Du hast geschrieben dass sie 693€ vom Amt bekommt.
Außerdem verrechnest du "ihr" Geld mit dem was die Kinder erhalten.
Ihr Geld ist das was sie bekommt, losgelöst von Unterhalt und Kindergeld. Das Amt wird die möglichen Zahlungseingänge mit den tatsächlichen vergleichen und sie dann auffordern die Einnahme Seite zu verbessern. Erst dann wird staatliche Hilfe ausgezahlt. Und die notarielle Beurkundung ist in dem Fall irrelevant, da Unterhaltspflichten nicht vorsehen sich arm rechnen zu können. Das versuchst du hier gerade. Dir bleibt die Hoffnung dass deine Frau genauso blauäugig ist. Wenn nicht, tut sie nach außen so und hat hintenrum einen Plan. Ihr Hebel ist deutlich länger. Nur wenn ihr jeweils finanziell unabhängig agiert, könnt ihr schreiben was ihr wollt und das auch unterschreiben. Das ist euer Vertragsrecht. Solange keine dritte Person (z.B. irgendein Amt) involviert ist.
Weiterhin gestehst du ihr und den Kindern 2500€ zu, während du den Selbstbehalt+Arbeitsweg+Immobilie für dich angibst. Diese Denke ist falsch, das muss (und wird's auch noch) dir klar werden.
@locutus nein, da hast du mich falsch verstanden. Unterhalt der Kinder würde bei 693 Euro liegen. Also das was ich zahlen würde plus die Differenz vom Jugendamt zu den 693. Also habe ich ihr vorgeschlagen, dass ich ihr nach dem Auszug direkt 700 Euro überweise. So müssen wir uns nicht mit dem Jugendamt rumschlagen. Sie verliert nichts, keiner schaut auf unser Vermögen, ich kann die Wohung halten und wir teilen unse restliches Vermögen. Sie kann neu starten und ich kann zumindest etwas halten, was wir uns als Familie aufgebau haben. Es wir nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Kein Rosenkrieg mehr. Frieden auf allen Seiten. In 6 Jahren ist Sohnemann eh 18. Dann wird es hoffentlich ganz offiziell entspannter.
Und eins noch:
Eventuell Wohgeld, Kindergeldzuschlag sind für die Vereinbarung keine Gefahr. Es wird dann gefährlich und sinnfrei, wenn sie versucht in den Unterhaltsvorschuss zu gehen.
Ein guter Freund von mir hat das damals so ähnlich geregelt. Besser miteinander verhandeln, anstatt zu streiten. Wir hatten uns schließlich 16 Jahre lang und die Kinder sollen vernünftige Eltern um sich rum haben
Eventuell Wohgeld, Kindergeldzuschlag sind für die Vereinbarung keine Gefahr. Es wird dann gefährlich und sinnfrei, wenn sie versucht in den Unterhaltsvorschuss zu gehen
Woher nimmst du diese Gewissheit? Selbstverständlich wünsche ich dir dass ihr euch ohne Ämter, Anwälte etc einigt. Aber bevor es Wohngeld oder Kinderzuschlag gibt, muss man seine Bedürftigkeit nachweisen. Und wer auf eigene Verantwortung einen Vertrag (in deinem Fall mit dir) unterschreibt muss damit rechnen dass er von Amtswegen angefochten wird. Dann sitzt du mit im Boot.
Derzeit werden für Bürgergeldempfänger die Angemessenheit einer Wohnung neu kalkuliert, und zwar nach unten. Auch Wohngeld wird bereits ab jetzt für Neuanträge mit neuen Zahlen kalkuliert, auch nach unten. Und ob da vergangene Liebe noch relevant für deine Ex-Frau ist?
@locutus Gewissheit kann ich nicht haben. Ich kann nur hoffen, dass wir menschlich miteinander umgehen und wir mit den Ämtern so wenig wie möglich zu tun haben. Abgesehen davon sind die 700 Euro nicht gerade niedrig angesetzt. Nochmal. Ich verdiene ca 2300 netto. Ab und an auch etwas mehr. Viel bleibt da nicht. Mit den 700 Euro zahle ich höchstwahrscheinlich mehr, aber wir haben unseren Frieden und die Wohnung muss ich nicht begründen
