Hallo zusammen,
Kurzform:
die liebe Umgangstante möchte den Umgangstermin für diese Woche nicht umsetzten weil nächste Woche ein Gerichtsermin ansteht, bei dem geklärt werden soll wie der Umgang in Zukunft weiter geht.
Detailversion:
Nach langen Kampf gibt es ein Kindergutachten in den steht daß der Umgang sofort und sukzessive gesteigert werden soll. Die KM hat über zwei Jahre den Kontakt zwischen mir und den Kindern verhindert. Auf basis des Gutachtens wurde letztes Jahr eine Umgangspflegschaft eingesetzt.
Mit der Umgangstante bin ich mehr als Unzufrieden. Sie schafft es gerade, daß in den letzten 9 Monaten 10 Umgänge mit jeweils 1,5h stattgefunden haben. Sie lässt sich von der KM auf der Nase rumtanzen. Die Treffen waren bisher an "neutralen" Orten wie Spielplatz, Bücherei usw. Auf die Wünsche der Kinder geht sie nur sehr oberflächlich ein.
Umgänge werden von der KM abgesagt weil die Jungs angeblich verhaltensauffällig sind. Das wird einfach so hingenommen. Ohne Konsequenzen.
Ich erkenne auch keine Steigerung des Umgangs. Wie soll denn da ein Übergang in einen normalen Umgang stattfinden?
Ich habe nun einen Antrag bei Gericht eingereicht auf unbetreuten Umgang, ersatzweise auf Austausch der Umgangspflegschaft. Es gibt keinen Grund für einen betreuten Umgang. Die KM ist das Problem. Steht sogar im Gutachten. Verhandlung ist nächste Woche.
Noch ist die aktuelle Umgangspflegschaft im Amt. Deshalb bin ich der Meinung hat Sie den Umgang diese Woche zu organisieren. Auf meine Nachfrage wo und wie, hab ich folgende Antwort bekommen:
Sehr geehrter Herr LD,
Ich möchte gerne die von Ihnen beantragte gerichtliche Klärung abwarten, bevor neue Termine unter meiner Begleitung stattfinden.
mit freundlichen Grüßen
Umgangstante
Ich finde das ist ein weiterer Hammer. Was die Entscheidung nächste Woche mit dem Umgang, diese Woche zu tun? Dazukommt der Große hat heute seinen 8. Geburtstag und wir wollten zusammen feiern. Und den Geb wollte er mit mir, seinen Bruder und seinem Opa (den er auch schon seit über 2,5 Jahren nicht mehr gesehen hat) feiern.
Auf meine Frage was das eine mit dem andern zu tun hat, bekomme ich keine Antwort.
Was ist davon zu halten? Muss man das so hinnehemen?
Gruß
LD
Servus LD,
ich befürchte, Du wirst hier nicht viel erreichen können.
Auch wenn die UP mit ihrem Verhalten ganz deutlich zeigt, dass es ihr mehr um ihre eigenen Anliegen als um die Anliegen des Kindes geht.
Für mich ein Argument mehr, Dir in der kommenden Woche vor Gericht Recht zu geben.
Aber in der aktuellen Situation wirst Du sie in der kürze der Zeit kaum zwingen können.
Daher würde ich nochmals eindringlich an sie appellieren und ihr den Grund für den Umgang
Dazukommt der Große hat heute seinen 8. Geburtstag und wir wollten zusammen feiern. Und den Geb wollte er mit mir, seinen Bruder und seinem Opa (den er auch schon seit über 2,5 Jahren nicht mehr gesehen hat) feiern.
nochmals deutlich vor Augen halten.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hallo,
nehm doch die Antwort der Umgangstante als "positiven Anstoß" für den Richter mit ins Gericht. Vielleicht hilft ihm das bei der Entscheidungsfindung.
Des weiteren wird er doch bestimmt nach den gesteigerten Umgängen fragen.
Das aktuelle Wochenende wirst du dir schenken müssen. Ging meinem Freund ähnlich.
Hast du einen Anwalt? Hat er schon was zu der Mascher der Umgangstante gesagt?
Hab heute mit meiner Anwältin Telefoniert. Sie sieht das genau so. Sie meint, alleine aus der Aktion lässt sich anständig Futter ziehen.
Bin ja gespannt wie das am Dienstag ausgeht.
Hallo zusammen,
so, also Umgang ist diese Woche gelaufen. Eigentlich war vereinbart, daß der Große am Do seinen Geburtstag mit Papa und Opa feiert. Kindergeburtstag war am Mi.
Termin für den Do war vereinbart. Nur noch nicht die Uhrzeit. Das wäre alles über die Umgangstante gelaufen. Die Blockt jetzt weil ich eine Klage eingereicht habe auf Unbetreuten Umgang bzw. austausch der Umgangstante.
Hab ich seit Mo jeden Tag eine Mail geschreiben, mit der Frage was den die Geburtstagsfeier am Do mit dem Gerichtstermin am Di nächste Woche zu tun hat. Die Mails blieben unbeantwortet.
Noch ist Sie im Amt und diese Woche wäre Umgang gewesen. Sie hat also die Geb.feier vom Großen so zu sagen versaut auf die er sich schon seit Wochen gefreut hat.
Heute hab ich Sie zusätzlich auch angerufen. Habe mich freundlich mit meinem Namen gemeldet und Sie gefragt ob sie sich vorstellen warum ich anrufe. Antwort von Ihr superagressiv: "Sie nehmen bei mir zu viel Platz ein!!" und aufgelegt. Nun geht sie nicht mehr an Tel.
Was ist den von so einem dumm-agressiven Verhalten zu halten? Gut ich bin nervig, aber nie ausfallend. Immerhin hat sie eine Aufgabe der sie nicht nachkommt. Den GebTag von großen hat Sie auch versaut.
Gruß
LD
Servus
Was ist den von so einem dumm-agressiven Verhalten zu halten?
Vermutlich genau das, was Du Dir eh gerade denkst :puzz:
Richtig, die Sache ist gelaufen.
Schau nach vorn und bereite Dich entsprechend mit Deiner RA auf den Termin in der kommenden Woche vor!
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin,
Die Blockt jetzt weil ich eine Klage eingereicht habe auf Unbetreuten Umgang bzw. austausch der Umgangstante.
Nun ist die werteste "verletzt" - und "enttäuscht", dass sie nun aus'm Boot geworfen wurde. Dabei hat sie sich "doch sooooo sehr viel Mühe gegeben"...
Hab ich seit Mo jeden Tag eine Mail geschreiben,
Dass das mal nicht nah hinten losgeht im Sinne von "der bedrängt nun auch mich - täglich! Da kann man ja die Mutter (beinahe) verstehen..."
Eins habe ich gelernt in 4 Jahren Familienunrechtsverfahren: Jegliche Kritik bei "Helfern" des Gerichts, mag sie noch so konstruktiv sein, geht sehr oft nach hinten los. Letztlich ist oftmals nur der Vater schuld. Auch dann, wenn sich dieser letztlich eben nur mal mailtechnisch oder telefonsich informieren möchte und einer Umgangstante vorsichtig erklärt, dass diese - im Sinne des Kindeswohls - schlichtweg auch ihre Aufgaben wahrnehmen sollte.
Antwort von Ihr superagressiv: "Sie nehmen bei mir zu viel Platz ein!!" und aufgelegt. Nun geht sie nicht mehr an Tel.
Gelinde ausgedrückt: Die Dame ist schlichtweg überfordert.
Immerhin hat sie eine Aufgabe der sie nicht nachkommt.
Eben, und genau das versteht sie offenbar nicht - eben überfordert. Im übrigen ist dieser Zustand für die Familien-Helfer des Gerichts häufiger anzutreffen.
Dein RA sollte das ausformulieren können. Traurig nur, dass viele Gerichte ihren(!) Umgangshelfern kaum ein Bein stellen: Im Zweifel für die Aussagen der eigenen, gerichtlichen Helfer :knockout:
Gruß
Ariba
Ich bin euch das ergebnis Schuldig:
die Tante wird ausgetauscht ... 🙂
Es kann nur noch was besseres nachkommen. Ich hoffe nun ist etwas zug drin :note:
die Tante wird ausgetauscht ... 🙂
Das ging ja auffällig flott!
Glückwunsch!
Die hat sich ja wirklich selber ins Aus gekickt.
:luxhello:
:thumbup:
Na bitte, geht doch.
Bei diesem Gebaren dürfte die Tante eigentlich nie wieder als Umgangspflegerin engagiert werden ...
Hoffentlich berücksichtigt das Gericht das.
Das ist ja cool.
Dann drück ich dir weiterhin die Daumen, dass die ganze Sachen jetzt mal vorwärts geht und dein Umgang auch gesteigert und ohne Begleitung stattfinden kann. Alles Gute - und nicht aufgeben.
