Im Augenblick kenn ich mich in unserer Situation überhaupt nicht mehr aus - vielleicht könnt ihr helfen, meine Gedanken wieder zu sortieren - klar ist nur, dass unser Geld so nicht ausreicht:
Meine Eckdaten:
Trennung vor ca. 4 Wochen, 1 gemeinsames Haus in Deutschland (das verkauft werden soll), 2 gemeinsame Kinder (15J lebt bei der Mutter, 11 j lebt 50/50 im Wechselmodell), beide aus dem Haus in Mietwohnungen umgezogen, mein Einkommen ca. 3350 Euro bei LSTK III, Einkommen meiner Ex ca. 550 Euro bei LSTK V, Kreditrückzahlung für Haus ca. 1030 Euro, ich tägl. ca. 50 km zur Arbeit mit Auto, meine Ex ca. 1 km
Im Augenblick zahle ich an meine Ex 550 Euro, das beinhaltet KU und EU. Sie behält ihr Einkommen. Das ist ja eingentlich wenig, wenn man an die Düsseldorfer Tabelle denkt und reicht ihr, denke ich, so aber nicht aus.
Dafür zahle ich, wie bisher eben auch, alle anderen Kosten. z.B.: Kreditrückzahlung Haus 1030 Euro, Nebenkosten Haus (Grundsteuer, Strom, Kaminkehrer usw.) ca. 110 Euro auf den Monat gerechnet, Autokredit 50 Euro, Versicherungen für die Familie und zwei Autos ca. 400 Euro auf den Monat hochgerechnet, Steuern ca. 60 Euro hochgerechnet, private Krankenversicherung für mich ca. 181 Euro (Beamter), für die Kinder ca. 60 Euro, private Zusatzversicherung für meine Frau ca. 50, private Rentenzusatzversicherung für meine Frau ca. 150 Euro, VWL ca. 150 Euro. Insofern reicht es bei mir hinten und vorne nicht.
Bis vor der Trennung kamen wir auch ganz gut aus, aber jetzt hat jeder noch seine Mietbelastung von 650 Euro warm zzgl. Nebenkosten wie Telefon, Strom usw., da reicht es nicht mehr.
Klar das Haus steht zum Verkauf an und wenn wir das geschafft haben, wird es wieder etwas leichter. Aber das kann dauern.
Als zusätzliches Problem kommt meine Ex immer mit neuen Rechnungen an z.B.: Tierarzt (Hund ist bei ihr), Zusatzkosten aus Krankenversichernung, hat bei ihrem neuen Telefonanschluss die Abbuchung nicht geändert), will sich nicht hälftig an Containerkosten von Hausräumung beteiligen.
Mir ist klar, dass der erste Weg sein sollte Kosten zu reduzieren. Dinge die mir einfallen und die ins Gewicht fallen Rentenzusatzversicherung meiner Frau ruhen lassen (180 Euro), Tilgungsaussetzung beim Hauskredit (190 Euro), Kasko- und Rechtsschutzversichernung kündigen ca. 15 Euro. Hier ist das Problem, dass meine Frau entweder nicht zustimmt (Rente) oder dann das Geld für sich beanspruchen will, weil sie ja eh so wenig bekommt.
Bin für jede Idee oder Berechnung dankbar.
Hallo galaxy878,
ich bin hier sicher nicht die Richtige, um Dir gute Tipps zu geben...
Aber eines verstehe ich nicht:
Warum seid Ihr Beide aus dem Haus ausgezogen.
Ein Haus verkauft sich nun mal nicht von heute auf morgen und da wäre es doch sinnvoller gewesen, wenn
wenigstens einer bis zum Verkauf im Haus geblieben wäre.
Das wären schon mal 650 Euro pro Monat....ich denke, damit würden sich doch einige Probleme schon von
alleine lösen!
Eine Mietwohnung ist im Normalfall relativ schnell gefunden...
LG
Smilla
Servus galaxy!
So wie ichs rauslese, zahlst Du jede Menge für Deine Frau, m.E. zuviel. (Auto, Versicherungen). Weiter zahlst Du KU und zus. Versicherungen für die Kids (m.E. ist der Beitrag für 1 Kind im KU enthalten).
Ich würde mich mit Noch-Frau zusammensetzen und die Zahlungen nach MEIN und DEIN aufteilen.
Du zahlst Deins und Noch-Frau Ihren Part. Die Kids sind 11 und 15 Jahre alt, sprich es wäre Deiner Noch-Frau zuzumuten, dass sie mehr arbeiten geht :wink:!
Eine Trennung sollte auch mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen vollzogen werden, dazu gehören nun mal auch die finanziellen.
Wieso bist Du aus dem Haus ausgezogen?
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Ich weiss nicht, ob man Dir da helfen kann. Überlegst Du Dir das tatsächlich erst jetzt? Du leistest Dir ein leerstehendes Haus und weiterhin 50km Arbeitsweg, obwohl Du gerade umgezogen bist, und stellst jetzt fest, dass es finanziell nicht reicht?
Spontan würde ich sagen, zieh wieder in dieses Haus, ändere die Lohnsteuerkarten auf IV/IV, zahle den KU für die grosse abzüglich dem halben KG für BEIDE Kinder, und stelle ansonsten ALLE weiteren Leistungen ein (bis auf eventuell die Krankenvericherung für die Kinder). Für Hunde besteht keine Unterhaltspflicht.
Dann reicht es zwar immer noch nicht, aber die Landung wird etwas weicher.
Hi,
da muß ich pappasorglos recht geben. Was soll das ? So Häuser sind -in D- nicht so leicht zu verkaufen.
Zumal, wenn es länger leer steht, es auch nicht unbedingt gut ist.
Schon mal an Vermietung gedacht ?
Sonst würde ich ins Haus zurückziehen, um wenigstens vor den potentiellen Käufern so zu tun,
daß noch alles "klar ist" 😉
Wenn nämlich klar wird, daß du verkaufen mußt, dann werden die dich drücken.
Ist es vielleicht möglich die Tilgung runterzufahren.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Also erst einmal vielen Dank für eure Statements:
Dazu ein paar Anmerkungen:
Ich hab damals hin und hergegrübelt, ob ich aus dem verd............. Haus ausziehen soll oder nicht.
Hier ein paar Gedanken:
1. Ich wollte die Trennung für die Kinder unbedingt so sanft wie möglich machen. d.h. möglichst schnell neue Strukturen, die den Kindern Sicherheit bietet. (Gerade beim Wechselmodell). Ex ist aus dem Haus raus, hat sich ausgesucht, was sie brauchen konnte und ein Trümmerfeld hinterlassen. (z.B. Kinderzimmer weg, Wohnzimmer weg usw.) Wollte hier keinen Rosenkrieg und hab zugestimmt, wo es Sinn machte.
2. Die ganze Familie war zusammen im Urlaub-alles ganz normal. Am nächsten morgen daheim Ex mit Kindern weg und Brief da. Alles schon vor dem Urlaub vorbereitet. (Wohnung, Anwalt) Dann Trümmerhaufen hinterlassen. Ich hätte es alleine in dem riesen Haus und dem Chaos nicht mehr ausgehalten, brauchte auch einen Neuanfang.
3. Apropos 50 km: Hab einen Hauptjob und einen Nebenjob. Jetzige Wohnung liegt genau (wie früher) in der Mitte. Mir war auch wichtig wegen Wechselmodell das beide Wohnungen nah zusammen sind. Jetzt 2 Minuten zu Fuß.
4. Trennung ging ja von Ex aus. Die will aber nur die Vorzüge-sprich am liebsten nur Trennung aber keine Scheidung. Unterhalt von dem sie so lala leben kann. Rest soll ich zahlen und sie muss keine Verantwortung übernehmen. Zähne zeigt sie, wenn sie ihren Willen nicht bekommt, und dann kommen schon mal die Kinder ins Spiel. Von wegen Wechsel- und Residenzmodell und so. Mir wäre die komplette finanzielle Trennung am liebsten, aber von wegen Wechselmodell und so- und wenn was ist denn im Augenblick ihre Verantwortung nd welche meine ?? Und wenn es nicht reicht - in welchem Verhältnis ??
Hallo babbedeckel,
im Augenblick erlauben es uns unsere Rücklagen ca. 10-12 Monate so durchzuhalten. Wenn es bis dahin nicht weg ist, habe ich Vermietung oder Zurückziehen schon angedacht - wäre aber Notfall.
Bei der Bank habe ich Tilgungsaussetzung schon abgecheckt. Ist möglich und bringt ungefähr 180 Euro, die aber Ex will-bringt mir also nicht so viel.
Wir hatten schon zwei potentielle Käufer, alles schon fest abgemacht-ist aber dann kurz vor Notar wegen Finazierungsproblemen geplatzt. Jetzt ist absolute Flaute-macht mich total fertig.
Aber noch mal meine eigentlich Frage: Auf was hat denn Ex wohl wirklich Anspruch, wie kann ich das auseinander dividieren und wie stell ich das am Besten an, damit sie nicht immer die Kinder hochhält, wenn ihr was nicht passt.
Hallo!
Rücklagen für 10 Monate ... 180.- Euro, die Ex will ... Ab Januar 2008 haste ca. 500.- Euro weniger Einkommen.
1. Zusammensetzen und über die Kinderbetreuung reden - nicht einfach laufen lassen - der Bummerang kommt zurück!
2. Bei Einigung schriftlich fixieren.
3. Gedanken machen, ob Du das Haus irgendwie behalten kannst oder willst.
4. Wenn ja, dann über Möglichkeiten nachdenken, wenn Du das Haus behältst, was bekommt dafür die Exe? Und Du hinsichtlich z.B. TU/EU?
Solange nichts geregelt ist, oder zumindest konkret in der Vorstellung, kann man auch nicht über Ansprüche reden.
Kommt mir irgendwie so vor - was ich nachvollziehen kann - sie ausgezogen hat Dir den Dreck gelassen, du wolltest ihr zeigen, sie wird schon sehen - so nicht! Das kannst du auch, und jetzt? Das ganze hat einen Haken - Du verdienst die Kohle!
Grüße *nichtaufgeber*
Mann/ Frau muss das Licht des Anderen nicht auslöschen, um selbst besser zu scheinen ... (Konfuzius)
Hallo Galaxy878,
verfügt ihr beiden nach wie vor über ein gemeinsames Konto???
Das ganze erinnert mich massiv an unsere Geschichte.
Ex ist also scharf auf bares??? Wieviel Stunden in der Woche geht Sie bislang arbeiten ???
Wie stehen die Kinder zur ganzen Situation momentan ?
Besteht denn die Möglichkeit bei einem Verkauf bei Null rauszukommen oder geht ihr mit restschulden aus dem Verkauf, zudem wem von euch beiden gehört das haus oder ist es auf euch beide eingetragen???
viele fragen, ich weiß... entschuldige..
LG und gute nerven wünscht
mewu
Hallo mewu, hallo nichtaufgeber,
erst einmal vielen Dank:
tja meine Ex will sich halt nicht festlegen:
1. Klar will ich die Kinderbetreung am liebsten schriftlich fixieren - gerade Wechselmodell. Ersten Mediatortermin hat sie platzen lassen - ich stand vor dem Haus - sie kam nicht - Anruf bei Ihr: Ach ich bin so im Stress, hab ich glatt vergessen. Nächsten "Privattermin" abgesagt, weil sie es nicht schafft. Über Anwalt regeln dürfte wohl ein Schuss nach hinten sein.
2. Nachdem das Has noch nicht verkauft ist, sind wir alle dort noch mit Hauptwohnsitz gemeldet. Also müsste nächstes Jahr nach LSTKL 3 möglich sein und nicht 500 Euro ab. Bis jetzt nirgendwo offizielle Trennung. ODER ???
3. Ex arbeitet ungefähr Halbzeit (etwas mehr) - zu mehr wird sie ja nicht verpflichtet sein ODER ????
4. Ich versuche die Kinder möglichst rauszuhalten. Der Umgang ist im Sinne von den Beiden.
5. Haus gehört uns beiden zu gleichen Teilen. Bei den jetzigen Kaufinteressenten wären wir mit Plus aus der Geschichte gekommen. Ist auch noch einiger Spielraum nach unten bis zum "Nullpunkt". Ist ein sehr schönes Haus, das wir damals günstig bekommen haben.
6. Keine gemeinsame Konten
7. Haus will ich nicht - ist viel zu groß für einen alleine.
Mal schaun, ob das euch weiterhilft.
Servus galaxy!
Allein wegen deiner finanzielen Situation würde ich erst mal ins Haus zurück...oder versuchen, es zu vermieten (Hintergedanke: Erbe für Kinder?).
Deine Noch-Frau hat sich von Dir getrennt, hat alles mitgenommen, was sie braucht und Du sollst weiterhin schön brav zahlen? Deine Ex handelt nach dem Motto "Wasch mich aber mach mich nicht nass!"
Du musst jetzt Fakten schaffen, sonst bist Du nur noch am Reagieren bis an Dein Lebensende!
-Sämtliche Zahlungen für Ex werden erst mal eingestellt.
-Umgangsrecht der Kinder ist in §1684 BGB verankert, Vermengung mut Unterhalt oder dergl. ist ein no go!
-Ex kann mehr/länger arbeiten,wenn sie es will. Eure Kids sind alt genug. (jeder ist seines eigenen Glückes Schmied).
-Kannst Du mit Ex nicht reden, ersuche beim JA ein gemeinsames Beratungsgespräch wg. Umgangsregelunn
-Finazielle Trennung möglichst schnell bewerkstelligen. Diese hat NICHTS mit Wechsel- oder sonstigen Modellen zu tun.
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo!
Wenn Du schon von Schuss losgehen schreibst, dann wohl der mit der Steuer! Vergiss es - nicht da wo Du gemeldet bist, ist Dein Hauptwohnsitz, sondern da wo Du den Lebensmittelpunkt hast. Und irgendwo musst Du ja Deine neue Adresse angeben ...
Trennung ist meist der Auszugstermin - sonst wärt ihr doch da geblieben :rofl2:
Gefahr für Dich: Jetzt wird Dir Exe alles schmackhaft machen, aber der Steuerausgleich für 2008 ist in 2009 zu machen - und da kann die Lage ganz anders sein. Warum sollte da Exelchen für Dich noch "lügen"? - zumindest ohne Gegenleistung....
Es wird halt bald nicht mehr um Wollen gehen - vermiete es, oder - aber mach was!
Warte nicht, bis man die Schlinge zuzieht, noch hast Du Spielraum.
Grüße *nichtaufgeber*
Mann/ Frau muss das Licht des Anderen nicht auslöschen, um selbst besser zu scheinen ... (Konfuzius)
Hallo,
deine Frau ist im Trennungsjahr nicht verpflichtet ihre Tätigkeit auszuweiten. Aber wirke darauf hin dass sie ab Ende des Trennungsjahres dieses tut.
Für das ältere Kind ist KU fällig. Für das jüngere müsste sich das beim Wechselmodell aufheben. Sprich auch das Kindergeld wird geteilt.
Du hast 3350 € netto. 3 Unterhaltsberechtigte plus Kreditabtrag
3.350
abzgl. 5 % (Pauschalbetrag zur Arbeit)
3182
abzüglich 1/7 Erwerbsanreiz
2727
abzüglich KV (Kinder und du) 181 + 60
abzüglich Ku (Kind 1 - 15 Jahre) 389
abzüglich KU (Kind 2 - 11 Jahre) 331
abzg. Autokredit 50
Netto: 1717
Ihr Netto: 550
abzgl 5 %
abzgl. Erwerbsanreiz
Netto 447
1717+447= 2164 / 2= 1082
1082 -1/2 Kredit (incl. Nebenkosten) 570 = 512
Also bei euch reicht das Geld hinten und vorne nicht. Ergo rede mit deiner Ex. Wenn sie nicht umschulden will sag ihr das du nur noch die Hälfte vom Kredit zahlst.
Ihre Versicherungen schreibst du an dass sie bitte bei ihr zukünftig abbuchen. Es ist ihre Versicherung nicht deine. Wer den Hund hat muss auch für ihn sorgen
Das Geld fürs jüngere Kind musst du natürlich ihr nicht zukommen lassen, da es ja das Wechselmodell ist.
Die andere Alternative ist dass du vor Berechnung des Unterhaltes die Kreditkosten abziehst, dann sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Du hast 3350 € netto. 3 Unterhaltsberechtigte plus Kreditabtrag
3.350
abzgl. 5 % (Pauschalbetrag zur Arbeit)
3182
abzüglich 1/7 Erwerbsanreiz
2727
abzüglich KV (Kinder und du) 181 + 60
abzgl. Kredit 1050 + 110
abzg. Autokredit 50
Netto: 1276
KU (Kind 1)289
KU (Kind 2)245
-geht nicht. Selbstbehalt liegt bei 900 € also 1276 - 900 = 376 € für beide Kinder zusammen.
Aufgeteilt wie folgt:
K1 - 389 203 € Zahlbetrag
K 2 - 331 172 € Zahlbetrag (muss nicht gezahlt werden da Wechselmodell)
Summe 720 Mögliche summe 376
Erkläre ihr dass du ab sofort nur noch 203 € für das ältere Kind überweist. Das Geld fürs jüngere Kind bleibt bei dir da Wechselmodell. Ebenso muss sie ab sofort ihre Versicherungen selbst zahlen. Hol dir ein neues Konto und schreibe den Versicherungen das sie zukünftig mit ihrer Versicherungsnehmerin in Kontakt treten müssen wegen Abbuchung.
Dann ist sie bestimmt auch nicht abgeneigt der Umschuldung zuzustimmen.
Sophie
Hallo! *Galaxy*
Noch´n kleiner Nachtrag:
Nur mal angenommen Deine Exe sucht sich einen guten Familien-Anwalt. Wir wissen, sie hat sehr wenig Einkommen - was macht sie da? Sie stellt einen Antrag auf PKH - richtig!
Was muss sie da angeben? Ihre Ausgaben - wie zum Beispiel Miete .... macht´s klick? 😉
Also: Keine Trennung, kein Geld!
Oder aber: Das wirst Du ganz schnell sehen, wie ihr plötzlich getrennt seid ....
Grüße *nichtaufgeber*
Mann/ Frau muss das Licht des Anderen nicht auslöschen, um selbst besser zu scheinen ... (Konfuzius)
Zwei Sachen muss ich noch loswerden:
2. Nachdem das Has noch nicht verkauft ist, sind wir alle dort noch mit Hauptwohnsitz gemeldet. Also müsste nächstes Jahr nach LSTKL 3 möglich sein und nicht 500 Euro ab. Bis jetzt nirgendwo offizielle Trennung. ODER ???
Der Verlust durch den Steuerklassenwechsel auf IV/IV ist ja insgesamt, über beide Einkommen, nicht 500 (bzw. 450 nach meiner Schätzung), sondern nur 270,-, weil Exens Einkommen wird ja mehr. Bei einem Wechsel auf II/II sähe es noch etwas besser aus, weiss aber nicht, was der aktuelle Stand zu Wechselmodell und Steuerklasse II ist. Dasher mein Vorschlag, jetzt die Steuerklassen zu wechseln, dann sind alle diesbezüglichen Ansprüche schonmal vom Tisch.
3. Ex arbeitet ungefähr Halbzeit (etwas mehr) - zu mehr wird sie ja nicht verpflichtet sein ODER ????
Verplfichtet ist sie zu garnichts, aber wenn der Kühlschrank leer ist, wird sie sich das schon überlegen. Irgendwie hat die Vollkasko-Mentalität schon auf diesen Thread abgefärbt. Kann ja sein, dass sie irgendwo gehört hat, dass bei einem Ex mit 3000+ Netto man vom TU ganz toll shoppen gehen kann, aber dann hat sie sich eben verrechnet. Denn der TU-Anspruch ist, nach Wechsel der Steuerklasse und Finanzierung des Hauskredits durch ihn, exakt 0 (=NULL, NICHTS, NADA):
2930 Netto bei Steuerklasse IV
-1030 Kredit
+400 Wohnwert
-334 KU/Betreunungsbonus
-383 KU
-180 Krankenversicherung
-440 Fahrtkosten
==============
= 963 < Selbstbehalt
Hi,
das Prob ist hier wohl u. a. wieder mal, dass mit Ex kaum zu reden ist.
Meine wenigen Tipps decken sich teilweise mit bereits Geschriebenen:
- Einer wieder in´s Haus bis es verkauft ist (wir haben es vermietet, Ex war so lange drin. Jetzt haben wir ausreichend Zeit, nen Käufer zu finden)
- evtl. günstigere Wohnung suchen (ich verdiene mit StKl I mehr als Du mit III, muss trotzdem jetzt mit 44qm voll möbliert ("Souterrain", für 450 inkl. aller Nebenkosten) vorlieb nehmen
- 2 Autos?? 1 weg! Oder besser Beide und wechseln auf günstigen PKW (ok, ist sicher auch abhängig von Stand des Kredites)
Vielleicht zeigt die Rechnung von AnnaSophie Wirkung bei Deiner Ex und sie stimmt einer Mediation zu. Uns hat die Mediation geholfen. Die neutrale 3. Person hat das ganz gut hinbekommen, auch wenn ich mit den Informationen von hier ab + zu korrigieren musste. Der erarbeitete "Vertrag" läuft seit knapp 2 Jahren, nach wie vor bleiben Anwälte außen vor, da auch der Umgang klappt. Ich kann rückblickend (Stand heute natürlich nur) sagen, dass die Med. erfolgreich war. RAs hätten wahrscheinlich gleich geschossen.
Ex muss natürlich mitspielen und kann vielleicht mit Anwendung hier gegebener Tipps "gezwungen" werden.
Auch wir haben erhebliche Rückzahlungen an Krediten laufen. Aber wenn beide mitspielen bekommt man das finanziell irgendwie hin.
Ich zahle von den Dingen, die eigentlich sie betreffen (könnten), noch die Private KV der kids (sie arbeitet halbtags und ist wieder ges. versichert). LVen sind getrennt, Kiga ist ihr Bier etc. Bei den Krediten haben wir uns auch irgendwie mit seltsamen Konstrukten geeinigt, weil sie damit eben leben konnte. Aber der Punkt ist eben, dass meine Ex "mitspielt".
bei Deiner Berechnung verstehe ich die +400.- Wohnwert nicht. Wäre das nicht mehr, wenn er in´s Haus zurück geht?
neuezeit
So ist das Leben
Hi,
bei Deiner Berechnung verstehe ich die +400.- Wohnwert nicht. Wäre das nicht mehr, wenn er in´s Haus zurück geht?
In der Trennungszeit ist der Wohnwert niedrieger, oder kann niedriger angesetzt werden.
Anders sieht es nach der Scheidung aus ... da wird i.d.R. der volle Wohnwert angesetzt.
Gruß
babbedeckel ...ich bin aber nicht pappasorglos 😉
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hallo nichtaufgeber und annasofia,
vielen Dank für eure Beiträge.
Gerade deine Berechnung Annasofia hat mir sehr weitergeholfen.
Jetzt kommt noch die Kür dazu. Wie ich schon geschrieben habe, habe ich neben meinem Hauptjob noch einen Nebenjob als Übungsleiter im Sportverein. Ungefähr 300 Euro im Monat, wobei das noch nicht versteuert ist. Wieviel nach Steuer übrig bleibt, weiß ich nicht, da ja alles zusammen veranlagt wird. Jetzt auch die Frage, wird dieses Nebengehalt auch mitberücksichtigt oder nicht. Im Forum habe ich unterschiedliche Meinungen dazu gefunden:
Von wegen: wenn es der Bezahlung von Schulden dient, dann nicht oder neben einer Vollzeittätigkeit grundsätzlich nicht oder jedes Einkommen wird berücksichtigt.
Mir geht es nicht darum, dass ich irgendwen abzocken will (gerade nicht meine Kinder). Aber brauche Argumente für meine Ex damit sie mal besser zuhört und unsere Lage überdenkt.
Dann nichtaufgeber:
Vielen Dank für deine Gedanken. Auch wenn meine Frau nichts böses wollen würde, bleibt ihr wahrscheinlich gar nichts anderes übrig. Wovon soll sie es denn bezahlen. Wenn ich richtig denke, geht beim Wechsel der Steuerklasse mein Gehalt um ca. 500 Euro runter, ihres aber um 250 Euro rauf. = ganz neue Berechnung.
Hätte meine Ex dann eigentlich Anspruch auf Wohngeld o.ä. Sozialleistungen oder muss erst das Haus zu Geld gemacht werden bzw. sie hat Zugriff auf ca. 8000 Euro (gemeinsames Geld, das aber auf ihren Namen angelegt ist). Das will sie aber immer nicht anrühren, legt mir die Rechnungen hin und verweist auf 10000 Euro, die ich mir von meinen Eltern geliehen habe, um erst einmal über die Runden zu kommen.
Noch eine Anmerkung: Es gibt noch ein gemeinsames Haus in Griechenland, das schuldenfrei ist, uns beiden gehört-indem die Schwiegereltern aber ca. 60000 Euro investiert haben und Anspruch hätten diese zurück zu bekommen.
Tja wird immer schwieriger und schwieriger und schwieriger.....
Ganz abgesehen von einem neuen Zafira, den sie fährt und einem alten Punto den ich fahre
...
Ganz abgesehen von einem neuen Zafira, den sie fährt und einem alten Punto den ich fahre
Hi,
wir haben uns von dem (einzigen) großen Wagen getrennt.
Ich fahre (jetzt) einen ca. 11 J. alten Daihatsu Cuore mit ca. 100.000 km. Um die 5l Verbrauch, sehr geringe Steuer und Versicherung. Sie einen anderen Kleinwagen.
Zum Rest kann ich leider nicht weiter helfen.
neuezeit
edit: Danke an den Deckel 😉 wegen des Wohnwertes.
So ist das Leben
Hallo Neuzeit,
vielen Dank für deine Tips.
Meine Frage an dich: Kommt ihr bei der Vermietung bei 0 raus ?? Ich glaube, dass wir keine 1050 Euro kalt bekommen. Abgesehen davon, dass die Mieter ja wegen jeder Kleinigkeit ankommen könnten.
Außerdem-verkauft sich ein vermietetes Haus nicht viel schlechter. Müssen wir die Mieteinnahmen nicht auch versteuern ??
Bin ich froh, wenn das Ding weg ist.
