Grundsatzfrage
 
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Grundsatzfrage

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Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Foris,

mir fällt auf, dass in letzter Zeit Folgendes passiert:

User fragt:

Ich habe 2 Kinder x und y Jahre alt, Vater verdient xyza Euro. Muss er Unterhalt zahlen?

Antwort "alte" User:
- benötigst du den Unterhalt?
- schon mal was von Wechselmodell gehört?
- warum gibst du die Kids nicht zum Papa? (dann kannst DU arbeiten und Unterhalt zahlen)
- warum habt ihr euch denn getrennt?
- wer ist schuld???

Das - mal überspitzt formuliert.

WARUM muss ein User sich solchen Fragen stellen, wenn er eine so einfache Frage stellt??? Wenn ich zum Orthopäden gehe erkläre ich dem doch auch nix von meinen Menstruationsbeschwerden!

Mir ist klar, dass es all diese Möglichkeiten gibt und dass darüber informiert werden soll, aber mir scheint neuerdings, dass diese Entwicklung zum Wechselmodell oder auch jeder behält ein Kind oder oder oder erst mal an alle Trennungseltern empfohlen wird, ohne dass überhaupt klar ist, ob das im Einzelfall überhaupt eine Option ist.

Generell habe ich momentan oft den Eindruck, dass - besonders Frauen - per se erst mal eine schlechte Absicht unterstellt wird. Zumindest haben diese Fragen für mich immer den Beigeschmack von "Na, wer weiß was das wieder für eine ist, erst mal decken wir ihre schlechten Motive auf, bevor sie eine Antwort auf ihre Frage bekommt!"

Warum???

Fragende Grüße, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 30.03.2007 20:16
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

WARUM muss ein User sich solchen Fragen stellen, wenn er eine so einfache Frage stellt???

Um zu ergründen, ob hierauf Antworten vorhanden sind. Wir sind Menschen und keine Mandatsvertreter.

Mir ist klar, dass es all diese Möglichkeiten gibt und dass darüber informiert werden soll, aber mir scheint neuerdings, dass diese Entwicklung zum Wechselmodell oder auch jeder behält ein Kind oder oder oder erst mal an alle Trennungseltern empfohlen wird, ohne dass überhaupt klar ist, ob das im Einzelfall überhaupt eine Option ist.

Und genau deshalb werden diese Fragen gestellt. Ume ben genau das zu ergründen.

Generell habe ich momentan oft den Eindruck, dass - besonders Frauen - per se erst mal eine schlechte Absicht unterstellt wird. Zumindest haben diese Fragen für mich immer den Beigeschmack von "Na, wer weiß was das wieder für eine ist, erst mal decken wir ihre schlechten Motive auf, bevor sie eine Antwort auf ihre Frage bekommt!"

Niemand hier ist unparteiisch. Jeder schreibt aus seinem persönlichen Blickwinkel und aktuellen Verfassung. Jeder betrachtet den Text durch seinen persönlichen Filter.

Mitnichten trifft es besonders Frauen. Gerade in letzter Zeit haben auch die Männer sich einiges anhören müssen. Ich will damit auch gar keine Geschlechterdiskussion anzetteln! Dir als Frau fällt es eben bei Frauen auf und uns als Männer fällt es bei Männern auf.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 20:23
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Weil es negative und positive Beweggründe gibt die man einfach wissen muss um jemanden einzuschätzen. Neulich hat mal irgendein Politiker gesagt, das wir berufsbedingt im 21Jahrhundert leben, aber die Familie vegetiert im 19Jahrhundert. Da muss man sich schonmal Fragen gefallen lassen, - grad auch weil die Väterpolitik zwar gefordert ist, aber selbige sich politisch in der Eiszeit befindet - ausgelebt wird der Traum der rebellierenden Frauen der Endsechszigern - ein UNIKUM in der Derzeit. Warum wieso und überhaupt die Grundeinstellung jene ist, die jeder User eben nunmal hat liegt in seinem Ego selbst, dies zu erkennen bedingt gewisse Fragen.

Just my 2 Cents

Gruss
Der Staat schützt die Ehe und Familie - Lüge
Gleichberechtigung - Lüge
Der Staat schützt sein Budget - Wahrheit

Es gibt zuviele Lügen, aber keiner ( naja, fast Keiner) macht den Mund auf


AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 20:25
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Lausebackesmama,

es gibt noch einen anderen Grund: Weil Bewusstseinsveränderungen (zum Beispiel im Hinblick darauf, dass Kinder nach der Trennung ihrer Eltern nicht "automatisch" ins Eigentum ihrer Mütter übergehen) langfristig nur dann funktionieren, wenn solche vermeintlichen Selbstverständlichkeiten immer wieder in Frage gestellt werden.

Hinzu kommt: Auch ich möchte die Intentionen des Fragestellers (bzw. in diesen Fällen meist der Fragestellerin) kennen. Und wenn ich bei solchen Fragen zu der Überzeugung komme, dass es sich um eine "das-steht-mir-zu"-Kinderbesitzerin handelt, möchte ich meine wertvolle Freizeit nicht mit einer Antwort verschwenden; vor allem dann, wenn sie vorhersehbarerweise dazu dienen würde, ein weiteres armes Schwein von seinen Kindern zu trennen bzw. auf den Selbstbehalt zu drücken...

Jetzt klarer?
Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 20:54
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na mal sehen, ob ich das mit dem Zitieren schaffe 😉

es gibt noch einen anderen Grund: Weil Bewusstseinsveränderungen (zum Beispiel im Hinblick darauf, dass Kinder nach der Trennung ihrer Eltern nicht "automatisch" ins Eigentum ihrer Mütter übergehen) langfristig nur dann funktionieren, wenn solche vermeintlichen Selbstverständlichkeiten immer wieder in Frage gestellt werden.

Da gebe ich Dir PRINZIPIELL vollkommen recht! Aber wenn ich mir jetzt zB vorstelle, ich wäre erst sehr spät hier ins Forum gekommen. Die Situation zwischen LBP und mir hätte gar keine andere verantwortbare Möglichkeit gelassen, als dass Lausebacke bei LBM bleibt (Zur Erinnerung: Alkoholkrankheit) und ich stelle eine Frage nach (wohlbemerkt!!!) KINDESunterhalt, dann sähe ich keine Veranlassung, hier erst mal als Eintrittskarte meine ganze Geschichte durchzunudeln. Das KANN ich freiwillig machen, wenn ich es möchte. Sicher, es BRAUCHT mir auch nur antworten, wer möchte - das ist mir bewußt. Aber muss man als User hier erst provokant formuliert einen "Gesinnungs-Tüv" durchlaufen, bevor man mitspielen darf? Ich lese hier nun schon mehr als zwei Jahre mit, aber ich empfinde manche Antworten auf Fragen hier so dermaßen provozierend Usern gegenüber, die hier frisch das Portal betreten. Ich kann das nicht nachvollziehen, weil hier verständlicherweise militanten Mütterriegen und militantem Feminismus entgegengetreten wird. Aber manches Auftreten hier ist ebenso militant! Und wenn sich manche User hier dann "outen" oder das freiwillig von Beginn an tun, dann wird entweder hyänenhaft auf einem Satz rumgehackt (der vielleicht aus emotionen nicht politisch korrekt war) ODER wenn der User den Expartner oder die Situation auf eine Weise darstellt, dass man aus den Schilderungen zu dem Schluß kommen müßte, dass die getroffene Lösung schon ihren Sinn hat, kommt beinahe zwangsläufig der Satz:

"Na wir kennen ja nur Deine Sicht der Dinge!"

Hinzu kommt: Auch ich möchte die Intentionen des Fragestellers (bzw. in diesen Fällen meist der Fragestellerin) kennen. Und wenn ich bei solchen Fragen zu der Überzeugung komme, dass es sich um eine "das-steht-mir-zu"-Kinderbesitzerin handelt, möchte ich meine wertvolle Freizeit nicht mit einer Antwort verschwenden; vor allem dann, wenn sie vorhersehbarerweise dazu dienen würde, ein weiteres armes Schwein von seinen Kindern zu trennen bzw. auf den Selbstbehalt zu drücken...

Jetzt klarer?
Grüssles
Martin

Schon klar. Wobei ich finde, dass die Frage nach Kindesunterhalt nichts mit "das-steht-mir-zu"-Kinderbesitztum zu tun hat, sondern einfach, dass die Kinder scheinbar bei der fragestellenden Person leben und diese Kinder ein Recht auf Unterhalt haben. Bei solch einer einfachen Frage das Pferd erst mal von hinten aufzuzäumen und zu fragen "warum hast Du überhaupt die Kinder? nimmst du etwa dem anderen partner das kind weg?" finde ich in dem Fall nicht angemessen. Denn wie habe ich hier so schön gelernt: "Kohle und Umgang = 2 Paar Schuhe!"

Weil es negative und positive Beweggründe gibt die man einfach wissen muss um jemanden einzuschätzen.

Nein! Ich muss jemanden nicht einschätzen können, wenn die Frage lautet: Muss ein Vater, der (zB) 1500 Euro netto hat, Unterhalt für seine Kinder zahlen! Da ist schnurzwurschtpiepegal, welche Einstellung der Fragesteller hat.

Moin,
Um zu ergründen, ob hierauf Antworten vorhanden sind. Wir sind Menschen und keine Mandatsvertreter.
Und genau deshalb werden diese Fragen gestellt. Ume ben genau das zu ergründen.

Das mag ja richtig sein. Aber mal angenommen, Ex-Paar hat sich den Umständen entsprechend friedlich geeinigt, verstehe ich nicht, warum User X jetzt seine halbe Ehe- und Trennungsgeschichte darlegen soll. Konkrete Frage, konkrete Antwort. Was ist daran so falsch?

Mitnichten trifft es besonders Frauen. Gerade in letzter Zeit haben auch die Männer sich einiges anhören müssen. Ich will damit auch gar keine Geschlechterdiskussion anzetteln! Dir als Frau fällt es eben bei Frauen auf und uns als Männer fällt es bei Männern auf.

Das mag sein.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.03.2007 23:14
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Es gibt Fragen, da mehren sich die Antworten dahingehend nichts mehr antworten zu müssen.


AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 23:27
(@bm-rk)
Registriert

Huhu LBM,

da ich durchaus auch oft mit dem Wechselmodell antworte fühle ich mich angesprochen von deinem Posting.

Es gibt eine ganz einfache Antwort:

Ich möchte mit der Bemerkung zum Wechselmodell andeuten, dass es auch diese Möglichkeit gibt. Ich muss zugeben, dass ich bis zu der Trennung von meiner Ex, davon noch nicht gehört habe. Sowas dringt nunmal nicht so leicht an die Öffentlichkeit. Mir geht es nur darum andere Wege aufzuzeigen.
Ich bin ja auch der Meinung, dass Trennungsabsichten nicht zwangsläufig zur Trennung führen müssen.
Ich bin der Meinung das die Menscheit einen falschen Weg geht, sich so leicht zu trennen. Das Lied "Geile Zeit" so wahr es auch sein mag, erzeugt in mir Magengrummeln. Man/frau sollte es sich nicht zu leicht machen...
...mehr will ich mit meinen Anmerkungen eben auch zum WM nicht ausdrücken.

Außerdem leben solche Foren wie VS von dem miteinander. Von Fragen stellen, antworten bekommen...und selbst auch antworten geben! Ansonsten wäre eine riesige FAQ Liste besser.

lg BM RK


The Future is not set. --
There is no fate but what we make for ourselves.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 23:29
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na mal sehen, ob ich das mit dem Zitieren schaffe 😉

:dudiegroesste:

Nein! Ich muss jemanden nicht einschätzen können, wenn die Frage lautet: Muss ein Vater, der (zB) 1500 Euro netto hat, Unterhalt für seine Kinder zahlen! Da ist schnurzwurschtpiepegal, welche Einstellung der Fragesteller hat.

Mir nicht. Und ich nehme dieses Recht für mich in Anspruch.

Die User von vatersein.de haben die bewundernswerte Gabe, interessante Sachverhalte "rauszukitzeln", Ungesagtes und Verheimlichtes zu erspüren. Und dann bohren sie, neugierig, unnachgiebig. Beseelt davon, potenzielles Fehlverhalten zu erkennen und den Poster auf einen (vielleicht) beeseren Weg zu bringen, mindestens zum Nachdenken anzuregen.

Das hat schon mehrmals geklappt und hat in anderen Fällen dazu geführt, dass der User dann letztlich anders wahrgenommen wurde.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 23:45
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo LBM,

Na mal sehen, ob ich das mit dem Zitieren schaffe 😉

Hat ja super geklappt  😉

Aber wenn ich mir jetzt zB vorstelle, ich wäre erst sehr spät hier ins Forum gekommen. Die Situation zwischen LBP und mir hätte gar keine andere verantwortbare Möglichkeit gelassen, als dass Lausebacke bei LBM bleibt (Zur Erinnerung: Alkoholkrankheit) und ich stelle eine Frage nach (wohlbemerkt!!!) KINDESunterhalt, dann sähe ich keine Veranlassung, hier erst mal als Eintrittskarte meine ganze Geschichte durchzunudeln. Das KANN ich freiwillig machen, wenn ich es möchte.

Im Normalfall ist es hier im Forum doch so, dass man die Rand- und Eckpunkte zwecks besseren Verständnis mit angibt. Hier sitzen Menschen hinter den Rechnern und keine Roboter. Wenn jeden Tag nur Fragen kämen: steht meinem Kind KU zu? Was mache ich, wenn ich mein Kind nicht sehen darf? Wieviel KU muss ich zahlen? ohne jeden Hintergrund und Geschichte, dann wären vermutlich nicht mal ein Viertel soviel User aktiv, gerade das macht vs doch aus! Ich kenne übrigens ein Forum, in dem die private Meinungsäußerung nicht erwünscht ist und nur Antworten auf Fragen erwünscht sind. Das ist zwar ein gutes Forum zum Nachschlagen und Ratsuchen, aber es hat eben nicht "die" Atmosphäre".

Gehen wir also mal davon aus, dass sich nicht jeder User in jedem Forum wohlfühlen kann. Hier bei vs wird der Hintergrund "erfragt" und wer die Fragen nicht beantworten mag, muss das ja nicht tun. Ich für meinen Teil bin ziemlich froh darüber, denn ich würde mich bestimmt nicht hinsetzen und Menschen helfen, wenn ich wüßte, dass sie den Schlag von gewissen *hüstel* *na, du weißt schon* haben.

Helfen ist für mich keine Einbahnstraße und ich kann mich hier nur einbringen, wenn ich persönlich auch Vorteile daraus ziehen kann. Ansonsten bin ich gern bereit, meine Recherche und mein Wissen gegen Bares in Rechnung zu stellen  :rofl2: :rofl2: :rofl2:

Mir ist übrigens auch aufgefallen, dass Vollmond zu sein scheint und beiderlei Geschlechter hier ab und zu mal etwas straucheln  😉

Lieben Gruß

eskima

Puh, DT war mal wieder schneller. Naja, ich schick´s trotzdem ab  🙂


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 30.03.2007 23:47
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo BM RK!

Ich hatte mit meinem Beitrag keinen bestimmten User "auf dem Kieker", das mal vorweg.

Ich kann Deiner Argumentation voll und ganz folgen, auch ich bin erst mit dem Forum hier auf dieses Modell gestoßen und finde es gut (wenn auch unter ein paar Voraussetzungen).

Ich kann Dir nur sagen, dass ich durch dieses schrittweise "einleben" hier auch offen für Vieles geworden bin. Wäre ich aber wie mancher User schon bei simplen Fragen oder vielleicht auch mal einer unglücklichen Ausdrucksweise derart "beschossen" worden, dann hätte ich wohl eher DICHT gemacht. Verstehst Du was ich meine? Kann man denn den Neulingen nicht erst mal ein bißchen den Weg ebenen und sie ankommen lassen, bevor man sie mit geballtem und teilweise über Jahre angesammelten Wissen erschlägt?

Wir sind alle geprägt davon, wie wir und unser Umfeld lebt/leben. So wie es eben Jahrzehnte lang normal war, dass Mutti dem Vatti morgens in der Kittelschürze mit dem Staublappen hinterhergewunken hat, wenn er zur Arbeit ging, so war es eben Jahrzehnte lang normal, dass Mutti eben die Kinder behielt, wenn Mutti und Vatti nicht mehr miteinander konnten (Dabei sollte man auch nicht vergessen, dass ZUVOR i.d.R. Frauen immer die Kinder verloren, wenn sie sich trennten oder der Mann sie verstieß...). Dieses Umdenken in den Köpfen geht nicht von heute auf morgen und wird garantiert nicht erreicht, in dem man die Leute damit quasi an der Tür erschlägt.
Man nehme nur mal "Ost-West"-Denken, da ist nach nun fast 18 Jahren der Prozess noch am Laufen und du wirst einen Menschen nicht umerziehen, indem du dich mit dem drohenden Zeigefinger vor ihm aufbaust und sagst. "Du mußt aber so denken (lernen)!!" Menschen können ganz selten mit Zwang und Druck! Das ist doch ein Lernprozess!

Ich frage mich, ob man nicht weiter kommt, indem der User erst mal SEINE Fragen wertfrei beantwortet bekommt und man ihn dann fragt: "Hast Du schon mal was vom Wechselmodell gehört? Tolle Sache, blablabla, vielleicht kommt das ja auch für Dich und Deinen Ex in Frage? Für die Kinder wäre das sicher eine tolle Lösung!"

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.03.2007 23:53




Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Deep, hallo Eskima!

*grins* Ich mußte aber auch einige Male in der Vorschau korrigieren und das eine oder andere "quote" miteinbasteln , aber :schilddanke: fürs lob  😉

Nee ist schon klar, ich will auch nicht damit sagen, dass ich hier eine FAQ-Seite draus machen möchte, natürlich lebt dieses Forum von der persönlichen Note. Mir scheint es nur so, dass manche User darauf warten, sich mit "Gebrüll" auf einen Neuling zu stoßen, der vielleicht die Gepflogenheiten hier nicht kennt. Aber das mag sicher auch am Vollmond liegen  :rofl2: :rofl2: :rofl2:

Sicher wird man hier immer sone und solche User haben, die die durchrauschen, um eine Frage beantwortet zu bekommen, die die sich hier für Jahre häuslich niederlassen, die die unbelehrbar sind, die die ihre Sichtweise ändern. Aber die "unbelehrbaren" User sind doch - in meinen Augen - die Minderheit. Deshalb würde ich einem neu eintretenden Mitglied nicht erst mal vorsichtshalber unterstellen, dass er zu den "unbelehrbaren" gehört. Mir geht es schlicht und einfach um die Art und Weise.

Ich bin nur froh, dass ich meine "simplen Fragen" am Anfang stellen durfte, ohne mich gleich nackig machen zu müssen. Durch das Hereinwachsen hier HABE ich viel gelernt, auch für mich war das "Mutter-Kind-Modell" im Fall einer Trennung früher Naturgesetz. Aber ich hätte bestimmt keine Bereitschaft zum Umdenken gehabt, wenn man mich gleich so unter "Beschuss" genommen hätte.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.03.2007 00:03
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

rehi LBM,

was bedeutet denn für dich "nackig machen"?

Für mich bedeutet das, wenn ich hier in einer Unterhaltsfrage reinschreiben würde, was Göga verdient, was genau an Aufwendungen anerkannt wird und wieviel KU jedes Kind bekommt, was für uns bleibt, was wir an Miete zahlen, usw.

Und ich kann dir sagen, ich hab noch was an, trotz all der Jahre  :rofl2:

Diese Dinge fragt man doch nur nach, wenn jemand eine konkrete Berechnung haben möchte, alles andere bleibt doch Spekulation.

Fürs Nackig-machen würde ich mir mit Sicherheit kein öffentliches Forum aussuchen, dafür gibt es andere Kommunikationsmittel. Und wenn eine alleinerziehende Mutter gefragt wird, warum sie das Wechselmodell nicht praktiziert, dann ist das geschlechtermäßig für mich gleichzusetzen, dass ein Mann gefragt wird, warum er wenig oder keinen Umgang mit den Kindern pflegt (wenn sie bei der KM leben).

LG

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 00:17
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Eskima!

Nackig machen meint für mich in diesem Zusammenhang, dass ich ausbreite, warum es zur Trennung kam, wer woran "schuld" hat, wieso welche Entscheidungen getroffen wurden. Welches persönliche Drama die Familie erlebt hat. Damit meinte ich nicht schnöde Zahlen.

Weißte, ich finde es toll, wenn Papas sich um ihre Kinder kümmern, wenn sie aktiver Teil ihres Lebens sein wollen. Ich kenne einige engagierte Väter, so wie sie sich hier auch tummeln. Aber die Mehrzahl der Väter, die ich kenne sehen das so wie mein eigener: "Kind ist krank? Na da muss meine Frau zu Hause bleiben!" Ich hatte mit GöGa neulich die Diskussion, dass ich meinte, dass - vorausgesetzt wir fänden wieder zusammen - ER dann im Zeitraum meiner Prüfungen ein bißchen mehr Zeit fürs Kind planen müsse, also zB Abholen vom Kindergarten. Seine Reaktion: "DAS sei SEINEM Arbeitgeber nicht zuzumuten, dass er dann auf einen pünktlichen Feierabend bestehen müßte oder ggf *Trommelwirbel* FRÜHER Schluss machen müßte." Komisch, AG von Frauen müssen dann so flexibel sein oder wie? Sowas habe ich im Hinterkopf, denn viel Männer WOLLEN doch nach der Trennung ihre Kinder gar nicht mitnehmen. Und wenn ich mir vorstelle, gerade "diese Frau", die schon während der Ehezeiten zuständig für die Kinderbetreuung war, muss sich dann rechtfertigen, warum die Kinder nach der Trennung bei ihr bleiben und warum kein Wechselmodell und blablubb, kriegt dann ggf. noch an die Backe geklatscht, "dass man ja nur ihre Version kenne", wenn sie sagt, der Vater hat kein Interesse. Mir geht es um diese unterschwellige Unterstellung, dass sie "irgendwas Böses" doch getan haben muss, weil Vater und Kind nicht mehr zusammen leben.

Keine Frage, ich hab auch was gegen Kinderbesitzer egal welchen Geschlechts und ich hab da schon einige verbale Prügleien an anderem Ort hinter mir, könnte da einen netten Link beitragen... Aber dieses Megakritischeingestelltsein Neulingen gegenüber kapier ich einfach nicht.

LG LBM, die eben immer erst versucht das Gute im Menschen zu sehen...


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.03.2007 00:33
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Moin!
Grundsatzfragen sind doch eher diese hier:
Wo gehören die Kinder hin?
Wo dürfen sie aufwachsen?
Wer kümmert sich?
Wenn beide Elternteile daran interessiert sind, ist die Frage nach Unterhalt doch eher unangebracht.
Ziel kann doch nur sein Parität zu fördern.
Ich erlebe das in Deutschland aber anders.
Kinder werden instrumentalisiert und wer Kinder hat, hat die Macht.

Gruß Roman

PS: Väter werden sogar diskriminiert in Deutschland.


AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 00:49
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin LBM,

kann es sein, dass du im Innersten deines Herzens einen Konflikt zwischen KV/Next und Ex ansprichst?

Ich kenne diese Anfeindungen:

"dass man ja nur ihre Version kenne"

aus einem anderen Forum auch, wenn ich mal Zustände beschrieben habe...

Natürlich gibt es auch Väter, die kein Interesse am gleichberechtigten GSR haben, eine meiner besten Freundinnen hat auch so einen Ex und es war gegenseitiger Respekt, Empathie und Verständnis nötig, um diese Gegensätze zu überbrücken.

In meiner realen Welt sehe ich allerdings viele Väter, die sich liebend und auch genauso intensiv, wie die Mütter, um ihre Kinder kümmern.

Nun aber zurück zu vs. Dieses Forum ist ja nunmal eher väterlastig und ich persönlich finde es gut, dass es engagierte Väter gibt, die auch den KM einfach mal mit ihrer Erfahrung auf den Zahn fühlen. Als ich meine Geschichte aufgeschrieben habe, da wurde mir auch ganz schön auf den Zahn gefühlt  :rofl2:

Wenn ich eine Ex wäre, die Auskunft darüber erhalten möchte, wie sie den KU am sichersten erhält, ohne selber was von sich preisgeben zu wollen, dann würde ich sicherlich auch lieber in einem anderen Forum nachfragen. Jedes Forum hat irgendwie so eine Richtung, Menschen treffen sich und ergänzen sich, fühlen sich wohl, weil sie sich im Kreise Gleichgesinnter wähnen.

Oder aber anders ausgedrückt: wenn ich Probleme mit der Menis habe, dann gehe ich nicht zum Orthopäden, sondern direkt zum Gyn.

Hoffe, das war jetzt nicht zu direkt  :redhead:

LG

eskima


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AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 00:59
(@andreadd)
Registriert

Hallo LBM,

ich denke auch, wenn man sich mit derartigen Anliegen in ein Forum begibt über dem dick und fett Vatersein steht, ist doch eigentlich klar, wer dort hauptsächlich Klientel ist. Gerade der Austausch über die unterschiedlichen Sichtweisen eines Problems ist doch gerade hilfreich, mal über das eigene Nähkästchen zu schauen. Denkanstöße kommen aus allen Richtungen. Es steht doch jedem frei, das für sich Passende zu filtern. Manchmal ist es doch auch so, dass man erstmal überrascht ist, aber mal ganz anders über ein Problem nachdenkt als vorher.

Klar hagelt es da auch mal einen Satz heiße Ohren. Aber das ist es doch allemal wert.

Machbares und nicht machbares zu filtern, bleibt doch sowieso jedem selbst überlassen.

Liebe Grüße
Andrea


Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 01:12
 AJA
(@aja)
Registriert

Hallo LBM,

genau dieses Thema habe ich nach längerem Mitlesen unter dem Titel "die andere Seite" versucht, anzusprechen.

Es war keine Frage nach KU, es war der letztlich gescheiterte Versuch, eben auch die andere Seite darzustellen.

Das Wechselmodell war mir sehr wohl bekannt und ich kam hier an mit dem Satz meiner damaligen Anwältin: "Mit drei Kindern können Sie sich doch eine Scheidung gar nicht leisten." Dazu dann der Brief der gegnerischen Anwältin mit so etwa diesem Inhalt: "Sie müssen arbeiten, Sie haben die bessere Ausbildung, Ihr Mann wird ohne Probleme eine Erwerbsunfähigkeitsbescheinigung bekommen. Die Kinder sind dann bei ihm, sie dürfen sie nachts betreuen, solange er noch in Schicht arbeitet, bei ihm im Haus. Sie zahlen Unterhalt für die Kinder und für ihn."

Hätte ich aus dieser Situation die Frage nach KU gestellt und wäre ich dann gefragt worden, ob ich mir ein Wechselmodell vorstellen könnte, hätte ich das als den blanken Hohn empfunden. Mit Sicherheit wäre ich niemals wieder in dieses Forum gegangen.

Von daher finde ich Rückfragen schon okay, aber nicht so, wie du sie beschreibst. Nicht mit dem Holzhammer.

In den Jahren, seit ich hier immer wieder mitlese (und wahrscheinlich auch manchmal zu viel schreibe  :wink:) habe ich oftmals festgestellt, dass hinter einfachen Fragen vielfältige Schicksale und ungeahnte Möglichkeiten stecken.

Aber in dem Punkt gebe ich dir Recht: es ist holzhammermäßig, auf eine einfache Frage so kapitale Rückfragen zu stellen. Allerdings ist es auch schwierig, das Wesentliche zu erkennen, wenn keine Rückfragen kommen.

Stell dir vor, es wird die von dir erwähnte Frage gestellt und einfach mit ja beantwortet. Dann weiß die Schreiberin, dass KV KU bezahlen muss. Aber mal im Ernst, wusste sie das nicht vorher auch schon?

Angebrachter fände ich dann die vorsichtige Rückfrage, ja, er muss KU bezahlen, aber ....
... ist die Trennung unwiderruflich?
... arbeitest du auch?
... habt ihr euch schon Gedanken über Umgang gemacht?
... wie sieht es aus mit eurem sozialen Umfeld?

Ich denke, da könnte man auch schon eine Menge mehr erfahren und DIE Schreiberin würde sich nicht ganz so vorgeführt vorkommen.

Meine unmaßgebliche Meinung dazu ...

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 02:14
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Mi LBM,

Nackig machen meint für mich in diesem Zusammenhang, dass ich ausbreite, warum es zur Trennung kam, wer woran "schuld" hat, wieso welche Entscheidungen getroffen wurden. Welches persönliche Drama die Familie erlebt hat. Damit meinte ich nicht schnöde Zahlen.

Nein, Schuldfragen spielen hier keine Rolle. Obwohl es immer wieder Trennungs-Elternteile gibt, die der Ansicht sind, dass die "Schuld" am Scheitern der Ehe/Partnerschaft festgestellt und quotiert werden müsse und hinterher ursächlich für Betreuungs-, Umgangs- und Unterhaltsfragen sei. Das ist - natürlich - Unfug; von erfahrenen vs-Usern wirst Du keine Fragen in dieser Richtung hören. Selbst der lausigste Ehepartner kann ein toller Elternteil sein. Und ihn für seine ehelichen Verfehlungen mit Kindesentzug bestrafen zu wollen ist einfach nur dumm.

Deshalb spielt die Intention des Fragestellers spielt durchaus eine Rolle. Stell Dir vor, wir wären ein Forum für Chemie und jemand interessiert sich für Sprengstofffragen - da würde ich auch erst einmal wissen wollen, ob der Frager Bomben entschärfen oder welche bauen will. Und bitte nicht vergessen: vatersein.de ist keine Behörde, kein Amt und keine Beratungsstelle, sondern ein lockerer Zusammenschluss einschlägig geschädigter Menschen. Da darf man keine "objektiven" Antworten erwarten, die die gesamte Melange aus Rechten und Pflichten beinhaltet; hier KÖNNEN nur subjektive Einschätzungen und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Ich persönlich werden jedenfalls auch weiterhin versuchen, Hintergründe auszuloten und auch nicht gestellte Fragen zu beantworten. Denn jeder von uns ist am Anfang ein Greenhorn, die wenigsten - Männlein wie Weiblein - haben sich zuvor schon einmal mit Trennungsfolgen befasst. Viele halten deshalb das Modell "Kinder bei der Mutter, Vater liefert Kohle ab und darf Kinder nach Gusto der Mutter besuchen" für das einzig gängige. Da MUSS man eigentlich sogar hinterfragen, ob das Wechselmodell überhaupt schon einmal erörtert wurde. Und falls dann eine Antwort von der Sorte "Der Alte kriegt die Kinder nicht, das wäre ja noch schöner!" kommt, möchte ich das Recht haben, einer solchen selbsternannten Kinderbesitzerin und/oder Umgangsboykotteuse nicht auch noch Munition für ihr schändliches Vorhaben zu liefern. Und das wird auch so bleiben. Wem das nicht passt, der möge sich anderweitig informieren.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 16:13
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

Fragen dieser Art kommen regelmäßig hoch, haben ihren Aufhänger in persönlichen Befindlichkeiten, vielleicht dem Wunsch, einen Status Quo beizubehalten, dem Bemerken, dass augenscheinlich verstärkt in eine (bisher nicht wahrgenommene)Richtung argumentiert wird.

Um an die Antwort von AndreaDD anzuknüpfen:
Wenn ich mit einem Tennisracket bestückt in einem Golf-Club auftauche, kommen den Club-Mitgliedern augenblicklich 23 pfiffige Fragen in den Sinn. Und nicht anders verhält es sich hier.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 17:24
(@paulina)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo LBM,

das fällt mir auch immer häufiger auf...wahrscheinlich mit ein Grund, warum ich so wenig hier schreibe.

Sicherlich mag das nicht verkehrt sein, aber die Art und Weise WIE in einigen Antworten...oder aber auch, wenn Threaderöffner männlich oder weiblich ist geschrieben wird.
Oft lese ich bei einem weiblichen User, die nämlich nicht gleich ihr halbes Leben hier offenlegt, bei einer kurzen Frage, daß weitere Posts ihre Geschichte betreffend plötzlich eine Rechfertigung...nach dem Mund reden...etc..pp...sein sollen...irgendwann wird der Userin gleich Schlechtes unterstellt..bzw. der hier -->  :rofl2: taucht dann häufig auf.
Aber wenn ein vermeintlicher Vater hier schreibt und nicht gleich im Ausgangspost alles reinschreibt, dann werden weitere Neuigkeiten "so hingenommen"... wie oft wurden da eigentlich Wechselmodell....noch mehr arbeiten gehen um den Unterhalt zu sichern...etc..pp..vorgeschlagen?

Vielleicht liegt es an den mittlerweile sehr vielen Usern, anfangs fühlte ich mich hier wesentlich "gleichberechtigter" als jetzt :puzz:
Wie gesagt, keine Ahnung ob vermeintlich weibliche User, die hier "verhört" wurden immer was Böses im Schilde führten...aber auffällig ist es schon, WIE einer Frau und WIE einem Mann geantwortet wird.

Ich habe mich bewußt für vatersein.de entschieden, welches nunmal mehr Männer als Frauen ansprechen dürfte, nicht nur als ehemalige Zweitfrau sondern vor allem deshalb, damit ich Väter verstehe und meine Entscheidungen vorher noch einmal durchdenke.

lg, paulina


„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“  ---  Dieter Nuhr

AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2007 23:21




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