Hallo liebe Kollegen,
eines vorweg bevor man mich kritisiert usw. wenn ich könnte würde ich UH für meinen Sohn zahlen und ich liebe meinen Sohn den ich 4 x im Jahr sehe der 700 km weit weg wohnt leider bei einem falschen Menschen.
Ich war jetzt fast 2 Jahre ALG 2 Empfänger nachdem meine Ex meinen Job und Ruf ruiniert hatte. Bis letzten Monat hatte ich vergeblich versucht einen Job zu bekommen man drohte mir sogar mit Umzug durch ganz Deutschland u.a Gott sei dank hab ich endlich einen Job aber nun das Dilemma wo ich mir sagte kann ja gleich kündigen.
Ich erhalte 1280 € monatlich netto bei 40 Stunden und mein Arbeitsplatz ist 41 km einfache Strecke entfernt und nein man kommt nicht mit der Bahn dort hin. Leider muss ich Auto fahren. ich arbeite auch jeden 2. Samstag.
Also ich zahel dazu noch eine WM von 490 Euro. Wie soll ich leben ? Ich habe in 2 Wochen einen Gerichtstermin wegen dem Unterhalt bis zu diesem Zeitpunkt dachte sie ich wäre noch ALG 2 Empfänger.
Also ich habe ja jetzt schon kein Geld mehr am Ende des Monats da ich meistens um die 300 € aan Spritkosten habe.
Danke für die Tips.
Achja meine Ex erhält Geld von der Vorschusskasse.
Moin.
Dir kann (vermutlich) geholfen werden.
Und zwar mit dem Antrag auf aufstockendes ALG2.
Da kannst du deine (titulierten) Unterhaltszahlungen von deinem Einkommen abziehen.
Du kannst dann neben dem Grundbedarf, den KDU auch noch den Freibetrag für Verdienende bis zu 330,- € und sogar noch Umgangskosten.
Allerdings könnte deine Wohnung dafür zu groß und zu teuer sein.
WM= Warmmiete?
Und was meinst du mit "man drohte dir mit Umzug" und Umgangsdistanz von 700Km?
Ist sie nun weg gezogen oder nicht?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Also 1. vielen Dank für Deine Hilfe.
Also ich meine meine Ex wohnt seit 3 Jahren mit meinem Sohn 700 km weit weg.Sie hat die Entfernung herbeigezogen also ich ALG 2 Empfänger war haben die mir die Umgangskosten bezahlt.
Es gibt noch keinen Titel gegen mich und bisher bis 6 Monate als ich damals einen Job hatte konnte ich zahlen als ALG 2 Empfänger nein.
Nun habe ich wieder einen Job mit 1280 € netto und Fahrtkosten von 82 km Hin-und zurück ? Kann man die nicht anrechnen lassen ?
Wenn es noch keinen Titel gibt, solltest du nicht mehr bezahlen, als du musst.
Du nimmst deine 1280,- € und ziehst deine unvermeidbaren Fahrtkosten zum Job ab.
Und zwar für die ersten 30Km 30 Cent und für alle weiteren 10 Cent.
Pro Richtung und Tag!
Also (30*0,3+11*0,1)*2*20 = 404,-€
Damit bleiben dir weniger als 1.000,- € und bist du auch weiterhin nicht für KU leistungsfähig.
Das teilst du deiner Ex mit und stellst die Unterhaltszahlungen ein.
Außerdem gehst du zum Jobcenter, denn vermutlich bist du, angesichts deiner Fahrt- und Umgangskosten auch ohne KU-Zahlung Aufstocker.
Und wenn deine Ex dich dann auf (erfolgreich) auf KU verklagt, kannst du das ganz gelassen sehen, denn das erhöht nur deinen ALG2 Bedarf.
Aber das bleibt erstmal abzuwarten
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
