Hallo liebe Forenmitglieder,
kann man den berufsbedingten Umzug der Mutter inklusive Tochter (dann 4,5 Jahre zu diesem Zeitpunkt) verhindern?
Die Entfernung wäre dann ca. 600km.
Derzeitig ist der Umgang mit mir geregelt (jedes 2. Wochenende + jeweils 2 Wochentage).
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich meine Tochter in ein paar Jahren verlieren werde.
Ich könnte die Betreuung zu 100% sicherstellen. Die Vater-Kind Beziehung ist sehr gut.
Bitte gibt mir einen Rat.
Vielen Dank.
Besten Gruß
HelloWorld0815
Ja, ihr anbieten Das Gehalt, KK und Beiträge zur Rentversicherung zu zahlen 😉
Spaß beiseite. Ihr kannst du den Umzug nicht verbieten. Du könntest nur versuchen den Umzug des Kindes zu verhindern.
Dazu müsstest du das ABR bekommen. Wie die Chancen dazu stehen, ist ungewiss. Kommt darauf an, wie dein Betreuungsanteil derzeit ist, wer in den letzten Jahren die Hauptbezugsperson war und ob ein Umzug zu dir evtl.das "kleinere Übel" ist bzw. einen bedeutenden Vorteil für euer Kind hätte
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin,
das wird schwer... ;(
Zunächst - den Umzug der KM kannst Du nicht verhindern.
Insofern stellt sich die Frage, ob Du rechtlich verhindern kannst, dass die Tochter mit umzieht, was alles andere als ein Selbstläufer ist. Denn warum sollte jetzt ein Wechsel der BET vollzogen werden? Aber das ist letztlich der einzige harte Hebel den Du hast...
Vorzugswürdig wäre, die KM davon zu überzeugen, dem Kind Euch beide als Eltern zu erhalten und deshalb nicht wegzuziehen. Oder aber der Tochter den Wechsel in ein neues soziales Umfeld zu ersparen (was ich ein schwaches Argument finde) und deshalb die Tochter bei Dir zu belassen. Selbstverständlich mit großzügigsten Umgangszeiten.
Zu all dem kann man aber kaum was sinnvolles raten, wenn Du nicht ein wenig mehr erzählst, wie ihr bislang miteinander umgegangen seid.
Oder aber, dass Du - bevor die Situation vollkommen verhärtet - eine möglichst großzügige Umgangsregelungen verhandelst (zB alle langen WE, Erstzugriff bei Ferien). Aber ja, Umgang über die Distanz ist schwierig und teuer... ;( Das KM die Umgangskosten (und evtl. die Umgangsorga) zu tragen hat, weil sie wegzieht, kannst Du versuchen, ist aber ebenfalls kein Selbstgänger.
Tja, Aussichten sind nicht besonders rosig. Schon mal drüber nachgedacht, dass Du ebenfalls umziehst?! Im Sinne des Kindes wäre es...
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich meine Tochter in ein paar Jahren verlieren werde.
Wie kommst Du dadrauf? Trotz aller Widrigkeiten eines Umgangs über solche Distanzen, sollte gerade die "gute Vater-Kind--Beziehung" von der Du schreibst, eher helfen...
toto
Hallo,
ja, das gemeinsame Sorgerecht besteht uneingeschränkt. Der Umgang mit meiner Tochter war vor meinem Auszug ca. hälftig.
Ok, also die beste Alternative wäre, wenn ich die Mutter zum Verbleib überreden könnte (was schwer fallen wird, da Arbeitgeber sie versetzen wird).
Die andere Alternative: Der Erhalt meiner Beziehung zur Tochter werde ich wohl durch sehr lange Fahrten in Kauf nehmen (müssen).
Moin,
oder kündige doch mal Deinen Nachzug an... die Reaktionen könnten auch interessant sein 😉 Gruß Ingo
Ok, also die beste Alternative wäre, wenn ich die Mutter zum Verbleib überreden könnte (was schwer fallen wird, da Arbeitgeber sie versetzen wird).
dh der Umzug der KM ist nicht zum neuen Partner, zur Familie oder nur weg von Dir, sondern auschl. jobbedingt (soweit Du das beurteilen kannst)?
Und der KM wäre es auch recht, wenn sie vor Ort bleiben könne?
Auf dieser Basis kannst Du gemeinsam mit KM auf Augenhöhe versuchen eine Lösung zu finden.
- Kind bleibt zunächst bei Dir und KM versucht wieder zurück zu kommen.
- Kind zieht zwar mit KM um, aber ihr seid Euch einig, dass es wieder zurück gehen soll (hohes Risiko)
- wenn es nicht wegen Dir ist, kannst Du vielleicht tats. den Gedanken denken, auch umzuziehen, immerhin ist das Risiko gering, dass sie - nur wegen Dir - weiter zieht...
- KM erkennt die Probleme an, die sich für Dich ergeben und berücksichtigt dies fair bei Umgangsregelung und -orga - nicht optimal für Dich, sicher schwierig für kfr. spontanen Umgang, aber vielleicht gibt es dadurch viel Quality time für das Kind und Dich.
Versucht es gemeinsam als Eltern zu lösen - das hättet ihr in einer bestehenden Beziehung auch tun müssen!
Da geht noch was...
gruß, toto
