Hallo zusammen,
Kurz zur Erklärung:
Michas Ex hatte bis vor ein paar Monaten ein Konto. Darauf wurde auch der KU und der Trennungsunterhalt bzw. jetzt nachehelicher Unterhalt überwiesen.
Vor ein paar Monaten teilte sie Micha mit, sie hätte kein Konto mehr. Sie hätte es gekündigt, da sie eine Pfändung hätte und die Bank auch das unpfändbare Geld ( Kindergeld und Unterhalt) herausgelassen habe.
Sie müsse das Geld vorübergehend bar entgegen nehmen. Gegen Quittung hat Micha das Geld ihr dann bar übergeben. ( Was nun davon stimmt, wissen wir nicht, sie sagt es so)
Nun macht sie überhaupt keine Anstalten ein Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Das kommnt uns ziemlich komisch vor, zudem ist es nervig, ihr den Unterhalt jeden Monat vorbeizubringen. Der Anfang eines Monates fällt ja nun nicht immer auf ein Umgangswochenende.
Im Urlaub haben wir eine SMS von ihr bekommen, sie bräuchte das Geld, Micha solle ihr den Unterhalt bringen ( 1. September). Sie musste sich dann ein paar Tage gedulden, da wir nicht einsahen, unseren Urlaub deshalb abzubrechen.
Jetzt möchten wir gerne wissen, ob es nicht auch in ihrer Pflicht liegt, ein Konto für die Unterhaltszahlungen zu eröffnen. Ich frage mich die ganze Zeit was wäre, wenn sie kilometerweit wegwohnen würde?
Sie sagt vom Sozialamt würde sie einen Barscheck erhalten. Was aber ist mit dem Kindergeld?
Uns kommt die ganze Sache sehr kurios vor. Zusätzlich fragen wir uns ob der Unterhalt für sie selbst auch unpfändbar ist. Das würde nämlich erklären, warum sie ihn nicht auf einem Konto haben möchte.
Wir wohnen zwar in der gleichen Stadt, irgendwie sehen wir aber nicht ein, Madame bei ihren Machenschaften zu unterschützen. Letztes Wochenende waren die Kinder bei uns. Seit gestern ist Geld da und heute muss Micha wieder nach Feierabend ( arbeitet in einer anderen Stadt) durch den Berufsverkehr schlängeln, um ihr das Geld zu bringen.
Gibt es für uns Möglichkeiten oder müssen wir auch lernen das auszuhalten? *g
Bin gespannt.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Tina,
es gibt die Möglichkeit, ein Sperrkonto einzurichten. Auf diesem Konto wird der Unterhalt eingezahlt und nur eine bestimmte Person (Unterhaltsempfängerin in diesem Falle) ist berechtigt, Geld abzuheben. Das wäre doch eine elegante Lösung.
Liebe Grüße
Andrea
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Dalai Lama
Hallo Tina,
das Gleiche hätte ich euch auch vorgeschlagen. Das wäre doch wirklich eine einfache Lösung wenn die Ex da mitmacht.
Vielleicht geht es gar nicht um Pfändung bei ihr, sondern irgendwie Druck auf Euch auszuüben. Ich würde ihr klipp und klar sagen, dass es nicht anders geht.
Wichtig wäre beim Konto aber noch nachzufragen, wer haftet, wenn es überzogen wird bzw. kann man ja sicher auch dafür sorgen, dass es nicht überzogen werden kann.
LG
Biga
hier muss ich euch leider versuchen zu belehren.
ein sprerrkonto wird auch nach sieben tagen mit pfändungen belegt.
die kindesmutter bekommt bei jeder postbank, sparkasse, volksbank ein konto, dies steht ihr gesetzlich zu. es wird nur ein guthabenkonto sein.
micha ist nicht verpflichtet ihr den unterhalt bar zu zahlen.
diesen recht gemeinen trick hat meine ex auch mit mir gemacht. ich bekam ca zwei monate später post von der unterhalsvorschusskasse und sozialamt, ich soll endlich den unterhalt bezahlen man hätte schon summe xy an die KM auszahlen müssen.
ich musste dann alle belege kopieren und an die behörden schicken dabei kam heraus, das die KM sich leistungen erschlichen hatte, sie musste dann per ratenzahlung alles begleichen.
an michas stelle würde ich mich bei sozi bzw unterhaltsvorschusskasse erkundigen was dort los sei.
er sollte weiterhin fragen ob er die unterhaltsleistungen direkt an die behörden überweisen kann.
ich rate euch ganz vorsichtig zu sein
mel
Hallo zusammen,
da sind unsere Antennen ja doch richtig ausgefahren.
ich habe mir schon so etwas gedacht. Sie hat ja kurz nach der Trennung schon einmal behauptet, sie hätte kein Geld bekommen.
Gestern bei der Übergabe des Unterhaltes wollte sie auch nicht 3 Quittungen unterschreiben.( Jedes Kind, und für sich selbst). Micha hat drauf bestanden, da blieb ihr erstmal nichts anderes übrig. Sie meinte mit ihren anderen Ex-Männern gäbe es da keine Probleme, aber das interessiert uns wenig - gar nicht *g.
Wir sprechen das heute abend mal durch und sichern uns bei unserem Anwalt am besten nochmal über unsere Schritte ab. Zum Glück kennen wir ihren SA beim Sozialamt ja wenigstens vom Namen her.
Vielen Dank
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
