Abgetrennt von: http://www.vatersein.de/Forum-topic-23388.html
falsch geraten. Anwaltliche Beziehungen nach Siegen bestehen nicht. Aber als Beobachter der "Väterszene" ist mir nicht entgangen dass in Siegen der Bürgermeister derzeit massiv unter Beschuss steht, weil er das Jugendamt, wie dort üblich dabei mithelfen soll, Väter aus dem Leben der Kinder auszugrenzen. Der Hauptinitiator ist vielleicht eine gute Anlafstelle für den Threaderöffner.
Übrigens: ich bin nicht nur Rechtsanwalt, sondern auch und vor allem betroffener Vater, der seine negativen Erfahrungen mit der deutschen Familienjustiz gemacht hat und diese Erfahrungen gerne weiter gibt. Darf ich das, was alle betroffene Väter hier machen und wozu das Forum offensichtlich auch gedacht ist, nun nicht (mehr), nur weil ich Rechtsanwalt bin?
Viele Grüße
Marcus Gnau
Hallo Markus.
Darf ich das, was alle betroffene Väter hier machen und wozu das Forum offensichtlich auch gedacht ist, nun nicht (mehr), nur weil ich Rechtsanwalt bin?
Schon, es ist aber zumindest heikel, wenn sich eigenes Hilfeersuchen und Mandantenwerbung nicht sauber trennen lassen, was gelegentlich schon mal vorkommt.
Diese Seite ist nicht kommerziell und soll auch nicht solchen Zwecken dienen.
Ich denke, du bist lange genug dabei, um diese Problematik zu kennen.
Ich bitte dich daher um Zurückhaltung, mit Beiträgen, die man als Mandantenfang werten könnte.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin
sondern auch und vor allem betroffener Vater, der seine negativen Erfahrungen mit der deutschen Familienjustiz gemacht hat und diese Erfahrungen gerne weiter gibt.
Ich für meinen Teil bin sehr gespannt deine Geschichte zu erfahren.
Erzähle sie uns.
Gruss Wedi
Hi Beppo,
ich selbst habe es kaum in der Hand, dass meine Postings generell nicht als Mandantenwerbung missverstanden werden können. Denn es liegt im Auge des jeweiligen Lesers, wie er meine Zeilen interpretiert. Das Posting von Tina beispielsweise zeigt dies ganz deutlich: da weise ich auf einen Vateraktivisten in Siegen hin, der selbst betroffen ist und dem Threaderöffner gegebenenfalls helfen könnte, und schon unterstellt sie mir zwischen den Zeilen, dass dieser Aktivist den Kontakt zu mir herstellen soll/wird, sollte sich der Threaderöffner sich bei ihm melden.
Wäre meine Aktivität hier in der Mandantenaquise begründet, hätte ich meinem Profilnamen noch das Kürzel "RA" vorangestellt, damit auch jeder weiß, dass ich Rechtsanwalt bin. Aber gerade weil ich diese Problematik kenne, habe ich auf dieses Kürzel verzichtet. Dennoch lasse ich in meinen Postings gelegentlich durchblicken, dass ich vom Fach bin, wenn aus dem Thread ersichtlich ist - was immer wieder vorkommt -, dass dem Rat suchenden Elternteil zwar einleuchtende, aber dennoch falsche Ratschläge erteilt werden. Dies, um meinem Posting zu mehr Überzeugungskraft zu verhelfen. Denn den Trennungskind ist nicht geholfen, wenn sein betroffener Elternteil ins offene Messer läuft, nur weil ich befürchten muss, Mandantenaquise unterstellt zu bekommen und deswegen mit meiner beruflichen Qualifikation hinter dem Berg halte.
@wedi
dadurch, dass ich mit meinem Klarnamen hier poste, können natürlich meine Ex und vor allem meine Tochter, die meinen Nachnamen trägt, möglicher Weise identifiziert werden. Deshalb beschränke ich mich darauf, mitzuteilen, dass ich mich vcor knapp zehn Jahren von meiner Ex aus Gründen getrennt hatte, die ich hier nicht näher darlegen mag. Es kam zum Sorge- und Umgangsrechtskrieg mit versuchtem Umgangsboykott, Strafverfahren und allen üblichen Vorwürfen, wie ihn die damalige Richterin laut deren Aussage in einer der zahlreichen Verhandlungen noch nicht erlebt hatte. Mir wurde - wie sollte es anders sein - das Sorgerecht entzogen. Die Richterin war sich auch nicht zu schade, mir zum Vatertag des Jahres 2005 den Umgang zu verweigern mit der Äußerung, dass ich am Vatertag auch ohne mein Kind singend und trinken durch den Wald ziehen könne, weshalb ich an diesem Tag keinen Umgang benötigen würde.
Nachdem die gerichtlichen Verfahren beendet gewesen sind, schloss ich mich dem Väteraufbruch für Kinder an und traf dort unter anderem auch professionelle Leute, die mich an die Hand nahmen und mir meine eigenen Anteile am Rosenkrieg und Sorgerechtsverlust aufgezeigt hatten. Außerdem wurde mir insbesondere durch eine in meinen Augen sehr fähige Kinderpsychologin aus dem badischen Emmendingen, die ich über den Väteraufbruch für Kinder kennen gelernt hatte, der Weg des "penetranten Kommunikationsangebots" vermittelt. Nachdem ich im November 2007 als Studiogast bei Anne Will zum Thema der Unterhaltsrechtsreform meine Ex über den Bildschirm den Bauch gepinselt hatte, in dem ich auf eine entsprechende Bemerkung eines anderen Studiogasts äußerte, dass ich es gelernt hätte, meine Ex als Mutter meines Kindes zu respektieren, veränderte sich die Situation zunehmend zum Guten. Heute habe ich zwar noch immer kein gemeinsames Sorgerecht, aber bei allen Dingen, die unsere Tochter betreffen, findet nicht nur eine elterliche Kommunikation und Kooperation statt, sondern meine Ansichten werden bei der mütterlichen Entscheidungsfindung auch berücksichtigt. Ich muss zwar noch immer so manche Kröte schlucken, aber für meine Tochter, die inzwischen nicht mehr unter Loyalitätskonflikte leiden muss und der es deswegen gut geht, mache ich das gerne.
Viele Grüße
Marcus Gnau
Hi Marcus
ich selbst habe es kaum in der Hand, dass meine Postings generell nicht als Mandantenwerbung missverstanden werden können. Denn es liegt im Auge des jeweiligen Lesers, wie er meine Zeilen interpretiert.
Och, Du könntest jeglichen Verweis oder Hinweis auf Deinen Beruf unterlassen. Auch könnten weitere Anonymosierungsversuche wie bei Deinen Angaben zu e-mail und Web-Auftritt hilfreich sein. Naja, nur so als Vorschlag. Ich denke, das könnte klappen.
Wäre meine Aktivität hier in der Mandantenaquise begründet, hätte ich meinem Profilnamen noch das Kürzel "RA" vorangestellt, damit auch jeder weiß, dass ich Rechtsanwalt bin.
Klar, nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Aber in den Beiträgen klar erkennen lassen, dass es die eigene Rechtsanwaltsseite ist, das zählt wohl nicht. Und es bleiben immer noch e-mail und Web-Auftritt im Profil.
dadurch, dass ich mit meinem Klarnamen hier poste, können natürlich meine Ex und vor allem meine Tochter, die meinen Nachnamen trägt, möglicher Weise identifiziert werden. Deshalb beschränke ich mich darauf, mitzuteilen, dass ich mich vcor knapp zehn Jahren von meiner Ex aus Gründen getrennt hatte, die ich hier nicht näher darlegen mag.
Also so eine bescheuerte Begründung (von einem Rechtskundigen) habe ich auch noch nicht gehört. Niemand hat Dich gezwungen, mit Klarnamen als Nick hier aufzutreten. Nicht umsonst gibt es die Forenregel 2. Einfach vorher lesen und auch versuchen zu verstehen. Das gilt auch für RA's, selbst wenn sie Betroffene sind.
Ebenso gilt Forenregel 5.
Mal ehrlich. Warum hast Du noch nicht mal ansatzweise versucht, vor der Link-Setzung auf Deine eigene kommerzielle Seite (egal, welcher Inhalt) mit dem Seitenbetreiber Kontakt aufzunehmen? Warum nimmst Du Deine eigene Seite als Webspace? Ist es nicht doch sowas wie Schleichwerbung? Zumal Du erkennbar nicht gewillt bist, von der Anonymität Gebrauch zu machen?
Ich habe daher lediglich ein Fazit: Das ist in vollem Bewusstsein platzierte Schleichwerbung. Vielleicht ergibt sich ja doch der eine oder andere Mandant.
Gruss oldie
PS: Dein Leitfaden ist nicht schlecht. Aber es wäre deutlich schöner gewesen, vorher mal Rücksprache zu halten.
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
@oldie,
danke für Dein Lob hinsichtlich meines Leitfadens, den ich geschrieben habe, um Vätern, die sich keinen anwaltlichen Beistand leisten wollen oder können, eine Anleitung und Argumente in ihren selbstgeführten Verfahren ohne Anwaltskosten zu geben.
Zu Deinen übrigen Äußerungen erwidere ich nicht mehr. Du hast Dir Deine Meinung über mich gebildet, ohne mich zu kennen, und ich weiß, dass Du auf dem Holzweg bist.
Viele Grüße
Marcus Gnau
dadurch, dass ich mit meinem Klarnamen hier poste, können natürlich meine Ex und vor allem meine Tochter, die meinen Nachnamen trägt, möglicher Weise identifiziert werden.
Warum machst du das dann?
Mir wurde - wie sollte es anders sein - das Sorgerecht entzogen.
Warum?
Die Richterin war sich auch nicht zu schade, mir zum Vatertag des Jahres 2005 den Umgang zu verweigern mit der Äußerung, dass ich am Vatertag auch ohne mein Kind singend und trinken durch den Wald ziehen könne, weshalb ich an diesem Tag keinen Umgang benötigen würde.
Ein Vatertag?Ich betrinke mich das ganze Jahr über und wanke jeden Tag singend durch den Wald( wenn es nach mener Ex gehen würde)
Nachdem ich im November 2007 als Studiogast bei Anne Will zum Thema der Unterhaltsrechtsreform meine Ex über den Bildschirm den Bauch gepinselt hatte, in dem ich auf eine entsprechende Bemerkung eines anderen Studiogasts äußerte, dass ich es gelernt hätte, meine Ex als Mutter meines Kindes zu respektieren, veränderte sich die Situation zunehmend zum Guten.
Dort öffentlich und hier so sparsam?
Mir ist es mittlerweile egal ob meine Ex, meine Kinder, Richter oder EX-Rechtsanwälte hier mitlesen, nach fast 10 Jahren bin ich bereit, auch öffentlich zu erzählen was mir und meinen Kinder angetan wurde.
Das solltest du als Jurist, der sich klar ausdrücken kann, auch tun.
Gruss Wedi
Moin
Du hast Dir Deine Meinung über mich gebildet
Das stimmt nicht, ich bin - hoffe ich zumindest - nicht oberflächlich. 😉 Mir geht es vielmehr darum, von Leuten Deines Berufes gewisse Befindlichkeiten (vorausschauend) zu berücksichtigen und bei entsprechender beabsichtigter Verlinkung vorher anzuklopfen. Dann kann bei gegenseitiger Akzeptanz überlegt werden, wie dies bestmöglich umgesetzt werden kann. Ansonsten würde wahrscheinlich über kurz oder lang der reinste Wildwuchs hier gedeihen. Der ist nicht gewollt, was - denke ich - nachvollziehbar ist. Meine Hinweise z.B. aus Antwort #4 waren lediglich Vorschläge, es besser zu machen.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
