Hallo, ich bin neu hier und würde gern mal eure meinung zu meinen NochMann hören.
Seit November 2007 sind wir getrennt lebend, es gibt einen 2 jährigen Sohn der bei mir lebt. Im Rahmen eines etwas ausgeartetem Streit, hat er mich und vor die Tür gesetzt, und sich auch bis Ende November nicht gemeldet und sich sogar verleugnen lassen.
Erst in einem Gespräch mit dem Jugendamt konnten wir eine Umgangsregelung vereinbaren an die er sich anfangs nicht wirklich gehalten hat. Ständig kam er zu spät oder gar nicht, um ihn abzuholen. Er hat unsern Sohn öfter erst um 19.30 uhr nach hause gebracht, statt wie vereinbart um 18 uhr.
Alle 2 wochen verbringt die nacht von samstag auf sonntag bei ihm.
jetzt habe ich allerdings rausgefunden, dass mein NochMann unsern Sohn abholt, ihn aber direkt zu seiner Mutter bringt und erst wieder dort abholt wenn *** wieder nach hause muss.
Er hat jetzt also nur die Rolle des "Kurierfahrers"
Dagegen muss man doch was tun können, ich möchte ja das mein Sohn die Möglichkeit hat, Zeit mit seinem Vater zu verbringen.
Vor allem ärgert mich daran, dass ich mit der Oma, also meiner Schwiegernmutter, eigene Umgangszeiten vereinbart habe.
Ich habe bereits versucht mit ihm darüber zu reden, allerdings lügt mein Mann dass sich die Balken biegen, und streitet alles ab. Ein normales Gespräch ist mit ihm gar nicht möglich.
Bin mal auf eure Meinungen gespannt.
LG Rabia
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Anm.: Bitte keine Realnamen (Forenregel Nr. 2!)
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@ midnightwish, du hattest noch einen Realnamen übersehen. Den habe ich noch entfernt!
Moin
Noch-Mann, also GSR.
Wieso willst du das ändern? Meine LG hat auch so ein Exemplar, nur das dieser es nicht mal für nötig hält die Rolle des "Kurierfahrers" zu übernehmen. Also übernehme ich das neben der "Papa-Rolle" auch. Für das Kind (3,8 Jahre alt) ist dieser Kontakt zur anderen Seite ihrer Familie sehr wichtig, auch wenn der KV dort keinerlei Rolle mehr einnehmen möchte.
Gruß
Martin
Hallo Tigerkatze,
also du kannst versuchen, jetzt nochmal mit deiner Schwiegermutter und deinem "Ex" Gespräche zu führen. Evtl. können Bekannte von Euch dabei vermitteln, denn so wie ich eure Lage einschätze, ist ein vernünftiges Gespräch auf Elternebene nicht möglich.
Du kannst zudem noch weitere Vermittlungsversuche beim JA unternehmen - Erfolgsaussichten ungewiss.
In letzter Instanz kannst du klagen gem. § 1684 BGB.
Wirklich zielführend ist eine Klage jedoch nicht - entweder findest du einen "Hebel", dass er wirklich einen Umgang mit dem Kind will oder du belässt es beim derzeitigen Zustand. Alles Andere wäre nach meiner Einschätzung dem Kindeswohl derzeit nicht zuträglich.
Gruß
Martin
Moin,
ich schlage mal in die gleiche Kerbe ...
Ändern kannst Du das eh nicht ... aufregen? Schadet Dir selber mehr, wie es dem Kind nützt. Gönn der Oma den zusätzlichen Umgang und seih froh, dass Papa wenigestens die Kurierfahrten übernimmt!
Juristisch gibt es zar die Möglichkeit den Vater zu zwingen! Aber mit welchem Erfolg und was wenn er sich dann komplett verwehrt? Vielleicht ändert sich noch etwas über die Monate.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Ich finds aber recht schwierig sich da nicht drüber aufzuregen. Vor allem weil er sich selbst als den ÜberVater darstellt.
Aber natürlich weiss ich, dass das nicht viel bringen wird. Hab mir jetzt überlegt, das Gespräch mit meiner Schwiegermutter zu suchen.
Trotz allem denke ich, ich habe ein Recht darauf zu wissen, wo sich mein Sohn aufhält.
LG
ich habe ein Recht darauf zu wissen, wo sich mein Sohn aufhält.
Gestatte mir diesen kleinen Nachtrag.
Es ist nicht "Dein" Sohn und da GSR besteht, hat er juristisch (wie auch moralisch) genau die gleichen Rechte wie Du ... nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Daher ist die Situation wie sie ist und Du legst ihm schließlich auch nicht Rechenschaft ab, wenn Du Euren Sohn zu anderen Peronen in die Betreuung gibst, weil Du mal kurz weg mußt ...
Trotzdem unterstütze ich Dein Ansinne, mit Ihm das Gespräch zu suchen.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo Tigerkatze,
ich kann deinen Frust verstehen. Aber du weisst ja, wo sich dein Sohn aufhält (nämlich bei der Schwiegermama), und es scheint ja auch kein Problem mit der Betreuung durch Schwiegermama zu geben.
Gehe deinen Weg weiter; bei den ganzen Schilderungen hier freuen wir uns über jede Mutter, die dem Vater das Kind "hinterherträgt" und sich aktiv um Umgang bemüht :thumbup:.
Gruß
Martin
Hallo Tigerkatze,
du kennst doch die Macht der Mütter.
Geh doch mal mit ner Schachtel Drachenfutter zu Schwiegermutter auf'n Tässchen Tee und besprich das Problem mit ihr.
Wenn euer Verhältnis nicht ganz desolat ist, kann man sich doch sicher mal von Frau zu Frau über diese Männer unterhalten.
Ich denke, sie wird ihrem Sohni dann auch ihre (eure) Meinung sagen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Huhu Tigerkatze,
ich denke auch, wenn zwischen Dir und der SM die Chemie stimmt oder Du zumindest weißt, dass Dein Sohn bei ihr gut aufgehoben ist und nicht gegen Dich aufgehetzt wird, versuch mit ihr ein effektives Bündnis zu sein/bleiben.
Früher oder später wird Sohni schon merken, dass der Papa eigentlich eine Art Taxifahrer ist und mit ihm nix zu tun haben will... das muss der Taxi... äh Vater dann ganz allein ausbaden.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
