Servus Alex!
Sie wird nie und nimmer ohne weiteres zustimmen, dass meine Tochter bei mir aufwächst.... Da kann ich ihr das noch so schmackhaft machen...
Was KM oder gar Du wollt, ist für Eure Tochter nicht massgebend. Für Euch Eltern gilt gleichwertig: das Beste für Eure Tochter aus dieser verfahrenen Situation und das könnte das WM sein.
Hier solltest Du insgesamt die Initiative ergreifen und z.B. dafür sorgen, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld weiterhin bleibt.
KM will die Trennung, also muss sie auch B sagen, wenn sie schon A sagt ... lies Dir mal meine zweite Signaturzeile durch :wink:!
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo Zusammen,
also ich hatte heute mein Erstgespräch beim RA. Dieser hat mir zum Schluss, aufgrund dessen, dass meine Tochter 2 Jahre alt ist und noch nicht in den Kindergarten geht, folgendes vorgeschlagen.
In dieser Reihenfolge:
1. schnellstmöglich eine entsprechend große / geeignete Wohnung in dem Stadtteil suchen, in dem ich vorher gewohnt habe, (ca. 15 km entfernt)
2. meinen dortigen alten Bekanntenkreis, den ich "sträflicherweise" in den letzten 2 - 3 Jahren ein wenig habe einschlafen lassen, reaktivieren;
3. dort geeignete Möglichkeiten für meine Tochter in Bezug auf "Turngruppen" oder ähnliches suchen;
4. Beim Jugendamt persönlich vorsprechen, dass ich beabsichtige, das Wechselmodel (hälftig) in Anspruch zu nehmen;
Bis dahin nochmals versuchen, der KM das Wechselmodel schmackhaft zu machen.
5. Wenn diese es weiterhin verneint, soll ich, sobald ich die neue Wohnung habe (und nicht später), das Wechselmodel bei Gericht beantragen.
Er sieht aufgrund der Sachlage eigentlich gute Möglichkeiten, dass das Gericht diesem dann zustimmt. Dann würden wir das Wechselmodel ca. 1 Jahr durchführen und wenn meine Tochter 3 Jahre alt ist, sollte, dem Kindswohl entsprechend entschieden werden, zu welchem Elternteil das Kind eine stärkere Bindung aufgebaut hat und der Lebensmittelpunkt (sprich Kindergarten etc.) dorthin verlegt werden.
Im Übrigen hat er auch eingestehen müssen, dass die Familiengerichte teilweise doch sehr "mütterlastig" sind...
Was meint ihr dazu?
Schöne Grüße
Alex
Moin,
das Problem liegt in 5.!
Das Wechselmodell ist nicht einklagbar. Wenn KM kein WM will, dann muss über den Aufenthalt des Kindes entschieden werden. Das ist leider die derzeitige Realität.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Irgendwie brachte mit dieser Satz
Die tatsache, das sie einen Job hat macht sie doch zur idealen Unterhaltszahlerin.
schon heftig zum Schlucken.
Dieser und auch die Tatsache (zugegeben, es ist nicht zu oft der Fall)
immer wieder zu lesen, dass Männer die die Kinder haben, gar nicht
so viel anders reagieren wie Frauen. Es wird Frauen nur so viel leichter
gemacht, das ist der einzige Unterschied.
Es ist ein schmutziges Spiel von Macht, von gekränkter Eitelkeit und
Rache - da wie dort.
Gedanken, dass Kinder Mama und Papa nach Möglichkeit zu gleichen
Teilen brauchen machen sich vornehmlich die Eltern, die vorher hart
um und für ihr Kind gekämpft haben.
Dabei fällt mir z.B. Rick67 ein..... ich bewundere ihn ehrlich dafür.
Du bist auf der Suche nach einem guten Weg für Dein Kind.
Brille hat da einen Satz der es am besten trifft:
Sinngemäß --> die Frau, die Dir jetzt gegenübersteht hat nur wenig
gemein mit der Frau, in die Du dich verliebt und die Du geheiratet
hast.
Es gibt keinen Grund für Dich auszuziehen. Wenn sie ein Leben
mit Dir nicht mehr möchte kann ihr niemand verwehren, daraus die
Konsequenzen zu ziehen und zu gehen.
Von Dir zu fordern den Weg freizumachen finde ich gelinde gesagt
mehr als unverschämt, wenn mir das Ansinnen mittlerweile auch nicht
mehr neu ist.
Leg Dir auch wenn es schwer ist, nach Möglichkeit ein dickes Fell
zu und lass Dich nur ja nicht vergraulen.
Auch wenn es oft nichts bringt wie ich immer wieder lese, deponiere
beim Einwohnermeldeamt, dass Du nicht einverstanden damit bist,
sollte Deine Frau deine Tochter ummelden wollen. Nur für den Fall,
dass dann sie ausziehen will.
Wie andere vor mir schon gesagt haben, sie kann gehen (tut unter
Umständen noch weh genug) aber es ist nicht das vermeintlich
selbstverständliche Recht einer Mutter, das Kind einfach so mitzu-
nehmen.
LG Marina
