Unterhalt mal ander...
 
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Unterhalt mal anders regeln...

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(@big-blue)
Rege dabei Registriert

so roman... und hier regen sich jetzt zweifel an der ernsthaftigkeit deiner überlegung in mir... bitte nimm es nicht persönlich und ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass ich es evtl. in den falschen hals bekomme, aber ...

1. das 27. LJ (solange es sich um den ersten Bildungsweg handelt) ist Fakt - ob ich persönlich das gut finde oder nicht, tut dabei auch nichts zur Sache (ich selbst habe auch *schulterklopf* alles selbst finanziert und mein Freund ist Vater eines "angedrehten" Kindes... geht also zu guter Letzt auch auf "meine Kosten" - ist aber wie gesagt nicht zu ändern und daher auch müssig darüber zu dikutieren (allenfalls mit den lustigen Herrschaften in irgendwelchen Ministerein ;-))

2. wenn dein Kind selten bei dir ist, dann (argh, vielleicht höre ich auch nur aus eigener Erfahrung den falschen Ton heraus - wenn dem so ist, verzeih!) liegt das nicht zuletzt auch an dir... - wobei mir gerade einfällt... STOP, Kommando zurück, die Kleine ist noch zu klein, um alles überreissen zu können, 8, richtig? Okay, ich entschludige mich und behaupte das Gegenteil!

3. Den Vorschlag an deine Ex mit dem Fulltime-Job finde ich super... hat was...

am Ende scheint´s mir aber, dass Ihr beiden um Geld streitet, was schlussendlich dem Kind zugute kommen soll und das ist doch eigentlich ärgerlich oder? Sage ich jetzt mal so unbedarft und hoffe einfach, dass ich nie in die Situation komme, dass ich einem Mann die Hosen ausziehen möchte, weil ich die Kohle, die meinem Kind zusteht selbst verprassen will - anscheinend ist das ja eine Mutation, der sich einige Frauen nicht entziehen können

UND WIEDER SIND NICHT DIE GUETN GEMEINT!! Die gibt es und das weiss ich!

Hast du nicht evtl. nen Anwalt im Bekanntenkreis, der sich mal dazu äussern könnte? Auf jeden Fall finde ich die Idee grundsätzlich immernoch gut, Unwägbarkeiten gibt´s natülich auch genug...

LG,
big blue


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2005 22:27
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hi big blue!

Also meine Beweggründe waren folgende:

1) Eine Art Abfindung zu zahlen um diesen monatlichen Posten Unterhalt wegzubekommen

2) Vorgezogene Erbschaft an meine Tochter

3) Notarielle Absicherung für meine Tochter, um ihre gesetzliche Vertreterin (KM) umgehen zu können, die alles in Geld umwandeln würde

4) Risikominimierung für mich (was mir nicht mehr gehört kann mir auch keiner nehmen)


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.09.2005 22:49
(@delphin)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo;

also ich denke eine Mutter darf nicht auf den KU verzichten?....und somit ist fraglich ob sie sich auf so einen "DEAL"einlässt/einlassen darf.

Meine Meinung dazu ich würde nicht auf KU verzichten könnte es mir finanziell gar nicht leisten!Kaum hab ich das "Bücherproblem"(siehe AJAs Topic)im Griff bahnen sich neue Kosten im Form von Klassenfahrt "neue" Anziehsachen für Fillius, den mir nachts jemand heimlich düngt 😉 😀 usw. an.

Gruss Delphin


EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN

AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2005 22:52
 AJA
(@aja)
Registriert

Und wieder drängt sich mir ganz stark das Gefühl auf, dass das hier

1) Eine Art Abfindung zu zahlen um diesen monatlichen Posten Unterhalt wegzubekommen

deine hauptsächliche Intention ist. Aber nicht aus dem Grund, den kleinegon erwähnte, sondern du suchst nach einer Lösung möglichst ein für alle mal diese monatlichen Zahlungen weg zu haben. Diese monatlichen Zahlungen, die, wie Delphin eben so anschaulich ausgeführt hat, in der Höhe, wie du sie anstrebst eigentlich ohnehin zu gering sind.

zumal der Schritt der mir jetzt bevorsteht sehr wahrscheinlich diese besagte Wohnung draufgehen lässt.

Kannst du das irgendwie näher erläutern?

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2005 23:01
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hi Delphin!
Nun, grundsätzlich ist es doch ein Schuldverhältnis zwischen meiner Tochter und mir, oder?
Sollten doch eigentlich beide Eltern mit 50% Stimmrecht drüber entscheiden können.

Meine Alternative habe ich ja auch genannt. Tochter zu mir und die KM überschreibt uns ihr nicht vorhandene Eigentumswohnung. Ich wäre sofort dabei, auch wenn ich 50 bis 100 Euro weniger monatlich hätte wegen der Langfristigkeit.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.09.2005 23:03
(@roman3)
Rege dabei Registriert

deine hauptsächliche Intention ist. Aber nicht aus dem Grund, den kleinegon erwähnte, sondern du suchst nach einer Lösung möglichst ein für alle mal diese monatlichen Zahlungen weg zu haben. Diese monatlichen Zahlungen, die, wie Delphin eben so anschaulich ausgeführt hat, in der Höhe, wie du sie anstrebst eigentlich ohnehin zu gering sind.

Ja, ist wie ne Hypothek, die man einfach weg haben will irgendwann

quote:
--------------------------------------------------------------------------------
zumal der Schritt der mir jetzt bevorsteht sehr wahrscheinlich diese besagte Wohnung draufgehen lässt.
--------------------------------------------------------------------------------

Kannst du das irgendwie näher erläutern?

Ganz einfach. Ich fürchte ich fahre in den ersten 2 Jahren Verluste ein, die teuer werden können bei der Bank und deshalb werde ich auch hier wieder in die Tilgung gehen müssen


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.09.2005 23:09
 AJA
(@aja)
Registriert

Ja, ist wie ne Hypothek, die man einfach weg haben will irgendwann

sorry, an dieser Stelle muss ich mich aus der Diskussion ausklinken 😡

verweise auf Forumsregeln - AJA, wahre den Anstand!

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 12.09.2005 23:17
(@haddock)
Nicht wegzudenken Registriert

Jetzt muß ich mich auch mal einklinken.

Was wird Roman vorgeworfen: Er versucht sich von der monatlichen Unterhaltspflicht zu befreien.
Das ist legitim und absolut verständlich - solange es nicht auf Kosten des Kindes geht.

Jaaa, werdet ihr rufen, das ist es ja, der Kerl will sich nur aus der Verantwortung stehlen !
Dabei verkennend, daß er dabei bereit ist,, eine Eigentumswohnung auf seineTochter zu überschreiben.
Halloo! Eine Eigentumswohnung! (ich werde mir sowas in 20 Jahren noch nicht leisten können)
Ich jedenfalls kann da nicht erkennen, das Roman sich seiner Verantwortung nicht stellt!!
Einzig, ein etwas geringerer monatl. Erlös aus Miete im Vergleich zur Unterhaltszahlung macht Roman verdächtig.

Ich finde, das diese Mentalität, immer das schlechteste von den Menschen zu erwarten (ausdrücklich sind Poster in diesem Threat nicht gemeint) fatal.
In diesem Falle kann rigorose Ablehnung Romans Ideen dazu führen: Er muß monatl. Unterhalt abdrücken, geht evtl. Pleite, seine Besitztümer werden gepfändet (aber nicht von der KM, oder seiner Tochter), wenn er ein Auskommen findet, bleibt ihm der Selbstbehalt - vielleicht. Kommt nicht auf einen grünen Zweig und hat auch seiner Tochter irgendwann nichts zu vererben.
Das ist ja wohl auch nicht im Sinne der Tochter, oder?

Tut doch nicht so, als sei er ein Rabenvater, wenn er nach Wegen sucht, sich zu entlasten und das Auskommmen seiner Tochter abzusichern ohne sich auch noch zusätzlich auf Gedeih und Verderb einer gierigen Ex***** auszuliefern.
Würde ich KU zahlen und über den nötigen Spielraum evrfügen, würde ich es auch tun.

@ Roman:
Dadurch, daß deiner Ex etwas weniger KU zukommen würde, wirst du sie kaum für diesen Weg begeistern können. Gefährlich ist auch: auf KU kann sie noch so viel verzichten - es ist immer unwirksam - jede auch notarielle Regelung ist hinfällig, weil "sittenwidrig".
Ist es möglich der sog. Mutter mit folgendem Deal zu kaufen:
Du schenkst deiner Tochter die Wohnung, behältst aber die Vermögenssorge für eben diese Immobilie alleinig bei dir (damit gehst du sicher, das KM Whg. nicht verjubelt). Die Miete reichst du weiter , und "ergänzt" den Betrag, um auf KU-Niveau aufzustocken.
Wenn deine Tochter 18 wird, wird sie trotz voller KU-Ausstattung eine wertvolle Wohnung ihr Eigen nennen können..

Vielleicht lässt sich so etwas arrangieren.

Gruß
Haddock


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 00:03
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Danke Daddock!
Du kannst ja rechnen! Ich bin mir über die Risiken sehr bewusst aufgrund der deutschen Gesetze, aber was mich selbst erschreckt ist diese Selbstherrlichkeit einiger wenige hier, woran auch gerade unsere Land erkrankt.

Hand aufhalten, Geld pünktlich und regelmässig bekommen, ohne zu fragen, wie das erwirtschaftet wird und ohne zu fragen wie man das vermehren kann.

Ich habe mit 32 Jahren angefangen statt Miete zu zahlen, Banken zu füttern und habe oft auf vieels verzichtet dafür. Aus der ersten Wohnung wurde irgendwann ein Haus und heute sind es wieder zwei Wohnungen (eine für mich und eine für meine Tochter sage ich immer).

Um das für sie garantieren zu können hatte ich diese Gedanken.

Wert 35.000 minus 30% = 25.000 Mieteinnahmen in 10 Jahren
plus geschätzter Gegenwert in 10 Jahren = 45.000

macht zusammen 70.000 Euronen, statt 35.000 an Unterhalt

Tendenz steigend, ein Leben lang.

Was war so schwer an dieser Rechnung zu verstehen ?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 00:53
(@roman3)
Rege dabei Registriert

"Du schenkst deiner Tochter die Wohnung, behältst aber die Vermögenssorge für eben diese Immobilie alleinig bei dir (damit gehst du sicher, das KM Whg. nicht verjubelt). Die Miete reichst du weiter , und "ergänzt" den Betrag, um auf KU-Niveau aufzustocken.
Wenn deine Tochter 18 wird, wird sie trotz voller KU-Ausstattung eine wertvolle Wohnung ihr Eigen nennen können.." Haddock

Guter Ratschlag. Diese Lösung ist nicht schlecht. Und wie bekomme ich die Vermögenssorge? Nur vor Gericht? Ich hätte auch gerne etwas mehr von meiner Tochter, die in 10 Jahren auch noch wissen soll woher die Immobilie kommt. (ist aber nicht zwingend notwendig, sie wird sich schon erinnern).


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 01:55




(@alexa)
Rege dabei Registriert

Hi Ihr
Ich als Mutter würde mich auf soetwas nicht einlassen.Erstens braucht das Kind die lächerlichen 203 Euro dringend zum Leben und wenn möglich noch etwas mehr. Zweitens entstehen für eine Wohnung auch Kosten und nicht nur Einnahmen.Das der Wert der Wohnung in den nächsten Jahren drastisch steigt bleibt erst mal reine Spekulation.
Und ich sehe noch nen anderen traurigen HIntergrund. Er hat Geld sich vor drei Monaten diese Imobilie zu kaufen, kann dem Kind später angeblich eine Ausbildung in seinem Betrieb bieten. Also ist er selbstständig. Und dann versucht er um jeden Cent zu feilschen. Hallo ? Wo bleibt da das Kind???Wie die Mutter ist, da kann das Kind doch nicht für.Dieses Kind hat nur eine Kindheit. Hier sind Väter die bezahlen monatlich ihren Kindesunterhalt und kommen damit selber an ihre Schmerzgrenze noch selber einigermassen über die Runden zu kommen. Er ist selbstständig ,hat ne Imobilie und versucht trotzem den Unterhalt für die Zukunft nicht zahlen zu müssen. Find ich nicht so toll und das Kind hat bestimmt nicht gerade nen Vorteil davon. Und wer sagt das sein Kind unbedingt in seinem Betrieb ne Ausbildung machen möchte. Vielleicht hat das Mädel ja was auf dem Kasten und hat den Wunsch einmal zu studieren und ihren Wunschberuf zu machen.Wenn ihm soviel am Kind gelegen ist, kann er doch die Mieteinnahmen der ach so wertvollen Imobilie nutzen und die fehlenden paar Euro betun und davon den Kindesunterhalt zahlen. Und wenn er sein Kind so lieb hat und ihm sein Wohl angeblich so am Herzen liegt kann er ihr die Immobilie ja schenken wenn sie volljährig ist. Dann hätte er auch keine Sorge das die Mutter sie veruntreut.
Tut mir leid, aber ich sehe es doch so, das hier eher seine Frage lautet wie er sich um den Unterhalt drücken kann.
Gruß Alexa


Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lächeln.... manche Lachen nur um nicht weinen zu müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 02:24
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hi Alexa!
Sei mir nicht böse, aber du hast wirklich gar nichts verstanden!
Meine Rechenstatistik kannst du zwei Kästchen vorher einsehen.
Für mich gibt es nun wirklich nichts wichtigeres als meine Tochter, eben weil sie es ist!
Meine Tochter wird garantiert nicht studieren! Erstens weil meine EX gesagt hat, dass sie das nicht bezahlen kann, zweitens, weil ich dann in Rente bin. Drittens, weil meine Ex die Sparrbücher geplünder hat und 4. weil ich ihr auch keine Eigentumswohnung überschreiben kann. Sie ist ausserdem in der 2, Klasse sitzen geblieben. Was ich ihr bieten könnte ist eine Ausbildung, vielleicht sogar eine Betriebsübernahme (als Freiberufler). Sie erbt natürlich, wenn ich dann noch lebe, meine jetzige Wohnung und meine Firma. Aber woher weiss ich denn wie lange ich noch lebe? Was meine Ex mit dem Erbe macht, wenn ich nicht irgendwelche Wege finde, die nur meiner Tochter dienen bis sie 18 Jahre alt ist. Was kannst du denn deinen Kindern bieten? Ein Leben in Armut? Einen Ausbildungsplatz? Bildung? Musikunterricht? Geld? Schöne Aussichten? Die soziale Hängematte? Erzähle, wo sich unsere Intentionen auseinander bewegen könnten oder eben auch angleichen. Bin gespannt!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 02:52
(@wolfsfrau)
Rege dabei Registriert

Hallo Roman,

jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf abgeben:

Meine Rechenstatistik kannst du zwei Kästchen vorher einsehen

.
Deine Rechenstatistik hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: sie berechnet NUR die Einnahmen-/Steigerungsvariablen!

Du berücksichtigst in keinster Weise, dass
1. die Wohnung Kosten verursacht (oder hast du sie bar bezahlt?)
2. möglicherweise sich die Mieteinnahmen in der Höhe vermindern könnten
3. der Staat bei Verlusten aus selbständiger Arbeit SOFORT an deine sämtlichen Vermögenswerte geht (und durchaus berechtigt ist, die Vermögenswerte deines Kindes zu verwerten!). Beispiel Steuerschulden...

Für mich gibt es nun wirklich nichts wichtigeres als meine Tochter, eben weil sie es ist!
Meine Tochter wird garantiert nicht studieren!

Ich finde es ganz schön forsch, jetzt schon zu orakeln, dass deine Tocheter NIEMALS studieren wird... aber..., jedem seine Meinung!

Erstens weil meine EX gesagt hat, dass sie das nicht bezahlen kann, zweitens, weil ich dann in Rente bin.

Was bitte schön hat DAS mit einem möglichen Studium deiner Tochter zu tun??? Dass DU dann keine Lust mehr hast, für sie aufzukommen? Es gibt durchaus noch andere Möglichkeiten ein Studium zu finanzieren...

Drittens, weil meine Ex die Sparrbücher geplünder hat

und hier muss ich doch auch mal eine andere Seite einbringen:

Hast du dir schon mal überlegt, dass die KM das Sparbuch geplündert hat, um DEINER Tochter zu ermöglichen was zu ESSEN, was zu TRINKEN, ein Dach über dem Kopf zu haben, und vielleicht auch noch was am Leib zu tragen?!?!

Die soziale Hängematte?

DAZU muss ich auch mal was sagen:
Anscheinend hast du eine solche "soziale Hängematte" noch nie zu spüren bekommen, denn ich finde alleine schon deine Ausdrucksweise sehr.... hm... bedenklich!

LG
Wolfsfrau


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 12:24
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hallo Roman,
jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf abgeben:

Du berücksichtigst in keinster Weise, dass
1. die Wohnung Kosten verursacht (oder hast du sie bar bezahlt?)
Die Kredite zahle ich weiter, sagte ich doch auch anfangs

2. möglicherweise sich die Mieteinnahmen in der Höhe vermindern könnten
Nein, die steigen eher alle 5 Jahre

3. der Staat bei Verlusten aus selbständiger Arbeit SOFORT an deine sämtlichen Vermögenswerte geht (und durchaus berechtigt ist, die Vermögenswerte deines Kindes zu verwerten!). Beispiel Steuerschulden...
Das könnte in der Tat ein Problem werden, aber ich wollte in erster Linie meine eigene
Wohnung damit belasten

Drittens, weil meine Ex die Sparrbücher geplünder hat

und hier muss ich doch auch mal eine andere Seite einbringen:

Hast du dir schon mal überlegt, dass die KM das Sparbuch geplündert hat, um DEINER Tochter zu ermöglichen was zu ESSEN, was zu TRINKEN, ein Dach über dem Kopf zu haben, und vielleicht auch noch was am Leib zu tragen?!?!

So schlecht geht es denen nun auch nicht, dass dies ein Grund wäre das Sparbuch meiner Tochter zu plündern, was mal angelegt wurde, gerade deswegen um vielleicht mal studieren zu können

Die soziale Hängematte?

DAZU muss ich auch mal was sagen:
Anscheinend hast du eine solche "soziale Hängematte" noch nie zu spüren bekommen, denn ich finde alleine schon deine Ausdrucksweise sehr.... hm... bedenklich!

Bin ich aber nicht weit von weg wenn die Geschäfte schlecht laufen sollten. Deswegen auch die Idee mit der Schenkung, damit wenigstens für die Sicherheit meiner Tochter gesorgt ist LG
Wolfsfrau


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 13:55
(@big-blue)
Rege dabei Registriert

hallo zusammen,

hier geht´s ja ganz schön zur sache... meine güte, ich will mal versuchen, das nicht weiter hochzukochen...

roman, deine idee finde ich immernoch nicht schlecht, einige deiner äusserungen (hypothek und dann mal weg) gefallen mir nicht so, aber ich berücksichtige mal, dass man hier auch immer in kürze schreiben muss, was man sonst ellenlang erklären könnte... ausserdem ist sender- und empfängerempfinden sicher immer unterschiedlich...

Dein Ansinnen wäre doch, wenn ich dich richtig verstehe:
ein aus deinem vermögen nicht pfändbarer wertgegenstand mit beständigem (steigendem) wert, der deiner tochter zu ihrem 18. geburtstag zufällt. Im Idealfall die von dir angedachte wohnung, deren kredite du tilgen würdest und deren mieteinnahmen deiner ex als kindesunterhalt zugute kommen würden...

ich meine, mit einem verständigen anwalt, der aber auch eine vertrauensperson für deine ex sein sollte, liesse sich die sache zumindest mal durchdenken. Letzendlich zahlst du ja sowohl tilgung als auch die miete dann deiner tochter bzw. der ex zugute kommen, also letztendlich "doppelt". Wenn du daraus nicht eine berechtigung zum abbruch der unterhaltszahlungen zum 18. geburtstag ziehen möchtest (was zwar rechnerisch verständlich, aber menschlich nicht rechtens wäre), dann macht deine ex und vor allem deine tochter einen guten schnitt meine ich...

was mir in deinen letzten posts auffällt, ist eine recht pessimistische grundstimmung deinerseits bezgl. verbleibender lebenszeit, geschäftsaussichten, etc... ich hoffe, das fällt auch unter oben beschriebene erklärungsmängel...

was hindert dich denn daran, der ex diese regelung vorzuschlagen? sprecht ihr nicht miteinander? habt ihr eine gemeinsame vertrauensperson, die sich mit euch zusammensetzen kann? letzendlich sollte ja alles, was zum wohl des kindes passiert in euer beider interesse sein und wenn ernsthafte gründe dagegen sprächen, würdest du dich denen doch hoffentlich auch nicht verschliessen, oder???

wenn für mich nach der insolvenz meines vaters eine eigentumswohung "abgefallen" wäre, würde ich ihm jedenfalls nicht nachsagen können, er habe sich um den unterhalt gedrückt, mir wäre einigermassen klar, dass er sich anderweitig darum gekümmert hat, dass ich versorgt bin... das ist aber sicherlich auch wieder nur subjektiv...

LG,
big blue


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 14:48
(@solstart)
Rege dabei Registriert

@big blue

seh ich auch so.

Wer glaubt, das der Selbstständige in einer sozialen Hängematte landen, nachdem er Insolvet gegangen sind, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Als pleitegegangener Selbstständiger, egal warum, hast du Anspruch auf nichts (evt Sozialamt) und vor diesem Hintergrund sehe ich auch den Gedanken, den Roman hier in Erwägung zieht.

Lg solstart


Der geistige Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null und dass nennen sie dann Standpunkt - Albert Einstein

AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 15:07
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hi big blue!
Du hast das alles richtig verstanden und gut zusammen gefasst. Ja, ich will niemanden betrügen, mich aus keiner Verantwortung stehlen, bin nur in Spedierlaune zur Zeit und denke dabei nur an das Wohl meiner Tochter und ihre Zukunft.

Ab und zu kann man auch mit ihrer Mutter reden, aber die versteht mich oft nicht und denkt nicht an morgen, sonst wäre ja auch noch das Sparbuch für meine Tochter vorhanden.

Wenn ich Dieter Bohlen heissen würde hätte ich den beiden natürlich eine schuldenfreie 4-Zi-Whg gekauft und auch die monatlichen Unterhaltszahlungen würden dann aus der Portokasse beglichen. So sind meine Mittel aber eher begrenzt. Diese Frage zudiskutieren war dennoch sehr spannend.

Ich denk weiter drüber nach!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 15:10
(@alexa)
Rege dabei Registriert

Hallo Roman3

. Was kannst du denn deinen Kindern bieten? Ein Leben in Armut? Einen Ausbildungsplatz? Bildung? Musikunterricht? Geld? Schöne Aussichten? Die soziale Hängematte? Erzähle, wo sich unsere Intentionen auseinander bewegen könnten oder eben auch angleichen. Bin gespannt!

Ein Leben in Armut?
Nein! Meinen Kindern fehlt es an nichts. Ich gehe arbeiten, verdiene mein Geld, habe Lohnsteuerklasse 2 und dementsprechend wenig Abzüge.
Unterhalt in Form von Geld bekomme ich vom Vater der Kinder nicht, weil er wirklich krank (nach Schlaganfall halbseitig gelähmt) ist und deshalb wohl so schnell keine Arbeit mehr bekommt.
Also, arm werden meine Kinder nicht aufwachsen. Und dabei unterstützt mich der Vater. Er erbringt seinen Unterhalt nämlich nicht mit Geld sondern indem er mich jederzeit unterstützt wenn ich arbeite und die Kinder versorgt sein müssen, oder ich einfach mal ne Auszeit brauche und nen Tag für mich.
Einen Ausbildungsplatz wäre sicher möglich innerhalb der Familie zu bekommen, vorrausgesetzt eines meiner Kinder hätte Interesse seine Ausbildung in der Spedition meiner Schwester zu machen. Aber das bleibt den Kindern überlassen. Sie werden entscheiden ob sie eine Ausbildung machen oder studieren. Und ich als Mutter habe die Pflicht ihnen das nicht zu verbauen.Und wenn ich notfalls nebenbei dafür noch putzen gehen müsste.Zum Glück sind meine 4 Kinder vom Alter her einige Jahre auseinander, so das nicht alle gleichzeitig studieren werden, falls sie es denn tun.
Bildung?Musikunterricht? Geld?
Bildung, sorge ich schon für das die Kinder jede Mögliche Unterstützung erhalten die sie brauchen. Musikunterricht bekommen meine Kinder schon seit dem Kindergarten. Hier zu Hause wird sehr viel musiziert, da wir alle zum Teil mehrere Instrumente spielen und auch Vereinsmäßig (Tamourcorps) aktiv musizieren.
Geld?
Werde ich sie wohl nicht mit zuschütten können. Ist aber wohl auch nicht das wichtigste. Meine Kinder haben jeweils ihr Erziehungsgeld in voller Höhe angelegt bekommen und bekommen auch so immer mal etwas aufs Sparbuch, so das sie wenigstens ein ganz kleines Startkapital haben.
Und ich denke das reicht. Kinder sollen lernen, das Geld nicht auf Bäumen wächst und man dafür arbeiten muss. Und das lernen sie schon heute. Sie bekommen ihr angemessenes Taschengeld und wenn sie sich etwas größeres anschaffen möchten müssen sie halt sparen und notfalls ihr Taschengeld aufbessern. Meine Große macht das zum Beispiel indem sie einmal in der Woche beim Nachbarskind babysittet. Der mittlere indem er dem Hausmeister im Garten hilft(und das macht er mit seinen neun Jahren obwohl er behindert ist).Und zwar freiwillig mit viel Freude dran.

Schöne Aussichten?
Nö, die kann ich ihnen in der heutigen zeit bestimmt nicht machen. Aber ich kann sie unterstützen und ein wenig auf ihrem Weg begleiten.
Ich kann dafür sorgen das klare, gerade Menschen mit Rückgrad aus ihnen werden, die nicht auf ihren Wunsch zu studieren verzichten weil man ihnen weissmacht das geht eh nicht weil sie vielleicht in der zweiten Klasse sitzen geblieben sind(war übrigens ein echt blödes Argument, das ein Kind nicht studieren kann weils in der zweiten Klasse sitzengeblieben ist.Viele Kinder sind halt in den ersten Jahren noch verspielt und holen nachher auf. )

Überleg doch mal, deine Tochter ist 10 Jahre. Und jetzt schon entscheidet ihr das sie mal nicht studiert?Mit den nichtnachvollziehbaren Begründungen, Mutter kein Geld, Vater in Rente und in der zweiten Klasse sitzen geblieben.
Mit ein bisschen Unterstützung oder Nachhilfe würde dem Kind das Lernen erleichtert.
Die Mutter könnte irgendwann auch wieder voll arbeiten und ihren finanziellen Teil beisteuern.
Auch als Rentner kann man sich sofern die Gesundheit es erlaubt noch ne Kleinigkeit nebenbei verdienen womit man das Kind wenn nötig unterstützen kann.
Mit Sicherheit werden meine Kinder nicht alle 4 studieren.Eben weil sie verschieden sind und wohl verschiedene Berufsziele haben.Aber die Kinder die dies wirklich möchten werde ich dabei unterstützen.

Mag sein das du auch nur das Beste für dein Kind möchtest. Aber du trägst mit deiner Art der Fragestellung nicht gerade dazu bei, das man annimmt das dies dein vorrangiges Anliegen ist.
Gruß Alexa

[Editiert am 13/9/2005 von Alexa]


Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lächeln.... manche Lachen nur um nicht weinen zu müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 19:39
(@roman3)
Rege dabei Registriert

Hallo Roman3

. Was kannst du denn deinen Kindern bieten? Ein Leben in Armut? Einen Ausbildungsplatz? Bildung? Musikunterricht? Geld? Schöne Aussichten? Die soziale Hängematte? Erzähle, wo sich unsere Intentionen auseinander bewegen könnten oder eben auch angleichen. Bin gespannt!

Ein Leben in Armut?
Nein! Meinen Kindern fehlt es an nichts. Ich gehe arbeiten, verdiene mein Geld, habe Lohnsteuerklasse 2 und dementsprechend wenig Abzüge.
Unterhalt in Form von Geld bekomme ich vom Vater der Kinder nicht, weil er wirklich krank (nach Schlaganfall halbseitig gelähmt) ist und deshalb wohl so schnell keine Arbeit mehr bekommt.
Also, arm werden meine Kinder nicht aufwachsen. Und dabei unterstützt mich der Vater. Er erbringt seinen Unterhalt nämlich nicht mit Geld sondern indem er mich jederzeit unterstützt wenn ich arbeite und die Kinder versorgt sein müssen, oder ich einfach mal ne Auszeit brauche und nen Tag für mich.
das würde ich mir auch wünschen, geht aber wegen der 300 km nicht mehr

Einen Ausbildungsplatz wäre sicher möglich innerhalb der Familie zu bekommen, vorrausgesetzt eines meiner Kinder hätte Interesse seine Ausbildung in der Spedition meiner Schwester zu machen. Aber das bleibt den Kindern überlassen. Sie werden entscheiden ob sie eine Ausbildung machen oder studieren. Und ich als Mutter habe die Pflicht ihnen das nicht zu verbauen.Und wenn ich notfalls nebenbei dafür noch putzen gehen müsste.Zum Glück sind meine 4 Kinder vom Alter her einige Jahre auseinander, so das nicht alle gleichzeitig studieren werden, falls sie es denn tun.
Bildung?Musikunterricht? Geld?
Bildung, sorge ich schon für das die Kinder jede Mögliche Unterstützung erhalten die sie brauchen. Musikunterricht bekommen meine Kinder schon seit dem Kindergarten. Hier zu Hause wird sehr viel musiziert, da wir alle zum Teil mehrere Instrumente spielen und auch Vereinsmäßig (Tamourcorps) aktiv musizieren.
Schön, meine Tochter macht bei mir auch viel Musik uns ist sehr musikalisch. Ihre Mutter fördert das leider nicht mehr

Geld?
Werde ich sie wohl nicht mit zuschütten können. Ist aber wohl auch nicht das wichtigste. Meine Kinder haben jeweils ihr Erziehungsgeld in voller Höhe angelegt bekommen
sehr lobenswert, habe ich damals auch gemacht, jetzt ist es leider weg

und bekommen auch so immer mal etwas aufs Sparbuch, so das sie wenigstens ein ganz kleines Startkapital haben.
Prima, meine Tochter bekommt mütterlicherseits nie was aufs Sparbuch

Und ich denke das reicht. Kinder sollen lernen, das Geld nicht auf Bäumen wächst und man dafür arbeiten muss. Und das lernen sie schon heute. Sie bekommen ihr angemessenes Taschengeld und wenn sie sich etwas größeres anschaffen möchten müssen sie halt sparen und notfalls ihr Taschengeld aufbessern. Meine Große macht das zum Beispiel indem sie einmal in der Woche beim Nachbarskind babysittet. Der mittlere indem er dem Hausmeister im Garten hilft(und das macht er mit seinen neun Jahren obwohl er behindert ist).Und zwar freiwillig mit viel Freude dran.

Schöne Aussichten?
Nö, die kann ich ihnen in der heutigen zeit bestimmt nicht machen. Aber ich kann sie unterstützen und ein wenig auf ihrem Weg begleiten.
Ich kann dafür sorgen das klare, gerade Menschen mit Rückgrad aus ihnen werden, die nicht auf ihren Wunsch zu studieren verzichten weil man ihnen weissmacht das geht eh nicht weil sie vielleicht in der zweiten Klasse sitzen geblieben sind(war übrigens ein echt blödes Argument, das ein Kind nicht studieren kann weils in der zweiten Klasse sitzengeblieben ist.Viele Kinder sind halt in den ersten Jahren noch verspielt und holen nachher auf. )
nun, ich hätte es mir immer gewünscht, wenn sie mal studiert, so wie ihr Vater auch

Überleg doch mal, deine Tochter ist 10 Jahre. Und jetzt schon entscheidet ihr das sie mal nicht studiert?Mit den nichtnachvollziehbaren Begründungen, Mutter kein Geld, Vater in Rente und in der zweiten Klasse sitzen geblieben.
Mit ein bisschen Unterstützung oder Nachhilfe würde dem Kind das Lernen erleichtert.
Die Mutter könnte irgendwann auch wieder voll arbeiten und ihren finanziellen Teil beisteuern.
Auch als Rentner kann man sich sofern die Gesundheit es erlaubt noch ne Kleinigkeit nebenbei verdienen womit man das Kind wenn nötig unterstützen kann.
Mit Sicherheit werden meine Kinder nicht alle 4 studieren.Eben weil sie verschieden sind und wohl verschiedene Berufsziele haben.Aber die Kinder die dies wirklich möchten werde ich dabei unterstützen.

Mag sein das du auch nur das Beste für dein Kind möchtest. Aber du trägst mit deiner Art der Fragestellung nicht gerade dazu bei, das man annimmt das dies dein vorrangiges Anliegen ist.
Gruß Alexa
nun, so weit liegen wir ja gar nicht auseinander. Ausserdem beinhaltet mein Vorschlag ja die Möglichkeit, dass meine Tochter mit 18 Jahren eine Immobilie verkaufen kann, die dann mindestens 45.000 Euro wert sein dürfte. Dafür kann man auch ne Zeit lang studieren

[Editiert am 13/9/2005 von Alexa]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.09.2005 20:54
(@big-blue)
Rege dabei Registriert

hi roman,

"Ausserdem beinhaltet mein Vorschlag ja die Möglichkeit, dass meine Tochter mit 18 Jahren eine Immobilie verkaufen kann, die dann mindestens 45.000 Euro wert sein dürfte. Dafür kann man auch ne Zeit lang studieren"

genau hier sehe ich den springenden punkt: du kannst m.E. nicht davon ausgehen (mal ausgenommen, du gingest - gott bewahre - tatsächlich insolvent, o.ä.) dass deine tochter die wohnung nach ihrem 18. als unterhalt für die nächsten 10 jahre bzw. bis zum 27. LJ betrachtet...

da kann dir deine Tochter - wenn sie denn das Bedürfnis hat - einen Strich durch die Rechnung machen und so ganz moralisch richtig finde ich es dann auch nicht mehr...

nochmal: grundsätzlich finde ich deine überlegung gut und spannend, aber nicht unter der Massgabe, dass du dann "ein für allemal" deine Unterhaltsverpflichtungen los bist.

Die Entscheidung kann - abgesehen davon - ja derzeit nur mit deiner Ex getroffen werden und die Tochter kann das alles mit 18 mal ganz anders sehen... wobei ich mal (als "wohlwollende Tochter") davon ausgehen würde, dass sich da eine regelung finden liesse...

LG,
big blue


AntwortZitat
Geschrieben : 13.09.2005 21:04




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