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Bitte um Rat! Verliere den Verstand...

 
(@castiel)
Schon was gesagt Registriert

Hallo liebe Community...

Ich bitte Euch um Rat. Freunde & Familie frage ich nicht, da diese ( selbst unbewusst Partei zu mir ergreifen)

Vor 4 Jahren haben meine damalige Freundin und ich uns getrennt. Zu den Zeitpunkt war meine Maus nicht mal 1 Jahr alt. All die Jahre bis heute ging es mal besser, mal beschissener. Doch jetzt in letzter Zeit, wird sie immer schlimmer.

Sie hat mittlerweile einen Mann und ein weiteres Kind. Da unsere gemeinsame Tochter ihren Mann mit dem Vornamen angesprochen hat, hat der kurze auch damit angefangen. Da er ( der neue Mann ) aber unglücklich darüber war, dass das eigene Kind nicht "Vater" sagt, sollte meine Tochter auch "Papa" sagen, damit der kleine Bruder sich das mit dem beim Vornamen nennen abgewöhnt. Wir hatten uns darauf geeinigt, das sie "Stiefpapa" zu ihm sagen soll. Aber jetzt sagt sie ständig "Papa" zu ihm. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass die beiden darauf achten das es nicht soweit kommt... jetzt habe ich vorhin bei der "Übergabe" gesagt, dass er nicht der Papa sondern der Stiefpapa ist UND das meine Tochter bei mir nicht nur zu Besuch ist, sondern auch bei mir wohnt. ( Die Mutter redet ihr ein, dass meine Tochter nur Besuch wäre am WE wenn sie bei mir ist )
Nach meiner Äußerung steckte sie das Kind ins Auto, beleidigte mich als Arschloch und fuhr mit ihrer "Happy Family" davon.

Ich war dabei mit meinen Eltern die Tickets für unseren geplanten Urlaub zu buchen aber das kann ich mir jetzt wohl sparen, da ich jetzt vergeblich auf die Ausweisnummer warte.
Selbst die Tage wie lange ich weg fliegen darf, mussten hatt verhandelt werden. ( was heißt verhandelt - mir blieb keine Wahl als zuzustimmen was sie sagte )

Ich verliere langsam echt die Geduld, dass sie ihre "Machtposition" ausnutzt. Ich habe Angst davor zum Anwalt zu gehen & vor Gericht "zu verlieren". Ich weiß echt nicht mehr weiter... wie würdet ihr vorgehen ? Habt ihr ähnliche Erfahrung machen müssen 🙁 ?

Lieben Gruß

Castiel


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 29.01.2017 21:55
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Castiel,

Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Habt ihr das gemeinsame Sorgerecht ? Wie ist der Umgang geregelt ? Wie ist Deine Beziehung zum Kind ?
Ich bin der Meinung, dass es richtig ist, die Dinge klar zustellen. Wer ist, Papa, wer ist Stiefpapa und dass das Kind zwei Wohungen oder in zwei Wohnungen zu Hause ist. Das kann kindgerecht erklärt werden. Aber vor dem Kind solltest Du nicht mit der KM streiten. Das bringt die Kleine in einen Loyalitätskonflikt.

Der KM solltest Du nicht unterwürfig oder bettelnd gegenüberstehen, sondern aufrecht, als sorgender Vater. Um dem Kindeswohl gerecht zu werden,  solltest Du eine Umgangsregelung ausarbeiten, welche dem Recht des Kindes von seinem Vater betreut zu werden, gerecht wird. Dazu gehört nicht nur der regelmässige Umgang, sondern auch Urlaub, Feiertage etc. Falls die KM nicht einverstanden ist, geht es zügig vor Gericht.
Du könntest auch das Jugendamt einschalten und um Vermittlung bieten.
Wie hast Du Dich denn in all den Jahren mit der KM geeinigt ?
VG,
Tsubame


AntwortZitat
Geschrieben : 29.01.2017 23:53
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

so tragisch die Entwicklung ist, das sinnvollste wäre gewesen die "Papa-Frage" unter den Erwachsenen zu klären. Würdest Du "Stiefpapa" genannt werden wollen? Wie wäre es mit Papa A und Papa B (A bzw. B die Vornamen)? Warum nicht einfach Papa und Papa? Wenn Deine Tochter etwas größer ist kann sie mit der Situation auch besser umgehen, im Moment fühlt sie sich einfach ausgeschlossen, wenn sie "Stiefpapa" sagen soll.

Ist Deine Tochter bei Dir gemeldet? Hat sie ihren Lebensmittelpunkt bei Dir? Wie oft ist sie dann bei Dir, dass man von "wohnen" sprechen kann? Zwar sind das alles Dinge, die Du gern so hättest, trotzdem ist sie bei Dir zu Besuch.

Was Du erreichen kannst ist eine Umgangsregelung, die nicht auf Abruf stattfindet und die Feiertage und Ferien mit regelt.
Willst Du mehr als den Standardumgang, z.B. einen Tag oder Nachmittag unter der Woche, dann ist das kein Ding der Unmöglichkeit. Es hängt aber natürlich von der Entfernung ab.
Unterstützung kannst Du dabei beim JA oder auch einer karitativen Vereinigung finden, die sich um Kindsfragen kümmert und die zwischen Dir und der KM vermitteln könnte. Außerdem wäre ein gutes Verhältnis zu Next nicht schlecht. Ihn mit einzubeziehen kann auch hilfreich sein und auch dazu beitragen, dass sich die Dinge stabilisieren.

Stelle einen Umgangsplan auf, stecke ihn in einen Briefumschlag und gib ihn der  KM  bei der Übergabe. Lass ihr 14 Tage Zeit sich dazu zu äußern und sei auch zu sinnvollen Änderungen bereit. Wenn das nichts bringt such Dir Hilfe JA, karitative Vereinigung. Bringt das auf absehbare Zeit nichts, dann bleibt Dir nur der Weg zum Gericht.
Wenn es einen Beschluss über den Umgang gibt, dann ist er penibel einzuhalten, von beiden! Überlege Dir auch, wie es nach Schulbeginn der Tochter weiter gehen kann.

Und noch was, dass sich Next aus der Erziehung Deiner Tochter raus hält kannst Du einfach vergessen. Sie verbringt Zeit mit ihm, ihrem Bruder und ihrer Mutter, da kannst Du sie nicht einfach raushalten, das geht einfach nicht. Freue Dich wenn die Erziehung funktioniert und es gelingt ein ein entspanntes Verhältnis zwischen den Erwachsenen zu erreichen.

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 01:18
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

die "Papa"-Frage ist nun wirklich nichts, worüber vor Gericht gestritten werden muss. Versuch Dich mal in Gelassenheit, Du kannst diese Punkte genau dann beeinflussen, wenn Eure Tochter bei Euch ist. Und sonst nicht. Du kannst die KM freundlich darum bitten, dass sie darauf achtet. Wenn sie es nicht wollen, ist dem so. Eure Tochter weiß haargenau wer der Papa ist, glaub das mal. Bring sie da nicht in Loyalitätskonflikte. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 01:33
(@urmel63)
Rege dabei Registriert

Hallo Castiel,

in dem Alter haben mich meine Kinder auch „gevornamt“.
Als die beiden dann kurz vor der Einschulung waren habe ich den beiden erklärt das ich das nicht gut finde, was naturgemäß erst Mal nichts geändert hat.

Als ich dann konsequent nicht reagiert habe wenn sie mich mit dem Vornamen angesprochen haben und ich jedes Mal sagte, das ich nicht Vorname bin sondern Papa und mich so nicht angesprochen fühle wurde es langsam.

Hat aber Wochen lang gedauert. Wie sie den Next ansprechen hat mich nicht interessiert.

Nur Geduld, viele Grüße
urmel63


Lern aus der Vergangenheit – träum von der Zukunft und leb in der Gegenwart.
Wenn Dir das Leben in den Arsch tritt, nutze den Schwung um vorwärts zu kommen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 10:18
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo,

Wenn Deine Tochter etwas größer ist kann sie mit der Situation auch besser umgehen, im Moment fühlt sie sich einfach ausgeschlossen, wenn sie "Stiefpapa" sagen soll.

Ist Deine Tochter bei Dir gemeldet? Hat sie ihren Lebensmittelpunkt bei Dir? Wie oft ist sie dann bei Dir, dass man von "wohnen" sprechen kann? Zwar sind das alles Dinge, die Du gern so hättest, trotzdem ist sie bei Dir zu Besuch.

VG Susi

Hier fühlte sich nicht die kleine Tochter ausgeschlossen, sondern der grosse Stiefvater, welcher von seinem eigenen Kind mit dem Vornamen angesprochen wurde. Daraufhin musste die Tochter sich umstellen und Papa zu ihm sagen, damit der Halbruder auch ja den eigenen Vater Papa nennt und letzterer zufrieden ist. Die KM und der neue Ehemann hätten auch warten können und dem Sohn Zeit geben, damit er den Unterschied erkennt zwischen seinem Papa und dem Papa seiner Halbschwester zu dem letztere regelmässig geht. Kinder gehen damit problemlos um, wenn man vernünftig und gelassen erklärt, wie es ist und gelebt wird.

Mit "Wohnen" meint Castiel meiner Meinung nach, dass die Tochter zwei zu Hause hat. Es geht nicht um den Ort, wo sie gemeldet ist oder kurze oder längere Aufenthalte, sondern wie sich das Kind fühlt und wie es sich fühlen darf.

VG,
Tsubame


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 13:11
(@inselreif)
Moderator

Da er ( der neue Mann ) aber unglücklich darüber war, dass das eigene Kind nicht "Vater" sagt, sollte meine Tochter auch "Papa" sagen, damit der kleine Bruder sich das mit dem beim Vornamen nennen abgewöhnt.

Au weia. Ich hab meine ganz normalen, nicht getrennten Eltern zeitlebens nur mit Vornamen angeredet und es hat wahrscheinlich niemandem geschadet.

Wir hatten uns darauf geeinigt, das sie "Stiefpapa" zu ihm sagen soll. Aber jetzt sagt sie ständig "Papa" zu ihm.

Das wundert mich nicht. Mal ganz ehrlich. Ich fände die Anrede "Stiefpapa" im Vergleich zum Vornamen erst recht richtig bescheuert. Für Kind und Angeredeten.
Für das Kind zählt nicht, wer rechtlich ihr Papa ist. Da zählt, wer morgens beim Anziehen hilft. Und das praktisch ihr Leben lang.

Differenzieren kann man durch Hinzusetzen des Vornamens. Papa A und Papa B. Alles andere ist dann ein Problem der Erwachsenen, das mit ausreichend Bindungstoleranz in den Griff zu kriegen ist.

Gruss von der Insel


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 13:53
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

was die Nennung "Eltern", "Papa" und "Mama" angeht, da sind meine Kinder 19,20, eher pragmatisch. Eltern sind die, mit denen sie unterwegs sind.Wobei sie genau wissen wer das eigentlich ist. Aber sie haben eben auch nicht Lust immer zu sagen: Papa und seine Frau, Mama und ihr Freund und so Nachfragen und Diskussionen hervorzurufen. Und ihre Freunde wissen auch wer wer ist.

Aber Eltern sagen geht schneller und ist eindeutig.

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 16:43
(@vater1982)
Rege dabei Registriert

Hallo,

was die Nennung "Eltern", "Papa" und "Mama" angeht, da sind meine Kinder 19,20, eher pragmatisch. Eltern sind die, mit denen sie unterwegs sind.Wobei sie genau wissen wer das eigentlich ist. Aber sie haben eben auch nicht Lust immer zu sagen: Papa und seine Frau, Mama und ihr Freund und so Nachfragen und Diskussionen hervorzurufen. Und ihre Freunde wissen auch wer wer ist.

Aber Eltern sagen geht schneller und ist eindeutig.

Sophie

Das geht meinen Stief- Kids mit 5 und 8 auch schon so 🙂


AntwortZitat
Geschrieben : 30.01.2017 20:47
(@castiel)
Schon was gesagt Registriert

Sorry das ich mich erst jetzt zu Wort melde.

Also,

meine Kleine lebt bei ihrer Mutter und ist am WE immer bei mir. Ich verstehe nur nicht, warum es ihr so schwer fällt, das zu sagen, dass die Kleine bei uns beiden wohnt.
Ich finde, wenn das Kind mit dem Denken " Ah, hier bin ich nur zu Besuch" zum Vater geht, ist es was anderes als wenn das Kind sich auch bei dem Vater "heimisch" fühlt. Das ist doch schon eine Art Manipulation. Sie lässt ja nicht mal das Kind entscheiden, sondern trichtert es ihr so ein.

Wir haben das gemeinsame Sorgerecht wie auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Jedoch muss ich sagen, dass ich daovn noch keinerlei positiven Aspekt erlebt habe.
Nachdem sie ihren jetzigen Ehemann ( nach nur 3 Monaten nach der Trennung ) kennengelernt hat, stand weitere 3 Monate später auch schon der Umzug von ihr an. Und das habe ich nicht mal von ihr, sondern von einer Freundin erfahren. Fand ich auch sehr nett...

Ich würde mich nie, wirklich niiiiiiiemals vor meiner Kurzen mit der Mutter streiten. Eher beiß ich mir die Zunge blutig, als vor meinem Kind "böse" zu wirken.

Und wie das all die Jahre so ging? So lange ich nicht wirklich was gefordert habe, gab es nie Probleme. Aber mittlerweile ist die Wanne übergelaufen. Jetzt erlaubt sie mir nicht einmal, im September mit meiner Kurzen zu verreisen! Im Mai wollen die nach Mallorca fliegen und ich frage mich, ob ich nicht das Recht habe ein "Veto" einzulegen ?
In dem Sinne, "Wie du mir, so ich dir". Ich habe ihr vorhin per Chat mehrmals geschrieben dass ich keinen Ärger will und dass ich keine weiteren Schritte einleiten möchte aber ihre ekelhaft abartige sturre Art lässt mir keine Wahl.
Ich habe nun einen Termin beim Jugendamt und einen bei einem Anwalt vereinbart. Diesen Weg wollte ich nie einschlagen aber ich glaube, eine bessere Lösung gibt es nicht. Ich bin es leid einfach nur wie ein Hund behandelt zu werden, der mit seinem Schwäntchen wedeln muss, wenn er mal´n Knochen bekommen. Jetzt sollen die Sachbearbeiter vom Jugendamt und evtl die Anwälte klarie Linien schaffen. So sollte es anschließend keinen Grund mehr geben für so banale Gehirnaussetzer wie es bei ihr oft der Fall ist.

Ich weiß nicht was mich erwartet aber mittlerweile bin ich echt an einen Punkt angekommen, wo ich nicht mehr kann...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.01.2017 23:50




(@marius31)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Castiel,
ich kenne das "Papa"-Thema gut. Als meine Exfreundin einen neuen Partner hatte, solllte dieser gleich Papa genannt werden - da  hatten wir eine Auseinandersetzung. Beim "zweiten" Partner war ich da schon gelassener... sieh es aus der Perspektive deines Kindes und kämpfe lieber für das, was wichtig ist, nämlich dass du dein Kind öfters sehen kannst! Für Kinder ist Papa nur ein Wort - gerade dann, wenn sie mehrere so nennen sollen - und dann zwischen Stiefpapa und Papa zu unterscheiden... das kann man doch keinem Kind zumuten! Und letztlich ist es auch nur ein Wort...

"Ich würde mich nie, wirklich niiiiiiiemals vor meiner Kurzen mit der Mutter streiten. Eher beiß ich mir die Zunge blutig, als vor meinem Kind "böse" zu wirken."

Das finde ich stark - das kriege ich selbst leider nicht immer so gut hin. Ansonsten: Auch wenn es in dem Moment schwer ist (in der Wut neigt man schnell zum "Zahn-um-Zahn-Prinzip": Wenn du mich nicht mit dem KInd in den Urlaub lässt, dann zeig ich dir mal, wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat und blockiere deinen Urlaub etc.). Das ist verständlich, macht die Situation aber eher schlimmer. Ich würde versuchen, ihr klar Konsequenzen zu zeigen:  Wenn sie dich daran hindert, deinem Kind die Erfahrung, einen engagierten und liebevollen Vater zu haben, auch zu geben, dann gehst du a) zum Jugendamt, b) zum Familiengericht, c)...

Vielleicht noch ein "Tipp" aus eigener Erfahrung: Wir hatten damals, als wir kaum miteinander reden konnten, ein "Übergabebuch", in dem wir bei der Übernahme der Tochter jeweils Wünsche / Ziele aufgeschrieben haben, evtl. sogar Bilder eingeglebt um dem anderen zu "zeigen", was die Kleine jeweils erlebt hat!

Ganz wichtig: So schwer ist, sei "freundlich" zu dem "Stiefvater" - er ist einfach nur der neue Partner und hat mir eurer "alten Situation" ja nichts zu tun. Da ihr getrennt seid und ja wohl auch bleiben werdet, wirst du sowieso die nächsten Jahre immer mit anderen Partnern umgehen müssen.  Da "reif" zu reagieren und nicht verbissen auf einem "Papa vs. Stiefpapa" zu beharren ist besser für euch beide - dein Kind und dich.

Viele Grüße


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2017 00:18
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

prinzipiell kannst Du in Deiner Umgangszeit machen, was Du willst (ok im Rahmen der Gesetze, aber das ist Usus). Wenn also eine Woche Umgang ansteht und ihr nicht nach Timbuktu reisen wollt, dann darfst Du das. Die KM muss dem zustimmen. Wenn ihr nach Timbuktu wollt, dann ist das für das Kind von erheblicher Bedeutung und wenn die KM nicht zustimmt, kann ein Gericht gemäß § 1687 die Entscheidung einem Elternteil alleine übertragen.

Dein Problem ist, dass Du zwar wütend bist und auch "meckerst", dass es aber keinerlei Konsequenzen für die KM gibt. Warum sucht Du nicht Hilfe beim JA oder einer karititiven Einrichtung und wann das in absehbarer Zeit nichts bringt, dann eben auch beim Familinegericht.

Euch fehlt ein geregelter Umgang. Wenn ihr es schafft euch freiwillig (mit Hilfe) zu einigen dann ist das ok, wenn nicht, dann kann ein Gericht das festlegen und Ordnungsmittel androhen. In Regel kommt da nicht wahnsinnig viel, aber eine kostenpflichtige Belehrung durch einen Richter kann auch bei einer KM etwas bewirken.

Alles, was die private Lebensführung der KM angeht, ist für Dich absolut unerheblich. Das ist nicht so einfach zu realisieren, hilft aber Konflikte zu umgehen.

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2017 11:00
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

Ich würde versuchen, ihr klar Konsequenzen zu zeigen:  Wenn sie dich daran hindert, deinem Kind die Erfahrung, einen engagierten und liebevollen Vater zu haben, auch zu geben, dann gehst du a) zum Jugendamt, b) zum Familiengericht, c)...

Genauso solltest Du es machen. Und die Kommunikation mit der Kindsmutter immer sachlich und zielführend führen.
Du solltest auch im Kopf von dem "KM erlaubt mir nicht" oder "ich darf das und das" wegkommen. Ihr seit als Eltern gleichgestellt. Keiner kann dem anderen etwas verbieten.
Stelle einen Umgangsplan auf, mit den Feiertagen und Ferien. Schicke ihn der KM und bitte um Stellungnahme mit Frist. Beim Jugendamt (Achtung oft pro-Mutter, aber nicht immer.) legst Du Deinen Plan vor. Gestalte ihn von vorneherein so, dass Du noch Kompromisse eingehen kannst.
Falls das nicht klappt, dann muss ein Gericht den verbindlichen Umgang entscheiden.
Dein Ziel ist klare Grenzen gegenüber KM aufzeigen, damit das Kind so viel Umgang mit dem Vater hat, wie es sein Recht ist und wie es ihn braucht.
In allen Situation, immer unaufgeregt reden, nie auf KM oder ihren Lebensgefährten schimpfen, immer kindesorientiert argumentieren.
Beim Jugendamt keine Nebenkriegsschauplätze aufmachen.

Viel Glück.

Tsubame


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2017 13:29