Hallo Thomas,
Hallo K.
Und genau darum geht es! Es ist nicht das was "Wir wissen möchten", sondern das was du dir nicht eingestehst und deshalb nicht aussprichst.
Also was willst du? Möchtest du eigentlich nicht, dass deine jetzige heile Welt einen Sprung bekommt ( worauf du durchaus ein Anrecht hast ), oder möchtest du, dass Kind und KV Umgang haben und ein tragfähiges Verhältnis aufbauen? Je nachdem, wie deine Antwort ausfällt, ist deine nächste Aktion vorprogrammiert. Wenn du den Umgang willst, musst du bedingungslos und uneingeschränkt und unter Zurückstellung jeglicher eigener Interessen dieses Ziel verfolgen. Das ist, mit Abstand, der schwerste Weg, welchen man wählen kann. Aber es wäre der richtige Weg für dein Kind. Wenn du ihn gehst und am KV scheiterst, hast du getan, was in deiner Macht stand. Mehr geht nicht.
Dieser Weg wird dich an den Rand der Selbstaufgabe bringen und den Lohn dafür kannst du erst ernten, wenn Kiddy glücklich nach einem Besuchswochenende zu dir zurückkommt. Das wird dich aber für alles entschädigen.
Ja, das dachte ich mir schon. Aber ich weiß es wirklich selbst nicht, jedenfalls bisher. Vielleicht geht mir ja noch ein Licht auf - auch wenn mir das nach den letzten eher schlaflosen Nächten zweifelhaft erscheint, weil es bislang nicht passiert ist. Schön wäre es, wenn ich es wüßte...
Was ich möchte, ist einfach formuliert: für mich selbst müsste sich von mir aus wirklich nichts ändern. Aber für das Kind fände ich es schon wichtig, wenn sie eine Beziehung zu ihrem Vater aufbauen kann. So doof ich ihn momentan in Erinnerung hab, er ist und bleibt ja nunmal ihr Vater. Und ich wollte wie schon geschrieben nie allein erziehend sein. Eben weil ich der Meinung bin, dass ein Kind eigentlich beide braucht, Mutter und Vater. Klar, wenn ich könnte, würde ich gerne einen "besseren" Papa suchen. Bloß, es wird ja niemand ihr den Vater ersetzen können, eben weil er niemand außer dem KV ihr Vater ist.
Für die Kleine werde ich tun, was ich kann. Es steht außer Frage, dass ich den Kontakt und Umgang mit ihrem Vater für sie wünsche. Allein die Form ist derzeit etwas, was mir Kopfzerbrechen bereitet. Und ich finde es auch sehr schade, dass sie ihre (Halb)Schwester und die "anderen" Großeltern nicht kennt, bislang. Allerdings: bewußt wird sie sich daran ja nicht erinnern.
Ich bin sehr sicher, dass all das Spuren hinterlassen wird - auch, dass sie in den ersten 13 Monaten keinen Kontakt zu ihnen hatte. Ebenso, wie ich immer auf die grüne Ampel warte, weil ich weiß, sie hält nach dem Lichtmännchen Ausschau, auch wenn sie später nie wissen wird, dass sie das mit 8 Monaten bereits getan hat. Das Unterbewußtsein wird es aber speichern. Und deswegen zeige ich ihr auch immer mal ein Foto ihres Vaters.
Was die Selbstaufgabe angeht: ich war immer glücklich, auch ohne Kind, und hatte ein sehr erfülltes Leben. Es hat nicht wirklich etwas gefehlt. Wenn man aber erst ein Kind hat, weiß man, dass es nichts Schöneres gibt. Dsas Kind ist irgendwo auch ein Teil meines "Selbst", so gesehen werde ich es nie ganz als Selbstaufgabe empfinden. Abstriche muss ich sowieso machen, aber das stört mich bislang nicht im mindesten.
Ich möchte zuállererst mal, dass es der Kleinen gut geht!
Gruss,
K.
Hallo K.
da steht der Grund für Deine "Probleme":
Allein die Form ist derzeit etwas, was mir Kopfzerbrechen bereitet.
Solange Du die Vorbehalte nicht bewältigen kannst, wirst Du in dieser Tretmühle bleiben, die Dir schon schlafreduzierte Nächte beschert. Das ist gefährlich.
Natürlich ist es sinnvoll im Gedanken den Ex-Partner bzw. dessen Einstellungen zu gewissen Dingen durchzugehen. Aber mir ist es häufig so gegangen, dass ich mich dann in Vermutungen verannt habe, die tatsächlich völlig unhaltbat und wirr waren. So a là:
Mach ich dies, löst das bei Exelchen sicher das aus.
Macht Kind das, dreht Exelchen durch.
Muss das Heimtier raus, wer achtet auf Kind.
usw., usw. .
Das endet schnell in einer gesundheitlichen Katastrophe und blockiert Dich unnötig.
Du hast den richtigen Ansatz: ein Kind braucht beide Elternteile. Völlig richtig. Du kannst aber tatsächlich nur versuchen alles für den Umgang zugunsten eures Kindes zu tun. Sollte der KV dann sein Verhalten derart gestalten, dass das Kindeswohl gefährdet wäre, kann Dir niemand etwas vorwerfen. Vor allem eure Tochter nicht. Aber das ist Zukunftsmusik.
Mir kamen vorhin einige Fragen in den Kopf:
Fahrtzeit ist zwei Stunden. Ds ist nicht wenig. Hat der KV Dir mitgeteilt wo und wie er seinen gewünschten Umgang wahrnehmen möchte? Bislang habe ich nur gelesen, dass er nicht in Deine Wohnung kommen will. Also wäre er doch bereit die eine Fahrstrecke selbst "auf sich zu nehmen".
Könntet ihr euch irgendwo in der Mitte treffen? Dann wäre die Anwesenheit beider Elternteile auch völlig schlüssig nachvollziehbar. Du hattest ja betont, dass Du unbedingt dabei sein willst, was ich grundsätzlich und irgendwie verstehen kann. Damit würdest Du Deine Anwesenheit doch prima "legitimieren " können, ohne das er sich "überwacht" vorkommt.
Wann bist Du 2 Std. entfernt gezogen? Wohnen ggf. Verwandte mit Dir unter einem Dach? Interessant wg. evtl. Fahrdienste für Tochter und Dich. Bist Du selbst mobil?
Das sind für mich die Fragen, die Du Dir ebenfalls stellen und beantworten solltest. Du willst ja den Erstkontakt/das Kennenlernen fördern. Dies wären Ansätze den Plan in die Tat umzusetzen.
LG
SteMa
Hallo SteMa,
ja, sicher ist das WIE derzeit der Knackpunkt. Ich denke auch, dass ich die Vorbehalte nur abbauen kann durch den direkten Kontakt. Bin hier ja schon am "Wogen glätten", da meine Familie, die damals in der Trennungsphase zwangs-
läufig einiges mitbekommen hat, schon bei dem Gedanken, dass der KV unsere Tochter sehen will, als Erstreaktion richtig böse wird (ich kann es ihnen nicht verdenken und weiß auch, dass die Zweitreaktion besonnener ausfallen wird).
Ich versuche auch, mich in eben solche Vermutungen, wie Du sie nennst, gar nicht erst zu steigern, bin ich auch generell ein erstmal positiv denkender Mensch (auch wenn das hier erstmal sicher noch niemand bemerkt hat).
In einem Punkt bin ich deutlich anderer Meinung: sollte der KV sein Verhalten derart gestalten, dass das Kindeswohl gefährdet wäre, kann Dir niemand etwas vorwerfen. Vor allem eure Tochter nicht.
Nein? Wo ich es doch dann vielleicht hätte besser wissen müssen???? Wie sollte sie mir das nicht vorwerfen können?
Aber Du hast recht: Zukunftsmusik. Bis dahin ist es noch ein Weg...
Zu Deinen Fragen:
der KV schrieb: die ersten Treffen zunächst in meiner Umgebung, stellt er sich vor.
Er wäre also bereit, zu fahren. Ich denke nur, nicht abholen - zu ihm nachhause - wieder zu mir, er wieder nachhause. Logisch, da säße er ja 8 h im Auto!
Wie er sich das mit dem Umgang vorstellt - hat er nicht geäußert, nein.
In der Mitte treffen: wäre vermutlich machbar. Ich hab kein Auto, darf aber ab & zu eins meiner Eltern benutzen, wenn ich's brauche. Lügen würde ich dafür nicht, sie müssten es schon freiwillig rausrücken.
Hab auch schon an sowas gedacht. Wildgehege oderso. Ich frage mich aber: was hat er dann davon, reicht es ihm, wenn er neben dem Kind in der Karre herlaufen und sie vielleicht eine halbe oder Stunde beim Spielen beobachten kann?
Dass er sich "überwacht" vorkommt, glaub ich übrigens nicht.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, bin ich zurück in meine "Heimat" gezogen, als wir uns getrennt haben, ich war Anfag 4. Monat schwanger. Meine Eltern wohnen im selben Haus, würden mir wie gesagt ggf. Auto leihen, kutschieren würden sie uns ganz sicher nicht. ^Mobil bin ich nur im Sinne von "fahrtüchtig"...
Bislang war ich erstmal auch wütend, dass er sich bisher nicht gerührt hat, und fand es selbstverständlich, dass nun ER sich kümmern muss.
Ihr krempelt mich schon um... 😉
Schade übrigens, dass Ihr die Kleine nicht kennt: ein echter Sonnenschein. Alle, die sie kennenlernen, sagen: was für ein fröhliches Kind, sie lacht so viel, man merkt deutlich, dass sie ein glückliches, zufriedenes und in sich ruhendes Kind ist. Ausnahmekind, ohne Frage. Verwandte sagen: ja, K. macht das toll, mit der Kleinen.
Toll? Ich mache gar nichts. Ich bin da, nehme sie ernst, lasse sie machen. Nicht mehr, nicht weniger.
Wie gesagt, ich hab noch nicht eine einzige schlaflose Nacht ihretwegen hinter mir. Mit dem Auto herumfahren, damit der Zwerg schläft? Mit Baby auf dem Arm nachts in der Wohnung spazieren gehen? Kind im KiWa im Haus hin- und her schuckeln, damit es schläft??? Schreistunden??? Kenne ich alles nicht. Nachts schläft die Kleine. Tags ist sie vergnügt, lebhaft, aber unterwegs aufmerksam, beobachtend und zufrieden, dabei zu sein.
Ich möchte einfach, dass diese innere Zufriedenheit (kann man die vererben? Ich hab die auch!) bleibt. Natürlich wird es auch andere Zeiten geben. Schwierigere, alles andere wäre unnormal. Glücklich soll sie trotzdem sein!
Gruss,
K.
da steht der Grund für Deine "Probleme":
Solange Du die Vorbehalte nicht bewältigen kannst, wirst Du in dieser Tretmühle bleiben, die Dir schon schlafreduzierte Nächte beschert. ..
Sollte der KV dann sein Verhalten derart gestalten, dass das Kindeswohl gefährdet wäre, kann Dir niemand etwas vorwerfen. Vor allem eure Tochter nicht. Aber das ist Zukunftsmusik.
Mir kamen vorhin einige Fragen in den Kopf:
Fahrtzeit ist zwei Stunden. Ds ist nicht wenig. Hat der KV Dir mitgeteilt wo und wie er seinen gewünschten Umgang wahrnehmen möchte? Bislang habe ich nur gelesen, dass er nicht in Deine Wohnung kommen will. Also wäre er doch bereit die eine Fahrstrecke selbst "auf sich zu nehmen".
Könntet ihr euch irgendwo in der Mitte treffen? Dann wäre die Anwesenheit beider Elternteile auch völlig schlüssig nachvollziehbar. Du hattest ja betont, dass Du unbedingt dabei sein willst, was ich grundsätzlich und irgendwie verstehen kann. Damit würdest Du Deine Anwesenheit doch prima "legitimieren " können, ohne das er sich "überwacht" vorkommt.
Wann bist Du 2 Std. entfernt gezogen? Wohnen ggf. Verwandte mit Dir unter einem Dach? Interessant wg. evtl. Fahrdienste für Tochter und Dich. Bist Du selbst mobil?
Er hat geantwortet!
Hier ist sie (original und ungekürzt, nur die Namen hab ich nat. geändert):
"Hallo K, tut mir Leid, das ich erst jetzt zum Schreiben komme! In der nächsten Zeit kommt es nicht zu einen Besuch.
Die Auftragslage hat sich sehr verschlechtert und die Zahlungen kommenunregelmäßig und verspätet. Hinzu kommen die hohen Benzin Preise und die schwerwiegenden Anwaltskosten von über 800,00 €. Schade, das Geld hätte man schon zum Zwecke für die kleine Tochter verwenden können! Ich hoffe die Situation wird sich bald ändern Euch ein schönes WE liebe Grüße
KV"
Und nun?
Er bezahlt inzwischen den Mindestunterhalt ( € 202,-), wenn auch immer verspätet. Das hat mein Anwalt mit seinem Anwalt per Vergleich geregelt. Wieso hat er da so hohe Kosten? Die hätte er sich ja sparen können, wenn er seiner Unterhaltspflicht ohne Anwalt nachgekommen wäre. Und würde er nicht genug verdienen, bekäme er ja PKH (so wie ich auch), oder nicht?
Für die Kleine hat er über den Unterhalt hinaus bislang nichts aufgewendet (soweit mir bekannt ist). Ich kann von Unterhalt & KG natürlich auch nicht alles bezahlen, so ein Zwerg kostet einen Haufen Geld. Elterngeld ist zuende, über ALG II ist noch nicht entschieden, sprich: ich lebe derzeit auch auf absoluter Sparflamme.
Rechnet man mal nach, kämen etwa folgende Kosten für einen Besuch zustande: 170 km x 2 = 340 km, gehe ich von einem Verbrauch von 8l aus (das schluckt heute auf der Autobahn ja kaum noch einer), und einem Preis von 1,50 / l, dann hab ich denke ich eher großzügig gerechnet und komme auf € 40,80 pro Besuch.Für seine Anwaltskosten hätte er also schon fast 20 x die Anfahrt gehabt. Bei 2x monatlich wären das 10 Monate.
Natürlich kann ich mich mal an den Kosten beteiligen. Aber nicht immer. Das, was ich voraussichtlich an Geld bekomme, wird mir keinen Spielraum für gar nichts lassen. Wenn es bei ihm immer so stark von der aktuellen Auftragslage abhängt, muss ich daraus erstmal schließen, dass er b.a.w. keinen geregelten Umgang schafft, oder?
Wäre so mit einem Erstbesuch momentan irgendwas gewonnen???
Wenn dann wieder Wochen ohne Vater folgen, bleibt er ihr ein Fremder.
Was soll ich tun???????????
Ratlose Grüsse,
K.
P.S. Vielleicht noch was zum Verständnis: er ist selbständig / freiberuflich in künstlerischen und handwerklichen Bereichen tätig. Er hat Immobilienbesitz und vermietet davon auch einen Teil an Feriengäste. Das sind soweit erstmal seine Einkünfte. (Dazu KG, Unterhalt für seine große Tochter natürlich, aber das spielt hier ja keine Rolle). An Kosten hat er die Aufwendungen für sein Eigenheim, eine Hypothek für ein anderes Gebäude, an dem er keine Rechte mehr hat, ein finanziertes Auto, die üblichen Lebenshaltungskosten.
Hallo
Ihr krempelt mich schon um... 😉
Schön, dann erreichen wir ja langsam, worum es geht. Man kann nur sich selbst ändern, aber nicht andere. Es ist sehr schwer, die eigene Denkweise zu ändern, dass weis ich aus Erfahrung. Es dauert auch seine Zeit. Wenn man es zulässt, entwickelt man sich weiter und genau das machst du zur Zeit in Bezug auf dein Kind und den KV. :thumbup:
Die Sache mit dem Anwalt kann man sehen, wie man will. Auch er wird sich (hoffentlich) weiterentwickeln. Schau nicht auf das Drumherum, sondern konzentriere dich weiterhin auf das Wesentliche.
Ich habe so den Verdacht, dass auch dein EX recht unsicher ist. Möglicherweise hat er Angst.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Hallo K.
tja, Du siehst, auch der KV hat sein schweres Päckchen zu tragen.
Ich sehe aber in dem wortwörtlichen Briefzitat eine vernünftige Basis anhand seiner Schreib- und Ausdrucksweise. Natürlich führt er die RA-Kosten an. Klar, das nervt ihn. Aber im Sinne eurer Tochter habt ihr zumindest schon mal den Unterhalt geregelt und er zahlt immerhin.
Bei Selbstständigen fehlt mir pers. die Erfahrung wie sich die Kosten zusammensetzen. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass bzgl. der Unterhaltsberechnung die Bilanzen, Steurbescheide (oder ähnlich) der letzten drei Geschäftsjahre beizubringen sind. Die anwaltliche Berechnung anhand der Zahlen lässt sich der RA natürlich bezahlen. Ich glaube PKH bekommt er noch nicht, auch wenn die Geschäfte schlecht laufen.
Wie wäre es für Dich, wenn Du ihn zusammen mit eurer Tochter besuchst. Du hast ja geschrieben, dass Deine Eltern mit Dir wohnen und sie mehrere Autos haben. 170 km sind mit einem 13-monatigen Kleinkind zu schaffen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Erstkontakt etwas sehr Positives beim KV auslöst, und er sich anstrengen wird möglichst zeitnah einen weiteren Besuch hin zu bekommen.Klar, völlig hypothetisch, aber auch nicht ausgeschlossen. Biete ihm doch an, dass Du mit Tochter kommst und er Dir den halben Tank, Respektive € 40,00, zahlt.
Hat ein bisschen was von Jahrmarkt der Eitelkeiten 😉 , aber keiner von Euch beiden wird in näherer Zukunft finanziell auf Rosen gebettet sein.
Vielleicht hilft Dir persönlich dieses erste Treffen bei ihm über Deine Bedenken hinweg oder mildert sie ein wenig ab. Lass Dich einfach überraschen. So wie Du Deinen Ex beschrieben hast, neigt er nicht zu Gewaltausbrüchen. Und essen könnt ihr ja getrennt voneinader... 😉 Wegen der "Sicherheitsbedenken" könnt ihr gemeinsam nach einer Lösung suchen. Frage ihn doch einfach mal und schildere ihm Deine Ängste. Seine Reaktion wird Dir vieles verraten. Denke positiv wegen eurer Tochter. In wenigen Monaten könnte sonst die erste Frage kommen: wer ist eigentlich mein Papi? Diesen Kloss im Hals, wenn Du nach einer Erklärung suchst, möchten wir hier Dir ersparen. Ich hatte mal im Bekanntenkreis eine AE-Mutter, die sich vor der Geburt auch getrennt hatte. Als diese Frage von dem Kind kam, war ich zufällig gerade dort und konnte das Kind schnell ablenken. Denn die Mutter drehte sich um, schluchzte und lief ins Bad. Die Verwirrung beim Kind war sehr spürbar gewesen und die Mutter brauchte einige Zeit bis sie wieder zurückkommen konnte... . Muss bei Dir nicht so laufen, aber wenn eure Tochter in die KiTa kommt, werden auch mal Väter dort sein. Und dann kommen Fragen nach dem Vater sehr regelmäßig.... . Mein Sohn war knapp vier Jahre als seine Eltern sich trennten. Nach 1,5 weiteren Jahren nahm er mich irgendwann einfach in den Arm, guckte mich an und sagte: Jeder hat einen Vater und es ist schön, dass ich Dich kenne. Der Junge aus meiner Gruppe hat auch einen Vater, aber er kennt ihn nicht. Und er ist sehr traurig. Oft weint er und dann trösten wir ihn im KIGA.
Ich weiß, dass hört sich recht harmlos an und die Gründe für ausbleibenen Kontakt können vielseitig sein, aber wenn das eigene Kind vor Dir steht und Dir so etwas sagt, glaube mir, da kommen jedem MENSCH die Tränen und die Spucke bleibt weg. Puuh, Erinnerung aus. :redhead:
Denk drüber nach. Versuche die Hinweise oder Ideen zu kanalisieren. Überwinde Deine pers. Abneigung gegen den KV und denke an eure Tochter. Niemand kann durch ein Forum umgekrempelt werden. Aber Anregungen kann man ja bekommen, wie Du siehst.
Ich fnde es klasse, wie der Dialog sich hier entwickelt hat. Ich denke nicht, dass die negative Einschätzung zurückkehrt. Und daran hast Du auch einen Anteil. Weiter so! Du schaffst es, für eure Tochter. Und dann kannst Du mächtig stolz sein; auch auf den KV. Denn er stellt sich seiner Verantwortung, genauso wie Du und ihr seid trotz Trennung verantwortungsvolle Eltern. Und das ist es, was zählt!
Schönes WE
SteMa
Guten Abend,
was die Anwaltskosten angeht: nun ja, es war von vornherein klar, dass er den Mindest-Unterhalt zu zahlen hat. Vermutlich eher mehr, aber er hat während unserer Beziehung etwa 50 % durch Schwarzarbeit erwirtschaftet, das ist seine Sache, er aber hatte anfangs über seinen Anwalt angegeben, dass er nur € 31,- KU würde bezahlen müssen, weil er eine Aufstellung vorgelegt hatte, von der mein Anwalt sagte, diese diene ja sehr offensichtlich dazu, ihn armzurechnen. Er kam damit also nicht durch, hätte sich seine Anwaltskosten aber gut sparen können, wenn er gleich den KU gezahlt hätte. Also braucht er jetzt eigentlich nicht anmerken, dass er das Geld für unsere Tochter hätte aufwenden können...
Jedenfalls endete es mit einem Vergleich und einem vollstreckbaren Titel. Und dafür musste er seinen Teil bezahlen.
Ich weiß nicht, ob meine Eltern mir ihr Auto leihen, um ihn zu besuchen. Verständlicherweise sind sie nicht gut auf ihn zu sprechen, vor allem, weil er sich in den vergangenen 20 Monaten nie gekümmert hat. Kann sie fragen, wenn sie aus dem Urlaub zurück sind. Wenn es ihm aber um die Kosten geht, wie er schreibt, dann wird er mir ja logischerweise nicht die Benzinkosten erstatten.
4h Fahrt mit 13monatigem Kind sind zu schaffen, ja. Besonders schön ist es nicht.
Aber mal ganz ehrlich: wäre das nicht äußerst bequem für ihn? Bedenkt bitte: er hat bislang keine Bemühungen und kein wirkliches Interesse an der Kleinen bekundet. Sie ist seit 13 Monaten auf der Welt, und er kann keine 40,- aufbringen, um sie wenigstens einmal zu sehen? Fahre ich zu ihm, kommt es mir vor, als belohne ich sein Verhalten.
Puh. Kommt mir zunächst ein bißchen so vor, als käme der Brunnen zum Eimer.
Der KV ist nicht arm und mittellos.
Ich muss da erstmal drüber schlafen...
Gruss, und gleichfalls ein schönes WE,
K.
Natürlich führt er die RA-Kosten an. Klar, das nervt ihn. Aber im Sinne eurer Tochter habt ihr zumindest schon mal den Unterhalt geregelt und er zahlt immerhin.
Bei Selbstständigen fehlt mir pers. die Erfahrung wie sich die Kosten zusammensetzen. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass bzgl. der Unterhaltsberechnung die Bilanzen, Steurbescheide (oder ähnlich) der letzten drei Geschäftsjahre beizubringen sind. Die anwaltliche Berechnung anhand der Zahlen lässt sich der RA natürlich bezahlen. Ich glaube PKH bekommt er noch nicht, auch wenn die Geschäfte schlecht laufen.
Wie wäre es für Dich, wenn Du ihn zusammen mit eurer Tochter besuchst. Du hast ja geschrieben, dass Deine Eltern mit Dir wohnen und sie mehrere Autos haben. 170 km sind mit einem 13-monatigen Kleinkind zu schaffen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Erstkontakt etwas sehr Positives beim KV auslöst, und er sich anstrengen wird möglichst zeitnah einen weiteren Besuch hin zu bekommen.Klar, völlig hypothetisch, aber auch nicht ausgeschlossen. Biete ihm doch an, dass Du mit Tochter kommst und er Dir den halben Tank, Respektive 40,00, zahlt.
ich bin es nochmal. Hab es natürlich noch nicht überschlafen und bin sauer! 😡
Deshalb hab ich eben eine Antwort entworfen.... :yltype:
Die wird nicht Eurem Gusto entsprechen und ich hab sie auch erstmal nur geschrieben und nicht verschickt, eben weil ich sauer bin. Es kann doch nicht sein, dass Monsieur sich all die Monate nicht meldet, nun über selbst verschuldete Kosten jammert und wieder eine Ausrede findet, das Kind nicht zu sehen!
also: lesen, lachen. Nachdenken und dann gerne Euren Senf dazu geben! Danke!
GN,
K.
here it comes:
"Hallo KV,
das ist ja schade. Auch, dass Du Dich erst jetzt wieder meldest.
Wenn Du die € 40,- nicht aufbringen kannst, um unsere Tochter nach 13 Monaten endlich kennen zu lernen, findet sich vielleicht ein anderer Weg.
Wie wäre es, wenn Du mal über die Mitfahrzentrale oderso nach einer Fahrtgelegenheit schaust? Oder selbst eine Mitfahrgelegenheit anbietest? Oder hast Du vielleicht die Möglichkeit, die Fahrt mit einem Auftrag zu verbinden und so die Kosten zu mindern?
Ich wäre alternativ schon bereit, einmal die Hälfte der Benzinkosten zu übernehmen, allerdings brächte es ja auch nichts, wenn dann weitere Besuche immer so stark von Deiner Auftragslage abhängen? Denn ohne regelmäßigen Kontakt bleibst Du ihr ja fremd.
Deine Anwaltskosten sind bedauerlich, hättest Du die Kommunikation einmal aufgenommen und wir dadurch die Chance gehabt, das anders zu klären, wären sie möglicherweise vermeidbar gewesen.
Lass mich bitte in den nächsten Tagen wissen, ob/was Du Dir überlegt hast. Ich mache mir auch noch einmal Gedanken.
Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut. Danach hast Du ja leider nie gefragt... dabei wäre das viel wichtiger als die Überlegung, was man mit dem für den Anwalt auszugebenden Geld alles hätte für sie anfangen können.
Interessiert es Dich eigentlich nicht, auch, was sie so macht und wie sie sich entwickelt, oder warum fragst Du danach nie?
Viele Grüße, auch an große Tochter, und Euch ebenfalls ein schönes Wochenende!
KM"
"Hallo KV,
das ist ja schade. Auch, dass Du Dich erst jetzt wieder meldest.
Wenn Du die 40,- nicht aufbringen kannst, um unsere Tochter nach 13 Monaten endlich kennen zu lernen, findet sich vielleicht ein anderer Weg.
Wie wäre es, wenn Du mal über die Mitfahrzentrale oderso nach einer Fahrtgelegenheit schaust? Oder selbst eine Mitfahrgelegenheit anbietest? Oder hast Du vielleicht die Möglichkeit, die Fahrt mit einem Auftrag zu verbinden und so die Kosten zu mindern?
Ich wäre alternativ schon bereit, einmal die Hälfte der Benzinkosten zu übernehmen, allerdings brächte es ja auch nichts, wenn dann weitere Besuche immer so stark von Deiner Auftragslage abhängen? Denn ohne regelmäßigen Kontakt bleibst Du ihr ja fremd.
Deine Anwaltskosten sind bedauerlich, hättest Du die Kommunikation einmal aufgenommen und wir dadurch die Chance gehabt, das anders zu klären, wären sie möglicherweise vermeidbar gewesen.Lass mich bitte in den nächsten Tagen wissen, ob/was Du Dir überlegt hast. Ich mache mir auch noch einmal Gedanken.
Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut.
Danach hast Du ja leider nie gefragt... dabei wäre das viel wichtiger als die Überlegung, was man mit dem für den Anwalt auszugebenden Geld alles hätte für sie anfangen können.Interessiert es Dich eigentlich nicht, auch, was sie so macht und wie sie sich entwickelt, oder warum fragst Du danach nie?Wenn Du Fragen über unsere Tochter hast, stell sie nur! (bspw.)Viele Grüße, auch an große Tochter, und Euch ebenfalls ein schönes Wochenende!
KM"
Hi Mama2007,
ich finde die Mail in Auszügen ganz gut. Auch wenn ich Deinen Frust durchaus verstehe, würde ich Dir den Rat geben, diese Spitzen nicht fallen zu lassen. Es geht hier um einen Neuanfang, auch für eure Elternebene. Den würde ich nicht mit kleinen Giftpfleilen aus vergangenen Zeiten verderben. Dein Angebot, die hälftigen Kosten zu tragen ist fair, auch Deine Bedenken hinsichtlich der Regelmäßigkeit, wenn sein Erscheinen von der Auftragslage abhängig ist, finde ich als Gedankenanstoß an ihn gut.
Aber bitte nicht latent stänkern, auch wenn Deine Gedanken sicher nicht unberechtigt sind.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
"Hallo KV,
das ist ja schade. Auch, dass Du Dich erst jetzt wieder meldest.
Wenn Du die € 40,- nicht aufbringen kannst,
um unsere Tochter nach 13 Monaten endlich kennen zu lernenbringt nur stress!, findet sich vielleicht ein anderer Weg.
Wie wäre es, wenn Du mal über die Mitfahrzentrale oderso nach einer Fahrtgelegenheit schaust? Oder selbst eine Mitfahrgelegenheit anbietest? Oder hast Du vielleicht die Möglichkeit, die Fahrt mit einem Auftrag zu verbinden und so die Kosten zu mindern?Keiner will belehrt werden, vor allem nicht der EXIch wäre alternativ schon bereit, einmal die Hälfte der Benzinkosten zu übernehmen
, allerdings brächte es ja auch nichts, wenn dann weitere Besuche immer so stark von Deiner Auftragslage abhängen? Denn ohne regelmäßigen Kontakt bleibst Du ihr ja fremd.
Deine Anwaltskosten sind bedauerlich, hättest Du die Kommunikation einmal aufgenommen und wir dadurch die Chance gehabt, das anders zu klären, wären sie möglicherweise vermeidbar gewesen.Lass mich bitte in den nächsten Tagen wissen, ob/was Du Dir überlegt hast. Ich mache mir auch noch einmal Gedanken.
Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut.
Danach hast Du ja leider nie gefragt... dabei wäre das viel wichtiger als die Überlegung, was man mit dem für den Anwalt auszugebenden Geld alles hätte für sie anfangen können.
Interessiert es Dich eigentlich nicht, auch, was sie so macht und wie sie sich entwickelt, oder warum fragst Du danach nie?Viele Grüße, auch an große Tochter, und Euch ebenfalls ein schönes Wochenende!
KM"
Daniels version!
meiner bescheidener Meinung ist: am besten nicht schreiben!
LG Daniel
ich kann alles außer deutsch! sorry für mein Akzent.... 🙂
@ danimpott:
meiner bescheidener Meinung ist: am besten nicht schreiben!
Halte ich für nicht richtig! Es geht hier nicht um KM oder KV sondern um das Kind! Und ich finde es bewundernswert, daß eine KM auf den KV zugeht.
@Mama2007:
Deine Idee mit dem Brief finde ich gut. Allerdings solltes du keine Anschuldigungen oder Zurechtweisungen reinschreiben. Lese ihn durch und versetze dich in seine Situation. Jedes Wort, das ihn angreifen könnte, rausstreichen.
Was die Kosten betrifft, keine Vorschläge machen. Im ruhigen Gespräch mal Vorschläge bringen, so ala: ne Bekannte von mir fährt als mit der Mitfahzentrale
Ich wäre alternativ schon bereit, einmal die Hälfte der Benzinkosten zu übernehmen
Würde ich auch erst im Gespräch bringen, wenn sich keine andere Möglchkeit finden läßt.
Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut.
Schreib noch ein paar Säze dazu, was sie macht, eine schöne Situation, wie ihr Tagesrythmus ist, oder ähnliches
Denn ohne regelmäßigen Kontakt bleibst Du ihr ja fremd.
Das greift ihn erstmal an. Wenn du mal mit ihm darüber redest, mache im klar, daß wenn er das Vater sein anfängt, er es auch durchziehen muß!
Und nicht nach einem Jahr anfängt, er hat keine Lust mehr oder so! Es gibt nichts schlimmeres für ein Kind!
Schreib am besten nochmal was und stelle es noch mal rein!
Gruß
Zauberlehrling
Guten Abend,
Daniel, wie meinst Du das? Ich soll mich überhaupt nicht auf seine Email melden??? Würde es um mich gehen, würde ich das sicher auch nicht tun... Aber wenn die Kleine später mal fragt, will ich mir nicht vorwerfen müssen, den für mich einfachsten Weg gegangen zu sein.
Ich wollte ihn auch nicht belehren - mir waren nur die Möglichkeiten eingefallen, vielleicht Kosten zu sparen.
Der KV muss schon echtes Interesse zeigen, mehr als bislang, soviel ist klar. Denn es soll dem Kind ja etwas (hoffentlich positives) bringen.
Zauberlehrling, der Haken ist: es gibt keine Gespräche. Gesprochen hab ich den KV seit meinem Auszug im Oktober '06 nicht mehr.
Natürlich habt Ihr alle recht. Deshalb hab ich die Email ja auch nicht abgeschickt.
Hab es nochmal etwas geändert, wie wäre es so:
"Hallo KV,
das ist ja schade. Auch, dass Du Dich erst jetzt wieder meldest.
Wenn Du die € 40,- nicht aufbringen kannst, findet sich vielleicht ein anderer Weg.
Ich würde mich freuen, wenn Du L... kennenlernen möchtest;
wenn dann allerdings weitere Besuche immer so stark von Deiner Auftragslage abhängen, wäre ihr u.U. damit kein Gefallen getan, Du weißt ja selbst, wie wichtig Kontinuität für so ein kleines Kind ist.
Lass mich bitte in den nächsten Tagen wissen, ob/was Du Dir überlegt hast. Ich denke auch noch einmal nach.
Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut. Wenn Du Fragen zu ihr hast - nur zu.
Viele Grüße, auch an große Tochter, und Euch ebenfalls noch ein schönes Wochenende!
KM"
Gruss,
K.
Anm. Forenregeln beachten (Nr. 2)
Hallo K.
Alles schon besser, aber ein bisschen Mühe hast du noch den Stachel drinnen zu lassen!
"Hallo KV,
das ist ja schade. Aber schön, dass du dich trotzdem meldest
Wenn Du die € 40,- nicht aufbringen kannst, finden wir vielleicht einen anderen Weg.Ich würde mich freuen, wenn Du L... kennenlernen möchtest;
wenn dann allerdings weitere Besuche immer so stark von Deiner Auftragslage abhängen, wäre ihr u.U. damit kein Gefallen getan, Du weißt ja selbst, wie wichtig Kontinuität für so ein kleines Kind ist.
Schön wäre es jedoch, wenn du es dann regelmässig schaffst, damit die Beziehung und das Vertrauen, was sie zu dir aufbaut, nicht gleich wieder enttäuscht wird.
Lass mich bitte in den nächsten Tagen wissen, ob/was Du Dir überlegt hast. Ich denke auch noch einmal nach.Übrigens: der Kleinen geht es sehr gut. Wenn Du Fragen zu ihr hast - nur zu.
Viele Grüße, auch an große Tochter, und Euch ebenfalls noch ein schönes Wochenende!
KM"
Gruss,
K.
Oooommhhh, Nein, ich will ihn nicht piesacken, Ja, ich baue ihm ne Brücke, Ja, ich halte ihn für einen Idioten, aber das bleibt mein Geheimnis. Oooommmmhhh.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
Schön wäre es jedoch, wenn du es dann regelmässig schaffst, damit die Beziehung und das Vertrauen, was sie zu dir aufbaut, nicht gleich wieder enttäuscht wird.
BINGO! Genau so trifft man den Nagel auf den Kopf!
Mache ihm klar, daß es jetzt nicht mehr um euch geht, sondern um eure Kleine!
Ihr hab eine Weg, über den ihr kommunizieren nutze in! Aber mit bedacht!
Gruß
Zauberlehrling
@ Mama
Doch, Antworten!
Aber nur auf die nötigste beschränken!
Der vorschlag von Beppo finde ich sehr gut!!
Ich habe aber kein bild von eure "Beziehung" so das ich nicht erkennen kann was eine "Spitze" ist oder nicht.
Weiter finde ich sehr gut und sehr mutig, von dir, dich hier anzumelden und es auch durch zu halten.
Mein Vorschlag nicht zu schreiben kommt nur weil durch deine "Spitzen" die Sache nur komplizieren wurde.
Ich weis das es schwierig ist dieser "Spitzen" raus zu lassen, aber du hast gezeigt das du lernfähig bist (Sehr, sehr, sehr positiv gemeint :thumbup:)
Ich erinnere mich nur, das wenn ich von mein EX so ein Mail bekommen hätte wäre ich, vor lange Zeit, an die Decke gesprungen.
Gut das du bei uns bist und dir alle mühe gibst die sache gut zu machen.
Damals habe ich mir vorgenommen alle, ich meine alle, Mails an mein EX "Korrigiern" und auf "Spitzen" überprüfen zu lassen vor ich es gesendet habe. Dadurch ist sehr viel Ärger erspart geblieben.
Ich bin, sowie die meisten hier, bereit dich zu unterstützen. Sag bescheid!
LG Daniel
ich kann alles außer deutsch! sorry für mein Akzent.... 🙂
Hallo Beppo,
natürlich hab ich Mühe.
Deine Formulierung ist mir ein bißchen zu vage... "schön wäre es", klar. Aber wir sind hier ja nicht in einem Märchen.
Ich fände wichtig, dass er sich wirklich gut überlegt, was er tut. Vorher.
Und nicht nach dem Motto: wenn er dann wenig Arbeit hat, klappt es eben wieder ein paar Monate nicht. Und dann vielleicht, eben weil er dann vielleicht viel Arbeit hat (hat früher öfter auch Wochenendjobs gemacht), usw.
Zumindest die Regelmäßigkeit sollte er sicherstellen können - kann ich das für die Kleine nicht erwarten und deutlich machen???
Irgendwas muss ja von ihm auch mal ausgehen. So ein bißchen Anstrengung z.B.
Gruss,
K.
Hey
Zumindest die Regelmäßigkeit sollte er sicherstellen können - kann ich das für die Kleine nicht erwarten und deutlich machen???
Natürlich sollte die Regelmäßigkeit sein, und auch Verlässlichkeit (davon kann ich bei meinen beiden auch ein Lidchen von singen) ..
Aber sas sollte ansich jedem Elternteil von vornherein klar sein...
Gib ihm doch erstmal überhaupt die Chance...sollte es dann wiedererwarten nicht funktionieren, auch mit der Regelmäßigkeit u Verlässlichkeit, dann solte man ihn darauf hinweisen...
Man kann nicht im Vorfeld alles Eventualitäten ansprechen u aufzeigen..das hätte dann von vornherein wieder den Charakter, ihn belehren/maßregeln zu wollen..
Und im Vorfeld kann man auch nicht alle Dinge klären/aufzeigen die evtl. auftreten könnten...
Auch wenn es schwer fällt, es muß nicht alles drin stehen/angesprochen sein, was dir jetzt schon Sorgen bereitet..
Gruß
Jens
Hallo K.
Ganz ehrlich, du sammelst schon wieder Argumente, bzw, Wenns, Abers und Bedingungen.
Ich habe, neben meinen 3 ehelichen Kindern, noch ein voreheliches Kind.
Ihre Mutter ist mit ihr über 600Km weggezogen, als sie noch nichtmal 2 Jahre war.
Den Kontakt konnte ich nie regelmäßig sicherstellen aber doch über all die Jahre aufrecht erhalten.
Sie ist jetzt 15 und ich fahre nächstes WE wieder hin. Wir haben ein super Verhältnis.
Wenn es nach deinen Regeln gegangen wäre, hätte sie jetzt keinen Vater.
Der Willige findet Wege, der Unwillige findet Ausreden
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Beppo,
ich denke nur, dass eben auch er seinen Willen zeigen soll. Ich bin nach seinen Mails tatsächlich nicht völlig davon überzeugt, dass er den überhaupt hat.
Gruss,
K.
P.S. @ all: er hat schon wieder geschrieben. Sich für meine "nette" Mail bedankt, über die er "sich diesmal gefreut hat", geschrieben, dass auch er regelmäßigen Kontakt für wichtig hält, mir einiges über ihn und seine große Tochter berichtet, etc. pp.
Und erstmals hat er Fragen gestellt: ob die Kleine schon krabbelt, wie groß sie ist, ob sie schon die ersten Zähne hat...
(Allerdings - sie beginnt zu laufen, hat schon lange 8 Zähne...)
Und er meint, vielleicht klappt am ersten Juni-WE ein Besuch.
Dann hoffen wir mal, dass dieser Weg der richtige ist! danke mal an dieser Stelle an Euch alle, Ihr wißt ja, ohne Euch wäre das sicher ganz anders verlaufen
Schön wenn wir da mit dir zusammen was erreichen können. Dafür sind wir da.
Wir hoffen mit euch!
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
