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Mal wieder Unterhalt

 
(@Rasputin73)

Guten Tag zusammen,
auch wenn es an anderer Stelle schon einmal diskutiert wurde, ich möchte gerne nochmal ein paar Unterhaltsgedanken hier einbringen und hoffe auf Eure Erfahrungswerte.

Los gehts:

Meine Anwältin hat auf der Basis meiner Gehalts und Einkommensangaben einen Unterhalt von rund 500 Euro insgesamt für TU und KU in 2009 ausgerechnet. Gegenseite rund 400 Euro mehr. Begründungen: Ich fahre einen Dienstwagen, Geldwerter Vorteil wäre hier in Abzug zu bringen obwohl ich den Sprit für Dienst und Privatfahrten selbst zahle was mir auch mein AG schriftlich bestätigt hat.

Desweiteren hatte ich bis Jahresende ein Nebengewerbe, was auch voll auf mein Einkommen anzurechnen wäre, da das Gewerbe nicht aus dem Hauptjob heraus geführt wird sondern unabhängig davon.

Dazu kommt ein Kredit welcher in der Ehe aufgenommen wurde, von mir alleine, eigentlich einen anderen ablösen sollte was aber nie passiert ist weil hier und da Ausgaben aufgetaucht sind die den Kredit letztenendes soweit reduziert haben dass eine Ablösung nicht möglich war. Frauchen droht nun damit ich müsse nachweisen wohin die Kohle ist ( Sie hat von dem Geld auch profitiert, will davon aber nix wissen udn einen Nachweis über den Verbrauch gibt es auch nicht. ) Sie verlangt den Kredit aus der Berechnung heraus zu nehmen, was ich am Anfang, als ich emotional sehr am Ende war auch mal in Aussicht gestellt habe. Inzwischen habe ich aber gehört dass auch dieser Kredit in der Unterhaltsberechnung in Abzug zu bringen ist ohne das man da eine Million Nachweise bringen muss.

Zum Thema Unterhalt: Die Gegenseite hat mich im August zu Zahlungen des bis dahin noch zu benennenden Unterhaltes aufgefordert. Davor habe ich für Mai, Juni und Juli ( trennung erfolgte im Mai ) freiwillige Zahlungen geleistet. Es ist doch eigentlich so, dass ich bis August gar nicht hätte zahlen müssen.

Desweiteren hat Exchen auch schon so manchen Knochen bekommen wie Verzicht auf die Hälfte eines Grundstücks ( rund 10.000 Euro pro Kopf und Nase ), auf das ich sicher auch Ansprüche erheben könnte, obwohl das Geld von Daddy als Privatkredit kam, oder? Verzicht ist zwar noch nicht notariell festgehalten aber von meinem Anwalt angeboten.

Exchen hat inzwischen auch das Auto von mir bekommen ( is nicht mehr viel wert die Karre, und ich habe sie eh nicht mehr gefahren wegen Dienstwagen )

Das Haus ist nach wie vor in meinem Besitz, wurde 6 Wochen vor Eheschliesung von mir gekauft. Frage hierzu: Eigenheimzulage wurde in die Finanzierung des Hauses eingebunden, Antrag wurde von mir und Ex unterschrieben. Ich bin seit Januar in der "Geldbeutelfreundlichen" Steuerklasse drin. Muss ich im März bei der erneuten Zuteilung Änderungen befürchten?

Ich habe bis Jahresende diverse Dinge weiterbezahlt, da Umstellung hier und da nicht früher möglich war. Energie, Telefon etc...Nachweise alle da, meine Anwältin rät zur Gegenrechnung.

Ausserdem habe ich Ex Angebot gemacht Versorgungsausgleich, Zugewinn etc auf der Basis einer Mietbefreiung zu verrechnen. Ich habe die Kohle nicht und sie will Wohnungssicherheit. Sie wohnt in meinem Haus, das kann auch so bleiben damit meine Tochter nicht aus dem vertrauten Umfeld heraus kommt. Ich verziehe mich demnächst aus dem Haus ( Trennung ist dahingehend erfolgt dass ich seit Mai unter dem Dach wohne ) und werd mir ne Mietwohnung nehmen.

Ach so: Anwälte wollen im vierer Gespräch den Unterhalt nun klären. Oder klagen.

Tipps, Gedanken, Schelte?

Danke

LG

Ras


Zitat
Geschrieben : 19.01.2010 09:16