Hallo all,
ich möchte mal eine vielleicht gewagte Diskussion anzetteln...
Kann es sein, dass Väter gerade im Zuge einer Trennung/Scheidung viel besser in der Lage sind, Eltern- und Paarebene zu trennen, für ihre Kinder bei vielen Dingen zurückstecken, um kein Öl ins Feuer zu gießen?
Viel besser den Streit von den Kindern fernzuhalten, ohne ihnen Lügen aufzutischen?
Und dass Mütter emotionale und sachliche Themen vermischen, die "Rache am Ex" über die Kinder austragen, über Leichen gehen, um ihre- wie auch immer gearteten Ziele zu erreichen?
Ich will hier nicht verallgemeinern, es gibt natürlich immer sone und solche...
Aber mein Eindruck im Moment geht schon in diese Richtung.
Dies waren auch nur meine eben gedachten Gedanken dazu, keine untermauerten Thesen, daher würde ich mich freuen zu hören, was Ihr dazu sagt. :yltype:
Gruß HHJung
... wo ist die Unterschriftsliste ???? 🙂 Also definitiv bin ich da auf deiner Seite aber sicherlich gibt es auch Ausnahmen wie ich sogar eine bei meinem besten Kumpel sehe. Grundsätzlich und leider auch bei mir ist es aber so wie Du es treffend beschreibst und das nervt echt ziemlich. Bei mir änderte sich das frapierend als meine neue LG ins Spiel kam und meine Ex gemerkt hat, dass dies was ernstes ist und meine Tochter auch sich gut mir ihr versteht... also Eifersüchtelei auf zwei Arten, erstens bin ich wieder "fest" vergeben und ihre künsten Träume werden nicht mehr wahr und zweitens ist da ne "Zeitfrau" (hab gelernt so heisst das) 🙂 die sich auch noch mit IHRER Tochter versteht.. :phantom:unglaublich aber wahr.... schade, dass man dagegen nicht klagen kann sonst würde Sie es hundert pro tun. :knockout:
Also meine Unterschrift hast Du :thumbup:
Life is a Rollercoaster 😉
Aber - angenommen, da ist wirklich was dran- woran liegt das?
Daran, dass Frauen hier offensichtlich absolute Narrenfreiheit haben und Männer auf jeden ihrer Schritte achten müssen?
Oder an der Nutzung der jeweils anderen Hirnhälfte?
Oder...?
Oder...?
ohje da müssten wir ja versuchen die Frauen zu verstehen... puh das ist ne harte Nuss mein Lieber....also ich für meinen Teil habe mich damit abgefunden, es gar nicht erst zu versuchen sondern einfach für mich rational zu entscheiden was das Ergebnis einer solchen "Aktion" sein könnte und darauf dann zu reagieren. Meine Ex werde ICH nie verstehen....ich denke aber Frauen in Gänze sind einfach emotionaler gesteuert als wir Männer die ja doch eher rationaler sind und aufgrund von Fakten entscheiden. Könnte einer der Gründe sein........vielleicht fällt mir noch mehr ein, mometan leider nicht....
guts Nächtle
Melmi
Life is a Rollercoaster 😉
Moin,
meiner Meinung nach gibt es-in dieser Hinsicht- 3 "Sorten" von Frauen:
1.) die, die immer umsorgt sein wollen und nicht arbeiten gehen WOLLEN
das sind dann -hauptsächlich- die, die auf ihre "Rechte" pochen ... die haben schon von Anfang an "gelernt"...Kind gehört zur Mutter etc.
Meistens Hauptschulabschluß oder schlicht und einfach FAUL, oder beides.
Genau diese können die Paar- von der Elternebene überhaupt nicht trennen, und tragen vieles über die Kinder aus.
In diesem Fall sind wohl die meisten Väter, die besseren Mütter.
2.) Frauen die was drauf haben. Jobmäßig wie intellektuell.
Diese verlangen -meistens- überhaupt keinen EU, weil sie alles selkber staffen können. Diese haben auch -meistens- einen erweiterten Bekanntenkreis, und dadurch auch Hilfe.
Diese können trennen, und freuen sich, wenn der Papa regelmäßig die Kinder nimmt. Diese gehen auch -imho- das WM ein.
Hier finden Vater und Mutter immer zum Konsenz.
3.) Gemisch von 1 und 2.
Je nachdem wie die Beziehung ablief, und KV nicht/oder doch fremdgegeangen ist, wird der Haß mehr oder weniger sein.
Bekommt sie es z.B. von Bekannten, nach der Trennung, bspw. gesagt "dein EX ist mit jeder ins Bett gesprungen", dann wird sie zu 1 tendieren. Geht alles so ab, das jeder noch ab- und zugeben kann, dann eher die 2.
Also alles geschieht auf emotionaler Ebene. Bei diesen muß mann mit Bedacht und Vorsichtigkeit handeln, gleichzeitig hoffen das nicht von irgendwoher ein "Berater" sich einschleicht.
Bin zwar nicht dafür, alles in Schubladen zu stecken, aber ich sehe auch viel in meinem Bekanntenkreis.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Moin,
ich kann mich dieser These nicht anschließen. Schon aus der Erfahrung bei Vatersein.de kann man ableiten, dass es auf beiden Seiten Charakterschweine und Vollhonks gibt, und ich denke, niemand wird sich dieser Erkenntnis verschließen können, auch und vor allem in der Regel aus der eigenen Erfahrung.
Demnach ist die Frage nicht wirklich, ob Väter die "besseren Mütter" sind, sondern, wie die Verteilung von dumm zu intelligent ist, und zwar bei den Geschlechtern. Wobei dumm in Form von "irrationales, selbstzentriertes und zerstörerisches Verhalten" und intelligent als "schadensminimierend und zukunftsorientiert handelnd" verstanden werden sollte.
Man merkt allerdings schon an meinem eigenen Einleitungssatz, dass negativ belegte Ausdrücke in der Regel mit der männlichen Sprachform versehen sind, während positiv oder neutral bewertende Ausdrücke in der Regel ein Binnen-I tragen. Ich sehe die meisten Probleme dadurch entstehen, dass die Emanzipation nicht nur die Frauen die alte, verhaßte Rolle gekostet hat (was ich durchaus als Fortschritt sehe), sondern die Männer gleich mit. Dieses entstehende Vakuum ist nicht aufgefüllt worden, da den Frauen, die mit dieser Art der Emanzipation aufgewachsen sind, nur die Freiheiten, die errungen wurden, nahegelegt wurden, nicht aber die Tatsache, dass jedes Recht einer Pflicht entgegensteht, die jemand anderes dafür aufzubringen hat. Im Prinzip wurden die Pflichten ausgelagert und die Freiheiten erhöht, was meiner Meinung nach zum Zustand der Gesellschaft geführt hat.
Frauen und Männer sind unterschiedlich. Eine logisch und stringent vorgehende Frau wird häufig als Beißzange empfunden, ein gefühlsbetonter Mann als weinerlich oder schwul. Das Problem ist aber nicht, dass die Geschlechter nicht zu denselben Gefühlsregungen in der Lage sind, genausowenig wie man berechnendes oder überemotionales Verhalten einem bestimmten Geschlecht zuordnen kann, sondern nur das Umgehen mit diesen Emotionen, das wiederum aus gesellschaftlichen Normen herauskommt (Jungs weinen nicht, Mädchen denken untechnisch etc. pp.). Im Prinzip denke ich aber, dass sich die Geschlechter gegenseitig eher ergänzen als gegenseitig ausschließen.
Gruß, Xe
Ich kann Xe´s Gedankengänge nachvollziehen und bin auf einer ähnlichen Schiene.
Trotzdem empfinde ich es so, dass viele Frauen nach Trennung/Scheidung so sehr auf sich selbst fixiert sind, dass ihnen oftmals der Blick für die Kinder verlorengeht. Nicht zuletzt auch weil sie durch die bestehende Rechtsprechung bei beschriebener "Dummheit" zwangsläufig das Gefühl haben müssen, es sei richtig, dass getrennte Mäner bestraft werden müssen...
Ein anderer User hier hat neulich zu mir gesagt, den Frauen fehle es in solchen Situationen oftmals an jeglichem Regulativ. Das entspricht auch den von mir gemachten Erfahrungen. Viele "Freundinnen" (und auch"Freunde") heizen die Situation scheinbar noch an, indem sie "Tips" verteilen ala "verklag ihn doch auf dies" oder "Mach das und das, damit machst Du ihm das Leben schwer".
Dabei wird nur leider allzuoft vergessen, auf wessen Rücken das ausgetragen wird.
Meine Freunde haben damals zugehört, zur Kenntnis genommen und dann mit mir zusammen nach vorne geschaut. Ich denke, dass dies vielen Frauen, egal welcher Schicht oder Intelligenz schwerer fällt als Männern.
HHJung
Nun muss ich mich doch mal melden :wink:.
Wie die "meisten" Frauen drauf sind, kann ich nicht beurteilen. Aber was das angeht
Viele "Freundinnen" (und auch"Freunde") heizen die Situation scheinbar noch an, indem sie "Tips" verteilen ala "verklag ihn doch auf dies" oder "Mach das und das, damit machst Du ihm das Leben schwer".
muss ich energisch widersprechen.
Auch wenn ich das vollste Verständnis für meine Entscheidung der Trennung hatte, hat nicht eine/r sich in der Richtung geäussert, die da beschrieben wurde. Es gab zwar schon ein gewisses Unverständnis für die Weigerung der KU-Zahlungen, aber nicht ein einziges Mal habe ich einen Tipp bekommen, wie ich dies oder das noch zusätzlich herausschlagen könnte.
Und was das nach vorne schauen angeht HHJung, da habe ich (leider) auch ganz andere Erfahrungen.
Gruß AJA
Hi Aja,
Dies sind ja auch nur meine subjektiven Erfahrungen!
Ich habe ja versucht auszudrücken, dass es mir nicht darum geht, die eine oder andere Seite zu verunglimpfen und verallgemeinern. Was mich interessiert ist, ob man gewisse Tendenzen feststellen kann!?
gibt es eigentlich Statistiken, wieviele Scheidungen einvernehmlich durchgeführt werden, von welcher Seite in welchen Situationen Stress verursacht wird, etc.?
Ich werd das bei Gelegenheit mal ergoogeln, falls jemand einen Tip hat, kann sie/er das hier ja vielleicht mal verlinken.
Muß jetzt ins Bett. Macht nicht mehr so lang,
HHJung :gutenacht:
Hi
Ich schliesse mich nicht an das Männer die besseren Mütter sind.
Ich denke Frauen sind die besseren Mütter und Väter halt die besseren Väter. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Es ist wie mit Ausländern. Nur weil ich der Meinung bin das es auch schlechte oder kriminelle Ausländer gibt bin ich nicht Ausländerfeindlich.
Ich denke Väter und Mütter haben seit Generationen bestimmte Rollen. Einerseits wohl genetisch bedingt andererseits anerzogen von klein auf.
Das Problem ist hier denke ich folgendes. Noch immer ist das Denken seit Generationen, das Kinder zu den Müttern gehören und Väter für die finanzielle Absicherung da sind.
So handeln ja auch die meissten Gerichte und sprechen das Kind meisstens der Mutter zu.
Aber schaut doch mal in intakte Familien rein wie dort meisstens die Rollenverteilung ist. Mütter versorgen die Kinder und der Papa geht arbeiten.
Das Problem damit beginnt doch für die meissten Eltern erst nach der Trennung. Da fühlt sich der Vater der vorher stolz war seiner Familie etwas leisten zu können nur noch als Zahlvater degradiert und die Mutter die vorher stolz war wie gut sie Kinder und Haushalt versorgt hat, plötzlich im Stich gelassen wenns um die alltäglichen Dinge der Kinder geht.
Es gibt schlechte Mütter und schlechte Väter.
Ich denke wenn die Rollenverteilung seit eh und je andersherum gewesen wäre hieße dieses Forum jetzt Muttersein.de und die Beiträge hier wären nicht viel anders.
Oft haben Eltern mehr als 10 Jahre gemeinsam gelebt, da hielt kaum einer seine Frau oooder Mann für erziehungsunfähig. Mit der Trennung ist dann egal ob jetzt bei Vater oder Mutter plötzlich alles nur noch schlecht.
Gruß Alexa
Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lächeln.... manche Lachen nur um nicht weinen zu müssen.
Moin,
ich denke, wenn man das Ganze zusammenfasst, kommt man auf folgende Nenner:
- Männer sind nicht die besseren Mütter, sie sind die besseren Väter (Mütter können nur weiblich sein, wie Väter nur männlich sein können, per definitionem)- sie müssen zwar im Fall von Alleinerziehenden beide Rollenbilder abdecken, bleiben aber bei ihrer Kernrolle, die
- in sich im inneren Verhalten nicht allzu verschieden, aber trotzdem durch gesellschaftliche Zuweisung und Definition deutlich unterschiedlich ist;
- Genetisch unterscheidet sich das Verhalten der beiden Elternteile nur in Details, mit Ausnahme der "Nahrungszuführung" (zwangsläufig). Auch die Bindefähigkeit ist nicht gravierend unterschiedlich, siehe Väter, die sich direkt ab Geburt um das Kind kümmern;
- das führt zu der Annahme, dass durch die eigene Erziehung der Elternteile Unterschiede aufgeworfen werden, die
- (Kernpunkt) durch die unterschiedliche Behandlung der Elternteile durch Gesetze und Gesellschaft die vorhandenen Unterschiede verstärken und Gemeinsamkeiten in den Hintergrund treten lassen.
Prinzipiell sehe ich eine Verstärkung der Unterschiede auch durch die leichtere "Durchfechtbarkeit" für Mütter, denen gerichtliche Verfahren (noch) leichter fallen als im Gegenzug, siehe diverse KU-Verfahren hier im Forum. Definitiv fällt ein Großteil dieses Verhaltens durch Rechtsauslegung den Richtern zu.
Gruß, Xe
