Kind will nicht zur...
 
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Kind will nicht zur Mutter

 
(@jeanswilli)
Registriert

Hallo! Mein Sohn (8.) lebt seit ca. 4 Monaten bei mir. Umgang findet 14-tägig am WE und halbe Ferien statt. Bereits in den Weihnachtsferien ist er nur widerwillig zur Mutter gegangen, nun steht morgen der Winterferienumgang 1 Woche an und er möchte nicht. Ich habe ihn bestimmt nicht manipuliert und rede nicht schlecht über KM in seinem Beisein.

Kommunikation mit KM ist nach wie vor unmöglich, er sagt dort nerven ihn alle. Was soll ich tun? Einerseits möchte ich dass es ihm gut geht und zwinge ihn nur ungern, andererseits habe ich Angst, dass wenn er dann irgendwann doch Sehnsucht nach Mama und Bruder hat sie ihn nicht mehr haben will.

Liebe Grüße
Willi
__________________
Edit: Alter lesbar gemacht


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 04.02.2017 11:29
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

wie weit wohnt die KM entfernt?
Wäre es möglich, dass Sohni in der Woche auch mit seinen Freunden spielen kann oder die Freunde zur KM kommen können?

Ansonsten mit 8 - das wäre für mich keine große Diskussion, es sei denn die Verhältnisse wäre absolut katastrophal.
Was gefällt ihm nicht, kann er das definieren?

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2017 11:36
(@jeanswilli)
Registriert

Hallo! KM wohnt im gleichen Ort, Freunde treffen gibt`s bei ihr nicht. Natürlich sind die Verhältnisse katastrophal sonst hätte mir der Richter nicht das ABR zugesprochen. Der Junge fühlt sich bei mir absolut wohl und findet es bei KM stinklangweilig. Ich bin selbst der Meinung der Umgang steht beiden zu und ich möchte das auch. Allerdings weiß ich nicht was wirklich in ihm vorgeht und was dort abgeht. Die Frau hat (sorry) eine Vollmeise und ich traue ihr zu dass sie den Jungen genauso hasst wie mich, weil er bei mir leben wollte und das jetzt auch tut. Sie hat sich nie wirklich für das Kind interessiert und daran hat sich nichts geändert. Ob der Junge das spürt?

Gruß Willi


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.02.2017 11:58
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hat er einen Psychologen an seiner Seite? Seine Geschichte ist ja nicht einfach. Vielleicht kann der rausfinden, wie es ihm mit den Umgängen wirklich geht.

Ansonsten kannst du bei deinem Sohn eben nur Versuchen Verständnis dafür zu erwecken, dass manche Dinge nicht verhandelbar sind, zB Schule und Umgang.

Das ist eine saublöde Situation. Umgang ist m.p.M.n. nicht immer gut für ein Kind, z. B. wenn es dadurch psychisch belastende Erlebnisse nicht abschließen und vergessen kann. Aber es ist problematisch, wenn der andere Elternteil derjenige ist, der so einen Zustand feststellen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen soll/will.

Lass dich beraten.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2017 13:01
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Willi,

ich denke auch, dass Du erstmal den Umgang nach Kräften fördern solltest. Dazu bist Du halt auch verpflichtet. Und wir sehen ähnliche "Argumente" ja gerne auch bei KMs, denen wir auch das Gleiche raten würden. Es gibt die Fälle, wo Umgang kontraproduktiv und auch wirklich verneint werden sollte, die sind aber (auch nach der Forenerfahrung her) sehr selten. Das es "langweilig" für den Jungen ist, ist in dem Alter eigentlich kein Argument. Wenn er das schon bei Dir so kundtun kann, kann er sich auch mal in der Auseinandersetzung mit der KM üben.

Der Tag wird eh kommen, wo Umgang nicht mehr durchgesetzt werden kann (ab Pubertät) und auf ein Angebotssystem umgestellt werden muss. Das ist bei Euch aber noch ca. 4 Jahre entfernt. Gruß Ingo 


AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2017 15:09