@Tinchen sorry das er die Kinder alle 14 Tage hat war nicht ganz so raus zu lesen aus deinem Anfangsposting.
Trotzdem ist es in meinen augen viel.Ok ich kann ja nur von mir aus reden. Aber es bringt dir leider nicht viel das gesamte Wochenende durchsetzen zu wollen.
Ich kann dich natürlich verstehen.. es sind auch seine Kinder und ihr habt wahrscheinlich GSR und dann setzt er andere Prioritäten...ist ärgerlich. Aber wenn das vorher scon bekannt war das er Fussballtrainer ist (keine ahnung ob es so ist) dann hättet ihr das doch schon im Vorfeld abstimmen können.
Ich hoffe nur das der Jugendamtstermin für dich nicht nach hinten losgeht.du musst bedenen...
Wenn hier manchmal Antworten kommen die dich ärgern so täuscht das...dich will keiner ärgern aber die mesten hier sprechen aus Erfahrung und wollen dir einfach n ur helfen das es für dich nicht böse endet.
Gibt ein gutes Sprichwort: Recht ist nicht immer gerecht und Unrecht muss nicht immer ungerecht sein 😉
Hallo Tinchen,
also offensichtlich gibt es keine Gesetz, welches Umgangszeiten konkret regelt. Wenn Dir das die "Forums-Veteranen" (siehe Anzahl der Beiträge) so schreiben, solltest Du dem schon Vertrauen entgegen bringen.
Die Regelung, die Ihr habt, erscheint mir unter den genannten Umständen zumindestens alltagstauglich zu sein. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn Du mal herausarbeitest, was Dich konkret daran stört? Dass Euren Kindern die Zeit mit Ihrem Vater nie ausreichen wird, ist hier kein Argument. Wenn es nach ihnen gehen würde, dann wärt Ihr noch zusammen und sie hätten uneingeschränkten Zugriff auf beide! Hier mal zwei Ansätze, die ich aus Deien Ausführungen zu erkennen glaube.
1) Sein Fußball und das ganze drum und dran hat Dich schon immer genervt, war vielleicht auch mit ein Grund der
Trennung? Dass sich Deine Planungen auch nach der Trennung noch danach richten sollen kotzt Dich am meisten an!
2) Du hast nach der Trennung als AE-Mutter die Hauptlast mit den Kindern und in der Woche nimmt er sie ja auch nur,
damit Du arbeiten kannst und er weniger Unterhalt bezahlen muß. Die Zeit zur Regeneration reicht Dir einfach nicht
und Du fühlst Dich ausgenutzt.
zu 1)
Er wird seine Trainertätigkeit nicht aufgeben, auch und vor Allem nicht, wenn Du da Druck machst. Also, was den Freitagabend angeht, mache ich Dir wenig Hoffnung. Beim Sonntags-Spiel sollte es allerdings besser laufen. Da könnten die Kinder ja z.B. auch mit Oma, Opa oder Tante mitfahren und zugucken oder mit dem jeweiligen Begleiter selber mit dem Ball oder anderem Spielzeug rumdallern.
Es ist ja auch nicht jedes WE ein Spiel. Schau doch mal unter der Seite "fussball.de" nach und gib den Namen seines Vereins ein. Dann hangelst Du Dich zu seiner Mannschaft durch und druckst Dir den Spielplan aus. Du wirst sehen, dass wesentliche Teile des Sommers und des Winters gar nicht gespielt werden und es auch sonst noch ein paar spielfreie WE gibt. 😉
zu 2)
Ich finde es lobenswert, wenn AE-Eltern den Umgang der Kinder mit dem anderen Elternteil nicht blockieren. Sicherlich ist da auch Eigennützigkeit eine Motivation, denn die Kinder alleine großzuziehen schlaucht ja auch ganz schön. So ein kinderfreies WE ist da eine wilkommene Erholungspause.
Wiso hat er eigentlich in der Woche Zeit, die Kinder zu nehmen, hat er keinen Job? Vielleicht gibt es ja da auch die Möglichkeit für ihn, sie an einem festen Tag ganz zu nehmen und Dich damit unabhängig von Deinem Nebenjob zu entlasten?
Allgemein frage ich mich, aus welchem Grund Du Ihn bei den Unterhaltszahlungen schonst? Das ist eher unüblich und begründet sich oft mit einem schlechten Gewissen ob der Trennugsumstände, weniger mit Fairnis. Deine Motivation hierfür geht mich zwar nichts an, komisch finde ich es aber schon ...
Soweit ich als Nachwuchsfußballtrainer jedoch informiert bin, kann eine Aufwandsentschädigung für Trainertätigkeiten nur unter bestimmten Bedingungen und wenn überhaupt, dann nur beim KU mit angerechnet werden.
Die Bedingungen sind:
- es handelt sich um einen Mangelfall, d.h. Seine Verteilungsmasse reicht nicht aus, um den jeweiligen Mindestunterhalt
zu leisten
- nur in diesem Fall wird dann der tatsächlich Aufwand, den er hat mit der gezahlten Entschädigung abgeglichen - wenn
da etwas übrig bleibt, erhöht dies dann aber auch nicht zu 100% seine Verteilungsmasse
Anders sieht es natürlich aus, wenn es sich um ein Gehalt handelt, was allerdings selten der Fall ist. Alles in allem kommt da also nicht viel bei raus und scheint mir als Druckmittel gegen ihn eher ungeeignet zu sein.
Abschließend mein Rat an Dich:
Setz Ihn nicht mit dem Fußball unter Druck, sonder konfrontiere ihn mit den spielfreien WE. Zeige ihm Möglichkeiten auf, wie er den Umgang mit seinen Kindern auch im Spielbetrieb realisieren kann. Wenn es Dir um Deine Entlastung geht, dann versuch doch den Weg mit dem Termin in der Woche zu gehen. Trenne Unterhalt vom Umgang - das bringt nur Ärger. Wenn Du der Meinung bist, dass Dir mehr zusteht, dann kläre das gesondert oder lass es halt wie es ist. Dies als Druckmittel für die Gestaltung des Umgangs zu nutzen, halte ich für wenig sinvoll!
Grüße Horschti
