Anfang des Jahres wollte ich und meine noch Ehefrau das Trennungsjahr beginnen.
Leider hat sie keine adäquate Wohnung gefunden.
Daher wird das Trennungsjahr vorerst zusammen in unserer alten Wohnung beginnen.
Ich werde Ihr dann schriftlich den Beginn des Trennungsjahr mitteilen.
Ich werde ich dann auch Trennungsunterhalt zahlen müssen, sobalt sie mich hierzu auffordert.
Jetzt habe ich allerdings bedenken, ob sie mir das Trennungsjahr z.B. ggf. mit gemeinsamen Einkäufen "kaputtmanchen" wird, da wir ja von Tisch und Bett getrennt seien müssen. Folge wäre dann, dass das Trennungsjahr erneut beginnen müsste und ich umsonst gezahlt habe.
Wir haben noch ein Gemeinschaftskonto, von dem die Miete, Kindergartenbeitrag, Nebenkosten, etc abgehen.
Dürfen wir das auch nicht mehr gemeinsam haben - wie in einer WG?
Gibt es vielleicht eine "Anleitung" für das Trennungsjahr in einer Wohnung?
Ich dachte ich zahle Ihr den Trennungsunterhalt - z.B. 700€ - und Sie überweisst 350€ auf das Gemeinschaftskonto anteilig für Miete, Nebenkosten, Telefon. Wäre das vom Prinzip so OK?
Sofern ihr das Gemeinschaftskonto gemeinsam und zu gleichen Teilen befüllt und nicht irgendwelchen stillschweigenden Verrechnungen vornehmt sollte das kein Problem sein.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
ich würde das Gemeinschaftskonto auflösen, denn eine Vorraussetzung für die Trennung ist ja gerade, dass ihr nicht mehr gemeinsam wirtschaftet.
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Brainstormer
Solange jeder noch sein eigenes Konto hat und es nur für diese geteilten Ausgaben genutzt wird, sehe ich da keine große Gefahr.
Es ist dann wie ein Konto einer WG oder einer Bürogemeinschaft zu sehen.
Erwartest du denn wirklich größere Diskussionen um dieses Thema?
In dem Fall könnte man natürlich mit der Abschaffung des Kontos Streitpunkte verringern.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Fun,
ihr solltet (und da sollten auch beide mitwirken, wenn es eine friedliche Trennung werden soll) darauf hinwirken, dass so schnell wie möglich eine adequate Wohnung gefunden wird, da das Zusammenleben in Trennung in der Regel kein Spaß ist.
Das kann auch bedeuten, dass der solventere Partner eine Anschubfinanzierung gibt (erste Möbel, Mietkaution) damit die Trennung umgehend vollzogen werden kann. Erst nach dem Auszug kommt wirklich wieder Ruhe rein. Gruß Ingo
Das glaubst Du doch selber nicht, Ingo, dass der TO der Ex auch nur das Dreckige unterm Fingernagel vorfinanziert. Mit seinem Gerechtigkeitsempfinden?
Also psoidonuem, hör bitte auf hier unsachlich rum zu stänkern.
Du hast echt keine Ahnung wie meine ex drauf ist.
Im übrigen habe ich ihr vor kurzem ein Auto gekauft, damit zumindest dieser Streitpunkt schon mal behoben ist.
Ich glaub ich persönlich könnte keine Trennung in einer Wohnung haben. Also, mir wäre das irgendwie zuviel Kontakt. Deswegen, alle Achtung, wie ihr das hinbekommt. Kommt denk ich auch mal drauf an, wie man auseinandergeht. Ich glaub bei manchen Frauen hätte man da echt die Hölle auf Erden.
