Wie bleibt man für seine Kinder da, wenn nach einer Trennung vieles schwierig wird – Gespräche, Absprachen und die Beziehung zueinander?
In „Papa bleiben.“ beschreibe ich meine Erfahrungen als Vater: den Wunsch, einbezogen zu werden, die Angst vor wachsender Distanz und Begegnungen mit Behörden und Beratungsstellen. Dazu gehört auch der Blick auf meine eigenen Fehler, auf Wut und auf Reaktionen, die manches zusätzlich erschwert haben.
Das Schreiben hat mir geholfen, meine Erfahrungen zu ordnen und mein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Was kann ich beeinflussen? Wo muss ich Verantwortung übernehmen? Und wie bleibe ich für meine Kinder erreichbar, wenn ich nicht alles in der Hand habe?
Ich möchte mit dem Buch einen Austausch anstoßen. Welche Erfahrungen haben andere Eltern gemacht? Was hat geholfen, Konflikte zu entschärfen und die Verbindung zu den Kindern zu erhalten? Auch andere Sichtweisen sind ausdrücklich willkommen.
Herr A.

