Hallo,
Meine tochter ist frische 7. mit der KM klappt es nicht soo gut. Das finanzielle ist geklärt, Umgang eigentlich auch. Aber leider ist es immer wieder so, dass wenn der Km irgendwas nicht 100% passt, dass sie dann gerne einen streit vor unserer tochter anfängt. Ich hatte ihr schon mehrfach mitgeteilt, dass wir das doch bitte besprechen wenn nur wir beiden es hören können. Leider passiert es aber immer wieder. Dieses wochenende sollte ich 220 euro mitbringen für eine arztrechnung von einem heilpraktiker. Das ist auch ok, ich hatte mich bereiterklärt die hälfte der kosten zu tragen. Ich sollte es nicht überweisen sondern bar mitbringen. ( unterhalt zahle ich immer pünktlich, alles andere auch) ich hatte es samstag früh dann aber vergessen, es abzuheben, hab ihr das auch gleich gesagt, und ihr mitgeteilt dass ich es sonntag abend dann mitbringe. Daraufhin ist sie regelrecht ausgerastet, unsere tochter hat sich schnell in ihr zimmer verzogen und durfte mit anhören wie KM mir mitteilt, dass ich meine tochter dann nicht mitbekomme. Da ich noch 100 euro in der tasche hatte durfte ich sie dann großzügigerweise doch mitnehmen. Zeugnis allerdings nicht, erst wenn vollständig bezahlt. Nachdem. Ich meine tochter ins auto gesetzt habe, bin ich noch mal hin zur km und habe ihr ganz ruhig erklärt dass es hier doch nicht um uns geht sondern darum dass unsere tochter mir und ihrem opa und und und ja gerne ihr erstes zeugnis zeigen möchte.aber keine chance.
Ich habe heute beim JA angerufen, um ihr verhalten aktenkundig zu machen und um das hinzubekommen, dass sie nicht jedes Mal ausflippt vor unserer Tochter. Ich bekam die auskunft dass das JA neutral ist und deswegen auch keine akte anlegt, nur ein gemeinsames Gespräch dort möglich ist oder halt familiengericht.
Ein Gespräch macht meiner Meinung nach keinen Sinn, da ich das schon wiederholt versucht habe.
Was würdet ihr da machen?
Ich freue ich sehr auf Antworten.
Ach so, ich habe heute meinen Anwalt angerufen, der aber diese Woche krank ist.
Ich habe heute beim JA angerufen, um ihr verhalten aktenkundig zu machen und um das hinzubekommen, dass sie nicht jedes Mal ausflippt vor unserer Tochter.
Wieso ist eigentlich jeder der Meinung, das JA währe sein höchst persönlicher Aktenschrank und durch die Tatsache, das man da irgendjemandem irgendetwas erzählt bekommt die erzählte Geschichte automatisch einen Beweischaracter ?
Nur weil man oft genug hinläuft und jedesmal irgendetwas erzählt heist das noch lange nicht, dass das in Zukunft irgendjemanden interessiert oder man(n) damit irgend geartetes vermeintliches Fehlverhalten einer KM beweiskräftig dokumentieren kann.
Wenn du dich erpressen lässt, ala "Wenn du das Geld nicht dabei hast, bekommst du das Kind nicht", solltest du dich nicht wundern. Versuch es doch mal mit "Wenn Kiddy nicht gleich gestiefelt und gespornt vor der Tür steht, bekommst du, herzallerliebste KM, das Geld nicht und wenn du glaubst, du kannst mich verschaukeln, dann sehen wir uns im Rahmen einer Umgangsklage vor Gericht.
KM`s gehen immer ganz genau so weit, wie man(n) sie lässt.
Jemmy
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Hallo Pluto,
da kann ich Jemmy nur beipflichten: Da erklärst du dich freundlicherweise bereit, freiwillig einen Anteil an einer Heilpraktikerrechnung zu übernehmen, die sie wohl kaum als Sonderbedarf durchgekriegt hätte - und wenn es dann nicht exakt so läuft wie Madame es sich vorstellt, dann passieren solche Sachen?!?
Also, meine Neigung, bei so einer KM in Zukunft irgendwelche finanziellen Zusatzleistungen abzuliefern, wäre ab dieser Geschichte exakt am Nullpunkt angelangt; und falls Madame darauf dann mit Umgangs-Sabotage reagieren sollte - dann, und wirklich erst dann, wäre der richtige Zeitpunkt, ein Beratungsgespräch zwischen dir und Ex beim Jugendamt anzuleiern, und bei Erfolglosigkeit anschließend gleich zum Gericht weiterzumarschieren.
Jugendamt übrigens in erster Linie deshalb, weil viele Richter eine gescheiterte Vermittlung beim Jugendamt als "Eintrittskarte" für das Gerichtsverfahren erwarten.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Vielen Dank schon mal für Eure beiden Antworten. Werde somit erst mal den Weg über s JA suchen. Wenn das nix bringt , habe ich alles getan und dann muss es halt vors Familiengericht. So ein blödsinn alles. Es könnte sooo einfach sein.
