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Unterhalsrückzahlung weil Kind für 3 Wochen beim Vater ist?????

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(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@weisnich,

ich kann an meinen Beobachtungen weder Seltsames noch Perverses finden.

Wie ich schon schrieb: In den meisten Fällen stellen sich diese Fragen überhaupt nicht; diese Fälle landen aber auch nicht bei vs.de - einfach, weil die Beteiligten vernünftig genug sind, das Kindeswohl über alles andere zu stellen.

Hier jedoch beobachten wir immer wieder die - spezielle weibliche - Analogie "Kinder gleich Kohle", verbunden mit der Annahme, dass das Konglomerat aus EU und KU nur funktioniert, wenn man davon auskömmlich leben kann, ohne einer eigenen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Und das "lohnt" natürlich nur, wenn davon genug für die eigenen Bedürfnisse übrig bleibt. Wenn am 20. des Monats schon Ende vom Geld ist, hat es sich nicht gelohnt.

In diesem Zusammenhang habe ich mir erlaubt, daran zu erinnern, dass die beteiligten Elternteile die Vereinbarung zur Familiengründung meist "ehrenamtlich" getroffen haben, wenn daraus irgendwann ein Feigenblatt von der Sorte wird "ich muss fürs Kindererziehen-/betreuen Kohle kriegen, die ich nicht einmal teilweise selbst erwirtschaften kann" läuft etwas schief. Frag mal in der Generation Deiner Grossmütter/Kriegerwitwen, was die alles anstellen mussten, um jeden Tag Essen auf den Tisch zu kriegen. Deren Männer waren nämlich nicht durch Scheidung weg, sondern einfach tot. Und ihre Witwen gingen Steine klopfen, putzen oder für fremde Leute kochen, damit sie überhaupt etwas zu beissen hatten.

Zusammenfassend: Ich kann nur die Einstellung bestimmter Unterhaltsempfängerinnen "seltsam" oder "pervers" finden, aber nicht die Beobachtung oder Beschreibung dieser Zustände.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 25.06.2007 21:12
(@weserfrosch)
Nicht wegzudenken Registriert

Es ist wie so oft an vielen Stellen in Deutschland - wir können einfach keinen Mittelweg! Immer nur Extrem rechts oder Extrem links.....

Kinder sind durchweg die Entscheidung beider Elternteile.....und damit auch die Verantwortung. Vielfach wird versucht, allein über die finanziellen Belange auch die Verantwortung zu regeln..... "Ich zahle doch! Also habe ich mich um nix anderes mehr zu kümmern..." ist dabei das eine Extrem. "Ich betreue das Kind - also soll der andere elternteil das Kind und mich vollends versorgen!" ist das andere Extrem. Teilweise wird ja inzwischen auch so getan, als ob der betreuende Elternteil ein vollkommen fremdes Kind großzieht, eine Dienstleistung für einen Fremden erbringt - so als wenn ich mein Auto in die Werkstatt gebe und dafür die Rechnung bekomme. Manche Unterhaltsansprüche grenzen an die Einstellung "Ich ziehe DEIN Kind groß - also zahle!"

Wie gesagt - uns fehlt oft der Mittelweg, bei dem alle Beteiligten ihr Scherflein beitragen und auch alle Beteiligten vielleicht ein wenig verzichten.....
Solange Kinder nur als monetäre Belastung verstanden werden, ist das sowieso nichts....


Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....

AntwortZitat
Geschrieben : 26.06.2007 10:27
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