mutter und sohn wol...
 
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mutter und sohn wollen umziehen > ich möchte meinen sohn zu mir holen >chancen ?

 
(@ich1965)
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liebe vätergemeinde. bin derzeit wie durch den wind. meine gecshichte in kurzform:
trennung vor 5 jahren, scheidung vor 6 monaten. meine ex zog damals vor 5 jahren nach trennung absprachewidrig in nacht- und nebelaktion aus dem haus aus, obwohl ich bereist ausgezogen war und zog in eine 50km entfernte stadt. sie nahm den sohn, damals 9 jahre einfach mit. als ich sie hindern wollte, drohte sie mit selbstmord. ich zog anschliessend wieder zurück ins haus - was blieb mir übrig ? die darlehensraten....
seitdem gemeinsames sorge/aufenthaltsbestimmungsrecht. in den ferien + jedes 2.we ist sohnemann bei mir. mein * hat also immernoch sein zimmer, die dörfliche umgebung, freunde hier. und jeden montag fahre ich zu ihm rüber und besuche mit ihm einen sportverein.

jetzt ist * 13, wechselte vor einem halben jahr aufs gymnasium, ist in der pubertät. zwischenzeitlich mit der mutter 2 weitere male umgezogen. sie lernte nun den 2.lebensgefährten kennen....

durch zufall erfuhr ich, dass meine ex plant (bzw. schon alles veranlasst hat) - zu ihren eltern hier in ein nachbardorf zu ziehen, dort zu bauen. der umzug ist länderübergreifend, das heisst, mein * wechselt auf ein anderes gymnasiales schulsystem.
darüber hat sich meine ex noch keine gedanken gemacht - ich schon.

ich halte es für besser, dass * jetzt sofort zu mir zieht.
gründe:
- * kann sofort auf das neue gymnasium > er befindet sich derzeit erst seit einem halben jahr in der neuen schule; sein klassenverband ist also noch frisch, warum also bis zum ende des schuljahres warten ? lt. auskunft der zuständigen    bildungsagentur wäre ein sofortiger wechsel für * sicher vorteilhaft
- * käme in eine ihm bereits vollständig bekannte umgebung, in eine existierende infrastruktur, in sein geburtshaus
- die mutter ist derzeit alleinstehend, ihr neuer freund (seit 3 monaten) lebt wiederum 50 km weg; sie hat nach geplantem umzug einen arbeitsweg von ca. 50km
- der umzug zu ihren eltern ist sicherlich auch dem pflegegedanken geschuldet - ihre eltern sind über 70 und gesundheitlich angeschlagen
- ich lebe hier seit 4 jahren mit meiner lg zusammen, er kommt gut bei uns zurecht und gut mit ihr aus; meine arbeit ist 5 minuten von zu hause entfernt;
UND: ICH BIN DER VATER > seine mutter beklagt eh zunehmende probleme (typisch pubertät) und bitet mich zunhemend um hilfe. er ignoriert bei ihr verbote etc.;
also: wenn schon umzug > warum dann nicht gleich zu mir ??

ich habe versucht, darüber mit meiner ex vernünftig zu reden. aber es ist eine einzige farce. ich ernte derzeit nur beschimpfungen. ich verstehe sie - sie hat angst.
der gipfel war nun, das sie sich weigerte, den mitgliedsbeitrag für den sportverein zu zahlen. sollte sie ihn zahlen müssen, würde sie ihn sofort abmelden. mein unterhalt beträgt derzeit für ihn 470,00. da sollten doch die 25,00 eur beitrag enthalten sein-oder?

ich bin nun hin- und hergerissen. was tue ich ? und WIE stelle ich es an ?
ich finde, für * wäre meine lösung die beste. allerdings.....wohin wenden, wenn frau nicht will ? wenn sie nichtmal darüber reden will?
sie spielt auf zeit - deshalb hat sie mir bisher auch nichts erzählt von ihren umzugsplänen...

* selbst würde vermutlich - würde er befragt - bei siener mutter verbleiben (wollen). aber ich gehe ganz fest davon aus,
dass dies einer sozugen eingeimpften fürsorgeverpflichtung entspringt.
* würde das gefühl ahben, seine mutter im stich zu lassen.
* ist ein grossartiger kerl...

hat jemand einen rat ?
muss ich zum anwalt oder zum jugendamt oder zum familiengericht, um meine gedanken anzubringen und eine entscheidung zu erhalten ?
sollte z.b. ein jugendamt eine einschätzung abgeben, das meine gedanken irre sind und mein * becshädigt würde- ich liesse das alles sofort wie es ist.
im freundeskreis höre ich nur den rat, dass mein versuch sinnlos wäre. ich müsse meiner ex schon gravierende fehler/nachlässigkeiten nachweisen,
um etwas bewirken zu können. nun - das kann und will ich nicht. ich glaueb einfach, es geht nciht darum, dass - wie sie schreibt - ich ihr den sohn wegnehmen will.
es geht darum, was für **** am besten wäre....

*Realnamen entfernt; bitte Forenregeln beachten!


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 14:19
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus ich1965 und willkommen im Forum!
Also mit 13 Jahren kann Euer Sohn schon kund tun und mit entscheiden, bei wem er weiterhin leben möchte, wenn es sein muss, auch vor Gericht.
Das JA hat hier nichts zu bestimmen, KM eigentlich auch nicht, da ihr Eltern gemeinsames Sorge- und Aufenthaltsbestimungsrecht (gSR und gABR) inne habt.
Wenn also keine einvernehmliche Lösung mit KM möglich ist, muss ein Gericht entscheiden, wo Euer Sohn zukünftig leben soll. Hier wird er wahrscheinlich auch Gehör finden...

Unabhängig davon solltest Du Eurem Sohn erklären, dass er keinerlei Verantwortung für das Leben/Handeln seiner Mutter zu tragen hat ... sie ist erwachsen und eigenverantwortlich!

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 14:29
(@guddis)
Zeigt sich öfters Registriert

Hi , wenn sich dein Sohn nicht eindeutig zu dir bekennt , sehe ich wenig Möglichkeiten ihn zu dir zu bekommen. Ist leider so .

Grüßle Guddis


AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 14:33
(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

vielen dank für eure ratschläge.
also würde es an *** liegen. ich sähe da grosse probleme. sie würde --mit tränen in den augen, mit trauer, mit verzweiflung meinen sohn schon so hinbiegen - dass er bei der mama bleibt. er fühlt sich eh als becshützer. ich dagegen bin "drachentöter" - ich komme ohne ihn schon zurecht. so würde er denken....

*Realnamen entfernt; bitte Forenregeln beachten!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 14:38
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

der casus knaxus ist bei einem 13-Jährigen tatsächlich, ob er selbst einen Umzug möchte oder nicht. Die Gründe für ein "Nein" werden in der Regel nicht tief durchleuchtet, da bei einem Pubertierenden vorausgesetzt wird, dass er sich klar artikulieren und seine eigene Zukunft genügend abstrahieren kann. Überdies könnte die Mutter den Begriff der "Betreuungskontinuität" in den Ring werfen; immerhin ist sie seit Eurer Trennung die Hauptbezugs- und -betreuungsperson.

Mit der Brechstange namens "Gerichtsverfahren" wird da vermutlich nichts gehen. Jugendamt & Co haben eh nichts zu melden; diesen Weg musst Du gar nicht probieren. Vielleicht kannst Du Deiner Ex den Umzug damit versüssen, dass Du ihr den Verzicht auf Kindesunterhalt anbietest? Manchmal ist das Geld nämlich die grösste Sorge der Damen...

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 14:51
(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

lieber brille;

nun ja - umziehen MUSS er sowieso.
entweder mit seiner mutter zum ende des jahres mit zu den grosseltern oder jetzt zu mir.....

sollte ich tatsächlich das gespräch zu meinem sohn suchen ? das bedeutete offener konflikt zwischen allen.....
am liebsten würde ich mit meiner ex drüber reden. aber sie verweigert das ja und tut so,
als ob sohnemann ihr eigentum wäre und als ob ich ihr was wegnehmen wollen würde...
shit...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 15:03
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin ich1965,

das Problem ist: Du hast eine eigene (und sicher begründete) Auffassung zum Thema "was wäre jetzt die beste Lösung?" Nur: Deine Ex und Dein Sohn haben in der Frage über Juniors Lebensmittelpunkt ebenfalls Ansichten, die mindestens so schwer wiegen wie Deine. Dein "ich mein's doch nur gut" ist juristisch nicht fassbar.

Stell Dir vor, dass Dir morgen jemand einen Job- und einen damit verbundenen Ortswechsel nahelegt und Dir auch viele gute und plausible Gründe dafür nennen kann (mehr Kohle, schönere Stadt, nettere Kollegen, schöner Firmenwagen, mehr Urlaub  etc.), die objektiv betrachtet schwerer wiegen als Dein Gegenargument "ich bin aber ganz zufrieden mit dem, wie es ist" - was würde wohl passieren? Wer würde die Entscheidung für oder gegen einen Umzug treffen - Du oder andere? Müsstest Du Dich den vermeintlich besseren Argumenten beugen?

Du kannst Deinem Sohn den Rücken stärken und bei passender Gelegenheit einfliessen lassen, dass Deine Tür auch für einen dauernden Aufenthalt immer offen steht. Aber die Entscheidung, ob er das Angebot annehmen möchte (oder vielmehr muss), kannst Du nicht für ihn treffen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 15:25
(@ich1965)
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sorry martin....

ich bin gerade zutiefst ...traurig ?

ich will einfach nicht glauben, was da darussen so abläuft. da ist eien mutter, die einfach alles selbst bestimmt, umzieht wann und wohin sie will, ohne sich mit mir zu nterhalten. warum wohl? weil sie eigentlcih alles genauso sieht wie ich und kindesverlust befürchtet. sie BESTIMMT (oh ton aus ihrer mail: " alles bleibt wie es ist. er bleibt bei mir. sprechen werde ich nicht mit dir darüber - wozu ?"). wie gesagt: sie will mit ihm wegziehen. für ihn wäre also sowieso alles neu. allerdings eben erst im herbst. und zwar in einen nachbarort von mir. dann wäre es doch ebsser, er würde sofort umziehen (zu mir), jetzt schon den schulwechsle machen....

....ich könnte heulen.
wozu gemeinsames abr....???


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 16:09
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin ich1965,

Du stellst nur die Argumente in den Mittelpunkt, die Dir vernünftig erscheinen. Das ist Dein gutes Recht - aber sie überwiegen deshalb nicht. Deine Ex könnte in die Waagschale werfen "ich brauche den Unterhalt", "Sohn hat jetzt seit 5 Jahren seinen gewohnten Lebensmittelpunkt bei mir" oder "ein Wochenend-Vater hat doch gar keine Ahnung, wie man mit einem Pubi täglich zurechtkommt". Sie will an den bestehenden Verhältnissen nichts ändern; also kannst Du sie auch nicht dazu zwingen, über eine Veränderung mit Dir zu sprechen.

Am schwersten wiegt aber: Nicht einmal Dein Sohn hat (derzeit) den Wunsch, seinen Lebensmittelpunkt in Deinen Haushalt zu verlagern. Warum das so ist (Verantwortungsgefühl gegenüber seiner Mutter, Bestechung durch seine Mutter, Gewohnheit etc.) spielt keine Rolle; ihm sind die Verhältnisse offenbar recht, wie sie sind. Er wird nicht vernachlässigt und nicht misshandelt. Deshalb gibt es auch keine Notwendigkeit für eine gerichtliche Klärung - mal abgesehen davon, dass es das Verhältnis zu Deinem Sohn kaum beflügeln würde, wenn er gegen seinen eigenen Willen zu einem Umzug gezwungen würde.

Das muss man als Vater auch akzeptieren; genauso wie in wenigen Jahren einen Berufswunsch oder eine Lebensplanung, die nicht Deinen Vorstellungen entsprechen.

Unsere Kinder haben nicht die Aufgabe, so zu sein wie wir sie haben wollen.

Grüssles
Martin


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AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 16:28
(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

deutlicher geht nimmer.
danke.

davon mal abgesehen, dass der vorwurf - "ich wüsste nicht wie es mit einem pubertären sohn wäre " (habe bereits einen ganz grossen sohn) genauso wenig stimmt wie dass ich nur wochenendpapa wäre -  .....
wir haben gemeinsame interessen (fahrzeuige/boote/musik)....
ach ist ja auch egal


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 16:40




(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

weisst du martin, als meine ex damals einfach den kleinen nahm und wegzog, war ich kein mensch mehr. es war ...schwer. ich wollte das nicht. meine ex drohte allerdings mit selbstmord, falls ich ihr dne sohn "wegnehmen" würde. seit dem hoffe ich, dass er eines tages wieder bei mir wäre. er ist weit öfter bei mir als irgendwann mal vereinbart; er weiss, er kann jederzeit zu mir. ich fahre wie ein irrer selbst unter der woche, um bei ihm zu sein. ich habe einfach geglaubt, dieser umzug wäre eine chance....
es ist niederschmetternd.

wie soll ich mit ihm darüber reden? helfe ich ihm damit? bisher habe ich es tunlichst vermieden, ihm dieses angebot - generell bei mir zu wohnen - zu unterbreiten.
ich nehme an, dass er sich entscheiden müsste, würde ihm arg zu schaffen machen.

ein andere aspekt, den du anfürtest ist demolierender: sie baut jetzt ein haus.....nach deiner aussage ...könnte es sein...dass sie damit den kiundesunterhaltsanspruch zenmentiert? könnte mein sohn dann nie mehr doch ganz zu mir???


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 16:55
 vj
(@_vj_)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo ich1965,

Man kann es auch so sehen:
Wenn Du eurem Sohn zu verstehen gibst, dass auch Deine Türe immer für ihn offen steht, dann kann ihm das sehr gut tun.
Er MUSS sich ja nicht entscheiden, sondern er KANN das tun, wenn er möchte. Er hat durch Dich eine Möglichkeit mehr.

Nur nicht den Fehler machen, dass Du ihn (unbewußt) irgendwie unter Druck setzt.
Die Botschaft sollte sein:
Wenn du kommen möchtest, ist immer Platz für dich. Wenn nicht, dann ist das genauso ok. Hauptsache, dir geht es gut, dort wo du lebst!

In seinem Alter wird er sich alle Möglichkeiten die er hat, anschaun (egal ob das um Wohnort, Berufswahl oder Freunde geht) und wird dann eine Entscheidung treffen, die sein Umfeld normalerweise einfach nur akzeptieren kann.
So läuft das bei den Heranwachsenden...

Um mal einen alten Vergleich heranzuziehen:
Er lernt fliegen...

Und wenn er weiß, dass er jederzeit zu seinen Eltern zurückkommen kann, wenn er Hilfe braucht, dann wird er das wahrscheinlich auch tun.

Wünsche Dir viel Kraft beim Loslassen!

lg
vj


Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 17:06
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin ich 1965,

vj hat es hier sehr schön beschrieben:

Er MUSS sich ja nicht entscheiden, sondern er KANN das tun, wenn er möchte. Er hat durch Dich eine Möglichkeit mehr.
[...]
Wenn du kommen möchtest, ist immer Platz für dich. Wenn nicht, dann ist das genauso ok. Hauptsache, dir geht es gut, dort wo du lebst!

darauf kommt es letztlich an. Und durch Eure "grosszügige" Umgangsregelung (die in dieser Form alles andere als selbstverständlich ist) hast Du ja erheblich mehr Möglichkeiten, Einblick und Einfluss auf sein Leben zu nehmen und dort präsent zu sein als die meisten anderen Umgangsväter dieses Forums. Das ist viel wert.

Es wird heute nicht mehr die Vergangenheit verhandelt; nicht mehr die Gründe, warum Deine Ex heute Euren Sohn mitgenommen hat oder warum Du das zugelassen hast. Die Dinge sind, wie sie sind. Würdest Du nach einem Unfall vor Jahren heute im Rollstuhl sitzen, würde es Dich auch nicht weiterbringen, Dir ständig zu überlegen, was (nicht) passiert wäre, wenn Du 5 Minuten früher oder später aus dem Haus gegangen wärst. Und wie unfair es ist, dass der Unfallverursacher noch laufen kann und Du nicht.

Das Bauvorhaben Deiner Ex kann bei ihrer Einstellung natürlich eine Rolle spielen; wer baut, braucht jeden Euro. "Zementieren" tut es allerdings nichts; der Kindesunterhalt richtet sich nach dem Lebensmittelpunkt der Kinder und nicht nach dem Immobilienbesitz der Eltern. Wenn Dein Sohn also in einem oder zwei Jahren zu Dir umziehen wollte, müsste sie sehen, wie sie ohne Deine Kohle zurechtkommt (bzw. wie sie selbst KU an Dich bezahlt). Und natürlich könnte sie Sohnemann dann auch in den Ohren liegen, dass sie ihr Haus verliert, wenn er auszieht - und der könnte sich das dann nochmal überlegen. Zukunftsmusik mit vielen Fragezeichen.

Ja, das Leben ist nicht gerecht. Aber das hat auch niemand versprochen.

Grüssles
Martin


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AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 17:30
(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

ich danke euch allen...
ich werde am wochenende mit meinem sohnemann darüber - ganz vorsichtig reden....

wenn ich spüre, dass es ihn in schwierigkeiten bringt.... - werde ich stoppen.
es wird mir schwer fallen, aber ich werde die dinge akzeptieren wie sie sind.
ich habe das bisher auch immer tun müssen. wurde getrieben durch ihre entscheidungen und handlungen.

die frage ist nur: was wenn mich sohnemann irgendwann mal fragt:
WARUM HAST DU NICHT UM MICH GEKÄMPFT ?????

so sieht die sache doch aus.
habe ja schon in den antworten hier den stummen vorwurf gehört, `warum hast du ihn denn ziehen und 5 jahre bei der mutter leben lassen ??`

es sah - für einige tage - gut für mich aus - glaubte ich. nun bin ich wieder back in der realität.

also:
vielen dank euch und allen viel kraft für eure eigenen kämpfe.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.02.2012 20:30
(@fruchteis)
Registriert

Hallo ich1965,

aufgrund eigener Erfahrungen kann ich Dir nicht zum Rechtsweg raten.
In D gilt das ungeschriebene Gesetz, daß ein Kind zur und der Mutter gehört, man nimmt es ihr nicht weg, wenn sie es nicht will. Von diesem 'Sollwert' rücken Ämter und Gerichte nur unter schwerwiegenden Umständen ab. Die sehe ich hier nicht gegeben.  
Solltest Du den Rechtsweg gehen, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Granit beißen und nur Zeit, Geld und Nerven verlieren. Nutze diese Ressourcen besser für gute Begegnungen. 

Ich rate Dir vielmehr dazu, die Sache über DICH zu steuern und Deinen Sohn zu respektieren.
Mache DICH, DEIN Leben, mache ein Zusammensein mit DIR interessant, richte alles so bei Dir her, als lebe er bei Dir nur mit dem Unterschied, daß er nicht über 50% bei Dir lebt.
Wenn eine gute Umgangsregelung besteht, dann lebt er ohnehin schon 1/3 des Jahres bei Dir.

Laß doch die Mutter mit dem Pubi kämpfen. Bei Dir holt sich Sohni, Du bietest ihm dann das, was bei Mama zur kurz kommt.

Wenn es Deinem Sohn bei Dir besser gefällt, dann wird er zu Dir kommen. Daran wird ihn niemand hindern können.

Irgendwann sind die Kinder die höchsten 'Richter' in der Familie.

W.


AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 20:46
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin ich1965,

die frage ist nur: was wenn mich sohnemann irgendwann mal fragt:
WARUM HAST DU NICHT UM MICH GEKÄMPFT ?????

ich persönlich glaube angesichts der von Dir beschriebenen Verhältnisse nicht, dass Dein Sohn Dich das jemals fragen wird: Ihr habt doch einen guten und intensiven Kontakt, der aus Sohnemanns Sicht gar keine Kämpfe braucht. Für dieses gute Verhältnis ist es aus seiner Sicht nicht zwingend notwendig, dass er auch dauerhaft bei Dir wohnt. Denn auch wenn es Dir angesichts Deiner persönlichen Ansichten über Deine Ex vielleicht schwer vorstellbar scheinen mag: Dein Sohn wird auch seine Mutter lieben - wie die meisten Kinder beide Eltern lieben (dürfen) wollen.

habe ja schon in den antworten hier den stummen vorwurf gehört, `warum hast du ihn denn ziehen und 5 jahre bei der mutter leben lassen ??`

ich habe diesen Vorwurf weder gelesen noch selbst erhoben; dass Dein Sohn seit 5 Jahren im Haushalt seiner Mutter lebt, ist einfach eine Tatsache. Nach Deiner Beschreibung will er das auch nach wie vor so, und es gibt hier auch kein juristisches "Gerechtigkeitsgebot" nach der Devise "jetzt ist aber auch mal der Papa dran!"

es sah - für einige tage - gut für mich aus - glaubte ich. nun bin ich wieder back in der realität.

nein, es sah in der Realität immer gleich aus. Es gab und gibt nicht mehr als Deinen (verständlichen) Wunsch, an den bestehenden Fakten etwas zu ändern - und die Aussage familienrechtserfahrener User, dass das allein nicht reicht, wenn nicht einmal Dein Sohn eine Veränderung der bestehenden Zustände will.

Wenn er weiss, dass Deine Tür bedingungslos für ihn offensteht, kann er diese Entscheidung ja jederzeit ändern: Dann, wenn er selbst es für richtig hält.

Grüssles
Martin


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AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 20:58
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

ich würde Deinen Sohn einfach fragen, wie er zu dem Umzugsvorhaben steht, wie zum Schulwechsel, wie zum neuen Wohnort. Du siehst ja an seiner Reaktion, ob er darauf strahlend-positiv reagiert (dann bleibt die Möglichkeit, Dir zu sagen, dass auch Deine Tür immer offen steht) oder super frustriert (dann kannst Du ihn direkt fragen, ob bei Dir wohnen eine denkbare Alternative darstellt).

Ich finde nicht, dass man einen 13jährigen da in irgendeiner Form mit Samthandschuhen anfassen muss. Du darfst natürlich nicht schon im Moment, in dem Du das Thema anschneidest, einen Blick aufsetzen, als hättest Du gerade in eine saure Zitrone gebissen, sondern so, als würdest Du mit ihm über den neusten Bootsmotor sprechen. Es ist letztlich ein Thema wie alle anderen auch, das man nicht gleich in D-Moll thematisieren muss.

Solche Themen gehören auch zum Erwachsenwerden. Schließlich wird Dein Sohn in nur 5 Jahren Dein Verhandlungspartner in Unterhaltsdingen, da sollte ein Gespräch über seinen Aufenthaltsort mit 13 machbar sein.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 15.02.2012 21:47
(@ich1965)
Schon was gesagt Registriert

hallo ihr lieben....

ich könnt heulen-vor freude.
ich habe also schweren herzens am wochenende mit meinem sohn gesprochen. letztendlich habe ich ihm behutsam klargemacht und endlich deutlich ausgesprochen, was er eigentlich schon immer hätte wissen müssen: er kann jederzeit zu mir-meine tür ist offen, auch für immer. und ich erhielt soeben seine mail----er will. ja - er würde gern zu mir. er würde gern hierher zurück in seinen heimatort, in die vertraute umgebung....

aber wie nun weiter ? seine mutter verweigerte ja-wie ich schon schrieb-jedes gespräch darüber. ich bat sie soeben nochmals dringendst, sich mit mir zu unterhalten - und habe ihr das dann auch nochmal per mail geschrieben.

aber was, wenn sie jedes gepräch weiterhin ablehnt ?
einfach den jungen nach dem besuchswochenende hier behalten - kommt nicht in frage. am liebsten wäre mir schon eine gütliche einigung - aber sollte die nicht zustande kommen ---wohin wende ich mich dann?

ich ahbe auch angst davor, was geschieht, wenn sie erfährt, was ich und sohnemann will. sie ist sicher sher traurig...und das könnte sohnemann wiederum sehr zu schaffen machen. zumal er ja dann ncach einem solchen egspräch immernoch einige wochen bei ihr wäre.....

ich glaube, jetzt fangen die schwierigkeiten erst an.
ich freue mcih über jeden ratschlag..


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.02.2012 19:33
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo ich 1965

Und du bist dir sicher das dies dein Sohn ernsthaft will ? Er weiss auch das es bei dir Regeln gibt oder ? 
Meine Tochter (13) ändert diesbezüglich auch wöchentlich ihre Meinung, eben Situationsabhängig, wenn
ich gerade der nervende Papa bin,will sie auch lieber zur Mama ziehen.

Ich würde dir raten,das zuständige Jugendamt aufzusuchen und mal vorsichtig dich dort schlau machen.
Auch dein Sohn müsste alleine dorthin und seine Willen glaubhaft kundtun.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2012 20:37