt und das Ding noch zu 50 % finanziert ist. Binnen 2 Monaten ist das Teil wieder weg.
Das gescheiteste wäre es dann doch eine Mietwohnung im besagten Fahrradradius des Kindes zu suchen und alles auf sich zukommen zu lassen oder ?
Wobei ich auch nicht weiss wenn man zur Miete wohnt und auf einmal kein Einkommen mehr hat wie es dann weitergeht ? Habe bislang noch nie zur Miete gewohnt habe ich keinen Plan.

Ebenso habe ich gelesen das eine Wohnung für eine Person etwas 45 - 50 qm haben darf.
Eine Wohnung wenn man regelmäßigen Umgang mit seinen Kindern hat darf nen paar qm mehr haben
Wenn das Kind im Rahmen des Paritätsmodell bei mir wohnen würde dann wären es rund 60 - 65 qm

Ich bin jetzt an einer Mietwohnung dran welche 55 qm hat.
Kaltmiete 450.-
Nebenkosten 230.-
Das ist für hier eine Miete die ok ist. Wobei Nebenkosten etwas hoch sind für meinen Geschmack aber naja.
Das beste ist die Wohnung ist rund 300 mtr. von meinem Scheisserle weg. Mein Gott würde das die KM ankotzen wenn ich quasi vor der Haustüre wohnen würde.

Fakt ist ich kenne sowohl hier ( im früheren Heimatort meiner Kindheit )
Als auch dort wo mein Kind wohnt keinen Menschen
Bin mit allen Problemen, Fragen, Kummer und Sorgen voll auf mich alleine gestellt.
Meine Eltern kommen mit der Situation auch nimmer zurecht und drehen selbst voll am Rad. Denen ist am liebsten wenn ich hier wieder ausziehe und das machen Sie auch unmissverständlich klar.

Ich komme ja mit mir selbst nimmer klar da ich mit allem wirklich allem total überfordert bin.
Selbst beim Umgang habe ich wie oben beschrieben größte Probleme mich mit dem Kind zu befassen.

Ich bin alleine. Vollkommen alleine.

Das einzige was ich für das Kind und mich als Vater noch möchte ist das Paritätsmodell.
Nur dazu ist die grundlegende Voraussetzung das ich und die KM relativ nahe beinander wohnen.
Mein Anwalt sagte aber zu mir :#
- ich bräuchte nicht glauben das nur aufgrund der Tatsache das ich nahe beim Kind wohne automatisch nen Paritätsmodell in Frage kommt
- ich bräuchte nicht glauben wenn ich aufgrund von Berufsunfähigkeit und meiner daraus entstehenden Möglichkeiten ( zeitlich ) und meiner massiven Einschränkung den monetären Anteil an der Erziehung des Kindes zu leisten, dass deswegen ein Paritätsmodell beschlossen wird.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 10.11.2012 13:59
(@dergelackmeierte)
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So es ist soweit. Heute kam die offizielle Mitteilung das unsere Niederlassung geschlossen wird.
Innerhalb von 12 Monaten
Krebs, Trennung und jetzt Jobverlust.

Gut getimt von der Exe. Holen so lange von dem Kranken Menschen noch was zu holen ist.

Jetzt bleibt nur zu hoffen das ich eine Wohnung in der Naehe des Kindes bekomme. Noch habe ich ja 6 Wochen Einkommen.
Keine Ahnung wie so eine Vergabe einer Mietwohnung läuft.
Hatte ich bislang noch nicht.

Mir ist ehrlich gesagt egal um den Job. Bin eh nicht wirklich arbeitsfähig gewesen. Ich weiss nicht mal ob ich jemals wieder voll berufsfaehig werde. Ich habe mich halt unter grössten Belastungen körperlich und psychischer Natur durchgebissen. Aber geht nicht.

Ich werde doch unter den Voraussetzungen nie eine Wohnung finden.
Wenn ich nicht mehr arbeiten kann werde ich zum Sozialfall.
Nur dann kann ich doch nicht in eine fremde Stadt gehen wo das Kind bei seiner Mutter wohnt und sagen
Ich bin zwar nicht bei euch gemeldet aber ich brauche bei euch in dieser schoenen Stadt Bitte eine Sozialwohnungen. Da sagen die ja zu mir geh mal schoen.dahin wo du polizeilich gemeldet bist.

Und dann bin ich vollends weg vom Fenster.
Die Spirale dreht sich immer.weiter nach unten


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.11.2012 02:34
(@kruemelmonster)
Nicht wegzudenken Registriert

Moin DerGelackmeierte,

wenn es über das Internet möglich wäre, würde ich dir erstmal ganz viel Kraft schicken.

Ich denke, dass der Job nun weg ist, hat auch seine positiven Seiten. Du musst wirklich deine Gesundheit erstmal in den Vordergrund stellen. Nichts ist wichtiger als deine Gesundheit.

Alles andere kriegst du dann schon hin. Wenn du Geld hast, von dem du den Umzug bezahlen kannst, kann dir auch niemand verbieten umzuziehen. Die Idee in die Nähe deiner Tochter zu ziehen, finde ich sehr gut.

Für die laufenden Kosten gibts ja auch Krankengeld solange wie du nicht arbeiten kannst. Wenn es dauerhaft nicht geht, Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsrente.

Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du dir in dieser Sache Beratungshilfe holen würdest. Z.B: bei AWO, Diakonisches Werk etc.
Wenn du da auf gute Leute triffst, helfen die nicht nur bei den technischen Dingen wie z.B. wo du was an Leistungen beantragen kannst, sondern bauen dich auch psychisch ein wenig auf. Das kann wirklich gut tun.

Ich hatte mir damals in der heissen Phase meiner Trennung auch Hilfe bei der AWO geholt. Das war damals wirklich gut für mich und hat sehr geholfen.

Alles Gute für dich, insbesondere für deine Gesundheit.

Herzliche Grüße vom Krümelmonster


Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht

AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2012 10:15
 vj
(@_vj_)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

Da kommt ja echt alles auf einmal zusammen...

Die wichtigsten Sachen (Beratungsstelle, Krankengeld usw..) hat Krümelmonster ja schon geschrieben.
Stimme auch zu, dass eine Wohnung in der Nähe des Kindes sicher gut wäre und dass Du dich jetzt erst mal auf deine Gesundheit konzentrieren musst.

Ich möchte Dir auch Mut zusprechen - gib nicht auf, es finden sich sicher gute Wege, wie es weiter geht!
Wünsche Dir alles erdenklich Gute und dass die Situation bald besser wird!

lg aus Wien
vj


Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2012 12:21
(@loewenmama)

Hi Gelackmeierter,

zuerst sende ich dir ein riesiges Kraftpaket.

Ich habe so eine ähnliche Situation, wie du sie jetzt hast, selbst vor 15 Jahren erlebt (bis auf die fehlende Krankheit Krebs) und kann mir denken, wie es in dir ausschaut.

Rückblickend kann ich dir sagen, dass das Einzige, was mir geholfen hat, war die Notbremse ziehen und zusehen, wieder auf die Beine zu kommen (soweit das möglich ist), d.h. professionelle Hilfe (Psychotherapie) und evtl. Eil-Einweisung in eine psychosomatische stationäre Einrichtung.

Dein behandelnder Arzt wird dich da beraten können. Mach´Druck.

Die anderen Themen (Job, Scheidungsproblematik, Umgang usw.) können direkt in der Einrichtung mit Fachleuten besprochen werden.

Vielleicht gibbet hier ja Leute aus deiner Umgebung. wo man sich persönlich treffen könnte?

Alles Liebe und Gute für dich
LM


AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2012 13:45
(@fruchteis)
Registriert

Moin Gelackmeierter.

Ich denke, Du mußt jetzt DEINE Haut retten,
mußt die Befriedigung elementarster Grundbedürfnisse sichern.

In D muß keiner verhungern oder unter der Brücke schlafen.
Hier hilft das Sozialrecht. Auch haben wir ein gut ausgebautens Gesundheitssystem, das Dir wieder auf die Beine helfen kann.

Keiner kann Dir aber abnehmen, ob und wie Du Dir eine andere Sicht auf die Dinge und einen guten Ausweg erarbeitest!

Vielleicht ist das, was Du jetzt erlebst, genau das Richtige, erhälst Du von Leben deutliche Hinweise, was nun ansteht...

VG vom wilden Lachs,
der das alles sehr gut kennt.  


AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2012 14:05
(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

Nun ich habe eure Ratschläge befolgt.
War stationär in Klinik 8 Wochen lang. Mit dem Ergebnis das sich die Gegenseite noch mehr austoben konnte.
Nehme psychopharmaka
Gehe ambulante Therapie
Habe mich wieder ins buero geschleppt um abgelenkt zu sein.

Mit welchen Ergebnis ?
Situation noch  schlimmer.

War dankbar fuer die Tipps und wer weiss wo ich ohne die aere mittlerweile.
Aber bei so einem gehaessigen und  charakterlich verdorbenen Gegenuber mit dem ich mich auseinandersetzen muss war das die falsche Taktik. Aber das koennt ihr ja nicht wissen. Ihr geht ja davon aus das noch irgendwo halbwegs normale Menschen unterwegs sind. In dem Fall aber leider nicht. Das wird ein Streit der bis ins Grab geht.
Allerdings mit ganz schlechten Karten für mich. Wegen der Bananenrepublik und Unrechtsstaat Deutschland.
Werde mir erlauben wenn ich eine Frage habe oder um eine Meinung bitte diese hier weiterhin kundzutun und hoffentlich beantwortet zu bekommen.
Ansonten werde ich jetzt hier als stiller Leser die Threads mit den Problemen die irgendwo alle in ihrer Art miteinander verwandt sind weiter mit Interesse verfolgen. Und ich werde sehen.wie ein Mann nach dem anderen fertig gemacht wird von der KM und der Justiz.

Das Forum hier ist eine tolle Einrichtung wirklich. Vielen kann damit geholfen werden. Mir auch.
Aber wenn man so eine kranke Ex hat wie ich muss man leider zu anderen Mitteln greifen.

Entweder finde da Unterstuetzung von Euch oder nicht.
Fuer mich gehts jetzt nur noch um.Selbstschutz.

Das hoffentlich die Drohung der KM.das.sie mich dazu bringen wird unter der Bruecke zu schlafen nicht war wird.
Bis.dahin


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.11.2012 16:08
(@zwergnases-mama)
Rege dabei Registriert

Moin DG
meines wissens nach solltest du in die Klinik um deine Krebsgeschichte zu bearbeiten, Du warst dann aber wegen der Trennung zur Krisenintervention... Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. (meiner Erfahrung nach wird in der Krisenintervention ein Plan Angeboten mit Therapiemöglichkeiten, bei einer "normalen" stationären Aufnahme werden manche Angebote zu Pflichtveranstaltungen und in einer "Intensivthera" ist der ganze Plan verpflichtend)

Selbst wenn du psychopharmaka nimmst, dann solltest Du dir mit deinem Doc überlegen, ob die in der Kombination und Dosis so passend sind. Da Du in deinem vorhergehendem Post wieder alles auf deine Ex schiebst.
Du kannst dich und Dein Denken ändern, aber nicht deine Ex und genau DAS wird dir seit mehreren Monaten hier gesagt und von dir immer wieder ignoriert.
Du eierst seit mehreren Monaten um die gleichen Themen rum (Titelerstellung Unterhalt als Beispiel), verrennst dich in Themen die scheitern müssen (WM) und meinst dann es liegt an deiner bösen bösen Ex. Nach allem was ich hier inzwischen gelesen habe, kann ich durchaus nachvollziehen warum die Dame sich von Dir getrennt hat.
Du nimmst keine Möglichkeit wahr zu reflektieren, wo es dann doch mal realistische Möglichkeiten für Dich gibt.
Und ich kann mir nicht vorstellen., dass ein Therapeut Dir dies noch nie gesagt hat. Ich habe eher den Eindruck., dass Du es nicht gehört hast, wenn du genauso selektiv hörst, wie Du liest.

Mehr wird es dazu von meiner Seite aus nicht mehr geben. Ich lese von Dir raus, dass Du eigentlich Unterstützung möchtest mit Garantien was funktioniert (Seelchen streicheln und Null-Risiko) So läuft es aber leider nicht, weder in einer Beziehung noch danach.

Gruß Zwergnases Mama


AntwortZitat
Geschrieben : 24.11.2012 21:09
(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich weiss was realistisch ist.
Standardumgang, haelftige Ferienzeit
Sprich Minimum erhalten von der KM aber Maximum fordern

Das ist REALITAET !
Und durch diese Realitaet kann ich für mein ermessen realistisch kein Vater mehr sein.
basta


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.11.2012 22:21
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo DG 

das nennst du sachlich diskutieren  ??

Stell dich deiner Situation und ändere mal deinen Blickwinkel. Eigentlich finde ich
dein egoistisches Verhalten fehl am Platz. So kommst du nicht weiter.

Aber okay deine Eintscheidung. du willst kein Vater mehr sein ?? Wirst du immer bleiben
entweder ein schlechter (wenn du es so machst wie du hier schreibst) oder eben einer
der da ist,sich den Problemen stellt, genau reflecktieren kann,was möglich ist und was nicht,
eben ein guter Vater.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 24.11.2012 22:39




(@wedad)
Rege dabei Registriert

Hallo DG,

ich hab hier heimlich still und leise diesen und diverse andere Deiner Threads mitgelesen.
Die Art und Weise wie Du Dich hier verhälst ist wieder an dem Punkt angelangt, wo ich nur sagen kann "Das hatten wir doch vor einem halben Jahr schon mal".
Du liest nur selektiv und weist Hilfe, die nicht Deiner Meinung entspricht, ab.
Tut mir leid, aber so kann das nicht funktionieren.
Komm solangsam mal von der Beziehungsschine weg und konzentriere Dich darauf Vater für Dein Kind zu sein.
Die Geschichte mit dem WM kannst Du Dir ganz deutlich gesprochen einfach mal abschmincken, was wohl auch für Dein Kind das Beste wäre, da Du zur Zeit wie Du ja selbst schreibst "am Ende bist".
Wenn Du Dich an anderen Stellen genauso gebärst wie hier, kannst Du froh sein, wenn Du Dein Kind alle 14 Tage sehen darfst und nicht irgendjemand hier mitliest und die Geschichte dem JA meldet, denn dann könnte es ganz klar darauf hinauslaufen, dass Du als "das Kindswohl gefährdend" angesehen wirst.
Komm mal erstmal mit Deiner persönlichen Situation (Krebs, Therapie, etc.) klar. Dann hast Du vielleicht auch irgendwann die Möglichkeit, Dich wie ein Papa zu verhalten.
Bei allem was ich bisher von Dir gelesen habe geht es um Deine EX oder um Dich. Dein Kind mit seinen Rechten kommt da ganz klar zu kurz.

Gruß

Ole


***never give up***

AntwortZitat
Geschrieben : 24.11.2012 23:17
(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

Hatte heute ein Gespräch mit unserem Niederlassungsleiter. Es geht wohl erstmal weiter bei uns. Soll heissen die Niederlassung schliesst nicht zum 31.12.2012.
Wie lange es weitergeht weiss er nicht, kann er nicht sagen. Aber er hat es hinbekommen das die Konzernzentrale den Schlüssel erstmal nicht "rumdreht".
Ihm sei das ja selber peinlich solche Aussagen gegenüber seinen Mitarbeitern tätigen zu müssen.
Betriebsbedingte Kündigungen werden zurückgenommen.

Ich sags ehrlich ich weiss nicht ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Ich habe jetzt erstmal Urlaub die nächsten 2 Wochen und bin froh das ich nicht jeden Tag so weit fahren muss ( 150 km ) da meine Konstitution das nimmer mitmacht. Auch zwischen Weinhachten und Neujahr ist der Laden geschlossen. Das heisst habe noch nen paar Tage dieses Jahr wo ich fahren muss und dann ist dieses schlimmste Jahr meines Lebens erstmal rum.

Aber 2013 gehts ja weiter ( wobei ich immer noch auf den 21.12.2012 hoffe  :thumbup: )
Ab 01.01. komme ich ja in die Steuerklasse 1. Werde da mal nen Brutto / Netto - Rechner drüber laufen lassen und es wäre schön wenn die Cracks dann hier mal rechnen könnten. Anwalt der Gegenseite stellt ja Forderungen an mich was Kindesunterhalt betrifft die meiner Meinung nach nichts mit der Realität zu tun haben. Aber dazu werde ich beim Thema Unterhalt was schreiben.

Was evtl. auch noch zur Falle werden könnte ist die Tatsache das der Trennungszeitpunkt ja ums verrecken aus Wunsch von meiner Ex vordatiert werden sollte. Und zwar auf anstatt Mai 2012 auf Mai 2011. Ich hatte ja damals die Vermutung das Sie da "aus dem Schneider" sein wollte was Trennung aufgrund Krankheit betrifft.
Da ihr ja sagtet es sei sowieso nichts zu holen in Sachen nacheheliche Solidarität habe ich dem letzlich zugestimmt. Auf was mich jetzt allerdings mein Anwalt aufmerksam gemacht hat ist die Tatsache das wenn ich Mai 2011 zustimme das ich ggf. bereits ab Januar 2012 steuerlich mit Klasse 1 veranlagt werde. >> sagte er aber auch erst als die schrftliche Zustimmung raus war <<  :knockout:
Mein Steuerberater sagte " nein da müsse ich mir keine Sorgen machen da der Auszug nachweisslich erst Mai 2012 erfolgte und wir immer noch steuerlich gemeinsam veranlagt sind " Was jetzt letzlich stimmt weiss ich nicht. Aber ich gehe davon aus das der Anwalt recht hat.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.12.2012 16:44
(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

hat zwar nicht direkt mit meinen "abwicklungstechnischen" Techniken der Trennung/Scheidung zu tun, aber da dieser Thread hier wie ein Tagebuch sein soll.
am heutigen Tag 12.12.12 ( welche Ironie eine Schnapszahl ) Ergebnis der neuesten Arztuntersuchung bekommen.
Krebs ist wieder auf dem Vormarsch. Sprich Blutwerte verschlechtert. Und das vor dem ersten Gerichtstermin Ende Januar.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.12.2012 17:29
(@fischkopf)
Rege dabei Registriert

Moin DG,

die Untersuchungswerte sind ein weiterer Grund, etwas Dampf abzulassen, sich nicht im Kleinkrieg zu verlieren sondern das Existenzielle in Sicht zu behalten!
Konkret: Deine Gesundheit und dein Umgang mit Töchting.

Daumendrück und Kopfhoch
Fischkopf


AntwortZitat
Geschrieben : 12.12.2012 17:54
(@dergelackmeierte)
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so es ist soweit.
Kommende Woche der Dritte Termin auf dem Jugendamt. Habe eine Umgangsregelung ausgearbeitet die auf Basis
- 14 Tage - Regelung und
- hälftige Ferienzeit
- Wochenenden wo Montagoder Freitag Feiertag ist dient zu Umgangszwecken
+ 4 zusätzliche Wochenenden im Jahr.

Ich weiss bereits jetzt das sowohl Kindsmutter als auch Jugendamt diese Umgangsregelung ignorieren werden.
Hinweis vom Jugendamt an die KM wird wieder sein "das brauchen Sie nicht unterschreiben"
Aber was soll ich machen ? Irgendwie muss ja mal irgendwas fixiert werden. Es stehen keine Folgen wie Androhung Ordnungsgeld oder sonst was drin.
Einzig und alleine die 4 Wochenenden mehr. Aber selbst die sind der KM zuviel.
Werde auch an diesem dritten Termin nichts erreichen was über MINIMUM-Regelung hinausgeht.
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Desweiteren ist Ende Januar Verhandlung zum Trennungs- und Kindesunterhalt.
Bisheriges Gehalt € 2450.- netto (Steuerklasse 3 ) + rund € 100.- Zinserträge
Gegenseite verlangt Titulierung unbefristet € 2.700 - 3.100.- ( so ist glaube die Stufe DDT )
Habe 110% titulieren lassen bis 31.12.2014 ( wg. unsicherer Erwerbsfähigkeitsprognoseund GdB 70 ist der KM bekannt wird aber nicht akzeptiert )
Habe Brutto/Netto-Rechner drüber laufen lassen weil jetzt Steuerklasse 1 = € 1950.- netto kommen da jetzt raus bei 0,5 Kinder
insofern ist die von der Gegenseite genannte Forderung eigentlich zu hoch.

Ebenso weiss ich das bis zum 28.02.2013 jetzt endgültig Schluss ist in der Firma. Das heisst bekomme Januar und Februar noch die € 1950.-
Danach komme ich in eine sog. Personaltransfergesellschaft für 7 Monate. Der erhalte ich dann für 7 Monate rund 85% dieser € 1950.-
Also nochmals weniger. Es wird eine Abfindung fliessen aber aufgrund der Tatsache das ich mich
für diese Personaltransfergessellschaft entschieden habe geringer sein als wie wenn ich gleich direkt vom Acker wäre. Ebenso wird die Abfindung dann erst nach Ablauf der Transfergesellschaftzeit bezahlt. Srich im November 2013.
Hatte ja in meiner unendlichen Güte und auf Druck der Gegenseite den Titel über 110% erstellen lassen. Der hängt mir jetzt halt an der Backe. Zum Glück nur bis 31.12.2014
Das zum Thema Kindesunterhalt
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Bim Trennungsunterhalt erkennt die Gegenseite ja nicht die € 660.- Abzug von mir an die aufgrund meiner täglichen einfachen Strecke von 75 km zur Arbeit von mir geltend gemacht werden an.
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Habe meinen Anwalt über die neusten Entwicklungen mit meiner schwindenden Einkommenssituation aufgeklärt. Er sollte das ja wissen vor der Verhandlung.
Keinerlei Anwort von Ihm erhalten.

Ich weiss nicht wie ich mich bei der Verhandlung verhalten soll ?
Glaube mit dem Anwalt bin ich sowas von schlecht beraten.
Der lässt den Gerichtstermin halt immer näher rücken und klärt mich null auf.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.01.2013 21:59
(@dergelackmeierte)
Nicht wegzudenken Registriert

nun schauen wir mal wie das läuft vor Gericht.
Werde am besten stillschweigend da sitzen und alles über mich ergehen lassen.

Mir wurde ja hier im Forum mitgeteilt dass immer das bisherige Einkommen bis zum Trennungszeitpunkt als Berechnungsgrundlage dient.
Da kann man der EX dann nur sagen Glückwunsch.
Lieder sieht das künftige Einkommen sehr mau aus. Arbeitslosigkeit, ggf. in 12 Monaten Sozialfall ( keine Ahnung wie das läuft wenn man von der Krankenkasse ausgesteuert wird )
Aber das wird wohl neimanden im Gerichtssaal interessieren.
Wie gesagt werde alles über mich ergehen lassen. Bin schon froh wenn ich es überstehe ohne umzukippen.
Klingt alles hochdramatisch ich weiss aber ist leider Fakt.

Gesundheitszustand immer schlechter.
nach meinem stationären Aufenthalt in Fachklinik für Psychosomatik ( die absolut null gebracht hat ! ) seit Anfang des Jahres in ambulanter Psychotherapie.
Wobei der Therapeut auch sagt "Sie müssen erstmal ihre körperlichen Beschwerden in die Reihe kriegen" ( Schilddrüse, Hormon, etc. )

Also wie Ihr seht euren Tipps gefolgt und psychotherapeutische Hilfe gesucht. Aber da ist kein Vorankommen.
Werde jetzt versuchen den Umgang mit dem Kind ( wie seit August 2012 praktiziert ) alle 14 Tage weiterhin reibungslos so wahrzunehmen.
Natürlich versuche ich diese Woche auf dem Jugendamt versuchen das ein oder andere Wochenende zusätzlich "rauszuschlagen".
Wird aber aufgrund der Hasstriaden der EX nicht funktionieren. Schaut das Kind und ich halt wieder in die Röhre.
Seit Wochen immer wieder die Aussagen des Kindes.
"Ich will mehr zu Dir, aber Mama sagt immer geht nicht"
"Ich will nimmer zur Mama"
"Ich lauf deinem Auto hinterher wenn du mich zurückbringst zur Mama wenn du wegfährst"
und und und

Habe diese Aussagen immer kindgerecht und NIEMALS Contra Mama beantwortet.
Wenn ich diese Aussagen vor dem Jugendamt aufzähle ( wo ich mir gerne Tipps von Euch erhoffen würde ob Ihr meint ob ich das überhaupt tun soll ?! )
werde ich wieder milde belächelt. Nach dem Motto " jaja und nur blubber blubber vom Kindsvater"
Die KM entgegnete ja schon als ich Ihr das telefonisch mitgeteilt habe " ja und hier sagt das Kind genau andersrum sprich beim Papa ist blöd und doof "
Also da weiss ich ja schon wie die Argumentation von der KM sein wird.
Insofern kann ich meine Segel eigentlich schon streichen bevor ich überhaupt aus dem Hafen rausfahre.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 14.01.2013 13:13
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

wenn es um geldliche Dinge bei dem Termin geht:

1) Mitteilen, dass du die Kündigung bekommen hast bzw. bis xx.xx.xx in der Transfergesellschaft bist.
2) Du für die Zeit danach noch keine neue Joboption hast
3) Dein Gesundheitszustand voraussichtlich keine VZ-Tätigkeit mehr zulassen wird (wenn dem so ist).

und
a) auf keinen Vergleich einlassen. Eher
b) eine Befristung aufgrund der unseren Einkommenslage oder
c) mit aufnehmen lassen, dass solltest du arbeitslos werden berechtigt bist das neu verhandelt wird.

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 14.01.2013 13:28
(@Brainstormer)

Moin DG,

du schreibst es doch eigentlich schon selbst. Das Jugendamt kann nicht wissen, ob deine Aussage richtig ist oder die der KM:

Wenn ich diese Aussagen vor dem Jugendamt aufzähle ( wo ich mir gerne Tipps von Euch erhoffen würde ob Ihr meint ob ich das überhaupt tun soll ?! )
werde ich wieder milde belächelt. Nach dem Motto " jaja und nur blubber blubber vom Kindsvater"
Die KM entgegnete ja schon als ich Ihr das telefonisch mitgeteilt habe " ja und hier sagt das Kind genau andersrum sprich beim Papa ist blöd und doof "

Also erwähne es einfach nicht.
Das hat auch den Vorteil, dass du dich hinterher nicht darüber ärgern musst, dass:
a) die KM (aus deiner Sicht) Blödsinn erzählt hat
b) das Jugendamt (aus deiner Sicht) der KM mehr glaubt, als dir

Gruß
Brainstormer


AntwortZitat
Geschrieben : 14.01.2013 15:46
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Nochmal was zur geldlichen Seite:

Mir wurde ja hier im Forum mitgeteilt dass immer das bisherige Einkommen bis zum Trennungszeitpunkt als Berechnungsgrundlage dient.

Genau - das ist soweit die rechtliche Seite. Und darauf musst Du Dich einstellen!
Aber es spricht nichts dagegen Deine besondere Situation, insb. die berufliche wie auch die gesundheitliche, an geeigneter Stelle vorzubringen. Vielleicht hilft es ja!
Aber das muss ruhig und sachlich vorgetragen werden. Ggf. sogar mit dem Kindeswohl begründet werden (à la: "Was hilft dem Kind ein kranker KV? KV braucht Zeit um wieder gesund zu werden / wieder Fuß zu fassen"). Nicht lamentieren, nicht angreifen, wenn KM oder ihre RAtte das nicht akzeptieren will. Vielleicht besprichst Du mit Deinem Anwalt eine Taktik.

Gruß, toto


AntwortZitat
Geschrieben : 14.01.2013 16:12
(@hexesyl)
Nicht wegzudenken Registriert

Wenn ich diese Aussagen vor dem Jugendamt aufzähle ( wo ich mir gerne Tipps von Euch erhoffen würde ob Ihr meint ob ich das überhaupt tun soll ?! )
werde ich wieder milde belächelt. Nach dem Motto " jaja und nur blubber blubber vom Kindsvater"
Die KM entgegnete ja schon als ich Ihr das telefonisch mitgeteilt habe " ja und hier sagt das Kind genau andersrum sprich beim Papa ist blöd und doof "
Also da weiss ich ja schon wie die Argumentation von der KM sein wird.
Insofern kann ich meine Segel eigentlich schon streichen bevor ich überhaupt aus dem Hafen rausfahre.

Das nennt man dann wohl Loyalitätskonflikt. 
Und um dir die Frage zu beantworten, das interessiert das Ja nicht, was vom Hörensagen kommt. Wenn du allerdings hingehst und mit der MA spricht, wie man mit dem Konflikt umgeht und ihn nicht weiter ausbaut, dann zeigst du genau ein Verhalten, dass den MA eventuell seine Meinung von dir ändern lässt.


A life lived in fear is a life half lived

AntwortZitat
Geschrieben : 14.01.2013 17:58




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