P.S.
Hab noch was vergessen, was mein LG mir am weekend noch erzählt hat:
Die KM hat schon während der Ehe eine recht merkwürdige Einstellung gehabt, was die Kinderbetreuung angeht, bzw. welcher Elternteuil weiter arbeiten soll, bzw. gar nicht.
Es gab von Anfang an heftige Diskussionen mit der KM, noch während der Schwangerschaft.
Eigentlich ist es doch klar, dass der, der mehr Geld verdient, weiter arbeiten geht. Sie verdient halbtags als Erzieherin natürlich nicht wirklich viel Geld, von daher würde sich für mich so eine Diskussion gar nicht stellen. Da wäre es klar, dass mein Mann weiterhin arbeitet. Verdienen beide gleich - ok, dann kann man drüber reden. Aber so? :puzz:
Obwohl sie Kinder wollte, hatte sie von Anfang an damit ein Problem, dass SIE zu Hause bleibt. Und so zogen sich dann die Vorwürfe gegen meinen LG immer weiter....ständig warf sie ihm vor, dass er sie mit den Kindern sitzen läßt, wenn er zur Arbeit geht.
Original-Wortlaut morgens, wenn er zur Arbeit fuhr, super sarkastisch: "Dann schönen Tag auch und viel Spaß! Kannst dich ja jetzt prima erholen, während ich hier den ganzen Stress habe, und kannst schön in der Weltgeschichte rumgondeln und hast Abwechslung"
Entschuldigung, aber: dann darf ich mir keine Kinder anschaffen!!!!!! :mad2:
Wie kann ich denn meinem Mann vorwerfen, dass er arbeiten geht????? Woher soll denn die Kohle kommen, wenn nicht von ihm??? Aber Madame wollte dann schon ein Haus und ein schönes Leben haben, nee genau. Das Geld fällt ja auch einfach so vom Himmel!
So krank kann man doch gar nicht sein, wie kann man bitte so drauf sein????
Hallo,
nachdem nun ein paar Tage vergangen sind, wollte ich mal den aktuellen Stand mitteilen:
Das Treffen mit den Kindern haben wir bisher nicht gemacht. Nach mehreren Gesprächen mit meinem LG und dessen Familie haben wir beschlossen, nun erstmal gemeinsam zu seiner Anwältin zu gehen, und uns dort erstmal beraten zu lassen, denn:
die Situation der KM hat sich weiterhin zugespitzt. Kleine bis mittlere Wutausbrüche, auch wieder vor den Kindern, lagen weiterhin an der Tagesordnung.
Am vergangenen MO war die KM nun beim Neurologen, der auch gleichzeitig Psychologe ist.
Laut ihrer Aussage bekommt sie nun Antidepressiva !
Ich hab dann meinen LG gefragt, wieso sie keine Gesprächstherapie bekommt.
Meine Meinung ist, dass das eigentliche psychische Problem, das sie hat, eher durch sowas an den Wurzeln gepackt wird, anstatt sie mit Medikamenten "ruhig zu stellen".
Gut, ich bin kein Arzt, war aber meine erste instinktive Meinung. Medikamente lösen ja nun nicht ihr Problem !!!!
Aber angeblich hat der Arzt zu ihr gesagt, sie soll erstmal die Antidepressiva nehmen, alle 3 Monate zur Kontrolle kommen, und erstmal keine Gesprächsttherapie anfangen, da sie das zu weit runterziehen würde. Hm.... allerdings ist sie auch nicht so drauf, dass sie sich zu Hause einsperrt, alles verlottern läßt und nur heult. Sie erledigt alles und geht auch abends recht regelmäßig mit Freundinnen weg. Ist ja auch gut so.
Wie seht ihr das?
Das Rezept lag allerdings gestern noch in ihrer Küche rum, hat es also noch nicht eingelöst (mein LG war gestern abend zum Babysitten da).
Ist nun die Frage, ob sie die Tabletten wirklich nimmt, bzw. ob sie überhaupt die Wahrheit erzählt, was den Neurologen angeht.
Das werden wir wohl nie erfahren. Sie kann uns ja sonstwas erzählen...
Finde das mit den Antidepressiva allerdings schon echt `nen Hammer.... und nun hat mein LG natürlich (und ich auch) Angst, dass die Kinder darunter leiden werden. Wir werden das im Auge behalten.
Hat jemand mit solchen Medikamenten Erfahrung, bzw. selber eine Ex, die sowas nehmen muß?
Lieben Dank für eure Antworten und viele Grüße,
Stella
Hi stalla,
Ich kann dir nur raten: häng dich da nicht so sehr ein. Das muss dein ex regeln, und niemand anders.
Zum thema antidepressiva: der arzt wird ihr nicht gleich die oberhämmer verschrieben haben. In der regel wird aponal oder ähnliches verabreicht. In den ersten 4 wochen ist es nichts anderes als eine Schlaftablette und dann erst stellt sich die aufhellende wirkung ein. Nebenwirkungen sind natürlich da, insbesondere mit anderen medikamenten und alkohol. Meine ex nimmt das zeug seit 5 jahren und es ist alles ok mit ihr (nun ja, nicht wirklich, aber das liegt nicht an den tabletten). Ob es allerdings auf so langen zeitraum hilfreich ist, möchte ich mal dahin gestellt sein lassen.
Gruss
bengel
Hallo Stella!
Als gebranntes Kind (Ex-Mann einer diagnostizierten BL-Mutter) muss ich sagen, daß es sich tatsächlich schwer nach BL anhört. Bei aller Vorsicht. Doch ein Neurologe ist der falsche Arzt und wird dies nicht feststellen.
Ein BL gehört zum Psychotherapeuten, obwohl die auch nicht viel Erfahrung mit denen haben. Die harten Fällle finden sich bei den Psychiatern.
Das andere Problem ist, daß BL unter den deutschen Therapeuten nicht sehr "modern" ist. Die stellen eine solche Diagnose nicht immer zutreffend, weil viele von ihnen damit wenig Erfahrung haben. Sie nennen es gerne "multiple Traumatisierung". BLs sind zwar traumatisiert, aber das ist natürlich nicht die vollständige Diagnose.
Man kann mit ihnen nicht umgehen. Vergiss es. Ist nur ein Spiel auf Zeit. Legt Euch ein dickes Fell an und lernt ihre Angriffe und Spaltungen nicht ernst zu nehmen. Bleibt ruhig und bezieht euch auf die Realität. Verhaltet Euch stets korrekt, aus jedem "Fehltritt" wird sie Euch einen Strick drehen.
Aber: wenn sie tatsächlich BL hat, dann ist sie eine gaaaanz arme Sau, denn sie ist für ihr Leben gestraft.
Milan
lies unbedingt "Schluss mit dem Eiertanz" und geh mal auf diese Site für Angehörige von BL: http://www.zophos.net/forum/
Hallo Stella!
Als gebranntes Kind (Ex-Mann einer diagnostizierten BL-Mutter) muss ich sagen, daß es sich tatsächlich schwer nach BL anhört. Bei aller Vorsicht. Doch ein Neurologe ist der falsche Arzt und wird dies nicht feststellen.
Ein BL gehört zum Psychotherapeuten, obwohl die auch nicht viel Erfahrung mit denen haben. Die harten Fällle finden sich bei den Psychiatern.
Das andere Problem ist, daß BL unter den deutschen Therapeuten nicht sehr "modern" ist. Die stellen eine solche Diagnose nicht immer zutreffend, weil viele von ihnen damit wenig Erfahrung haben. Sie nennen es gerne "multiple Traumatisierung". BLs sind zwar traumatisiert, aber das ist natürlich nicht die vollständige Diagnose.
Man kann mit ihnen nicht umgehen. Vergiss es. Ist nur ein Spiel auf Zeit. Legt Euch ein dickes Fell an und lernt ihre Angriffe und Spaltungen nicht ernst zu nehmen. Bleibt ruhig und bezieht euch auf die Realität. Verhaltet Euch stets korrekt, aus jedem "Fehltritt" wird sie Euch einen Strick drehen.
Aber: wenn sie tatsächlich BL hat, dann ist sie eine gaaaanz arme Sau, denn sie ist für ihr Leben gestraft.
Milan
Hallo Milan,
das meinst du doch nicht ernst mit dem "korrekt" verhalten, oder?! Sowas nennt man Co-Abhängigkeit und es richtet auf Dauer auch bei einem selbst psychische viellleicht irreparable Schäden an. Als Ex-Partner einer Borderlinerin und somit Betroffener weiß ich , wovon ich rede, vor allen Dingen, weil meine Tochter gerade an den Folgen der Erkrankung der Mutter laboriert.
Dem/der Erkrankten nach dem Mund zu reden, ist das fatalste, was man überhaupt machen kann. Es bringt einen in eine Position, aus der man ohne gewaltige nervlich/seelische Anstrengungen selbst als sogenannter "Normaler" nicht mehr ohne weiteres herauskommt.
Gruß Kuwe
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure Antworten!
Das Buch "Schluss mit dem Eiertanz" haben wir uns bereits vor 4 Wochen bestellt und auch schon teilweise gelesen. Danke aber nochmal für den Tip, es ist wirklich sehr gut! Wie gesagt: wir sind alle keine Ärzte und es soll keine Diagnose sein. Aber diese vielen Paralleleln zu ihr stimmem einen mehr als nachdenklich, was das Thema BL angeht.... zumal sie ja auch VOR der Trennung schon so war.
Es ist halt einfach so, dass -egal, ob sie zum Neurologen, Psychiater oder sonstwem geht: man weiß nicht, was sie dort erzählt, verschweigt oder ob sie überhaupt die Wahrheit berichtet. Zumal sie ja in ihrer Welt sowieso alles mit anderen Augen sieht....
Somit sieht der Psychiater nur diese eine Seite und kann es ja eigentlich gar nicht richtig beurteilen, weil er die ganze Geschichte nicht kennt.
Wir alle haben darauf keinen Einfluss, und von daher weiß ich nicht, wie überhaupt irgendeine psychische Störung bei ihr diagnostiziert werden soll.
Sie selber merkt es ja null, dass mit ihr was nicht stimmt.
Das mit dem "dicken Fell anlegen" ist schon nicht verkehrt, das haben wir nun auch gemerkt - wir waren nervlich echt schon unten.
Und das mit dem "korrekt" verhalten - damit hat Milan sicher nicht gemeint, dass wir ihr nach dem Mund reden sollen, sondern sollen alles, was wir sagen und tun, gut absichern, damit uns hinterher keiner was kann.
Wir führen Protokoll über alles und besprechen wichtige Schritte mit der Anwältin. Ich sag auch bewußt "wir", da wir zusammen leben und ich auch alles tagtäglich abkriege und miterlebe.
Die grundsätzlichen Dinge regelt mein LG aber allein, ich unterstütze ihn nur und bin für ihn da. Niemal würde ich mit der KM eine Diskussion anfangen, das muß mein LG selbst mit ihr klären.
In eine Co-Abhängigkeit werden wir nicht verfallen, wir gehen besonnen und mit klarem Kopf gegen die Dinge an.
Heute morgen gab es wieder ein schönes Beispiel:
Mein LG hatte letzten FR beim Kindergarten angerufen, um seine neue Adresse (er wohnt nun bei mir) mitzuteilen, und um Infos gebeten, was Elternabende o.ä. angeht. Denn die KM verschweigt sowas ganz gern und geht stets allein hin.
Übrigens arbeitet sie seit heute wieder dort, sie ist Erzieherin.
Ist aber kein Grund, den Vater auszugrenzen.
Nun hat sie wohl heute morgen durch eine Kollegin erfahren, dass mein LG dort angerufen hatte, und prompt rief sie ihn heute morgen vom KIGA aus auf seinem Handy an, und schrie rum wie eine Furie. Ich stand ein paar Meter weg und konnte trotzdem alles verstehen 😡
Er kam gar nicht zu Wort, und sie brüllte (und das auf der Arbeit....peinlich), dass er sich nicht einzumischen hätte (??? :puzz: ), und dass er sie da ja nur schlechtmachen will. Außerdem sollte er, was die Erziehung und KIGA angeht , bitte zukünftig sie ansprechen (haha).
Er meinte dann, dass er auch Rechte hat als Vater, und dass es auch seine Kinder wären. Dann hat er ihr nochmal erklärt, dass er lediglich seine neue Adresse dort hinterlegen wollte, falls mal was ist, und dass er Infos haben wollte wegen Elternabende, etc.
Das hat sie aber alles gar nicht gepeilt...
Das Ende vom Lied war, dass sie zu ihm meinte, sie werde ab sofort deswegen den Umgang kürzen!
😡 😡 😡
Ich weiß, was die hat: sie hat sich da unter ihren Kolleginnen schon ihr "Netzwerk" aufgebaut, eine Welt, in der IHR alle glauben und sie bemitleiden. Und sobal mein LG droht , "dort einzudringen", dann flippt die total aus, weil sie Angst hat, dass ihre Maske und Scheinwelt zerfällt.
Am Mittwoch hat er die Kids wieder - ich bin ja mal gespannt, was dann von ihr kommt.
Mein LG wird das auf gar keine Fall so hinnehmen, das ist schon mal klar. Wenn er da nicht gegen angeht, dann fühlt sie sich nur im Recht und macht immer so weiter.
Es ist zwar immer wieder mühsam dagegen anzugehen, denn man kann bei solchen Menschen einfach keine normale Denke erwarten. Aber wir kämpfen weiter, wegen der Kinder!
Niemand will ihr was böses oder ihr die Kids wegnehmen. Nur hab ich keine Ahnung, wie das alles weitergehen soll, wenn die nichtmal zur Vernunft kommt.
Denn spätestens, wenn ich konkret ins Spiel komme, was das Treffen mit den Kids angeht, dann wird es richtig heftig.
Gestern abend kam auf ZDF eine Reportage über Scheidungskinder und den Umgang. Habt ihr ja sicher gesehen.
Da war eine Mutter, die gleichzeitig auch Anwältin ist. Sie vertritt Männer vor Gericht, die in ebenso einer Situation stecken, wo die KM den Umgang boykottiert.
Und TROTZDEM hat sie es genauso gemacht!!!!
Da fällt einem doch echt nix mehr zu ein .....und es fällt einem schwer, Hoffnung zu haben, dass die KM im eigenen Fall irgendwann mal kooperiert...wenn schon eine Anwältin es nicht tut und genauso abtickt.
Ich verstehe einfach nicht, was mit diesen - sorry - Weibern los ist !
LG, Stella
Hallo Stella,
erstmal muss ich sagen schön, daß ihr so gut damit umgeht. Aber irgendwann muss auch schluss sein mit ihren spielchen. Kann diese Frauen auch nicht verstehen. Habe selbst 3 Kinder die regelmäßig beim Vater sind in den Ferien dürfen sich die Kinder es aussuchen und je nach beidseitigem Unternehmungsvorhaben mit den Kindern. Läuft alles prima und den Kindern gehts auch sehr gut damit.
Ja ihr solltet gemeinsam mit JA und RA arbeiten vieleicht habt ihr ja auch glück mit dem JA solls ja auch geben, damit hättet ihr gute chancen, daß ihr keine Probleme mit dem Umgang bekommt, wenn das JA die dinge mit klarem verstand erkennt. Und ein geregeltes Familienleben bewertet das JA vieleicht sogar als posetiv für die Kinder, ist aber von JA zu JA verschieden. Mein Ex wollte damals ( vor 9 J) mir das ABR nehmen, weil ich angeblich nicht fähig bin ein Kind ordendlich zu erziehen, gescheitert. Wie ich einen neuen LG hatte wurd das bei der Scheidung nochmal zum Thema, da meinte der Richter es gibt da nichts einzuwenden da sie bei uns in einem geregeltem Familienverhältniss lebt. Bin weiblich vieleicht hängts auch damit zusammen aber insgesamt hat er doch recht oder?
Bei dem ganzen bericht hier insgesamt stellt sich mir die Frage was sagen die Kinder zum verhalten der Mutter, wenn sie so "ausrastet". Ist vieleicht auch interessant für das JA zu wissen fals die Kinder darunter leiden, nur für den Fall der Fälle. Denn wenn sie es drauf ankommen lässt und ihr gut vorgearbeitet habt dann hat sie nicht so gute Chancen zur entfremderin zu werden, was bei kleinen Kindern noch relativ leicht ist da sie sich gut beeinflussen lassen. Gebt den Kindern sicherheit und nimm den Kontakt zu ihnen auf wodrauf sollte man da warten, daß die ex immer mehr euer Leben beeinflusst?
Was sagt das JA eigendlich dazu daß die Kinder Dich kennnenlernen sollen, geht gemeinsam dorthin und redet mit ihnen wie ihr vorgehen sollt und wie ihr euch das vorstellt. So wie du es erzähltest find ich es sehr gut zum Zoo gehen und so. Ihr solltet dabei das JA im Rücken haben dann sind die chancen für die ex, den Umgang zu beukotieren, nicht so gut.
Ihr schafft das schon. Viel erfolg und alles gute dafür.
LG Nancy
Hallo Stella,
Du wolltest ein paar Ratschläge haben? Nun gut, aus meiner Erfahrung, meine Ex ist Borderlinerin und hat dies schriftlich, war gar in Behandlung in der geschlossenen in Viersen (Süchteln). Die paar Ratschläge hier basieren wirklich nur auf MEINEN gemachten Erfahrungen und haben gut für mich funktioniert.
1) Situation der Ex verstehen:
Versteht zunächst einmal die Situation in der sich die Ex Deines LGs befindet. Meine Ex sagte einmal wortwörtlich zu mir, "Das Kind sei das einzige was ihr geblieben ist!". Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es vielen Trennungsmüttern, egal ob BL oder nicht so geht und sie sich zunächst über Monate hinweg so fühlen. Wenn also Gefahr droht, dass man ihr das einzige noch nehmen möchte, völlig egal obs stimmt oder nicht, es braucht ja nur für sie so aussehen, dann wird sie alles dransetzen dies zu verhindern. Also erst Nachdenken, dann Handeln bzw. Reden oder besser Schreiben.
2) Schreiben ist besser als Reden
Schreiben: Soviel wie möglich schriftlich festhalten. Absprachen für Umgangstermine oder auch andere Dinge, wenn irgend möglich die BL dazu bekommen, per e-Mail zu kommunizieren. Später, wenn sich der Staub ein wenig gelegt hat und sich alle an die neue Situation gewöhnt haben, kann auch wieder telefoniert werden.
Einleitung hierzu: "Weil wir ja im Moment ein wenig Schwierigkeiten haben miteinander zu sprechen, wollte ich vorschlagen, dass wir vielleicht mal den schriftlichen Austausch versuchen. Was hälst Du davon?" (oder ähnlich, aber nett und ehrlich! muss es sein). Wenn Ihr an einem Punkt angekommen seit, wo die mündliche Kom nicht mehr funktioniert, dann könnt ihr dies AUCH ohne Hintergedanken an die BL kommunizieren und sie wird Deinem LG glauben.
3) Freundschaftliches Verhältnis anstreben
Oberstes Ziel muss es für Deinen LG sein, ein freundschaftliches Verhältnis gaaaanz langsam zur Ex aufzubauen. Am ehesten klappt das, wenn man postiv über das Kind spricht, das Kind lobt und auch die Mutter lobt. Irgendwas tolles findet sich bei jedem Menschen. Bsp.: Ich erzähle meiner Ex, was ich für den Kleinen und mich zu essen gemacht habe und erwähne, dass meine Kochkünste ja bei Weitem nicht mit ihren mithalten, er es aber dennoch gegessen hat. Es gibt unzählige Möglichkeiten der positiven Manipulation. Das was die BL für gewöhnlich mit Deinem LG gemacht hat, ihn zu manipulieren wo es nur geht, kann er genauso gut. Wie gesagt, Nachdenken, dann Handeln. Irgendwann fällt dann plötzlich der Satz:"Vielleicht können wir unserem Kind ja wenigstens gute Eltern sein, wenn es mit unserer Beziehung schon nicht geklappt hat." Sie wird das sagen, auf gar keinen Fall Dein LG.
4) Rückschritte und realistische Ziele
Akten habe ich Caritas, Gericht und Rechtsverdrehern um die Ohren gehauen. Unterm Strich habe ich NIE eine Stellungnahme dazu bekommen, dennoch denke ich hat es geholfen, den Menschen (Helferindustrie) Fakten auf den Tisch zu legen und Entscheidungen die oftmals von einzelnen Personen bei z. B. Jugendämtern abhängen, damit positiver für mich zu gestalten.
a) werdet Euch alsbald darüber im Klaren, was realistisch erreichbar ist. In den meisten Fällen hat der Vater KEINE Chance das Kind zu bekommen, ergo bringt es auch nichts auf dem Sorgerecht rumzureiten. Mit Zielstrebigkeit und entsprechender Strategie gilt es also ein einvernehmliches Umgangsrecht durchzusetzen.
b) Rückschritte so wie es scheint, gibt es eigentlich nicht. Die Zeit scheint am Anfang gegen einen zu arbeiten, deswegen wird ja auch von Umgangsvereitelung und Verschleppung gesprochen. Die Zeit arbeitet aber, nach meiner Erfahrung, für den Elternteil, der MEHR auf das Kind verzichten muss. Zeit darf man ABER nicht untätig verstreichen lassen.
c) Wenn Dein LG sich nicht mit der Situation MEHR beschäftigt als Du und Nachforschungen im Internet, bei sozialen Einrichtungen etc. übt, dann bin ich recht sicher, werdet Ihr Eure Ziele nicht befriedigend erreichen, bzw. später erreichen als möglich. Die treibende Kraft muss er sein, wie hier schon geschrieben wurde. Er hat die Emotionen für die Kinder und darf diese AUF KEINEN FALL unterdrücken. Wenn ein Mann sich in einer solchen Situation zu beherrschen versucht und seine Tränen unterdrückt, dann wird er weniger erreichen, als möglich ist.
5) Was gibt einem Planungssicherheit
Meine Ex wollte mir damals einen Stein damit in den Weg legen, dass sie den begleiteten Umgang durchsetzte. Ich habe mich sehr darüber gefreut und es positiv gesehen, denn dann ist eine objektive Zeugin (sind halt auch meist Frauen) dabei, die bestätigen kann, was ich für ein lieber Kerl bin, sollte dies mal nötig sein. Und das war nötig!
Ihr könntet das JA also z. B. bitten, eine solche Regelung zu treffen.
Der begleitete Umgang wird durch einen sozialen Träger durchgeführt. In meinem Fall war es die Caritas. Bei den Umgangsterminen ist über einen festgelgten Zeitraum eine Person zugegen, die deinem LG über die Schultern 😉 schaut, ob er denn auch alles im Umgang mit den Kids richtig macht. Wenn er alles richtig macht, gibt es KEINEN GRUND ihm vom Umgang auszuschliessen. Auch nicht später, denn da müssen erst mal Beweise auf den Tisch. Ferner führt dies dazu, dass die Ex weniger Ängste hat, dass man ihr das Kind wegnimmt, denn es ist ja jemand dabei der aufpasst.
Weil die Träger durch Spenden oder Steuergelder finanziert werden, wird diese Art Umgang nur begrenzt durchgesetzt. In meinem Fall war es ca. ein halbes Jahr, wobei ICH DARAUF BESTAND, dass es nicht nach vier Monaten vorrüber ist, sondern darum bat, noch zwei Monate dranzuhängen, damit ICH SICHERER werde. Schwächen eingestehen 😉 Wird positiv ausgelegt.
Spätestens an dieser Stelle sollte klar werden, dass die Zeit für Deinen LG arbeitet. Im Verlauf dieser Zeit wird die Ex gezwungenerweise sich daran gewöhnen müssen, dass sie Deinem LG mit einem gewissen Grad an Respekt entgegen treten muss, denn bei Zwischengesprächen bei diesen Trägern, ist sie genauso zugegen wie Dein LG,wie aber auch Psychologen und JA-Leute. Dies führt selbst in den schlimmsten Fällen, wenn man nur will, zu einer gewissen neuerlichen Annäherung und ein wenig mehr Verständnis für die Gegenpartei.
Danach nimmt alles selbst seinen Lauf. Nach einigen Monaten wird Dein LG seine Kinder alle zwei Wochen, vielleicht sogar einmal in der Woche bei sich haben, weil u. U. die Ex auch auf den Geschmack gekommen ist, dass es mal ganz nett ist, seine Ruhe vor den Kindern zu haben.
Hoffe das hilft ein wenig. Da mich Dein Fall echt interessiert, kannst Du auch gerne per PN schreiben, solltest Du mehr Infos haben wollen.
Viele Grüße,
Marco
PS: Wenn meine Ex einen neuen LG hätte, würde sich bei mir auch Angstgefühl aufbauen. Will nicht heissen, dass Du aussen vor bleibst, will aber heissen, so wie hier jmd. schon schrieb, dass Du Dich zurückhalten musst. Ich hatte meiner Ex damals gesagt, dass ich eine neue Freundin hätte und es mir nun deshalb besser ging. Was ich erntete war ein Schreiben vom Gericht, dass ich auf keinem Weg mehr den Kontakt zu meiner Ex suchen darf, nicht schriftlich, nicht telefonisch oder anders. Für den Zeitraum von gut zwei Monaten erschwerte das die Situation für mich unnötig.
http://www.vatersein.de/forum-topic-5879.0.html
Meine Geschichte
Noch was, Dein Thema ist ja "Fragen zu Umgang/Borderline-Symtomen etc...."
Ich habe es zwischenzeitlich aufgegeben die Taten/Entscheidungen "meiner" Borderlinerin zu antizipieren oder gar zu berechnen, weil es schlichtweg nicht möglich ist.
Es gibt KEINEN MENSCHEN mit dem ich so viele Absprachen hatte, an welche ICH MICH NICHT ERINNERN KANN! Dennoch wird stets behauptet das wir sie getroffen haben, auch heute noch 😉
Vielleicht auch lesenswert:
http://www.vatersein.de/eBoard-file-viewthread-tid-5879.html
http://www.vatersein.de/forum-topic-5879.0.html
Meine Geschichte
Ich meinte "korrekt" im Sinne von Klargeistig, rational, auf dem Boden der Tatsachen, rechtlich einwandfrei, moralisch unbedenklich ... so in etwa.
Also blos nicht mit in die Achterbahn steigen, wenn der BL mal wieder Gas gibt, sondern stets ruhig und besonnen bleiben, sich auf die Wirklichkeit beziehen, bei sich selber bleiben.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß es eh keine Rolle spielte, was ich tat. Selbst wenn ich nichts tat, drehte sie auf wenn ihr danach war. Wenn ich glaubte sie würde gleich ausrasten, wurde sie plötzlich zu Zucker. Das ist völlig unberechenbar. Jedoch je positiver man auf sie zugeht, umso mehr Schmerzen empfinden sie. Liebe tut denen weh. Liebesentzug macht sie boshaft. Was man auch tut, es ist falsch. Das Ausrasten liegt in ihrer Natur. Es gibt immer nur konstruierte Gründe dafür, verdrehte Wirklichkeiten, Idealisierungen und totale Abwertungen.
Beste Grüße,
Milan
DAS EINZIG BERECHENBARE IN DER PERSÖNLICHKEIT EINES BORDERLINERS IST SEINE UNBERECHENBARKEIT.
Einfach immer mit dem Schlimmsten rechnen. Dann kann man sicher sein, daß der BL es übertreffen wird.
Milan
