Hi @ll,
seit geraumer Zeit befasse ich mich on- und offline - natürlich angestossen durch meine eigene Geschichte - mit dem Thema Trennung und möchte jetzt einmal eine Frage zur Diskussion stellen, die viele "Newbies" noch nicht überblicken, ohne die es vatersein.de aber weder gäbe noch bräuchte:
Wann wird der Schalter umgelegt?
Hintergrund: Viele Ehen und Partnerschaften enden "vernünftig", also ohne grossartige Aussenwirkung. Die Beteiligten erkennen, dass sie ohne einander besser können als miteinander, regeln die anstehenden Fragen - insbesondere in Bezug auf die Kinder - eigenverantwortlich und mit Augenmass und setzen ihr Leben ohne den Ex-Partner fort. Von diesen Fällen lesen wir hier naturgemäss selten.
Die "Existenzberechtigung" und Notwendigkeit einer Seite wie vatersein.de gründet jedoch auf etwas ganz anderem. Nennen wir es grosses Erstaunen oder Verzweiflung oder Sprachlosigkeit oder Hilflosigkeit - und vermutlich ist in jedem der hier beschriebenen Fälle von allem etwas dabei. Die Besonderheit liegt darin, dass wir durch einen Menschen mit Dingen konfrontiert werden, die wir diesem Menschen nie zugetraut hätten. Weil wir ihn einmal geliebt haben (oder noch immer lieben), weil wir gemeinsame Kinder haben, weil wir schon eine Menge Probleme gemeinsam gestemmt haben, weil wir diesem Menschen vertraut haben - und weil wir geglaubt haben, diesen Menschen besser zu kennen als jeden anderen auf der Welt. Jedenfalls gut genug, um Alarmzeichen für eine persönliche Veränderung oder für Unzufriedenheit unserer (meist weiblichen) Partner rechtzeitig zu bemerken und dann gegensteuern zu können. Offensichtlich stimmt es nicht - es ist die bekannte Geschichte, dass der Mensch, von dem man sich trennt, nicht mehr der gleiche ist, den man mal geheiratet hat.
Aber viele dieser Geschichten haben (mindestens) zwei Akte: Einen (noch) vernünftigen, während dessen der trennungswillige Partner auch noch zu einvernehmlichen Lösungen bereit ist - und einen vollkommen abgedrehten, in denen er (bzw. hier meist sie) Kinder als Unterhalts- und Erpressungsgeiseln nimmt, sie gegen den Vater instrumentalisiert, Häuser, Wohnungen und Konten leerräumt, mit den Kindern weit weg zieht, kein gutes Haar mehr am Vater und Noch-Ehemann lässt, nur noch per Anwalt mit ihm kommuniziert und die gesamte Ehe im Nachhinein als einziges Desaster darstellt.
Meine Frage an Euch ist deshalb: Was genau passiert an diesem "Switch-Tag", an dem offenbar ein Schalter umgelegt wird - und warum? Nach meinem Dafürhalten müsste der erste Teil der schwierigere sein: Wenn man sich erst einmal zur Trennung durchgerungen hat, weil es tatsächlich nicht mehr geht, steht einem doch eigentlich die Welt offen! Jetzt müsste man doch endlich all das tun können, was einem in der Ehe verwehrt war. Stattdessen verbringen viele Frauen (meine eigene Ex eingeschlossen) Monate oder sogar Jahre damit, sich hasserfüllt mit der Vergangenheit zu beschäftigen, mit Hilfe von Anwälten, "Freunden", und sonstigen "Beratern" Rachefeldzüge zu planen - anstatt sich voller Optimismus in ihr neues Leben zu stürzen und endlich all das zu tun, was sie zu Ehezeiten nicht konnten. Es ist ja verständlich, wenn man sich frei machen will von einem Mann, neben dem man morgens nicht mehr aufwachen möchte - aber warum will man sich dann per Unterhalt von ihm abhängiger machen als man zu Ehezeiten je war? Warum sich noch ewig lange mit ihm um jeden Kaffeelöffel aus dem Hausrat und jede Viertelstunde Umgang mit den Kindern streiten? Warum bestehen diese Frauen oft sogar regelrecht auf der Fortsetzung ihrer ungeliebten Rolle als Nur-Hausfrau, wo sie jetzt doch in vielen Fällen per Wechselmodell zumindest einen Teil der Kinderbetreuung an den Vater delegieren und sich ein eigenes, wirtschaftlich unabhängiges Leben aufbauen könnten?
Ich bin jedenfalls sicher: Wenn man diese Frauen ein paar Jahre vor ihrer Trennung interviewt hätte, ob und wie eine Trennung bei ihnen ablaufen würde, hätten sie etwas total anderes (und viel vernünftigeres) beschrieben als das, was sie inszenieren, wenn es dann tatsächlich knallt. Und das macht mich ratlos, denn eigentlich ist es schizophren.
Ich bin gespannt auf Eure Sichtweisen!
Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ich bin jedenfalls sicher: Wenn man diese Frauen ein paar Jahre vor ihrer Trennung interviewt hätte, ob und wie eine Trennung bei ihnen ablaufen würde, hätten sie etwas total anderes (und viel vernünftigeres) beschrieben als das, was sie inszenieren, wenn es dann tatsächlich knallt. Und das macht mich ratlos, denn eigentlich ist es schizophren.
Ein guter Freund von mir aus Heidelberger Zeiten hatte damals eine mustergültige Trennung/ Scheidung hinbekommen. Die Eltern blieben Eltern und sogar Freunde trotz partnerschaftlich getrennter Wege. Meine Ex-Frau sagte mir Jahre vor unserer eigenen Trennung: "Wenn wir uns mal trennen sollten, dann nur so wie der W.."
Einen Punkt mit Schalter hat es bei uns nicht gegeben: sie war sofort so! 😡
Uli
Hallo Martin,
gferade über dieses Thema hatte ich gestern mit meinem Schatz ein längeres Gespräch bei Sonnenuntergang und Terasse.... werd morgen mal was drüber schreiben.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallöchen,
vielleicht kommt das "Switchen" wenn der eigene Lebensplan oder ich sag mal besser, die eigene zurechtgelegte und gelebte Wahrheit ins Wanken kommt und auch umkippt.
Wenn ich an meinen LG denke, bzw. seine Ex kann ich das so bestätigen. Ist zwar nur ein "Fall" aber ich denke die Geschichten ähneln sich.
Sie hatte ihren Mann, mit dem sie 2 Kinder hat, dazu ihre 4 anderen Kindern. Sie nahm schon Lügen über ihre Vergangenheit mit in die Ehe. Als der Sonnenschein vorbei war wurde es brenzlig.
Die Lügen flogen auf, sie dachte sie hätte alles unter Kontrolle und plötzlich schwammen die Felle.
Ich denke das war der Zeitpunkt zum " Switchen". Handgreiflichkeiten, Umgansgboykott, Vernachlässigung und das Übliche was wir hier so oft lesen.
Die eigene Wahrheit fällt plötzlich.
" Ich mache dich fertig" " Ich klebe dir noch ewig am Hintern" " Deine Kinder wirst du niemals wiedersehen" " Mich hat noch nie jemand verlassen, ich verlasse".
Damit kommt die pure Verzweiflung, der Verlust der Kontrolle. Zugeständnisse kommen nicht in Frage also mit der Brechstange nach vorne preschen.
So habe ich das empfunden.
Mich interessiert dazu noch warum der Schalter so oft umkippt. Die Geschichten ähneln sich. Manchmal hat man das Gefühl es steckt ein Schema dahinter.
Ich habe mal scherzhaft gesagt " bestimmt gibt es ein Buch für Exen, die sich so verhalten".
Brille007 stellt sich die Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Warum ist dieses Exemplar von Frau nicht in der Lage nach vorne zu schauen?
Warum nutzen umgangsboykottierende Frauen nicht lieber ein freies Wochenende für sich und geniessen mal?
Ich schreibe jetzt hier über die Frau, weil ich eben dieses "Schema" kennengelernt habe.
Vielleicht spielt auch die Erziehung eine Rolle?
Ich glaube viele Aspekte spielen hier eine Rolle.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Moinsens,
in unserem Fall empfinde ich es ganz anders als Tina.
Die Ex ist sich keiner Schuld bewußt und würde sagen, dass sie doch nur das will, was ihr zusteht. Und sie will doch nichts für sich, sie tut doch alles nur für die Kinder. Dabei hat sie dann aber ganz andere Grenzen als wir, ich persönlich würde es eher so beschreiben, dass sie keine Grenzen kennt. Selbst wenn sie meinem Mann eine Anzeige bei der Polizei zukommen lässt und es sich nachweislich als völlig aus der Luft gegriffen nachweisen lässt, dann hat sie in ihrem Kopf immer noch Recht und das einzig Richtige getan.
Und die unbegründete Pfändung war doch nicht ihre Schuld, sie hatte zwar den aktuellen Titel verbummelt, aber das kann ja nicht sein, obwohl sie bei der Verhandlung anwesend war, behauptet sie streif und fest, nie von der Abänderung was gehört zu haben. Sie regt sich sogar darüber auf, dass ihr die Kosten für die unberechtigte Pfändung auferlegt wurden, der Richter hat einfach nicht verstanden, dass sie doch ein Opfer der Justiz war.
Warum sich noch ewig lange mit ihm um jeden Kaffeelöffel aus dem Hausrat und jede Viertelstunde Umgang mit den Kindern streiten?
Weil die Kinder von genau diesem Kaffeelöffel später mal profitieren und sie dadurch, dass sie keinen neuen Kaffeelöffel kaufen muss, das Geld für die Kinder ausgeben kann. Und weil sie davon ausgeht, dass die Kinder den Vater nicht mehr mögen können, weil sie ihn ja auch nicht mehr will.
Warum bestehen diese Frauen oft sogar regelrecht auf der Fortsetzung ihrer ungeliebten Rolle als Nur-Hausfrau, wo sie jetzt doch in vielen Fällen per Wechselmodell zumindest einen Teil der Kinderbetreuung an den Vater delegieren und sich ein eigenes, wirtschaftlich unabhängiges Leben aufbauen könnten?
Weil der Vater in einigen Dingen andere Ansichten vertritt und die Erziehung nicht "richtig" macht, somit muss sie dann die Kinder nach dem Umgang erstmal wieder "auf Spur" bringen und das in Ordnung bekommen, was der Vater alles zunichte gemacht hat.
Fazit: es gibt keinen Schalter der umgelegt wurde.
Gruß
eskima
Hi @eskima
Die Ex ist sich keiner Schuld bewußt und würde sagen, dass sie doch nur das will, was ihr zusteht. Und sie will doch nichts für sich, sie tut doch alles nur für die Kinder. Dabei hat sie dann aber ganz andere Grenzen als wir, ich persönlich würde es eher so beschreiben, dass sie keine Grenzen kennt. Selbst wenn sie meinem Mann eine Anzeige bei der Polizei zukommen lässt und es sich nachweislich als völlig aus der Luft gegriffen nachweisen lässt, dann hat sie in ihrem Kopf immer noch Recht und das einzig Richtige getan.
Eigentlich müsste ich alles zitieren. Da ich auch noch was dazu ausführlicher sagen werde habe ich jetzt nurnoch eine
Frage. Nein eigentlich bin ich sehr irritiert.
Sag mal kennen wir uns persönlich. Bist Du es Hasi? :wink:Spass beiseite. Ich habe noch nie eine zutreffendere Analyse meiner Exfrau gelesen wie diese. Das hätte ich so nicht hingekriegt. Jetzt bin ich richtig erstaunt. Da war ja alles O-Ton von meiner Ex.
Platt
Hallo Eskima,
ähnlich wie du es beschreibst zieht sich der rote Faden auch hier durch die Jahre.
Wenn ich deine Zeilen so lese habe ich Sätze im Kopf wie " ich wollte nicht so leben, aber jetzt muss ich alles richten und deshalb nehme ich mir das, was mir zusteht, ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen und muss die Kinder alleine durchbringen"
Inzwischen muss ich teilweise lachen wenn ich selbst so etwas verkorkstes wiedergebe. Sorry, aber ist so...
Sie wirft vor, der Vater ist nicht in der Lage sich um die Kinder zu kümmern, er macht falsch, sie richtig. Nur sie muss sich um die Kinder kümmern, die Kinder wollen es nur von ihr". Niemand weiss, wie schwer es ist, den Kindern gerecht zu werden und welches Bein sie sich dafür ausreisst. Sie hat den Durchblick, alle anderen haben diesen nicht.
In der gleichen Woche sind wir mit den Kindern zum ärztlichen Notdienst gefahren, weil sie sich eben soo gut gekümmert hat und nicht zulassen wollte, daß mein LG Einblick bekommt.
Wann geht der Schalter zurück????? Ich hab viel Verständnis für die ersten Emotionen nach einer Trennung, auch für Wutausbrüche.
Können sich solche Menschen nie Fehler eingestehen und den umgekippten Schalter wieder zurücklegen??
Ich glaube so tief können wir mit unserem Denken da nicht eindringen, um das zu verstehen also zumindest ich nicht.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Brille!
In meinem Fall gab es nicht einen großen Schalter, sondern mehrere Kleine.
Den allersersten Schalter legte die KM um, als sie nach etwa 12 Monaten abgestillt hatte. Da ist irgendwas passiert, sie zog sich emotional zurück und wurde häufig aggressiv.
Die Schalter dazwischen habe ich nicht bemerkt, es ging schleichend. Erst gabs keinen Beischlaf mehr, dann durfte ich sie nicht mehr anfassen. Zwischendurch zwar schon, aber ich kann es an 2 Händen abzählen.
Der nächste große Schalter war aus einer Nichtigkeit heraus (da mir ein Job dazwischen kam konnte ich eine Wand im neuen Haus nicht fertig streichen), da ging sie auf mich los, trat in mich hinein, prügelte mich und rastete völlig aus. Das war noch nicht der Schalter. Der war erst meine Reaktion darauf - ich schlief einige Tage auf der Couch. Ab da bemerkte ich deutlich eine Eiseskälte und sie war oft außer Haus (heute weiß ich, daß sie sich mit ihrer RAin und Komplizinnen traf).
Der Tag, an dem sie "ging" hatte keinen Schalter. Ich schlief und plötzlich stand die Polizei an meinem Bett.
Alles in allem zogen sich die Schalter etwa 1,5 Jahre hin.
Grüße,
Milan
hi Tina,
Ich glaube so tief können wir mit unserem Denken da nicht eindringen, um das zu verstehen also zumindest ich nicht.
Ich habe lange gebraucht um zu spüren, wie die Ex "tickt" und ich bin so empathisch, dass ich mir ihr umgehen kann. Wir machen uns das zunutze und ich arbeite für die Kinder. Aber ich muss auch selbst entscheiden, wann ich mit ihr umgehe, oft ruft sie hier an und ich gehe nicht ans Telefon, weil ich selber unheimlich gut drauf sein muss, um mit ihr zu fighten. Mein Mann sagt dann ironisch, dass ich wohl ihre beste Freundin bin, er weiß genau, dass ich ihn niemals hintergehen oder schlecht über ihn reden würde, ich empfinde, dass mein Mann mir unheimlich großes Vertrauen entgegenbringt.
Und ich nutze das "natürlich" ehrlich gesagt für unsere Situation auch aus, dass die Ex mir gegenüber eher Zugeständnisse macht als ihren Kindern oder meinem Mann gegenüber, weil sie sich von mir verstanden fühlt :redhead:
eskima
Hmmm....
also bei uns waren meine Schwiegereltern schlechtes Vorbild. Da wurde bei der Trennung um jedes Detail gekämpft. Beide haben eine Menge Geld verbrannt und haben sich sehr weit voneinander entfernt.
Natürlich wollten wir uns nie so trennen...
Ich kann aber ganz genau sagen, an welchem Tag der Schalter umgelegt wurde. Ich bekam horrende Unterhaltsforderungen. Meine Ex war sich nicht darüber im Klaren, dass ich weniger verdiente, als sie dachte. Sie richtete ihr Leben danach zu gross ein und war dann bitter enntäuscht, dass ich ihren Forderungen nicht nachkommen wollte, sondern nur etwa 20% dessen anbot (und im Endeffekt auch zahlen muss).
An dem Tag brach wohl eine Welt für sie zusammen.
Und den Willen zur Abhängigkeit konnte sie aus meiner Schuld bauen. Ich glaube, sie ist immer noch davon überzeugt, dass ich an allem Schuld sei. Auch ich bekam die o.g. Sprüche zu hören.
Das wirklich Dumme an der Sache ist nur, dass ich keine Besserung, auch nicht mit genügend Zeit, erwarte. Gesteht sie nämlich beiderseitige Schuld ein, bricht noch eine grössere Welt zusammen. Dann sind wohl einige Aktionen nicht erklärbar.
Es werden wohl noch ein paar harte Jahre werden, in denen der Schalter nicht umgelegt wird.
Gruss,
Michael
moin, @all,
also: inzwischen (4 jahre nach trennung) bin ich der ansicht, dass zumindest bei meiner ex der 'hauptschalter' VOR der ehe umgelegt wurde, aber nicht dauerhaft eingerastet ist. und ca. 3 (?, oder mehr???) monate vor der trennung kam 'jemand' (= jetziger LG) und hat bewirkt, dass der schalter endgültig wieder 'zurück gelegt' wurde - will sagen, ich habe den eindruck, dass ex sich während der ehe 'verstellt' hat - warum auch immer (positive annahme: evtl. hat sie ja wirklich ursprünglich versucht, das erste 'schalter-umlegen' (zu beginn unserer beziehung) zum dauerzustand werden zu lassen; div. erklärungen ihrerseits zu beginn der trennungsphase waren allerdings seehr unterschiedlich).
will sagen, JETZT verhält sie sich (wieder) so, wie sie sich (nach 'augenzeugenberichten') vor unserem kennenlernen verhalten hat (als mensch; wir hatten beide zum 1. mal geheiratet): egozentrisch, jähzornig, 'immer haben die anderen schuld', 'meine ansicht ist die allein-selig-machende' etc.pp., dabei unselbständig und quasi abhängig/hörig von .... (damals u.a. vater (r.i.p.), jetzt LG).
ich möchte noch einen 'nebenaspekt' herausgreifen - der fiel mir eklatant ins auge beim lesen von brille's post:
(... hier meist sie) Kinder als Unterhalts- und Erpressungsgeiseln nimmt, sie gegen den Vater instrumentalisiert, Häuser, Wohnungen und Konten leerräumt, mit den Kindern weit weg zieht, kein gutes Haar mehr am Vater und Noch-Ehemann lässt, nur noch per Anwalt mit ihm kommuniziert und die gesamte Ehe im Nachhinein als einziges Desaster darstellt.
meine/unsere situation: SIE zog alleine aus, kinder bei mir, und (dennoch?/gerade deswegen?) war/ist SIE es, die konten leergeräumt hat, die kinder instrumentalisiert, die keinerlei rücksicht auf evtl. loyalitätskonflikte nimmt, die nur per RA kommuniziert, JA-gesprächseinladungen ignoriert, umgangsvereinbarungen missachtet und sogar (einseitig und zu lasten der kids) aufkündigt (z.b. seit 2 jahren keinerlei ferienbetreuung mehr), hasstiraden per RA loslässt etc.pp. => es liegt meines erachtens nicht daran, dass der 'bösartige' elternteil der betreuende ist, sondern es ist ein geschlechtsspezifisches verhalten unabhängig von der rolle bezgl. der kinder nach der trennung.
ich weiss, 'böse' these - vor allem, wenn ich mir eskima, dieMystiks und andere hier aktive userINNEN ansehe (jede ziehe sich bitte nur den schuh an, der ihr passt).
gruss an ALLE :wink:!
ulli
p.s.:
denn eigentlich ist es schizophren.
das 'eigentlich' kannst du gerne streichen!!
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
Hi Milan und alle anderen Interessierten,
bei mir verliefs ziemlich ähnlich bloss ohne Polizei, Kontenplünderung. Aber der Kampf ums Kind, Unterhalt und die Kommunikation sind ein furchtbar Rosenkrieg. Ich glaube ich hab den Vorteil, das ich mich immer ziemlich korrekt verhalten habe, so das sie vor allen Freunden das Gesicht verlieren würde, wenn sie ne plumpe Linke Nummer abziehen würde. Deshalb läuft alles übers Kind. Sie will natürlich nur das beste und meine Kommunikationsunfähigkeit und mein unpassender Erziehungstil sind nicht gut fürs Kind.... blablabla. Ihr kennt das Gesülz.
Vor der Trennung hat sie diese Isolations und Destabilisierungsnummer subtil abgezogen.
Darauf mehrmals angesprochen: Ihre Antwort nach dem Motto "Da ist doch nix, das ist alles normal" (ein bisschen übertrieben aber im Prinzip gültig)
Somit hab ich natürlich immer die "Schuld" bei mir gesucht und Lösungen bis ich nicht mehr konnte und meine Gesundheit mir sagt: Da ist was richtig faul. Viele kleine EskaltionsSchalter. Allerdings hab ich sie irgendwann nach 2,5 Jahren des Ehebetts verwiesen. Ab dann war offener Krieg.
Die Beischlaf-Problematik hat dann einfach bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Allerdings hab ich im nachhinein das Gefühl das es von ihr irgendwie so (un)bewusst provoziert war. Hab immer noch das Gefühl, das sie mich regelmässig sogar zu Gewalt provozieren wollte. So hätte sie dann die geschlagene Alleinerziehende besser spielen können.
Hat zum Glück nicht funktioniert!!!
Dann war ich glaube ich schneller beim RA und hab angefangen mich zu schützen, hier zu recherchieren usw.. Ihr war ihr eigenes Verhalten wahrscheinlich nicht mal bewusst. Vermutlich ist es das bis heute nicht. Sie hat recht ich bin schlecht.
Der Analyse von Eskima kann ich 100% zustimmen! Als ob meine EX das sagen würde...
Ich glaube mittlerweile auch das so ein "Feind" nur mit der "Honig ums Maul" Schmiertaktik zum Frieden zu bringen ist. Das schwierige dabei ist, das du dazu die ständigen Attaken nicht persönlich nehmen darfst. Ich versuche das für mich als Trainingskurs zu sehen: "Wie erkenne ich und verhalte ich mich am besten bei Mobbing gegen meine Person". Ich habe mittlerweile bemerkt, das ich auch bei anderen Menschen diese subtilen arroganten Schuldzuweisungen gegen andere Personen schnell erkenne und freundlich im Keim ersticken kann. Menschen die sie austeilen merken gar nicht das sie von einem unbegründet hohem Ross herab diese Nummer abziehen. (nach nur 11 monatigem Selbststudium;-) :rofl2:
Allerdings ist das bei meiner Ex viel schwerer, als bei dritten. :exclam:
Immer genau überlegen, wann es sich lohnt zurück zuschiessen. Ansonsten scheiss freundlich...Ab und an was schenken hab ich als nächstes vor. Auch wenns Plump ist. Steter Tropfen hölt den Stein.
Mein Geheimtip ist das Buch "Masken der Niedertracht". Solche Menschen/EXen werden dort als narzistisch Pervers eingestuft. Dort werden übrigens auch die körperliche Sypmtome, die in dem Thread von Milan http://www.vatersein.de/forum-topic-7120.0.html auf den Tisch kamen beschrieben.
Der Schalter wird laut dem Buch umgelegt, wenn man sich gegen die Herschsucht und Niedertrach wehrt!
Natürlich sind hier im Forum nicht alle Exen so. Aber es ist ein Schema, das hier immer wieder auftaucht. Ich hab wirklich viel recherchiert. Etliche Bücher über Missbrauch, Borderline, Kinder Alkoholkranker usw. gelesen. Ich wollte einfach wissen und verstehen was hier abgeht. Überall hab ich was interessantes gelesen, aber nichts war so treffen wie das Masken der Niedertracht Buch!!! Vor allem geht es hier vor allem auch um das Opfer(ich), während bei den meisten anderen Büchern eher Verständnis für den Täter (Ex) aufgebaut wird.
Klassich ist ja auch zu sagen: Du jammerlappen komm mal aus deiner schönen Opferrolle raus. Das Buch klärt das klar: Ich bin ein Opfer! Die Schäden der Tat (Nicht die Trennung selbst, sondern der Psychoterror durch die Ex davor und danach) haben heftige Folgen und sind hier im Forum ja häufig beschrieben. Leider steht in dem Buch wenig über die Heilungschancen und den Verlauf. Es wird auch nochmal darauf hingewiesen, das Psychotherapeuten den Patienten oft in einer selbstgemachten Opferrolle (intrapsychisch) sehen und ignorieren das es einen Täter (ausserhalb der eigenen Psyche) gibt, der weiterhin terrorisiert. In solch einer Situation kann der Therapeut die Situation schnell verschlimmern. Eigentlich ähnlich wie bei vergwaltigten Frauen, denen man erzählt: Du hast es doch so gewollt, so wie du dich verhalten hast.
Warum ich Opfer wurden, ist mein eigenes Päckchen! Nur die Tat hab ich nicht begangen und die Folgen muß ich leider tragen.
Naja, kann das Buch wärmstens empfehlen. Die Muster sind übrigens bei Mobbing am Arbeitsplatz die selben!
Liebe Grüße
Fujilago
Ciao fujilago
Schön wär, wenn's schöner wär
Tja, wann wird er umgelegt dieser Schalter ?
Keine Ahnung *ratlos guckt*
Wie sollte ich aber auch. Wenn ich es wüßte, würde ich es verstehen.
Würde es nachvollziehen können und hätte ich vielleicht ähnlich gehandelt.
Weil für mich geht das Hand in Hand.
Und genau genommen glaube ich an das berühmte Umlegen eines Schalters
nicht wirklich.
Ich bin nach wie vor und immer mehr davon überzeugt, daß es eine Sache des
Charakters ist.
Diese Ich-Bezogenheit.
Ich komme als erste...
Ich weiss alles am Besten...
Ich habe ein Recht auf Glück...
Ich bin die Wichtigste für mein Kind...
Ich, ich, ich und noch einmal ich....
Und das alles von dem Gesichtspunkt aus, das die Erfüllung dieses Denkens
keinen Raum läßt, wieviel verbrannte Erde dabei hinterlassen wird. Die Ignoranz,
ob andere Menschen dadurch Verluste erleiden und/oder unglücklich werden.
Das ich die Erfüllung meiner Wünsche sogar über das Glück meines Kindes
stelle - dass ist das was ich am verwerflichsten finde.
Dazu kommt die aus sicher nicht uneigennützen Gründen vorhandene Unter-
stützung des Staates. Der ja noch förmlich suggeriert, du bist im Recht, du bist
die Größte, du bist die Beste. Was gibt es denn Schöneres als bestätigt zu werden
in seinem Tun.
Das erstickt doch, falls überhaupt vorhanden und es sich regen sollte, das kleinste
bißchen an Unrechtbewußtsein.
In sehr seltenen Fällen geht es um das Glück - um mal ein anderes Wort zu ver-
wenden - des Kindes. Weil auf dem Altar der Einstellung "wasch mir den Pelz aber
mach mich nicht nass", wird doch gerade bei euch in Deutschland, das Wohl des
Kindes täglich mehrfach geopfert.
Das ist meine Erklärung für mich persönlich.
Schlechter Charakter der einzelnen Person die durchaus auch ein Mann sein
kann und das Abschütteln der Verantwortung des Staates. Weil wenn es nicht
um Geld ginge, um viel Geld sogar... ich bin überzeugt davon, daß viele Eltern
anders reagieren würden. Wobei ich verstehen kann, daß der Staat nicht alle
Welt durchfüttern möchte. Aber die Alternative kann nicht sein, daß die Männer
wenn sie Pech haben, einen Leben lang die Exfrau an Bein haben.
Nur - so wie er sie jetzt in ihrem Nichtstun unterstützt, könnte er ebensoviel
Kraft aufwenden, sie davon zu überzeugen, für ihren Lebensunterhalt auch
etwas zu tun. Dort wo es aus nachvollziehbaren Gründen nicht anders geht,
kann er immer noch einspringen was verkraftbar wäre oder den Exmann heran-
ziehen. Niemand oder fast niemand würde sich dann darüber echauffieren.
Weil die Ich-Bezogenheit läßt sich schlecht leben ohne das nötige Kleingeld.
Aber vielleicht darf ich auch eine Frage stellen ?
Mich würde echt interessieren ob meine Annahme richtig ist und ob viele im
Nachhinein zustimmen würden, daß ihre Expartner schon während des Zu-
sammenseins Züge von Egoismus gezeigt haben und man das nur aufgrund
von Verliebtheit oder auch Bequemlichkeit übersehen hat oder vielleicht auch
nicht sehen wollte.
LG Marina
PS: Eines sollten alle Männer jedoch bedenken oder überdenken. Ich höre
und lese immer wieder davon, daß Männer während der aufrechten und
intakten Beziehung gerne mögen, wenn ihre Frauen nicht arbeiten. Das sie
gewissermaßen nicht angewiesen sind auf den Zuverdienst der Frau, daß
diese es sozusagen "nicht nötig" hat zu arbeiten. Sie tun sich wie man an
euren Beispielen sieht nichts Gutes und ich will Hausfrauenarbeit auch wenn
sie nicht das meine ist jetzt bestimmt nicht herabwürdigen - aber mal ehrlich,
zuviel Freizeit bringt auch auf dumme Gedanken wie man sieht, besonders
dann, wenn man diese naturgemäß weil in der Arbeit, nicht mit dem Partner
teilen kann.
Hi,
der Schalter ist bei mir ganz einfach zu erklären. Die Exfrauen legen bei der Trennung m.E. genau das gleiche Verhalten an den Tag, wie in der Ehe. Ich habe es zwar gesehen, aber ignoriert. Ich bin mir sicher, dass meine Ex mich auch schon während der Ehe gehasst hat. Ich hatte einen guten Job, habe viel verdient, bin beruflich auch schön in der Weltgeschichte rumgereist usw. Sie musste zu Hause mit den Kindern bleiben und konnte ihren Job nicht mehr ausüben. Nur ist es so, dass sie alles selber so geplant hat. Über Hochzeit und Kinder wurde vorher nicht wirklich gesprochen. Irgendwann kam die Aussage, ich bin Schwanger.
Okay wie soll es weiter gehen. Wir heiraten und ich bin dann Hausfrau und Mutter. Für mich war das alles ein Schnellschuss ohne zu überlegen. Über die Konsequenzen des Mutterseins hat sie sich wohl keine Gedanken gemacht. Irgendwann kam dann das Gespräch auf ein zweites Kind. Ich wollte nicht, dass unsere Tochter alleine aufwächst. Meine Ex sah das ganz genauso. Es war erst einmal nur ein Gespräch. Fragen wie es mit ihr beruflich weitergehen soll, wie das Ganze gehändelt werden soll, oder ob wir uns in diesem Moment ein zweites Kind leisten können (hatten gerade gebaut) wurden nicht besprochen. Da die drei Jahre Mutterschutz auch abgelaufen wären, hätte sie wieder arbeiten können. Das wollte sie anscheinend nicht. Sie überraschte mich wieder einmal mit der frohen Botschaft.
Also konnte sie sich wieder in die Opferrolle begeben. Wirkliche Absprachen hat es nie gegeben. Ihr Motto war „Tatsachen schaffen“ und das in allen Lebensbereichen. Vor allem immer diese Schnellschüsse, ohne Sinn und Verstand“. Da ich selten was gesagt habe und nur noch auf die Tatsachen reagiert habe in dem ich dann letztendlich alles im Sinne der Familie geregelt habe, muss sie wohl angenommen haben, dass alles was sie tut keine Konsequenzen hat. Auch das was ihr schon während der Ehe zusteht hat sie immer bekommen. Trotzdem war sie immer unzufrieden und was ich nicht vergessen darf, ich habe die Signale nicht verstanden. Das waren folgende Signale, ich will ein Pferd, ich bin so schön, bezahl die Modelausbildung, alle finden mich toll, nur Du nicht usw. Dieses war kurz vor unserer Trennung. Nur diesmal habe ich ganz klar und definitiv nein gesagt.
Ab diesen Zeitpunkt hat sie sich mit der Trennung befasst. Weil als informierte Frau weis man ja, was einem im Fall der Scheidung zusteht. Sprüche wie, wenn ich nicht mache was sie will, dann trennt sie sich und bekommt soviel Unterhalt von mir, dass sie sich alles selber kaufen kann (Pferd). Hat mich nicht mehr wirklich interessiert. Ja und dann kam der neue Lover. Was mich ehrlich wirklich geärgert hat, war nicht das sie sich einen Lover genommen hat, sondern wer das dann war. Das mag jetzt arrogant klingen, aber genau das Gegenteil von mir, viel älter, genau die Art von Mann die meine Ex verabscheut. In ihrer Welt war sie sich sicher, dass auch dieses keine Konsequenzen hat. Der wird nichts machen und kommt dann wieder zu mir an gekrochen. Das war eine Fehleinschätzung. Einen Tag später habe ich die Trennung vollzogen. Zum ersten Mal habe ich Flagge gezeigt und die Grenzen abgesteckt.
Was für wahrscheinlich ganz erstaunlich war, sie konnte mich ab diesen Zeitpunkt nicht mehr einlullen. Jetzt wurde der Hass größer, denn das Schlaraffenland, das die so genannten Berater ihr jetzt versprochen haben trat nicht ein. Es gab nicht den Unterhalt wie erwartet. Auch der Ehevertrag war absolut wasserdicht. Aber das merkt man erst später, nämlich dann wenn man sich für 1000€ warm eine Wohnung mietet aber kaum Geld kommt. Konsequenz daraus, sie musste sich um zu überleben von ihrem Neuen abhängig machen. Sie, die in ihren Augen eine emanzipierte und unabhängige Frau ist, muss jetzt ganz devot beim Neuen täglich kratzen, damit er nicht die Fliege macht. Dafür hasst sie mich richtig.
Nach einem halben Jahr kam dann die Erkenntnis, dass ich doch anscheinend gar nicht so übel bin. Mit mir hatte sie ja auch keinen Stress, da ich ja immer alles geschluckt habe. Ich muss auch viel großzügiger sein als andere und die Freiheiten, die sie trotz Ehe bei mir hatte, hat sie nun nicht mehr. Dann kam noch die Erkenntnis dazu, dass ich mich wohl doch sehr viel um die Kinder gekümmert habe und sie einen großen Teil davon jetzt mit übernehmen muss. Die Tür war aber zu. No return.
Ab diesen Moment ging der Kampf richtig los. Gewonnen haben wir beide nicht. Nur die Anwälte. Sie bekam für ein Jahr keinen Unterhalt (Aufteilungsbescheid beim Finanzamt) und somit wurde die Abhängigkeit größer.
Innerhalb der 5 Jahre unserer Trennung hat sie es nicht geschafft sich aus den Abhängigkeiten zu befreien (hat einen Next/Next) und muss um ihre Wünsche erfüllen zu können richtig arbeiten. Nur klappt das mit dem Beruf auch nicht so richtig. Und alles weil irgendwelche Menschen ihr das gelobte Land versprochen haben. Schuld hat sie an dieser Situation natürlich nicht. Ich habe die Signale nicht erkannt und somit musste sie sich so verhalten. Ich habe alles und sie nichts. Wenn sie meine Schulden meint, bitte die kann sie gerne haben. Es geht nur um Macht. Um mit mir im Gespräch zu bleiben hat sie alles unternommen, was mir schadet. Das ganze Verhalten ist in meinen Augen nur als dumm zu bezeichnen. Auf ihre Rückkehrversuche und davon gab es einige, bin ich nie eingegangen.
Sie hat es geschafft mich ein stückweit zu ruinieren. Vielleicht war/ist darauf auch stolz. Aber in den letzten Tagen hat sie begriffen, dass sie sich mehr geschädigt hat. So einen Verdrängungsmechanismus möchte ich auch haben. Jetzt jammert sie rum wie viel arbeit die Kinder machen, dass wegen der Kinder eine anständige neue Beziehung nicht zustande kommt, während ich Freizeit ohne Ende habe und dauernd auf irgendwelchen Events oder beim Essen bin. Armer schwarzer Peter.
Eines weis meine Ex ganz genau, das ich nämlich irgendwann wieder in allen Bereichen voll da bin. Sie hat mich zwar in vielen Belangen weit nach hinten geworfen, aber nicht vernichtet. Vor Gericht hat sie mal sinngemäß geäußert, wenn der nichts kann, arbeiten und viel Kohle machen, dass kann der und zwar mit Ansage.
Warum diese Frauen für ihr persönliches Verhalten nicht die Verantwortung übernehmen können ist mir ein Rätsel. Ich bin davon überzeugt, dass diese Frauen irgendwann zu Erkenntnis kommen oder vielleicht schon gekommen sind, dass vieles mehr und einiges weniger geworden ist.
Mehr Arbeit, Verantwortung, Stress und vor allem mehr Abhängigkeit, dafür weniger Freizeit und vor allem Geld, aber ganz wichtig keinen richtigen Vater für die Kinder und keinen treu sorgenden Ehemann mit all seinen kleinen Macken.
Wenn dann noch eine neue LG da ist, dann ist alles zu Ende. Die hat jetzt alles was sie aufgegeben hat, aber das war die Konsequenz aus ihrem Verhalten.
Upps ich hoffe das war jetzt nicht zu lang
Platt
Hallo Platt !
Upps ich hoffe das war jetzt nicht zu lang
Nee, war es nicht. Also für mich zumindest.
Und ich hab ich hoffe Du verzeihst - herzlich gelacht, obwohl es
ansich ja nicht zum Lachen ist.
Aber ich find es Klasse, wenn eine Frau mit dem Gedankengut
so richtig schön einfährt und auf die Nase fällt.
Und selbst aus dem Blickwinkel, daß sie Dich in deinem Weg
ein wenig ausgebremst hat, ist es besser so wie es ist. Wie Du
selbst sagst, wirst Du das irgendwann wieder ausgeglichen
haben.
Sie wahrscheinlich nie.
Es mag jetzt schadenfroh klingen und ist es auch irgendwie, aber
ich gönne so einer Frau aus tiefster Seele diesen Absturz.
Und für Dich ist es auch besser so.
Weil mal ehrlich... wer will eine Frau, die nur aus Bequemlichkeit
und weil es ihr so richtig gut geht, bei einem bleibt ?
Entweder aus Liebe und Kameradschaft oder eben nicht.
Tut am Anfang zwar weh aber das Erkennen später, hätte Dich
wahrscheinlich noch mehr verletzt.
Gruß
Marina
Moin zusammen!
Ich hatte einen guten Job, habe viel verdient, bin beruflich auch schön in der Weltgeschichte rumgereist usw.
Ja, das möchte ich noch ergänzen: NEID ist auch einer der Hauptschalter. Oder der Stromversorger. Lese ich an allen Ecken im Forum.
Jobmäßig gings mächtig bergauf mit mir, damals. Geld wurde immer mehr, die Aufträge wurden immer interessanter, der Zuspruch von außen wurde immer lauter und ich war sicher auch immer besser drauf. Es lief einfach total rund. Meine Exe hat da oft gegen geschossen, war stinkig und gab dumme Kommentare. Sie trat jobmäßig nämlich völlig auf der Stelle. Bemühte sich zwar, kam aber nicht weiter.
Ist auch klar, weil sie es mit sonner "Psychodrama-Esoterik-Emmanzen-Kacke" versuchte.
Den Kurzen hatte ich übrigens meistens bei mir, Spielecke im Atelier und so. Das hat dann wohl dem Fass den Boden ausgeschlagen. Denn mein Fortkommen empfand sie als ihr Versagen.
Grüße,
Milan
Hallo zusammen,
mir sind aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis eigentlich zwei Gruppen bekannt:
- einmal die, die den Schalter umgelegt haben, als RA und Berater die monetären Vorteile vorgerechnet haben und
- dann noch die, die mit ihrem Leben so unzufrieden sind, dass sie sich an die Kinder klammern, ihre Daseinsberechtigung über die Kinder definieren und sich fast ausschließlich über die Kinder profilieren wollen. Das sind dann auch die "armen Alleinerziehenden", die sich immer wieder gerne aufgrund ihres Stresses bemitleiden lassen.
LG
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Moin Platt,
deine Geschichte hat zur Geschichte meines Mannes zwei Parallelen:
Nur diesmal habe ich ganz klar und definitiv nein gesagt.
Kurz vor der Trennung wurde ein neues Auto benötigt. Da es Schulden gab, hat mein Mann die Unterschrift auf einen Kreditvertrag für ein neues Auto verweigert, er wollte einen Gebrauchtwagen kaufen. Dies war das erste Mal, dass mein Mann NEIN gesagt hat und kurz darauf gab es einen neuen Mann in ihrem Leben.
In ihrer Welt war sie sich sicher, dass auch dieses keine Konsequenzen hat. Der wird nichts machen und kommt dann wieder zu mir an gekrochen. Das war eine Fehleinschätzung
Nach drei Monaten war Schluss mit dem Neuen und Ex ging davon aus, dass nun die Ehe weitergeführt werden kann. Als mein Mann dann das zweite Mal NEIN sagte, wurde ihm die Schuld über das Scheitern der Ehe in die Schuhe geschoben -> sie erzählte den Kindern, dass Papa sie ja nicht mehr will.
@ fujilago
Das Buch: Masken der Niedertracht von Marie-France Hirigoyen kann man gar nicht oft genug erwähnen :note:
eskima
Das Buch: Masken der Niedertracht von Marie-France Hirigoyen kann man gar nicht oft genug erwähnen
Das habe ich vor drei Jahren auch gelesen und es fiel mir wie Schuppen von den Augen! Alle Spielarten dessen, was wir hier erleben werden durchgegangen. Vor allem wird einem dort ein wenig unserer "Schuld" an unserer misslichen Lage genommen: Die TäterInnen suchen sich ihr Opfer aktiv aus und diese verfangen sich anfangs völlig unbemerkt in ihrem Spinnennetz.
Sehr lesenswert!
Uli

