Hi Alle, bin neu hier und suche Rat.
Lebe getrennt seit 2 Jahren, habe ihr das Auto (Laut Fahrzeugbrief und Versicherung gehört es noch mir, habs ihr zum Gebrauch kostenlos überlassen und sie kommt für alle laufenden Kosten auf). Zahle anwaltlich geklärten Trennungsunterhalt, so weit ok. Jetzt will sie Geld von mir, weil sie 900 EUR Reparaturen hatte und ich soll es zusätzlich zahylen, zumindest die Hälfte.
WAS MUSS ICH TUN? Ich will nicht zahlen, ich denke dass diese Kosten mit dem laufenden Unterhalt abgedeckt sind?
Andere Frage: Wenn ich Ihr das Auto offiziell überschreibe - Wertermittlung, sie zahlt mir die Hälfte und dann ummelden? Oder wie geht das bei Trennung üblicherweise?
Hi PapaRalf,
die Frage ist, ob ihr evt. 2 Autos habt/hattet und wozu diese benutzt wurden.
Wir hatten 2 Autos, beide liefen auf meinen Namen. Ich hatte keine Chance, sie bekäme ihres zugesprochen (nach Auskunft meiner Rain). Daher hab ich dann lieber gleich Nägel mit Köpfen gemacht und ihr das Auto bzw. den Brief gegeben (gegen Quittung) mit der Verpflichtung es auf ihren Namen umzumelden.
Wenn sie nun was daran hätte - Unfallschaden oder Reparatur oder so - was ginge mich das an?
Ich würde mich auf den Standpunkt stellen, dass Du damit nichts zu tun hast. Aber ich weiss eben nicht, wie die Sache bei euch gelagert ist.
Anbei - seit 2 jahren getrennt? Läuft denn bereits der Scheidungsantrag?
Torsten
Hallo Ralf,
rein rechtlich hat der Auftraggeber die Zahlung zu leisten, also deine Ex. Du bist ihr gegenüber im Innenverhältnis nicht ausgleichspflichtig. Hingegen könnte die Wertsteigerung des Fahrzeugs (durch die Reparaturen bedingt) zu deinem Zugewinn gehören.
Ferner ist es so, dass Eigentümer der ist, der im Fahrzeugbrief steht. Wer die laufenden Kosten trägt (Versicherung, Steuer, usw.) ist hierbei unerheblich.
Die Übertragung des Fahrzeugs wäre so machbar. Ich nehme an, es wurde aus Geldern bezahlt, die während der Ehe erwirtschaftet wurden, also nicht aus Schenkung/Erbe. Ein Wertgutachten kostet so um die 80 Euro. Ob deine Ex dir dann die Hälfte des ermittelten Wertes auszahlt, lasse ich mal offen, denn sie erlangt ja den vollen Wert des fahrzeugs. Aber wenn ihr darüber reden könnt, dann macht das.
DeepThougt
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi PapaRalf,
die Frage ist, ob ihr evt. 2 Autos habt/hattet und wozu diese benutzt wurden.
Wir hatten 2 Autos, beide liefen auf meinen Namen. Ich hatte keine Chance, sie bekäme ihres zugesprochen (nach Auskunft meiner Rain). Daher hab ich dann lieber gleich Nägel mit Köpfen gemacht und ihr das Auto bzw. den Brief gegeben (gegen Quittung) mit der Verpflichtung es auf ihren Namen umzumelden.
Wenn sie nun was daran hätte - Unfallschaden oder Reparatur oder so - was ginge mich das an?
Ich würde mich auf den Standpunkt stellen, dass Du damit nichts zu tun hast. Aber ich weiss eben nicht, wie die Sache bei euch gelagert ist.
Anbei - seit 2 jahren getrennt? Läuft denn bereits der Scheidungsantrag?
Torsten
Danke für die schnelle Antwort! Das Auto ist das einzige, auf mich zugelassen. Mein Auto ist Firmenwagen... Sie hat das Auto die letzten Jahre fast ausschließlich genutzt, die letzten zwei ganz allein. Ich habe kein Geld dafür bekommen und es auch nicht verlangt. Am liebsten würde ich es ihr überschreiben, möchte aber einen Wertausgleich. Wer verschenkt schon ca. 2000 EUR? Aber: Sie hat die Knete nicht (obwohl sie reichlich Unterhalt erhält).
Mal schaun was geht...
Gruß
Ralf
Hi Ralf,
also, für mich wäre ganz klar, dass ich mich an diesen Reparaturkosten nicht beteiligen würde. Warum auch?
Und, wo soll das ganze enden?
Kann ja wohl nicht wahr sein, Deine Ex hat ja nette Vorstellungen....
Mach was draus!
Torsten
Hi Ralf,
also, für mich wäre ganz klar, dass ich mich an diesen Reparaturkosten nicht beteiligen würde. Warum auch?
Und, wo soll das ganze enden?
Kann ja wohl nicht wahr sein, Deine Ex hat ja nette Vorstellungen....
Mach was draus!
Torsten
Danke - sehe ich auch so! Nur muss ich es eventuell mit Gewalt durchziehen, dasss heißt das Auto verkaufen, weil sie ihren Anteil nicht auszahlen kann und eine Unterhaltskürzung zum Abstottern wahrscheinlich nicht finanziell durchhält. Und davor schrecke ich dann auch zurück, weil wir in Kürze die Scheidung einreichen und den Rest eigentlich einvernehmlich regeln konnten.
Ralf
Du Ralf,
sei mir bitte nicht bös, aber lohnt das?
Denk mal drüber nach. Ich weiss, dass ich möglicherweise mit meiner Einstellung nicht auf allgemeine Zustimmung stosse, ist mir aber gleich.
Hängt es an Deinem Anteil von 1000 €? Ich meine, Du hast es ihr zum Gebrauch überlassen; hast Du Dir keine Gedanken gemacht was ist, wenn sie das Ding vor ne Wand setzt? Sieh es doch einfach eben genau so. Gib ihr den KFZ-Brief mit der Verpflichtung, den Wagen innerhalb von 7 Tagen auf sich umzumelden (Bestätigung! nen Vordruck kannst Du von mir haben).
damit bist Du die Sorge Auto los und sie kann sich nicht wirklich beschweren!
Torsten
Hallo Ihr,
möchte mich da Thorsten anschließen. Bei uns war auch das AUto lange Zeit Gesprächsthema, ich brauchte es beruflich, mein Mann wollte es nur weil es auf ihn angemeldet war (und um mir mal wieder eins auszuwischen 😡 ). Haben uns dann geeinigt, ich behalte das Auto, er den Kleingarten. Da hab ich zwar nicht unbedingt Gewinn mit gemacht, aber jeder hate das, was ihm wichtig ist. Wenn sonst die Trennung ruhig über die Bühne geht, mach dir keinen Kopf um die Euros.
Nena
