hallo,
habe mich nun doch entschlossen das posting zu schreiben.
ich weiß nämlich nicht wie ich den umgang mit dem kv gestalten soll....meine freunde sagen alle ich soll den umgang erstmal ausetzen, aber das widerstrebt mir. nun hoffe ich auf eure neutralen tipps.
wie aus meinen anderen postings hervorging, ist der kv aggressiv, auch dem kind gegenüber und dem alkohol nicht abgeneigt.
ich rede hier aber nicht von kleinigkeiten, wie der papa macht das und das nicht richtig..
oft genug hat er den kleinen gehabt, war unterwegs..kam zurück mit einem nassen kind. er hatte vergessen dem kleinen eine windel umzumachen.
trotz alkohol setzt sich der kv nach wie vor hinters steuer, egal ob ich ihm sage, daß ich das nicht will wenn der kleine mitfährt. er vergißt ihn dann auch noch anzuschnallen....
wenn er zuviel trinkt, kippt die stimmung schlagartig um und er holt dann auch mal aus. 🙁
schon ein paar mal hat er in diesem zustand mir das kind aus einer entfernung von guten 2 metern zugeworfen ( wohlgemerkt war der kleine da nichtmal ein jahr alt )...
im streit hat er die türen abgeschlossen, daß telefon mitgenommen und sich mit dem kind eingeschlossen. das kind schrie....der kv wachte aber nicht auf und mir blieb nur noch die möglichkeit aus dem fenster zu steigen und hilfe zu holen...
aber der eigentliche grund, warum ich mir nun ernsthaft sorgen mache ist das vergangene wochenende:
ich kam zurück und der kleine weinte, zeigte immer in seinen mund ( er kann noch nicht sprechen ) und roch komisch...
der kv war mal wieder nicht ansprechbar...völlig rote glasige augen...
entdeckte dann flüssigkeiten an der kleidung. vermutlich waschmittel. kv wollte dem kleinen immer was zu trinken geben...( was hätte das nur für folgen gehabt!!!! )
oh man...wie gut das ich immer meinen notfallkoffer dabei habe.
der kleine hat waschmittel getrunken und wie sich dann später herausstellte, nachdem der kv einen etwas klareren kopf hatte, fiel ihm auch ein, daß er sah wie der kleine die flasche nahm.
HALLO???? das kann doch nicht wahr sein, oder?????
sowas passiert ständig!!!!
vor allem was soll denn noch passieren????
wie gesagt es handelt sich nicht um kleinigkeiten, wo man mir nachher noch eifersucht o.ä. unterstellen könnte.
ich bin so hin- und hergerissen.
klar der kleine braucht nicht nur seine mama, sondern auch seinen papa!!!! und von mir aus kann er den kleinen so oft sehen wie er will.
aber auf der anderen seite mache ich mir ständig sorgen -zu recht.
was soll ich nur machen????
wie soll ich den umgang ablaufen lassen????
mit dem JA habe ich noch nicht darüber geredet....die anderen kinder hat er übrigens immer nur im beisein von den großeltern oder mir...keine ahnung ob da irgendeine auflage besteht oder nicht
außerdem hat man mir vor kurzem gesagt, da ich das alleinige sorgerecht habe, muß ich was unternehmen wenn der kv sich so verhält, sonst kann ich ärger bekommen.
stimmt das???? ich dachte sorgerecht hat nichts mit umgang zu tun?!
irgendwelche tipps????
der kleine ist doch so verrückt nach seinem papa...aber ich mache mir auch sorgen...
grüße,
paulina
„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“ --- Dieter Nuhr
Hallo Paulina,
nur zum Verständnis... ihr lebt noch unter einem Dach?
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
hallo andrea,
nein nichtmehr wirklich.
eher frauenhaus und bis ich ne wohnung habe, bleiben die meisten sachen noch in seiner wohnung. nur ab und zu, wenn er auf arbeit ist, muß ich halt nochmal in die wohnung, konnte ja nicht alle wichtigen sachen mitnehmen..
gruß, paulina
„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“ --- Dieter Nuhr
Hallo Paulina,
ziemlich schwierig eine gerechte, für alle zufriedenstellende Situation zu schaffen.
Ich sage dir ganz klar aus dem Bauch heraus und aus meinen eigenen persönlichen Erfahrungen:
Lass das Kind nicht mit dem Vater allein, wenn er sich mit dem Alkohol nicht unter Kontrolle hat.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht. Mein Ex-Mann ist drogenabhängig.
Es ist mir schwer gefallen den Umgang zu ändern, aber ich hatte auch das Gefühl ich könne das nicht verantworten.
Wir haben nun die Regelung getroffen, daß mein Ex jeder Zeit, auch spontan anrufen kann und dass hier jeder Zeit für ihn die Tür offen steht. Unser Sohn darf wann er möchte seinen Papa anrufen. Einzige Bedingung zwischen Sohn und mir ist, daß ich anrufe um zu hören, daß er nicht im Vollrausch ist. Sollte dies der Fall sein, versuchen wir das am nächsten Tag noch einmal.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn die beiden auf den nahegelegenen Spielplatz gehen oder ein Eis essen gehen. Aber alles hier in dem Stadtteil, da hier unser Sohn auch zur Not allein nach hause kommen kann, er ist 10J.
Wenn du momentan nicht entscheiden kannst, was richtig ist, gehe doch zu einer Beratungsstelle. Nach einem solchen Gespräch hatte ich wirklich Klarheit. Momentan übernimst du Verantwortung für deinen Ex mit, das zwingt dich irgendwann in die Knie.
Im Rausch kann ein Mensch für sich selbst keine Verantwortung mehr übernehmen, wie dann für ein Kind?
Überlege mal für dich, ob es möglich ist, den Umgang so zu gestalten, daß jemand dabei ist. Wenn das Verhältnis zwischen dir und deinem Ex nicht allzu schlecht ist, versuchs doch mal mit einer Einladung zum Kaffee.
Hier läuft das zwar sehr unregelmäßig aber wenn er dann hier ist, ist es auch wirklich harmonisch. Er kommt dann auch in einem relativ normalen Zustand und entscheidet selbst, ob er ein Treffen schafft oder nicht.
Die Kinder sehen das alles nicht, die lieben einfach ihren Papa. Ich denke dann müssen wir als Mütter versuchen eine Lösung zu finden, die das Ganze einigermaßen gut ablaufen lässt und vor allem verantwortungsvoll.
Mein Sohn ist nun schon 10J und weiss, daß ich nicht möchte, daß er mit Papa durch die Stadt läuft. Ich konnte ihm nun schon erklären warum; er fand das nicht toll aber er hat es eingesehen.
Das ging aber nur, weil ich Treffen, egal wie häufig, hier zu hause nicht im Wege stehe.
Ich hoffe du findest für euch eine Lösung mit der alle leben können. Dem Vater würde ich klar sagen, daß es so nicht weitergeht.
Wie die Sache rechtlich aussieht weiss ich nicht sicher. Überlege aber mal wie du damit fertig wirst, wenn wirklich etwas gravierendes passiert. Du wirst dir dann zumindest eine Mitschuld nicht nehmen können, auch wenn du es nicht möchtest.
Bei uns ist bei dem 14-tage-Umgang nichts gravierendes mit dem Kind passiert. Nach und nach erzählt mein Sohn mir aber wieder Dinge, die mich heute dazu veranlassen würden, das Kind nicht mehr über Nacht zum Vater zu lassen
Bedingung ist eine erfolgreiche Therapie, die sicher im Hinblick auf die Gefahr der Rückfälligkeit auch nicht sicher ist.
So, nun habe ich viel geschrieben. Wahrscheinlich weil ich deine Bedenken so gut nachvollziehen kann.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Paulina !
Also in dem Fall würde ich rigoros handeln.
Inwieweit Du das Jugendamt oder was auch immer informieren solltest - keine Ahnung.
Ich sehe hier keinen Zusammenhang, kenne aber die deutschen Gegebenheiten nicht
gut genug.
Was aber in meinen Augen unumgänglich ist... Du darfst den Kleinen egal wie verrückt
er nach seinem Papa ist, nicht mehr mit ihm alleine lassen. Das wäre fahrlässig und Du
würdest Dir auch nie verzeihen, wenn was passieren würde.
Also entweder er sieht das Kind unter Aufsicht oder gar nicht. Diese Aufsicht mußt ja
nicht Du sein, falls ihr nicht gut miteinander könnt. Es gibt doch bestimmt Großeltern,
eine Tante oder einen Onkel, der vielleicht einspringen kann. Unter Umständen auch
ein guter Freund zu dem Du Vertrauen hast.
Und vielleicht ist der Kleine und auch der Umgang mit ihm eine Motivation für Deinen Ex,
etwas gegen seinen Alkoholismus zu unternehmen. Gibt es einen besseren Grund als
das eigene Kind ?
Eigentlich kann er froh sein, daß die Mutter seines Kindes sich soviel Gedanken macht.
Bei einer dieser anderen Exen von denen hier zuhauf zu lesen ist, hätte er Null Chancen.
Allerdings.... vielleicht würde ihn genau das wachrütteln.
Lg.
Marina
Allerdings.... vielleicht würde ihn genau das wachrütteln.
So wie es beim Vater meiner Kinder war. Er hat den Wachrüttler dringend gebraucht. Wie das im Fall paulina ist - keine Ahnung, das muss sie selbst am besten wissen.
Ich würde das Kind ebenfalls mit dem Vater nicht mehr allein lassen, wobei ich den sogenannten betreuten Umgang vom JA auch nicht gerade für den allergrössten Hit halte, zumal dieser (so meine Information) max. 10 mal finanziert wird. (Und dann?)
Wir haben uns beim JA dahingehend geeinigt, da der KV sich weigert, die Kinder bei mir zu besuchen, dass wir nun eben alle zwei Wochen zu ihm fahren. Nach langer, vom KV eingelegter Pause klappt das jetzt seit ein paar Wochen ganz gut.
Könntest du dir das vorstellen, paulina? Bei uns war es beim letzten Besuch sogar so, dass wir wieder viel miteinander gelacht haben. Wenn die Fronten geklärt sind, klappt das auch wieder. KV hat eingesehen, dass es nicht anders geht, die Kinder finden es okay.
Wenn du deinem Ex einfach klipp und klar sagst: so wirds gemacht und basta. :question:
Gruß AJA
wobei ich den sogenannten betreuten Umgang vom JA auch nicht gerade für den allergrössten Hit halte, zumal dieser (so meine Information) max. 10 mal finanziert wird. (Und dann?)
Darum hab ich ja auch gemeint, daß sich eventuell jemand aus der Verwandtschaft und sonst
eine Person findet, der man vertraut.
Vom Jugendamt halte ich nach allem was ich hier gelesen hab, nicht die Bohne mehr. Ich hab
eher den Eindruck, daß von deren Seite aus eher unterminiert als unterstützt wird. Der Weg
dorthin wäre mein letzter Schritt und außerdem, wie könnten die helfen ? Mir fällit nichts ein.
Das Problem scheint mir, ist hier nur der Alkohol und das kann der Ex nur alleine oder mit
Arzt, anonym. Alkoholikern oder wen auch immer in den Griff bekommen.
LG Marina
Vom Jugendamt halte ich nach allem was ich hier gelesen hab, nicht die Bohne mehr.
Interessanterweise hat sich der SA vom JA in unserem Fall gegen einen betreuten Umgang ausgesprochen - eben wegen der max. 10 Möglichkeiten.
Der Weg
dorthin wäre mein letzter Schritt und außerdem, wie könnten die helfen ?
Mir/uns haben sie durch viele Gespräche geholfen. Was aber im Fall von paulina uninteressant ist, solange ein Suchtproblem im Weg steht.
Ich weiss nicht, ob ich paulina da richtig einschätze, aber ich könnte mir vorstellen, dass es für sie eine Hilfe sein könnte, wenn sie wüsste, dass ein "Amt" hinter ihrer Entscheidung steht.
Gruß AJA
Hallo Paulina,
ich habe auch ein Problem mit dem umgang mit Alkohol, meine Ehe wurde auch teilweise mit dadurch zerstört, jedoch neige ich nicht zur Gewalt, weder gegen meine (noch) Frau, noch gegen die Kinder! Ich kann Dir nur raten, in diesem Fall nur unter Aufsicht einer Person Deines vertrauens den Kindesvater mit Euerem Kind zusammen zu lassen, wenn etwas passiert, wirst Du nicht mehr froh!!!
Es giebt ja Organisationen wie die Caritas, dann soll er erst mal auf Entzug gehen und zeigen das er was ändern will, das funktioniert aber nur dann wenn er es selber will, nicht wenn er es als Alibi nimmt.
MfG AW
Kämpfen wir gemeinsam
@all,
danke für eure meldungen.
ja das mit dem betreuten umgang habe ich mir auch schon gedacht. nicht um den kv zu kontrollieren, sondern weil ich mir da sorgen mache.
aber kenne auch das JA, deshalb wollte ich die erstmal raushalten.
zur info : wir sind ja nur räumlich getrennt ( habe ja nach euren reaktionen hier im forum und bei anderen folgenden gesprächen eingesehen, daß nur so etwas vorangehen kann ) und können wenns ums kind geht gut miteinander reden.
@ aniram
er hat ja schon drei andere kinder, was ihn trotzdem nicht dazu bewegt die flaschen stehen zu lassen. im gegenteil, er fing ja erst nach der trennung von seinen kindern damit an.
das was ich manchmal von anderen höre, verstehe ich absolut nicht. wir werden immer eltern sein und selbst wenn wir getrennt wären für immer, dann ist es auch meine ( verdammte ) pflicht mich zusammenzureißen und etwaige beziehungsstreitereien aus dem umgang mit dem kind rauszulassen. ich würde mich nie zwischen einem vater und seinem kind stellen, sonst würde ich ja auch nicht ständig solche fragen hier stellen :redhead:
ja das grundlegende problem ist wirklich der alkohol, wenn er mal weniger trinkt, dann kann er auch ein herzensguter mensch sein....aber er muß sein problem einsehen und davon ist er noch weit entfernt.
@ tina,
ja bei euch hört sich das auch gut an, aber einem nichtmal zweijährigem kann ich die situation nicht erklären. es macht mich schon traurig wenn der kleine den papa weinend versucht wachzurütteln und er wird nicht wach....
mein bauchgefühl sagt mir auch, daß nur ein betreuter umgang ( in welcher form auch immer ) stattfinden kann, bis der kv freiwillig an seinem problem arbeitet. wobei ich mir aber nie sicher bin inwieweit ich ihm das denn "vorschreiben" darf!? jetzt sieht es so aus, daß er den kleinen jeden tag sieht und ich dabei bin. für den kleinen bestimmt ideal, nur ich bin mir nicht sicher, ob der kv dann auch noch weiter an sich arbeiten will. versteht ihr??? habe doch erst viel zu spät gemerkt, daß er sich nie ändern wird, solange ich bei ihm bleibe. ist es dann jetzt richtig, ihm jeden tag die möglichkeit zu geben den kleinen zu sehen??? oder denkt er sich dann auch, er muß sich ja nicht ändern...
ein schwieriges thema...@tina weißt bestimmt ganz genau was ich meine.
danke nochmal,
grüße,
paulina
„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“ --- Dieter Nuhr
Hallo Paulina !
Ich hoffe, die Väter hier werden jetzt nicht gleich eindreschen auf mich, aber mir kam folgender
Gedanke.
1) Grundsätzlich seh ich, hast Du kein Problem dem Vater den Umgang ausgesprochen großzügig
zu gewähren (ich mag das Wort eigentlich nicht, weil es so gönnerhaft klingt)
2) Wäre es aber eventuell ein Ansporn für ihn, weniger zu trinken oder vielleicht sogar aufzuhören,
wenn Du ihm erklärst, daß Du an die Besuche des Kleinen ein paar Bedingungen knüpfst.
Bestimmt nicht erlauben würde ich, daß der Vater betrunken vor dem Kleinen herumtorkelt.
Und jetzt ein für mich sehr wesentlicher Punkt:
Ich finde es schlimm, einem Kind, egal welchen Alters zuzumuten, den Vater öfters betrunken
bis zum Abwinken zu erleben. Was für Perspektive ist das für ein Kind ? Es möchte zu seinem
Vater doch aufschauen, stolz auf ihn sein, Respekt haben. Betrunkene legen oftmals ein Verhalten
an den Tag, wo all diese Dinge schwer fallen, besonders was den Respekt angeht. Dazu kommt
dann noch die Scham später vor Freunden, Nachbarn und dem oftmals abfälligen Gerede.
Er könnte auch später dazu animiert werden selbst zu trinken, nach dem Motto "der Papa tut's
ja auch !" Ob das so gut ist.
Ich weiss schon... ich bin ein Glucke, aber ich bin der Auffassung, daß man ein Kind vor gewissen
Dingen schützen muss.
Nichts desto trotz... meine Hochachtung davor, wie sehr Du bemüht bist, jedem gerecht zu werden.
LG Marina
Hallo Paulina,
ja ich weiss genau was du meinst.
Da euer Kind erst 2 Jahre alt ist, würde ich nur sagen, daß es dem Papa heute nicht gut geht.
Gibt es bei dir die Möglichkeit dem KV das dann auch mitzuteilen?
Sicher hast du in dem Punkt recht, daß er momentan für sich keinen Grund sehen müsste, sein Trinkverhalten zu ändern.
In welchem Zustand ist er denn, wenn ihr euch jetzt täglich seht?
Du kannst dem KV mitteilen, daß du nicht gewillt bist dem Kind einen betrunkenen Vater zuzumuten. Sage ihm klipp und klar, daß der Umgang für solch einen Tag abgebrochen wird, wenn er sich nicht unter Kontrolle hat.
Ich stelle mir die Situation (täglich den Umgang betreuen) für dich momentan sehr stressig vor, da du ja noch andere Dinge um die Ohren hast. Könnte man das evtl auf jeden 2. Tag verlegen??
Euer Kind wird erst mit zunehmenden Alter alles verstehen können. Leider müssen sie schon zu früh verstehen und deshalb müssen wir stark sein.
Deine Einstellung finde ich sehr gut auch wenn ich weiss welche Gedanken durch den Kopf gehen, wenn man das Kind wieder weinend vor sich hat und die Worte fehlen alles richtig zu erklären.
Ich bin der Meinung, wie Aja auch, daß ein betreuter Umgang durch offizielle Stellen jetzt nicht unbedingt das Richtige ist.
Der KV muss einmal die Woche zum Umgang erscheinen, kann sich für eine Std. zusammenreissen und der Umgang wäre um sehr viel Zeit gekürzt, als er bisher abläuft.
Nach den finanzierten Terminen, würde alles wieder von vorn anfangen, es sei denn dein Ex ist zu einem Entzug bereit.
Zu allerletzt stimme ich dir zu, daß deinem Ex momentan alle Türe offen gehalten werden und er NULL Ansätze finden müsste, wegen des Kindes mit dem Trinken aufzuhören.
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob die Beziehung zwischen Vater und Kind leiden muss,um ihn von seiner Sucht zu bringen. Ich denke ein Kind kann auch hier nicht als Druckmittel genommen werden.
Einschränkungen und klare Regeln halte ich aber für wichtig damit das Kind nicht all zu viel mitbekommt. Jetzt ist es ja eher so, daß das Kind nichts versteht und nur sieht" mit Papa stimmt etwas nicht". Das wiederrum verursacht Ängste bei dem Kind, die man ihm schlecht nehmen kann, weil es einfach zu jung ist, die Problematik zu verstehen.
Wenn ihr was das Kind angeht gut miteinander reden könnt, versuche doch vorsichtig ein Gespräch in diese Richtung zu beginnen.
Ich habe das damals in der Kita mit der Leiterin besprochen, später mit der Kinderärztin und danach, wegen Antrag auf ASR, mit dem JA. Anschließend sind wir zur Therapeutin.
Von jedem dieser Schritte und Gespräche habe ich meinen Ex informiert . Ihm stand auch jeder Zeit offen, selbst mit den entsprechenden Leuten zu sprechen (hat er aber nie getan).
Es hat nichts an seinem Suchtverhalten verändert, aber es gab eine Änderung dem Verhalten unseres Sohnes gegenüber.
Gib nicht auf eine Lösung für alle zu finden. Es ist schwer aber es ist auch zu schaffen.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo!
für mich gibt es nur eine lösung.
Da du dich so sehr darum bemühst einen umgang mit dem vater zu sichern (finde ich übrigens Klasse!!) und nicht (zu recht ) einverstanden bist mit seine alkohol problem, besteht nur den logischen schluß das der KV das kind NUR!!! sehen darf wen er nuchtern ist und fürs erste unter aufsicht!!
Es wird ihn entweder dazu bringen ein bischen kontrolle über sein sucht einzubringen oder er wird erst wenig umgang mit sein kind haben die meine meinung nach in so ein zustand wie du beschrieben hast kein bedauerliche konzquenz ist.
Goober
With eyes too vague this spectacle approached upon the hour,
While I, amazed watched it all from my own capricious bower.
