Ist zwar stark OT, muss ich aber trotzdem los werden:
Freue mich gerade über einen Artikel aus dem neuesten Spiegel, dass der olle Jimmy Carter gerade dabei ist, den Guineawurm auszurotten.
Als ich vor fast 30 Jahren in Westafrika unterwegs war, war der ein großes Thema dort.
Der ist extrem eklig.
Man nimmt ihn mit unsauberem Trinkwasser auf und dann wächst und gedeit er im Körper und bohrt sich durch die Gliedmaßen um irgendwann durch die Beine, Augen oder Ohren wieder raus zu kommen.
Wenn er raus kuckt, muss man ihn hegen und pflegen, damit er nicht abreißt, stirbt und der Rest verrottet.
Das kann mehrere Tage bis Wochen dauern.
In der Zeit tut das höllisch weh.
Man wickelt das äußere Ende um einen kleinen Stock und bandagiert das mit ein.
Man nennt ihn auch Medinawurm, und manche vermuten, dass Stock und Wurm die Vorlage für den Äskulapstab sind, auch wenn da heute eine Schlange abgebildet ist.
Wir hatten damals ziemliche Muffen vor diesem Vieh und deswegen freut es mich so, dass der nun kurz vor der Ausrottung steht. Nur noch 1.700 Opfer statt 3,5 Millionen vor 25 Jahren
Hätte ich dem ollen Jimmy gar nicht zugetraut. :thumbup:
Musste ich mal los werden.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Genau der.
Hoffentlich klappt das.
Ich werde ihn nicht sehr vermissen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Igitt! Da hat der olle Noah mit seiner Arche wohl nicht ganz aufgepasst. Ist das Ding auch zu irgendwas zu nutzen??
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ist das Ding auch zu irgendwas zu nutzen??
Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für Umgangs-Boykottösen?
*duckundweg*
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Also ein Nutzen ist mir bisher nicht aufgefallen aber vielleicht könnte man noch einen der letzten Tümpel auf Flaschen ziehen und als Mineralwasser auf dem nächsten Familiengerichtstag reichen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
rette ein Exemplar und tue es in die Terrakottaregentonne ...
ligr ginnie
.. für alle die sich nicht mehr erinnern: in der Regentonne verweilen die uneinsichtigen Exen :phantom:
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Wie könnte man jemals die legendäre Terracottaregenwassertonne vergessen :phantom:
GLG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Wurden die Tonnen nicht im Bodense verklappt? Da wäre dann so ein Würmchen doch fehl am Platz. :phantom:
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Wurden die Tonnen nicht im Bodense verklappt?
Nein, das verwechselst du mit dem Genfer See und einem Stein am Bein und das betraf auch nicht vorzugsweise Leute eines bestimmten Berufes oder unziemlichen Gebarens sondern Leute, die lediglich etwas ungeschickt im Umgang mit ihren Fonduegabeln waren.
Einer der Vorzüge der Regentonnen war ja, dass sie völlig ortsunabhängig funktionieren und keines zusätzlichen Gewässers zu ihrer vollen Funktionsfähigkeit bedürfen. 🙂
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
deswegen freut es mich so, dass der nun kurz vor der Ausrottung steht.
Na das wenn gewisse Radikalnaturschützer lesen. Denen ist ja jedes noch so abseitige Viehzeugs wertvoller als der Mensch, ausgenommen sie selber...
Denen ist ja jedes noch so abseitige Viehzeugs wertvoller als der Mensch, ausgenommen sie selber...
Die Sache ist nur die, dass man oftmals nicht so auf den ersten Blick sieht, ob "abeitiges Viehzeugs" wirklich abseitig ist. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass maches von diesem "Kroppzeugs" die Menschheit lange überleben wird! :phantom:
LG, Uli
Die Sache ist nur die, dass man oftmals nicht so auf den ersten Blick sieht, ob "abeitiges Viehzeugs" wirklich abseitig ist.
Ja, ich bin mit der Auswahl der Spezies, bei denen ich dieses Schicksal zumindest billigend in kauf nehme, auch durchaus wählerisch.
Die Pockenviren gehören sicher dazu, die dieses Schicksal ja schon ereilt hat und ich denke auch, dass die globalen Folgen einer Extinktion dieses Wurms überschaubar sind.
Ich gönne mir aber auch den persönlichen Luxus auch Mücken auf diese kurze Liste zu setzen und natürlich eine Gattung, die schon von weitem an ihrem schwarzen Gewand zu erkennen ist. 😉
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Ja, ich bin mit der Auswahl der Spezies, bei denen ich dieses Schicksal zumindest billigend in kauf nehme, auch durchaus wählerisch.
Ich teile Deine Auswahl vollumfänglich. 🙂
Als Zoologe sehe ich allerdings auch die populationsregulierende Funktion dieser Kreaturen, räume aber auch ein, dass ich selbst keinen Wert darauf lege, mich diesem Regulativ zu unterwerfen. :redhead:
Nun ist der Artikel auch Online verfügbar:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,734504,00.html#ref=nldt
Moin,
könnte ich da evtl. noch etwas für meine Ex zu Weihnachten ordern. Es darf auch ein bißchen mehr sein.... 😉
LG
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Hi
>Das<ist wirklich nur für starke Nerven und braucht viel Überwindung, sich das überhaupt anzuschauen.
Ich gönne selbst meinem ärgsten Feind so einen Wurm nicht.
Gruss Wedi
Au weiah!
Ich habe das zum Glück nie live gesehen, wenn sie so ein Mistvieh wieder ein Stück raus gezuppelt haben aber vor allem in Mali aber auch an der Elfenbeinküste und in Burkina Faso sah man immer wieder jemand mit diesen typischen Bandagen rum laufen, oder besser humpeln.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Oh meine Güte... 🙁 Das ist ja grausam.
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das ist ja grausam.
Aber es wirkt! Und es dürfte so ziemlich die einzig wirksame Methode sein, das Vieh loszubekommen.
Sicherlich nicht schlecht und kein Verlust, wenn man es von diesem Planeten entfernen könnte.
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
