Chuck,
Selbst wenn Du mietfrei wohnst wirst Du mit Sicherheit nicht mit 200€ im Monat auskommen und Du sprichst von anderen Einnahmequellen.
Es tut mir leid, aber wenn Du Hilfe suchst, solltest Du schon die Karten auf den Tisch legen und nicht um den heißen Brei reden.
Gruß
Ole
***never give up***
Ja gut, meine Eltern geben mir 1000€ im Monat.
Also Chuck,
Du wohnst mietfrei (bei Deinen Eltern?), bekommst eine monatliche Zuwendung Deiner Eltern von 1000€ (ist dies eine freiwillige Zahlung oder handelt es sich dabei um BaföG?) und hast ein eigenes Einkommen von 200€.
Bekommst Du bei Deinen Eltern auch noch das Essen umsonst?
Gruß
Ole
***never give up***
Es handelt sich um eine freiwillige Zahlung, die genau so hoch ist das ich über die Runden komme.
Ja gut, meine Eltern geben mir 1000€ im Monat.
Leistungsfähig bist du damit auf jeden Fall.
Sieh's mal so: Du bist deinen Eltern 1000 €/Monat "wert", da sollte dir dein Kind doch auch den ein oder anderen Taler "wert" sein oder?
Gruß
Brainstormer
Mir geht es ja erst mal um die rechtliche Situation. Das es meinem Sohn nicht schlecht dafür sorge ich schon.
Chuck,
das Kind ist 5 Jahre alt. Wie hast Du bisher den Unterhalt für Dein Kind bestritten?
Es wäre schön, wenn Du einfach mal Deine Geschichte aufschreibst, damit man sich einen genaueren Überblick verschaffen kann.
Gruß
Ole
***never give up***
Ganz einfach, alles was ich nicht selbst erwirtschaften konnte, habe ich von meinen Eltern bekommen.
Chuck,
auf welcher Grundlage wurde der Unterhalt bisher berechnet? Sind das freiwillige Zahlungen oder besteht ein Titel? Wie hoch ist der Unterhalt den Du bisher leistest? Warum kann es nicht so wie bisher weiterlaufen?
Gruß
Ole
***never give up***
Ich habe bisher 133€ pro Monat freiwillig bezahlt. Bzw. meine Ex hat Unterhaltsvorschuss in dieser Höhe bekommen und das Amt wollte dann das Geld von mir. Da ich mich damit nicht weiter beschäftigen wollte und Ärger aus dem Weg gehen wollte hab ich das einfach freiwillig bezahlt.
Moin Chuck,
Ich habe bisher 133 pro Monat freiwillig bezahlt. Bzw. meine Ex hat Unterhaltsvorschuss in dieser Höhe bekommen und das Amt wollte dann das Geld von mir. Da ich mich damit nicht weiter beschäftigen wollte und Ärger aus dem Weg gehen wollte hab ich das einfach freiwillig bezahlt.
... was ist der Grund dafür, dass Du diese Zahlung nun überprüfen möchtest ?
Die Unterstützung Deiner Eltern ist - als freiwillige Zuwendung Dritter - kein unterhaltsrelevantes Einkommen.
Das Zahlen des Unterhaltsvorschusses halte ich dennoch für eine vernünftige Vorgehensweise, da Du das Auflaufen von Schulden damit vermeidest.
Gegenüber Deinem Kind hast Du eine erhöhte Erwerbsobliegenheit, d.h. so Dein Studium nicht als Erstausbildung zu werten ist (wovon ich bei Deinen 34 Lenzen fast ausgehen möchte), könnte man Dir unterhaltstechnisch nahelegen, das Studium (und die Selbstständigkeit) niederzulegen und einer geregelten Arbeit nachzugehen (und zumindest fiktiv davon ausgehen, als wäre das der Fall).
Der Mindestunterhalt für einen 5-Jährigen beläuft sich auf 225 EUR.
Gruß
United
... was ist der Grund dafür, dass Du diese Zahlung nun überprüfen möchtest ?
Ich habe zufällig gelesen, dass sich 2012 die rechtliche Lage geändert hat.
Gegenüber Deinem Kind hast Du eine erhöhte Erwerbsobliegenheit, d.h. so Dein Studium nicht als Erstausbildung zu werten ist (wovon ich bei Deinen 34 Lenzen fast ausgehen möchte), könnte man Dir unterhaltstechnisch nahelegen, das Studium (und die Selbstständigkeit) niederzulegen und einer geregelten Arbeit nachzugehen (und zumindest fiktiv davon ausgehen, als wäre das der Fall).
Es ist leider meine Erstausbildung. Und wenn ich Selbstständigkeit und Studium aufgebe müsste ich ja auch erst mal eine geregelte Arbeit finden.
Hi Chuck,
es hat sich in 2012 nichts wirklich Wichtiges geändert.
Allerdings ist es so, dass Du (fast) alles tun musst, um Deinem Kind den Mindestunterhalt sicherzustellen. Mit unprofitabler Selbständigkeit, ewig studieren und "müsste erst mal was finden" (ohne es versucht zu haben) kommst Du im Fall einer echten Auseinandersetzung nicht weit. Alternativ könnte ich mir noch vorstellen, dass ein Gericht die Unterstützung durch Deine Eltern zwar nicht als Einkommen wertet aber zum Anlass nimmt, angesichts Deiner sichergestellten Versorgung den Selbstbehalt auf Null zu senken und damit Dein gesamtes anderes Einkommen abzuschöpfen.
Von daher sähe ich, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann, durchaus die 225,- auf Dich zurollen, wenn KM und/oder JA auf den Putz hauen.
An Stelle Deiner Eltern würde ich Zahlungen vom Ausbildungsverlauf abhängig machen...
Gruss von der Insel
Moin Chuck
Was hat sich denn aus den Tipps ergeben die du vor einem Jahr bekommen hast?
Und ist abzusehen, wann Du mit deinem Studium fertig bist?
Dir sollte bewusst sein, dass es den Unterhaltsvorschuss für dein Kind nur 6 Jahre gibt, sprich da dürfte dann auch demnächst Schluss sein.
Wie sieht denn Dein Kommunikationsverhältnis zu deinem Kind und zur Mutter aus?
Was hat sich denn aus den Tipps ergeben die du vor einem Jahr bekommen hast?
Wie ich schon erwähnte hab ich 133€ pro Monat bezahlt. Ansonsten möchte ich erst mit meiner Selbstständigkeit genug Einkommen erwirtschaften und wenn ich das erreicht habe mein Studium beenden.
Und ist abzusehen, wann Du mit deinem Studium fertig bist?
Leider nein.
Dir sollte bewusst sein, dass es den Unterhaltsvorschuss für dein Kind nur 6 Jahre gibt, sprich da dürfte dann auch demnächst Schluss sein.
Mehr als 2 Jahre dürften das bisher nicht gewesen sein.
Wie sieht denn Dein Kommunikationsverhältnis zu deinem Kind und zur Mutter aus?
Ich würde sagen ein ganz normales Vater-Sohn-Verhältnis und mit seiner Mutter verstehe ich mich auch einiger Maßen.
Moin Chuck,
Ansonsten möchte ich erst mit meiner Selbstständigkeit genug Einkommen erwirtschaften und wenn ich das erreicht habe mein Studium beenden.
Ob Du Deine Prioritäten tatsächlich sinnvoll setzt, sei mal dahingestellt ... bei derzeit 200 EUR Überschuss wage ich das zu bezweifeln, ferner wage ich zu bezweifeln, dass Du Dein Studium tatsächlich zu Ende führst, wenn der Laden denn tatsächlich mal brummt.
Sei´s drum: Unterhaltsrechtlich würde Dir dieses mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch jeden Richter um die Ohren gehauen.
Gruß
United
Moin,
Sei´s drum: Unterhaltsrechtlich würde Dir dieses mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch jeden Richter um die Ohren gehauen.
das vermute ich auch. Er würde die Diskrepanz an die Wand malen, mit Mitte 30 noch ein durch die Eltern alimentierungsbedürftiges Kind sein zu wollen, sich hinter einer Ausbildung zu verstecken, die gar nicht wirklich stattfindet - und dem eigenen Kind deshalb die (tatsächlich notwendige) Alimentierung auf Kosten des Steuerzahlers vorzuenthalten.
"Gesteigerte Erwerbsobliegenheit" sind nicht nur zwei blöde Worte.
Davon abgesehen: Eine Selbständigkeit, von der man nicht spätestens nach zwei Jahren ohne Hilfe Dritter leben kann, ist keine. Sie ist bestenfalls ein Hobby.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Martin,
Davon abgesehen: Eine Selbständigkeit, von der man nicht spätestens nach zwei Jahren ohne Hilfe Dritter leben kann, ist keine. Sie ist bestenfalls ein Hobby.
Ganz so drastisch würde ich es nicht formulieren. Ich bin selbst nebenberuflich selbstständig, aber allein davon leben, könnte ich nicht. Wenn der TO sich hauptsächlich auf sein Studium konzentriert, wird es bei ihm ähnlich sein. Wenn er das Studium allerdings nur vorschiebt, um keinen oder wenig Unterhalt zahlen zu müssen, dann finde ich das ziemlich bedenklich.
Gruß
Brainstormer
Chuck,
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir Deine Thread von vor 15 Monaten rausgesucht.
http://www.vatersein.de/Forum-topic-23344-start-msg257077.html#msg257077
Ich muss schon sagen, dass ich es schon extrem dreist finde jetzt wieder einen mit dem gleichen Thema aufzumachen.
Das heisst, Du hast es innerhalb von 15 Monaten nicht geschafft einen Nebenjob zu finden um zumindest den Mindestunterhalt für Dein Kind zu zahlen?
Du nennst Dich Student, lässt Dich aber schön von Mutti und Vati aushalten, weil das so schön bequem ist.
"Ich bekomme 1000€ mit dem Geld komme ich gerade so über die Runden"
Dir ist schon bewusst, dass mancher Mensch mit wesentlich weniger über die Runden kommen muss, obwohl er schon etwas geleistet hat für die Gemeinschaft?
Ganz ehrlich, in Deinem Fall hoffe ich wirklich, dass Du nicht zu viel mit der Erziehung des Kindes zu tun hast. Denn Du würdest genauso versagen, wie Deine Eltern es auch bei Dir getan haben.
***never give up***
Moin
Mit Deinen 34 Jahren fage ich mich nicht nur, was Du die letzten 15 Jahre getan hast, um sowohl einer Berufsausbildung als auch einem Studiumsabschluss aus dem Weg zu gehen? Hinzu kommt auch, Du bist anscheinend noch nicht mal gewillt, Dir diesbezüglich Ziele zu stellen und Verantwortung (für Dich selbst und das Kind) zu übernehmen.
Und ist abzusehen, wann Du mit deinem Studium fertig bist?
Leider nein.
Was hältst Du denn von meinem Vorschlag, einfach mal Deinen Arsc. zu bewegen? Hmm?
Was willst Du überhaupt hier bei vatersein.de? Möglichkeiten ausloten, weiterhin Deinen Bauch in der Sonne zu bräunen und einem unbeschwerten Studentenleben hinterher zu hecheln?
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
